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Höri Musiktage Bodensee

5. bis 14. August 2022

Jung, interkulturell, kooperativ.

Die musikflimmernde Woche im Sommer am See
Jung, interkulturell, kooperativ – die Höri Musiktage bieten herausragenden jungen Musikern ein Podium und Gästen wie Bewohnern hochwertige Konzerte klassischer Musik.

Die Höri Musiktage – das Klassikfestival im Sommer am Untersee – finden seit 2017 sehr erfolgreich und mit großer Resonanz statt.

Kontakt

Höri Musiktage Bodensee
Augustiner Chorherrenstift
Klosterplatz 1
D-78337 Öhningen

E-Mail: info@hoeri-musiktage.de

Bewertungschronik

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Konzert

Auftakt!

Jugendblasorchester Höri und Musikvereine

Das ist dem Landmusikort 2021 angemessen:
Zum Auftakt der Höri Musiktage 2022 bläst das Jugendblasorchester Höri und markiert den Beginn einer Veranstaltungsreihe mit 15 Konzerten

Eintritt frei

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Konzert

Chistian Benning Percussion Group

BEAThoven & Xenakis

"Phänomenal" Süddeutsche Zeitung

"Rhythmische Genies" Die ZEIT

"Klangfeuerwerk mit Christian Benning Percussion Group - Mit übersch.umender Spielfreude [...] lotete Christian Benning alle melodischen und dynamischen Möglichkeiten jedes einzelnen Instrumentes aus und erweiterte sie um unerhört-neuartige Effekte." Münchner Merkur

Ein akustisches und optisches Vergnügen der Extraklasse - Standing ovations und laute Bravorufe." Hannoversche Allgemeine Zeitung

"Christian Bennings instrumentale Virtuosität, die er vielfach mit technischer Präzision und Finesse unter Beweis stellte, ergänzt er ebenso durch sanft anmutiges Spiel, bei dem der Saal der Elbphilharmonie vor Spannung und purer Emotion die Luft anhielt." Hamburg Magazin


Wie hätte ein Ludwig van Beethoven wohl komponiert, wenn zu seinen Lebzeiten bereits Instrumente wie Marimba, Vibraphon oder Drumset existiert hätten?

Christian Benning, Marcel Morikawa, Patrick Stapleton, Felix Kolb, Godwin Schmid, Jan Cibej ist die Stammbesetzung aus der ein Quintett zu den Höri Musiktagen kommt.

Die Musiker lernten sich allesamt während ihrer Studienzeit an der Münchener Hochschule für Musik und Theater kennen. Dort studierten sie bei Peter Sadlo, Alexej Gerassimez, Adel Shalaby, Raymond Curfs, Arnold Riedhammer, und Wolfram Winkel, die alle als Förderer des Ensembles gelten. Erste gemeinsame internationale Konzerte der jungen Musiker fanden bereits 2012 in Ägypten und im Oman statt. Offiziell gegründet wurde die reine Schlagzeuger-Formation durch den Solisten und künstlerischen Leiter Christian Benning im Jahr 2015, zunächst unter dem Namen Christian Benning & Percussion No. 1. Konzerte fanden seither u.a. im Karlsruher Zentrum für Kunst & Medien, in der Hamburger Laeiszhalle, bei den Europäischen Wochen in Passau oder in der Münchener Philharmonie statt.

Die Christian Benning Percussion Group (seit 2020) startete mit wegweisenden Debütkonzerten im Rahmen internationaler Festivals und in bedeutenden Konzerthäusern in Deutschland (Karlsruher Zentrum für Kunst & Medien, Laeiszhalle Hamburg, Europäischen Wochen Passau, Philharmonie Münchener), Österreich und Italien im vergangenen Jahr mit dem Programm BEAThoven.

Für 2022 haben sich die Percussionisten einem ganz besonderen Projekt, dem Jubiläum von Iannis Xenakis (1922-2001) gewidmet. Der französisch-griechische Komponist gilt nicht nur aufgrund seiner revolutionären und neuartigen Kompositionstechniken sowie seines mathematisch-geprägten Kompositionsstils als einer der bedeutendsten des 20. Jahrhunderts, sondern er hat durch sein Schaffen und seine Werke auch maßgeblichen Anteil daran, dass das Schlagwerk als Solo- und Kammermusik-Instrument seinen festen Platz in der Musikwelt einnehmen konnte.

