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Theater am Goetheplatz

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Theater am Goetheplatz
Theater Bremen
Theater der freien Hansestadt Bremen GmbH
Am Goetheplatz 1-3
D-28203 Bremen

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Auferstehung

nach dem Roman von Leo N. Tolstoi

Premiere: 08. März 2019

Bearbeitung: Armin Petras

„Cancel my subscription to the resurrection.“ (Jim Morrisson) — Der junge Fürst Nechljudow besucht über den Sommer seine Tanten und verliebt sich in das Dienstmädchen Mas­lowa. Drei Jahre später kehrt er zurück, in der Hoffnung, ihr zu begegnen: Er verführt sie und zieht weiter. Für sie ist die da­raus erwachsene Schwangerschaft der Beginn einer tragischen Abwärtsspirale. Schließlich wird die mittlerweile als Prostituierte arbeitende Maslowa wegen Giftmordes angeklagt. Nechlju­dow, Geschworener bei eben diesem Gerichtsverfahren, traut seinen Augen nicht: Er erkennt das unschuldige ehemalige Dienstmädchen und begreift seine Verantwortung für ihren kläg­lichen Lebensweg. Der adelige Dandy bereut und ist bereit, sein Leben an der Spitze der Gesellschaft aufzugeben, um ihr ins Arbeitslager nach Sibi­rien zu folgen. Tolstoi legt in seinem letzten großen Roman den Finger in die Wunden einer Ständegesellschaft. Dabei kreist die Erzählung immer um die Frage nach Sühne: Es ist nie zu spät, das eigene Leben zu ändern, aber ist es auch möglich, die größten Verfehlungen wiedergutzumachen?

Regie: Alize Zandwijk
Bühne: Thomas Rupert
Kostüme: Regine Standfuss
Licht: Mark Van Denesse
Musik: Beppe Costa, Nihan Devecioglu
Dramaturgie: Akin Emanuel Sipal
Oper

Das Horoskop des Königs – L´Étoile

von Emmanuel Chabrier

Premiere: 30. März 2019

Opéra bouffe in drei Akten
Text von Eugène Leterrier und Albert Vanloo

„Vorhersagen sind eine schwierige Sache, vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen.“ (Mark Twain) — König Ouf feiert alljährlich seinen Geburtstag mit einer öffentlichen Hinrichtung. So auch dieses Jahr. Ein Opfer ist gefunden. Lazuli, Hausierer, soll gepfählt werden. Kurz vor der Hinrichtung tritt Hofastrologe Siroco mit einer Prophezeiung auf den Plan: Völlig egal, wann Lazuli sterben sollte, in den Sternen stehe, dass es keine 24 Stunden danach Ouf erwischen würde. Ouf möchte nicht sterben – auf keinen Fall. Und so wird Lazuli vom Todeskandidaten zum bestbehüteten Untertanen des Reiches. Er wird hofiert und man bemüht sich fortwährend um sein ungetrübtes Wohlbefinden. Emmanuel Chabriers wiederentdecktes Werk ist eine 1877 entstandene Parodie, eine Farce in der Manier eines Jacques Offenbach. Wie sein Vorgänger und Vorbild karikiert Chabrier die europäischen Zustände mit ihren aufgeblasenen, machtbesessenen Potentaten und degenerierten Aristokraten. Und dies mit einer Musik, die flink, subtil, spritzig, farbig, voller Esprit und musikalischem Witz ist.

Musikalische Leitung: Yoel Gamzou
Regie: Tom Ryser
Ausstattung: Stefan Rieckhoff
Licht: Christian Kemmetmüller
Dramaturgie: Brigitte Heusinger
Konzert

