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Theater Konstanz

Theater Konstanz - am längsten bespielte Bühne Europas!

Kontakt

Theater Konstanz
Konzilstraße 11
D-78462 Konstanz

Telefon: +49 (0)7531-900150
E-Mail: theaterkasse@konstanz.de

Theater

Der Reichsbürger

Monolog von Annalena und Konstantin Küspert

Premiere: 03.11.2018 | Werkstatt

Sie sind mitten unter uns, sie sehen aus wie jeder andere, verhalten sich zumeist wie jeder andere, und doch sind sie nicht wie jeder andere. Sie sind Reichsbürger, also Menschen, die die grundgesetzliche Ordnung der Bundesrepublik Deutschland ablehnen. In ihrer Denkwelt wurde das Deutsche Reich nie aufgelöst, Deutschland ist weiterhin ein besetzter Staat und sie selbst sehen sich in der Rechtsnachfolge des Kaiserreichs. Konsequenterweise lehnen sie deutsche Gesetze ab, zahlen keine Steuern und stellen eigene Pässe und Dokumente aus. Was soweit nach schrulligen Sonderlingen klingt, wurde 2016 im fränkischen Georgensmünd bitterer Ernst, als ein bewaffneter Reichsbürger auf Polizisten schoss. Bei Reichsbürgern wurden mehrfach Waffen und sogar Sprengstoff gefunden. Sie stellen mitunter auch eigene Polizeieinheiten auf und fördern so den Nährboden für ausgrenzendes und oft antisemitisches Gedankengut.

Annalena und Konstantin Küspert beleuchten die Psyche eines Reichsbürgers, verfolgen die Gedanken und Hintergründe und fragen vor allem: Wie viel Reichsbürger steckt in uns?

REGIE: Wolfgang Hagemann
AUSSTATTUNG / BÜHNE: Wolfgang Hagemann
KOSTÜME: Wolfgang Hagemann
DRAMATURGIE: Dorothea Jüttner, Daniel Grünauer
Theater

Ewig jung

Musikalische Komödie von Erik Gedeon

Premiere: 23.11.2018 | Stadttheater

Konstanz im Jahr 2068. Die Schauspielerinnen und Schauspieler des Ensembles sind in die Jahre gekommen. Das Theater dient als Seniorenheim und die Bühne ist der Gemeinschaftsraum. Doch wenn die Altenpflegerin ihre Runde gemacht hat, dann werden die Bretter, die einst die Welt bedeuteten, wieder gerockt. Ob knackiger Rock'n'Roll, dramatische Ballade oder Klassiker wie "I will survive". Die Senioren erwecken sie zu neuem Leben. Denn trotz Gebrechen wissen die junggebliebenen Alten: Sie sind Born to be wild und nur einmal Forever Young.

REGIE: Tim Kramer
MUSIKALISCHE LEITUNG: Tobias Schwencke
AUSSTATTUNG / BÜHNE: Gernot Sommerfeld
KOSTÜME: Gernot Sommerfeld
DRAMATURGIE: Miriam Fehlker
Theater

Von Mäusen und Menschen

Schauspiel nach John Steinbeck

George und Lennie sind einfache Wanderarbeiter. Sie ziehen von einer Arbeit zur Nächsten. Sie sind wie viele besitzlose Menschen auf der Suche nach einer Heimat, einem Stück Boden, auf dem man sesshaft werden kann, wofür es sich zu arbeiten und zu leben lohnt. Das ungleiche Paar verbindet eine tiefe, wenn auch problematische Freundschaft: George muss das Denken und Reden für Lennie übernehmen, der zwar bärenstark aber geistig zurückgeblieben ist. Ein großes Problem ist, dass Lennie seine eigene Kraft nicht einschätzen kann. In seiner kindlichen Grobheit zerstört er immer wieder die Dinge, die er liebt. Mäuse, Hundewelpen sterben unabsichtlich unter seinen zupackenden Händen. Als sie eine neue Stelle antreten, scheinen sie endlich auf dem richtigen Weg, doch als Lennie eines Tages alleine auf die schöne Frau seines neuen Chefs trifft, bahnt sich eine Katastrophe an...

John Steinbecks Romanklassiker „Von Mäusen und Menschen" ist eine zeitlose Parabel über Freundschaft und das Scheitern von Lebensträumen. Der Roman wurde 1937 veröffentlicht und später für das Theater dramatisiert. 1962 wurde Steinbeck für seine Sozialkritik in seinem literarischen Schaffen und für seine realistische und bildhafte Sprache mit dem Nobelpreis ausgezeichnet.

