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Stiftung Stadtmuseum Berlin

Märkisches Museum | Museum Nikolaikirche | Museum Ephraim-Palais | Museum Knoblauchhaus | Museumsdorf Düppel | Humboldt Forum

Das Stadtmuseum Berlin ist eines der größten kulturgeschichtlichen Museen Deutschlands. An derzeit fünf Standorten und einem Zentraldepot bewahren und vermitteln ca. 300 Menschen Berliner Kultur und Geschichte von der Ur- und Frühgeschichte bis heute. Die einzigartige Sammlung umfasst mehrere Millionen Objekte zur Kunst, Kultur und Geschichte der Stadt. Ab Eröffnung des Humboldt Forums wird die Stiftung Stadtmuseum Berlin zudem die Berlin Ausstellung betreiben. Die Ausstellung wird Berlin in der Welt zum Thema haben und ein Ort der Entdeckung, Kommunikation und Partizipation sein.

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Stiftung Stadtmuseum Berlin
Landesmuseum für Kultur und Geschichte Berlins
Stiftung öffentlichen Rechts
Poststraße 13-14
D-10178 Berlin

Telefon: +49 (30) 24002-162
E-Mail: info@stadtmuseum.de

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Ausstellung

Teenager, Schneidermeister und Gerichtspräsident

Johann Gottfried Schadows Portraitbüsten für das bürgerliche Berlin

In einer Intervention zur Ausstellung „Berliner Leben im Biedermeier“ sind nun zehn von Schadow und Künstler:innen seines Umfelds geschaffene Büsten zu sehen.

Portraitbüsten waren um 1800 ein angesagtes Medium, um prominente Persönlichkeiten, aber auch entfernt lebende Freund:innen und Familienangehörige zumindest als Bildnis ins Haus zu holen. Der Bildhauer Johann Gottfried Schadow ist vor allem als Schöpfer der Quadriga auf dem Brandenburger Tor berühmt geworden. Aber er hat auch zahlreiche Büsten geschaffen, bevorzugt für das Bürgertum, dem er selbst entstammte. Anders als es der klassizistische Zeitgeschmack vorschrieb, schuf er aber keine Idealbildnisse, sondern lebendige Portraits – und damit traf er den Geschmack der Menschen seiner Zeit.

Die präsentierte Auswahl umfasst verschiedenste Bürger:innen-Portraits aus der Sammlung des Stadtmuseums Berlin, der Nationalgalerie und aus Privatbesitz. Diese Intervention im Museum Knoblauchhaus versteht sich als Ergänzung zur Johann-Gottfried-Schadow-Retrospektive in der Alten Nationalgalerie und zur Ridolfo-Schadow-Ausstellung im Schloss Charlottenburg.

Über die gesamte Laufzeit der Ausstellungsintervention wird im Erdgeschoss des Museums Knoblauchhaus die Reliefplatte „Minerva“ ausgestellt, ein Teilstück des monumentalen „Münzfrieses“ – eines der selten gezeigten Hauptwerke Schadows.

Eine Kooperation mit Schadow Gesellschaft Berlin e.V.

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Ausstellung

Boem!

Paul van Ostaijen in Berlin

Zum Kunstherbst des Stadtmuseums Berlin befasst sich eine Ausstellung im wiedereröffneten Museum Ephraim-Palais mit dem bedeutenden flämischen Expressionisten, Dadaisten und Surrealisten, der die Revolutionsjahre nach dem Ersten Weltkrieg im Berliner Exil verbrachte.

Der flämische Dichter Paul van Ostaijen (1896–1928) lebte von Oktober 1918 bis Mai 1921 in Berlin. Hier war er Zeuge der revolutionären Ereignisse und traf mit zahlreichen expressionistischen Künstler:innen zusammen. Sein in Berlin verfasster Gedichtband „Bezette Stad“ (deutsch: „Besetzte Stadt“) sprengte die bis dahin bekannten Formen der Poesie und Typografie. Damit führte van Ostaijen die moderne Literatur zu einem Höhepunkt und legte zugleich einen wichtigen Grundstein für die moderne niederländische Literatur. Heute gilt er als einer der wichtigsten Dichter der niederländischen Kulturlandschaft.
Kunst als Motor der Revolution

van Ostaijen war überzeugt, dass die Kunst die Revolution voranbringen kann und muss. Themen seiner Arbeiten sind der Erste Weltkrieg, der Untergang der bürgerlichen Ordnung, seine Vision von unabhängigen Nationen in einem sozialistischen Europa, aber auch Einsamkeit und Angst. Im Frühjahr 1921 kehrte er nach Belgien zurück, enttäuscht von der gescheiterten Revolution und den Künstler:innen, die in seinen Augen nicht radikal genug waren – bedingt aber auch durch das Ende seiner Beziehung zu Emma Clement, einer selbständigen Frau, die für den gemeinsamen Lebensunterhalt gesorgt hatte.

In Belgien und den Niederlanden wird van Ostaijen seit den 1950er Jahren als Rebell und herausragender Künstler vor allem für seine neuartige rhythmische Poesie geschätzt. In Deutschland ist er hingegen kaum bekannt. Wer war dieser Künstler? Was hat er einem heutigen Berliner Publikum zu sagen? Die Ausstellung, deren flämischer Titel „Boem!“ (deutsch: „Bumm!“) einem seiner Gedichte entlehnt ist, nähert sich seiner Person und seinem in Berlin geschaffenen Werk. Highlights sind unter anderem handschriftliche Original-Manuskriptseiten, „Das Liebespaar“ von Fritz Stuckenberg (Bildnis Paul van Ostaijens und Emma Clements) sowie eine aktuelle künstlerische Position von Hanaa el Degham.

