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Theater am Goetheplatz

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Theater am Goetheplatz
Theater Bremen
Theater der freien Hansestadt Bremen GmbH
Am Goetheplatz 1-3
D-28203 Bremen

Telefon: 0421 / 36 53 0
E-Mail: info@theaterbremen.de

 

Theaterkasse
Tel.: 0421 / 3653 333
Fax: 0421 / 3653 332
Mo-Fr: 11-18 Uhr
Sa: 11-14 Uhr
E-Mail: kv@theaterbremen.de

Spielorte

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Kleines Haus
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Brauhauskeller
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Zugang auch von der Bleicherstraße

Moks
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Oper

Fidelio

Oper in zwei Aufzügen von Ludwig van Beethoven

Premiere: 16. September 2018, Theater am Goetheplatz

Text von Ferdinand Sonnleithner, Stephan von Breuning und Georg Treitschke nach Jean-Nicolas Bouilly

Als eine "Rettungs- und Befreiungsoper" wurde Beethovens einzige Oper "Fidelio" konzipiert, weshalb die im Stück verhandelten Maximen von Gleichheit und Freiheit durch zwei Jahrhunderte und verschiedenste politische Systeme hindurch kultiviert und vereinnahmt wurden. In ihrem Kern erzählt die Oper vom Schicksal Leonores, die, um ihren Mann aus den Händen seines Gegenspielers Don Pizarro zu befreien, nicht nur ihre Identität ablegt, sondern mit all den ihr zur Verfügung stehenden Kräften gegen die vorherrschenden Machtstrukturen ankämpft - und daher im Laufe der Geschichte zur Verkörperung eines Ideals stilisiert wurde.

Als Fanal für die Einmischung und Teilhabe an politischen Prozessen ist die Oper "Fidelio" auch heute noch eine Aufforderung zur Aktivität, zur Emanzipation, zum gesellschaftlichen Seitenwechsel. Daher möchten wir im zweiten Teil der Oper die konventionelle Guckkasten-Situation aufbrechen und einen Teil unseres Publikums auf die Bühne bitten. 60 Zuschauerinnen und Zuschauer sitzen an einem großen Tisch und werden mit Theaterwein, Brot, Öl und Salz verköstigt. Keine Angst: Als Teil der Tischgesellschaft müssen Sie nicht mitspielen. Es könnte allerdings sein, dass einige gebeten werden, ein Schild hochzuhalten oder eine Maske aufzusetzen. In jedem Fall sitzen Sie auf der anderen Seite und sind mittendrin, direkt neben den Sängerinnen und Sängern. Wenn Sie eine/r dieser 60 ZuschauerInnen sein möchten, wenden Sie sich bitte an die Theaterkasse, die ab dem 21. August wieder für Sie geöffnet ist. Und halten Sie sich ran: First come, first serve!

Musikalische Leitung: Yoel Gamzou
Regie: Paul-Georg Dittrich
Bühne: Lena Schmid
Kostüme: Anna Rudolph
Licht: Joachim Grindel
Chor: Alice Meregaglia
Videodesign: Kai Wido Meyer
Dramaturgie: Isabelle Becker, Brigitte Heusinger
Theater

Der Schimmelreiter

von Theodor Storm

Premiere: 07. Oktober 2018, Theater am Goetheplatz

„Mit der Natur lässt sich nicht verhandeln.“ (Hans Joachim Schellnhuber) — Vom Bauernjungen zum Kleinknecht, bis hin zum Deichgraf hat er es geschafft, der Außenseiter H­auke Haien, der sich schon als kleiner Junge für Dynamik und Physik interessierte und das Spiel der Wellen erforschte. In der jungen Frau Elke findet er eine kongeniale Partnerin. Gemeinsam realisieren sie ihre innovativen Ideen zu Landgewinnung und Küstenschutz. Gegen die konservativen Kräfte setzen sie den Bau eines neuen Deiches durch. Ohne den alten einzureißen. Und das wird ihnen zum Verhängnis. Als eine Flut, von bis dato nicht gekanntem Ausmaß, die Küste heimsucht, klafft an der Nahtstelle zwischen neu und alt ein Riss, durch den sich die gewaltigen Wassermassen Bahn brechen und alles mit sich nehmen: das Leben, das Glück und die Utopie der harmonischen Koexistenz von Mensch und Natur. So mystisch aufgeladen die Geschichte ist, so modern ist sie in ihrer Zeichnung der Figuren und Beziehungen und in der dringlichen Frage nach Konzepten des Lebens mit der Natur in Zeiten von Klimawandel und Naturkatastrophen.