Dem Ensemble wird die große Ehre zuteil, am 29. Mai 2022 im Teatrul Maria Filotti in Xenakis’ rumänischer Geburtsstadt Braila an dessen 100. Jahrestag das offizielle Jubiläumskonzert zu gestalten. Das Programm basiert auf dem Grundgedanken, Iannis Xenakis zur Feier seines Jubiläumsjahres mit Großmeistern der Musikgeschichte auf eine Stufe zu heben, die ebenfalls ihrer Zeit voraus waren und dabei neue schöpferische Maßstäbe setzten. Im Repertoire im Rahmen dieses künstlerischen Vorhabens werden Sätze und komplette Versionen von Xenakis’ bedeutendsten Kompostionen für Schlagzeug (darunter Rebonds, Okho, und Pleïades) mit Werken bzw. Arrangements von Komponisten verflochten, die auch einem breit gefächerten Publikum vertraut sind. Da Xenakis den Großteil seines Lebens und Schaffens in Parisverbracht hat, spielen neben Johann Sebastian Bach oder Ludwig van Beethoven zudem auch als Pariser „Stadtgenosse“ Maurice Ravel sowie sein zwischenzeitlicher Lehrer und Förderer Olivier Messiaen im Konzertprogramm eine Rolle.

Rebonds wurde zwischen 1987 und 1989 (nach Psappha) als zweites und letztes Solo- Werk für Percussion von Iannis Xenakis komponiert. Viele verschiedene Elemente dieses Stücks, so u.a. die Idee der Unbestimmtheit sowie der Effekt des erzeugten Eindrucks, es würden mehr als nur ein Spieler die Ostinati und Rhythmus-Linien interpretieren, haben völlig neue Klangfarben und einen neuen Charakter für Solo-Percussion geschaffen.

TRADITION. TRANSFORMATION. ZUKUNFT

Der künstlerische Leitsatz und Anspruch der Christian Benning Percussion Group könnte treffender kaum beschrieben werden. Christian Benning hat es sich gemeinsam mit seinen kongenialen Partnern und Kollegen Patrick Stapleton, Marcel Morikawa, Felix Kolb und Godwin Schmid zur Aufgabe gemacht, neben Klassikern der modernen Schlagzeugliteratur auch Werke der namhaftesten und prägendsten Komponisten der zurückliegenden Jahrhunderte wie z.B. Bach, Ravel oder Beethoven aufzugreifen, und diese in rein percussiver Kammermusik-Besetzung zu transformieren.

Letzt genannter stand spätestens seit 2020 ganz besonders im Fokus des inzwischen international aufstrebenden und sich mehr und mehr etablierenden Quintetts, als die Musikwelt dessen 250. Jubil um feierte, wobei das weite Feld der Percussion vor 250 Jahren noch gar nicht in der heutigen Form existierte. Wie hätte ein Ludwig van Beethoven wohl komponiert, wenn zu seinen Lebzeiten bereits Instrumente wie Marimba, Vibraphon oder Drumset existiert hätten? Genau dieser Frage möchte das Ensemble in seinem BEAThoven-Programm auf den Grund gehen und sie sowohl durch eigene als auch exklusiv für das Ensemble geschriebene Arrangements (wie zum Beispiel der berühmten Mondscheinsonate) auf seine ganz eigene Art beantworten

Durch völlig neue Klangfarben aufgrund der diversen Schlaginstrumente, durch einen Groove, den diese ungewöhnliche Besetzung förmlich in sich trägt, sowie durch die Kombination und Implementierung verschiedenster Musikstile, gelingt es den Künstlern auf einzigartige Weise, die Zeitlosigkeit dieser jahrhundertealten Musik entsprechend hörbar zu machen und zu verkörpern - ein wahrer Aufbruch in die Zukunft, aus der Tradition heraus!

www.christianbenning.de

25 €

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Kurs

Percussion Workshop für alle

mit Christian Benning Percussion Group

Workshop für jedermann & jedefrau, für Kinder und Erwachsene.

Die fünf Weltklasseprofis der Christian Benning Percussion Group laden zum Mitmachen ein und bieten einen öffentlichen Workshop für alle an.

Die Einladung richtet sich an Kinder ebenso wie an Erwachsene jeden Alters, an Menschen ohne Vorkenntnisse wie solche, die schon im Keller oder in der Garage heimlich üben, an Profimusikerinnen und Musiker aus der Region und Garagenbands, an Musikschülerinnen und -schüler – kurzum: Alle sind herzlich willkommen einmal mit den Weltklasseprofis zu arbeiten, zu üben, so richtig draufzuhauen und gemeinsam ein Programm auszuarbeiten.

