STAATSOPERETTE DRESDEN

Als eine der wenigen Bühnen des heiteren Musiktheaters in Europa bietet die Staatsoperette Dresden mit ihrem breitgefächerten Repertoire aus Operette, Spieloper und Musical Unterhaltung und Amüsement auf höchstem Niveau für fast jedes Alter. So befinden sich neben den klassischen Operetten wie „Wiener Blut“, „Der Bettelstudent“ oder „Die Fledermaus“ auch „Die Zauberflöte“ und „Hänsel und Gretel“ sowie „Jekyll & Hyde“, „Chess“ und „My Fair Lady“ im abwechslungsreichen Spielplan.


Spielzeit 2014/15

Catch me if you can

Musical von Shaiman / Wittman

Premiere: 30. Januar 2015

Abagnale Jr. reißt mit 16 Jahren von zu Hause aus und beginnt Schecks zu fälschen, bevor er eine erfolgreiche Karriere als Hochstapler startet: Über Jahre gibt er sich als Pilot, Arzt oder Rechtsanwalt aus und erschwindelt sich so noch vor seinem 21. Geburtstag ein Vermögen von 2,5 Millionen Dollar. Nebenbei liefert er sich ein Katz- und Maus-Spiel mit dem ehrgeizigen FBI-Agenten Carl Hanratty, der ihn kreuz und quer durch Amerika jagt. Doch als sich Frank Jr. in die Krankenschwester Brenda verliebt, begeht er einen entscheidenden Fehler…

„Catch Me If You Can“ erzählt die wahre Geschichte des raffinierten Betrügers Frank Abagnale Jr., der zwar zu 12 Jahren Gefängnis verurteilt, jedoch dank seiner „kriminellen Fähigkeiten“ vorzeitig entlassen wurde und bis zu seiner Pensionierung ein wichtiger Mitarbeiter im Betrugsdezernat des FBI war. 2002 wurde Abagnales Biographie von Steven Spielberg mit Leonardo di Caprio und Tom Hanks verfilmt. Der Dramatiker Terrence McNally („Meisterklasse“) formte aus dem Stoff ein Musical-Libretto mit jeder Menge Witz und großen Gefühlen, das mit dem fantastischen Jazz- und Swingsound von Marc Shaimans Partitur eine Verbindung voller Tempo und Esprit eingeht. Aus der Kombination von intimen Szenen und glamourösen Showelementen bezieht „Catch Me If You Can“ seine Einzigartigkeit, die es seit seiner Uraufführung 2011 am New Yorker Broadway zu einem der größten Musical-Erfolge der letzten Jahre werden ließ.

Musikalische Leitung: Peter Christian Feigel

Termine:

Fr, 30.1.2015, 19:30 | Premiere |
Sa, 31.1.2015, 19:30 |

Der Zarewitsch

Operette von Franz Lehár

Im St. Petersburger Zarenpalast macht man sich Sorgen um die Thronfolge. Der junge Zarewitsch Alexej lebt asketisch wie ein Mönch und will von Frauen nichts wissen. So greift man im Interesse des Staates zu einer List: Um den Prinzen für die Ehe „vorzubereiten“, schickt man die blutjunge Balletttänzerin Sonja zu ihm, verkleidet als Tscherkessen-Soldat. Alexej entdeckt den Betrug jedoch sehr bald. Um Ruhe vor den Hofschranzen zu haben, gibt er Sonja zum Schein als seine Geliebte aus. Als die offizielle Braut des Zarewitschs eintrifft, fliehen die beiden nach Neapel. Doch nach dem Tod des Zaren muss Alexej den väterlichen Thron besteigen. Sonja bleibt allein in Italien zurück.