Vom Himmel kommt es / Zur Erde muss es

Ein szenisches Chorkonzert mit Werken von Fauré, Brahms und Schubert

Premiere: 14. April 2019

Die Kurt-Hübner-Preisträger des Jahres 2018 – der Chor des Theater Bremen und seine Chordirektorin Alice Meregaglia – laden in diesem Jahr wieder ins Theater am Goetheplatz ein, waren sie doch im letzten Jahr mit ihren Chorkonzerten in Bremer Kirchen „unterwegs“. Das Programm des diesjährigen Chorkonzerts folgt – so wie das Leben, das Wasser, die Natur – dem Kreislauf des Wiederkehrenden: „Vom Himmel kommt es / Zum Himmel steigt es / Und wieder nieder / Zur Erde muss es / Ewig wechselnd.“ (Johann W. Goethe)
Alles beginnt mit zwei Hörnern und einer Harfe: In Brahms’ frühem Chorwerk "Vier Gesänge für Frauenchor" treten diese drei Instrumente in einen Dialog mit den weiblichen Stimmen des Chores, sodass nicht nur ein voller Harfenklang ertönt, wie es in einem der Stücke heißt, sondern auch Shakespeares "Lied des Narren". Darin zeichnet sich bereits die Atmosphäre des gesamten Abends ab: Sanfte Melancholie trifft auf Ironie, Volkstümliches auf mythologische Überhöhung und hochromantische Musik auf episch-zarte Klänge. Mit Franz Schuberts nach Goethe entstandenem "Gesang der Geister über den Wassern", komponiert für Männerchor und tiefe Streicher, spinnt sich das Zyklische des Wassers als Spiegel der menschlichen Seele fort, bevor sich am Ende sowohl die Instrumente als auch die Stimmen zu einem Chor vereinen und nun gemeinsam die "Messe di Requiem" von Gabriel Fauré anstimmen. Konzipiert aus dem Geist des Kammermusikalischen, erklingt seine frühe Fassung wie eine verheißende Versöhnung. Faurés "Requiem" ist, wie er selbst behauptet, „so sanftmütig“ wie er selbst. Er erkannte im Jenseits nicht Grausamkeit, sondern etwas Befreiendes. Und so schließt sich in diesem besonderen, sanft-tönenden Konzert des Chores am Ende der Kreis – konzipiert und geleitet von Alice Meregaglia und in szenischer Gestalt von Vendula Nováková.

Musikalische Leitung: Alice Meregaglia
Szenische Einrichtung: Vendula Nováková
Ausstattung: Nanako Oizumi, Elena Melissa Stranghöner
Licht: Peter Schmidt
Dramaturgie: Isabelle Becker
Theater

Der gute Mensch von Sezuan

von Bertolt Brecht

Musik von Paul Dessau

„Nur wer die Stimme verstellt, wird endlich frei sein und gehen.“ (Tocotronic) — Drei Götter erscheinen dem Wasserverkäufer Wang: Sie fordern ihn auf, ihnen einen guten Menschen zu zeigen, der ihnen Unterkunft gewährt. Nur die Prostituierte Shen Te erklärt sich dazu bereit, die Fremden für eine Nacht aufzunehmen. Das ist heikel, denn der Beschluss der Götter lautete, dass die Welt nur weiter bestehen darf, wenn sich genug gute Menschen finden lassen. Für Shen Te, von den Göttern auserwählt und reich entlohnt, beginnt ein Hürdenlauf: Der Armut entkommen, gilt es, der gute Mensch zu bleiben, der sie ist, in einer kapitalistischen Welt, in der die Gemeinschaft um sie herum ihre Hilfsbereitschaft gnadenlos ausnutzt. Wofür lohnt es sich zu kämpfen in einer Welt, in der ‚Gutmensch‘ ein Schimpfwort ist? Was ist verwerflich und naiv an der Idee, „gut zu sein und doch zu leben“? Vielleicht gilt es, entgegen der Entscheidung der Götter, die Shen Te mit ihrem Dilemma alleine lassen, die Zerrissenheit des Menschen anzunehmen und sein Bemühen zu honorieren, damit es weitergehen kann: „Gutmensch – No one likes us. We don’t care!“

Regie: Alize Zandwijk
Bühne: Thomas Rupert
Kostüme: Sabine Snijders
Musik: Beppe Costa
Licht: Mark Van Denesse
Dramaturgie: Marianne Seidler
Oper

Lulu

Oper in drei Akten von Alban Berg

Text nach den Tragödien "Erdgeist" und "Die Büchse der Pandora" von Frank Wedekind
Neubearbeitung des 3. Aktes von Detlef Heusinger

