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Zentrum Paul Klee

Am 20. Juni 2005 öffnete das Zentrum Paul Klee erstmals seine Tore für Kunst- und Kulturinteressierte aus aller Welt. Im Mittelpunkt der neuen Kulturinstitution stehen Person, Leben und Werk von Paul Klee (1879–1940). Der auch als Musiker, Pädagoge und Dichter wirkende Klee zählt heute zu den bedeutendsten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Mit dem Zentrum Paul Klee erhält er in der Stadt Bern, in der er die Hälfte seines Lebens verbrachte, ein Denkmal mit internationaler Ausstrahlung.

Kontakt

Zentrum Paul Klee
Monument im Fruchtland 3
CH-3000 Bern

Telefon: +41 (0)31 359 01 01
Fax: +41 (0)31 359 01 02
E-Mail: kontakt@zpk.org

 

Öffnungszeiten
Ausstellungen: Di – So 10–17 Uhr, Mo geschlossen
Museumsstrasse / Shop / Café: Di – So 9.30–17.30 Uhr, Mo geschlossen
Kindermuseum Creaviva: Di - So
Offenes Atelier: 12, 14, 16 Uhr. Dauer: 1 Stunde
Interaktive Ausstellung: 10–17 Uhr
Schulen / Gruppen: Nach Voranmeldung
Ausstellung

Kosmos Klee

Fr, 1.6.2018 | Eröffnung

Fr, 1.6.2018 - So, 28.10.2018

Im Sommer 2018 beleuchten wir mit einer Auswahl aus unserer Sammlung die Vielseitigkeit von Klees Schaffen. Neben Meisterwerken präsentieren wir auch bisher noch nie gezeigte Bilder von Paul Klee.

Trotz seines grossen Talentes als Zeichner war Klees Weg zur Malerei und Farbe ein langer künstlerischer Selbsterfahrungsprozess mit experimentellem Charakter. Die Sammlungsausstellung macht diese spannende Entwicklung mit einer grossen Anzahl bedeutender Aquarelle, Kleisterfarbezeichnungen und Ölgemälden aus den Beständen des Zentrum Paul Klee erlebbar. Ungewöhnliche Malutensilien veranschaulichen die unterschiedlichsten Techniken, die der Künstler in allen Schaffensphasen entwickelte. Klee liebte es, mit verschiedensten künstlerischen Mitteln zu experimentieren und diese zu kombinieren, und war nicht nur in seiner Bildsprache ein Visionär.
Ausstellung

Klee im Krieg

Mi, 6.12.2017 - So, 3.6.2018

Trotz ihrer Schrecken war die Zeit des Ersten Weltkrieges eine sehr produktive und äusserst erfolgreiche für Paul Klee. Die Ausstellung zeigt eindrucksvoll Klees Flucht in die Abstraktion, verfolgt aber auch die Spuren seiner politischen Haltung.

Sie gibt einen Überblick über Klees Leben als Künstler und Soldat im Ersten Weltkrieg, indem sie zentrale Aspekte seines Schaffens thematisiert, die in dieser Zeit ihren Ursprung haben. Zugleich wird Klees rasanter Aufstieg und sein Weg zu einer der zentralen Figuren der künstlerischen Moderne erhellt.

1915 notierte Paul Klee in seinem Tagebuch: «Je schreckvoller diese Welt (wie gerade heute) desto abstrakter die Kunst.» Ein Jahr später wurde Klee eingezogen. Klees Kriegsdienst beschränkte sich jedoch vorwiegend auf Schreibarbeiten in einer Bayerischen Fliegerschule, so dass er vom Horror an der Front verschont blieb. Sein Soldaten-Dasein kommentierte der Künstler mit erschreckend ironischer Distanz. Dennoch erwiesen sich die Jahre als sehr fruchtbar und er entdeckte neue Materialien wie unter anderem das Leinen der Flugzeugtragflächen und Schablonen mit denen er die Flugzeuge bemalte. Auch formal entwickelte er sein Schaffen weiter. In jenen Jahren erlebte Klee – mitten im Krieg – seinen künstlerischen Durchbruch und wurde zwischen 1916 und 1918 zu einer Kultfigur der jungen Kunst.
Ausstellung

