Ausstellungen         Veranstaltungen    

Kunst- und Ausstellungshalle Bonn

Als Haus für Wechselausstellungen bietet die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland seit 1992 ein abwechslungsreiches Programm von internationaler Bedeutung. In den ersten achtzehn Jahren konnten auf der Ausstellungsfläche von 5.600 m² über 170 Ausstellungen aus den Bereichen Kunst und Kulturgeschichte, Wissenschaft und Technik präsentiert werden.

Eine Ausstellung über Byzanz hat hier ebenso ihren Platz wie eine Lüpertz-Retrospektive, Ausstellungen über Architektur, Design und Fotografie werden ebenso angeboten wie Präsentationen zu Themen wie den Unterwasserfunden von Alexandria.

Das Programm richtet sich an Erwachsene, Jugendliche und Kinder. Themenführungen und Workshops für verschiedene Alters- und Interessensgruppen begleiten die Ausstellungen wie auch Konzerte, Filme, Lesungen u.v.m.

Aktuelle Ausstellungen

Romy Schneider

Fr, 6.4.2012 | Eröffnung

Fr, 6.4.2012 - So, 24.6.2012

Romy Schneider gehört zu den bedeutendsten deutschsprachigen Schauspielerinnen und inspirierte viele Fotografen und Regisseure. Ihr Bild hat einen festen Platz im kollektiven Gedächtnis. Nicht nur als Sissi, deren Image sie vor allem in Deutschland nie ganz abstreifen konnte, sondern ab den 1970er Jahren vor allem als Star des französischen Kinos.
Die Hommage in der Bundeskunsthalle nähert sich Romy Schneider als Star und Privatperson und zeichnet ihren Lebensweg nach: die frühen Rollen, ihre mutige und konsequente berufliche Emanzipation, ihre große Leidenschaft, ihre private Tragödie, die mit ihrem frühen Tod endete.
Bilder aus Film, Presse und Privatleben werden mit Filmausschnitten kombiniert. Medieninstallationen zeigen das Wechselspiel zwischen Projektion und aktiver Selbstinszenierung. Zudem präsentiert die Ausstellung zahlreiche Plakate, Kostüme, Briefe, Fanartikel und Fotos von Romy Schneider, ihren Filmpartnern und ihrer Familie.

Die Bundeskunsthalle knüpft mit dieser Ausstellung an frühere Präsentationen zum Thema Film wie Luis Buñuel (1994), Marlene Dietrich (1995/1996) und Anime! High Art–Pop Culture (2011) an und plant weitere Ausstellungen zu diesem Themenkreis.
Eine Zusammenarbeit mit der Deutschen Kinemathek, Berlin, und Akouna, Paris.

Ménage à trois

Warhol | Basquiat | Clemente

Fr, 10.2.2012 - So, 20.5.2012

Die New Yorker Kunstszene der 1980er Jahre ist legendär. Vital, kreativ und medial offener denn je, bietet sie gerade jungen Künstlern eine Spielfläche voller Möglichkeiten. Alltägliches hält Einzug in ihre Kunst, Traditionen werden permanent hinterfragt auf der Suche nach Innovation. Andy Warhol, Jean-Michel Basquiat und Francesco Clemente – drei der Hauptprotagonisten dieser Zeit – werden nun in dieser umfangreichen Schau vorgestellt.

Besonders die Gemeinschaftsarbeiten, Collaborations, der drei Künstler stehen im Mittelpunkt. Um jedoch das unterschiedliche künstlerische Temperament herauszustellen, werden auch viele Einzelwerke gezeigt. Während Andy Warhol, Mitbegründer der Pop-Art, das Grafische und Serielle in der Kunst in einem klaren, oft kühl wirkenden Stil ausführte, wirkt das Werk des jungen Jean-Michel Basquiat mit seiner wütend ausdrucksvollen Geste, einer Mischung aus Symbolen, Piktogrammen und Buchstaben, die aus den Graffitis kommen, wie ein temperamentvoller Gegenpol zu Warhol. Die Gemälde des italienisch-amerikanischen Künstlers Francesco Clemente, einem Vertreter der Transavantgarde, wirken wiederum traumhaft, mystisch und fast surreal.

