JÜDISCHES MUSEUM BERLIN - Ausstellungen

Das Jüdische Museum Berlin bietet seinen Besuchern eine Reise durch zwei Jahrtausende deutsch-jüdische Geschichte. In Bildern und Texten, mit Kunst- und Alltagsgegenständen, Medienstationen und interaktiven Elementen erzählt die historische Dauerausstellung von jüdischer Kultur in Deutschland und der schwierigen Beziehung zwischen Juden und Nichtjuden.

Darüber hinaus werden ausgewählte Themen ausführlicher dargestellt: In kulturhistorischen Sonderausstellungen, Kabinettpräsentationen, Zeitgenössischen Kunstinstallationen und multimedialen Geschichten im Rafael Roth Learning Center widmen wir uns einzelnen Aspekten der deutsch-jüdischen Geschichte vom Mittelalter bis in die Gegenwart.

Sonderausstellungen

Kulturhistorische Wechselausstellungen, zeitgenössische Kulturinstallationen, Kabinettpräsentationen: Mit einem breiten Themenspektrum ergänzt das Sonderausstellungsprogramm auf verschiedenen Ausstellungsflächen die historische Dauerausstellung.

Berlin Transit

Jüdische Migranten aus Osteuropa in den 1920er Jahren

Do, 22.3.2012, 19:00

Fr, 23.3.2012 - So, 15.7.2012

Nach dem Ersten Weltkrieg war Berlin Zufluchtsort und Zwischenstation für Zehntausende von Juden aus Osteuropa – meist Kriegs-, Pogrom- oder Revolutionsflüchtlinge aus Russland, Litauen oder Galizien. Für ein gutes Jahrzehnt wurde die Stadt zu einem Zentrum jüdischer Migration in Europa. Vielfältig vernetzt und in mehreren Sprachen zu Hause, bewirkten die Migranten aus dem Osten Europas eine Blüte jüdischer Kultur in der Stadt. Die Ausstellung lädt dazu ein, die Spuren und Fragmente, die dieses facettenreiche Kapitel der Berliner Migrationsgeschichte hinterlassen hat, zu entdecken – durch Fotos, Bücher, Audios, Familienmemorabilia, Gemälde und Filme dieser Zeit.

Eine Ausstellung der Stiftung Jüdisches Museum Berlin in Kooperation mit dem Forschungsprojekt »Charlottengrad und Scheunenviertel. Osteuropäisch-jüdische Migranten im Berlin der 1920/30er Jahre« am Osteuropa-Institut, Freie Universität Berlin.

Eintritt: 4 Euro, erm. 2 Euro

Zur Ausstellung erscheint ein reich bebilderter Katalog mit elf ergänzenden Essays renommierter Wissenschaftler im Wallstein Verlag.

Zum Auftakt der Ausstellung finden ein Symposion sowie ein anschließendes Konzert mit Jascha Nemtsov und Tehila Nini Goldstein statt.

Ort:

Altbau 1. OG

Dauerausstellung

Die historische Dauerausstellung lädt - auf über 3000 qm Ausstellungsfläche - zu einer Entdeckungsreise durch zwei Jahrtausende deutsch-jüdischer Geschichte ein. In 13 Epochenbilder vom Mittelalter bis zur Gegenwart zeichnet die Ausstellung ein lebendiges Bild deutsch-jüdischen Lebens. Alltags- und Kunstobjekte, Fotos und Briefe, interaktive Elemente und Medienstationen erzählen von jüdischer Kultur in Deutschland und zeigen, wie eng jüdisches Leben mit der deutschen Geschichte verwoben ist.

Stiftung Jüdisches Museum Berlin

Lindenstr. 9-14
D-10969 Berlin

Telefon: +49 (0)30 25993 300
Fax: +49 (0)30 25993 409
E-Mail: info@jmberlin.de

Öffnungszeiten von Museum, Restaurant und Garten
Täglich 10.00 - 20.00; montags 10.00 - 22.00
geschlossen an Rosch-ha Schana, Jom Kippur und Heiligabend etc. (19./20./28.9., 14.11., 24.12.2009)

Eintritt
5 €; ermäßigt 2,50 €

Verkehrsverbindungen
U1, U6, U15 Hallesches Tor; U6 Kochstraße, Bus 143, 240

Restaurant Liebermanns
Tel.: +49(0)30 25939 760

Shop
Tel.: +49 (0)30 25293 171

Zugang
Das Museum ist behindertengerecht. Rollstühle können ausgeliehen werden.

Das Jüdische Museum Berlin wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.