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Theater am Goetheplatz

Kontakt

Theater am Goetheplatz
Theater Bremen
Theater der freien Hansestadt Bremen GmbH
Am Goetheplatz 1-3
D-28203 Bremen

Telefon: 0421 / 36 53 0
E-Mail: info@theaterbremen.de

 

Theaterkasse
Tel.: 0421 / 3653 333
Fax: 0421 / 3653 332
Mo-Fr: 11-18 Uhr
Sa: 11-14 Uhr
E-Mail: kv@theaterbremen.de

Spielorte

Theater am Goetheplatz
Am Goetheplatz 1-3
D-28203 Bremen

Kleines Haus
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28203 Bremen

Brauhauskeller
Am Goetheplatz 1-3
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Zugang auch von der Bleicherstraße

Moks
Am Goetheplatz 1-3
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Bewertungschronik

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Theater

Don Giovanni

von Wolfgang Amadeus Mozart

Premiere: 18. Oktober 2019

Dramma giocoso in zwei Akten

„vor die wahl gestellt: dauerhafter tod im leben (servilität) oder sofortiger tod, wird sich der radikale das leben nehmen.“ (Bernd Mattheus) — Don Giovanni ist ein Grenzgänger, ein Rastloser, er feiert den Exzess, das Absolute und sucht den Rausch in der Verführung unzähliger Frauen. Als heimatloser Flaneur ist er im nächtlichen Erleben zuhause. Der Eros treibt ihn an und ist doch nur ein Versuch, der Langeweile und Leere zu entkommen. Während alle anderen partout nicht an der schönen Oberfläche kratzen wollen, kann er nicht anders, als den Blick dahinter zu wagen. Am Ende ist er es auch, der dem steinernen Gast die Hand reicht und die Grenze zum Jenseits überschreitet, während die Verlassenen, die von ihm Gedemütigten, zurückbleiben und statt Erleichterung nur schale Leere empfinden: Sie werden ihren Wüstling vermissen. Mozart und Da Ponte entwarfen mit „Don Giovanni“ einen diabolisch-lustvollen Reigen, ein zwischen ernster und komischer Oper pulsierendes Kammerspiel, das mit seinen radikalen Kontrasten dem Titelhelden in nichts nachsteht.

Musikalische Leitung: Hartmut Keil
Inszenierung: Tatjana Gürbaca
Bühne und Licht: Klaus Grünberg
Mitarbeit Bühne: Anne Kuhn
Kostüme: Silke Willrett
Mitarbeit Kostüm: Carl Christian Andresen
Chor: Alice Meregaglia
Dramaturgie: Isabelle Becker

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Don Giovanni

Oper

Alcina

von Georg Friedrich Händel

Premiere: 10. November 2019

Dramma per musica in drei Akten
Text von einem unbekannten Bearbeiter
nach Riccardo Broschis Oper „L’Isola di Alcina“,
nach Motiven aus Ludovico Ariostos Epos „Orlando furioso“

„Es sind nicht immer die Schiffbrüchigen, die auf einer Insel Zuflucht suchen.“ (Ingeborg Bachmann) — Das Erfolgsteam des „Maskenball“ in der letzten Spielzeit, Dirigent Marco Comi­n und Regisseur Michael Talke, begibt sich auf die Insel der Zauberin Alcina und spürt Liebesverwirrungen nach: A (Morgana) liebt B (Bradamante verkleidet als Ricciardo), B liebt C (Ruggiero), C liebt D (Alcina) und E (Oronte) liebt A. Bewegung kommt in die Geschichte, als E versucht C eifersüchtig zu machen auf B, indem er behauptet, B habe eine Affäre mit D. Doch das Beziehungsgeflecht von Händels 1735 in London uraufgeführter Oper bildet vor allem die Folie für das Psychogramm einer tragischen Titelheldin: Alcina, heidnische Magierin, selbstbewusste Verführerin, die gerne abgelegte Liebhaber in wilde Tiere verwandelt, verliert ihre dämo­nische Urkraft und vermenschlicht sich in dem Moment, wo sie wahrhaft zu lieben beginnt. Sie wird zu einer verletzlichen, em­pfindsamen Frau. Das ist ihr Untergang.