Regie: Alize Zandwijk
Bühne: Thomas Rupert
Kostüme: Sophie Klenk - Wulff
Licht: Mark Van Denesse
Musik: Maartje Teussink
Dramaturgie: Marianne Seidler
Theater

Die Ratten

von Gerhart Hauptmann

„Mama, hol uns zum lieben Gott, weil uns hier die Armut droht, weil es ohne dich traurig ist.“ (Sylwia Chutnik) — Sie besitzt nichts, das polnische Mädchen Pauline Piperkarcka. Doch jetzt soll sie etwas bekommen, was sie gar nicht will: ein Kind. Jette John hat da schon ein bisschen mehr. Eine kleine Wohnung, einen Job als Putzfrau, einen Mann, der als Handwerker ehrliches Geld verdient. Aber ihr fehlt etwas: ein Kind. Also kauft Jette Paulines Ungeborenes. Doch irgendwann bereut Pauline und will ihr Kind zurück. Jette John kämpft, setzt ihren kleinkriminellen Bruder auf Pauline an, riskiert die Liebe ihres Mannes und das Wohl eines Kindes. Während sich in der Wohnung der Johns die echte Tragödie abspielt, gönnt man es sich im Obergeschoss, über Authentizität und Wahrheit in der Kunst zu debattieren. Dort nämlich hat Direktor Hassenreuter seine Schauspielschule eingerichtet. Gerhart Hauptmann packt die ganze Welt in ein Mietshaus. Das Drama derer, die nichts haben, setzt er ins Verhältnis zur Dramatik der Besitzenden und dekonstruiert den Traum vom Glück, das man kaufen kann.

Regie: Alize Zandwijk
Bühne: Thomas Rupert
Kostüme: Regine Standfuss
Musik: Beppe Costa
Licht: Mark Van Denesse
Dramaturgie: Viktorie Knotková
Kinderprogramm

Tom Sawyer

von John von Düffel nach Mark Twain
6+

„Mut ist, wenn man Todesangst hat, aber sich trotzdem in den Sattel schwingt.“ (John Wayne) — Tom Sawyer ist kein Musterknabe. Er ist frech, kommt nie pünktlich nach Hause, schwänzt die Schule und treibt sich liebend gern mit seinem besten Freund herum, dem eigenwilligen und freiheitsliebenden Stadtstreicher Huckleberry Finn – vorzugsweise dort, wo sie nichts zu suchen haben. Als sie eines Nachts auf dem Friedhof zufällig Zeugen eines Mordes werden, wird aus ihren spielerischen Abenteuern der Ernst des Lebens. Ein Unschuldiger soll für die Tat gehängt werden und nur Tom und Huck können das verhindern. Jetzt ist wahrer Mut gefragt. Nicht nur die mit viel Herz und Witz erzählte, erfrischend-anarchische Lausbubengeschichte machte Mark Twains Roman zu einem zeitlosen Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur, sondern auch sein liebevoller und ironischer Blick auf menschliche Schwächen. Ein Stoff, wie geschaffen für zwei sensible Geschichtenerzähler: den Autor John von Düffel und den Regisseur und Leiter Junges Schauspielhaus Hamburg Klaus Schumacher.

Regie: Klaus Schumacher
Bühne: Katrin Plötzky
Kostüme: Karen Simon
Musikalische Leitung: Andy Einhorn
Licht: Christopher Moos
Dramaturgie: Dany Handschuh
Oper

Lady Macbeth von Mzensk

Oper in vier Akten von Dmitri Schostakowitsch

Text von Alexander Preis nach der gleichnamigen
Erzählung von Nikolai Leskow

„Macht haben nicht diejenigen, die über Posten und Gefangenentransporter verfügen, sondern diejenigen, die ihre Angst überwinden.“ (Nadja Tolokonnikowa, Pussy Riot) — Eine tiefe Sehnsucht und quälende Langeweile bringen Katerina Ismailowa dazu, sich leidenschaftlich einem anderen Mann hinzugeben, Schwiegervater und Ehemann zu töten und sich mit einer buhlenden Rivalin in den Tod zu stürzen. Dmitri Schostakowitsch formulierte mit seiner „tragisch-satirischen Oper“ inmitten des stalinistischen Terrors einen Protest im Kleinen: das Aufbegehren der Lady Macbeth gegen die soziale Kälte, gegen die Ausweglosigkeit und Enge gesellschaftlicher Normen, welche häusliche Gewalt genauso dulden wie das Wegsperren von Andersdenkenden. Grotesk, überspitzt und ungeschönt entfaltet sich die suggestive Kraft und Direktheit dieses Werks, das der Regisseur Armin Petras, der in Bremen zuletzt „Anna Karenina“ inszeniert hat, mit großem Gespür für das Widerständige auf die Bühne bringen wird. Die musikalische Leitung übernimmt der neue Musikdirektor des Theater Bremen, Yoel Gamzou.