Es können je nach Bedarf Gruppen gebildet werden, je nach Anspruchsniveau, nach Alter, nach Musikinteressen.

Die spontante Teilnahme ist möglich. Anmeldung über info@hoeri-musiktage.de erleichtert uns die Vorbereitung.

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Konzert

Europa tanzt!

Barock-Akademie 2022

Europa tanzt! Ausgehend von Frankreich dominierte im Barockzeitalter neben der Oper das Ballett als beliebteste musikalische Gattung. An sämtlichen Höfen Europas tanzte man bei allen möglichen Anlässen: Banketten, Karnevalsfeiern, Serenaden und Empfängen. Viele der damaligen Komponisten nahmen Ballette zum Anlass, humorvolle Werke zu verfassen. So singt z.B. in Bibers „Nachtwächterserenade" ein betrunkener Nachtwächter, Heinrich Schmelzer illustriert in seiner Serenade „Die Pauern Kirchfahrt“ eine rustikale, sonntägliche Wallfahrt. Ein ungemein beliebtes Tanzmodell im Barock war die „Folia“ (die „Verrückte“) und auch Antonio Vivaldi verfasste eine besonders virtuose „Folia“. Humor zeigt der venezianische Komponist in seinem Concerto „Il Proteo o sia il mondo al roverescia“, in dem er einfach die Stimmen vertauscht: Die tiefen Streicher spielen über den hohen Streichern!

"Barockmusik in Vollendung" so beschreiben die die Schaffhauser Nachrichten im August 2021 das Konzert der Barock-Akademie der Höri Musiktage. Zum dritten Mal wird im August 2022 die Barock-Akademie der Höri Musiktage unter der Leitung von Petra Müllejans stattfinden.

In diesem Jahr nehmen 18 Akademistinnen und Akademisten teil, die sich im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung beworben hatten. Sie erarbeiten, in historisch informierter Aufführungspraxis, das folgende Programm:

Heinrich Schmelzer (1623 – 1680): Serenata con altre arie
Heinrich Schmelzer: Sonata à 6 „Die Pauern Kirchfahrt“
Antonio Vivaldi (1678 – 1741): La Folia
Georg Muffat (1653 – 1704): Sonata Nr. 5
Heinrich Schmelzer: Balletti triplices aus „Baldracca“ von Antonio Cesti
Antonio Vivaldi: Concerto für Violine und Violoncello „Il Proteo o sia il mondo al rovescio“
Heinrich Ignaz Franz Biber (1644 – 1704): Nachtwächterserenade

EUROPA TANZT – Spiel, Spaß und Witz im Barock

Als der französische König Ludwig XIV. am 23. Februar 1653 im Rahmen des legendären „Ballet de la nuit“ als tanzender Apollo die Bühne betrat, machte er unmissverständlich klar: Er ist die Sonne Frankreichs und der ganze (Hof-)Staat hat sprichwörtlich um ihn herumzutanzen. Somit wurde das Ballett nicht nur zur bedeutendsten Kunstform in Frankreich, sondern auch zu einem politischen Instrument. Ludwigs Hofhaltung glich einer hierarchischen Choreographie, an deren Spitze der Sonnenkönig selbst stand.

Im übrigen Europa blieb diese Form des Herrschens nicht unbemerkt. Von Bewunderung und Argwohn gleichermaßen angetrieben, versuchten die anderen Monarchen Europas, ihren Hof nach dem Vorbild Frankreichs zu organisieren; so auch die österreichischen Kaiser, die mit dem französischen Monarchen um die politische Vormachtstellung in Europa konkurrierten. Doch während man in Frankreich bestrebt war, die Musik vor äußeren Einflüssen zu bewahren, setzte man in Österreich auf Musiker, die die italienische Tradition pflegten. Einige italienische Komponisten wurden an den Kaiserhof geholt, um die heimischen Musiker auszubilden, darunter Giovanni Felice Sances, Antonio Cesti oder Antonio Bertali. Letzterer war vermutlich ein Lehrer von Johann Heinrich Schmelzer. Schmelzer, der 1623 im niederösterreichischen Scheibbs geboren war und über dessen Ausbildung nur wenig bekannt ist, war spätestens ab 1636 als Violinist am Hofe Leopolds I. tätig und arbeitete sich kontinuierlich an die Spitze der Hofkapelle. Deren Kapellmeister wurde er 1671 nach dem Tod von Sances. Schmelzers Werk besteht zum großen Teil aus Sonaten, Serenaden und Balletten, die häufig bei Opernaufführungen gespielt wurden. Schmelzer starb 1680 an der Pest in Prag.