„I want to love you but / I’m getting blown away. / I am just a dreamer, / But you are just a dream, / You could have been /Anyone to me.“ (Neil Young, Like a Hurricane) — Wer ihr begegnet, scheint ihr zu verfallen, wer sie je geliebt hat, muss sterben. Lulu ist Leerstelle und Projektion. Im Prolog als „Urgestalt des Weibes“ angekündigt, erschaffen, um „zu verführen, zu vergiften und zu morden“, erhält sie in der Oper zahlreiche weitere Zuschreibungen, die den Köpfen der sie begehrenden Männer wie Frauen entspringen. Sie scheint ohne eigenen Entwurf, ist mehr Prinzip als Frau, ist zugleich mythisch und real. Auch der Komponist Alban Berg verfiel dem "Lulu"-Stoff, nachdem er einer verbotenen Aufführung der Tragödien von Wedekind beiwohnte, verstarb jedoch noch vor Vollendung des dritten Aktes, weshalb dieser bis heute ein Fragment bleibt. Der aus Bremen stammende Komponist Detlef Heusinger entwirft daher nach den musikalischen Skizzen eine flirrende, elektroakustische Neuinstrumentierung des dritten Aktes, die sich vor allem dem surrealen Charakter und Sog am Ende der "Lulu" reflektierend annähert.

Musikalische Leitung: Hartmut Keil
Regie: Marco Štorman
Bühne: Frauke Löffel
Kostüme: Sara Schwartz
Licht: Christian Kemmetmüller
Klangregie: Lukas Nowok
Dramaturgie: Isabelle Becker
Choreografie: Alexandra Morales
Theater

Die Entführung aus dem Serail

von Wolfgang Amadeus Mozart

Deutsches Singspiel in drei Aufzügen
Text von Johann Gottlieb Stephanie dem Jüngeren
nach Christoph Friedrich Bretzner

„Das Fremde ist das versäumte Eigene.“ (Adolf Muschg) – Belmonte liebt Konstanze, Konstanze liebt Belmonte, ebenso wie sich Pedrillo und Blonde lieben. Oder zumindest zu lieben glaubten, bevor sie sich im Serail des türkischen Bassa Selim wiederfinden, wo das vertraute Gegenüber plötzlich fremd erscheint und sich die Fragen nach Liebe und Treue neu und anders stellen. Nach der Musiktheater-Performance Les Robots ne connaissent pas le Blues oder Die Entführung aus dem Serail 2014/15 widmet sich nun der Regisseur Alexander Riemenschneider Mozarts Orient. Er liest ihn weniger als geografisch verortbare Fremde, denn als Spiegel eigener Sehnsüchte, subkutaner Begierden und verborgener Ängste und wird – gemeinsam mit dem Musiktheaterensemble und fünf Schauspieler*innen – Mozarts subtile Menschen- und Beziehungsporträts freilegen, die sich unter der naiv-harmlosen Oberfläche des Singspiels verbergen.

Musikalische Leitung: Hartmut Keil
Regie: Alexander Riemenschneider
Bühnenbild: Jan Štepánek
Kostüme: Emir Medic
Licht: Christian Kemmetmüller
Dramaturgie: Caroline Scheidegger
Oper

Evviva - Eine italienische Operngala

mit dem Musiktheaterensemble, dem Chor des Theater Bremen und den BremerPhilharmonikern

Wollte man eine Rangliste unter den Gattungen erstellen, die sich auf die schönsten und effektvollsten Verpackungen für große Gefühle spezialisiert haben, würde sich die Oper – besonders die italienische – für einen der Spitzenplätze qualifizieren. Und um die meisterhafte Verbindung von musikalischem Ausdruck und Emotion auch sprachlich ins rechte Licht zu rücken, haben ihre Schöpfer sogar ein kleines, aber äußerst treffsicheres Vokabular der Affekte entwickelt. „Ohimè“ und „Oddio“ als Ausrufe großer Bestürzung gehören dazu, ein schmerzlich hingehauchtes oder enthusiastisches „Addio“, „o furor“ als sprachliches Attribut für die rasend Wütenden und wenn es um die Kundgebung eines kollektiven Freudentaumels geht oder auch nur schlicht ums Feiern, heißt es: Evviva! Hurra! Und da auch ein geglückter Jahreswechsel nicht ganz ohne große Emotionen auskommt, die bestenfalls in einem rauschenden Fest münden, richtet das Theater Bremen in diesem Jahr eine Silvesternacht aus, die ganz im Zeichen der italienischen Oper steht. Es soll gefeiert werden – mit dem Musiktheaterensemble, dem Chor und den Bremer Philharmonikern, mit Arien und Ensembles von Rossini, Donizetti, Verdi etc. und einem vielstimmigen Evviva 2019!
Theater

