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62. Gstaad Menuhin Festival & Academy

13. Juli bis 1. September 2018

LES ALPES


Was 1957 mit zwei Konzerten des Jahrhundert-Geigers Yehudi Menuhin in der Kirche Saanen begann, ist heute eines der grössten Klassikfestivals der Schweiz: das Gstaad Menuhin Festival. Intendant Christoph Müller hat das Festival mit einer attraktiven Kombination von Tradition und Innovation, Stars und jungen Talenten sowie Kammermusik und Sinfoniekonzerten erfolgreich ins 21. Jahrhundert geführt. Die über 65 Konzerte finden in den stimmungsvollen und akustisch hervorragenden Kirchen des Saanenlandes und im eleganten Festival-Zelt in Gstaad statt. Die diesjährige Ausgabe steht unter dem Motto «Les Alpes» mit Auftritten von Opernstars wie Jonas Kaufmann oder Juan Diego Flórez sowie Stargeiger David Garrett, Daniel Hope, Janine Jansen, Vilde Frang oder Nigel Kennedy, am Klavier zu erleben sind Hélène Grimaud, Daniil Trifonov und Francesco Piemontesi, am Cello Sol Gabetta oder Christoph Coin und auf der grossen Bühne das Mariinsky Orchestra St. Petersburg, La Filarmonica della Scala Milano und das Gstaad Festival Orchestra, unter der Leitung von hervorragenden Dirigenten wie Valery Gergiev, Christoph Eschenbach und Jaap van Zweden.

Kontakt

62. Gstaad Menuhin Festival & Academy
Postfach 65
CH-3780 Gstaad

Telefon: +41 33 748 83 38
Fax: +41 33 748 83 39
E-Mail: info@gstaadmenuhinfestival.ch

Konzert

Eröffnungskonzert - Daniel Hope & ZKO:
Seasons Recomposed I

Orchesterkonzert

Daniel Hope, Violine & Leitung
Zürcher Kammerorchester – ZKO


Antonio Vivaldi (1678-1741)
Le quattro stagioni (Die vier Jahreszeiten):
Violinkonzert E-Dur op. 8 Nr. 1 RV 269 «Der Frühling»
Violinkonzert g-Moll op. 8 Nr. 2 RV 315 «Der Sommer»
Violinkonzert F-Dur op. 8 Nr. 3 RV 293 «Der Herbst»
Violinkonzert f-Moll op. 8 Nr. 4 RV 297 «Der Winter»
– Pause –
Max Richter (1966)
Vivaldi's The Four Seasons Recomposed

Hier ist ein Meisterwerk in der Originalfassung und in einem «Remix» zu erleben. Gemeint ist damit die Umarbeitung eines unverwüstlichen Bravourstücks der klassischen Musik durch den postminimalistischen Komponisten Max Richter. Sein Wunsch war es, Vivaldis «Vier Jahreszeiten» ihren Zauber zurückzugeben, den sie durch ihre ungeheure Popularität eingebüsst hatten. Mit von der Partie ist der äusserst vielseitige Geiger Daniel Hope, der das Werk 2012 aus der Taufe hob und es auch für die Deutsche Grammophon einspielte.
Konzert

Haydn Jahreszeiten - Seasons Recomposed II

GALA Chor- & Orchesterkonzert

Carolyn Sampson, Sopran
Jeremy Ovenden, Tenor
Andrew Foster-Williams, Bass
Gabrieli Consort & Players (London)
Paul McCreesh, Leitung


Joseph Haydn (1732-1809)
«Die Jahreszeiten», Oratorium für Soli, Chor und Orchester Hob. XXI:3
Schweizer Erstaufführung in der englischsprachigen Fassung

Nach Händels «Messias» im Vorjahr präsentieren Paul McCreesh und sein Ensemble diesmal Joseph Haydns letztes grosses Meisterwerk: ein dreistündiges Klanggemälde, in dem der Komponist die sich ständig wandelnde Natur in ihrem ganzen Facettenreichtum erfasst. Vom Vogelgesang über die einfachen Freuden des Landlebens bis zum bedrohlichen Ungewitter reicht das Spektrum dieses meisterlichen Tableaus, das den Weg zu Beethovens «Pastorale» ebnet, die zehn Jahre später Gestalt annimmt.
Konzert

Bach: Die Cello-Suiten I - Christophe Coin

Kammermusikfest Gstaad

Christoph Coin, Violoncello

Sofia Gubaidulina (1931)
Etüde (oder Präludium) für Violoncello solo Nr. 1 «staccato e legato»
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Suite für Violoncello solo Nr. 1 G-Dur BWV 1007
Rudolf Sulzenbacher (1967)
«Cantilène» für Violoncello solo
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Suite für Violoncello solo Nr. 4 Es-Dur BWV 1010
– Pause –
Domenico Gabrielli (1659-1690)
Ricercar Nr. 7 für Violoncello solo
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Suite für Violoncello solo Nr. 5 c-Moll BWV 1007

Christophe Coin, ein Pionier der historischen Aufführungspraxis, zählt zu den Stammgästen des Gstaad Menuhin Festival. Im idealen Klangraum der fast tausendjährigen Kirche Rougemont beeindruckte er 2014 mit seiner Interpretation von Bachs Sonaten für Viola da gamba und Cembalo. In diesem Jahr setzt sich Coin allein mit dem Urvater der Harmonie und dem Gipfelpunkt der gesamten Literatur für sein Instrument auseinander: mit den sechs Suiten für Violoncello solo, die er an zwei Abenden präsentiert, ergänzt durch weitere Werke von einst und jetzt.
Konzert

Tango Seasons - Seasons Recomposed III

Today's Music

Mario Stefano Pietrodarchi, Bandoneon
Andrés Gabetta, Violine
Cappella Gabetta


Antonio Vivaldi (1678-1741)
Konzert für Streicher und Basso continuo g-Moll RV 156
Aus «Le quattro stagioni» (Die vier Jahreszeiten):
Violinkonzert E-Dur op. 8 Nr. 1 RV 269 «Der Frühling»
Astor Piazzolla (1921-1992)
Aus «Cuatro estaciones porteñas» (Die vier Jahreszeiten aus Buenos Aires):
Invierno Porteña (Witner)
Antonio Vivaldi (1678-1741)
Aus «Le quattro stagioni»:
Violinkonzert g-Moll op. 8 Nr. 2 RV 315 «Der Sommer»
Astor Piazzolla (1921-1992)
Aus «Cuatro estaciones porteñas»:
Verano Porteño (Sommer)
– Pause –
Antonio Vivaldi (1678-1741)
Aus «Le quattro stagioni»:
Violinkonzert F-Dur op. 8 Nr. 3 RV 293 «Der Herbst»
Astor Piazzolla (1921-1992)
Aus «Cuatro estaciones porteñas»:
Otoño Porteño (Herbst)
Antonio Vivaldi (1678-1741)
Aus «Le quattro stagioni»:
Violinkonzert f-Moll op. 8 Nr. 4 RV 297 «Der Winter»
Astor Piazzolla (1921-1992)
Aus «Cuatro estaciones porteñas»:
Primavera Porteño (Frühling)
Roberto Molineli (1963)
Final Coda

Es gibt die Jahreszeiten im Norden...und im Süden! Andrés Gabetta und seine wunderbare Cappella laden uns auf historischen Instrumenten zu einem Festival der Farben, der Rhythmen und der Stimmungen ein und präsentieren dabei die Jahreszeiten abwechselnd in Vivaldis Originalfassung und in Astor Piazzollas Version für Buenos Aires.
Konzert

Bach: Die Cello-Suiten II - Christophe Coin

Kammermusikfest Gstaad

Christoph Coin, Violoncello

Rudolf Sulzenbacher (1967)
«Bistraction» für Violoncello solo
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Suite für Violoncello solo Nr. 3 C-Dur BWV 1009
Sofia Gubaidulina (1931)
Etüde (oder Präludium) für Violoncello solo Nr. 3 «con sordino – senza sordino»
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Suite für Violoncello solo Nr. 2 d-Moll BWV 1008
– Pause –
György Kurtág (1926)
«György Kroó in memoriam» für Violoncello solo
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Suite für Violoncello solo Nr. 6 D-Dur BWV 1012

Nach dem Auftritt in Rougemont setzt Christophe Coin im Temple de Château-d'Œx die Aufführung aller Suiten von Johann Sebastian Bach für Violoncello solo fort, wobei einige zeitgenössische Werke gleichsam als Kontrapunkt eingestreut werden. Am 14. August können wir ihn in Rougemont erneut erleben – als Mitglied des Quatuor Mosaïques.
Konzert

Rosamunde

Von Volksliedern und Ländlern bei Schubert I
Menuhin's Heritage Artist I
Kammermusikfest Gstaad

Chiaroscuro Quartett

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Auszüge aus dem «Kunst der Fuge» BWV 1080
Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Streichquartett G-Dur op. 18 Nr. 2
– Pause –
Franz Schubert (1797-1828)
Streichquartett Nr. 13 a-Moll D 804 «Rosamunde»

Das neu geschaffene Programm «Menuhin’s Heritage Artists» soll die künstlerische Verbundenheit von besonders talentierten jungen Musikern fördern und dem Publikum die Möglichkeit geben, ihre Entwicklung über Jahre hinweg zu verfolgen. Das von der Geigerin Alina Ibragimova (einer der letzten Schülerinnen Lord Menuhins) geleitete Quatuor Chiaroscuro kann dafür als Beispiel stehen. Es eröffnet in diesem Jahr den grossen Kammermusikzyklus «Von Volksliedern und Ländlern bei Schubert», der elf Abende umfasst und bis Ende August dauert. Im Mittelpunkt steht das grossartige Streichquartett «Rosamunde», in dem sowohl Melancholie (erster Satz mit der Melodie des Liedes «Gretchen am Spinnrad») als auch Lebensfreude (dritter Satz in Form eines Ländlers) zum Ausdruck kommen.
Konzert

«Fleurs mélodiques des Alpes»

Von Volksliedern und Ländlern bei Schubert II

Danae Dörken, Klavier

Felix Mendelssohn (1809-1847)
Variations sérieuses op. 52
Franz Schubert (1797-1828)
12 Ländler D 790
Felix Mendelssohn (1809-1847)
Fantasie fis-Moll op. 28
– Pause –
Franz Liszt (1811-1886)
Aus «Fleurs mélodiques des Alpes» S. 156 («Album d'un voyageur», Band II):
Nr. 5 (Andante molto espressivo)
Nr. 9 (Andantino con molto sentimento)
Frédéric Chopin (1810-1849)
Klaviersonate Nr. 3 h-Moll op. 58

Am 16. Juli 2016 eröffnete Danae Dörken den Zyklus «Jeunes Etoiles» mit einer fulminanten Darbietung von Schuberts «Wanderer-Fantasie». Zwei Jahre danach bestreitet sie in Gsteig einen grossen Klavierabend mit «Fleurs mélodiques des Alpes», einem musikalischen Blumenstrauss, den Liszt in seinem «Album d’un voyageur» zusammengetragen hat. Solche Beispiele der Verbundenheit sind typisch für das Gstaad Menuhin Festival.
Konzert

«Sonaten für das Clavier mit dem Accompagnement einer Violin»
Sir András Schiff & Yuuko Shiokawa

Kammermusikfest Gstaad

Sir András Schiff, Klavier
Yuuko Shiokawa, Violine


Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Violinsonate Nr. 27 G-Dur KV 379
Violinsonate Nr. 32 B-Dur KV 454
– Pause –
Violinsonate Nr. 21 e-Moll KV 304
Violinsonate Nr. 35 A-Dur KV 526

Sie sind beide Erben der grossen mitteleuropäischen Tradition – sie durch ihr Studium bei Sándor Vegh in Salzburg, er durch das ungarische Blut in seinen Adern. Somit bewegen sie sich auf vertrautem Terrain, wenn sie sich den grossen Violinsonaten Mozarts zuwenden. Sir András Schiff und Yuuko Shiokawa sind zudem miteinander verheiratet und beweisen uns, dass in diesen Werken des reifen Mozarts die Violine keineswegs nur eine begleitende Funktion hat.
Konzert

Bach meets Gershwin

GALA Today's Music

Nigel Kennedy & Band

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Sonate für Violine solo Nr. 1 g-Moll BWV 1001
oder
Partita für Violine solo Nr. 3 E-Dur BWV 1006
Nigel Kennedy (1956)
«Jerusalem» für Violine, 2 Gitarren, Violoncello und Bass
– Pause –
George Gershwin (1898-1937)
Songs:
Summertime (aus «Porgy and Bess»)
The Man I Love (aus «Lady, Be Good!»)
Oh, Lady Be Good! (aus «Lady, Be Good!»)
How Long Has This Been Going On? (aus «Funny Face»)
Our Love Is Here to Stay
u. a.