Die Gemeinschaftswerke der drei Künstler brechen spielerisch mit dem Begriff der Individualität, sie spiegeln die Zeit, das neue Selbstverständnis und die (Pop-)Starrolle der Künstler und ihre gegenseitige Faszination.

Art and Design for All

The Victoria and Albert Museum

Fr, 18.11.2011 - So, 15.4.2012

Das Victoria & Albert Museum in London ist das weltweit führende Museum für Kunst und Design. Die Ausstellung erzählt die Entstehungsgeschichte und illustriert den Einfluss dieses faszinierenden Museums, das seit dem 19. Jahrhundert eine unerschöpfliche Quelle der Inspiration, Innovation und des Wissens darstellt.

Seine Entstehung verdankt das Victoria and Albert Museum dem Vermächtnis der Londoner Great Exhibition of All Nations von 1851, die die Britische Großmacht als fortschrittlichste Industrienation darstellte. Nach dem bahnbrechenden Erfolg dieser ersten Weltausstellung eröffnete Queen Victoria 1857 das South Kensington Museum, die Vorgängerinstitution des V&A und den Prototypen musealer Präsentation. Schon bei seiner Gründung (1857) galt das Museum als vorbildhafte und publikumsorientierte Bildungseinrichtung. Seine Sammlungen förderten nicht nur eine Verbesserung der ästhetischen Qualität britischer Manufaktur- und Industrieprodukte, sondern dienten auch der Erbauung des Museumspublikums und lieferten Vorbilder zur Nachahmung.

Die Ausstellung „Art and Design for All“ rekonstruiert die ursprünglichen Sammlungsschwerpunkte des Victoria and Albert Museum und verdeutlicht seine innovative Konzeption und seinen Vorbildcharakter. Besondere Aufmerksamkeit kommt den neuen Forschungsergebnissen um die europäischen Ursprünge des V&A zu, die sowohl in der deutschen Museumslandschaft des 19. Jahrhunderts als auch in den Ideen des Prinzgemahls Albert von Sachsen-Coburg und Gotha, einem Absolventen der Bonner Universität, verwurzelt sind.

Für diese in Deutschland einmalige Ausstellung, die die traditionsreiche Reihe der „Großen Sammlungen“ in der Kunst- und Ausstellungshalle fortsetzt, leiht das Victoria and Albert Museum zum ersten Mal in seiner Geschichte fast 400 spektakuläre Objekte aus. Sie werden durch weitere erlesene Leihgaben aus der Royal Collection, dem Berliner Kunstgewerbemuseum und dem Museum of Applied Arts in Budapest ergänzt.

Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft SKH Prince Charles.

ECHORAUM 6

Fr, 10.2.2012 - So, 20.5.2012

ECHORAUM ist eine Kooperation der Bundeskunsthalle mit verschiedenen internationalen Medienhochschulen, die jeweils im Zwei-Jahres-Rhythmus wechselt. Im Ausstellungsbereich des Untergeschosses stellen Studenten und Absolventen der Hochschulen ihre Arbeiten vor. Mit dieser sechsten Echoraum-Ausstellung wird die Kooperation mit dem -1/MinusEins Experimentallabor der Kunsthochschule für Medien Köln abgeschlossen. Die Reihe wird danach mit einer anderen Medienkunsthochschule fortgesetzt.

Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbH

Museumsmeile Bonn

Friedrich-Ebert-Allee 4
D-53113 Bonn

Telefon: +49 (0)228 9171–0
Fax: +49 (0)228 234154
E-Mail: info@kah-bonn.de

Kasse/Info
Tel.: +49 (0)228 9171–200

Öffnungszeiten
Montag geschlossen
Dienstag und Mittwoch: 10 bis 21 Uhr
Donnerstag bis Sonntag: 10 bis 19 Uhr
An allen Feiertagen (auch denen, die auf einen Montag fallen!) 10 bis 19 Uhr

Die Kassen schließen jeweils 30 Minuten vor Ende der Öffnungszeit.
Freitags für angemeldete Gruppen und Schulklassen ab 9 Uhr geöffnet (in den NRW-Ferien erst ab 10 Uhr).