Musikwissenschaftler vermuten, dass Schmelzer die Ausbildung von Heinrich Ignaz Franz Biber (1644–1704) verantwortete. Dieser stammte aus Böhmen und es wird angenommen, dass er um 1660 nach Wien kam, bevor er erst Kapellmeister in Olmütz, dann bei Erzbischof Max Gandolf von Kuenberg in Salzburg wurde. Ganz in der Tradition Schmelzers schuf Biber neben geistlicher Musik zahlreiche Orchesterwerke mit Tanzcharakter. Auch humoristische Kompositionen sind erhalten, darunter die Serenade „Die Pauern Kirchfahrt“, in der Biber eine bäuerliche Wallfahrt zu einer auf einem steil ansteigenden Berg liegender Kirche illustriert. Ein weiteres Beispiel ist die sogenannte „Nachtwächter-Serenade“, in der zum Schluss eine filigrane Ciaccona (ebenfalls ein Tanz) erklingt, während ein angetrunkener Nachtwächter die Bürger zum nach Hause gehen aufruft.

Als Biber sich in Salzburg niederließ, erreichte ein junger Franzose die Stadt: Georg Muffat (1653–1704), der in Paris studiert hatte. Muffat suchte eine Anstellung und der Salzburger Erzbischof gab ihm eine Arbeit als Domorganist; außerdem ermöglichte er dem Komponisten ein Orgelstudium in Rom. Muffat war ein musikalischer Grenzgänger zwischen Frankreich und Italien, was auch an seiner 5. Sonate aus der Sammlung „Armonico Tributo“ zu hören ist. Während die ersten vier Sätze der Sonate mit ihrem feinen Kontrapunkt und der Streicherinstrumentierung auf Italien verweisen, verneigt sich die breit angelegte, elegisch-elegante Chaconne (eine französische Form der Ciaccona) vor seinem Heimatland.

Das Habsburgerreich zog Komponisten aus ganz Europa an, um dort Karriere zu machen. Doch nicht alle hatten Glück und konnten dort Fuß fassen. Einer, der in Wien scheitern sollte, war Antonio Vivaldi. Über viele Jahrzehnte hinweg war Vivaldi (1678–1741) der unangefochtene Star in Venedig. Doch um 1730 wandelte sich der Musikgeschmack in der Lagunenstadt und Vivaldis Musik fand immer weniger Liebhaber. So entschloss er sich, nach Wien zu reisen, um dort seinem Ansehen zu neuem Glanz zu verhelfen. Vergebens: Die Wiener schenkten ihm keine Beachtung und er starb dort am 28. Juli 1641. Von ihm hören wir zwei Werke: seine Sonata „La Folia“ („die Verrückte“), die auf einem feurigen-virtuosen Tanzmodell aus Portugal basiert, und sein Concerto „Il Proteo ossia il mondo al rovescio“ („Proteus oder die Welt steht Kopf“). Die Welt steht in diesem Concerto tatsächlich auf dem Kopf, denn Vivaldi notiert die Solovioline im Bassschlüssel, das Solocello im Violinschlüssel. So können die Solisten einfach die Stimme tauschen und ihre Soli auf den Kopf stellen. Vivaldi überlässt ihnen diese Entscheidung selbst, indem er im Vorwort schreibt: „Die Violinsoli werden sämtlich eine Oktav höher gespielt. Der Sologeiger kann aber auch die Soli des Violoncellos spielen und umgekehrt der Cellist die Soli der Violine, so wie sie stehen.“

Martin Bail

25 €

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Gottesdienst

Festgottesdienst

Mozart Missa brevis KV 275

Wolfgang Amadeus Mozart: Missa brevis in B KV 275

Unter dem Leitgedanken Sharing Heritage würdigen die Höri Musiktage gemeinsam mit der Kath. Kirchengemeinde Höri und der Gemeinde Öhningen den historischen Auftrag des Augustiner Chorherrenstiftes Öhningen. Projektchor und Projektorchester werden alljährlich eigens für diesen traditionsreichen Festgottesdienst zusammengestellt. Im Rahmen der feierlichen Messe wird in diesem Jahr die Missa brevis in B, KV 275 von Wolfgang Amadeus Mozart aufgeführt. Die Leitung hat Elisabeth Vöhringer.