REGIE: Didi Danquart
MUSIKALISCHE LEITUNG: Cornelius Schwehr
AUSSTATTUNG / BÜHNE: Theresia Anna Ficus (Entwurf), Anita Könning (Umsetzung)
KOSTÜME: Anita Könning
DRAMATURGIE: Anna-Lena Kühner
Theater

Eine Art Liebeserklärung

Monolog von Neil LaBute

Verpassen Sie nicht diese beunruhigende Liebesgeschichte, in der sich die verdrängte Schuld gnadenlos ihren Weg ans Licht bahnt.

Faye ist glücklich mit Eric verheiratet. Es ist vielleicht nicht die spannendste Ehe überhaupt, vielleicht ist auch der Sex nicht der beste, aber in welchen Beziehungen ist das nach einigen Jahren eigentlich der Fall? In der ansonsten sehr respekt- und liebevollen Ehe, fehlt eines: ein Kind. Und da ist noch dieser junge Schüler Tommy, der Fayes Aufmerksamkeit auf sich zieht.

Nach dem erfolgreichen Abend We have a situation here in der Spielzeit 16/17 kehrt nun Neil LaBute mit einem Stück über unmögliche Liebe ans Theater Konstanz zurück. Dabei wirft er nicht nur Fragen zu den persönlichen Konsequenzen einer Affäre auf, sondern beschäftigt sich mit der Machtproblematik einer Beziehung zwischen Lehrerin und Schüler und dem unterschwelligen Rassismus unserer anscheinend aufgeklärten Gesellschaft.

REGIE: Oliver Vorwerk
AUSSTATTUNG / BÜHNE: Christine Bertl
DRAMATURGIE: Miriam Fehlker
Theater

Du bist meine Mutter

Joop Admiral

Jeden Sonntag macht sich der Sohn auf den Weg zu seiner demenzkranken 80-jährigen Mutter im Pflegeheim. Er hilft ihr beim Anziehen, nimmt sie mit in die Sonne raus und versucht ihr über das gemeinsame Erinnern Lebensimpulse zu geben. Dieser poetisch anrührende, biografische Monolog des holländischen Schauspielers Joop Admiral versucht, die Mutter-Kind-Beziehung zu verstehen und zu verwandeln. Ganz sanft und mit großer Heiterkeit wird das Treffen zwischen Mutter und Sohn nachgezeichnet. Vor den Augen des Publikums verwandelt sich der 35jährige Schauspieler Jonas Pätzold in eine ältere Frau und spielt abwechselnd die Rollen des fürsorglichen Sohnes und dessen lebensmüder Mutter. So beleuchtet die Inszenierung auf unsentimentale und komödiantische Weise den Umgang erwachsener Kinder mit ihren an Demenz erkrankten Eltern und wirft ein ganz neues Licht auf die Chancen und Abgründe dieser Situation, der jeder von uns früher oder später begegnen kann.

Als Joop Admiral im Jahr 1981 Du bist meine Mutter - das vielleicht persönlichste Stück des experimentierfreudigen Theatermachers - am Werktheater in Amsterdam uraufführte und selbst spielte, ahnte keiner, dass dieses Einpersonenstück einen Siegeszug über alle Bühnen der Welt begann und seine Aktualität und Beliebtheit seit über dreißig Jahren unvermindert anhält. Es ist ein Stück über Traurigkeit, Hilflosigkeit und unendliche Liebe, das nachdenklich macht und zum Lachen über ein so ernstes Thema verführt.

REGIE: Wolfgang Hagemann
AUSSTATTUNG / BÜHNE: Árpád Porcza
KOSTÜME: Árpád Porcza
DRAMATURGIE: Eivind Haugland
MIT: Jonas Pätzold
WEITERE: Armin Peterka

Altersempfehlung 14+

1:15h ohne Pause
Aufführungen / Theater Vorarlberger Landestheater Bregenz, Seestr. 2
Aufführungen / Konzert Bregenzer Meisterkonzerte Bregenz, Bergmannstr. 6
Aufführungen / Konzert Symphonieorchester Vorarlberg Bregenz, Römerstraße 15
Aufführungen / Konzert Dommusik St.Gallen Kathedrale St.Gallen St. Gallen, Klosterhof 6b
Aufführungen / Konzert solopiano Theater in Kempten Kempten, Poststraße 7-9
Aufführungen / Konzert Bach-Chor St.Gallen St.Gallen, Burgstrasse 106
Sa, 24.11.2018, 19:30 Uhr
Aufführungen / Konzert Dommusik St.Gallen, Klosterhof
Sa, 24.11.2018, 19:30 Uhr
Aufführungen / Theater Tamala Theater Compagnie Internationales Zentrum für Clown Humor und Kommunikation Konstanz, Fritz Arnold-Str. 23
Aufführungen / Theater TAK Theater Liechtenstein Schaan, Reberastrasse 10
Aufführungen / Theater Langenargener Festspiele Sommertheater am Bodensee Langenargen, Mühlstrasse 17