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Junges Theater Konstanz

Kontakt

Junges Theater Konstanz
Konzilstraße 11
D-78462 Konstanz

Telefon: +49 (0)7531-900150
E-Mail: theaterkasse@konstanz.de

Theater

Faust_In*

Premiere: 26. April 2019

Eine Eigenproduktion des Jugendclubs am Theater Konstanz

Wir sind verkopft, sinnsuchend, studiert, gelangweilt und haben die Sehnsucht uns selbst zu spüren. Lust zu gewinnen. Präsent zu sein und zum Augenblick zu sagen: Verweile doch! Du bist so schön!

Wir selbst sind Faust , denn er kommt in allen Theatertextenvor, die wir lesen. Genauso wie wir unser Weltbild in die Gesellschaft hineinprojizieren. Deshalb ist es das Gleiche, ob wir über uns oder die Gesellschaft, über Gretchen oder über Faust sprechen. In unser Rolle als Frauen, als Männer als nicht-binäre Transsexuelle Künst ler*innen und Gestalter*innen sind wir eine ebenso wütige Person wie Faust. Er will Liebe, Glück. Er will noch einmal ganz im Moment leben, im Hier und Jetzt, und dafür ist das Theater genau der richtige Ort.

Zusammen mit einer Gruppe junger Menschen zeigen wir, dass die Faust'sche Sehnsucht jetzt nicht mehr an Alter oder Geschlecht gebunden ist . Wir sind Faust_In*.

REGIE: Rabea Schubert
AUSSTATTUNG / BÜHNE: Rabea Schubert
DRAMATURGIE: Miriam Fehlker
Theater

Patricks Trick

Jugendstück von Kristo Šagor | 10+

Patrick erfährt, dass sein ungeborener Bruder behindert sein wird - wie geht er damit um? Mit einer poetischen Leichtigkeit und einer Menge ungewöhnlicher Fragen wagt sich Kristo Šagor in seinem preisgekrönten Stück an ein Tabuthema aus der Perspektive eines Kindes.

Patrick, 11 Jahre alt, wünscht sich nichts sehnlicher als einen Bruder. Als er in der Nacht seine Eltern in der Küche belauscht, scheint sein Wunsch in Erfüllung zu gehen: Seine Mutter ist wieder schwanger. Aber warum spricht niemand mit ihm? Seine Eltern scheinen sich gar nicht recht zu freuen, aber warum? Er hört den Satz: „Vielleicht wird er niemals lernen, richtig zu sprechen" - wie ist das zu verstehen? Jeder kann doch sprechen lernen, oder nicht? Im Zwiegespräch mit seinem ungeborenen Bruder versucht Patrick, diesem Rätsel auf die Spur zu kommen. Er fragt sich durch: Freunde, Lehrer, ein kroatischer Boxer, eine Gemüsehändlerin und der geheimnisvolle Professor helfen ihm, das Geheimnis zu ergründen, über das die Eltern nicht sprechen können. Patrick wird auf seinem abenteuerlichen Weg viel über sich erfahren. Und am Ende hat er auch schon einen Plan, wie er seinem Bruder vielleicht helfen kann.

REGIE: Miriam Dold
AUSSTATTUNG / BÜHNE: Elena Bulochnikova
KOSTÜME: Elena Bulochnikova
DRAMATURGIE: Anna-Lena Kühner
Theater

Gerron

Figurentheater und Schauspiel nach dem Roman von Charles Lewinsky

In Charles Lewinksys düsterem, weitgehend auf Tatsachen beruhendem Porträt des Künstlers Kurt Gerron, stellt sich die Frage der Moral, die zum Kräfte zehrenden Kampf mit sich selbst führt. Am Theater Konstanz wird nun die Geschichte Gerrons mit Schauspieler*innen und Puppen neu belebt.

Kurt Gerron, der ehemalige Frontkämpfer des Ersten Weltkriegs und Filmstar der Zwischenkriegszeit, ist im nationalsozialistischen System nur noch Jude. Als er im Frühjahr 1944 in das Ghetto Theresienstadt deportiert wird, sind seine Eltern bereits in Sobibor ermordet worden. Dort bekommt er den Auftrag, einen Film zu drehen, der das erniedrigende Dasein der Juden als Paradies schildern soll. Trotz des bevorstehenden Kriegsendes und seiner Gewissensbisse entscheidet er sich, den Film zu machen. Das Leben von vielen hängt jetzt von ihm ab: denn solange sie drehen, gibt es für die Darsteller*innen keine Deportation.

REGIE: Annette Gleichmann
MUSIKALISCHE LEITUNG: Andreas Kohl
AUSSTATTUNG / BÜHNE: Ira Hausmann, Janna Skroblin
KOSTÜME: Ira Hausmann, Janna Skroblin
DRAMATURGIE: Miriam Fehlker, Dorothea Jüttner
Theater

Warten auf Godot

Schauspiel von Samuel Beckett

Eine Bühne, ein Baum, eine Handvoll Figuren: Mehr brauchte Beckett nicht, um die Fantasie der ganzen Welt seit der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts dauerhaft zu beschäftigen. Sein Stück ist zum Inbegriff der metaphysischen Unbehaustheit des Menschen in der (Post-)Moderne geworden. Dabei bedient er sich des Augenblicks des Wartens, aufgeladen mit clownesker Komik und der Tragik des Absurden. Die beiden Clowns Wladimir und Estragon stehen an einer Landstraße und warten auf Godot. Sie wissen nichts über ihn, sie wissen nicht, wann und ob er überhaupt kommt. Sein Erscheinen ist für sie so existenziell, dass weder Langeweile, drückende Schuhe noch Schläge sie davon abbringen können. Ein zweites Figurenpaar - Lucky, ein Diener mit seinem Herrn Pozzo - kommt hinzu. Sie philosophieren und die beiden anderen verschwinden wieder. Als sie am nächsten Tag erneut auftauchen, ist Pozzo blind und Lucky stumm. Alles wiederholt sich, aber schlechter als zuvor. Intendant Christoph Nix, der lange gewartet hat, um dieses Lieblingsstück auf die Bühne zu bringen, eröffnet mit seiner Inszenierung die Spielzeit. Godot kann also kommen!

Christoph Nix ist Schüler von Peter Palitzsch und begann seine Theaterkarriere am Berliner Ensemble.

REGIE: Christoph Nix
AUSSTATTUNG / BÜHNE: Christoph Nix, Marie Labsch
KOSTÜME: Ursula Oexl-Menzel
CHOREOGRAFIE: Ana Mondini, Olli Hauenstein
DRAMATURGIE: Daniel Grünauer
Familie / Theater Junges Landestheater Bregenz Bregenz, Seestr. 2
Familie / Gebäude Insel Mainau Bodensee Konstanz,
Familie / Museum Welt der Kristalle in Dietingen Dietingen / Rottweil, Fronstr. 9
Familie / Familienprogramm Europa-Park Rust, Europa-Park-Straße 2

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