HEBBEL AM UFER BERLIN
Saison 2011/2012
MATTHEW HERBERT - ONE PIG
KONZERT
Kurz nach Abschluss des diesjährigen CTM Festival gibt es ein Wiedersehen mit MATTHEW HERBERT, jenem britischen House-Produzenten, der immer wieder als kühner Konzeptkünstler in Erscheinung tritt und im Januar 2009 als einer der künstlerischen Höhepunkte des Themenwochenendes „Dancing With Myself“ ein Gastspiel mit seiner zwölfköpfigen Big Band gab. Sein aktuelles Vorhaben trägt den Titel ONE PIG und beschäftigt sich mit den Verwertungsketten der Schweinezucht. Vor wenigen Wochen erlebte dieses musikalische Performance-Projekt im Berliner Berghain eine umjubelte Deutschland-Premiere. Aufgrund des großen Erfolgs möchte Matthew Herbert diesen Abend noch einmal in Berlin, diesmal unter den Bedingungen einer Theaterbühne, zur Aufführung bringen.
Frei nach dem Motto „Das Schwein macht die Musik“ versammelt der Musiker seine Mitstreiter in weißen Kitteln hinter einem elektrischen Draht, wie er in der industriellen Tierhaltung üblich ist, und verarbeitet Samples mit authentischen Geräuschen vom Borstenvieh zu delikaten Clubtracks, während weiter im Hintergrund ein Koch mit dem Wok wohlduftende Fleischgerichte zubereitet. Dem Publikum bleibt es selber überlassen, ob es aus dem Konzert den Schluss zieht, vom Verzehr nichtvegetarischer Gerichte künftig Abstand zu nehmen, oder sich von der geruchsintensiven Darbietung unwiderstehlichem Appetit bereiten lässt. Für alle Fälle halten die Betreiber des WAU, der Tag-und Nachtkantine im HAU, im Anschluss eine reiche Auswahl an deftigen Speisen bereit.
Ort:
HAU 1
Termin:
Di, 7.2.2012, 20:00 |


FORUM EXPANDED - FILMPREMIERE: THE LAST DAYS OF BRITISH HONDURAS
USA/ENGLAND/FRANKREICH 2011
von Catherine Sullivan und Farhad Sharmini nach dem gleichnamigen Theaterstück von Ronald Tavel
Moderation: Marc Siegel
Forum Expanded, das Programm der Berlinale, das in Filmscreenings, Ausstellungen, Performances und Diskussionsveranstaltungen die Grenzen des Kinos auslotet, präsentiert sich auch während der 62. Internationalen Filmfestspiele Berlin an drei Abenden im HAU 1 und HAU 2.
Gestartet wird das HAU Programm mit dem Premierenscreening von „The Last Days of British Honduras“ (USA/England/Frankreich 2011) am 12.2. Der Film von Catherine Sullivan und Farhad Sharmini basiert auf Ronald Tavels gleichnamigem Theaterstück, das nur einmal 1974 im Public Theater im Rahmen des New York Shakespeare Festival aufgeführt worden war. Am 14.02. präsentiert Harun Farocki den Film „La Verifica Incerta“ (Italien 1963) von Gianfranco Baruchello und Alberto Grifi. In einem Vortrag im Anschluss an die Filmpräsentation analysiert Farocki dieses wenig bekannte Frühwerk des Found Footage Films und setzt dessen spezielle Methode der Kompilation gefundenen Materials in Beziehung zu seinem eigenen Filmschaffen. Am 18.02. bespielt der israelische Dokumentarfilmer und Künstler Avi Mograbi, unterstützt von einem musikalischen Quartett um Noam Enbar, die Bühne des HAU 2 mit Musik und Bildern. In der Performance „At the back/The details“, sind ein Film und eine Installation Mograbis, die live remixed werden, der Ausgangspunkt für eine musikalische Adaptation mit Gitarre, Akkordeon, Klarinette und Schlagzeug.
Ort:
HAU 1
Termin:
So, 12.2.2012, 20:00 |


