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Theater am Goetheplatz

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Theater am Goetheplatz
Theater Bremen
Theater der freien Hansestadt Bremen GmbH
Am Goetheplatz 1-3
D-28203 Bremen

Telefon: 0421 / 36 53 0
E-Mail: info@theaterbremen.de

 

Theaterkasse
Tel.: 0421 / 3653 333
Fax: 0421 / 3653 332
Mo-Fr: 11-18 Uhr
Sa: 11-14 Uhr
E-Mail: kv@theaterbremen.de

Spielorte

Theater am Goetheplatz
Am Goetheplatz 1-3
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Kleines Haus
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28203 Bremen

Brauhauskeller
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Zugang auch von der Bleicherstraße

Moks
Am Goetheplatz 1-3
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Oper

Die Tote Stadt

Oper in drei Bildern von Erich Wolfgang Korngold

Premiere: 12. Mai 2019

„Der Mensch ist erst wirklich tot, wenn niemand mehr an ihn denkt.“ (Bertolt Brecht) — Sein Zuhause gleicht einem Devo­tionalien-Museum. Hier huldigt Paul mönchisch dem Anden­ken seiner toten Ehefrau Marie und verschließt sich vor der profanen Welt. Doch jetzt lernt Paul die Tänzerin Mariet­ta kennen, die Marie bis in die Fingerspitzen gleicht. Marietta hält Einzug in Pauls Leben und seine Fantasie. Paul verfällt ihr – mit Haut und Haaren. Marietta fängt an, gegen Maries Präsenz in Pauls Wohnung zu rebellieren. Paul vergisst sich und tötet sie. Doch das alles war wohl nur ein Traum. Denn jetzt steht sie wieder vor seiner Tür: Marietta, lebendig, leibhaftig und ein Fluidum für Männer­fantasien. Korngold ist erst 23 Jahre alt, als 1920 "Die tote Stadt" zur glanzvollsten Uraufführung der jungen Weimarer Republik wurde. Die Oper traf in ihrer kühnen Mischung aus Traumspiel, Dekadenzstudie und Psycho­drama den vom Erst­en Weltkrieg traumatisierten Zeitgeist ins Mark. Regisseur Armin Petras und Generalmusikdirektor Yoel Gamzou setzen mit dem mal unheimlich düster, mal übersüß-euphorisch und üppig orchestrierten Werk ihre mit "Lady Macbeth von Mzensk" begonnene Zusammenarbeit fort.

Musikalische Leitung: Yoel Gamzou
Regie: Armin Petras
Bühne: Martin Werthmann
Kostüme: Annette Riedel
Video: Rebecca Riedel
Live-Video: Lio Klose
Kinderchor: Alice Meregaglia
Choreografie: Berit Jentzsch
Licht: Norman Plathe-Narr
Dramaturgie: Isabelle Becker, Brigitte Heusinger

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Theater

Shirin & Leif

Hochzeitskomödie mit Musik von Akın Emanuel Şipal und Edis Arwed Şipal

Uraufführung: 06. Juni 2019

„Was auch immer sie tun, heiraten sie bloß keine Iranerin.“ (Taxifahrer in Teheran) — Shirin und Leif gehen auf die 40 zu, haben gute Jobs und sind Dauergäste in der Kinderwunschpraxis. Eigentlich wollten sie gar keine große Hochzeitsfeier, doch jetzt ist es zu spät. Shirin steckt in einem opulenten Hochzeitskleid, das ihr ihre Schwester aufgeschwatzt hat, ihre iranische Großfamilie ist aus der ganzen Welt angereist und Leif fragt sich, was schief gelaufen ist – auf seiner Seite haben sich nur eine Handvoll Verwandte und wenige Freunde eingefunden. Ein guter Anlass, ganz wesentliche Fragen zu stellen: wozu Familie, wenn man nur enttäuscht wird? Doch es kommt alles anders. Reibung erzeugt bekanntlich Wärme: Die an Alzheimer erkrankte iranische Schwiegermutter flirtet was das Zeug hält, Leifs politisch unzurechnungsfähiger Bruder wartet mit einem überraschenden Geständnis auf und die Band versucht, den diversen Musikwünschen der Hochzeitsgäste gerecht zu werden.