Die abgeschirmte Welt der klassischen Musik erschien ihm schon immer zu eng. Nachdem er von Menuhin zur «grossen» Musik geführt wurde, gelingt ihm 1989 sein erstes Glanzstück mit der bei EMI erschienenen Aufnahme der «Vier Jahreszeiten» von Vivaldi. Mit mehr als 2 Millionen verkauften Exemplaren geht die Einspielung als erfolgreichstes Klassik-Album aller Zeiten ins «Guinness-Buch der Rekorde» ein. Im Anschluss an eine Auszeit von fünf Jahren, die der Musiker sich 1992 nach einer Nackenoperation gönnt, folgt die «Revolution Pop-Rock-Jazz». Seither sorgt er immer wieder für Aufsehen. Hier präsentiert er das gesamte Spektrum: Bach im Original für Solovioline, Gershwin in einer jazzbetonten Neuinterpretation und als Eigenkomposition «Der Zauberer von Lublin» nach einem in Jiddisch verfassten Roman des Nobelpreisträgers Isaac Bashevis Singer.
Konzert

Matinée des Jeunes Etoiles I - Mona Asuka

Kammermusikfest Gstaad

Mona Asuka, Klavier

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Klaviersonate Nr. 12 F-Dur KV 332
Franz Schubert (1797-1828) / Franz Liszt (1811-1886)
Du bist die Ruh (D 776 / S. 558 Nr. 3)
Ständchen von Shakespeare (D 889 / S. 558 Nr. 9)
Der Wanderer (D 839 / S. 558 Nr. 11)
Franz Liszt (1811-1886)
Années de pèlerinage – Deuxième année, Italie:
Venezia e Napoli (supplément, S. 162)

Mona Asuka, Tochter einer Japanerin (die in Tokio Klavier studierte) und eines Deutschen (von Beruf Bauingenieur), erblickt 1991 in München das Licht der Welt. Wie ihre ältere Schwester Alice Sara Ott (die ebenfalls eine erfolgreiche Karriere eingeschlagen hat) wird sie zunächst von Karl-Heinz Kämmerling am Salzburger Mozarteum unterrichtet, bevor sie zu Bernd Glemser in Würzburg wechselt. Als Trägerin verschiedener internationaler Preise ist sie ein gern gesehener Gast in deutschen Konzerthallen.
Konzert

Bach - Recital Sir András Schiff

GALA Kammermusikfest Gstaad

Sir András Schiff, Klavier

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
«Das wohltemperierte Klavier», Band II, BWV 870-893 (ohne Pause)

Jahr für Jahr konzentrieren sich die Recitals von Sir András Schiff auf das Wesentliche: die Rückbesinnung auf die Quellen der Säulen des Repertoires. Diesmal widmet er sich dem Band II eines Schlüsselwerks von Johann Sebastian Bach, dessen «Programm» bereits in Gänze dem Titel zu entnehmen ist: «Das wohltemperirte Clavier oder Praeludia, und Fugen durch alle Tone und Semitonia [...] Zum Nutzen und Gebrauch der Lehrbegierigen Musicalischen Jugend, als auch derer in diesem studio schon habil seyenden besonderem Zeitvertreib auffgesetzet». Zur «lehrbegierigen Jugend» gehörten für Bach zunächst einmal seine eigenen Söhne.
Konzert

Presence - Sol Gabetta & Kammerorchester Basel

GALA Orchesterkonzert

Sol Gabetta, Violoncello
Olivier Darbellay, Alphorn
Kammerorchester Basel


Leopold Mozart (1719-1787)
Sinfonia Pastorella für Alphorn und Streicher
Pēteris Vasks (1946)
«Presence», Konzert Nr. 2 für Violoncello und Streichorchester
– Pause –
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Serenade Nr. 9 D-Dur KV 320 «Posthornserenade»

Sie erinnern sich vielleicht noch an das Duo für Violine und Violoncello, das beim Festival 2014 seine Welturaufführungt erlebte. Der lettische Komponist Pēteris Vasks kommt heuer erneut zu Ehren mit seinem 2. Konzert für Violoncello und Kammerorchester, dargeboten von der Künstlerin, die das Werk in Auftrag gab, (im Oktober 2015) uraufführte und (2015 bei Sony) auf Tonträger einspielte: Sol Gabetta. Als Kontrast dazu beschwört Olivier Darbellay Naturklänge, denn an diesem Abend erweist er sich als Meister auf dem... Alphorn!
Konzert

Around the World - German Brass

Today's Music

German Brass

Johann Sebastian Bach (1685-1750) / arr. Matthias Höfs (1965)
«Wir danken dir, Gott, wir danken dir» (aus der Kantate für die Ratswahl BWV 29)
Johann Sebastian Bach (1685-1750) / arr. Matthias Höfs (1965)
Toccata und Fuge d-Moll BWV 565
Johann Strauss Sohn (1825-1899) / arr. Matthias Höfs (1965)
«Éljen a Magyar!», Schnellpolka op. 332
Leonard Bernstein (1918-1990) / arr. Alexander Erbrich-Crawford (1965)
«Somewhere» und «America» aus dem Musical «West Side Story»
George Gershwin (1898-1937) / arr. Matthias Höfs (1965)
«Rhapsody in Blue»
– Pause –
AROUND THE WORLD

Das Ensemble German Brass, dessen Mitglieder aus den grössten deutschen Orchestern hervorgegangen sind, setzt seit über vierzig Jahren höchste Massstäbe. Mit seinen Arrangements klassischer Meisterwerke für Blechbläser nimmt es uns mit auf eine Reise rund um die Welt.
Konzert

50 Years King's Singers - Gold Standards

Today's Music

The King's Singers

DIE FAMILIE
Henry Ley (1887-1962)
A Prayer of King Henry VI
Bob Chilcott (1955)
We Are

DIE FREUDEN DER RENAISSANCE
Heinrich Isaac (1450-1517)
Innsbruck, ich muss dich lassen
Hans Leo Hassler (1564-1612)
Frisch auf! Lasst uns ein gut‘s Glas mit Wein

DER MEISTER
Richard Rodney Bennett (1936-2012)
The Seasons of his Mercies

DER ZAUBER DER ROMANTIK
Max Reger (1873-1916)
Morgengesang
Johannes Brahms (1833-1897)
Abendständchen

DER EINZELGÄNGER
Toru Takemitsu (1930-1996)
Handmade Proverbs

DIE SCHÖNHEIT DES VOLKSLIEDES
Trad. / arr. Gordon Langford (1930-2017)
Es dunkelt schon in der Heide
Trad. / arr. Daryl Runswick (1946)
Auf einem Baum ein Kuckuck sass

DER ENTERTAINER
Joanna & Alexander L’Estrange (1974)
Quintessentially

– Pause –

DAS FEUERWERK
Steve Martland (1954-2013)
Poor Roger

DER TRÄUMER
Nico Muhly (1981)
To Stand in This House

DIE ZUCKERTÜTE
Beliebte Close-harmony Klassiker und brandneue Überraschungen aus dem leichteren Repertoire der King’s Singers

Sie sind eine wahre Institution, eine Ikone in England, wo man, jenseits der Grenzen der geistlichen und der profanen Musik, seit Jahrhunderten die Perfektion des Chorals pflegt. Am renommierten King’s College von Cambridge werden jedes Jahr vierzehn Schüler aus dem ganzen Land aufgenommen. Zu diesen wenigen Auserwählten gehörten Ende der 1960-er Jahre die sechs choral scholars, welche die King’s Singers gegründet haben. Sechs Studenten, sechs Freunde, die tagtäglich den individuellen wie den gemeinsamen Gesang pflegten und eines schönen Morgens beschlossen, ihre Fähigkeiten in den Dienst eines Repertoires zu stellen, das näher bei ihren Freizeitbeschäftigungen, ihrem Alter, ihrer Zeit – kurz, mehr «fun» war. Seither hat sich die Gruppe natürlich weiterentwickelt, doch das Rezept bleibt sich gleich und der Erfolg ebenso; mehr als 150 Alben dokumentieren ihr riesiges Repertoire. Nach «Horizon» (2012) und «Black Humour» (2015) sind sie mit ihren «Gold Standards» wieder dabei, um würdig ihr 50. Bühnenjubiläum zu begehen.
Konzert

«Der Hirt auf dem Felsen»

Von Volksliedern und Ländlern bei Schubert III
Kammermusikfest Gstaad
Menuhin's Heritage Artist II

Regula Mühlemann, Sopran
Andreas Ottensamer, Klarinette
Menuhin's Heritage Artist
José Gallardo, Klavier


Richard Strauss (1864-1949)
Ständchen, op. 17 Nr. 2
Der Stern, op. 69 Nr. 1
Meinem Kinde, op. 37 Nr. 3
Muttertändelei, op. 43 Nr. 2
Amor, op. 68 Nr. 5
Franz Schubert (1797-1828)
Sonate a-Moll D 821 «Arpeggione»
– Pause –
Richard Strauss (1864-1949)
Schlagende Herzen, op. 29 Nr. 2
Die Nacht, op. 10 Nr. 3
Ich wollt ein Sträusslein binden, op. 68 Nr. 2
Wie sollten wir geheim sie halten, op. 19 Nr. 4
Franz Schubert (1797-1828)
Der Hirt auf dem Felsen, Lied für Sopran, Klarinette und Klavier D 965

Regula Mühlemann – Andreas Ottensamer: Begegnung zweier aufgehender Sterne der neuen Generation und zweier Instrumente, die für den Dialog prädestiniert sind. Höhepunkt dieses grossen Liederabends ist die berühmte Szene «Der Hirt auf dem Felsen», die Schubert gegen Ende seines Lebens komponierte. Sie ist voller Kontraste...so wie das intensive Leben eines Schäfers in den Alpen!
Konzert

Gala Baroque - Philippe Jaroussky & Emöke Barath

GALA Orchesterkonzert

Philippe Jaroussky, Countertenor
Emöke Barath, Sopran
Ensemble Artaserse


Georg Friedrich Händel (1685-1759)
Ouvertüre zur Oper «Ariodante»
«Qui d’amor nel suo linguaggio», Arie der Ariodante aus der Oper «Ariodante» (1. Akt)
«T’amero dunque sempre i dolo mio….», Rezitativ Ariodante-Ginevra aus der Oper «Ariodante» (1. Akt)
«Prendi da questa mano…», Duett Ariodante-Ginevra aus der Oper «Ariodante» (1. Akt)
Aria de Adelaïde «Scherza nel mar la navicella», Arie der Adélaïde aus der Oper «Lotario» (1. Akt)
«Geloso lamento», Arie der Almira aus der Oper «Almira» (1. Akt)
«Io t’abbraccio», Duett Rodelinda-Bertarido aus der Oper «Rodelinda» (2. Akt)