FORUM EXPANDED - HARUN FAROCKI PRÄSENTIERT: LA VERIFICA INCERTA
GIANFRANCO BARUCHELLO/ALBERTO GRIFI, ITALIEN 1963
Filmlecture
Forum Expanded, das Programm der Berlinale, das in Filmscreenings, Ausstellungen, Performances und Diskussionsveranstaltungen die Grenzen des Kinos auslotet, präsentiert sich auch während der 62. Internationalen Filmfestspiele Berlin an drei Abenden im HAU 1 und HAU 2.
Gestartet wird das HAU Programm mit dem Premierenscreening von „The Last Days of British Honduras“ (USA/England/Frankreich 2011) am 12.2. Der Film von Catherine Sullivan und Farhad Sharmini basiert auf Ronald Tavels gleichnamigem Theaterstück, das nur einmal 1974 im Public Theater im Rahmen des New York Shakespeare Festival aufgeführt worden war. Am 14.02. präsentiert Harun Farocki den Film „La Verifica Incerta“ (Italien 1963) von Gianfranco Baruchello und Alberto Grifi. In einem Vortrag im Anschluss an die Filmpräsentation analysiert Farocki dieses wenig bekannte Frühwerk des Found Footage Films und setzt dessen spezielle Methode der Kompilation gefundenen Materials in Beziehung zu seinem eigenen Filmschaffen. Am 18.02. bespielt der israelische Dokumentarfilmer und Künstler Avi Mograbi, unterstützt von einem musikalischen Quartett um Noam Enbar, die Bühne des HAU 2 mit Musik und Bildern. In der Performance „At the back/The details“, sind ein Film und eine Installation Mograbis, die live remixed werden, der Ausgangspunkt für eine musikalische Adaptation mit Gitarre, Akkordeon, Klarinette und Schlagzeug.
Ort:
HAU 2
Termin:
Di, 14.2.2012, 20:00 |


BERLINALE TALENT CAMPUS # 10
CHANGING PERSPECTIVES
Der Berlinale Talent Campus feiert seinen 10. Geburtstag. Und auch im Jubiläumsjahr lädt der Talent Campus wieder 350 junge Regisseure, Produzenten, Verleiher, Schauspieler, Drehbuchautoren, Kameraleute, Cutter, Set Designer, Filmkomponisten und Filmkritiker aus aller Welt zu einem sechstägigen prominent besetzten Programm mit vielen internationalen Experten und Gästen der Berlinale in die Häuser des HAU ein.
Der Campus versteht sich als eine offene Plattform für professionelles Networking im Bereich Film. In einer Woche mit zahlreichen Panels, Vorträgen, Workshops und Diskussionen mit prominenten Festivalgästen bieten sich den Teilnehmern aus aller Welt viele Gelegenheiten einander kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen und eine prickelnde Atmosphäre geballter Kreativität zu erleben.
Das Motto des zehnten Campus lautet „Changing Perspectives“: Die Kunst, Dinge aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten und die eigene Wahrnehmung zu hinterfragen sind notwendige Voraussetzungen für eine differenzierte Auseinandersetzung mit relevanten Themen unserer Zeit. Dafür braucht es Phantasie und die Offenheit, Veränderung als eine Chance zu sehen. Das Thema wird sich als roter Faden durch das gesamte Campus-Programm ziehen.
Zum Auftakt werden am Sonntag, den 12.02.2012 um 11.00 Uhr im HAU 1 auf dem Eröffnungspanel „Changing Perspectives – Never Too Late to Try Something New“ renommierte Filmemacher und Künstler aus verschiedenen Bereichen darüber sprechen wie sie neue, oft auch ungewöhnliche Wege eingeschlagen haben und versuchen, durch ihre Arbeit ein neues Bewusstsein beim Publikum zu schaffen.
Das Regiekollektiv Rimini Protokoll sticht besonders durch seine innovativen, transdisziplinären, nach neuen Formen und Sprachen forschenden Inszenierungen hervor, wofür die Künstler u.a. 2008 mit dem Europäischen Theaterpreis in der Kategorie „neue Realitäten“ und letztes Jahr mit dem Silbernen Löwen der Theaterbiennale Venedig ausgezeichnet wurden. Am Sonntag, den 12.02.2012 um 17.00 Uhr werden sie im HAU 2 Auszüge ihrer Arbeit zeigen und mit den Talenten über filmübergreifende Realisierungskonzepte diskutieren.
Ryūichi Sakamoto, japanischer Komponist, Musiker, Musikproduzent und Oscar-Preisträger - Bester Originalscore für „Der letzte Kaiser“, Regie: Bernardo Bertolucci, 1987 - ist Mentor der Score Competition des zehnten Talent Campus. In seiner Masterclass am Mittwoch, den 15.02.2012 um 17.00 Uhr im HAU 1, wird er über sein vielseitiges Schaffen und seine Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit so namhaften Regisseuren wie Bernardo Bertolucci, Nagisa-shima, Alejandro González Iñárritu oder Shirin Neshat sprechen.
Kartenverkauf für alle öffentlichen Berlinale Talent Campus-Veranstaltungen an allen zentralen Vorverkaufsstellen der Berlinale oder unter www.berlinale.de ab dem 06.02.2012 um 10.00 Uhr.
Das vollständige Programm ist ab dem 31.01.2012 online verfügbar unter http://www.berlinale-talentcampus.de
Der Berlinale Talent Campus ist eine Initiative der Internationalen Filmfestspiele Berlin, ein Geschäftsbereich der Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin GmbH, gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages, in Kooperation mit MEDIA - Trainingsprogramm der Europäischen Union, Medienboard Berlin-Brandenburg und Robert Bosch Stiftung.
Veranstaltungssprache ist Englisch.
Ort:
HAU
Dauer:
Sa, 11.2.2012 - Do, 16.2.2012 |


