STAATSOPERETTE DRESDEN

Als eine der wenigen Bühnen des heiteren Musiktheaters in Europa bietet die Staatsoperette Dresden mit ihrem breitgefächerten Repertoire aus Operette, Spieloper und Musical Unterhaltung und Amüsement auf höchstem Niveau für fast jedes Alter. So befinden sich neben den klassischen Operetten wie „Wiener Blut“, „Der Bettelstudent“ oder „Die Fledermaus“ auch „Die Zauberflöte“ und „Hänsel und Gretel“ sowie „Jekyll & Hyde“, „Chess“ und „My Fair Lady“ im abwechslungsreichen Spielplan.


Spielzeit 2013/14

Die verkaufte Braut

Operette von Bedřich Smetana

Premiere: 02. Mai 2014

Eröffnung Johann Strauss Festival

Die schöne Bauerntochter Marie liebt den aus der Fremde zugewanderten und scheinbar mittellosen Knecht Hans. Doch ihre Eltern haben für sie mit Hilfe des Heiratsvermittlers Kezal eine standesgemäße Ehe mit Wenzel, dem Sohn des reichen Grundbesitzers Micha, arrangiert. Allen elterlichen Plänen zum Trotz versprechen sich jedoch Marie und Hans ewige Treue und beginnen ein komisches Verwirrspiel: Marie führt den schüchternen Wenzel an der Nase herum und erzählt ihm Schauermärchen über seine zukünftige Braut. Und Hans seinerseits gibt vor, für eine Abstandssumme von 300 Gulden auf Marie zu verzichten – vorausgesetzt, sie heiratet keinen anderen als „den Sohn des Micha“. Unter Zeugen wird der Vertrag über den Verkauf der Braut aufgesetzt…

„Die verkaufte Braut“ gilt als die tschechische Nationaloper schlechthin,
auch wenn die Uraufführung 1866 in Prag anfangs nur wenig Beifall fand. Heute gehört das Werk, das der Komponist selbst als „Operette“ bezeichnete, mit seiner perfekten Mischung aus innig slawischem Gefühl und praller Komik auch international zu den populärsten des Repertoires. Bedřich Smetanas Partitur besticht durch ihre Fülle an kunstvollen Ensembles, vitalen Chören und zündenden Volkstänzen sowie die lebensnahe Charakterzeichnung der Personen.

Musikalische Leitung: Andreas Schüller
Inszenierung: Arne Böge
Ausstattung: Hendrik Scheel
Choreinstudierung: Thomas Runge
Dramaturgie: Heiko Cullmann
Technische Leitung: Mario Radicke
Choreographie: Radek Stopka

Termine:

Fr, 2.5.2014, 19:30 | Premiere |
Sa, 3.5.2014, 19:30 |
Do, 15.5.2014, 19:30 |
Fr, 16.5.2014, 19:30 |
Do, 5.6.2014, 19:30 |
Fr, 6.6.2014, 19:30 |

Der Carneval in Rom

Johann Strauss Festival Dresden

präsentiert von Désirée Nick | moderierte Aufführung

Ein junges Mädchen namens Marie wartet seit einem Jahr auf den Maler Arthur Bryk. Er hat sie auf der Durchreise nach Italien gemalt und ihr die Ehe versprochen. In Rom hat Bryk sie dann bald vergessen. Anders Marie, sie hat ihm geglaubt und wartet nach wie vor auf ihn. Zwei Maler, Hesse und Rafaeli, ebenfalls auf der Durchreise nach Italien, kommen in das Dorf. Von ihnen erfährt Marie, dass Bryk sich in Rom aufhält. Mutig und beherzt beschließt Marie ihrer Liebe nachzureisen. Sie findet Bryk und schafft es, unerkannt von ihm als sein Malerschüler angenommen zu werden. Nach durchaus schmerzhaften Lektionen für sie und vor allem für ihn, in denen sie ihm klarmacht, was wirklich treue Liebe bedeutet, findet sich das Paar im Römischen Carneval.