– Pause –

«Molto oltraggi la mia fede», Duett Arsamene-Romilda aus der Oper «Serse»
«Se bramate d’amar chi vi sdegna», Arie der Serse aus der Oper «Serse» (3. Akt)
«Se pieta», Arie der Cleopatra aus der Oper «Giulio Cesare» (2. Akt)
«Scherza infida», Arie der Ariodante aus der Oper «Ariodante» (2. Akt)
«Scoglio d’immota fronte», Arie der Berenice aus der Oper «Scipione» (2. Akt)
«Bramo aver mille vite», Duett Ariodante-Ginevra aus der Oper «Ariodante» (3. Akt)

Bühne frei für einen Countertenor der besonderen Art. An der Seite seines 2002 gegründeten Ensemble Artaserse bietet der Franzose Philippe Jaroussky ein Programm mit ausdrucksstarken und virtuosen Werken dar, die seiner glasklaren Stimme besondere Geltung verschaffen. Wenn Ihnen 2016 sein Programm mit Barockarien gefallen hat, wird Sie das diesjährige Galakonzert erst recht in seinen Bann ziehen, denn wir erleben ihn hier vornehmlich in Ausschnitten aus Händel-Opern an der Seite einer Sängerin, mit der er schon seit Monaten auf Tonträgern (bei Erato) und auf der Bühne Triumphe feiert: der ungarischen Sopranistin Emöke Barath.
Konzert

Soirée Beethoven I - Sol Gabetta & Rudolf Buchbinder

Von Volksliedern und Ländlern bei Schubert IV
GALA Kammermusikfest Gstaad

Sol Gabetta, Violoncello
Rudolf Buchbinder, Klavier


Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Cellosonate Nr. 2 g-Moll op. 5 Nr. 2
Franz Schubert (1797-1828)
Sonatine D-Dur op. posth. D 137/384 (bearbeitet für Violoncello)
– Pause –
Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Cellosonate Nr. 3 A-Dur op. 69

Wer je Cellosonaten von Beethoven in der Interpretation von Sol Gabetta gehört hat, kann davon gar nicht genug bekommen. Nachdem die argentinische Cellistin 2014 die Sonate Nr. 2 mit Christian Zacharias zu Gehör brachte und 2016 die Nr. 3 und 5 mit Nelson Goerner, musiziert sie in diesem Jahr mit einem weiteren Titan des Klavierspiels, Rudolf Buchbinder, einem Erben der grossen Wiener Tradition, die ihm von seinem Lehrer Bruno Seidlhofer vermittelt wurde.
Konzert

Matinée des Jeunes Etoiles II - Lara Boschkor

Kammermusikfest Gstaad

Lara Boschkor, Violine
1. Preis Johansen Competition Washington 2015
1. Preis Carl Flesch Violinwettbewerb (Ungarn) 2013
N. N., Klavier


Die erst 18-jährige Deutsche kann auf zahlreiche Preise bei internationalen Wettbewerben verweisen, was ihr die Möglichkeit eröffnete, in ganz Deutschland, aber auch in Mexiko, Armenien und Japan in Konzerten mit Orchester aufzutreten. Erst jüngst erspielte sie sich den ersten Preis beim Musikwettbewerb TONALi 2017 für ihre brillante Interpretation des ersten Violinkonzerts von Prokofjew in der neu eröffneten Hamburger Elbphilharmonie. Auch wenn sie bereits im Rampenlicht steht, verfolgt sie weiter in aller Ruhe ihr Studium an der Kronberg Academy in der Klasse von Erik Schumann.
Konzert

Gran Partita - Sabine Meyer & Friends

Kammermusikfest Gstaad

Lucas Navarro, Diethelm Jonas, Oboen
Sabine Meyer, Wolfgang Meyer, Klarinetten
Reiner Wehle, Jens Thoben, Bassetthörner
Dag Jensen, Matthias Racz, Fagotte
Klaus Lohrer, Kontrafagott
Bruno Schneider, Marc Noetzel, Olivier Alvarez, Nadja Helble, Hörner


Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) / arr. Andreas N. Tarkmann (1956)
Harmoniemusik «Die Hochzeit des Figaro» KV 492 (bearbeitet für 13 Bläser) Toshio Hosokawa (1955)
«Variations» für Bläserensemble
– Pause –
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
«Gran Partita», Serenade Nr. 10 B-Dur für 2 Oboen, 2 Klarinetten, 2 Bassetthörner, 4 Hörner, 2 Fagotte und Kontrabass KV 361

Die Bläser sind eine kleine Familie, aber sie haben ein grosses Herz! Sabine Meyer hat dies oft unter Beweis gestellt, so etwa im Sommer 2015, als sie an der Seite von Emmanuel Pahud und dem Gstaad Festival Chamber Ochestra ein grossartiges «Fête classique des vents» präsentierte. Nun ist sie mit einem ganz auf die Bläser zugeschnittenen Programm erneut in der Region zu Gast. Im Mittelpunkt steht Mozarts monumentale «Gran Partita», ein viel zu selten gespieltes Meisterwerk, in dem jeder der zwölf Instrumentalisten als Solist hervortritt.
Konzert

Genies in den Alpen - Rudolf Buchbinder & ZKO

GALA Orchesterkonzert

Rudolf Buchbinder, Klavier
Jodelchörli
Zürcher Kammerorchester – ZKO
Willy Zimmermann, Konzertmeister & Leitung


Felix Mendelssohn (1809-1847)
Streichersinfonie Nr. 11 F-Dur «mit dem Schweizerlied»
– Pause –
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Klavierkonzert Nr. 21 C-Dur KV 467
Sinfonie Nr. 29 A-Dur KV 201

Wie zahlreiche Musiker der Romantik lässt sich auch Felix Mendelssohn von der allgemeinen Reiselust anstecken, um andere Kulturen kennenzulernen. Der aus einer weltoffenen und begüterten Familie stammende Komponist unternimmt seine ersten Reisen schon in der Jugend. Im Jahre 1822 entdeckt er die Schweiz und das Berner Oberland. Der 13-Jährige bringt von dort wunderschöne Zeichnungen sowie viele volkstümliche Weisen mit, die er in seine Kompositionen einbaut. Das Thema des Scherzos der Streichersinfonie Nr. 11 basiert auf einem Hochzeitslied aus dem Emmental, das zu Beginn des Konzerts von einem Jodelchörli vorgetragen wird.
Konzert

Take Two II - Patricia Kopatchinskaja & Sol Gabetta

Kammermusikfest Gstaad

Patricia Kopatchinskaja, Violine
Sol Gabetta, Violoncello


N. N.
* Uraufführung für Violine und Violoncello
Jörg Widmann (1973)
Aus den 24 Duos für Violine und Violoncello:
XXI. Valse bavaroise
XXIV. Toccatina all'inglese
Francisco Coll (1985)
«Rizoma» (Leo gewidmet) (Uraufführung – Auftragswerk Patricia Kopatchinskaja)
N. N.
* Uraufführung für Violine und Violoncello
Erwin Schulhoff (1894-1942)
Duo für Violine und Violoncello
– Pause –
György Ligeti (1923-2006)
Hommage à Hilding Rosenberg
Patricia Kopatchinskaja (1977)
Uraufführung für Violine und Violoncello (Auftragswerk Gstaad Menuhin Festival 2018)
Peter Eötvös (1944)
«A Call», bearbeitet für Violine und Violoncello (Uraufführung – Auftragswerk Gstaad Menuhin Festival 2018)
N. N.
* Uraufführung für Violine und Violoncello
Julien-François Zbinden (1917)
«La Fête au village», Duo für Violine und Violoncello op. 9
Im Wechsel mit Werken von Scarlatti, J. S. Bach und C. P. E. Bach
* Auftragswerke Gstaad Menuhin Festival 2018 – Wettbewerb über die sozialen Netzwerke

Im Grunde geht es darum, das Repertoire für Violine und Violoncello zu erweitern. Der erste Schritt war 2014 die Komposition eines Duos des Letten Pēteris Vasks. Nun folgt der weitaus kühnere zweite Schritt, denn in der Kirche Zweisimmen sollen sage und schreibe sechs Weltpremieren stattfinden. Patricia Kopatchinskaja und Sol Gabetta hatten die Idee, neben Auftragswerken von Peter Eötvös und Francisco Coll auch Stücke aufzuführen, die aus einem Wettbewerb über die sozialen Netzwerke hervorgingen. Es galt, drei Komponisten auszuwählen, denen ein Werk der moldawischen Geigerin hinzugefügt wird, das der Organisation Terre des hommes gewidmet ist. Vier Barockduos und vier zeitgenössische Werke vervollständigen das Programm, das ausgetretene Pfade wahrlich verlässt.
Konzert

Gstaad Conducting Academy I

L'Heure Bleue

Gstaad Festival Chamber Orchestra
Dirigenten der Gstaad Conducting Academy


Felix Mendelssohn (1809-1847)
Streichersinfonie Nr. 9 c-Moll «La Suisse»
Johann Nepomuk Hummel (1778-1837)
Trompetenkonzert Es-Dur
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Sinfonie Nr. 38 D-Dur KV 504 «Prager»

Kein Vorverkauf – Freier Eintritt mit Kollekte

Weitere Informationen finden Sie unter www.gstaadacademy.ch
Konzert

«Thuner-Sonate» - Janine Jansen & Alexander Gavrylyuk

Brahms in den Alpen: Thuner Werke Integral I
Kammermusikfest Gstaad

Janine Jansen, Violine
Alexander Gavrylyuk, Klavier


Johannes Brahms (1833-1897)
Violinsonate Nr. 2 A-Dur op. 100 «Thuner-Sonate»
Clara Schumann (1819-1896)
3 Romanzen für Violine und Klavier op. 22
– Pause –
César Franck (1822-1890)
Violinsonate A-Dur FWV 8

Auch fast zwanzig Jahre nach Beginn ihrer Karriere klingt ihr Geigenspiel so frisch wie eh und je! Nach ihrem sensationellen Auftritt im Jahre 2014, bei dem sie mit dem LSO das erste Konzert von Bartók vortrug, ist die niederländische Geigerin Janine Jansen wieder zu Gast in Gstaad, doch ist das Programm diesmal kammermusikalisch ausgerichtet und gänzlich der Romantik verhaftet. Es bildet den Auftakt zu einem der grossen Zyklen der Ausgabe 2018: der Aufführung sämtlicher Werke, die Johannes Brahms am malerisch gelegenen Thunersee komponierte.
Konzert

«Alle Schweizer können jodeln» - Solisten und Dirigenten aus aller Welt

GALA Orchesterkonzert

Beatrice Rana, Klavier
Lucienne Renaudin Vary, Trompete
Victoires de la Musique 2017
ZDF-Stars von morgen
Jodelchörli
Gstaad Festival Chamber Orchestra
Dirigenten der Gstaad Conducting Academy


Introduktion mit Jodelchörli und dem Lied «Uf d'Alme gömmer ufe»
Felix Mendelssohn (1809-1847)
Streichersinfonie Nr. 9 c-Moll «La Suisse»
Johann Nepomuk Hummel (1778-1837)
Trompetenkonzert Es-Dur
– Pause –
Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Sinfonie Nr. 38 D-Dur KV 504 «Prager»

«Alle Schweizer können jodeln» schreibt der junge Felix Mendelssohn an seinen Lehrer Carl Friedrich Zelter, als er 1822 zum ersten Mal die Schweiz bereist. Ein Jahr darauf entsteht seine 9. Streichersinfonie, deren Trio die Überschrift «La Suisse» trägt...Nicht zu Unrecht, denn der Satz basiert auf einem typischen Jodel, den er aus der Schweiz mitbrachte. Auf dem Programm dieses Orchesterkonzerts mit jungen Dirigenten der Gstaad Conducting Academy stehen auch Konzerte von Hummel und Beethoven, bei denen zwei internationale Stars von morgen mitwirken: die italienische Pianistin Beatrice Rana (2. Preis Van Cliburn Competition 2013) und die französische Trompetenvirtuosin Lucienne Renaudin Vary, die bei den Victoires de la musique 2017 als Neuentdeckung des Jahres gefeiert wurde.
Konzert