FORUM EXPANDED - 62. INTERNATIONALE FILMFESTSPIELE BERLIN
Forum Expanded, das Programm der Berlinale, das in Filmscreenings, Ausstellungen, Performances und Diskussionsveranstaltungen die Grenzen des Kinos auslotet, präsentiert sich auch während der 62. Internationalen Filmfestspiele Berlin an drei Abenden im HAU 1 und HAU 2.
Gestartet wird das HAU Programm mit dem Premierenscreening von „The Last Days of British Honduras“ (USA/England/Frankreich 2011)
am 12.2. Der Film von Catherine Sullivan und Farhad Sharmini basiert auf Ronald Tavels gleichnamigem Theaterstück, das nur einmal 1974 im Public Theater im Rahmen des New York Shakespeare Festival aufgeführt worden war.
Am 14.02. präsentiert Harun Farocki den Film „La Verifica Incerta“ (Italien 1963) von Gianfranco Baruchello und Alberto Grifi. In einem Vortrag im Anschluss an die Filmpräsentation analysiert Farocki dieses wenig bekannte Frühwerk des Found Footage Films und setzt dessen spezielle Methode der Kompilation gefundenen Materials in Beziehung zu seinem eigenen Filmschaffen.
Am 18.02. bespielt der israelische Dokumentarfilmer und Künstler Avi Mograbi, unterstützt von einem musikalischen Quartett um Noam Enbar, die Bühne des HAU 2 mit Musik und Bildern. In der Performance „At the back/The details“, sind ein Film und eine Installation Mograbis, die live remixed werden, der Ausgangspunkt für eine musikalische Adaptation mit Gitarre, Akkordeon, Klarinette und Schlagzeug.
Ort:
HAU 1, 2
Termine:
So, 12.2.2012 |



Di, 14.2.2012 |



Sa, 18.2.2012 |


FORUM EXPANDED - AVI MOGRABI: AT THE BACK/THE DETAILS
Videoperformance/Konzert
Forum Expanded, das Programm der Berlinale, das in Filmscreenings, Ausstellungen, Performances und Diskussionsveranstaltungen die Grenzen des Kinos auslotet, präsentiert sich auch während der 62. Internationalen Filmfestspiele Berlin an drei Abenden im HAU 1 und HAU 2.
Gestartet wird das HAU Programm mit dem Premierenscreening von „The Last Days of British Honduras“ (USA/England/Frankreich 2011) am 12.2. Der Film von Catherine Sullivan und Farhad Sharmini basiert auf Ronald Tavels gleichnamigem Theaterstück, das nur einmal 1974 im Public Theater im Rahmen des New York Shakespeare Festival aufgeführt worden war. Am 14.02. präsentiert Harun Farocki den Film „La Verifica Incerta“ (Italien 1963) von Gianfranco Baruchello und Alberto Grifi. In einem Vortrag im Anschluss an die Filmpräsentation analysiert Farocki dieses wenig bekannte Frühwerk des Found Footage Films und setzt dessen spezielle Methode der Kompilation gefundenen Materials in Beziehung zu seinem eigenen Filmschaffen. Am 18.02. bespielt der israelische Dokumentarfilmer und Künstler Avi Mograbi, unterstützt von einem musikalischen Quartett um Noam Enbar, die Bühne des HAU 2 mit Musik und Bildern. In der Performance „At the back/The details“, sind ein Film und eine Installation Mograbis, die live remixed werden, der Ausgangspunkt für eine musikalische Adaptation mit Gitarre, Akkordeon, Klarinette und Schlagzeug.
Ort:
HAU 2
Termin:
Sa, 18.2.2012, 21:30 |