Musikalische Leitung: Marco Comin
Inszenierung: Michael Talke
Bühne: Thilo Reuther
Kostüme: Regine Standfuss
Licht: Christian Kemmetmüller

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Kinderprogramm

Die rote Zora und ihre Bande

von John von Düffel

Uraufführung: 24. November 2019

6+ | nach dem Roman von Kurt Held

„Ändere die Welt, sie braucht es.“ (Bertolt Brecht) — Leuchtend das Haar, schnell der Verstand, frech die Zunge, mutig das Herz: Das rothaarige Mädchen Zora lebt mit ihrer Bande auf einer alten Burgruine. Die Kinder schlagen sich mit aberwitzigen Streichen und kleinen Diebstählen bei reichen Leuten durch, immer auf der Flucht vor der Polizei. Doch einen erwachsenen Verbündeten haben sie, den alten Fischer Gorian, auf dessen Bucht es die profitgierige Fischfanggesellschaft abgesehen hat. Kein Leben für Kinder? Für den Jungen Branko Babitsch ist es die Rettung. Er hat seine Mutter verloren, niemand im Küstenstädtchen will ihm ein neues Zuhause geben. Auf der Suche nach einer Mahlzeit hebt er einen weggeworfenen Fisch auf und wird wegen Diebstahls eingesperrt. Zora befreit ihn und nimmt ihn in ihre Bande auf. Schaffen sie es, gemeinsam den Kampf für eine gerechtere Welt zu gewinnen? Ein abenteuerliches Stück über bedingungslose Soli­darität unter widrigsten Bedingungen und auch ein bisschen über die erste Liebe.

Regie: Selen Kara
Musikalische Leitung: Torsten Kindermann
Bühne: Lydia Merkel
Licht: Joachim Grindel
Kostüme: Emir Medic
Dramaturgie: Regula Schröter

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Theater

Der Rosenkavalier

von Richard Strauss

Komödie für Musik in drei Aufzügen
Text von Hugo von Hofmannsthal

„No matter what the future brings / As time goes by.“ (Frank Sinatra) — Nicht nur die Zeit, sondern auch die Liebe ist ein sonderbar Ding: Der Marschallin schwört ihr jugendlicher Liebhaber Octavian ewige Treue. Baron von Ochs ist hinter jedem Rock her, selbst wenn ein als Mädchen verkleideter Octavian darin steckt. Sophie soll mit eben diesem Ochs verheiratet werden. Doch kurz vor der Eheschließung taucht erneut Octavian auf, jetzt als Rosenkavalier, und sofort ist es um ihn und Sophie geschehen. In einer Fassung, die das Augenmerk auf die Hauptpersonen richtet, widmen sich Regisseur Frank Hilbrich und Generalmusikdirektor Yoel Gamzou dem Werk des Autorenduos Strauss / Hofmannsthal, das nicht nur von der Vergänglichkeit und dem brüchigen Eis des Begehrens erzählt, sondern auch ein ebenso schmerz- wie rauschhafter Abgesang auf eine sich dem Ende zuneigende Epoche ist.

Musikalische Leitung: Yoel Gamzou
Inszenierung: Frank Hilbrich
Bühne: Sebastian Hannak
Kostüme: Gabriele Rupprecht
Dramaturgie: Brigitte Heusinger

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Theater

Vögel

von Wajdi Mouawad

„Frieden schließt du im Allgemeinen nicht mit Leuten, die dich sowieso lieben.“ (Joshua Sobol) — Wahida bedeutet „die Einzigartige“ auf Arabisch, Eitan „der Kräftige“ auf Hebräisch. Wahida und Eitan: eine große Geschichte. Sie beginnt in New York, wo sich die amerikanische Islamwissenschaftlerin und der deutsche Genforscher ineinander verlieben. Eine Liebe, unbeschwert, humorvoll, frei, nichtsahnend von den Kräften, die an ihr zerren werden. Eitans jüdische Familie lehnt die arabischstämmige Frau ab. Von Verrat ist die Rede, von Vatermord. Doch das Geheimnis der Familie wird verschwiegen. Das Paar reist nach Israel, um es zu lüften. Bei einem Terroranschlag wird Eitan schwer verletzt. Die Familie kommt zusammen. Auch Eitans Großmutter, die vor 35 Jahren den Kontakt abgebrochen hat. Sie klärt alles auf. Eitans Vater ist ein palästinensisches Findelkind. Ändert das etwas an der Vererbung von Hass und Vorurteilen? Was ist Identität? Und wie stark muss eine Liebe sein, die all das überwindet?