Variations Chopin - Recital Daniil Trifonov

Kammermusikfest Gstaad

Daniil Trifonov, Klavier

Federico Mompou (1893-1987)
Variationen über ein Thema von Chopin
Robert Schumann (1810-1856)
Carnaval op. 9:
12. Chopin
Edvard Grieg (1843-1907)
Stimmungen op. 73:
5. Hommage an Chopin (Studie)
Samuel Barber (1910-1981)
Nocturne (Hommage an John Field) op. 33
Peter Tschaikowsky (1840-1893)
18 Klavierstücke op. 72:
15. Un poco di Chopin
Sergei Rachmaninow (1873-1943)
Variationen über ein Thema von Chopin op. 22
– Pause –
Frédéric Chopin (1810-1849)
Klaviersonate Nr. 2 b-Moll op. 35

So mancher befürchtete, er könnte bald «abstürzen», denn seine phänomenale Technik schien...nicht von dieser Welt. Aber Daniil Trifonov ist noch immer da, und seine Programme halten immer neue Überraschungen bereit. Für seinen ersten Auftritt im Jahre 2015 hatte er das vierte Konzert von Rachmaninow ausgewählt, doch diesmal wartet er mit einem sorgfältig konzipierten Recital auf, das neben Originalkompositionen von Frédéric Chopin auch von diesem inspirierte Werke umfasst.
Konzert

Matinée des Jeunes Etoiles III - Tang & Nitahara

Kammermusikfest Gstaad

Yun Tang, Violine
Yu Nitahara, Klavier
Lauréats de l'Académie de Lausanne 2017


Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Violinsonate Nr. 18 G-Dur KV 301
Johannes Brahms (1833-1897)
Violinsonate Nr. 2 A-Dur op. 100 «Thuner-Sonate»
Maurice Ravel (1875-1937)
Violinsonate Nr. 2 G-Dur

Trotz eines umfangreichen Repertoires sind die echten Duos mit Violine und Klavier selten. Seit dreissig Jahren bringt ein Sommerkurs in Lausanne der jungen Generation die hohe Kunst der Sonate näher. Am Ende einer intensiven Kurswoche wird das Beste der zehn teilnehmenden Duos mit einem Preis ausgezeichnet und erhält eine Einladung ans Gstaad Menuhin Festival. Die 1992 in Shanghai geborene Yun Tang studiert derzeit bei Pierre Amoyal am Salzburger Mozarteum. Der 27-jährige japanische Pianist Yu Nitahara wird von Pavel Gililov unterrichtet.
Konzert

Love Arias - Julia Lezhneva

GALA Orchesterkonzert

Julia Lezhneva, Sopran
Kammerorchester Basel


Giuseppe Torelli (1658-1709)
Concerto grosso G-Dur op. 8 Nr. 5
Nicola Porpora (1686-1768)
«Come nave in mezzo all'onde», Arie aus der Oper «Siface»
Carl Heinrich Graun (1704-1759)
«Senza di te», Arie der Volumina aus der Oper «Coriolano»
Giuseppe Torelli (1658-1709)
Concerto grosso c-Moll op. 8 Nr. 8
Georg Friedrich Händel (1685-1759)
«Alla sua gabbia d'oro», Arie der Rossane aus der Oper «Alessandro» HWV 21
– Pause –

Georg Friedrich Händel (1685-1759)
«Wassermusik» HWV 348-350:
Ouverture
Air
Hornpipe
«Let the Bright Seraphin», Arie aus dem Oratorium «Samson» HWV 57
Antonio Vivaldi (1678-1741) 8'
«Zeffiretti, che sussarrate», Arie aus der Oper «Ercole sul Termodonte» RV 710
Giuseppe Torelli (1658-1709)
Concerto grosso E-Dur op. 8 Nr. 3
Georg Friedrich Händel (1685-1759)
«Brilla nell'alma», Arie der Rossane aus der Oper «Alessandro» HWV 21

Im Jahre 2016 sprang sie erfolgreich für Diana Damrau ein und präsentierte ein Programm, in dem italienische Opern den Schwerpunkt bildeten: die russische Sopranistin Julia Lezhneva. Heuer ist sie wieder bei uns zu Gast, um in der Kirche Saanen die schönsten Liebesarien aus Opern und Motetten von Händel, Vivaldi und Porpora darzubieten. Das mit dem Festival besonders eng verbundene Kammerorchester Basel unterstützt sie bei der Interpretation dieser teils schwindelerregenden, teils sinnenfreudigen Stücke.
Konzert

Play@ Gstaad Menuhin Festival - Abschlusskonzert Amateurorchesterwoche

Gstaad Academy

Play@ Gstaad Menuhin Festival - Amateurorchester
Kevin Griffiths, Leitung
Hans Stettler, Alphorn


Gioacchino Rossini (1792-1868)
Ouvertüre zur Oper «Die Italienerin in Algier»
Jean Daetwyler (1907-1994)
Konzert für Alphorn und Orchester Nr. 1
Felix Mendelssohn (1809-1847)
Sinfonie Nr. 3 a-Moll op. 56 «Schottische»

In Kooperation mit dem EOV (Eidg. Orchesterverband)

Kein Vorverkauf – Freier Eintritt mit Kollekte

Weitere Informationen finden Sie unter www.gstaadacademy.ch
Konzert

Isabelle Faust & Friends - Schubert Oktett

Von Volksliedern und Ländlern bei Schubert V
Kammermusikfest Gstaad

Isabelle Faust, Violine
Anne Katharina Schreiber, Violine
Danusha Waskiewicz, Viola
Kristin von der Goltz, Violoncello
James Munro, Kontrabass
Lorenzo Coppola, Klarinette
Javier Zafra, Fagott
Teunis van der Zwart, Horn


Anton Webern (1883-1945)
6 Bagatellen für Streichquartett op. 9
Franz Schubert (1797-1828)
Streichquartett Nr. 12 c-Moll D 703 «Quartettsatz»
Anton Webern (1883-1945)
6 Bagatellen für Streichquartett op. 9
– Pause –
Franz Schubert (1797-1828)
Oktett F-Dur D 803

Im letzten Jahr erregte sie Aufsehen, als sie zusammen mit Alexander Melnikov sämtliche Violinsonaten Beethovens interpretierte. Diesmal kommt sie mit mehreren Freunden nach Gstaad, um sich an ein wahres Monument der Kammermusik heranzuwagen: das Oktett von Franz Schubert. Das sechssätzige Werk ist gespickt mit Zitaten von Volksliedern, Ländlern und Volkstänzen.
Konzert

Gstaad String Academy I - Abschlusskonzert

L'Heure Bleue

Abschlusskonzert Meisterkurse der Professoren Rainer Schmidt (Violine), Ettore Causa (Viola) und Ivan Monighetti (Violoncello)

Weitere Informationen finden Sie unter www.gstaadacademy.ch

Kein Vorverkauf – Freier Eintritt mit Kollekte
Konzert

Recital Hélène Grimaud - Water

GALA Kammermusikfest Gstaad

Hélène Grimaud, Klavier

Luciano Berio (1925-2003)
Wasserklavier
Tōru Takemitsu (1930-1996)
Ame no ki sobyù II – Rain Tree Sketch II (In Memoriam Olivier Messiaen)
Gabriel Fauré (1845-1924)
Barcarolle Nr. 5 fis-Moll op. 66
Maurice Ravel (1875-1937)
Jeux d'eau
Isaac Albéniz (1860-1909)
«Iberia», Suite für Klavier – Band II:
2. Almeria
Franz Liszt (1811-1886)
Année de pèlerinage – Troisième année, S. 163:
4. Les jeux d'eau à la Villa d'Este
Leoš Janáček (1854-1928)
«Dans les brumes», 4 Klavierstücke:
I. Andante
Claude Debussy (1862-1918)
Préludes – Band I:
10. La cathédrale engloutie
– Pause –
Johannes Brahms (1833-1897)
Klaviersonate Nr. 2 fis-Moll op. 2

Ihren Einstand in Gstaad gab sie 2003 mit dem ersten Klavierkonzert von Brahms. Zwei Jahre später folgte Ravels Konzert mit dem LSO. Nach ihrem ersten Recital mit Werken von Bach und Beethoven im Jahre 2009 musizierte sie 2011 im Duo mit Sol Gabetta (was eine wunderbare Einspielung nach sich zog) und interpretierte 2013 mit dem Kammerorchester Basel das vierte Klavierkonzert von Beethoven. Nun kommt Hélène Grimaud erneut zu einem Auftritt in die Kirche Saanen, wo sie ein Soloprogramm präsentiert, das sich niemand entgehen lassen sollte.
Konzert

Gstaad Conducting Academy II

L'Heure Bleue

Gstaad Festival Orchestra
Dirigenten der Gstaad Conducting Academy


Johannes Brahms (1833-1897)
Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll op. 15
Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 65

Kein Vorverkauf – Freier Eintritt mit Kollekte

Weitere Informationen finden Sie unter www.gstaadacademy.ch
Konzert

Cross the Borders - Nemanja Radulovic, Andreas Ottensamer & Friends

Menuhin's Heritage Artist III
Today's Music

Nemanja Radulovic, Violine
Andreas Ottensamer, Klarinette
Menuhin's Heritage Artist
Ksenija Sidorova, Akkordeon
Laure Favre-Kahn, Klavier


Werke von Bach, Mozart, Danzi, Mendelsohn, Bizet, Schostakowitsch, Bartók, Gershwin – und traditionelle Stücke

Ein «Jubiläumskonzert», auf den Tag genau 187 Jahre, nachdem Felix Mendelssohn auf seiner grossen Reise durch die Alpen im Sommer 1831 – von Chamonix, Château d'Oex (über den Col de Jaman, wo ihn die hübsche Pauline verzauberte) und Charmey kommend – Zwischenstation in Boltigen machte.

Sie sind beide Galionsfiguren der neuen Generation beim Label Deutsche Grammophon und stehen mit beiden Beinen im 21. Jahrhundert. In ihren Augen muss die Klassikbranche zwingend ihre Konzepte überdenken, wenn sie das Publikum von morgen erreichen will. Das «grenzübergreifende» Konzert des Geigers Nemanja Radulović und des Klarinettisten Andreas Ottensamer ist ein schönes Beispiel dafür, wie der neue Zugang zur Musik aussehen kann: Dialog zwischen den Gattungen und Kulturen, instrumentale Mischformen, berühmte Werke in neuem Gewand...
Konzert

Gstaad String Academy II - Abschlusskonzert Kammermusik

Kammermusikfest Gstaad

Teilnehmer der Gstaad String Academy
Professoren:
Rainer Schmidt, Violine
Ettore Causa, Viola
Ivan Monighetti, Violoncello


Studenten der Academy spielen gemeinsam mit den Professoren Kammermusikwerke in verschiedenen Besetzungen.
Konzert

Gstaad String Academy III - Abschlusskonzert

L'Heure Bleue

Abschlusskonzert Meisterkurse der Professoren Rainer Schmidt (Violine), Ettore Causa (Viola) und Ivan Monighetti (Violoncello)