DILLON - KONZERT
In weniger als fünf Jahren von der Hausmusik zum Stardasein: Dominique Dillon de Byington verbrachte ihre Kindheit in Brasilien, bevor sie mit ihrer Mutter nach Köln übersiedelte. Erst im Alter von 18 entdeckte sie im Dialog mit dem Klavier ihres Vaters ihre musikalische Begabung und begann erste Lieder zu schreiben. Kaum mehr als ein Jahr später, nachdem sie ihre Stücke zunächst über Youtube präsentiert hatte, gab sie in Köln ihr erstes Konzert. Vor wenigen Wochen, im November 2011, erschien auf dem renommierten Label Bpitch das Debüt-Album „This Silence Kills“. Seitdem überschlagen sich die Ereignisse. Noch vor der offiziellen Veröffentlichung waren nahezu alle Konzerte ihrer Herbsttournee ausverkauft. Das Musikfeuilleton, in seltener Eintracht mit Publikationen für den gehobeneren Lebensstil wie „Vogue“, ist sich einig, dass hier eine der avanciertesten Songschreiberinnen im weiten Feld zwischen Pop, Kunstlied und Elektronik auf Sendung gegangen ist. Am 18. Februar stellt die 23-jährige Sängerin und Keyboarderin ihr aktuelles Werk im HAU 1 vor.
Aufgrund der riesigen Nachfrage wird es am 19. Februar außerdem ein Zusatzkonzert geben.
Ort:
HAU 1
Termine:
Sa, 18.2.2012, 20:00 |



