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Theater am Goetheplatz

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Theater am Goetheplatz
Theater Bremen
Theater der freien Hansestadt Bremen GmbH
Am Goetheplatz 1-3
D-28203 Bremen

Telefon: 0421 / 36 53 0
E-Mail: info@theaterbremen.de

 

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Tel.: 0421 / 3653 333
Fax: 0421 / 3653 332
Mo-Fr: 11-18 Uhr
Sa: 11-14 Uhr
E-Mail: kv@theaterbremen.de

Spielorte

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Zugang auch von der Bleicherstraße

Moks
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Oper

Lulu

Oper in drei Akten von Alban Berg

Premiere: 27. Januar 2019

Text nach den Tragödien "Erdgeist" und "Die Büchse der Pandora" von Frank Wedekind
Neubearbeitung des 3. Aktes von Detlef Heusinger

„I want to love you but / I’m getting blown away. / I am just a dreamer, / But you are just a dream, / You could have been /Anyone to me.“ (Neil Young, Like a Hurricane) — Wer ihr begegnet, scheint ihr zu verfallen, wer sie je geliebt hat, muss sterben. Lulu ist Leerstelle und Projektion. Im Prolog als „Urgestalt des Weibes“ angekündigt, erschaffen, um „zu verführen, zu vergiften und zu morden“, erhält sie in der Oper zahlreiche weitere Zuschreibungen, die den Köpfen der sie begehrenden Männer wie Frauen entspringen. Sie scheint ohne eigenen Entwurf, ist mehr Prinzip als Frau, ist zugleich mythisch und real. Auch der Komponist Alban Berg verfiel dem "Lulu"-Stoff, nachdem er einer verbotenen Aufführung der Tragödien von Wedekind beiwohnte, verstarb jedoch noch vor Vollendung des dritten Aktes, weshalb dieser bis heute ein Fragment bleibt. Der aus Bremen stammende Komponist Detlef Heusinger entwirft daher nach den musikalischen Skizzen eine flirrende, elektroakustische Neuinstrumentierung des dritten Aktes, die sich vor allem dem surrealen Charakter und Sog am Ende der "Lulu" reflektierend annähert.

Musikalische Leitung: Hartmut Keil
Regie: Marco Štorman
Bühne: Frauke Löffel
Kostüme: Sara Schwartz
Licht: Christian Kemmetmüller
Klangregie: Lukas Nowok
Dramaturgie: Isabelle Becker
Choreografie: Alexandra Morales
Theater

Die Entführung aus dem Serail

von Wolfgang Amadeus Mozart

Deutsches Singspiel in drei Aufzügen
Text von Johann Gottlieb Stephanie dem Jüngeren
nach Christoph Friedrich Bretzner

„Das Fremde ist das versäumte Eigene.“ (Adolf Muschg) – Belmonte liebt Konstanze, Konstanze liebt Belmonte, ebenso wie sich Pedrillo und Blonde lieben. Oder zumindest zu lieben glaubten, bevor sie sich im Serail des türkischen Bassa Selim wiederfinden, wo das vertraute Gegenüber plötzlich fremd erscheint und sich die Fragen nach Liebe und Treue neu und anders stellen. Nach der Musiktheater-Performance Les Robots ne connaissent pas le Blues oder Die Entführung aus dem Serail 2014/15 widmet sich nun der Regisseur Alexander Riemenschneider Mozarts Orient. Er liest ihn weniger als geografisch verortbare Fremde, denn als Spiegel eigener Sehnsüchte, subkutaner Begierden und verborgener Ängste und wird – gemeinsam mit dem Musiktheaterensemble und fünf Schauspieler*innen – Mozarts subtile Menschen- und Beziehungsporträts freilegen, die sich unter der naiv-harmlosen Oberfläche des Singspiels verbergen.

Musikalische Leitung: Hartmut Keil
Regie: Alexander Riemenschneider
Bühnenbild: Jan Štepánek
Kostüme: Emir Medic
Licht: Christian Kemmetmüller
Dramaturgie: Caroline Scheidegger
Theater