Regie: Michael Talke
Musikalische Leitung: Johannes Mittl
Bühne: Thomas Rupert, Nanako Oizumi
Kostüme: Emir Medic
Licht: Norman Plathe-Narr
Dramaturgie: Simone Sterr

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Oper

Das Horoskop des Königs – L´Étoile

von Emmanuel Chabrier

Opéra bouffe in drei Akten
Text von Eugène Leterrier und Albert Vanloo

„Vorhersagen sind eine schwierige Sache, vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen.“ (Mark Twain) — König Ouf feiert alljährlich seinen Geburtstag mit einer öffentlichen Hinrichtung. So auch dieses Jahr. Ein Opfer ist gefunden. Lazuli, Hausierer, soll gepfählt werden. Kurz vor der Hinrichtung tritt Hofastrologe Siroco mit einer Prophezeiung auf den Plan: Völlig egal, wann Lazuli sterben sollte, in den Sternen stehe, dass es keine 24 Stunden danach Ouf erwischen würde. Ouf möchte nicht sterben – auf keinen Fall. Und so wird Lazuli vom Todeskandidaten zum bestbehüteten Untertanen des Reiches. Er wird hofiert und man bemüht sich fortwährend um sein ungetrübtes Wohlbefinden. Emmanuel Chabriers wiederentdecktes Werk ist eine 1877 entstandene Parodie, eine Farce in der Manier eines Jacques Offenbach. Wie sein Vorgänger und Vorbild karikiert Chabrier die europäischen Zustände mit ihren aufgeblasenen, machtbesessenen Potentaten und degenerierten Aristokraten. Und dies mit einer Musik, die flink, subtil, spritzig, farbig, voller Esprit und musikalischem Witz ist.

Musikalische Leitung: Yoel Gamzou
Regie: Tom Ryser
Ausstattung: Stefan Rieckhoff
Licht: Christian Kemmetmüller
Dramaturgie: Brigitte Heusinger

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Konzert

Vom Himmel kommt es / Zur Erde muss es

Ein szenisches Chorkonzert mit Werken von Fauré, Brahms und Schubert

Die Kurt-Hübner-Preisträger des Jahres 2018 – der Chor des Theater Bremen und seine Chordirektorin Alice Meregaglia – laden in diesem Jahr wieder ins Theater am Goetheplatz ein, waren sie doch im letzten Jahr mit ihren Chorkonzerten in Bremer Kirchen „unterwegs“. Das Programm des diesjährigen Chorkonzerts folgt – so wie das Leben, das Wasser, die Natur – dem Kreislauf des Wiederkehrenden: „Vom Himmel kommt es / Zum Himmel steigt es / Und wieder nieder / Zur Erde muss es / Ewig wechselnd.“ (Johann W. Goethe)
Alles beginnt mit zwei Hörnern und einer Harfe: In Brahms’ frühem Chorwerk "Vier Gesänge für Frauenchor" treten diese drei Instrumente in einen Dialog mit den weiblichen Stimmen des Chores, sodass nicht nur ein voller Harfenklang ertönt, wie es in einem der Stücke heißt, sondern auch Shakespeares "Lied des Narren". Darin zeichnet sich bereits die Atmosphäre des gesamten Abends ab: Sanfte Melancholie trifft auf Ironie, Volkstümliches auf mythologische Überhöhung und hochromantische Musik auf episch-zarte Klänge. Mit Franz Schuberts nach Goethe entstandenem "Gesang der Geister über den Wassern", komponiert für Männerchor und tiefe Streicher, spinnt sich das Zyklische des Wassers als Spiegel der menschlichen Seele fort, bevor sich am Ende sowohl die Instrumente als auch die Stimmen zu einem Chor vereinen und nun gemeinsam die "Messe di Requiem" von Gabriel Fauré anstimmen. Konzipiert aus dem Geist des Kammermusikalischen, erklingt seine frühe Fassung wie eine verheißende Versöhnung. Faurés "Requiem" ist, wie er selbst behauptet, „so sanftmütig“ wie er selbst. Er erkannte im Jenseits nicht Grausamkeit, sondern etwas Befreiendes. Und so schließt sich in diesem besonderen, sanft-tönenden Konzert des Chores am Ende der Kreis – konzipiert und geleitet von Alice Meregaglia und in szenischer Gestalt von Vendula Nováková.