Das Besondere
Désirée Nick, die vielfältig begabte Entertainerin, Schauspielerin, Diseuse, Autorin und schlagfertige „schrille Diva“, wird diesen Karneval der Wirrungen auf ihre ganz eigene Art aus heutiger Sicht und mit spitzer Zunge präsentieren, erzählen und kommentieren.

Musikalische Leitung: Ernst Theis
Technische Leitung: Mario Radicke
Moderation: Desirée Nick

Termin:

Do, 8.5.2014, 19:30 |

Prinz Methusalem

Johann Strauss Festival Dresden

präsentiert von Erik Lehmann | moderierte Aufführung

Johann Strauss gilt als der Meister der Wiener Operette. Nun steht mit dem „Prinz Methusalem“ bereits zum dritten Mal eine Johann-Strauss- Entdeckung auf dem Spielplan der Staatsoperette Dresden. Auch in diesem Werk zeigt sich der Walzerkönig auf dem Höhepunkt seines musikalischen Könnens. Doch so herrlich frech wie hier waren die hinreißenden Melodien aus der Feder des Komponisten selten.

Die nötige Prise Witz und Humor streute er als cleverer Komponist in amüsante Couplets, die bis heute nichts von ihrer Hintergründigkeit verloren haben. Für einen unterhaltsamen Abend garantiert Peter Ensikat, der dem „Prinzen Methusalem“ im Auftrag der Staatsoperette Dresden den richtigen satirischen Schliff verliehen hat.

Eigentlich ist für die beiden Herrscher von Rikarak und Trocadero alles ganz einfach: Prinz Methusalem von Rikarak soll Pulcinella, Tochter des Fürsten von Trocadero, heiraten, die Länder werden vereinigt und die Zukunft ist gesichert.
Doch als ganz so einfach erweist sich die Realität nicht: Methusalem und Pulcinella verlieben sich nicht nur ineinander, sondern sie beginnen auch noch, ihre eigenen Wünsche durchzusetzen. Und die sehen völlig anders aus als die Pläne der Väter. Als dann auch noch in beiden Ländern die Bevölkerung revoltiert, kommen die beiden Herrscher in eine missliche Lage…

Musikalische Leitung: Peter Christian Feigel
Inszenierung: Adriana Altaras
Ausstattung: Yashi Tabassomi
Choreinstudierung: Thomas Runge
Dramaturgie: André Meyer
Technische Leitung: Mario Radicke
Choreographie: Winfried Schneider

Termin:

Fr, 9.5.2014, 19:30 |

Viel Lärm um Liebe (The Firebrand of Florence)

Broadway-Operette von Kurt Weill

Florenz im Jahre 1535. Der lüsterne Herzog von Florenz liebt Angela, das attraktive Modell des berühmten Bildhauers Benvenuto Cellini, auf den wiederum die liebestolle Herzogin ein Auge geworfen hat. Eine Intrige wird mit einer anderen pariert und Cellini, der notorische Frauenheld und Hitzkopf, muss sogar nach Frankreich fliehen. Dort gibt es für die erotisch-doppelbödige Vierecks-Geschichte ein operettenseliges Happy End.

Mit „Viel Lärm um Liebe“ hebt die Staatsoperette Dresden einen Schatz aus der amerikanischen Schaffensperiode von Kurt Weill. Für die Broadway-Operette entwickelte er einen neuen Stil, der sich durch Grazie, geistreichen Charme, temperamentvolle Rhythmik und tänzerische Leichtigkeit auszeichnet. Der Formschatz der spritzigen Partitur reicht dabei von frechen Couplets und melodisch einprägsamen Arien bis zu meisterhaften Ensemblesätzen und Ballettmusiken in der Tradition von Jacques Offenbach und Johann Strauss, so dass auch die Liebhaber der klassischen Operette auf ihre Kosten kommen. Nach mehreren konzertanten Aufführungen in London, Wien und Dessau wird „Viel Lärm um Liebe“ seit seiner Uraufführung 1945 in New York erstmals szenisch in Europa zu erleben sein.