Der Schimmelreiter

von Theodor Storm

„Mit der Natur lässt sich nicht verhandeln.“ (Hans Joachim Schellnhuber) — Vom Bauernjungen zum Kleinknecht, bis hin zum Deichgraf hat er es geschafft, der Außenseiter H­auke Haien, der sich schon als kleiner Junge für Dynamik und Physik interessierte und das Spiel der Wellen erforschte. In der jungen Frau Elke findet er eine kongeniale Partnerin. Gemeinsam realisieren sie ihre innovativen Ideen zu Landgewinnung und Küstenschutz. Gegen die konservativen Kräfte setzen sie den Bau eines neuen Deiches durch. Ohne den alten einzureißen. Und das wird ihnen zum Verhängnis. Als eine Flut, von bis dato nicht gekanntem Ausmaß, die Küste heimsucht, klafft an der Nahtstelle zwischen neu und alt ein Riss, durch den sich die gewaltigen Wassermassen Bahn brechen und alles mit sich nehmen: das Leben, das Glück und die Utopie der harmonischen Koexistenz von Mensch und Natur. So mystisch aufgeladen die Geschichte ist, so modern ist sie in ihrer Zeichnung der Figuren und Beziehungen und in der dringlichen Frage nach Konzepten des Lebens mit der Natur in Zeiten von Klimawandel und Naturkatastrophen.

Regie: Alize Zandwijk
Bühne: Thomas Rupert
Kostüme: Sophie Klenk - Wulff
Licht: Mark Van Denesse
Musik: Maartje Teussink
Dramaturgie: Marianne Seidler
Oper

Ein Maskenball (Un ballo in maschera)

Oper in drei Akten von Giuseppe Verdi

Text von Antonio Somma nach dem Drama "Gustave III.
ou Le Bal Masqué" von Eugène Scribe

„Die Forderung, geliebt zu werden, ist die größte aller Anmaßungen.“ (Friedrich Nietzsche) — Gustav III. liebt das Risiko, er ist ein Spieler. Von der Wahrsagerin Ulrica lässt er sich die Zukunft vorhersagen: Eine Verschwörung sei gegen ihn angezettelt und er werde durch die Hand seines besten Freundes René sterben. Der König fordert das Schicksal heraus, schlägt die Warnungen in den Wind und lässt keine Gelegenheit aus, sich öffentlich zu zeigen. Zudem trifft er sich heimlich mit Amelia, Renés Gattin, die seine Ge­fühle durchaus erwidert. Langsam gleiten ihm die Fäden aus der Hand, das Spiel verselbstständigt sich und Gustav III. wird Opfer seiner eigenen Inszenierung. Giuseppe Verdis 1859 in Rom uraufgeführte Oper bietet so krasse Wechsel wie keine andere aus seiner Feder. Humorvoll beschwingte Episoden in schmissig burleskem Ton treffen auf romantisierende, überschwängliche Gefühlsszenen. Komik schlägt in bitteren Ernst um, Freundschaft wird zur Feindschaft, Operettenstil zum Musikdrama.