Das genaue Entstehungsdatum dieser heiter beschwingten Missa brevis ist nicht bekannt, die autographe Partitur gilt seit dem 19. Jahrhundert als verschollen. Aus dem Briefwechsel zwischen Leopold Mozart und seinem Sohn geht hervor, dass die Messe am 21. Dezember 1777 in der Kirche der Benediktinerabtei St. Peter zu Salzburg unter Mitwirkung des Kastraten der Hofkapelle, Francesco Ceccarelli, aufgeführt wurde, der laut Mozart „unvergleichlich gesungen habe“. Obwohl das Werk in handschriftlicher Form zunächst eine erstaunlich weite Verbreitung fand, geriet die Messe aufgrund der fröhlichen Grundstimmung ab Mitte des 19. Jahrhunderts ins kritische Visier der kirchenmusikalischen Reformbewegung und wurde als nicht mehr vereinbar mit dem Ernst des Gottesdienstes empfunden. Diese Sichtweise änderte sich glücklicherweise wieder, so fasst es der Musikwissenschaftler Bernhard Janz im Vorwort der aktuellen Urtext Ausgabe dieser Messe im Jahr 2000 zusammen: „Ohne tieferes Verständnis für die mitunter geradezu fröhliche Abgeklärtheit, in der sich das Gotteslob in diesem Werk äußert, blieben uns wichtige Aspekte des Wesens Mozarts, der Anschauungen seiner Zeit und nicht zuletzt auch ein gutes Stück christlicher Glaubensfreude verschlossen.“ Kompositorisch ist diese Messe von hohem Niveau und enthält vollkommen neue, expressive Ausdrucksformen.

Das Kyrie ist leicht beschwingt und kurz, ein fröhlicher Dialog zwischen den vier Solisten und dem Chor. Das Gloria ist - wie üblich – ein rascher Satz, die Domine-Anrufungen sind den Solisten vorbehalten. Der Chor eröffnet das Gloria mit einem feierlichen tragenden „Et in terra pax“, die Solisten übernehmen die Anrufungen „Deus“, „Agnus Dei“ und „Jesu Christe“ in fugenähnlicher aufsteigender Abfolge vom Bass bis zum Sopran. Angesichts der Vorgaben des Fürst-Erzbischofs Colloredo gilt es, beim Credo große Textmengen in kurzer Zeit musikalisch zu bewältigen. So herrscht auch hier ein schnelles Grundtempo vor. Nur „Et incarnatus est“ wird deutlich verlangsamt von den Solisten gesungen. Der Chor nimmt das langsame Tempo dann im „Crucifixus“ auf, bevor er im „Et resurrexit“ zum heiter beschwingten Allegro zurückkehrt. Das „Sanctus“ beginn mit einem wundervoll tragenden Fugato für den Chor, ausgehend von den Bassstimmen und aufsteigend zu einem strahlenden Sopran. Den Abschluss bildet ein wieder deutlich beschleunigtes “Hosanna“. Das „Benedictus“ ist ein anrührend schönes Sopransolo, das noch einmal mit einem fröhlichen „Hosanna“ des Chors abgeschlossen wird, fast als tanzten die Stimmen miteinander. Das „Agnus Dei“ ist nicht nur mit Abstand der längste Satz der Messe, sondern beginnt mit einer hochexpressiven, dramatischen Geste, die dann noch mehrmals wiederkehrt. Nach ruhigen tiefen Tönen der Streicher platzt der Chor fast unerwartet mitten im Takt mit einem Aufschrei sein „Agnus Dei“ herein, was sich noch mehrmals wiederholt. Eine hochemotionale Vertonung kennzeichnet diesen Schlussteil, das umfangreiche „Dona nobis pacem“ überschreitet den Rahmen einer Missa brevis. Die Sopranistin beginnt mit einem fröhlichen, herrlich beschwingten Thema und überstrahlt im gesamten weiteren Verlauf alle anderen Stimmen. Der Chor nimmt ihr Thema mehrfach wieder auf, bleibt aber in der Rolle des musikalischen Begleiters dieser überaus heiteren Schlusssequenz.

So wollen wir gerade in diesem Jahr hoffen, dass die eindringliche, Jahrhunderte alte Friedensbitte „Dona nobis pacem“ Gehör finden wird.