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© Stadtmuseum Berlin
Ausstellung

Aufbruch in die Moderne

Prominenz aus dem Stadtmuseum Berlin

Lovis Corinth, Edvard Munch, Max Beckmann, Ernst Ludwig Kirchner und viele andere – das Stadtmuseum Berlin besitzt herausragende Gemälde prominenter Vertreter:innen der klassischen Moderne. Zwölf Highlights aus dieser hochkarätigen Sammlung sind ab Oktober 2022 zu Gast in der Berlinischen Galerie.

In der Dauerausstellung setzen sie neue Akzente und treten in den Dialog mit den Werken der Berlinischen Galerie. Hintergrund dieser Kooperation sind umfangreiche Renovierungsarbeiten im Märkischen Museum. Ab 2023 schließt das Stammhaus der Stiftung Stadtmuseum Berlin für voraussichtlich vier Jahre. Um auch während dieser Zeit bedeutende Schätze der Gemäldesammlung präsentieren zu können, entstand gemeinsam die Idee, ausgewählte Werke in die Dauerausstellung „Kunst in Berlin 1880-1980“ zu integrieren. Eine besondere Stärke der Sammlung des Stadtmuseums Berlin ist die Kunst der frühen Moderne. Die Gemälde, die nun in der Berlinischen Galerie zu sehen sind, stammen von Max Beckmann, Theo von Brockhusen, Lovis Corinth, Ernst Ludwig Kirchner, Walter Leistikow, Max Liebermann, Edvard Munch und Lesser Ury. Sie haben die Kunstszene der Stadt zu Beginn des 20. Jahrhunderts maßgeblich geprägt und bereichert.

(Bild: Edvard Munch: Portrait Walther Rathenau, 1907 © Stadtmuseum Berlin | Reproduktion: Oliver Ziebe, Detail)

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© VG Bild-Kunst, Bonn
Ausstellung

Aufbrüche. Abbrüche. Umbrüche.

Kunst in Ost-Berlin 1985–1995

Ein Thema, zwei Sammlungen, drei Ausstellungsorte – so lässt sich das Ausstellungsprojekt der Stiftung Kunstforum Berliner Volksbank und des Stadtmuseums Berlin in kurzen Worten beschreiben.

Beide Institutionen stellen nicht nur gemeinsam das spannende Jahrzehnt zwischen 1985 und 1995 in der Kunst in den Mittelpunkt, sondern gleichzeitig zwei wichtige Kunstsammlungen in Berlin. Mit Beispielen aus den umfangreichen Beständen der Kunstsammlung der Stiftung Kunstforum Berliner Volksbank und des Stadtmuseums Berlin wird anhand von mehr als 50 Künstler:innen auf die lebendige und vielfältige Kunstszene Ost-Berlins in der Vor- und Nachwendezeit zurückgeblickt.

Die Ausstellungen zeigen einen Querschnitt künstlerischer Positionen und Entwicklungen, die sich zwischen Figuration, Abstraktion und Aktion bewegen. Pointierte Situationsbeschreibungen, allegorische Darstellungen oder Lust an der Provokation benennen nur einige der vielfältigen künstlerischen Annäherungen an die politischen und gesellschaftlichen Zustände ab 1985. Viele Werke legen relevante Zeugnisse einer Epoche der Aufbrüche, Abbrüche und Umbrüche ab, andere wiederum stehen für die Kontinuität künstlerischer Arbeit in den Zeiten des Wandels.

Kunst und Zeitzeugen-Interviews

Gezeigt werden Gemälde, Skulpturen, Grafiken und Fotografien aus den beiden Sammlungen, die teilweise erstmals ausgestellt werden. Der umfangreiche Katalog dokumentiert die Biografien der Künstler:innen und die sich wandelnden Bedingungen, unter denen Kunst entstand und gesammelt wurde.

In eigens für das Projekt geführten Interviews, die in den Ausstellungen und online zu sehen sind, erzählen die Künstler:innen Manfred Butzmann, Sabine Herrmann, Klaus Killisch, Sabine Peuckert, Maria Sewcz und Berndt Wilde von ihren Erfahrungen vor dem Hintergrund der rasanten Veränderungen der wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse.

Start am 25. August in Berlin-Charlottenburg

Den Auftakt des gemeinsamen Vorhabens macht die Stiftung Kunstforum Berliner Volksbank. Ab dem 25. August werden figurative Arbeiten von rund 25 Künstler:innen in den Ausstellungsräumen in Berlin-Charlottenburg zu sehen sein.

Ab dem 16. September folgen die beiden Ausstellungsteile im Museum Nikolaikirche und im Museum Ephraim-Palais des Stadtmuseums Berlin in Berlin-Mitte. Hier werden rund 35 Künstler:innen mit mehr als 100 Einzelwerken und Werkserien präsentiert.

Die Künstler

Tina Bara, Bertold W. Bartsch, Annemirl Bauer, Rolf Biebl, Kurt Buchwald, Manfred Butzmann, Frits Esenwein, Ellen Fuhr, Christian Glanz, Dieter Goltzsche, Kerstin Grimm, Sabina Grzimek, Clemens Gröszer, Thomas Günther, Sylvia Hagen, Angela Hampel, Rolf Händler, Sabine Herrmann, Karl Hillert, Martin Hoffmann, Uta Hünninger, Ingeborg Hunzinger, Sabine Jahn, Klaus Killisch, Konrad Knebel, Wolfgang Leber, Walter Libuda, Werner Liebmann, Rolf Lindemann, Harald Metzkes, Olaf Nehmzow, Roland Nicolaus, Helga Paris, Sabine Peuckert, Wolfgang Peuker, Ilona Ripke, Horst Sagert, Hans Scheib, Cornelia Schleime, Baldur Schönfelder, Anna Franziska Schwarzbach, Frank Seidel, Maria Sewcz, Volker Stelzmann, Strawalde (Jürgen Böttcher), Ursula Strozynski, Henry Stöcker, Heinrich Tessmer, Hans Ticha, Harald Toppel, Joachim Völkner, Veronika Wagner, Ulla Walter, Trak Wendisch, Berndt Wilde, Karla Woisnitza, Ulrich Wüst

25.08. – 11.12.2022 | Stiftung Kunstforum Berliner Volksbank
16.09. – 11.12.2022 | Museum Nikolaikirche und Museum Ephraim-Palais

Zur Ausstellung erscheint eine gemeinsame Begleitpublikation.