Musikalische Leitung: Alice Meregaglia
Szenische Einrichtung: Vendula Nováková
Ausstattung: Nanako Oizumi, Elena Melissa Stranghöner
Licht: Peter Schmidt
Dramaturgie: Isabelle Becker

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Theater

Auferstehung

nach dem Roman von Leo N. Tolstoi

Bearbeitung: Armin Petras

„Cancel my subscription to the resurrection.“ (Jim Morrisson) — Der junge Fürst Nechljudow besucht über den Sommer seine Tanten und verliebt sich in das Dienstmädchen Mas­lowa. Drei Jahre später kehrt er zurück, in der Hoffnung, ihr zu begegnen: Er verführt sie und zieht weiter. Für sie ist die da­raus erwachsene Schwangerschaft der Beginn einer tragischen Abwärtsspirale. Schließlich wird die mittlerweile als Prostituierte arbeitende Maslowa wegen Giftmordes angeklagt. Nechlju­dow, Geschworener bei eben diesem Gerichtsverfahren, traut seinen Augen nicht: Er erkennt das unschuldige ehemalige Dienstmädchen und begreift seine Verantwortung für ihren kläg­lichen Lebensweg. Der adelige Dandy bereut und ist bereit, sein Leben an der Spitze der Gesellschaft aufzugeben, um ihr ins Arbeitslager nach Sibi­rien zu folgen. Tolstoi legt in seinem letzten großen Roman den Finger in die Wunden einer Ständegesellschaft. Dabei kreist die Erzählung immer um die Frage nach Sühne: Es ist nie zu spät, das eigene Leben zu ändern, aber ist es auch möglich, die größten Verfehlungen wiedergutzumachen?

Regie: Alize Zandwijk
Bühne: Thomas Rupert
Kostüme: Regine Standfuss
Licht: Mark Van Denesse
Musik: Beppe Costa, Nihan Devecioglu
Dramaturgie: Akin Emanuel Sipal

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Oper

Evviva - Eine italienische Operngala

mit dem Musiktheaterensemble, dem Chor des Theater Bremen und den BremerPhilharmonikern

Wollte man eine Rangliste unter den Gattungen erstellen, die sich auf die schönsten und effektvollsten Verpackungen für große Gefühle spezialisiert haben, würde sich die Oper – besonders die italienische – für einen der Spitzenplätze qualifizieren. Und um die meisterhafte Verbindung von musikalischem Ausdruck und Emotion auch sprachlich ins rechte Licht zu rücken, haben ihre Schöpfer sogar ein kleines, aber äußerst treffsicheres Vokabular der Affekte entwickelt. „Ohimè“ und „Oddio“ als Ausrufe großer Bestürzung gehören dazu, ein schmerzlich hingehauchtes oder enthusiastisches „Addio“, „o furor“ als sprachliches Attribut für die rasend Wütenden und wenn es um die Kundgebung eines kollektiven Freudentaumels geht oder auch nur schlicht ums Feiern, heißt es: Evviva! Hurra! Und da auch ein geglückter Jahreswechsel nicht ganz ohne große Emotionen auskommt, die bestenfalls in einem rauschenden Fest münden, richtet das Theater Bremen in diesem Jahr eine Silvesternacht aus, die ganz im Zeichen der italienischen Oper steht. Es soll gefeiert werden – mit dem Musiktheaterensemble, dem Chor und den Bremer Philharmonikern, mit Arien und Ensembles von Rossini, Donizetti, Verdi etc. und einem vielstimmigen Evviva 2019!

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Theater

Der Schimmelreiter

von Theodor Storm

„Mit der Natur lässt sich nicht verhandeln.“ (Hans Joachim Schellnhuber) — Vom Bauernjungen zum Kleinknecht, bis hin zum Deichgraf hat er es geschafft, der Außenseiter H­auke Haien, der sich schon als kleiner Junge für Dynamik und Physik interessierte und das Spiel der Wellen erforschte. In der jungen Frau Elke findet er eine kongeniale Partnerin. Gemeinsam realisieren sie ihre innovativen Ideen zu Landgewinnung und Küstenschutz. Gegen die konservativen Kräfte setzen sie den Bau eines neuen Deiches durch. Ohne den alten einzureißen. Und das wird ihnen zum Verhängnis. Als eine Flut, von bis dato nicht gekanntem Ausmaß, die Küste heimsucht, klafft an der Nahtstelle zwischen neu und alt ein Riss, durch den sich die gewaltigen Wassermassen Bahn brechen und alles mit sich nehmen: das Leben, das Glück und die Utopie der harmonischen Koexistenz von Mensch und Natur. So mystisch aufgeladen die Geschichte ist, so modern ist sie in ihrer Zeichnung der Figuren und Beziehungen und in der dringlichen Frage nach Konzepten des Lebens mit der Natur in Zeiten von Klimawandel und Naturkatastrophen.