Die Operette „Der Zarewitsch“ basiert auf dem gleichnamigen historischen Schauspiel der polnischen Autorin Gabryela Zapolska. Das schwermütige Sentiment kam Franz Lehár sehr entgegen. Seit seiner Uraufführung 1927 in Berlin wurde dem „Zarewitsch“ ein unaufhaltsamer Siegeszug durch die Theater Europas zuteil. Daran hatte auch der legendäre Richard Tauber mit dem wehmütigen „Es steht ein Soldat am Wolgastrand“ großen Anteil. Doch auch Sonjas Liebeslied „Einer wird kommen“ und das Duett „Warum hat jeder Frühling, ach, nur einen Mai“ stehen stellvertretend für den einzigartigen Melodienreichtum der tanz- und sangesfreudigen Partitur.

Musikalische Leitung: Andreas Schüller
Inszenierung: Robert Lehmeier
Ausstattung: Markus Meyer
Choreographie: Christopher Tölle
Choreinstudierung: Thomas Runge
Dramaturgie: Heiko Cullmann
Technische Leitung: Mario Radicke

Termine:

Mi, 3.12.2014, 19:30 |
Do, 4.12.2014, 19:30 |

Gasparone

Operette von Carl Millöcker

„Gasparone“, eine Operette mit viel Lokalkolorit und einer genialen Hauptidee: Der legendäre Halunke Gasparone dient nämlich als Vorwand für allerlei sympathisch-krumme Touren von Räubern und Gendarmen gleichermaßen. Immerhin ist Gasparone aber auch von Nutzen, wenn die junge, reiche Witwe Carlotta ihr gestohlenes Geld zurück erhalten und nebenbei den richtigen Mann bekommen soll.

Carl Millöcker, als Wiener Kapellmeister mit allen Theaterwassern gewaschen, komponierte für die verrückt-spaßige Geschichte eine mustergültige Operettenmusik, die den „Gasparone“ alsbald auf viele Bühnen zwischen Berlin und New York brachte. So konnte Millöcker nahtlos an den Erfolg seines „Bettelstudenten“ anknüpfen. Die Inszenierung der Staatsoperette Dresden orientiert sich an der Urfassung von „Gasparone“, die mit den operettentypischen Charakteren und Wendungen virtuos spielt.

Musikalische Leitung: Christoph Lichdi / Christian Garbosnik
Inszenierung: Matthias Oldag
Ausstattung: Barbara Blaschke
Choreinstudierung: Thomas Runge
Dramaturgie: Heiko Cullmann
Technische Leitung: Mario Radicke

Termine:

Di, 30.12.2014, 19:30 |
Mi, 31.12.2014, 15:00 |
Mi, 31.12.2014, 19:30 |

My Fair Lady

Musical nach George Bernard Shaws Schauspiel „Pygmalion“ von Alan Jay Lerner und Frederick Loewe

Henry Higgins, eingefleischter Junggeselle und Sprachprofessor, will aus einem einfachen Blumenmädchen mit Gassenjargon in kürzester Zeit eine Lady mit perfekter Aussprache machen. Dafür gibt Tom Pauls – alias Henry Higgins – alles, um dieses Ziel zu erreichen.
Auch noch 56 Jahre nach der legendären Uraufführung amüsiert dieses Experiment nach wie vor.

Musikalische Leitung: Christian Garbosnik / Peter Christian Feigel
Choreinstudierung: Thomas Runge
Dramaturgie: André Meyer
Technische Leitung: Mario Radicke
Choreographie: Bernd Lanzke / Winfried Schneider
Kostüme: Silke Führich

Termine:

Mi, 10.12.2014, 19:30 |
Do, 11.12.2014, 19:30 |

Giuditta

Operette von Franz Lehár

„Freunde, das Leben ist lebenswert“, singt der Tenor, kaum dass er auf der Bühne ist, in Lehárs „Giuditta“, und später wird ihm die Titelheldin mit „Meine Lippen, sie küssen so heiß“ antworten. Die beiden Ohrwürmer stehen in diesem letzten Bühnenwerk des Komponisten für die damalige Starbesetzung mit Richard Tauber und Jarmila Novotná. Die Sehnsucht nach Liebe und Schönheit führt Giuditta in die Arme des Soldaten Octavio. Gemeinsam machen sie sich auf – in ein Abenteuer mit offenem Ausgang.