Eintritt frei

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Konzert

Quatuor Hanson

Anton Hanson - Violine
Jules Dussap - Violine
Gabrielle Lafait - Viola
Simon Dechambre - Violoncello


Joseph Haydn (1732-1809): Streichquartett D-Dur, op. 76 Nr. 5
Robert Schumann (1810-1856): 3. Streichquartett A-Dur op. 41 Nr. 3
Béla Bartók (1881-1945): Streichquartett Nr. 4

Ihre Haydn-Einspielung wurde mit dem Diapason d’Or 2020 ausgezeichnet! „[...]Einfach verblüffend, wie die jungen Musiker mit ihrer Debüt-CD auf einem Markt vorpreschen, auf dem es ja nicht gerade an Einspielungen der Haydn-Quartette mangelt." Jean-Luc Macia

„Eines der faszinierendsten französischen Quartette der jungen Generation!“ Quobuz, 31. Oktober 2021, Charlotte Gardner

‍„Und auch ihre neue CD Not all Cats are Grey ist ein Erfolg auf der ganzen Linie, der mit eindringlichem Parlando bei Bartok, (be)rauschendem Glanz bei Ligeti und traumhafter Musikalität bei Dutilleux punkten kann. Die vier Musikschaffenden verfügen über kolossale musikalische und technische Mittel und die Verschmelzung ihrer vier Klangwelten zeugt von bemerkenswerter Intelligenz. […] ob im Studio oder auf der Bühne: ihrer musikalischen Ausdruckskraft sind keine Grenzen gesetzt; und das ist erst der Anfang! Classique Mais Pas Has been, Claire de Castellane, 15. November 2021

www.quatuorhanson.com

25 €

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Kulturveranstaltung

Get together! Dämmerschoppen

mit Festivalorchester

Dabeisein ist alles!

Der FC Öhningen bewirtet!
Die Musikerinnen und Musiker stehen Rede und Antwort.
und ein Überraschungsprogramm sorgt für gute Stimmung!

Bei diesem zwanglosen Dämmerschoppen kann jeder mit jedem und jeder ins Gespräch kommen, können Öhningerinnen und Öhninger ihre internationalen Gäste persönlich kennen lernen und Neugierige ihren Fragen loswerden.

Herzliche Einladung!

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Kindertheater

Wir Kinder ... machen Zirkus!

Clown Klausi Klücklich lädt ein

Wir Kinder machen Zirkus!

Hereinspaziert! Hereinspaziert!
Endlich Clown sein!
Endlich Zirkus machen!
Frohnella und Clown Klücklich laden Euch zum Mitmachen ein:
Ihr könnt
... jonglieren
.... Akrobatik machen
......zaubern
........auf der Laufkugel laufen
..........Clown sein - All das, was zum Zirkus dazu gehört!

Zum Abschluss der Zirkusakademie macht Ihr Eure Zirkusvorstellung!
Ihr seid die Stars in der Manege! Auf der großen Bühne!

Eintritt frei

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Kindertheater

Aufregung im Königreich Tanz!

Musiktheater für Kinder

Laterna Musica hat auch in diesem Jahr fesselndes Musiktheater für die ganze Familie im Gepäck!‍

Aufregung im Königreich Tanz

Der Hofmusikus ist verzweifelt. Seine Prima Ballerina hat ihn unmittelbar vor dem großen Tanzfest im Stich gelassen. Sie ist einfach weggelaufen! Der König wird ihn garantiert entlassen, wenn er nicht ganz schnell Ersatz findet. Verzweifelt wendet er sich an den Pierrot, der dummerweise nur mit der Klarinette sprechen kann.

Schließlich wird eine Statue im Park noch eine wichtige Rolle spielen…..

Das Programm beschäftigt sich auf spielerische und humorvolle Weise mit der Beziehung zwischen tänzerischer Musik und Tanz

Céline Bräunig – Statue, Ballerina, Tanz
Ib Hausmann – Pierrot, Klarinette
Christoph Ullrich – Hofmusikus, Klavier

Programm:
Astor Piazzolla: Milonga en Re
Joh. Seb. Bach: Polonaise aus der Franz. Suite Nr. 6 E-Dur
Igor Strawinsky: Aus: Three Pieces, Nr. 3
George Gershwin: Prèlude Nr. 1
Ludwig van Beethoven: Aus der Klaviersonate op. 22: Menuett
Franz Schubert: Aus der Klaviersonate a-moll, op. 42: Scherzo
Werk von Carl Maria von Weber
Frédéric Chopin: Mazurka op. 30/3, Des-Dur
Jean Francaix: Aus Variationen für Klar. und Klav.: Walzer-Variation
Georges Bizet: Habanera
Karl Amadeus Hartmann: Thema und 1. Variation aus dem Kammerkonzert

www.laternamusica.de

10 €, Kinder Eintritt frei

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Konzert

Between the worlds

Elin - Sakas - Zimre

Duo Elin Sakas & Gambelin
Christian Elin - Sopransaxophon, Bassklarinette, Altquerflöte
Anna Zimre - Viola da Gamba
Maruan Sakas - Klavier


Bassklarinette und Viola da Gamba – Instrumente, die sich vorher nie begegnet sind! Renaissance- bzw. Barockmusik treffen auf Jazz und Moderne – musikalische Stile, zwischen denen Jahrhunderte der Musikgeschichte liegen! Und zwei Duos, die erstmalig ein gemeinsames Konzert spielen und dennoch weder Trio noch Quartett sind.