Weitere Informationen finden Sie unter www.gstaadacademy.ch

Kein Vorverkauf – Freier Eintritt mit Kollekte
Konzert

The Menuhin Academy Soloists

Orchesterkonzert

Oleg Kaskiv, Violine & Leitung
IMMA – Menuhin Academy Soloists


Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 «Eroica»
– Pause –
Ernest Bloch (1880-1959)
«Abodah, Eine Jom-Kippur-Melodie» für Violine
Solist: Oleg Kaskiv
Peter Tschaikowsky (1840-1893)
Valse-Scherzo C-Dur für Violine und Orchester op. 34
Solist: Ryosuke Suho
Paul Hindemith (1895-1963)
«Trauermusik», Suite für Viola und Streichorchester
Solist: Dor Sperber
Pablo de Sarasate (1844-1908)
Spanischer Tanz Nr. 8 C-Dur für Violine op. 26 Nr. 2
Solist: Alice Lee
Gabriel Fauré (1845-1924)
«Après un rêve» op. 7 Nr. 1 (bearbeitet für Violine)
Solist: Luke Hsu
Henryk Wieniawski (1835-1880)
«Souvenir de Moscou» für Violine op. 6
Solist: Diana Pasko
Antonio Bazzini (1818-1897)
«Six morceaux caractéristiques» für Violine op. 34:
Nr. 6: Calabrese
Solist: Vasyl Zatsikha
Niccolò Paganini (1782-1840)
Caprice Nr. 24 für Violine solo op. 1

Unter dem Namen Menuhin Academy Soloists hat sich eine Formation der besten Solisten aus dem Menuhin Academy Orchestra zusammengetan, um wieder das Metier zu betreiben, das am Anfang von Yehudi Menuhins Initiativen im Zentrum stand: die Aufführung von Werken, die speziell für kleine Kammerorchesterformationen geschrieben sind. Mit der International Menuhin Music Academy wurde der Grundstein dazu gelegt. Diese 1977 gegründete Schule bietet jungen, talentierten Musikerinnen und Musikern der Streichmusik eine dreijährige Weiterbildung. Ziel ist es einerseits, die Technik bei anerkannten Lehrern weiter zu verbessern, sich auf internationale Wettbewerbe vorzubereiten und anderseits als Menuhin Academy Soloists auf der ganzen Welt Konzerterfahrungen zu sammeln, sei es in der Royal Festival Hall London oder auf Tournee in Südamerika oder Japan. Die multikulturelle Zusammensetzung der Gruppe wie auch der Lehrer ist ein weiteres Markenzeichen der Akademie.
Konzert

La Passion - Roby Lakatos & Ensemble

Today's Music

Roby Lakatos, Violine
& Ensemble


Er gilt als einer der feurigsten Geiger Mitteleuropas. Seit dreissig Jahren steht Roby Lakatos mit seinem Ensemble auf der Bühne und macht nicht nur seinen ungarischen Wurzeln alle Ehre, entstammt er doch einer Dynastie von Roma-Musikern, sondern auch den grossen Violinisten, die seinen Weg kreuzten und ihn ermutigten. Vor allem waren dies Stéphane Grappelli und Yehudi Menuhin, dem er in einem Brüsseler Café begegnete, worauf seine Karriere richtig in Schwung kam. Nach seinem bemerkenswerten Auftritt beim abschliessenden Galakonzert der Festivalausgabe 2016 (mit einer furiosen Hommage an Menuhin von Didier Lockwood) erleben wir ihn diesmal mit einem ebenso leidenschaftlichen wie begeisternden Programm.
Konzert

«Hoch auf dem Berg, tief im Tal» - Hélène Grimaud & Jaap van Zweden, Gstaad Festival Orchestra I

Sinfoniekonzert

Hélène Grimaud, Klavier
Gstaad Festival Orchestra
Jaap van Zweden, Leitung


Johannes Brahms (1833-1897)
Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll op. 15
– Pause –
Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68

Während seines Aufenthalts in unserem schönen Land lässt sich Brahms nicht nur am Thunersee von Schweizer Musik inspirieren. So führt er das berühmte Hornthema, das in der Einleitung des 4. Satzes seiner ersten Sinfonie im Forte erklingt, auf einen Ausflug zur Rigi am Vierwaldstätter See zurück, den er im Sommer 1868 unternimmt. Dies ist einem Geburtstagsgruss an Clara Schumann zu entnehmen, auf dem er Note für Note die Melodie festhält, die bei seinem Aufstieg ein Alphorn intoniert. Er fügt dem Motiv die folgenden Worte bei: «Hoch auf dem Berg, tief im Tal grüss ich dich viel tausend Mal». Diese Sinfonie ist also geradezu prädestiniert für die Ausgabe 2018, die im Zeichen der Alpen steht. Zunächst aber erklingt das ebenso monumentale Klavierkonzert Nr. 1, dargeboten von Hélène Grimaud, die sich fraglos daran erinnern wird, dass sie eben dieses Werk im selben Festival-Zelt schon einmal spielte: mit Hugh Wolff am Pult des Radio-Sinfonie-Orchesters Frankfurt...vor 15 Jahren!

Jaap van Zweden und die Sinfonien von Brahms sind ein Erfolgsgespann, welches in einer umjubelten Gesamteinspielung aller Sinfonien mit dem Niederländischen Radio-Sinfonieorchester und dem Niederländischen Philharmonic Orchestra gipfelte. Sein empathischer und leidenschaftlicher Zugang, sein grosses Gefühl für Spannungsaufbau in Brahms' Musik, welche durch seinen bekannten Hintergrund als solo-Violinist über Jahre als Interpret und Dirigent gewachsen sind machen seine Interpretation von Brahms' Musik zu einem Ereignis.

«This is an unfailingly warm-hearted, fullblooded Brahmsian sound and seems to represent a genuine attempt at redirecting the modern symphony orchestra towards the sort of sound-mix Brahms himself is likely to have heard.» Christopher Howell, MusicWeb International
Konzert

Matinée des Jeunes Etoiles IV - Victoria Vassilenko

Kammermusikfest Gstaad

Victoria Vassilenko, Klavier
Lauréate des Jeudis du Piano - Société des Arts de Genève 2017


Peter Tschaikowsky (1840-1893)
Dumka c-Moll op. 59
Johannes Brahms (1833-1897)
6 Klavierstücke op. 118
Sergei Prokofijew (1891-1953)
Klaviersonate Nr. 6 A-Dur op. 82

Die 26-jährige bulgarische Pianistin hat an der Königlichen Musikhochschule Reina Sofia in Madrid bei Dmitri Bashkirov sowie an der neuen bulgarischen Universität in Sofia studiert.
Sie ist Preisträgerin des internationalen James-Mottram-Wettbewerbs in Manchesters und tritt seit fast zehn Jahren in Europa und den USA als Solistin auf.
Konzert

Alpkonzert - Spirit of Music, Passion for Sound

Musikextra

Gstaad Festival Brass
Olivier Darbellay, Horn & Moderation
Immanuel Richter, Trompete
Niklaus Egg, Trompete
David Bruchez, Posaune
Daniel Schädeli, Tuba


Programm nach Ansage

Die Philosophie des Gstaad Festival Brass (GFB) ist es, den unvergleichlichen musikalischen und artistischen Spirit des Menuhin Festivals und seinem Gstaad Festival Orchestra in den traditionellen Formationen der Brass Ensembles weiterzupflegen. Im heutigen Matinée-Konzert werden Sie die Musiker in der traditionsreichen Formation des Brass-Quintetts erleben, welches auch gerne als Streichquartett der Blechblasinstrumente bezeichnet wird. Vereint als Solisten des Gstaad Festival Orchestras sind die Top-Blechbläser des Gstaad Festival Brass allesamt Mitglieder internationaler Spitzenorchester wie dem San Francisco Symphony Orchestra, dem Basler Sinfonieorchester, dem Philharmonia Zürich und dem Berner Symphonierchester. GFB-Gründer Olivier Darbellay wird Sie in einer Doppelrolle als Hornist und Conférencier charmant durch das Programm führen, welches als kurzweilige musikalische Zeitreise durch 4 Jahrhunderte viele Highlights und gar eine instrumentale Überraschung für Sie bereit hält.

Inkl. Bus, Konzert, Lunch CHF 140
Bustransfer 10.30 Uhr ab Parkplatz Geltenhorn (Lauenen) und zurück
Konzert

Dynastie - Konzerte der Bach Familie

Alexandra Conunova & Jean Rondeau
Menuhin's Heritage Artist IV
Orchesterkonzert

Alexandra Conunova, Violine
Jean Rondeau, Cembalo & Leitung
Menuhin's Heritage Artist
Kammerorchester Basel


Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788)
Sinfonie Nr. 3 C-Dur Wq. 182 H. 659
Johann Christian Bach (1735-1782) (?)
Cembalokonzert Nr. 6 f-Moll W C73
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Violinkonzert a-moll BWV 1041
– Pause –
Wilhelm Friedemann Bach (1710 - 1784)
Allegro e forte aus der Sinfonia d-Moll Fk 65
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Violinkonzert g-moll BWV 1056 (nach dem Cembalokonzert Nr. 5)
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Cembalokonzert Nr. 1 d-Moll BWV 1052

Als Neuentdeckung des Jahres 2015 der Victoires de la musique classique ist der Franzose Jean Rondeau rasch zum neuen Weltstar des Cembalos avanciert. Der 2017 zum «Menuhin's Heritage Artist» erkorene Künstler erkundet zielstrebig die Schätze der Bach-Familie. Nach dem Recital des Jahres 2016 wendet er sich nun den Konzerten zu, begleitet vom Kammerorchester Basel. Als Gast hören wir die Geigerin Alexandra Conunova, eine ehemalige Schülerin von Renaud Capuçon in Lausanne und dritte Preisträgerin des Tschaikowsky-Wettbewerbs 2015.
Konzert

Play@ Gstaad Menuhin Festival - Abschlusskonzert Jugendorchesterwoche

Gstaad Academy

Play@ Gstaad Menuhin Festival – Jugendorchester
Matthias Kuhn, Leitung


Richard Strauss (1864-1949)
«Auf der Campagna» aus «Aus Italien», sinfonische Fantasie G-Dur op. 16
William Walton (1902-1983)
«Swiss Jodelling Song» aus «Façade», Suite Nr. 1
Johann Strauss Sohn (1825-1899)
«Aus den Bergen», Walzer op. 292
Johannes Brahms (1833-1897)
4. Satz aus der Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68
Zequinha de Abreu (1880-1935)
«Tico Tico»

In Zusammenarbeit mit der Musikschule Basel, Musik-Akademie Basel

Kein Vorverkauf – Freier Eintritt mit Kollekte

In Zusammenarbeit mit der Musikschule Basel, Musik-Akademie Basel

Weitere Informationen finden Sie unter www.gstaadacademy.ch
Konzert

Ein deutsches Requiem - Brahms in den Alpen

Thuner Werke Integral II
Chorkonzert

Rachel Harnisch, Sopran
Thomas E. Bauer, Bariton
Ensemble Vocal de Lausanne
Céline Monnier, Pierre-François Roubaty, Klaviere
Daniel Reuss, Leitung


Johannes Brahms (1833-1897)
Zigeunerlieder op. 103
Fest- und Gedenksprüche op. 109
– Pause –
«Ein deutsches Requiem» op. 65 (Fassung für Soli, Chor und 2 Klaviere)

Das «deutsche Requiem» von Brahms nimmt im Herzen vieler Deutscher einen zentralen Platz ein, denn es spricht zu ihnen in ihrer Muttersprache. Es hat nichts mit der katholischen Totenmesse gemein (von der Brahms nur den Titel entlehnt), sondern schöpft seine Kraft aus der Schlichtheit und Zuversicht der Jünger Luthers – jener Norddeutscher, die es vorziehen, statt Gebete für die Toten zu sprechen, die Lebenden in ihrem Leid zu trösten. Man weiss, dass Brahms gern das Wort «deutsch» fortgelassen und dafür den «Menschen» gesetzt hätte, vielleicht in der Absicht, den Unterschied stärker zu betonen. «Ein Requiem für den Menschen» – unter diesem Titel liesse sich das Meisterwerk in keine Schublade einordnen. Es erklingt diesmal in kleinerer Besetzung mit zwei Klavieren und dem Ensemble Vocal de Lausanne, einem der besten Schweizer Chöre, der vor mehr als einem halben Jahrhundert von Michel Corboz gegründet wurde und seit 2015 von Daniel Reuss geleitet wird. Der Abend beginnt mit zwei Kompositionen, die Brahms im Sommer 1887 bzw. 1888 am Ufer des Thunersees zu Papier brachte.
Konzert

