JÜDISCHES MUSEUM BERLIN - Veranstaltungen
Kulturprogramm
"Welchen der Steine du hebst"
Filmische Erinnerungen an den Holocaust
Buchvorstellung mit den Herausgeberinnen Claudia Bruns, Asal Dardan und Anette Dietrich
Das öffentliche Gedenken an den Holocaust wird heute mehr denn je durch filmische Medien vermittelt. Der Sammelband »Welchen der Steine du hebst« befasst sich umfassend mit der filmischen Erinnerung an den Holocaust von den Anfängen bis in die Gegenwart. Die Beiträge widmen sich Filmbeispielen, die ikonografische Muster kritisch beleuchten, erinnerungspolitische Kontexte einbeziehen und Fragen nach den Möglichkeiten und Grenzen von Erinnerung selbst aufwerfen: Wie hat sich die filmische Erinnerung an die Verfolgung und die NS-Massenmorde im Laufe von mehr als 60 Jahren verändert? Der Band bezieht neben den europäischen Juden auch andere Opfergruppen wie Sinti und Roma, Schwarze oder Homosexuelle ein.
Mit einer Einführung des Kulturwissenschaftlers Thomas Macho zur Frage der Repräsentation von Gewalt. Mit Filmausschnitten, Analysen und anschließendem Empfang.
Das Projekt wurde von der Stiftung »Erinnerung, Verantwortung und Zukunft« gefördert.
Eintritt: frei
Ort:
Altbau EG, Auditorium
Termin:
Mo, 5.3.2012, 19:30 |


Zeruya Shalev: Für den Rest des Lebens
Buchpremiere mit der Autorin und der Schauspielerin Maria Schrader
Die Bestsellerautorin Zeruya Shalev erzählt in ihrem neuen Roman von unserer schicksalhaften Gebundenheit an Ort, Zeit und vor allem an die Familie, in die wir geboren sind. Je größer die Fliehkräfte durch Wut, Enttäuschung und Trauer, umso stärker sind wir durch eine unüberwindbare Anziehungskraft an sie gebunden. Die Protagonistin des Romans hat den Wunsch, ein Kind zu adoptieren und noch einmal von vorne zu beginnen. Doch ihr Traum droht das zu sprengen, was er eigentlich retten soll: ihre Familie.
In Zusammenarbeit mit der Literaturhandlung.
Kosten: 9 Euro, erm. 7 Euro. Kartenreservierung bei der Literaturhandlung unter Tel. + 49 (0)30 8824 250
Ort:
Altbau 2. OG, Großer Saal
Termin:
Mo, 19.3.2012, 19:30 |


Öffentliche Führungen für Erwachsene
Für alle öffentlichen Führungen gilt:
Dauer: ca. 1 Stunde
Preis: 3 Euro zzgl. Eintritt (5 Euro, erm. 2,50 Euro)
Treffpunkt: »Meeting Point« im Foyer, Altbau EG
Anmeldung und Rückfragen zu Führungen unter Tel. 030 - 25993 305 oder
fuehrungen@jmberlin.de
Januar / Februar / März 2012
samstags
11 Uhr Jüdisches Leben, jüdische Traditionen
15 Uhr Mit Siebenmeilenstiefeln durchs Museum
sonntags
11 Uhr Jüdisches Leben, jüdische Traditionen
14 Uhr Führung durch die Sonderausstellung (bis 29. Januar »Heimatkunde«*, ab 25. März »Berlin Transit«)
15 Uhr Mit Siebenmeilenstiefeln durchs Museum
montags
18 Uhr Mit Siebenmeilenstiefeln durchs Museum
Öffentliche Führungen für Kinder
Für alle öffentlichen Kinderführungen gilt:
Preis: 3 Euro inkl. Eintritt und Bastelmaterial
Treffpunkt: »Meeting Point« im Foyer, Altbau EG
Anmeldung und Rückfragen zu Führungen unter Tel. 030 - 25993 305 oder
fuehrungen@jmberlin.de
Halacha und Hefezopf - Was kommt in den Schabbattopf?
Kinderführung durch die Dauerausstellung
Wie lebte eine jüdische Händlerin vor 300 Jahren? Was musste sie in den Koffer packen, wenn sie auf Reisen ging? Ein Gebetbuch, Reisekleidung oder gar ein Handy? Jüdische Traditionen im Wandel der Jahrhunderte werden für junge Museumsbesucher anschaulich und spielerisch präsentiert. Die Kinder erfahren, wie sich eine Kippa auf dem Kopf anfühlt, sehen eine echte Schriftrolle und können ihre Nasen in die Gewürze der Bessamim-Büchse stecken.
Dauer: ca. 1 Stunde
Termin:
So, 5.2.2012, 11:00 |