Musikalische Leitung: Marco Comin
Regie: Michael Talke
Bühnenbild: Barbara Steiner
Kostüme: Regine Standfuss
Licht: Christopher Moos
Chor: Alice Meregaglia
Dramaturgie: Brigitte Heusinger
Oper

Der fliegende Holländer

Romantische Oper in drei Aufzügen von Richard Wagner

„Ich habe dir gesagt, du sollst nicht wiederkommen. Tot ist tot.“ (Heiner Müller) — Das Verdrängte hat die unangenehme Angewohnheit, sich doch immer mal wieder zu melden. Im „Freischütz“ begegnet es Max in der Wolfsschlucht und im „Fliegenden Holländer“ taucht es alle sieben Jahre in Form eines Geisterschiffes auf den Weltmeeren wieder auf – hier allerdings von der Kaufmannstochter Senta sehnsüchtig erwartet. In beiden Fällen bringt es die vermeintlich heile Welt ins Wanken. Wagner entnahm die Handlung für seine Oper einer Erzählung Heinrich Heines: Ein Kapitän schließt einen Pakt mit dem Teufel, um allen Unmöglichkeiten zum Trotz das Kap der Guten Hoffnung zu umschiffen – Heine greift hier die Sphäre der Schauer- und Jahrmarktsgeschichten auf, was Sebastian Baumgarten in seiner Inszenierung aufgreift: „Seine Sicht auf Wagners frühen Geniestreich gehört zu den intelligenteren Deutungen dieses Werkes seit Jahren. […] Brauner Spuk? Oder Gesellschaftskritik, getarnt als kühne Kolportage? Baumgarten hält die Ebenen so geschickt in der Balance, dass man am Ende, zusammen mit Senta, jäh in einen Abgrund starrt." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
Die Wiederkehr des „Fliegenden Holländer“ ist aber in dieser Spielzeit auch mit einem Abschied verbunden: Der Kammersänger Loren Lang wird seine langjährig erfolgreiche Laufbahn am Theater Bremen beenden und sich mit der Titelpartie vom Bremer Publikum verabschieden.

Inszenierung: Sebastian Baumgarten
Bühne: Thilo Reuther
Kostüme/ Video: Jana Findeklee, Joki Tewes
Szenische Einrichtung der Wiederaufnahme: Lennart Hantke
Chor: Alice Meregaglia
Licht: Christian Kemmetmüller
Dramaturgie: Ingo Gerlach
Musical

Lazarus

Ein Musical von David Bowie und Enda Walsh

Nach dem Roman „The Man Who Fell to Earth“ von Walter Tevis

„Wir brauchen keine anderen Welten, wir brauchen Spiegel.“ (Stanisław Lem) — Seit er 1976 Thomas Jerome Newton in dem Science-fiction-Film „The Man Who Fell to Earth“ verkörperte, ließ ihn die Figur nicht mehr los. David Bowie versuchte immer wieder, diese Geschichte weiterzudenken und in eine neue Kunstform zu transformieren. Der Außerirdische, der auf die Erde kommt, um Wasser für seinen sterbenden Planeten zu holen, seine Seele aber an die Ablenkungen des irdischen Lebens verliert, sich mit Gin und Fernsehen betäubt und sich nach nichts so sehr sehnt wie nach dem erlösenden Tod, sollte der Stoff sein, aus dem David Bowies erstes Musical gemacht ist. Am Ende seines Lebens ist es ihm gelungen. Gemeinsam mit dem Dramatiker Enda Walsh entstand das Musiktheaterstück „Lazarus“. Kein gewöhnliches Best-of-Musical, sondern eine poetische Meditation über die Sinnhaftigkeit menschlichen Daseins, zu der David Bowies Songs in zauberhafter Symbiose den Soundtrack bilden. Eine Symbiose, die sich in der kontinuierlichen Zusammenarbeit des Regisseurs Tom ­Ryser mit dem musikalischen Leiter Yoel Gamzou widerspiegelt.

Regie: Tom Ryser
Musikalische Leitung: Yoel Gamzou
Ausstattung: Stefan Rieckhoff
Choreographie: Lillian Stillwell
Licht: Christian Kemmetmüller
Dramaturgie: Simone Sterr
Aufführungen / Konzert Glocke Vokal Bremen Bremen, Domsheide 6-8
Aufführungen / Theater Kleines Haus Bremen Bremen, Am Goetheplatz 1-3
Aufführungen / Konzert Bremer Philharmoniker Bremen, Plantage 13
Aufführungen / Theater Oldenburgisches Staatstheater Oldenburg, Theaterwall 28
Aufführungen / Theater Figurentheater Bremerhaven Bremerhaven, An der Packhalle V

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