Regie: Alize Zandwijk
Bühne: Thomas Rupert
Kostüme: Sophie Klenk - Wulff
Licht: Mark Van Denesse
Musik: Maartje Teussink
Dramaturgie: Marianne Seidler

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Oper

Ein Maskenball (Un ballo in maschera)

Oper in drei Akten von Giuseppe Verdi

Text von Antonio Somma nach dem Drama "Gustave III.
ou Le Bal Masqué" von Eugène Scribe

„Die Forderung, geliebt zu werden, ist die größte aller Anmaßungen.“ (Friedrich Nietzsche) — Gustav III. liebt das Risiko, er ist ein Spieler. Von der Wahrsagerin Ulrica lässt er sich die Zukunft vorhersagen: Eine Verschwörung sei gegen ihn angezettelt und er werde durch die Hand seines besten Freundes René sterben. Der König fordert das Schicksal heraus, schlägt die Warnungen in den Wind und lässt keine Gelegenheit aus, sich öffentlich zu zeigen. Zudem trifft er sich heimlich mit Amelia, Renés Gattin, die seine Ge­fühle durchaus erwidert. Langsam gleiten ihm die Fäden aus der Hand, das Spiel verselbstständigt sich und Gustav III. wird Opfer seiner eigenen Inszenierung. Giuseppe Verdis 1859 in Rom uraufgeführte Oper bietet so krasse Wechsel wie keine andere aus seiner Feder. Humorvoll beschwingte Episoden in schmissig burleskem Ton treffen auf romantisierende, überschwängliche Gefühlsszenen. Komik schlägt in bitteren Ernst um, Freundschaft wird zur Feindschaft, Operettenstil zum Musikdrama.

Musikalische Leitung: Marco Comin
Regie: Michael Talke
Bühnenbild: Barbara Steiner
Kostüme: Regine Standfuss
Licht: Christopher Moos
Chor: Alice Meregaglia
Dramaturgie: Brigitte Heusinger

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Musical

Lazarus

Ein Musical von David Bowie und Enda Walsh

Nach dem Roman „The Man Who Fell to Earth“ von Walter Tevis

„Wir brauchen keine anderen Welten, wir brauchen Spiegel.“ (Stanisław Lem) — Seit er 1976 Thomas Jerome Newton in dem Science-fiction-Film „The Man Who Fell to Earth“ verkörperte, ließ ihn die Figur nicht mehr los. David Bowie versuchte immer wieder, diese Geschichte weiterzudenken und in eine neue Kunstform zu transformieren. Der Außerirdische, der auf die Erde kommt, um Wasser für seinen sterbenden Planeten zu holen, seine Seele aber an die Ablenkungen des irdischen Lebens verliert, sich mit Gin und Fernsehen betäubt und sich nach nichts so sehr sehnt wie nach dem erlösenden Tod, sollte der Stoff sein, aus dem David Bowies erstes Musical gemacht ist. Am Ende seines Lebens ist es ihm gelungen. Gemeinsam mit dem Dramatiker Enda Walsh entstand das Musiktheaterstück „Lazarus“. Kein gewöhnliches Best-of-Musical, sondern eine poetische Meditation über die Sinnhaftigkeit menschlichen Daseins, zu der David Bowies Songs in zauberhafter Symbiose den Soundtrack bilden. Eine Symbiose, die sich in der kontinuierlichen Zusammenarbeit des Regisseurs Tom ­Ryser mit dem musikalischen Leiter Yoel Gamzou widerspiegelt.

Regie: Tom Ryser
Musikalische Leitung: Yoel Gamzou
Ausstattung: Stefan Rieckhoff
Choreographie: Lillian Stillwell
Licht: Christian Kemmetmüller
Dramaturgie: Simone Sterr

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Lazarus

Aufführungen / Theater Kleines Haus Bremen Bremen, Am Goetheplatz 1-3
Aufführungen / Theater Oldenburgisches Staatstheater Oldenburg, Theaterwall 28
Aufführungen / Theater Figurentheater Bremerhaven Bremerhaven, An der Packhalle V

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