BANG BANG

Eine Dreidollaroper von Selen Kara, Torsten Kindermann und Markus Pajtler

Gangster, Bettler und Ganoven sind der Stoff aus dem so mancher Bühnenhit gewebt ist. Am berühmtesten sicher Brechts „Dreigroschenoper“ auf der Grundlage der Beggars Opera von John Gay. Der Musiker und Arrangeur Torsten Kindermann, der gemeinsam mit der Regisseurin Selen Kara zuletzt für den Liederabend „Istanbul“ verantwortlich zeichnete, tritt in diese Fußstapfen und kombiniert Gays Geschichte zweier verfeindeter krimineller Banden im aufrechten Kampf ums krumme Geschäft mit den Musiken aus den blutigen Gangsterfilmen Quentin Tarantinos. Der Mann mit der wohl bestens sortierten Plattensammlung der Welt machte Songs wie „Bang Bang“ von Nancy Sinatra, „Unchained“ von James Brown oder „Misirlou“ von Dick Dale zu Kultsongs, die sich eng mit seinen Filmen verbinden.
Aus der Geschichte der legendären Bettleroper und den Kultsongs aus den Tarantino Filmen stricken Kindermann/Kara diesen Liederabend, unterstützt von dem jungen Drehbuch Autor Markus Pajtler, bekannt durch den Film „A damn killer“. Ganz großes Kino.

Musikalische Leitung: Torsten Kindermann
Regie: Selen Kara
Bühne: Thomas Rupert
Kostüme: Emir Medic
Licht: Joachim Grindel
Dramaturgie: Natalie Driemeyer
Theater

Der Schimmelreiter

von Theodor Storm

„Mit der Natur lässt sich nicht verhandeln.“ (Hans Joachim Schellnhuber) — Vom Bauernjungen zum Kleinknecht, bis hin zum Deichgraf hat er es geschafft, der Außenseiter H­auke Haien, der sich schon als kleiner Junge für Dynamik und Physik interessierte und das Spiel der Wellen erforschte. In der jungen Frau Elke findet er eine kongeniale Partnerin. Gemeinsam realisieren sie ihre innovativen Ideen zu Landgewinnung und Küstenschutz. Gegen die konservativen Kräfte setzen sie den Bau eines neuen Deiches durch. Ohne den alten einzureißen. Und das wird ihnen zum Verhängnis. Als eine Flut, von bis dato nicht gekanntem Ausmaß, die Küste heimsucht, klafft an der Nahtstelle zwischen neu und alt ein Riss, durch den sich die gewaltigen Wassermassen Bahn brechen und alles mit sich nehmen: das Leben, das Glück und die Utopie der harmonischen Koexistenz von Mensch und Natur. So mystisch aufgeladen die Geschichte ist, so modern ist sie in ihrer Zeichnung der Figuren und Beziehungen und in der dringlichen Frage nach Konzepten des Lebens mit der Natur in Zeiten von Klimawandel und Naturkatastrophen.

Regie: Alize Zandwijk
Bühne: Thomas Rupert
Kostüme: Sophie Klenk - Wulff
Licht: Mark Van Denesse
Musik: Maartje Teussink
Dramaturgie: Marianne Seidler
Oper

Ein Maskenball (Un ballo in maschera)

Oper in drei Akten von Giuseppe Verdi

Text von Antonio Somma nach dem Drama "Gustave III.
ou Le Bal Masqué" von Eugène Scribe

„Die Forderung, geliebt zu werden, ist die größte aller Anmaßungen.“ (Friedrich Nietzsche) — Gustav III. liebt das Risiko, er ist ein Spieler. Von der Wahrsagerin Ulrica lässt er sich die Zukunft vorhersagen: Eine Verschwörung sei gegen ihn angezettelt und er werde durch die Hand seines besten Freundes René sterben. Der König fordert das Schicksal heraus, schlägt die Warnungen in den Wind und lässt keine Gelegenheit aus, sich öffentlich zu zeigen. Zudem trifft er sich heimlich mit Amelia, Renés Gattin, die seine Ge­fühle durchaus erwidert. Langsam gleiten ihm die Fäden aus der Hand, das Spiel verselbstständigt sich und Gustav III. wird Opfer seiner eigenen Inszenierung. Giuseppe Verdis 1859 in Rom uraufgeführte Oper bietet so krasse Wechsel wie keine andere aus seiner Feder. Humorvoll beschwingte Episoden in schmissig burleskem Ton treffen auf romantisierende, überschwängliche Gefühlsszenen. Komik schlägt in bitteren Ernst um, Freundschaft wird zur Feindschaft, Operettenstil zum Musikdrama.

