STAATSOPERETTE DRESDEN

Als eine der wenigen Bühnen des heiteren Musiktheaters in Europa bietet die Staatsoperette Dresden mit ihrem breitgefächerten Repertoire aus Operette, Spieloper und Musical Unterhaltung und Amüsement auf höchstem Niveau für fast jedes Alter. So befinden sich neben den klassischen Operetten wie „Wiener Blut“, „Der Bettelstudent“ oder „Die Fledermaus“ auch „Die Zauberflöte“ und „Hänsel und Gretel“ sowie „Jekyll & Hyde“, „Chess“ und „My Fair Lady“ im abwechslungsreichen Spielplan.


Spielzeit 2014/15

Der Zarewitsch

Operette von Franz Lehár

Premiere: 10. Oktober 2014

Im St. Petersburger Zarenpalast macht man sich Sorgen um die Thronfolge. Der junge Zarewitsch Alexej lebt asketisch wie ein Mönch und will von Frauen nichts wissen. So greift man im Interesse des Staates zu einer List: Um den Prinzen für die Ehe „vorzubereiten“, schickt man die blutjunge Balletttänzerin Sonja zu ihm, verkleidet als Tscherkessen-Soldat. Alexej entdeckt den Betrug jedoch sehr bald. Um Ruhe vor den Hofschranzen zu haben, gibt er Sonja zum Schein als seine Geliebte aus. Als die offizielle Braut des Zarewitschs eintrifft, fliehen die beiden nach Neapel. Doch nach dem Tod des Zaren muss Alexej den väterlichen Thron besteigen. Sonja bleibt allein in Italien zurück.

Die Operette „Der Zarewitsch“ basiert auf dem gleichnamigen historischen Schauspiel der polnischen Autorin Gabryela Zapolska. Das schwermütige Sentiment kam Franz Lehár sehr entgegen. Seit seiner Uraufführung 1927 in Berlin wurde dem „Zarewitsch“ ein unaufhaltsamer Siegeszug durch die Theater Europas zuteil. Daran hatte auch der legendäre Richard Tauber mit dem wehmütigen „Es steht ein Soldat am Wolgastrand“ großen Anteil. Doch auch Sonjas Liebeslied „Einer wird kommen“ und das Duett „Warum hat jeder Frühling, ach, nur einen Mai“ stehen stellvertretend für den einzigartigen Melodienreichtum der tanz- und sangesfreudigen Partitur.

Termine:

Fr, 10.10.2014, 19:30 | Premiere |
So, 12.10.2014, 15:00 |
Di, 14.10.2014, 19:30 |

Der kleine Horrorladen

Buch von Howard Ashman | Musik von Alan Menken

Der schüchterne Seymour arbeitet in einem armseligen Blumenladen. Bevor er endgültig rausgeschmissen wird, gibt ihm sein Chef noch eine allerletzte Chance: Seymour muss mit einer selbstgezüchteten Pflanze Erfolg haben. Doch was macht man mit dem Pflänzchen, einer Mischung aus einer Butterblume und einer Venusfliegenfalle, das partout nicht wachsen will? Seymour gibt ihr zuerst den Namen seiner geheimen Liebe Audrey. Und so ganz nebenbei entdeckt er noch eine botanische Sensation: Audrey Zwo ernährt sich von Menschenblut! Während die gierige Pflanze wächst und gedeiht, welkt „Blutspender“ Seymour dahin. Doch beide werden berühmt. Dass dabei der eine oder andere Ladenbesucher an Audrey Zwo verfüttert wird, steht allerdings auf einem anderen Blatt…

Die Musicalfassung von Roger Cormans Horrorfilm-Parodie „Little Shop of Horrors“ erlebte 1982 in einem winzigen Theater in New York ihre Uraufführung. Der Erfolg war so groß, dass die schräge Show schon bald in ein großes Theater umziehen musste, wo sie die nächsten sechs Jahre ununterbrochen lief. Von dort trat „Der kleine Horrorladen“ seinen Siegeszug um die ganze Welt an, der ihn nun auch an die Staatsoperette Dresden führt, wo das temporeiche Kultmusical mit seinen schmissigen Songs und einer gehörigen Portion schwarzen Humors für garantiert gute Laune sorgen wird.