Die Realisierung der Ausstellung des Stadtmuseum Berlins wird aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds ermöglicht.

(Foto: Maria Sewcz: Aus der Serie „inter esse“, Berlin 1985–87 (Silbergelantinepapier, Portfolio, 40x50 cm) © VG Bild-Kunst, Bonn 2022)

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Ausstellung

[Werk]Räume

Museum mitentwickeln

Die [Probe]Räume und die [Werk]Räume im Märkischen Museum laden alle ein, die Lust haben, Museum neu zu entdecken und mitzugestalten.

Wie sieht das Stadtmuseum in der Zukunft aus? In den [Werk]Räumen erfahren Sie, wie das „Gedächtnis Berlins“ sich weiterentwickelt und wie Sie selbst aktiv daran teilhaben können.

Während die [Probe]Räume auf derselben Ebene des Märkischen Museums zeigen, was ein Museum macht und dazu auffordern, es einmal selbst auszuprobieren, laden die [Werk]Räume dazu ein, die Planungen für das im Masterplan 2025 entworfene „Stadtmuseum der Zukunft“ kennenzulernen und Ideen mitzuentwickeln. Jeder Raum zeigt beispielhaft, wie und mit wem das Stadtmuseum Berlin zu Themen der Berliner Stadtgeschichte und Gegenwart arbeitet. Hier werden viele Fragen zum Museum der Zukunft gestellt, neue Formate getestet und Wünsche des Publikums erfragt.

Junge Stimmen, alte Objekte, neue Bauvorhaben

Berliner Kinder und Jugendliche präsentieren in den [Werk]Räumen ihre Wünsche und Ideen für das Museum der Zukunft in Film, Modell und Tast-Objekten. Die Junior-Kurator:innen behandeln zudem mit einer Bewegungsskulptur die Frage, wie man sich in Zukunft durch ein Museum bewegen wird. Die Kurator:innen des Stadtmuseums Berlin beleuchten, was sonst hinter den Kulissen passiert: Wie gelangen Objekte ins Museum? Warum ist deren Herkunftsgeschichte so wichtig? Wie wird sie erforscht? Und wie sollte das Museum die Gegenwart für künftige Generationen sammeln und bewahren? Auch die Erhaltung der Sammlungsstücke spielt eine Rolle: Eine Restauratorin lässt sich bei der Arbeit über die über die Schulter schauen.

Die im neuen Ausstellungsbereich gestellten Fragen und die Ergebnisse der Beteiligungsprojekte eröffnen eine neue Perspektive auf den zukünftigen Museumsbesuch. Dabei bleibt auch genügend Platz zum Austausch. Aktuelle Bauvorhaben des Stadtmuseums Berlin werden ebenfalls in den [Werk]Räumen vorgestellt, zum Beispiel für das künftige Museums- und Kreativquartier am Köllnischen Park oder das Museumsdorf Düppel.

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1 Ausstellung

Chaos & Aufbruch

Berlin 1920|2020

„Chaos & Aufbruch“ auch als digitale Ausstellung

Über Nacht verdoppelte sich 1920 die Einwohnerzahl Berlins. Durch Eingemeindung benachbarter, bis dahin selbstständigen Städte und Gemeinden entstand die flächenmäßig zweitgrößte Stadt der Welt. Das Märkische Museum präsentiert aus diesem Anlass ab April 2020 eine umfangreiche Sonderausstellung. Mit Blick auf die Vergangenheit und die Gegenwart Berlins geht sie der Frage nach, wie aus einem chaotischen Umbruch ein konstruktiver Aufbruch gestaltet werden kann: Wie kann Großstadt gelingen?

Am 1. Oktober 1920 wurden durch das „Groß-Berlin-Gesetz“ 27 Gutsbezirke, 59 Landgemeinden sowie die sieben bisher selbständigen Städte Charlottenburg, Köpenick, Lichtenberg, Neukölln, Schöneberg, Spandau und Wilmersdorf nach Berlin eingemeindet. Die Einwohnerzahl wuchs dadurch auf 3,8 Millionen Menschen, das Stadtgebiet verdreizehnfachte sich. Berlin wurde damit neben New York und London zu einer der größten und bevölkerungsreichsten Städte der Welt.

Politik für alle

Mit nun 20 Bezirken bemühte sich die Kommune, die großen finanziellen und sozialen Ungleichgewichte zwischen den teils sehr unterschiedlichen Stadtteilen auszugleichen. Eine „Politik für alle“ hatte zum Ziel, allen in der Stadt lebenden Menschen einen Mindeststandard bei Bildung, Gesundheit, Wohnen und Erholung zu ermöglichen. Zudem war endlich auch eine einheitliche Verkehrs- und Stadtplanung möglich. Das Groß-Berlin-Gesetz war somit die Grundlage für die Stadt von heute – für die Metropole Berlin.

Eine historische und eine aktuelle Zeitebene laden in der Ausstellung zu einer Entdeckungsreise ein, die von den Problemen der Stadt über Lösungsansätze bis hin zu ihrem Zukunftspotential führt. Dabei geht es um Wohnen, Verkehr, Erholung, Verwaltung, um die Anbindung an das Umland und auch um Identität.