So, 19.2.2012, 20:00 |


HAU UND SOPHIENSAELE PRÄSENTIEREN: 100° BERLIN
DAS 9. LANGE WOCHENENDE DES FREIEN THEATERS
Auf die Plätze, fertig, los: das 100° Festival Berlin startet zum neunten Mal! Vom 23. bis 26. Februar 2012 findet der viertägige Theatermarathon statt – das HAU und die Sophiensaele öffnen alle Winkel und Ecken, alle Bühnen und Räume werden bespielt. Gezeigt werden über 130 freie Produktionen: Inszenierungen von Effi Briest, performative Konzerte mit Seemannsästhetik, Performances zum Thema Arbeit und Working Songs, Eine-Frau-Monologe über Gulasch, virtuelle Liveschaltungen in andere Erdteile, Karaokesingspiele und akrobatische Höchstleistungen.
Es gibt also wieder einen Mix an Ästhetiken, Inhalten und Formaten:
Bei markus&markus treffen Neo-Agit-Prop und Dokumentartheater aufeinander. In dieser aggressiven Collage, setzen sie sich mit dem Thema Korruption auseinander. Sie beginnen bei Carsten Maschmeyers Ehrendoktortitelhonorierung und hören nicht bei Berlusconi auf - Bühnensituation und Realität verschmelzen.
Die Zürcher Gruppe neue dringlichkeit (nD) hat 20 Einwegkameras nach Ägypten geschickt, mit der Frage „What do you want to tell us about Egypt now?". Ausgehend von dem zurückgesandten Bildmaterial beschäftigen sie sich mit der Frage: „Was hat das mit uns zu tun?" Uzrukki Schmidt war genervt von der Relevanz vieler Stücke, deswegen hat er sich für ein total langweiliges Thema entschieden: „Der Borkenkäferbefall im bayrischen Wald" – hier wird mit Laub und Geäst, mit Video und Gesang experimentiert.
1374 überfiel mehr als 1000 Menschen in der Rheingegend die Tanzwut, deswegen erzählen heckle&jeckle in „NOISE.dancing in the streets“ von persönlichen Partyexzessen, verfallen in Spontanraves und berichten von temporären Gemeinschaften, die sich in Krisen gegen das Herrschende ins Chaos stürzen. Dank dem Intermedia Orkestra werden der Leipziger Minoltankwart Peter Karrow und ein noch unbekannter Schriftsteller virtuell an einem Ort zusammenkommen. In dieser Vorschau auf eine noch entstehende Arbeit wird dem Publikum die Chance gegeben, mit den beiden ins Gespräch zu kommen und über die „Tanke - das Konzept der Zukunft" zu sprechen.
In diesem Jahr gibt es allerdings nicht nur viel zu sehen, sondern vor allem einiges zu hören. Mit dabei sind unter anderem Studierende der Soundstudies der UdK: Sonic Scream Scape behaupten Gläser zum Springen zu bringen - in „that thing in your throat" werden durch die Kraft der Stimme Objekte, Körper, Biographien und Gebäude bewegt.
HEAVY LISTENING widmen sich in „#tweetscapes“ der Sonifikation von Twitter – das heißt live und in Echtzeit wandeln sie den Datenwust der deutschen Twittersphere um und machen ihn hör- und sichtbar. Aber auch andere Klangforscher werden ihre Arbeiten im Rahmen vom 100° zeigen: „es glaubt es rauscht" – Musiktheater bruit! begeben sich auf eine musikalisch-szenische Suche nach dem perfekten Rauschen und eröffnen dabei berauschende und geräuschhafte Klang- und Bildwelten. „Hallo, ich hätte gern die Nummer vier..." „Kein Problem, Laaaaaa donna e mobile..." – Sibylle Polster und Dylan Bandy installieren eine Telefonoper. „Strangers in a song" lädt die Zuschauer zu einem Telefonat mit einem Opernsänger oder einer Opernsängerin ein; per Menü kann eine Arie gewünscht werden.
Das 100°-Festival präsentiert das MicaMoca! Im Frühling 2011 wurde eine Fabrikhalle im Wedding bezogen und zum experimentellen Kulturgenerator umfunktioniert. Konzerte wurden veranstaltet, Performances, Filme und Ausstellungen gezeigt – insgesamt gab es von Mai bis September ca. 100 Veranstaltungen. Nachdem sie die Fabrikhalle und den Wedding verlassen mussten, ist das Team vom MicaMoca nun auf der Suche nach einem neuen Ort, an dem sie ihr Konzept im nächsten Jahr weiterführen können. Einige der dem MicaMoca verbundenen KünstlerInnen haben es in den Spielplan des 100°-Festivals geschafft: Anna Nowicka, Jule Flierl/Claire Vivianne Sobottke, Thomas Proksch, Anna Katherina Weissenfels und die Gruppe 77stolenfish.
Damit es bei dem ganzen Tohuwabohu aber nicht allzu verwirrend wird, vertrauen wir auf die alten 100°-Klassiker: die prominenten MitternachtssprecherInnen, die euch um 00.00 Uhr eine Zusammenfassung ihres Festivaltages geben, die 100-Wort Zeitschrift, in der ihr Hintergrundinformationen und Kritiken zu den Inszenierungen bekommt und natürlich die junge Fachjury aus FestivalmacherInnen, die Preise an die besten Produktionen vergibt. Die Nächte werden im WAU enden – beim Konzert von Golden Diskó Ship könnt ihr den Tag ausklingen lassen oder mit DJs wie Touchy Mob bis in die Morgenstunden tanzen.
100° macht sich das Chaos zum Konzept! Seid Teil des Ausnahmezustands und verliert die Orientierung zwischen HAU und Sophiensaelen!
Die Best Off Shows der Gewinner sind am 13. und 14. März 2012 – dann werden die mit dem Jurypreis versehenen Produktionen noch ein Mal im HAU 3 auftreten.
Ihr findet uns darüber hinaus bei facebook! Und ihr könnt uns seit Neuestem auch auf twitter folgen - dort twittern wir Neuigkeiten unter @100_grad!
präsentiert von zitty, radioeins und taz
Ort:
HAU 1, 2, 3
Dauer:
Do, 23.2.2012 - So, 26.2.2012 |


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HEBBEL AM UFER – HAU 2: Hallesches Ufer 32 / 10963 Berlin
HEBBEL AM UFER – HAU 3: Tempelhofer Ufer 10 / 10963 Berlin