Musikalische Leitung: Andreas Schüller
Inszenierung: Holger Hauer
Ausstattung: Christoph Weyers
Choreinstudierung: Thomas Runge
Dramaturgie: Heiko Cullmann

Termine:

Di, 6.5.2014, 19:30 |
So, 11.5.2014, 15:00 |

The Rocky Horror Show

Eigentlich wollten das junge Paar Brad und Janet nur ihren Freund und Mentor Dr. Everett Scott besuchen. Auf dem Weg zu ihm zwingt sie eine Reifenpanne, in einem Schloss voller seltsamer Bewohner Unterschlupf zu suchen: Die Bekanntschaft mit dem Schlossherren Frank’N’Furter, seinem Geschöpf Rocky sowie dem geheimnisvollen Geschwisterpaar Riff Raff und Magenta bringen das junge Paar gehörig durcheinander...

Ihren besonderen Witz bezieht die „Rocky Horror Show“, mit der der Komponist und Texter Richard O’Brien innerhalb kürzester Zeit weltberühmt wurde, vor allem aus der gelungenen Parodie zweitklassiger Science Fiction- und Horror-Filme sowie der sexuellen Revolution der späten 60er- bzw. frühen 70er-Jahre. Zunächst in einem kleinen Theater mit nur 63 Sitzplätzen aufgeführt, hatte die Show mit Hits wie dem „Time Warp“ und „Science Fiction Double Feature“ so großen Erfolg, dass sie schnell ihren Weg an das Londoner West End fand.

Spätestens seit der kurze Zeit darauf entstandenen Verfilmung mit Stars wie Tim Curry und Meatloaf hat die Show weltweit eine große Fangemeinde. „Let’s do the Time Warp again“ an der Staatsoperette Dresden.

Musikalische Leitung: Peter Christian Feigel
Inszenierung: Winfried Schneider
Dramaturgie: Jürgen Hartmann
Choreographie: Winfried Schneider
Bühnenbild: Roy Spahn
Kostüme: Thorsten Fietze
Begleitband: NASH
Backgroundchor: Oh-Töne

Termine:

Di, 20.5.2014, 19:30 |
Mi, 21.5.2014, 19:30 |
Do, 22.5.2014, 19:30 |
Fr, 23.5.2014, 19:30 |
Sa, 24.5.2014, 19:30 |
So, 25.5.2014, 19:30 |

Giuditta

Operette von Franz Lehár

„Freunde, das Leben ist lebenswert“, singt der Tenor, kaum dass er auf der Bühne ist, in Lehárs „Giuditta“, und später wird ihm die Titelheldin mit „Meine Lippen, sie küssen so heiß“ antworten. Die beiden Ohrwürmer stehen in diesem letzten Bühnenwerk des Komponisten für die damalige Starbesetzung mit Richard Tauber und Jarmila Novotná. Die Sehnsucht nach Liebe und Schönheit führt Giuditta in die Arme des Soldaten Octavio. Gemeinsam machen sie sich auf – in ein Abenteuer mit offenem Ausgang.

Wie Operette ans Herz geht, ist bei Franz Lehár und seinen Textdichtern immer aufs Neue meisterhaft gestaltet. Nahe bei der Oper siedelte Lehár seine mit den Wiener Philharmonikern uraufgeführte „Giuditta“ an und nannte sie doch eine „musikalische Komödie“. Mit einer Fülle schöner Melodien und prächtiger Klänge zeichnet der Komponist scharfe Charaktere, die der großen Operettentradition neue, glühende Farben abgewinnen.

Musikalische Leitung: Christian Garbosnik
Inszenierung: Robert Lehmeier
Ausstattung: Markus Meyer
Choreinstudierung: Thomas Runge
Dramaturgie: Heiko Cullmann
Technical director: Mario Radicke

Termine:

Di, 27.5.2014, 19:30 |
Mi, 28.5.2014, 19:30 |

Kiss Me, Kate

Eine musikalische Komödie von Samuel und Bella Spewack

Musik und Gesangstexte von Cole Porter
Deutsch von Günter Neumann

Nach beinahe fünfzehn Jahren kehrt mit „Kiss me, Kate“ ein echter Musicalklassiker als Neuinszenierung auf die Bühne der Staatsoperette Dresden zurück. Das 1948 am Broadway uraufgeführte Stück nach der Shakespeare-Vorlage „Der Widerspenstigen Zähmung“ wurde von Anfang an zum Publikumsliebling und brach viele Rekorde – selbst Cole Porter, ein wahrlich erfolgsverwöhnter Komponist und Songschreiber, hatte eine Serie von mehr als 1.000 Aufführungen nach der Premiere wohl kaum erwartet. Die Verfilmung von 1953 trug zur baldigen Popularität der „Kate“ in Deutschland ebenso bei wie die bis heute bewährte Übersetzung durch den Berliner Kabarettisten Günter Neumann, die auch in Dresden zu hören sein wird. Dieses, wie viele meinen, „perfekte“ Musical ist spritzig und nostalgisch zugleich, verbindet Einblicke in das Theaterleben mit Shakespearescher Komödiantik, bietet für’s Herz eine bittersüße Liebesgeschichte und unbeschwert tänzerische Episoden für’s Auge. Hinzu kommen Cole Porters unsterbliche Melodien und die pointierten Texte von „Viel zu heiß“ bis „Schlag nach bei Shakespeare“. Die opulente musikalische Fassung von Robert Russell Bennett, dem größten der großen Broadway-Arrangeure, verknüpft rassigen Jazz mit dem Geist der Wiener Operette – nicht ohne Grund trägt der berühmteste Walzer aus „Kiss me, Kate“ den Titel „Wunderbar“!

Musikalische Leitung: Christoph Lichdi | Peter Christian Feigel
Inszenierung: Holger Hauer
Choreinstudierung: Thomas Runge
Dramaturgie: Jürgen Hartmann
Technische Leitung: Mario Radicke
Choreographie: Christopher Tölle
Bühnenbild: Christoph Weyers
Kostüme: Armin Werner

Termine:

Di, 13.5.2014, 19:30 |
Mi, 14.5.2014, 19:30 |
Sa, 31.5.2014, 19:30 |
So, 1.6.2014, 15:00 |

Der kleine Horrorladen

Buch von Howard Ashman | Musik von Alan Menken

Der schüchterne Seymour arbeitet in einem armseligen Blumenladen. Bevor er endgültig rausgeschmissen wird, gibt ihm sein Chef noch eine allerletzte Chance: Seymour muss mit einer selbstgezüchteten Pflanze Erfolg haben. Doch was macht man mit dem Pflänzchen, einer Mischung aus einer Butterblume und einer Venusfliegenfalle, das partout nicht wachsen will? Seymour gibt ihr zuerst den Namen seiner geheimen Liebe Audrey. Und so ganz nebenbei entdeckt er noch eine botanische Sensation: Audrey Zwo ernährt sich von Menschenblut! Während die gierige Pflanze wächst und gedeiht, welkt „Blutspender“ Seymour dahin. Doch beide werden berühmt. Dass dabei der eine oder andere Ladenbesucher an Audrey Zwo verfüttert wird, steht allerdings auf einem anderen Blatt…

Die Musicalfassung von Roger Cormans Horrorfilm-Parodie „Little Shop of Horrors“ erlebte 1982 in einem winzigen Theater in New York ihre Uraufführung. Der Erfolg war so groß, dass die schräge Show schon bald in ein großes Theater umziehen musste, wo sie die nächsten sechs Jahre ununterbrochen lief. Von dort trat „Der kleine Horrorladen“ seinen Siegeszug um die ganze Welt an, der ihn nun auch an die Staatsoperette Dresden führt, wo das temporeiche Kultmusical mit seinen schmissigen Songs und einer gehörigen Portion schwarzen Humors für garantiert gute Laune sorgen wird.