Wie Operette ans Herz geht, ist bei Franz Lehár und seinen Textdichtern immer aufs Neue meisterhaft gestaltet. Nahe bei der Oper siedelte Lehár seine mit den Wiener Philharmonikern uraufgeführte „Giuditta“ an und nannte sie doch eine „musikalische Komödie“. Mit einer Fülle schöner Melodien und prächtiger Klänge zeichnet der Komponist scharfe Charaktere, die der großen Operettentradition neue, glühende Farben abgewinnen.

Musikalische Leitung: Christian Garbosnik
Inszenierung: Robert Lehmeier
Ausstattung: Markus Meyer
Choreinstudierung: Thomas Runge
Dramaturgie: Heiko Cullmann
Technical director: Mario Radicke

Termine:

Sa, 27.12.2014, 19:30 |
So, 28.12.2014, 15:00 |

Die verkaufte Braut

Operette von Bedřich Smetana

Eröffnung Johann Strauss Festival

Die schöne Bauerntochter Marie liebt den aus der Fremde zugewanderten und scheinbar mittellosen Knecht Hans. Doch ihre Eltern haben für sie mit Hilfe des Heiratsvermittlers Kezal eine standesgemäße Ehe mit Wenzel, dem Sohn des reichen Grundbesitzers Micha, arrangiert. Allen elterlichen Plänen zum Trotz versprechen sich jedoch Marie und Hans ewige Treue und beginnen ein komisches Verwirrspiel: Marie führt den schüchternen Wenzel an der Nase herum und erzählt ihm Schauermärchen über seine zukünftige Braut. Und Hans seinerseits gibt vor, für eine Abstandssumme von 300 Gulden auf Marie zu verzichten – vorausgesetzt, sie heiratet keinen anderen als „den Sohn des Micha“. Unter Zeugen wird der Vertrag über den Verkauf der Braut aufgesetzt…

„Die verkaufte Braut“ gilt als die tschechische Nationaloper schlechthin,
auch wenn die Uraufführung 1866 in Prag anfangs nur wenig Beifall fand. Heute gehört das Werk, das der Komponist selbst als „Operette“ bezeichnete, mit seiner perfekten Mischung aus innig slawischem Gefühl und praller Komik auch international zu den populärsten des Repertoires. Bedřich Smetanas Partitur besticht durch ihre Fülle an kunstvollen Ensembles, vitalen Chören und zündenden Volkstänzen sowie die lebensnahe Charakterzeichnung der Personen.

Musikalische Leitung: Andreas Schüller
Inszenierung: Arne Böge
Ausstattung: Hendrik Scheel
Choreinstudierung: Thomas Runge
Dramaturgie: Heiko Cullmann
Technische Leitung: Mario Radicke
Choreographie: Radek Stopka

Termine:

Do, 18.12.2014, 19:30 |
Fr, 19.12.2014, 19:30 |

Der Zauberer von Oz

Musical nach dem Kinderbuch von Lyman Frank Baum

Kaum zu glauben: Dieses wunderbare Musical wurde an der Staatsoperette Dresden noch nicht aufgeführt. Nachdem die träumerische Dorothy durch einen wilden Sturm über den Regenbogen getragen wird, erhält sie Verstärkung durch Vogelscheuche, Blechmann und Löwe. Gemeinsam mit dem mitgereisten Hund Toto machen sie sich auf in die Smaragdenstadt, zum Zauberer von Oz. Alles geht gut: Dorothy und Toto gelangen wieder nach Hause und das muntere Trio aus Vogelscheuche, Blechmann und Löwe wird in Zukunft das Schlaraffenland regieren.