„Chaos & Aufbruch – Berlin 1920|2020“ ist die zentrale Ausstellung des Kooperationsprojekts „Großes B – dreizehnmal Stadt“ des Stadtmuseums Berlin mit den zwölf Berliner Bezirksmuseen. Begleitet wird sie von einem umfangreichen Programm.

„Chaos & Aufbruch“ digital in XXL
3D-Rundgang durch die Ausstellung jetzt umfassend erweitert
Nie zuvor online gezeigte Filmdokumente, eine Fülle neuer Informationen und zusätzliche Audio-Inhalte warten auf Sie ab sofort in dem virtuellen 3D-Rundgang durch die Sonderausstellung „Chaos & Aufbruch“ – und das alles komplett zweisprachig und kostenfrei.
Zur Seite: www.stadtmuseum.de/aktuelles/chaos-aufbruch-digital-xxl

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29.04.21, 12:13, MAX Ein Spiegel für das heutige Berlin

Das was vor 100 Jahren die Spanische Grippe war ist heute natürlich Corona, das was damals die
große Depression war, ist heute die Wirtschaftskrise. Wollen wir hoffen, dass uns diesesmal die Hyperinflation erspart bleibt. Die Prohibition, zumindest was Feiern und Feierabendbierchen in der Öffentlichkeit angeht, ist ja schon in vollem Gange. Trotz alledem kommt auch der Aufbruch in die Gänge. Berlin ist Europas jungunternehmerische Hauptstadt und Hauptstadt des wiedervereinigten Deutschland. Darauf läßt sich bauen. Und da all die parallelen Entwicklungen von damals und heute schon so gut zusammen passen, stehen uns sicherlich auch die Goldenen Zwanziger mit übersprudelnder Kultur und weltbewegenden Unternehmen ins Haus. Nur die Dreisiger dürfen sich nicht wiederholen.

© Lars Nickel
Ausstellung

Beletage & Zuckerwatte

Fotografien von Lars Nickel

Die neue Präsentation im Foto-Grafischen Kabinett der Dauerausstellung BerlinZEIT im Märkischen Museum setzt zwei Bildnis-Serien des Berliner Fotografen in den Dialog: „Beletage“ und „Neuköllner Maientage“, inszenierte Portraits in Farbe und Momentaufnahmen in Schwarz-Weiß.

„Beletage“ stellt Menschen in ihrer privaten Wohnung als unmittelbares Lebensumfeld und Ausdruck gelebter Individualität vor. Die Serie bietet sensible Ansichten der und Einsichten in die Mittelklasse der Berliner Bevölkerung, von hilfebedürftigen Rentnern über berufstätige Eltern bis hin zu Besitzerinnen stilvollen Wohneigentums.

In den Beobachtungen von Menschen auf dem Volksfest „Neuköllner Maientage“ in der Hasenheide nutzt Nickel hingegen die intuitiven Möglichkeiten der Straßenfotografie. Kern seines Interesses sind hier vor allem Augenblicke von Konzentration, Faszination, oft auch der Entrückung. Es sind Momente voller Poesie, die sich beim Betrachten übertragen und zugleich den Blick auf die sozialen und kulturellen Hintergründe der Besucherinnen und Besucher des Festes freigeben. So wird die vielbeschworene „Berliner Mischung“ in Nickels schlüssig entwickelten Bildserien sichtbar.

Eine Präsentation im Rahmen des European Month of Photography Berlin (EMOP) 2020. Erworben aus Mitteln der Deutschen Klassenlotterie Berlin von der Kulturverwaltung des Berliner Senats, 2016
Über Lars Nickel

Kurzbiografie: Geboren 1969 in Berlin, seit 1986 autodidaktische Beschäftigung mit künstlerischer Fotografie, 1990er Jahre ausgedehnte Foto-Reisen durch West- und Osteuropa, USA, Mexiko, Guatemala. Ausbildung zum Mediengestalter, 2003 Studium an der Fotoschule „Fotografie am Schiffbauerdamm“ (fas) bei Arno Fischer. Selbstverständnis: künstlerischer Dokumentar. Immer wieder Hinwendung zum Genre Portrait.

Projekte: Situation in deutschen Altenpflegeheimen (2002); Westernstadt Old Texas Town, Berlin (2004); Grenzprobleme im Osteuropäischen Raum (2005); Ehemalige Kriegsgefangene und Kriegsgefangenenlager in Deutschland (2007). 2014 Abschluss „Beletage“ mit Buch im Verlag Edition Braus. Die Serie „Neuköllner Maientage“ aus dem Jahr 2004 wird im Märkischen Museum erstmals öffentlich gezeigt

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Ausstellung

Foto-Grafisches Kabinett

Wechselnde Präsentationen aus den Sammlungen
Dauerausstellung

Das Foto-Grafische Kabinett des Märkischen Museums bietet im Rahmen der Dauerausstellung BerlinZEIT wechselnde Einblicke in die Papierbestände der Sammlungen des Stadtmuseums Berlin.

In den Depots des Stadtmuseums Berlin befinden sich unzählige Exponate. Allein die Fotografische und die Grafische Sammlung bewahren mehr als eine Million Bilder. Sie sind sowohl Träger von Informationen zur jahrhundertelangen Geschichte Berlins, seinen Menschen und kulturhistorischen Prozessen als auch Ausdruck individuell-künstlerischer Sichtweisen auf die Stadt.

Diese Werke sind vom Material – zumeist Papier – und der Herstellungstechnik sehr empfindlich. Die Originale können deshalb aus konservatorischen Gründen nur für kurze Zeit, im Regelfall ein Vierteljahr, in Ausstellungen präsentiert werden. Mit dem Foto-Grafischen Kabinett gibt das Stadtmuseum Berlin im Rahmen der Dauerausstellung BerlinZEIT wechselnde Einblicke in den Reichtum seiner Sammlungen.