Musikalische Leitung_ Killian Farrell
Regie: Armin Petras
Musical

Lazarus

Ein Musical von David Bowie und Enda Walsh

Nach dem Roman „The Man Who Fell to Earth“ von Walter Tevis

„Wir brauchen keine anderen Welten, wir brauchen Spiegel.“ (Stanisław Lem) — Seit er 1976 Thomas Jerome Newton in dem Science-fiction-Film „The Man Who Fell to Earth“ verkörperte, ließ ihn die Figur nicht mehr los. David Bowie versuchte immer wieder, diese Geschichte weiterzudenken und in eine neue Kunstform zu transformieren. Der Außerirdische, der auf die Erde kommt, um Wasser für seinen sterbenden Planeten zu holen, seine Seele aber an die Ablenkungen des irdischen Lebens verliert, sich mit Gin und Fernsehen betäubt und sich nach nichts so sehr sehnt wie nach dem erlösenden Tod, sollte der Stoff sein, aus dem David Bowies erstes Musical gemacht ist. Am Ende seines Lebens ist es ihm gelungen. Gemeinsam mit dem Dramatiker Enda Walsh entstand das Musiktheaterstück „Lazarus“. Kein gewöhnliches Best-of-Musical, sondern eine poetische Meditation über die Sinnhaftigkeit menschlichen Daseins, zu der David Bowies Songs in zauberhafter Symbiose den Soundtrack bilden. Eine Symbiose, die sich in der kontinuierlichen Zusammenarbeit des Regisseurs Tom ­Ryser mit dem musikalischen Leiter Yoel Gamzou widerspiegelt.

Regie: Tom Ryser
Musikalische Leitung: Yoel Gamzou
Ausstattung: Stefan Rieckhoff
Choreographie: Lillian Stillwell
Licht: Christian Kemmetmüller
Dramaturgie: Simone Sterr
Oper

Ein Maskenball (Un ballo in maschera)

Oper in drei Akten von Giuseppe Verdi

Premiere: 21. Oktober 2018

Text von Antonio Somma nach dem Drama "Gustave III.
ou Le Bal Masqué" von Eugène Scribe

„Die Forderung, geliebt zu werden, ist die größte aller Anmaßungen.“ (Friedrich Nietzsche) — Gustav III. liebt das Risiko, er ist ein Spieler. Von der Wahrsagerin Ulrica lässt er sich die Zukunft vorhersagen: Eine Verschwörung sei gegen ihn angezettelt und er werde durch die Hand seines besten Freundes René sterben. Der König fordert das Schicksal heraus, schlägt die Warnungen in den Wind und lässt keine Gelegenheit aus, sich öffentlich zu zeigen. Zudem trifft er sich heimlich mit Amelia, Renés Gattin, die seine Ge­fühle durchaus erwidert. Langsam gleiten ihm die Fäden aus der Hand, das Spiel verselbstständigt sich und Gustav III. wird Opfer seiner eigenen Inszenierung. Giuseppe Verdis 1859 in Rom uraufgeführte Oper bietet so krasse Wechsel wie keine andere aus seiner Feder. Humorvoll beschwingte Episoden in schmissig burleskem Ton treffen auf romantisierende, überschwängliche Gefühlsszenen. Komik schlägt in bitteren Ernst um, Freundschaft wird zur Feindschaft, Operettenstil zum Musikdrama.

Musikalische Leitung: Marco Comin
Regie: Michael Talke
Bühnenbild: Barbara Steiner
Kostüme: Regine Standfuss
Licht: Christopher Moos
Chor: Alice Meregaglia
Dramaturgie: Brigitte Heusinger
Aufführungen / Konzert Glocke Vokal Bremen Bremen, Domsheide 6-8
Aufführungen / Theater Kleines Haus Bremen Bremen, Am Goetheplatz 1-3
Aufführungen / Konzert Bremer Philharmoniker Bremen, Plantage 13
Aufführungen / Aufführung kukoon
Sa, 6.10.2018, 20:00 Uhr
Aufführungen / Theater kukoon Bremen, Buntentorsteinweg 29
Sa, 6.10.2018, 20:00 Uhr
Aufführungen / Theater Oldenburgisches Staatstheater Oldenburg, Theaterwall 28
Schauspiel - Kinder- und Jugendtheater Oper, Operette Musical - Tanzensemble MS Schrittmacher
Aufführungen / Theater Figurentheater Bremerhaven Bremerhaven, An der Packhalle V