Regie: Alize Zandwijk
Bühne: Thomas Rupert
Kostüme: Sophie Klenk - Wulff
Licht: Tim Schulten
Musik: Maartje Teussink
Dramaturgie: Viktorie Knotková

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Theater

Mütter

Geschichten von Bremer Frauen aus aller Welt

„Menschen in vergessenen Straßen eine Stimme geben“ (A­lize Zandwijk) — Das praktiziert die Regisseurin – mit Humor, Gefühl und Gespür für Theatralik – in ihren Inszenierungen. Und nicht selten sind diese Menschen Frauen, deren Schicksal ohne das Theater nicht in die Welt käme. Große Frauenfiguren hat Alize Zandwijk in den letzten beiden Spielzeiten zum Mittelpunkt ihrer Inszenierungen gemacht. Shen Te in "Der gute Mensch von Sezuan" und Frau John in "Die Ratten". Eine ganze Spielzeit lang sammelt sie nun Geschichten von Frauen aus aller Welt, allesamt Mütter, und zum Ende der Spielzeit lässt sie diese Bremerinnen zu Wort kommen und ihre Geschichten erzählen. Dafür verwandelt sich das Foyer im Theater am Goetheplatz in die Bühne des Lebens schlechthin: in eine Küche. In der wird gekocht, erzählt, getratscht und selbstverständlich auch gegessen. Gerichte, die mehr sind als nur ein Essen: ein Teller voll Heimat.

Mit freundlicher Unterstützung von:
Afrika Netzwerk Bremen e.V.
Arabischer Frauenbund e.V.
AWO Soziale Dienste gemeinnützige GmbH Fachbereich Asyl
Belladonna Bremen
Bremer Theaterfreunde
Bremer Rat für Integration
Bürgerhaus Mahndorf
Bürgerzentrum Neue Vahr e.V.
Bürgerhaus Oslebshausen
Bürgerhaus Vegesack
Bürgerhaus Weserterrassen
Frauen in Arbeit und Wirtschaft Bremen e.V.

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Oper

Das Horoskop des Königs – L´Étoile

von Emmanuel Chabrier

Opéra bouffe in drei Akten
Text von Eugène Leterrier und Albert Vanloo

„Vorhersagen sind eine schwierige Sache, vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen.“ (Mark Twain) — König Ouf feiert alljährlich seinen Geburtstag mit einer öffentlichen Hinrichtung. So auch dieses Jahr. Ein Opfer ist gefunden. Lazuli, Hausierer, soll gepfählt werden. Kurz vor der Hinrichtung tritt Hofastrologe Siroco mit einer Prophezeiung auf den Plan: Völlig egal, wann Lazuli sterben sollte, in den Sternen stehe, dass es keine 24 Stunden danach Ouf erwischen würde. Ouf möchte nicht sterben – auf keinen Fall. Und so wird Lazuli vom Todeskandidaten zum bestbehüteten Untertanen des Reiches. Er wird hofiert und man bemüht sich fortwährend um sein ungetrübtes Wohlbefinden. Emmanuel Chabriers wiederentdecktes Werk ist eine 1877 entstandene Parodie, eine Farce in der Manier eines Jacques Offenbach. Wie sein Vorgänger und Vorbild karikiert Chabrier die europäischen Zustände mit ihren aufgeblasenen, machtbesessenen Potentaten und degenerierten Aristokraten. Und dies mit einer Musik, die flink, subtil, spritzig, farbig, voller Esprit und musikalischem Witz ist.

BR-Klassik verlieh dem „Horoskop des Königs – L‘ Étoile“ den Operettenfrosch für besonderen Operetten-Mut. „Das Horoskop des Königs, eine unbekannte Operette – oder opéra bouffe – in einem Stadttheater frisch auszugraben und als Neuheit zu präsentieren, das ist für sich schon mal mutig,“ begründet die Redaktion Operette ihre Entscheidung, „Das Werk dann zwar als griffige Geschichte, aber nicht als reines Märchen zu präsentieren, ist angesichts eines wohl Operetten-ungeübten Publikums in Bremen das zweite Wagnis. Aber das Theater hat seine Aufgabe ernst genommen. Fein besetzt, klug gekürzt, gut gearbeitet. Dabei ist dem Produktionsteam die Balance zwischen Erzählung und aktuellem Bezug ganz gut gelungen. Ebenso die Balance zwischen Tabubruch, politischer Warnung und Charme. Sehr zeitgemäß.“

Regie: Tom Ryser
Ausstattung: Stefan Rieckhoff
Chor: Alice Meregaglia
Licht: Christian Kemmetmüller
Dramaturgie: Brigitte Heusinger

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Theater am Goetheplatz

Theater Bremen
Theater der freien Hansestadt Bremen GmbH

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Aufführungen / Theater Kleines Haus Bremen Bremen, Am Goetheplatz 1-3
Aufführungen / Theater Oldenburgisches Staatstheater Oldenburg, Theaterwall 28
Aufführungen / Theater Figurentheater Bremerhaven Bremerhaven, An der Packhalle V

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