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Ausstellung

BerlinZEIT

Dauerausstellung

Geschichte kompakt
Die neue Ausstellung führt leicht verständlich und kompakt durch die Berliner Geschichte von der Eiszeit bis zur Gegenwart.

BerlinZEIT präsentiert die prägenden Momente der Stadt: Die Dauerausstellung im Märkischen Museum unterhält, inspiriert und bietet auf Deutsch und Englisch Orientierung für Alt- wie für Neu-Berlinerinnen und -Berliner sowie für alle, die es noch werden wollen!

Berlin verstehen in einer Stunde
Herausragende Objekte, multimediale Angebote und Mitmachstationen führen in knapp einer Stunde durch die historischen Momente, die die Stadt bis heute prägen. So wird deutlich: Bestand hat in Berlin nur die Veränderung. Berliner Geschichte ist dabei immer die Geschichte seiner Bewohnerinnen und Bewohner. Selbst jene, die normalerweise nicht im Zentrum einer Stadtgeschichte stehen, kommen hier zu Wort.

Die Ausstellung begleitet ein lebendiger Audioguide, in dem die Stadt selbst zu den Besucherinnen und Besuchern spricht. Auch der Berliner Rapper Romano teilt hier seine ganz besondere Sicht auf die Geschichte Berlins. Das zweite Obergeschoss lässt Raum zum Verweilen und Vertiefen: In den [Probe]Räumen der Dauerausstellung können Sie Museum neu entdecken.

„Wer seine Stadt liebt, geht in diese Schau!“
Michael Zöllner, B.Z., 9. Juni 2018

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Aus verschiedensten Objekten entsteht eine eigene Ausstellung im Miniaturformat © Stadtmuseum Berlin | Foto: Andreas Schwanda
Ausstellung

[Probe]Räume

Museum neu entdecken
Dauerausstellung

Was ist eigentlich ein Museum? Wer entscheidet, welche Objekte im Museum gezeigt werden? Wie werden diese Objekte zum Sprechen gebracht? Und was hat das Museum mit mir zu tun? Die neu konzipierten [Probe]Räume im Märkischen Museum beschäftigen sich genau mit diesen Fragen.

Zwei Themen geben dazu Gelegenheit: Berlin im Mittelalter sowie Berliner Alltag und Kindheit um 1900. Am Stadtmodell die Gründung Berlins erkunden, einmal die Schulbank drücken wie die Ur-Urgroßeltern, Schreibgeräte verschiedener Epochen ausprobieren oder den Geschichten der Bewohner eines typischen Berliner Mietshauses lauschen – für die [Probe]Räume ist der Titel zugleich Programm.

Wer möchte, kann seine eigene Ausstellung im Miniaturformat kreieren, die dann im Museum gezeigt wird. Auch persönliche Berlin-Objekte sind hier willkommen. Für kurze Zeit werden diese individuellen Geschichten Bestandteil der [Probe]Räume und somit Teil der Ausstellung im Märkischen Museum. So können Besucherinnen und Besucher jeden Alters den Themen und den Aufgaben eines Museums individuell nachspüren.

Die [Probe]Räume richten sich an alle Museumsbesucher – an Familien, Gruppen oder Schulklassen genauso wie an Individualisten. Es gibt genügend Platz zum Werken und Experimentieren sowie zum Aufenthalt und zum Entspannen.

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Berliner Mauer mit Original-Graffiti von Kiddy Citny im Märkischen Museum. © Stadtmuseum Berlin | Foto: Heiko Noack
Ausstellung

Mauerstücke

Dauerausstellung

Die Berliner Mauer ist das signifikanteste Symbol der 28-jährigen Teilung der Stadt. Sieben originale Mauerteile vor dem Märkischen Museum erinnern daran.

Ost-Klappe und West-Bemalung
Ein Mauerelement weist eine Klappe auf, die den Grenztruppen der DDR einen Zugang zum Westen ermöglichte. Zwei Teile zeigen eine charakteristische Bemalung, wie sie im West-Berliner Stadtteil Kreuzberg typisch war. Diesen „Königskopf“ schuf der Künstler Kiddy Citny 1985 als Teil eines langen Frieses in der Waldemarstraße. Das Stadtmuseum Berlin verdankt ihn der großzügigen Schenkung eines Bürgers. Die Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur ermöglichte es, die Segmente der Berliner Mauer zu präsentieren und eine Hörstation einzurichten.

Akustische und steinerne Zeitzeugen
Tondokumente vom Bau der Mauer 1961 bis zu ihrem Fall 1989 erwecken ihre Geschichte zum Leben. Zu hören sind:

Walter Ulbricht (1961)
Willy Brandt (1961)
Bundeskanzler Dr. Konrad Adenauer (1961)
Ausschnitte aus dem Feature „Grafitti an der Berliner Mauer“ (1984)
Günter Schabowski (1999)
Demontage durch die „Mauerspechte“ (1989)
Nach der friedlichen Revolution und der Wiedervereinigung 1990 verschwand die Berliner Mauer rasant aus dem Stadtbild. Abseits des ursprünglichen Grenzverlaufs haben die präsentierten Stücke nun vor dem Märkischen Museum ihren Platz gefunden.

ÖFFNUNGSZEITEN
Di–So 10–18 Uhr
Bitte beachten Sie unsere Sonderöffnungszeiten an Feiertagen.

EINTRITTSPREIS
5,00 / erm. 3,00 Euro
bis 18 Jahre Eintritt frei
jeden 1. Mittwoch im Monat Eintritt frei

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Ausstellung

Berlin global

Berlin als Teil einer vernetzten Welt
Dauerausstellung

Die Berlin Ausstellung im Humboldt Forum wird ab Januar 2021 im ersten Obergeschoss des Humboldt Forums zu sehen sein. Auf rund 4000 Quadratmetern erzählen das Stadtmuseum Berlin und Kulturprojekte Berlin GmbH darin vom komplexen Beziehungsgeflecht zwischen Berlin und der Welt. Raumgreifende Installationen und atmosphärische Inszenierungen führen in Themenwelten ein, in denen sich die Vielfalt Berlins widerspiegelt.