Musikalische Leitung: Peter Christian Feigel
Inszenierung: Giorgio Madia
Ausstattung: Cordelia Matthes
Dramaturgie: Heiko Cullmann
Technische Leitung: Mario Radicke
Choreographie: Giorgio Madia

Termine:

Sa, 6.9.2014, 19:30 |
So, 7.9.2014, 15:00 |
Sa, 27.9.2014, 19:30 |
So, 28.9.2014, 15:00 |

Eine Nacht in Venedig

Operette Johann Strauss

Dass eine so typische Wiener Operette wie „Eine Nacht in Venedig“, die an einem Sehnsuchtsort im Süden spielt, ausgerechnet in Berlin uraufgeführt wurde, gründet im Privaten: Johann Strauss wollte sich am Direktor des Theaters an der Wien rächen, mit dem seine Frau ein Techtelmechtel hatte. Amüsant verwickelt ist auch die „Nacht in Venedig“. Alles ist da, was sich für eine Operette gehört: Verkleidung, Verwechslung, Intrige, erotisches Durcheinander zur Mitternacht und ein Ende, bei dem auf dem Markusplatz „Spaß und Tollheit und Lust“ regieren. Venedig ist dabei der pittoreske Hintergrund für ein Geschehen, das im Grunde überall spielen könnte...

Die erste Aufführung der „Nacht in Venedig“ fand an der Spree statt – den wahren Glanz entfaltete „Eine Nacht in Venedig“ aber an der Donau. Mit den größten Stars der Zeit besetzt, wurde die Wiener Premiere zum Startschuss vieler Erfolge. Zahlreiche Bearbeitungen und mehrere Verfilmungen mehrten den Ruhm dieser Operette. Die Staatsoperette Dresden wird deren ursprünglichen Charme zum Leitbild ihrer Neuproduktion nehmen.

Musikalische Leitung: Andreas Schüller
Inszenierung: Jasmin Solfaghari
Choreinstudierung: Thomas Runge
Dramaturgie: Heiko Cullmann
Bühnenbild: Mark Gläser
Kostüme: Petra Reinhardt
Technical director: Mario Radicke

Termine:

Sa, 13.9.2014, 19:30 |
So, 14.9.2014, 15:00 |
Mi, 24.9.2014, 19:30 |
Do, 25.9.2014, 19:30 |

Gasparone

Operette von Carl Millöcker

„Gasparone“, eine Operette mit viel Lokalkolorit und einer genialen Hauptidee: Der legendäre Halunke Gasparone dient nämlich als Vorwand für allerlei sympathisch-krumme Touren von Räubern und Gendarmen gleichermaßen. Immerhin ist Gasparone aber auch von Nutzen, wenn die junge, reiche Witwe Carlotta ihr gestohlenes Geld zurück erhalten und nebenbei den richtigen Mann bekommen soll.

Carl Millöcker, als Wiener Kapellmeister mit allen Theaterwassern gewaschen, komponierte für die verrückt-spaßige Geschichte eine mustergültige Operettenmusik, die den „Gasparone“ alsbald auf viele Bühnen zwischen Berlin und New York brachte. So konnte Millöcker nahtlos an den Erfolg seines „Bettelstudenten“ anknüpfen. Die Inszenierung der Staatsoperette Dresden orientiert sich an der Urfassung von „Gasparone“, die mit den operettentypischen Charakteren und Wendungen virtuos spielt.