Der Komponist Harold Arlen lernte das musikalische Handwerk von der Pike auf als Musiker, Sänger und Pianist. Seine Musik für den Film „Der Zauberer von Oz“ mit Judy Garland war 1939 ein so großer Erfolg, dass Arlen daraus ein Bühnenmusical schuf, dessen Popularität der Filmvorlage kaum nachsteht. Denn: Niemand besingt den Regenbogen schöner als die junge Dorothy, keiner wünscht sich so rührend einen Verstand wie die Vogelscheuche! Und „Over the Rainbow“ ist längst ein Evergreen: Nicht nur Barbra Streisand und Nina Hagen sangen es, auch der gewichtige Hawaiianer Israel "Iz" Kamakawiwo’ole ging mit ihm in die Popgeschichte ein.

Musikalische Leitung: Peter Christian Feigel
Inszenierung: Arne Böge
Ausstattung: Hendrik Scheel
Choreinstudierung: Thomas Runge
Dramaturgie: Heiko Cullmann
Technische Leitung: Marcus Großer
Choreographie: Christopher Tölle

Termine:

Sa, 22.11.2014, 19:30 |
So, 23.11.2014, 15:00 |
Sa, 13.12.2014, 18:00 |
So, 14.12.2014, 15:00 |
Sa, 20.12.2014, 18:00 |
So, 21.12.2014, 15:00 |

WEIHNACHTSSHOW der Staatsoperette Dresden

Was geschieht eigentlich nachts auf einem Weihnachtsmarkt?
All die beliebten Weihnachtsmänner, Pflaumentoffel und Schneemänner treffen sich dann zu ihrer ganz besonderen Weihnachtsfeier. So erlebt
es zumindest ein junges Paar, das sich auf dem dunklen Weihnachts-
markt verirrt. Zufällig geraten sie dort in ein Fest der besonderen Art und erleben erstaunliche Abenteuer. Den Höhepunkt bildet eine aberwitzige Entführung.

Die rasante Weihnachtsshow der Staatsoperette Dresden spielt augen-
zwinkernd mit weihnachtlichen Motiven und Liedern. Neben bekannten Weihnachtsliedern erklingen in der Show zahlreiche Hits aus Musicals und Filmen. Freuen Sie sich auf einen märchenhaften Abend mit doppeltem Boden. Lassen Sie sich von Solisten, Chor, Ballett und Orchester der Staatsoperette in Festtagsstimmung bringen.

Musikalische Leitung: Christian Garbosnik / Peter Christian Feigel
Inszenierung: Winfried Schneider
Ausstattung: Manfred Bitterlich
Dramaturgie: André Meyer
Technische Leitung: Mario Radicke
Choreographie: Winfried Schneider

Termine:

Sa, 29.11.2014, 19:30 | Wiederaufnahme |
So, 30.11.2014, 15:00 |
Di, 2.12.2014, 11:00 |
Fr, 5.12.2014, 19:30 |
Sa, 6.12.2014, 18:00 |
So, 7.12.2014, 15:00 |
Di, 16.12.2014, 19:30 |
Mi, 17.12.2014, 19:30 |
Di, 23.12.2014, 19:30 |
Do, 25.12.2014, 19:30 |
Fr, 26.12.2014, 15:00 |

Staatsoperette Dresden

Pirnaer Landstraße 131
D 01257 Dresden

Telefon: +49 (0)351-20799-0
E-Mail: info@staatsoperette-dresden.de

Öffnungszeiten:
Mo 11.00 Uhr - 16.00 Uhr
Di - Fr 11.00 Uhr - 19.00 Uhr
Sa 16.00 Uhr - 19.00 Uhr
So und an Feiertagen ab eine Stunde vor Vorstellungsbeginn

Kartenverkauf:
Theaterkasse/Abendkasse Staatsoperette
Telefon: (03 51) 2 07 99 29 Tag und Nacht
Fax: (03 51) 2 07 99 37