«Frühlingssonate» - Patricia Kopatchinskaja & Polina Leschenko

Brahms in den Alpen: Thuner Werke Integral III
Kammermusikfest Gstaad

Patricia Kopatchinskaja, Violine
Polina Leschenko, Klavier


Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Violinsonate Nr. 5 F-Dur op. 24 «Frühling»
Béla Bartók (1881-1945)
Violinsonate Nr. 2 Sz. 76
– Pause –
György Kurtág (1926)
3 Pezzi für Violine und Klavier op. 14e
Johannes Brahms (1833-1897)
Violinsonate Nr. 3 d-Moll op. 108

Zwar ist die zweite Violinsonate der Nachwelt als «Thuner Sonate» überliefert worden, doch könnte die dritte Sonate ebenso Anspruch darauf erheben, denn auch sie entstand im Sommer 1886 am Ufer des türkis schimmernden Sees im Berner Oberland. Gespielt wird sie von Patricia Kopatchinskaja und Polina Leschenko, die noch weitere Meisterwerke für Violine und Klavier zu Gehör bringen – von Beethovens «Frühlingssonate» bis zu den «Tre Pezzi» von Kurtág – und damit einen Bogen über nahezu zwei Jahrhunderte Musik spannen.
Konzert

«Mein Lebens Martergang» - Quatuor Mosaïques

Von Volksliedern und Ländlern bei Schubert VI
Kammermusikfest Gstaad

Quatuor Mosaïques

Juan Crisóstomo de Arriaga (1806-1826)
Streichquartett Nr. 3 Es-Dur
Franz Schubert (1797-1828)
Streichquartett Nr. 12 c-Moll D 703 «Quartettsatz»
– Pause –
Franz Schubert (1797-1828)
Streichquartett Nr. 15 G-Dur D 887

Das vor dreissig Jahren in Wien gegründete Quatuor Mosaïques überzeugt seit über einem Jahrzehnt beim Gstaad Menuhin Festival mit seinen facettenreichen Interpretationen klassischer und romantischer Meisterwerke, die auf historischen Instrumenten dargeboten werden. Im Mittelpunkt steht der späte Schubert mit seinem 15. Streichquartett, in das zahlreiche Ländler- und Liedmotive aus seiner Feder eingestreut sind, von denen eines an das Gebet denken lässt, das er 1823, den eigenen Tod vorausahnend, in sein Tagebuch eintrug: «Sieh, vernichtet liegt im Staube, unerhörtem Gram zu Raube, meines Lebens Martergang».
Konzert

Gstaad Conducting Academy III

L'Heure Bleue

Gstaad Festival Orchestra
Dirigenten der Gstaad Conducting Academy


Richard Wagner (1813-1883)
Vorspiel zur Oper «Die Meistersinger von Nürnberg» WWV 96
Vorspiel und «Liebestod» aus der Oper «Tristan und Isolde» WWV 90
Walkürenritt aus der Oper «Die Walküre» WWV 86b
Lohengrin: Vorspiel zum 3. Akt, WWV 75

Dies ist der Gipfelpunkt von drei Wochen intensiver Arbeit unter der sachkundigen Leitung von Jaap van Zweden und Johannes Schläfli, denen mit dem Gstaad Festival Orchestra ein erstklassiger Klangkörper zur Verfügung steht. Es ist ein besonderer Augenblick für jeden der Teilnehmer, zumal als Belohnung der Neeme Järvi Prize winkt, der künftig Auftritte am Pult der besten Schweizer Orchester verheisst. Das Abschlusskonzert steht in diesem Jahr im Zeichen von Richard Wagner, in dessen Opern das Orchester eine tragende Rolle spielt. Es wird sicher ein heisser Wettstreit entbrennen, um die Jury davon zu überzeugen, dass die vielen Stunden Dirigier-Unterricht reiche Früchte getragen haben.

Kein Vorverkauf – Freier Eintritt mit Kollekte

Weitere Informationen finden Sie unter www.gstaadacademy.ch
Konzert

Naturklänge - Klänge am Urspung

Von Volksliedern und Ländlern bei Schubert VII
Today's Music

Top of Switzerland I
Camerata Variabile Basel
Balthasar Streiff, Alphorn (Gast)
Helena Winkelmann, Violine
Manuel Oswald, Violine
Lea Bösch, Viola
Christoph Dangel, Violoncello
Thomas Grossenbacher, Violoncello (Gast)


Helena Winkelman (1974)
«Granithörner» für Alphorn und Streichquintett (Uraufführung – Auftragswerk Gstaad Menuhin Festival 2018)
Alte Wiener Lieder und Österreichische Volkstänze mit Bezug zu Schubert ausgesetzt und arrangiert von Helena Winkelman
– Pause –
Franz Schubert (1797-1828)
Streichquintett C-Dur D 956

Die Geigerin Helena Winkelman, Trägerin des Schweizer Musikpreises 2017, reist mit ihrer Camerata Variabile Basel nach Lauenen, um dort zusammen mit zwei Gästen ein sehr originelles Programm zu präsentieren: eine Eigenkomposition für Alphorn und Streichquintett, die mit Balthasar Streiff als Solisten ihre Weltpremiere erlebt und das Thema des Gstaad Menuhin Festival 2018 aufgreift, sowie Schuberts meisterhaftes Streichquintett (mit zwei Celli), bei dem Thomas Grossenbacher mit von der Partie ist. Hinzu kommen Arrangements alter Wiener Lieder und österreichischer Volkstänze, die sich nahtlos in das Kammermusikprogramm des Sommers einfügen.
Konzert

Die Alpen im Barock - Maurice Steger & Friends

Kammermusikfest Gstaad

Maurice Steger, Blockflöte & Leitung
Nadja Zwiener, Barockvioline
Laura Schmid, Blockflöte
Claudius Kamp, Blockflöte & Barockfagott
Daniele Caminiti, Laute & Theorbe
Naoki Kitaya, Cembalo


Francesco Turini (ca. 1595-1656)
Sonata per due canti
Intermezzo «E tanto tempo hormai»
Sonata per due canti e basso «Il Corisino»
Francesco Maria Veracini (1690-1768)
Sonate a-Moll für Flöte und Basso continuo
Minuè del Maestro Francesco Ceracchini
(1804, Musica veglia in Engiadina)
La Maratona – Polka, Noraggio (TI) da Amleto Dellea
Mazurka di Stabio (TI) da Andrea Pellegrini
(traditionelle Volksmusik aus dem Tessin)
Theodorus Schwartzkopff (1659-1732)
Sonate G-Dur für Flöte, Fagott und Bass
Rondo e Air del Maestro Francesco Ceracchini
(1804, Musica veglia in Engiadina)
La Bergamasca
(aus der Salis Handschrift von 1681 und von Marco Uccellini)
– Pause –
Benjamin Britten (1913-1976)
Alpine Suite für Blockflötentrio
Arrival at Zermatt
Swiss clock
Nursery slopes
Alpine scene
Down the piste
Farewell to Zermatt
Antonio Caldara (1670-1736)
Chiacona a tre B-Dur
Georg Philipp Telemann (1681-1767)
Suite aus der Klingenden Geographie
Vereinigte Alpenregionen
Oberitalien
Bayern
Air à l’Italien
Französisch Savoyen
Air à l’Italien

Bei dem Flötisten Maurice Steger kann man sich darauf verlassen, dass er mit einem abwechslungsreichen und originellen Programm aufwartet. Dem diesjährigen Thema gemäss präsentiert er auf seiner Blockflöte ein wahres alpines Feuerwerk. Dazu hat er seltene Barockkompositionen ausgegraben (wie die musikalischen Reiseskizzen Telemanns), aber auch Perlen der Tessiner Volksmusik und eine «Alpine Suite», die Benjamin Britten 1956 während eines Aufenthalts in der Schweiz verfasste, ...«damit sich eine Bekannte die Zeit vertreiben konnte, denn sie hatte sich das Bein gebrochen»!
Konzert

Matinée des Jeunes Etoiles V - Veriko Tchumburidze

Kammermusikfest Gstaad

Veriko Tchumburidze, Violine
1. Preis Wieniawski Violinwettbewerb Poznań 2016
N. N., Klavier


Peter Tschaikowsky (1840-1893)
"Souvenir d'un lieu cher" für Violine und Klavier op. 42
Francis Poulenc (1899-1963)
Vionlinsonate FP 119
Jean Sibelius (1865-1957)
Suite für Violine und Klavier (original für Violine und Orchester) op. 117
Edvard Grieg (1843-1907)
Violinsonate Nr. 2 G-Dur op. 13

Die 1996 in der Türkei geborene georgische Geigerin Veriko Tchumburidze studiert gegenwärtig in München bei Ana Chumachenko, nachdem sie zuvor in Wien von Dora Schwarzberg unterrichtet wurde. Als Preisträgerin des Tschaikowsky-Wettbewerbs für junge Musiker in Montreux (2012) und des Wieniawski-Violinwettbewerbs Poznań (2016) kann sie mit Stolz darauf verweisen, mit nicht einmal 20 Jahren bei Sony ihre erste CD mit Orchester eingespielt zu haben. Sie spielt auf einer kostbaren Andrea Amati aus dem Jahre 1540.
Konzert

Wagner auf dem Berge - Jonas Kaufmann, Gstaad Festival Orchestra II

GALA Sinfoniekonzert

Martina Serafin, Sopran
Jonas Kaufmann, Tenor
Falk Struckmann, Bariton
Gstaad Festival Orchestra
Jaap van Zweden, Leitung


Richard Wagner (1813-1883)
Vorspiel zur Oper «Die Meistersinger von Nürnberg» WWV 96
Vorspiel und «Liebestod» aus der Oper «Tristan und Isolde» WWV 90
Walkürenritt aus der Oper «Die Walküre» WWV 86b
– Pause –
1. Akt der Oper «Die Walküre» WWV 86b

Das zweite Konzert ist ein zweiter Gipfelpunkt für das Gstaad Festival Orchestra, denn unter der Leitung seines neuen Chefdirigenten Jaap von Zweden begleitet das «Hausorchester» den «Wundertenor» Jonas Kaufmann. Wer ihn am 21. August 2015 im Festival-Zelt Gstaad erlebte, wird gern daran zurückdenken. Ein Abend mit diesem Ausnahmesänger ist immer ein Ereignis. Diesmal steht aber nicht das italienische Repertoire im Mittelpunkt, sondern der erste Aufzug von Richard Wagners «Die Walküre», wie der erste Tag seiner berühmten Tetralogie «Der Ring des Nibelungen» überschrieben ist. Dies ist immer eine echte Herausforderung, auch wenn man Jonas Kaufmann heisst und auf allen grossen Bühnen der Welt zu Hause ist. Ihm stehen zwei erstklassige Partner zu Seite: die Sopranistin Martina Serafin und der Bariton Falk Struckmann.