Musikalische Leitung: Christoph Lichdi / Christian Garbosnik
Inszenierung: Matthias Oldag
Ausstattung: Barbara Blaschke
Choreinstudierung: Thomas Runge
Dramaturgie: Heiko Cullmann
Technische Leitung: Mario Radicke

Termine:

Di, 9.9.2014, 19:30 |
Mi, 10.9.2014, 19:30 |
Sa, 4.10.2014, 19:30 |

Viel Lärm um Liebe (The Firebrand of Florence)

Broadway-Operette von Kurt Weill

Florenz im Jahre 1535. Der lüsterne Herzog von Florenz liebt Angela, das attraktive Modell des berühmten Bildhauers Benvenuto Cellini, auf den wiederum die liebestolle Herzogin ein Auge geworfen hat. Eine Intrige wird mit einer anderen pariert und Cellini, der notorische Frauenheld und Hitzkopf, muss sogar nach Frankreich fliehen. Dort gibt es für die erotisch-doppelbödige Vierecks-Geschichte ein operettenseliges Happy End.

Mit „Viel Lärm um Liebe“ hebt die Staatsoperette Dresden einen Schatz aus der amerikanischen Schaffensperiode von Kurt Weill. Für die Broadway-Operette entwickelte er einen neuen Stil, der sich durch Grazie, geistreichen Charme, temperamentvolle Rhythmik und tänzerische Leichtigkeit auszeichnet. Der Formschatz der spritzigen Partitur reicht dabei von frechen Couplets und melodisch einprägsamen Arien bis zu meisterhaften Ensemblesätzen und Ballettmusiken in der Tradition von Jacques Offenbach und Johann Strauss, so dass auch die Liebhaber der klassischen Operette auf ihre Kosten kommen. Nach mehreren konzertanten Aufführungen in London, Wien und Dessau wird „Viel Lärm um Liebe“ seit seiner Uraufführung 1945 in New York erstmals szenisch in Europa zu erleben sein.

Musikalische Leitung: Andreas Schüller
Inszenierung: Holger Hauer
Ausstattung: Christoph Weyers
Choreinstudierung: Thomas Runge
Dramaturgie: Heiko Cullmann

Termine:

Mi, 17.9.2014, 19:30 |
Do, 18.9.2014, 19:30 |
Di, 11.11.2014, 19:30 |

My Fair Lady

Musical nach George Bernard Shaws Schauspiel „Pygmalion“ von Alan Jay Lerner und Frederick Loewe

Henry Higgins, eingefleischter Junggeselle und Sprachprofessor, will aus einem einfachen Blumenmädchen mit Gassenjargon in kürzester Zeit eine Lady mit perfekter Aussprache machen. Dafür gibt Tom Pauls – alias Henry Higgins – alles, um dieses Ziel zu erreichen.
Auch noch 56 Jahre nach der legendären Uraufführung amüsiert dieses Experiment nach wie vor.

Musikalische Leitung: Christian Garbosnik / Peter Christian Feigel
Choreinstudierung: Thomas Runge
Dramaturgie: André Meyer
Technische Leitung: Mario Radicke
Choreographie: Bernd Lanzke / Winfried Schneider
Kostüme: Silke Führich

Termine:

Sa, 20.9.2014, 19:30 |
So, 21.9.2014, 15:00 |
Do, 13.11.2014, 19:30 |

Staatsoperette Dresden

Pirnaer Landstraße 131
D 01257 Dresden

Telefon: +49 (0)351-20799-0
E-Mail: info@staatsoperette-dresden.de

Öffnungszeiten:
Mo 11.00 Uhr - 16.00 Uhr
Di - Fr 11.00 Uhr - 19.00 Uhr
Sa 16.00 Uhr - 19.00 Uhr
So und an Feiertagen ab eine Stunde vor Vorstellungsbeginn

Kartenverkauf:
Theaterkasse/Abendkasse Staatsoperette
Telefon: (03 51) 2 07 99 29 Tag und Nacht
Fax: (03 51) 2 07 99 37