Berlin ist seit Jahrhunderten im Austausch mit der Welt. Die Stadt, ihre Menschen und von ihr ausgehende Geschehnisse haben die Welt verändert, und zugleich wirken globale Ereignisse auf Berlin – damals wie heute. Ausgehend von aktuellen Fragen, Entwicklungen und Problemlagen greift die Berlin Ausstellung ausgewählte Themen auf und zeigt die Stadt als Teil einer historisch und gegenwärtig vielfältig vernetzten Welt.

Tür des ehemaligen Techno-Clubs Tresor
Ehemalige Tür des weltbekannten Techno-Clubs „Tresor“. © Privatbesitz Dimitri Hegemann, Kulturprojekte Berlin & Stadtmuseum Berlin | Foto: Alexander Schippel
Themenräume
Folglich wird hier Stadtgeschichte nicht chronologisch erzählt: Die Ausstellung nimmt in Themenräumen die Aspekte Revolution, Freiraum, Grenzen, Vergnügen, Krieg, Mode und Verflechtung in den Fokus. Aspekte, die sich auch in anderen Metropolen finden lassen, doch in dieser Kombination typisch für die Stadt Berlin sind. Einige Querschnittsthemen wie Kolonialismus oder Nationalsozialismus werden in mehreren Räumen der Ausstellung aufgegriffen. Die „Geschichte des Ortes“, die in mehreren Ausstellungsbereichen des Humboldt Forums thematisiert wird, spielt auch in verschiedenen Kontexten in der Berlin Ausstellung eine wichtige Rolle.

Besuchsinformationen und Hintergrundberichte zu BERLIN GLOBAL auf der Website zur Ausstellung: berlin-global-ausstellung.de

Die Berlin Ausstellung im Humboldt Forum entsteht als Koproduktion zwischen der Kulturprojekte Berlin GmbH und dem Stadtmuseum Berlin. Konzept und Inhalte der Ausstellung werden von einem Team unter Federführung von Paul Spies, Chef-Kurator des Landes Berlin im Humboldt Forum und Direktor der Stiftung Stadtmuseum Berlin, erarbeitet. Kulturprojekte Berlin realisiert die Produktion der Ausstellung und ist verantwortlich für Kommunikation und Vermittlungsarbeit.

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© Stadtmuseum Berlin | Foto: Michael Setzpfandt
Ausstellung

Vom Stadtgrund bis zur Doppelspitze

800 Jahre Berliner Nikolaikirche
Dauerausstellung

Schon beim Betreten der umfassend sanierten Nikolaikirche werden die Besucher vom grandiosen Raumeindruck überwältigt sein: Gleich vom Eingang aus öffnet sich nun der Blick weit in die Kirchenhalle hinein bis zum Chor. Über dem neuen Ziegelboden erheben sich graue Bündelpfeiler, die das Zeltdach der Kirchenhalle mit seinem farbigen Rippennetz tragen.

Eine moderne Beleuchtungsanlage inszeniert die zahlreichen Kunstwerke und die zurückhaltenden Stahl-Glas-Einbauten der neuen Dauerausstellung. Viersprachige interaktive Medien erschließen darin facettenreich die unterschiedlichsten Aspekte der sieben Themeninseln:

Spurensuche | Die frühe Berliner Stadtgeschichte
Vom Feldstein zum Backstein | Die Baugeschichte der Nikolaikirche
Spaziergänge | Das Nikolaiviertel gestern und heute
Weltbekannt | Kirchenlieder aus St. Nikolai
Liturgie im Wandel | Sakrale Kunstwerke und liturgische Geräte
Bestattungskultur im Kirchenraum | Das Pantheon der Berliner
Verloren und wiederentdeckt | Der Münzschatz aus dem Turmknauf

Historische Artefakte und moderne Medien vertiefen die Inhalte, viersprachige Audioguides sind im Eintrittspreis enthalten.

Öffnungszeiten: täglich 10 – 18 Uhr

Eintritt: 5,00 Euro / ermäßigt 3,00 Euro

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Wohnzimmer der Familie Hauschild, Gemälde von Eduard Gaertner, 1843 © Stadtmuseum Berlin | Foto: C. Lehmann
Ausstellung

Berliner Leben im Biedermeier

Alltag und Wohnen (1815 – 1848)
Dauerausstellung

Das Knoblauchhaus gehört zu den wenigen, noch am ursprünglichen Ort erhaltenen Berliner Bürgerhäusern des 18. Jahrhunderts. Original rekonstruierte Wohnräume sind den Mitgliedern der Familie Knoblauch gewidmet und vermitteln das damalige Lebensgefühl. Gebrauchsgegenstände, Bilder und Familiendokumente informieren über soziales Leben, Wirtschaft, Politik und Architektur jener Zeit.

Öffnungszeiten: Di, Do–So 10–18 Uhr | Mi 12–20 Uhr

Eintritt frei (um eine Spende wird gebeten)

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Online

Sammlung Online

Entdecken Sie die Sammlung des Stadtmuseums Berlin

Sammlung Online ist das Schaufenster, das Ihnen einen Einblick in die Sammlung des Stadtmuseums Berlin bietet! Sie können dabei ganz einfach in den Beständen stöbern oder nach bestimmten „Menschen“, „Orten“ und „Epochen“ suchen, um eine thematische bzw. chronologische Auswahl von Objekten zu erhalten. Darüber hinaus haben Sie mit der „erweiterten Suche“ ein Werkzeug zur Hand, mit dem Sie ganz gezielt in der Sammlung recherchieren können. Ausgewählte Objekte können Sie in einer drehbaren 360-Grad-Ansicht von allen Seiten betrachten.