Van Zwedens Wagner-Interpretationen der letzten Monate und Jahre mit dem Hong Kong Philharmonic Orchestra haben sein Profil als Wagner-Interpret erster Klasse geschärft: Er befindet sich inmitten eines «Ring»-Zyklus, welcher Konzerte, Tourneen und CD-Aufnahmen verbindet. «Walküre» (2016) und «Siegfried» (2017) wurden bereits veröffentlicht und von Kritik und Publikum umjubelt. «Die Götterdämmerung» folgt im Verlaufe des Jahres 2018. Van Zwedens Gefühl für Spannung und Dramatik sowie ein intuitives Balance-Empfinden machen seinen Wagner-Zugang zu einem Erlebnis
Konzert

West Side Story - Film & Live-Original-Musik

Today's Music

Sinfonieorchester Basel
Ernst van Tiel, Leitung


«West Side Story»
US-Tanzfilm (1961) von Robert Wise und Jerome Robbins & Musical (1957) von Leonard Bernstein
Originalfilm auf der Kinoleinwand

Zu erwarten ist eine Sternstunde mit dem Sinfonieorchester Basel und einem der berühmtesten amerikanischen Musicals, das im Festival-Zelt Gstaad nicht nur erklingt, sondern auf einem Grossbildschirm auch als Film zu erleben ist. «West Side Story», in dem die Handlung von Shakespeares «Romeo und Julia» in die Upper West Side der 1950er-Jahre verlegt wird – und in dem zwei rivalisierende Banden, die Jets (junge weisse US-Amerikaner) und die Sharks (puerto-ricanische Einwandere), gegeneinander um ihr Territorium (und um die Liebe!) kämpfen –, wird bei seiner Uraufführung 1957 sofort zum Erfolg, der bis heute anhält. Als es 1961 von Robert Wise und Jerome Robbins verfilmt wird, lohnt sich der Einsatz ein zweites Mal, denn die Filmversion wird mit zehn Oscars ausgezeichnet. Mit dieser Filmvorführung würdigen wir zudem anlässlich seines 100. Geburtstags einen der grössten Musiker des 20. Jahrhunderts, der gleichermassen als Pianist, Dirigent, Komponist und (im besten Sinne des Wortes) Entertainer brillierte: Leonard Bernstein.
Konzert

Jodlermesse

Jodlerchörli Geuensee
Oberländerchörli Interlaken
Wolfgang Sieber, Orgel & Komponist der Orgelwerke
Marie-Theres von Gunten, Komponistin & Leitung
Marianne Aegerter, Sprecherin & Liturgin


Jodlermesse für Chor und Orgel
Texte: Jules Walthert
Chormusik: Marie-Theres von Gunten
Orgelmusik: Wolfgang Siebert, nach Themen der Jodlermesse

Im Jahr 2011 feierte der Kirchenmusikverband des Bistums Basel sein 125-jähriges Bestehen mit Konzerten in der ganzen Schweiz. Aus diesem Anlass wünschte sich Wolfgang Sieber, Organist in der Hofkirche Luzern, von Marie-Theres eine neue Jodlermesse für eines dieser Cantars-Konzerte. Marie-Theres lässt sich auf diese Herausforderung ein. Ihr Bruder Jules Walthert verfasst die eindrücklichen Worte, Marie-Theres komponiert die ausdrucksstarken Melodien dazu und so entsteht das Werk «B’hüet euch!», welches an Intensität und Tiefgründigkeit schwer zu überbieten ist. Die Melodien sind geprägt von wunderbarer Klarheit und wohltuender Wärme. Musik und Text verbinden sich zu einem ergreifenden Ganzen. Das Jodlerchörli Geuensee und das Oberländerchörli Interlaken interpretieren unter der Leitung von Marie-Theres die einzelnen Teile mit viel Gefühl und abwechslungsreichem Chorklang. An der mächtigen Orgel bereichert der Initiator Wolfgang Sieber die Lieder mit phantasie­vollen und virtuosen Ein- und Zwischenspielen. Lassen Sie, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, sich ergreifen vom eindrücklichen Zusammenspiel von Wort und Musik, Schlichtheit und Aussagekraft, Freude und Vertrauen, das in den Liedern dieser Jodlermesse widergespiegelt wird.

Kein Vorverkauf – Freier Eintritt mit Kollekte
Konzert

Winterreise - Ian Bostridge & Jan Schultz

Von Volksliedern und Ländlern bei Schubert IX
Kammermusikfest Gstaad

Ian Bostridge, Tenor
Jan Schultz, Hammerklavier


Franz Schubert (1797-1828)
«Winterreise», Liederzyklus D 911

1827. Schubert ist 30 Jahre alt. Er spürt, dass sich sein Leben langsam dem Ende zuneigt. Die Gefühle, die Wilhelm Müller in seinen Gedichten beschreibt – Ermattung, Hoffnungslosigkeit, Einsamkeit, Ziellosigkeit – , durchdringen sein ganzes Wesen und bringen seinen grössten Liederzyklus hervor, nur noch gefolgt von den letzten Meisterwerken (späte Klaviersonaten, Quintett mit zwei Celli). Die «Winterreise» schildert auf beklemmende Weise, wie sich ein romantischer «Wanderer» in der eisigen Kälte verirrt und schliesslich bei der traurigen Figur des von knurrenden Hunden umgebenen Leiermanns anlangt, der das Ende seines Weges markiert... Der englische Tenor Ian Bostridge, stilgerecht von Jan Schultz auf dem Hammerklavier begleitet, ist ein idealer Interpret.
Konzert

Grand Duo

Von Volksliedern und Ländlern bei Schubert X
Menuhin's Heritage Artist V
Kammermusikfest Gstaad

Ji-Young Lim, Violine
Menuhin's Heritage Artist
Boris Kusnezow, Klavier


Franz Schubert (1797-1828)
«Grand Duo», Violinsonate A-Dur D 574 op. 162
«Rondo brillant» für Violine und Klavier h-Moll D 895
– Pause –
Richard Strauss (1864-1949)
Violinsonate Es-Dur op. 18

Der Concours Reine Elisabeth in Brüssel ist für Violinisten das, was der Chopin-Wettbewerb in Warschau für Pianisten ist: der Heilige Gral. Die junge Koreanerin Ji-Young Lim würde dem sicher nicht widersprechen, auch wenn sie die Bekanntmachung der Ergebnisse im Fernsehen am 31. Mai 2015 einige Nerven gekostet hat. Im letzten Jahr erfreute sie ihr Publikum mit Werken von Mozart, Beethoven und Brahms. Heuer präsentiert sie in Lauenen ein neues kammermusikalisches Programm ganz im Zeichen des Projekts «Menuhin's Heritage Artists». Im Einklang mit dem grossen Zyklus der Ausgabe 2018 zollt sie Schubert und seinen musikalischen Wurzeln Tribut.
Konzert

«Sieh die Sonne untergehen» - Top of Switzerland III

Von Volksliedern und Ländlern bei Schubert XI
Kammermusikfest Gstaad

Esther Hoppe, Violine
Christian Poltéra, Violoncello
Ronald Brautigam, Hammerklavier


Joseph Haydn (1732-1809)
Klaviertrio Nr. 45 Es-Dur Hob. XV:29
Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Klaviertrio D-Dur op. 70 Nr. 1 «Geistertrio»
– Pause –
Franz Schubert (1797-1828)
Klaviertrio Nr. 2 Es-Dur D 929 op. 100

Der Schweiz mangelt es nicht an Talenten! Dies beweist das Gstaad Menuhin Festival Jahr für Jahr mit seinem Zyklus «Top of Switzerland». An diesem zu 100 % klassischen Programm mit Klaviertrios wirken zwei «Stammgäste» mit: die aus Zug stammende Geigerin Esther Hoppe und der Zürcher Cellist Christian Poltéra. Neben Beethovens berühmtem «Geistertrio» steht auch das Trio op. 100 von Schubert auf dem Programm, das durch Stanley Kubricks Film «Barry Lyndon» einem breiten Publikum bekannt wurde. Wussten Sie, dass das von Kubrick verwendete Thema des Andante eigentlich dem schwedischen Volkslied «Se solen sjunker» – «Sieh‘ die Sonne untergehen…» entlehnt ist?
Konzert

Soirée Beethoven II - Frank Peter Zimmermann & Martin Helmchen

Kammermusikfest Gstaad

Frank Peter Zimmermann, Violine
Martin Helmchen, Klavier


Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Violinsonate Nr. 8 G-Dur op. 30 Nr. 3
Violinsonate Nr. 9 A-Dur op. 47 «Kreutzer»
– Pause –
Violinsonate Nr. 10 G-Dur op. 96

Hatten im Vorjahr Isabelle Faust und Alexander Melnikow an drei Abenden sämtliche Violinsonaten von Beethoven aufgeführt, so stehen diesmal die drei letzten Werke dieses Zyklus auf dem Programm. Die Interpreten sind hochkarätige Landsleute des Komponisten. Der eine, Frank Peter Zimmermann, hat gerade die 50 überschritten und gilt als nuancenreicher Kenner des klassischen Repertoires. Der andere, Martin Helmchen, gehört der nächsten Generation an und eilt seit seinem Sieg beim Clara Haskil Wettbewerb im Jahre 2001 von Erfolg zu Erfolg.
Konzert

Eine Alpensinfonie - Mariinsky I

Sinfoniekonzert

Denis Matsuev, Klavier
Mariinsky Orchestra St. Petersburg
Valery Gergiev, Leitung


Peter Tschaikowsky (1840-1893)
Klavierkonzert Nr. 1 b-Moll op. 23
– Pause –
Richard Strauss (1864-1949)
«Eine Alpensinfonie» op. 64

Sie sind fast schon Stammgäste beim Festival. Valery Gergiev und das Orchester des Mariinsky-Theaters St. Petersburg bestreiten erneut zwei aussergewöhnliche Konzerte. Am ersten Abend steht Tschaikowskys erstes Klavierkonzert mit dem Solisten Denis Matsuev auf dem Programm, gefolgt von einer dem Motto des Festivals angemessenen Tondichtung aus der Feder von Richard Strauss. Diese «Alpensinfonie» ist ein wahres Wunderwerk. Ihr Schöpfer liebte die Berge über alles, hatte er sich doch in Garmisch, am Fusse der bayerischen Alpen, eine Villa errichten lassen, um dort abseits vom Lärm der Metropolen zu komponieren. Mit einem Riesenaufgebot an Instrumenten zeichnet er ein sehr realistisches Bild von einer Wanderung im Hochgebirge. Das Spektrum reicht vom grandiosen Sonnenaufgang bis zur entfesselten Natur in der Gewitterszene, und dazwischen erleben wir den Eintritt in einen dunklen Wald, einen in der Sonne funkelnden Wasserfall und erhebende Gefühle auf dem Gipfel.
Konzert

Matinée des Jeunes Etoiles VI - Min-Ji Kim

Kammermusikfest Gstaad

Min-Ji Kim, Violoncello
2. Preis Benedetto Mazzacurati Competition (Italien) 2016
2. Preis Gaspar Cassado Competition (Japan) 2013
Akane Matsumura, Klavier


Johannes Brahms (1833-1897)
Cellosonate D-Dur op. 78 (Original für Violine)
Benjamin Britten (1913-1976)
Cellosonate C-Dur op. 65
Gregor Piatigorsky (1903-1976)
Paganini-Variationen für Violoncello und Klavier

Die 1995 in Südkorea geborene Min-Ji Kim studiert seit 2014 an der Musik-Akademie Basel bei Ivan Monighetti und Sol Gabetta. Die Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe ist mit den philharmonischen Orchestern in Turin und Tokio aufgetreten und spielt auf einem kostbaren Instrument von Julius Cesare Gigli, das aus dem Jahre 1767 stammt und ihr von der Fondation Boubo Music zur Verfügung gestellt wurde.
Konzert

Lord Byron im Berner Oberland - Mariinsky II

Sinfoniekonzert

David Garrett, Violine
Mariinsky Orchestra St. Petersburg
Valery Gergiev, Leitung


Peter Tschaikowsky (1840-1893)
Violinkonzert D-Dur op. 35
– Pause –
«Manfred-Sinfonie» h-Moll op. 58

Für ihr zweites Konzert im Festival-Zelt Gstaad haben sich Valery Gergiev und das Orchester des Mariinsky Theaters St. Petersburg mit einem «Enfant terrible» der Klassikszene zusammengetan: David Garrett. Der mit einer phänomenalen Technik ausgestattete deutsch-amerikanische Geiger studierte bei Ida Haendel und Itzhak Perlman und ist seit seinem 12. (!) Lebensjahr bei der Deutschen Grammophon unter Vertrag. Er ist im klassischen Repertoire ebenso zu Hause wie in der zeitgenössischen Musik und vor allem für seine ausgezeichneten Bearbeitungen berühmt. Im zweiten Teil spielt der russische Klangkörper ein wesentlich seltener zu hörendes Werk: die «Manfred-Sinfonie» von Tschaikowsky, ein grosses Tongemälde in vier Szenen, das auf dem gleichnamigen dramatischen Gedicht Lord Byrons beruht und einem Programm folgt, das der Mentor des Komponisten, Mili Balakirew, erdachte. Das Werk beschreibt die Seelenqualen eines Mannes, der seine Geliebte getötet hat und nun einsam in den Alpen umherirrt.
Familienprogramm

«Wann darf ich klatschen?» - Kinder- & Familienkonzert

Discovery

Daniel Hope, Violine
Sebastian Knauer, Klavier


Zwischen den Moderationen erklingen Werke von Bach, Mozart, Beethoven, Schubert, Grieg und Gershwin.