Die beiden von Christian Elin gegründeten Duos Elin Sakas & Gambelin spielen In dieser Erstaufführung Kompositionen von Diego Ortiz, Sieur de Sainte Colombe, Johann Sebastian Bach, Maruan Sakas und Christian Elin.

Gambelin taucht in eine Klangwelt, die mit Stilen nicht mehr ausreichend beschrieben werden kann. Vor allem die Kompositionen von Christian Elin greifen all die erstaunlichen Ähnlichkeiten in der musikalischen Praxis von Barockmusik und Jazz auf: harmonische Modelle, die Freiheit der Improvisation, Swing und Inégalité, das Spiel mit Obertönen. Mit Christian Elin und Maruan Sakas haben sich zwei besondere Grenzgänger zum Duo Elin Sakas zusammengetan: Beide Musiker sind sowohl im Jazz als auch in der Klassik zu Hause. Diese Liebe zur Freiheit der Improvisation sowie zur Klarheit der klassischen Form drückt sich auch in ihren Kompositionen aus, im Spannungsfeld ­zwischen Klassik, Jazz, Filmmusik, Minimal Music und ethnischen Anklängen.

christian-elin.de

25 €

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Konzert

Cartes blanches Teil I

Konzertjuwelen "en miniature"

Eine Konzertreihe en miniature: musikalischen Überraschungen, bezaubernden Juwelen der Kammermusik von Musikerinnen und Musikern des Festivalorchesters

Die Cartes blanches bieten Liebhabern und Neugierigen einen ganzen Strauß voller überraschender Konzertjuwelen. Sie führen durch die Vielfalt musikalischer Gattungen und Stile, wandern durch Epochen und über Kontinente.

Musikerinnen und Musiker des Festivalorchesters zeigen das breite Spektrum ihres umfangreichen Könnens und ziehen mit überschwänglicher Spielfreude und großer Virtuosität unweigerlich in ihren Bann.

Die Cartes blanches haben sich in den vergangenen Jahren solch großer Beliebtheit bei Künstlern und Publikum erfreut, dass wir uns entschlossen haben, diesem Überraschungsformat der "unbeschriebenen Blätter" mehr Zeit einzuräumen: Wir beginnen um 18 Uhr am frühen Abend und setzen die kleine Konzertreihe nach dem Festakt (19 Uhr), der inzwischen ebenfalls unverrückbarer Programmpunkt der Höri Musiktage geworden ist, um 19.30 Uhr fort.

Als Höhepunkt und zum Abschluss des Abends stellt sich das Festivalorchester 2022 zum ersten Mal in voller Größe vor, mit Béla Bartók, Rumänische Volkstänze

Jedes Modul dieser kleinen Konzertreihe dauert ca. 20 Minuten.

Programm und Räume werden kurzfristig bekannt gegeben.

20 € (Teil I. + II.)

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Konzert

Cartes blanches Teil II

Festakt 19 Uhr

Der Festakt ist eingebettet in die Cartes blanches, eine Konzertreihe "en miniature" und voller Überraschungen.

Die Cartes blanches bieten Liebhabern und Neugierigen einen ganzen Strauß wunderschöner Juwelen der Musikgeschichte. Sie führen durch die Vielfalt musikalischer Gattungen und Stile, wandern durch Epochen und über Kontinente.

Musikerinnen und Musiker des Festivalorchesters zeigen das breite Spektrum ihres umfangreichen Könnens und ziehen mit überschwänglicher Spielfreude und großer Virtuosität unweigerlich in ihren Bann.

Die Cartes blanches haben sich in den vergangenen Jahren solch großer Beliebtheit bei Künstlern und Publikum erfreut, dass wir uns entschlossen haben, diesem Überraschungsformat der "unbeschriebenen Blätter" mehr Zeit einzuräumen: Wir beginnen am späten Nachmittag und setzen die kleine Konzertreihe nach dem Festakt (19 Uhr), der inzwischen ebenfalls unverrückbarer Programmpunkt der Höri Musiktage geworden ist, um 19.30 Uhr fort.