Lang/Baumann Module #4

Seit 23. Juni 2016

Im südlichen Teil des Museums liegt ein dreiseitig verglaster Raum. Hier wurde eine permanente skulpturale Installation realisiert: ein fragmentiertes Gebilde aus einer Vielzahl unterschiedlich grosser Blöcke in verschiedenen Farbtönen, die versetzt zueinander mittig im Raum aufgeschichtet wurden; eine zweite, ähnlich geschichtete Gruppe hängt kopfüber an der Decke. Dieses Ensemble bildet einen kräftigen Farbraum.

Die Installation ist begehbar und kann als Sitzmöglichkeit dienen oder für Veranstaltungen genutzt werden. Ergänzt wurde Module #4 mit einer Bibliothek in der gleichen Formensprache an der gegenüberliegenden grossen Rückwand des Raumes.

Künstler: Lang/Baumann
Titel: Module #4
Technik: Laminiertes Holz
Masse: 9 x 2.8 x 3.5 m, 5 x 0.9 x 3.2 m
Jahr: 2016

Lang/Baumann
Sabina Lang (*1972) und Daniel Baumann (*1967) leben in Burgdorf (Schweiz) und arbeiten seit 1990 zusammen.

Ihr Werk umfasst Installation, Skulptur, großflächige Wand- oder Bodenmalerei und architektonische Intervention. Die beiden Künstler arbeiten mit den verschiedensten Materialien – Holz, Metall, Farbe, Teppich, aufblasbare Strukturen –, ihr eigentliches Medium jedoch ist der Raum: Die meisten Arbeiten sind ortsspezifisch, einige sind modular angelegt und können so unterschiedlichen Situationen angepasst werden.

Zahlreiche der Werke können nicht nur betrachtet, sondern auch benutzt werden; andere täuschen eine Benutzbarkeit nur vor oder sabotieren sie auf listige Weise.

Indem sie Ort und Kontext ihrer Interventionen jeweils vorgängig genau analysieren, treten die Künstler in einen Dialog mit dem Vorgefunden. Lang/Baumann hinterfragen, häufig auf spielerische Art, gängige Normen und Wahrnehmungsmuster und begeben sich mit ihrer opulenten Bildsprache bewusst auf eine Gratwanderung zwischen klar definierten Bereichen: öffentlichem und privatem Raum, Vertrautem und Ungewohntem, Kunst und Funktionalität.
Ausstellungen / Museum Kunstmuseum Bern Bern, Hodlerstr. 12
Ausstellungen / Museum Musuem für Kommunikation Bern Bern, Helvetiastrasse 16
Ausstellungen / Museum Naturhistorisches Museum Bern Bern, Bernastrasse 15
Ausstellungen / Ausstellung Château de Prangins Prangins,
Ausstellungen / Museum Robert Walser-Zentrum Bern Bern, Marktgasse 45
Ausstellungen / Museum Bernisches Historisches Museum Bern, Helvetiaplatz 5
Ausstellungen / Museum Museum Franz Gertsch Burgdorf Burgdorf, Platanenstrasse 3
Ausstellungen / Museum Kunstmuseum Thun Thun, Thunerhof, Hofstettenstr. 14
Ausstellungen / Museum Schweizer Schützenmuseum Bern Bern, Bernastrasse 5
Ausstellungen / Museum Cerny Inuit Collection Bern Bern, Stadtbachstrasse 8a
Ausstellungen / Museum Stiftung Schloss Oberhofen Oberhofen, Oberhofen
Ausstellungen / Ausstellung Kunstmuseum Thun Thun, Hofstetterstr. 14