STAATSOPERETTE DRESDEN

Als eine der wenigen Bühnen des heiteren Musiktheaters in Europa bietet die Staatsoperette Dresden mit ihrem breitgefächerten Repertoire aus Operette, Spieloper und Musical Unterhaltung und Amüsement auf höchstem Niveau für fast jedes Alter. So befinden sich neben den klassischen Operetten wie „Wiener Blut“, „Der Bettelstudent“ oder „Die Fledermaus“ auch „Die Zauberflöte“ und „Hänsel und Gretel“ sowie „Jekyll & Hyde“, „Chess“ und „My Fair Lady“ im abwechslungsreichen Spielplan.

Spielzeit 2010/11

Hello, Dolly!

Musical von Jerry Herman

Premiere am 4. September
mit neuer Solistenbesetzung: Elke Kottmair als Dolly

Jerry Herman gehört zu den erfolgreichsten Musicalkomponisten überhaupt. Seinen größten Erfolg landete er 1964 mit seinem unverwüstlichen Musical „Hello, Dolly!“, das neben einem perfekten Buch über großartige Rollen und unter anderem mit dem Titelsong „Hello, Dolly!“ über echte Hits verfügt. Die Rolle der Dolly ist bis heute eine Traumpartie für alle großen Musicaldarstellerinnen – an der Staatsoperette wird Bettina Weichert erstmals als Dolly zu erleben sein.
Der etwas eigenbrötlerische, aber wohlhabende Kaufmann Horace Vandergelder hat sich entschlossen, seiner Einsamkeit ein Ende zu bereiten und zu heiraten. Zu diesem Zweck engagiert er die verwitwete Heiratsvermittlerin Dolly Levi, die ihr Leben in vollen Zügen zu genießen weiß. Doch seit einiger Zeit fehlt auch ihr ein Partner, mit dem sie ihre Zukunft verbringen will. Und so setzt sie kurzentschlossen alles daran, den schwierigen Kunden Vandergelder davon zu überzeugen, dass keine andere als sie die Richtige für ihn sei...

Musikalische Leitung: Christian Garbosnik
Inszenierung: Winfried Schneider
Choreinstudierung: Thomas Runge
Dramaturgie: André Meyer
Technische Leitung: Mario Radicke
Choreographie: Winfried Schneider
Lichtgestaltung: Uwe Münnich
Bühnenbild: Daniel Gantz
Kostüme: Torsten Fietze

Termine:

Sa, 4.9.2010, 19:30 | Premiere
Di, 7.9.2010, 19:30
Sa, 11.9.2010, 19:30
So, 12.9.2010, 15:00
Sa, 16.10.2010, 19:30
So, 17.10.2010, 15:00
Do, 18.11.2010, 19:30
Fr, 19.11.2010, 19:30

Prinz Methusalem

Operette von Johann Strauss

Johann Strauss gilt als der Meister der Wiener Operette. Nun steht mit dem „Prinz Methusalem“ bereits zum dritten Mal eine Johann-Strauss- Entdeckung auf dem Spielplan der Staatsoperette Dresden. Auch in diesem Werk zeigt sich der Walzerkönig auf dem Höhepunkt seines musikalischen Könnens. Doch so herrlich frech wie hier waren die hinreißenden Melodien aus der Feder des Komponisten selten. Die nötige Prise Witz und Humor streute er als cleverer Komponist in amüsante Couplets, die bis heute nichts von ihrer Hintergründigkeit verloren haben. Für einen unterhaltsamen Abend garantiert Peter Ensikat, der dem "Prinzen Methusalem" im Auftrag der Staatsoperette Dresden den richtigen satirischen Schliff verleihen wird. Eigentlich ist für die beiden Herrscher von Rikarak und Trocadero alles ganz einfach: Prinz Methusalem von Rikarak soll Pulcinella, Tochter des Fürsten von Trocadero, heiraten, die Länder werden vereinigt und die Zukunft ist gesichert. Doch als ganz so einfach erweist sich die Realität nicht: Methusalem und Pulcinella verlieben sich nicht nur ineinander, sondern sie beginnen auch noch, ihre eigenen Wünsche durchzusetzen. Und die sehen völlig anders aus als die Pläne der Väter. Als dann auch noch in beiden Ländern die Bevölkerung revoltiert, kommen die beiden Herrscher in eine missliche Lage … Staatsoperette Dresden zuklappen

Musikalische Leitung: Ernst Theis
Inszenierung: Adriana Altaras

Termine:

Fr, 10.9.2010, 19:30
Do, 14.10.2010, 19:30
Fr, 15.10.2010, 15:00
Di, 16.11.2010, 19:30
Mi, 17.11.2010, 15:00
Di, 28.12.2010, 19:30
Mi, 29.12.2010, 19:30

Konzert: LEBEN IN DIESER ZEIT - Radiomusiken

Musikalische Leitung: Ernst Theis

Erich Kästner ist der zeitkritische Textautor einer Entdeckung der Staatsoperette, die bereits 2008 Publikum und Presse zu Begeisterungsstürmen hinriss: „Leben in dieser Zeit“, einer ebenso vergnüglichen, wie zeitlos-treffsicheren Komposition von Edmund Nick. Erfolg und Nachfrage nach dieser ohrwurmreichen, swingenden Zeitrevue sind so groß, dass wir sie erneut für Sie spielen werden.
Bereits zum dritten Mal präsentiert die Staatsoperette damit an diesem Termin Außergewöhnliches: Entdeckungen aus der Zeit, als die Musik das Radio fand und Komponisten der unterschiedlichsten musikalischen Richtungen dazu aufgerufen waren, für das neue Medium eine verständliche, unterhaltsame Musik zu schaffen. Zwei Berliner Archiven ent-
rissene Neuentdeckungen dieser Musiken ergänzen das Programm:
Mischa Spolianskys impulsives „Charleston-Caprice“ für großes
Orchester und eines der ersten musiktheatralischen Werke für das Radio überhaupt: Walter Gronostays klangmalerisch faszinierendes und rhythmisch packendes Hörspiel „Mord“. zuklappen