Musikalische Leitung: Marco Comin
Regie: Michael Talke
Bühnenbild: Barbara Steiner
Kostüme: Regine Standfuss
Licht: Christopher Moos
Chor: Alice Meregaglia
Dramaturgie: Brigitte Heusinger
Kinderprogramm

Die Abenteuer des Huckleberry Finn

von John von Düffel

erzählt von seinem Freund Jim
nach dem Roman von Mark Twain
6+

„Freiheit bedeutet, dass man nicht alles so machen muss wie andere Menschen.“ (Astrid Lindgren) — Tausende von Kindern durften auf der Bühne am Goetheplatz erleben, wie Tom Sawyer und sein Freund Huckleberry Finn mit Witz, Freundschaft und dem Mut zur Wahrheit Muff Pot­ter das Leben retteten und den wahren Übeltäter, Killer Joe, seiner gerechten Strafe zuführten. Inzwischen haben die beiden weitere Abenteuer überstanden: Tom hat sich der Schulpflicht erfolgreich entzogen, Huck ist den erzieherischen Maßnahmen von Tante Polly entschlüpft und die beiden Schatzsucher sind zu einer stattlichen Geldsumme gekommen: 6.000 Dollar! Das ruft Neider und Wider­sacher auf den Plan. Huck wird verfolgt und ist gezwungen zu fliehen. Gemeinsam mit dem Sklaven Jim macht er sich stromabwärts auf den Weg in Richtung Freiheit, den Mississippi entlang. Die zwei ungleichen Gefährten bestehen auf ihrer Fluss- und Floß-Fahrt allerlei Abenteuer und begegnen schließlich der fahrenden Theatertruppe des hochstaplerischen Herzogs und der exzentrischen Königin, die auf der Suche nach einer guten Geschichte sind. Huck und Jim hoffen, sich die fehlenden letzten Dollar zum Überqueren der Grenze mit dem Erzählen ihrer Abenteuer zu verdienen.

Regie: Klaus Schumacher
Bühne: Katrin Plötzky
Kostüme: Karen Simon
Licht: Christopher Moos
Dramaturgie: Regula Schröter
Oper

Fidelio

Oper in zwei Aufzügen von Ludwig van Beethoven

Text von Ferdinand Sonnleithner, Stephan von Breuning und Georg Treitschke nach Jean-Nicolas Bouilly

Als eine "Rettungs- und Befreiungsoper" wurde Beethovens einzige Oper "Fidelio" konzipiert, weshalb die im Stück verhandelten Maximen von Gleichheit und Freiheit durch zwei Jahrhunderte und verschiedenste politische Systeme hindurch kultiviert und vereinnahmt wurden. In ihrem Kern erzählt die Oper vom Schicksal Leonores, die, um ihren Mann aus den Händen seines Gegenspielers Don Pizarro zu befreien, nicht nur ihre Identität ablegt, sondern mit all den ihr zur Verfügung stehenden Kräften gegen die vorherrschenden Machtstrukturen ankämpft - und daher im Laufe der Geschichte zur Verkörperung eines Ideals stilisiert wurde.

Als Fanal für die Einmischung und Teilhabe an politischen Prozessen ist die Oper "Fidelio" auch heute noch eine Aufforderung zur Aktivität, zur Emanzipation, zum gesellschaftlichen Seitenwechsel. Daher möchten wir im zweiten Teil der Oper die konventionelle Guckkasten-Situation aufbrechen und einen Teil unseres Publikums auf die Bühne bitten. 60 Zuschauerinnen und Zuschauer sitzen an einem großen Tisch und werden mit Theaterwein, Brot, Öl und Salz verköstigt. Keine Angst: Als Teil der Tischgesellschaft müssen Sie nicht mitspielen. Es könnte allerdings sein, dass einige gebeten werden, ein Schild hochzuhalten oder eine Maske aufzusetzen. In jedem Fall sitzen Sie auf der anderen Seite und sind mittendrin, direkt neben den Sängerinnen und Sängern. Wenn Sie eine/r dieser 60 ZuschauerInnen sein möchten, wenden Sie sich bitte an die Theaterkasse, die ab dem 21. August wieder für Sie geöffnet ist. Und halten Sie sich ran: First come, first serve!

Musikalische Leitung: Yoel Gamzou
Regie: Paul-Georg Dittrich
Bühne: Lena Schmid
Kostüme: Anna Rudolph
Licht: Joachim Grindel
Chor: Alice Meregaglia
Videodesign: Kai Wido Meyer
Dramaturgie: Isabelle Becker, Brigitte Heusinger
Musical