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Online

Digitale Angebote

Stadtgeschichte online entdecken

Hier finden Sie rund um die Uhr die digitalen Angebote des Stadtmuseums Berlin, die wir für Sie laufend erweitern und ergänzen. Von spannenden Geschichten, faszinierenden Objekten und interessanten Hintergründen über Audio und Video bis hin zu den umfangreichen digitalen Beständen der Sammlung Online. Jetzt reinklicken und entdecken!

Online

Gestalte Deine eigene Ausstellung

Digitales Familienangebot

Was ist eigentlich ein Museum? Wer entscheidet, welche Objekte dort gezeigt werden? Wie werden sie zum Sprechen gebracht? Und was hat das Museum eigentlich mit mir zu tun? Die [Probe]Räume im Märkischen Museum beschäftigen sich mit genau diesen Fragen und laden Sie dazu ein, Ihre eigene kleine Ausstellung zu entwickeln und zu präsentieren. Jetzt online Anleitung anschauen und zu Hause mitmachen!

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Leonore Schwarzer, um 1963 © Deutsches Historisches Museum I Foto: Kurt Schwarzer
Online

Online-Fotoschau: Leonore Schwarzer

Facetten einer Fotografin – Alltag in der DDR

Diese exklusive Online-Fotoschau führt durch das Werk der Berliner Fotografin Leonore Schwarzer. In facettenreichen Bildern hielt sie das Leben der Menschen im östlichen Teil der Stadt fest.

1982 schloss sie ihre Ausbildung zur Fotografin ab und fertigte Auftragsarbeiten für Berliner Betriebe an. Bereits vorher hatte sie als „Leiterin des künstlerischen Volksschaffens“ die Führung von Fotozirkeln in verschiedenen Kulturhäusern übernommen und sich in ihrer Freizeit als freie Fotografin auch selbst künstlerisch betätigt. Ab 1985 dokumentierte Leonore Schwarzer für den Aufbaustab „Passage Friedrichstadt“ den Bauzustand der Viertel des zu Mitte gehörenden Berliner Stadtteils. Ihre Leidenschaft für die Fotografie entdeckte die ausgebildete Kindergärtnerin Leonore Czapla (geb. 1936 in Berlin) in den 1950er Jahren, als sie ihren späteren Ehemann kennenlernte, den Fotografen Kurt Schwarzer. Früh unterstützte sie ihn in seiner Ost-Berliner Fotoagentur als Fotografin, Assistentin, Laborkraft, Managerin und Model.

Leonore Schwarzers fotografische Arbeit wurde dem Stadtmuseum Berlin 2018 als Schenkung übergeben. Sie umfasst insgesamt 17.000 Negative und Dias sowie 2.600 Handabzüge von den 1960ern bis in die 1990er Jahre. Die motivische Bandbreite ihres Werks zeigt sich in Straßenszenen, Arbeitswelten, Festen, Kulturveranstaltungen, Modenschauen sowie Landschaftsbildern und Portraits. Ein persönlicher, natürlicher, etwas anderer Einblick in den Alltag der Menschen im östlichen Teil Deutschlands, der auch Schwarzers facettenreiches Leben in der DDR widerspiegelt.

Eine Kooperation mit der HTW Berlin, Studiengang Museumskunde, für das Foto-Grafische Kabinett des Märkischen Museums

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Das Stadtmuseum Berlin ist eines der größten kulturgeschichtlichen Museen Deutschlands. An derzeit fünf Standorten und einem Zentraldepot bewahren und vermitteln ca. 300 Menschen Berliner Kultur und Geschichte von der Ur- und Frühgeschichte bis heute. Die einzigartige Sammlung umfasst mehrere Millionen Objekte zur Kunst, Kultur und Geschichte der Stadt. Ab Eröffnung des Humboldt Forums wird die Stiftung Stadtmuseum Berlin zudem die Berlin Ausstellung betreiben. Die Ausstellung wird Berlin in der Welt zum Thema haben und ein Ort der Entdeckung, Kommunikation und Partizipation sein.