Als Höhepunkt und zum Abschluss des Abends stellt sich das Festivalorchester 2022 zum ersten Mal in voller Größe vor, mit Béla Bartók, Rumänische Volkstänze

Jedes Modul dieser kleinen Konzertreihe dauert ca. 20 Minuten.

Programm und Räume werden kurzfristig bekannt gegeben.

20 € (Teil I. + II.)

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Konzert

Concerto buffo

Auf Teufel-komm-raus!!

Giuseppe Tartini (1692-1770): "Teufelstriller"-Sonate in g-moll für Violine und Basso Continuo (bearbeitete Fassung für Violine und Gitarre)
Niccolò Paganini (1782-1840): Centone di Sonate - Sonate Nr. 4 für Violine und Gitarre
Franz Waxman (1906-1967): Carmen-Fantasie für Violine und Orchester (bearbeitete Fassung für Violine und Gitarre)

Virtuos, brilliant, teuflisch gut! Zwei Musikerinnen – Flamenco-Gitarre und Teufelsgeige – lassen den Öhninger Kirchhof vibrieren. Das Konzert eröffnet den musikalischen Sommerabend.

15 € (Tagesticket 35)

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Konzert

Orchesterkonzert

Bartok, Strawinski, Brahms

Rémi Geniet - Klavier
Festivalorchester der Höri Musiktage
Harutyun Muradyan - Leitung


Béla Bartók (1881 – 1945): Divertimento für Streicher (1939)
Igor Strawinski (1882 – 1971: Danses concertantes (1942)
Johannes Brahms (1833 – 1897): Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll op. 15

30 € (Tagesticket 35 €)

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Gala

Tutto Mozart!

Eine Operngala!

Karola Pavone - Sopran
Tina Drole - Mezzosopran
Anton Kuzenok - Tenor
Wolfgang Schwaiger - Bariton
David Howes - Bass-Bariton
Festivalorchester
Harutyun Muradyan - Leitung


Arien aus »Così fan tutte«, »Figaros Hochzeit«, »Don Giovanni« und aus der "Zauberflöte" - mit dieser rasanten Reise durch Mozarts Open beenden die Höri Musiktage das Festival 2022. Solistinnen, Solisten und Dirigent sind ausgemachte Kennerinnen und Kenner von Mozarts Da Ponte Opern und der Zauberflöte.

35 €

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Höri Musiktage Bodensee

Augustiner Chorherrenstift

5. bis 14. August 2022

Jung, interkulturell, kooperativ.

Die musikflimmernde Woche im Sommer am See
Jung, interkulturell, kooperativ – die Höri Musiktage bieten herausragenden jungen Musikern ein Podium und Gästen wie Bewohnern hochwertige Konzerte klassischer Musik.

Die Höri Musiktage – das Klassikfestival im Sommer am Untersee – finden seit 2017 sehr erfolgreich und mit großer Resonanz statt.

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Ereignisse / Freiluft/Open-Air SommerTheater Konstanz 28.6. bis 23.7.2022
Ereignisse / Festival Kammermusiktage Bergkirche Büsingen 26. bis 28.8.2022
Ereignisse / Festival Festival vielsaitig Füssen 31.8. bis 10.9.2022
Ereignisse / Festival Festival Kammermusik Bodensee 26. bis 28.8.2022
Ereignisse / Festival Oberstdorfer Musiksommer Oberstdorf, Bahnhofplatz 3
Ereignisse / Theater Zeller Kultur Radolfzell TheaterKulturZentrum Radolfzell, Fürstenbergstr. 7a
Ausstellungen / Museum Kunsthaus Bregenz Bregenz, Karl-Tizian-Platz
Konzerte / Konzert Münstermusik Konstanz Konstanz, Pfalzgarten 4
Ereignisse / Festival Bregenzer Frühling Tanzfestival Bregenz, Bergmannstr. 6
Ereignisse / Konzert Schubertiade Schwarzenberg/Hohenems Hohenems, Schweizer Straße 1 | Postfach 100
Ereignisse / Festspiele Bregenzer Festspiele Bregenz, Platz d. Wiener Symphoniker 1
Ereignisse / Konzert Internationale Wolfegger Konzerte Wolfegg, Chorherrengasse 3
Ereignisse / Festival Appenzeller Bachtage St.Gallen, Museumstrasse 1
Ereignisse / Festival Musica Sacra International Marktoberdorf, Gschwenderstraße 8
Ereignisse / Festival Classix Kempten Kempten (Allgäu), Poststraße 7–9
Ereignisse / Theater Langenargener Festspiele Langenargen, Mühlstrasse 17

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