Termine:

Sa, 2.10.2010, 19:30
So, 3.10.2010, 15:00

Die Fledermaus

Operette von Johann Strauss

Gabriel von Eisenstein hat seinem Freund Dr. Falke übel mitgespielt: nach einer durchzechten Nacht hat er ihn im Kostüm einer Fledermaus betrunken auf einer Parkbank liegenlassen und ihn so zum Gespött der Nachbarn gemacht. Seither sinnt Dr. Falke auf Rache. Eine günstige Gelegenheit bietet sich ihm auf dem Ball des Prinzen Orlofsky...
„Die Fledermaus“ ist bis heute die populärste Operette von Johann Strauss und das wohl am meisten gespielte Werk des Genres überhaupt. Ein Meisterwerk des Wiener Walzerkönigs voller bekannter Melodien.
Und mit Tom Pauls als Gefängniswärter Frosch kann man sich auf einen höchst amüsanten Abend freuen.

Musikalische Leitung: Ernst Theis
Inszenierung: Peter Kube
Ausstattung: Barbara Blaschke
Choreinstudierung: Thomas Runge
Dramaturgie: André Meyer
Technische Leitung: Mario Radicke
Choreographie: Winfried Schneider

Termine:

Do, 30.9.2010, 19:30
So, 31.10.2010, 19:30
Mo, 1.11.2010, 15:00

La Perichole

Operette von Jacques Offenbach
neu ins Deutsche übertragen von Peter Ensikat

Die Werke Jacques Offenbachs, des Erfinders der Operette, stehen schon seit einigen Jahren neben den Werken Johann Strauss´, im Zentrum des Spielplans der Staatsoperette Dresden. Dabei richtet das Ensemble in der Umsetzung sein besonderes Augenmerk auf die satirischen Qualitäten der Operetten des sogenannten „Mozart der Champs- Elysées“. Nach Neuinszenierungen der „Schönen Helena“ und dem „Ritter Blaubart“ in den vergangenen Spielzeiten folgt nun die Opéra-bouffe „La Périchole“. Der Vizekönig von Peru genießt es regelmäßig, sich unerkannt im Jubel seines Volkes zu sonnen. Bei einer seiner Exkursionen durch die Straßen der Hauptstadt trifft er auf die arme Straßensängerin Périchole und verliebt sich in sie. Seinem Ansinnen, Périchole als seine Mätresse in seinem Palast wohnen zu lassen, widerspricht eigentlich nur der Umstand, dass im Palast keine unverheiratete Frauen leben dürfen. Also muss kurzerhand ein Bräutigam her. Der scheint sich in Péricholes Verlobtem Piquillo schnell gefunden zu haben. Doch dieser weigert sich, in dem perfiden Plan des Vizekönigs die ihm zugedachte Rolle des gehörnten Ehemanns zu spielen...
Das Libretto zu dieser satirischen, herrliche Kapriolen schlagenden Operette von Jacques Offenbach schrieben keine geringeren als Henri Meilhac und Ludovic Halévy: die beiden haben nicht nur regelmäßig mit Offenbach zusammengearbeitet, sondern sie schufen auch den Text für Georges Bizets „Carmen“, die in dieser Spielzeit ebenfalls an der Staatsoperette zu sehen ist. Wie bei Bizets Meisterwerk griffen sie auch hier ähnlich erfolgreich auf ein Werk von Prosper Merimée zurück. Und Offenbach? – Den regte die Geschichte um die arme Straßensängerin Périchole, die in die Finger der Politik gerät, zu einer seiner schönsten Partituren an, die von Chefdirigent Ernst Theis einstudiert wird.
Das Werk kommt in Dresden in der von Offenbach bearbeiteten Wiener Fassung von 1874 zur Aufführung. Für ihre Neuinszenierung hat die Staatsoperette bei dem Kabarettisten Peter Ensikat eine Neuübersetzung des Werkes in Auftrag gegeben. Er wird mit seinem Text die satirischen und zu Offenbachs Zeit aktuellen Hintergründigkeiten des Librettos in die Gegenwart übertragen, ohne dass das Original seinen Charme verliert.

Musikalische Leitung: Ernst Theis
Inszenierung: Michiel Dijkema
Choreinstudierung: Thomas Runge
Bühnenbild: Michiel Dijkema
Kostüme: Claudia Damm

Termine:

So, 31.10.2010, 19:30
Sa, 6.11.2010, 19:30
Mi, 15.12.2010, 19:30
Do, 16.12.2010, 19:30

Staatsoperette Dresden

Pirnaer Landstraße 131
D-01257 Dresden

Telefon: +49 (0)351-20799-0
E-Mail: info@staatsoperette-dresden.de

Öffnungszeiten:
Mo 11.00 Uhr - 16.00 Uhr
Di - Fr 11.00 Uhr - 19.00 Uhr
Sa 16.00 Uhr - 19.00 Uhr
So und an Feiertagen ab eine Stunde vor Vorstellungsbeginn

Kartenverkauf:
Theaterkasse/Abendkasse Staatsoperette
Telefon: (03 51) 2 07 99 29 Tag und Nacht
Fax: (03 51) 2 07 99 37