Lazarus

Ein Musical von David Bowie und Enda Walsh

Nach dem Roman „The Man Who Fell to Earth“ von Walter Tevis

„Wir brauchen keine anderen Welten, wir brauchen Spiegel.“ (Stanisław Lem) — Seit er 1976 Thomas Jerome Newton in dem Science-fiction-Film „The Man Who Fell to Earth“ verkörperte, ließ ihn die Figur nicht mehr los. David Bowie versuchte immer wieder, diese Geschichte weiterzudenken und in eine neue Kunstform zu transformieren. Der Außerirdische, der auf die Erde kommt, um Wasser für seinen sterbenden Planeten zu holen, seine Seele aber an die Ablenkungen des irdischen Lebens verliert, sich mit Gin und Fernsehen betäubt und sich nach nichts so sehr sehnt wie nach dem erlösenden Tod, sollte der Stoff sein, aus dem David Bowies erstes Musical gemacht ist. Am Ende seines Lebens ist es ihm gelungen. Gemeinsam mit dem Dramatiker Enda Walsh entstand das Musiktheaterstück „Lazarus“. Kein gewöhnliches Best-of-Musical, sondern eine poetische Meditation über die Sinnhaftigkeit menschlichen Daseins, zu der David Bowies Songs in zauberhafter Symbiose den Soundtrack bilden. Eine Symbiose, die sich in der kontinuierlichen Zusammenarbeit des Regisseurs Tom ­Ryser mit dem musikalischen Leiter Yoel Gamzou widerspiegelt.

Regie: Tom Ryser
Musikalische Leitung: Yoel Gamzou
Ausstattung: Stefan Rieckhoff
Choreographie: Lillian Stillwell
Licht: Christian Kemmetmüller
Dramaturgie: Simone Sterr
Theater

Die Ratten

von Gerhart Hauptmann

„Mama, hol uns zum lieben Gott, weil uns hier die Armut droht, weil es ohne dich traurig ist.“ (Sylwia Chutnik) — Sie besitzt nichts, das polnische Mädchen Pauline Piperkarcka. Doch jetzt soll sie etwas bekommen, was sie gar nicht will: ein Kind. Jette John hat da schon ein bisschen mehr. Eine kleine Wohnung, einen Job als Putzfrau, einen Mann, der als Handwerker ehrliches Geld verdient. Aber ihr fehlt etwas: ein Kind. Also kauft Jette Paulines Ungeborenes. Doch irgendwann bereut Pauline und will ihr Kind zurück. Jette John kämpft, setzt ihren kleinkriminellen Bruder auf Pauline an, riskiert die Liebe ihres Mannes und das Wohl eines Kindes. Während sich in der Wohnung der Johns die echte Tragödie abspielt, gönnt man es sich im Obergeschoss, über Authentizität und Wahrheit in der Kunst zu debattieren. Dort nämlich hat Direktor Hassenreuter seine Schauspielschule eingerichtet. Gerhart Hauptmann packt die ganze Welt in ein Mietshaus. Das Drama derer, die nichts haben, setzt er ins Verhältnis zur Dramatik der Besitzenden und dekonstruiert den Traum vom Glück, das man kaufen kann.

Regie: Alize Zandwijk
Bühne: Thomas Rupert
Kostüme: Regine Standfuss
Musik: Beppe Costa
Licht: Mark Van Denesse
Dramaturgie: Viktorie Knotková
Aufführung

Die Zauberflöte

Wolfgang Amadeus Mozart

Oper in zwei Aufzügen
Libretto von Emanuel Schikaneder

„Wen solche Lehren nicht erfreuen, verdienet nicht, ein Mensch zu sein“ (Sarastro) – Durch die Liebe zu einer Unbekannten gerät Tamino zwischen die Fronten zweiter Systeme. Die Königin der Nacht verpflichtet ihn, ihre entführte Tochter Pamina aus den Händen des Bösewichts Sarastro zu befreien. Der lebt als Anführer einer Gemeinschaft frommer Priester, in deren Heil’gen Hallen der Menschlichkeit zumindest laut Selbstauskunft kein Platz für Rache ist. Wem soll man glauben – zumal die Prüfungen, die Sarastro dem jungen Paar auferlegt, alles andere als menschenfreundlich sind …

Musikalische Leitung: Killian Farrell
Regie: Chris Alexander
Bühnenbild: Marina Hellmann
Kostüme: Marie-Theres Cramer
Chor: Alice Meregaglia
Choreographie: Jacqueline Davenport
Aufführungen / Konzert Glocke Vokal Bremen Bremen, Domsheide 6-8
Aufführungen / Theater Kleines Haus Bremen Bremen, Am Goetheplatz 1-3
Aufführungen / Konzert Bremer Philharmoniker Bremen, Plantage 13
Aufführungen / Theater Oldenburgisches Staatstheater Oldenburg, Theaterwall 28
Aufführungen / Theater Figurentheater Bremerhaven Bremerhaven, An der Packhalle V