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Ausstellungen / Museum Staatliche Museen zu Berlin Berlin, Genthiner Straße 38
Ausstellungen / Museum Martin-Gropius-Bau Berlin Berlin, Niederkirchnerstraße 7
Ausstellungen / Museum Neue Synagoge Berlin Centrum Judaicum Berlin, Oranienburger Straße 28/30
Ausstellungen / Museum The Wall Museum East Side Gallery Berlin, Mühlenstr. 78-80
Ausstellungen / Kulturveranstaltung Kunsthaus sans titre Potsdam, Französische Str. 18
Ausstellungen / Museum Jüdisches Museum Berlin Berlin, Lindenstr. 9-14
Ausstellungen / Museum Deutsches Historisches Museum Berlin, Hinter dem Gießhaus 3
Familie / Museum Illuseum Berlin Berlin, Karl-Liebknecht-Str. 9
Ausstellungen / Ausstellungseröffnung Historische Bauelemente
Sa, 3.12.2022, 10:00 Uhr
Ausstellungen / Ausstellungseröffnung Historische Bauelemente
Sa, 3.12.2022, 10:00 Uhr
Ausstellungen / Ausstellungseröffnung Historische Bauelemente
Sa, 3.12.2022, 10:00 Uhr
Ausstellungen / Museum Bröhan-Museum Berlin, Schloßstraße 1a
Ausstellungen / Museum Filmmuseum Potsdam Potsdam, Marstall am Lustgarten, Breite Str. 1a
Ausstellungen / Galerie imago fotokunst berlin, Auguststraße 29c
Ausstellungen / Museum Stiftung Stadtmuseum Berlin Berlin, Poststraße 13-14
Ausstellungen / Galerie Galerie Georg Nothelfer Berlin, Uhlandstraße 184
Ausstellungen / Museum Märkisches Museum Berlin, Am Köllnischen Park 5
Ausstellungen / Museum Sammlung Kindheit und Jugend Berlin, Wallstraße 32
Ausstellungen / Museum Museum Nikolaikirche Berlin, Nikolaikirchplatz
Ausstellungen / Museum Museum Ephraim-Palais Berlin, Poststr. 16
Ausstellungen / Museum Museum Knoblauchhaus Berlin, Poststraße 23
Ausstellungen / Museum Museum Galgenhaus Berlin, Brüderstraße 10
Ausstellungen / Museum Museum Schloss Friedrichsfelde Berlin, Am Tierpark 125
Ausstellungen / Museum Sportmuseum Berlin Berlin, Hanns-Braun-Straße
Ausstellungen / Museum Grünauer Wassersportmuseum Berlin, Regattastraße 191
Ausstellungen / Galerie Die Aktgalerie Berlin, Krossener Str. 34
Ausstellungen / Museum Berlinische Galerie Berlin, Alte Jakobstraße 124-128
Ausstellungen / Galerie Galerie Eva Poll Berlin, Lützowstraße 7
Ausstellungen / Museum Museum für Kommunikation Berlin Berlin, Leipziger Straße 16
Ausstellungen / Galerie Galerie Brusberg Berlin Berlin, Kurfürstendamm 213
Ausstellungen / Museum Musikinstrumenten-Museum Berlin, Tiergartenstr. 1
Ausstellungen / Museum Schwules Museum Berlin, Mehringdamm 61
Ausstellungen / Museum Mauermuseum Berlin, Friedrichstraße 43-45
Ausstellungen / Ausstellung ver.di Fachgruppe Bildende Kunst Berlin, Paula-Thiele-Ufer 10
Ausstellungen / Museum Spandovia sacra Berlin, Reformationsplatz 12
Ausstellungen / Galerie ifa-Galerie Berlin Institut für Auslandbsziehungen Berlin, Linienstraße 139/140
Ausstellungen / Galerie Haus am Kleistpark Berlin, Grunewaldstr. 6-7
Ausstellungen / Galerie DAM GALLERY Berlin, Seydelstraße 30
Ausstellungen / Gedenkstätte Bernhard-Heiliger-Stiftung Berlin, Käuzchensteig 8
Ausstellungen / Museum Stiftung "Brandenburger Tor" Max Liebermann Haus Berlin, Pariser Platz 7
Ausstellungen / Museum Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde Berlin, Marienfelder Allee 66-80
Ausstellungen / Ausstellung Meinblau Projektraum Berlin, Christinenstr. 18-19
Ausstellungen / Werkstatt/Workshop Brandenburgischer Kunstverein Potsdam e.V. Potsdam, Brendenburgerstraße 5 (Luisenforum)
Ausstellungen / Galerie Galerie Johanssen Berlin, Choriner Str. 51
Ausstellungen / Museum DDR-Museum Berlin, Karl-Liebknecht-Str. 1
Ausstellungen / Ausstellung Deutscher Künstlerbund Berlin, Rosenthaler Str. 11
Ausstellungen / Museum Rochow-Museum im Schloss Reckahn Lehnin / OrT Reckahn, Reckahner Dorfstraße 27
Ausstellungen / Museum MuseumsDienst Berlin Berlin, Klosterstraße 68
Ausstellungen / Galerie galerie bild plus Berlin, Am Goldmannpark 20
Ausstellungen / Museum Deutsches Architektur Zentrum DAZ Berlin, Köpenicker Str. 48/49
Ausstellungen / Galerie Galerie Art Center Berlin Berlin, Friedrichstraße 134
Ausstellungen / Galerie Kunstverein Tiergarten | Galerie Nord Berlin, Turmstr. 75
Ausstellungen / Ausstellung KW Institute for Contemporary Art Berlin, Auguststraße 69
Ausstellungen / Galerie Whiteconcepts Berlin, Potsdamer Straße 91
Ausstellungen / Galerie kunstraum t27 Berlin, Thomasstr. 27
Ausstellungen / Galerie Achtzig - Galerie für zeitgenössische Kunst Berlin, Brunnenstr. 150
Ausstellungen / Galerie Galerie im Rathaus Tempelhof Berlin, Tempelhofer Damm 165
Ausstellungen / Museum Museum für Naturkunde Berlin, Invalidenstraße 43
Ausstellungen / Museum Werkbundarchiv - Museum der Dinge Berlin, Oranienstraße 25
Ausstellungen / Ausstellung Direktorenhaus Berlin Berlin, Am Krögel 2
Ausstellungen / Galerie art place berlin - Forum für zeitgenössische Kunst Berlin, Alexanderplatz 7
Ausstellungen / Galerie noon.schmuck und produkt Berlin, Dresdener Str.26
Ausstellungen / Galerie Emerson Gallery Berlin Berlin, Schiffbauerdamm 19
Ausstellungen / Museum museum FLUXUS + Potsdam Potsdam, Schiffbauergasse 4f
Ausstellungen / Museum Museum THE KENNEDYS Berlin, Auguststraße 11-13
Ausstellungen / Galerie Friends Forever Galerie Berlin, Bertold-Brecht-Platz 3
Ausstellungen / Galerie Prima Center Berlin Berlin, Biesentaler Straße 24
Ausstellungen / Museum Tieranatomisches Theater Berlin, Philippstr. 12/13
Ausstellungen / Galerie Galerie Hilaneh von Kories Berlin, Belziger Straße 35
Ausstellungen / Galerie Galerie Einkaufsquelle Görzke, Breite Str. 128

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