«Wann darf ich klatschen?» fragt Daniel Hope nicht nur in seinem Bestseller-Buch gleichen Namens, sondern auch auf der grossen Bühne. «Alles, was Sie über klassische Musik wissen wollen» heisst das Motto bei diesem Konzert, durch das Daniel Hope und Pianist Sebastian Knauer humorvoll und gar nicht oberlehrhaft führen. Denn der Spass an der Musik steht in diesem Konzert ganz im Vordergrund, und sowohl Klassik-Grünschnäbel als auch alte Hasen kommen voll auf ihre Kosten.

Kein Vorverkauf – Freier Eintritt mit Kollekte
Konzert

Brahms in den Alpen: Thuner Werke Integral IV

Menuhin's Heritage Artist VI
Kammermusikfest Gstaad

Christel Lee, Violine
Menuhin's Heritage Artist
Andrei Ionita, Violoncello
Sebastian Knauer, Klavier
Hannelore Elsner, Schauspielerin
Stefan Gubser, Schauspieler


Johannes Brahms (1833-1897)
Cellosonate Nr. 2 F-Dur op. 99
Violinsonate Nr. 2 A-Dur op. 100 «Thuner-Sonate»
– Pause –
Klaviertrio Nr. 3 c-Moll op. 101
Briefwechsel Clara Schumann mit Johannes Brahms (Lesung in Deutsch)

Christel Lee wurde 1990 im US-Bundesstaat Indiana geboren und wuchs in Kanada auf. Nach ihrem Studium an der Juilliard School bei Naoko Tanaka und Kyung-Wha Chung wurde sie 2012 an der Kronberg Academy in die Klasse von Ana Chumachenco aufgenommen. Sie machte zunächst in der Reihe «Jeunes Etoiles» auf sich aufmerksam und wirkt seit 2017 am Projekt «Menuhin's Heritage Artists» mit. In diesem Jahr ist sie in einem zu 100 % Brahms gewidmeten Programm zu erleben, dem vierten und damit vorletzten Abschnitt der Vorstellung aller am Thunersee geschriebenen Werke des deutschen Komponisten. Dem Ganzen wird noch ein i-Tüpfelchen aufgesetzt: eine Lesung mit Auszügen aus dem Briefwechsel zwischen Brahms und der vor ihm innig verehrten Clara Schumann.
Konzert

Gstaad Vocal Academy - Abschlusskonzert

L'Heure Bleue

Abschlusskonzert Meisterkurs Prof. Silvana Bazzoni Bartoli

Weitere Informationen finden Sie unter www.gstaadacademy.ch

Kein Vorverkauf – Freier Eintritt mit Kollekte
Konzert

Le Alpi nell'opera italiana - Olga Peretyatko & Juan Diego Flórez

Opera GALA

Olga Peretyatko, Sopran
Juan Diego Flórez, Tenor
La Scintilla Oper Zürich
Riccardo Minasi, Leitung


Gaetano Donizetti (1797-1848)
Ballabile e Danza militare aus der Oper «L’assedio di Calais»
«Ah tardai troppo… oh luce di quest’anima», Arie der Linda aus der Oper «Linda di Chamounix» (1. Akt)
Vincenzo Bellini (1801-1835)
«Prendi l’anel ti dono», Duett Elvino-Amina aus der Oper «La sonnambula» (1. Akt)
«Ah non credea mirarti», Arie der Amina aus der Oper «La sonnambula» (2. Akt)
Ouvertüre zur Oper «Norma»
«Tutto è sciolto», Duett Elvino-Amina aus der Oper «La sonnambula» (2. Akt)
– Pause –
Gioacchino Rossini (1792-1868)
Ouvertüre zur Oper «Il barbiere di Siviglia»
«Asile héréditaire», Arie (mit Cabaletta) des Arnold aus der Oper «Guillaume Tell» (4. Akt)
«Sombre forêt», Romanze der Mathilde aus der Oper «Guillaume Tell» (2. Akt)
Giuseppe Verdi (1813-1901)
Ouvertüre zur Oper «Alzira»
Gioacchino Rossini (1792-1868)
«Oui, vous l'arrachez à mon âme», Duett Arnold-Mathilde aus der Oper «Guillaume Tell» (2. Akt)

Nach dem Wagnerabend mit Jonas Kaufmann präsentieren nun zwei Gesangsstars der Extraklasse ein zu 100 % italienisch geprägtes Opernprogramm und entführen uns mit Musik von Rossini, Bellini und Donizetti in die schwindelerregenden Höhen des Belcanto. Mit von der Partie ist La Scintilla, das ausgezeichnete Barockensemble des Opernhauses Zürich. Unter der Stabführung von Riccardo Minasi entführen uns Olga Peretyatko und Juan Diego Flórez in das Herzland der Alpen zwischen dem Vierwaldstätter See, dem Schauplatz von Rossinis «Guillaume Tell», und dem Hochgebirge von Chamonix in Donizettis «Linda», machen aber einen Abstecher in das nicht näher bezeichnete Schweizer Dorf, in dem Bellinis «La sonnambula» spielt.
Konzert

Matinée des Jeunes Etoiles VII - Kiefer Hablitzel | Göhner Preisträger-Konzert

Kammermusikfest Gstaad

Valerio Lisci, Harfe
Sherniyaz Mussakhan, Violine
Preisträger Kiefer Hablitzel | Göhner 2017


Nikolai Rimski-Korsakow (1844-1908)
Fantasie über «Der goldene Hahn» für Violine und Klavier
Carlos Salzedo (1885-1961)
Ballade für Harfe solo op. 28
Arvo Pärt (1935)
«Fratres» für Violine und Klavier
Nino Rota (1911-1979)
Sarabanda e Toccata für Harfe solo
Camille Saint-Saëns (1835-1921) / arr. Eugène Ysaÿe (1858-1931)
Caprice d'après l’Etude en forme de valse op. 52 für Violine und Klavier
Gabriel Fauré (1845-1924)
«Une Châtelaine en sa tour» für Harfe solo op. 110
Camille Saint-Saëns (1835-1921)
Fantasie für Violine und Harfe op. 124

Der 1994 in Turin geborene Valerio Lisci studiert in Mailand bei Gabriella Bosio, in Brüssel bei Annie Lavoisier und dann an der Musikhochschule Lausanne in der Klasse von Letizia Belmondo. Im Rahmen von Meisterkursen erhält er zudem wertvolle Ratschläge von Marie-Pierre Langlamet und Isabelle Moretti. Der 1993 in Kasachstan zur Welt gekommene Sherniyaz Mussakhan studiert am Tschaikowsky-Konservatorium in Moskau und anschliessend bei Pavel Vernikov in Sion und schliesst derzeit in der Klasse von Rainer Schmidt sein Masterstudium als Solist an der Musik-Akademie Basel ab. Er gewann 2006 den zweiten Preis beim David-Oistrach-Wettbewerb in Moskau und 2009 den zweiten Preis beim Lipinski- und Wieniawski-Wettbewerb in Lublin (Polen).
Familienprogramm

Auf den Spuren von Johannes Brahms - Kinder- & Familienkonzert

Discovery

70 Kinder und Jugendliche aus den Kantonen Bern und Waadt
Alex Wäber, Projektleitung
Norbert Steinwarz, Dorothee Caan, Leitung Choreografie
Julien Annoni, Alex Wäber, Leitung Musik
Anne-Christine Cettou, Musik & Choreografie
Tiffany Butt, Klavier


Musik von Johannes Brahms und Eigenkompositionen/Improvisationen der Kinder und Jugendlichen

Eine Tanz- und Musikperformance
Drei Schulklassen aus den Kantonen Bern und Waadt arbeiten seit Februar 2018 wöchentlich an der Performance, unter der professionellen Leitung von Choreographen und MusikerInnen. Der Schwerpunkt liegt im Bereich Bewegung, Tanz und Rhythmus. Ziel ist es, auf diese körperlich erlebbare Weise in die Musik von Brahms einzutauchen, sie mit Bewegung und Tanz zu interpretieren, sich inspirieren zu lassen und sich so intensiv damit auseinanderzusetzen. Lassen Sie sich vom Ergebnis überraschen!
Konzert

Gstaad Baroque Academy - Abschlusskonzert

L'Heure Bleue

Abschlusskonzert Meisterkurs Prof. Maurice Steger (Blockflöte)

Weitere Informationen finden Sie unter www.gstaadacademy.ch

Kein Vorverkauf – Freier Eintritt mit Kollekte
Konzert

«Famose Komposition» - Filarmonica della Scala Milano

Brahms in den Alpen: Thuner Werke Integral V
Sinfoniekonzert

Vilde Frang, Violine
Sol Gabetta, Violoncello
Filarmonica della Scala Milano
Christoph Eschenbach, Leitung


Johannes Brahms (1833-1897)
Doppelkonzert für Violine und Violoncello a-Moll op. 102
– Pause –
Antonin Dvořák (1841-1904)
Sinfonie Nr. 8 G-Dur op. 88

Geradezu luxuriös ist die Besetzung des Abschlusskonzerts dieses 62. Gstaad Menuhin Festival. Es gibt ein Wiedersehen mit der Filarmonica della Scala Milano unter Christoph Eschenbach, die uns vor allem mit dem viel zu selten gespielten Doppelkonzert von Brahms im perfekten Zusammenspiel der Solisten Vilde Frang und Sol Gabetta erfreuen wird. Dieses Werk, das der Dirigent Hans von Bülow als «famose Komposition» bezeichnete, entsteht in Thun während des Sommers von 1887 und berücksichtigt zum einen den Wunsch des Cellisten Robert Hausmann (der sich allerdings ein Konzert für sich allein erhoffte) als auch Brahms‘ Bestreben, sich mit seinem engsten Freund, dem Geiger Joseph Joachim, auszusöhnen, mit dem er sich nach dessen Scheidung entzweit hatte (er hatte für seine Ehefrau Partei ergriffen). Konzerte für mehrere Solisten waren im Zeitalter des Barock und der Wiener Klassik sehr in Mode. Im 19. Jahrhundert hatten sie hingegen Seltenheitswert. Eigentlich fällt einem dabei nur das Tripelkonzert von Beethoven ein.
Ereignisse / Kulturveranstaltung Kunstmuseum Bern Bern, Hodlerstr. 12
Ereignisse / Ausstellung Museumsnacht Bern Bern, Postfach
Ereignisse / Theater Schlachthaus Bern Bern, Rathausgasse 20/22
Ereignisse / Festival Berlin Music Video Awards Berlin, Warthestr. 29
Mi, 23.5.2018, 19:00 Uhr
Ereignisse / Kulturveranstaltung Dampfzentrale Bern Bern, Marzilistrasse 47
Haus für Neue Musik und zeitgenössischen Tanz
Ereignisse / Jazz Internationales Jazzfestival Bern Bern, Engestrasse 54a