Das ver-rückte Haus. Daniel Libeskind für Kinder
Warum sind die Wände im Jüdischen Museum Berlin schräg? Warum endet eine Treppe im Nichts? Warum blühen im Garten keine Blumen? Die jungen Besucher werden entsprechend ihres Alters spielerisch an die Architektur von Daniel Libeskind herangeführt. Danach gibt es Gelegenheit, aus Pappe, Knete und anderen Bastelmaterialien das eigene verrückte Traumhaus zu gestalten.
Dauer: ca. 2 Stunden
Termine:
So, 19.2.2012, 11:00 |



So, 18.3.2012, 11:00 |


Ferien- und Feiertagsprogramm
Mein kleines Purimspiel
Führung mit Workshop für Kinder von 5 bis 11 Jahren
Die hübsche Jüdin Ester heiratet den persischen König. So kann sie ihrem Volk, den Juden, gegen den bösen Haman zu Hilfe kommen. In der Kinderführung lernen die Kinder die Purimgeschichte und ihre Bräuche kennen und erfahren unter anderem, wann sie nach jüdischer Tradition mit Purim-Ratschen Krach machen dürfen. Anschließend wird ein Fingerpuppentheater gebastelt, in dem die Purimgeschichte nachgespielt werden kann. Da man sich zu Purim verkleidet, sind Kostümierungen willkommen.
Dauer: 2 Stunden
Eintritt: 3 Euro. Anmeldung und Informationen unter Tel. +49 (0)30 25993 305 oder
fuehrungen@jmberlin.de
Für Kita- und Schulgruppen gibt es in der Zeit vom 13. Februar bis 12. März gesonderte Termine.
Termine:
So, 4.3.2012, 11:00 |



So, 11.3.2012, 11:00 |


Ester - Königin und Retterin
Puppentheater zum Purimfest für Kinder von 5 bis 11 Jahren
Zu Purim ist es Tradition, Theaterstücke aufzuführen. Das jüdische Puppentheater »Die Bubales« zeigt seine eigene Interpretation des Purimspiels: Es wird viel gelacht, mit Ratschen Krach gemacht und die Kinder erfahren, wie die mutige Königin Ester einstmals das ganze jüdische Volk gerettet hat. Auf kostümierte Kinder wartet eine kleine Überraschung.
Dauer: ca. 30 Minuten
Eintritt: 3 Euro.
Anmeldung und Informationen unter Tel. +49 (0)30 25993 305 oder
fuehrungen@jmberlin.de
Termine:
So, 4.3.2012, 13:30 |



So, 11.3.2012, 13:30 |


Stiftung Jüdisches Museum Berlin
Lindenstr. 9-14
D-10969 Berlin
Telefon: +49 (0)30 25993 300
Fax: +49 (0)30 25993 409
E-Mail:
info@jmberlin.de
Öffnungszeiten von Museum, Restaurant und Garten
Täglich 10.00 - 20.00; montags 10.00 - 22.00
geschlossen an Rosch-ha Schana, Jom Kippur und Heiligabend etc. (19./20./28.9., 14.11., 24.12.2009)
Eintritt
5 €; ermäßigt 2,50 €
Verkehrsverbindungen
U1, U6, U15 Hallesches Tor; U6 Kochstraße, Bus 143, 240
Restaurant Liebermanns
Tel.: +49(0)30 25939 760
Shop
Tel.: +49 (0)30 25293 171
Zugang
Das Museum ist behindertengerecht. Rollstühle können ausgeliehen werden.
Das Jüdische Museum Berlin wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.