Musikalische Leitung: Peter Christian Feigel
Inszenierung: Giorgio Madia
Ausstattung: Cordelia Matthes
Dramaturgie: Heiko Cullmann
Technische Leitung: Mario Radicke
Choreographie: Giorgio Madia

Termine:

Di, 3.6.2014, 19:30 |
Mi, 4.6.2014, 19:30 |

Eine Nacht in Venedig

Operette Johann Strauss

Dass eine so typische Wiener Operette wie „Eine Nacht in Venedig“, die an einem Sehnsuchtsort im Süden spielt, ausgerechnet in Berlin uraufgeführt wurde, gründet im Privaten: Johann Strauss wollte sich am Direktor des Theaters an der Wien rächen, mit dem seine Frau ein Techtelmechtel hatte. Amüsant verwickelt ist auch die „Nacht in Venedig“. Alles ist da, was sich für eine Operette gehört: Verkleidung, Verwechslung, Intrige, erotisches Durcheinander zur Mitternacht und ein Ende, bei dem auf dem Markusplatz „Spaß und Tollheit und Lust“ regieren. Venedig ist dabei der pittoreske Hintergrund für ein Geschehen, das im Grunde überall spielen könnte...

Die erste Aufführung der „Nacht in Venedig“ fand an der Spree statt – den wahren Glanz entfaltete „Eine Nacht in Venedig“ aber an der Donau. Mit den größten Stars der Zeit besetzt, wurde die Wiener Premiere zum Startschuss vieler Erfolge. Zahlreiche Bearbeitungen und mehrere Verfilmungen mehrten den Ruhm dieser Operette. Die Staatsoperette Dresden wird deren ursprünglichen Charme zum Leitbild ihrer Neuproduktion nehmen.

Musikalische Leitung: Andreas Schüller
Inszenierung: Jasmin Solfaghari
Choreinstudierung: Thomas Runge
Dramaturgie: Heiko Cullmann
Bühnenbild: Mark Gläser
Kostüme: Petra Reinhardt
Technical director: Mario Radicke

Termine:

Mi, 7.5.2014, 19:30 |
Sa, 10.5.2014, 19:30 |
Sa, 21.6.2014, 19:30 |
So, 22.6.2014, 15:00 |

Gasparone

Johann Strauss Festival Dresden

Diese echte Räuberpistole eröffnet eine „italienische Saison“ an der Staatsoperette Dresden – drei der vier neuen Stücke spielen im sonnigen Süden. So auch „Gasparone“, eine Operette mit viel Lokalkolorit und einer genialen Hauptidee: Der legendäre Halunke Gasparone dient nämlich als Vorwand für allerlei sympathisch-krumme Touren von Räubern und Gendarmen gleichermaßen. Immerhin ist Gasparone aber auch von Nutzen, wenn die junge, reiche Witwe Carlotta ihr gestohlenes Geld zurück erhalten und nebenbei den richtigen Mann bekommen soll.

Carl Millöcker, als Wiener Kapellmeister mit allen Theaterwassern gewaschen, komponierte für die verrückt-spaßige Geschichte eine mustergültige Operettenmusik, die den „Gasparone“ alsbald auf viele Bühnen zwischen Berlin und New York brachte. So konnte Millöcker nahtlos an den Erfolg seines „Bettelstudenten“ anknüpfen. Die Neuinszenierung der Staatsoperette Dresden wird sich an der Urfassung von „Gasparone“ orientieren, die mit den operettentypischen Charakteren und Wendungen virtuos spielt.

Musikalische Leitung: Christoph Lichdi / Christian Garbosnik
Inszenierung: Matthias Oldag
Ausstattung: Barbara Blaschke
Choreinstudierung: Thomas Runge
Dramaturgie: Heiko Cullmann
Technische Leitung: Mario Radicke

Termin:

Fr, 20.6.2014, 19:30 |

Die Fledermaus

Operette von Johann Strauss

Gabriel von Eisenstein hat seinem Freund Dr. Falke übel mitgespielt: nach einer durchzechten Nacht hat er ihn im Kostüm einer Fledermaus betrunken auf einer Parkbank liegenlassen und ihn so zum Gespött der Nachbarn gemacht. Seither sinnt Dr. Falke auf Rache. Eine günstige Gelegenheit bietet sich ihm auf dem Ball des Prinzen Orlofsky...

„Die Fledermaus“ ist bis heute die populärste Operette von Johann Strauss und das wohl am meisten gespielte Werk des Genres überhaupt. Ein Meisterwerk des Wiener Walzerkönigs voller bekannter Melodien.
Und mit Tom Pauls als Gefängniswärter Frosch kann man sich auf einen höchst amüsanten Abend freuen.

Musikalische Leitung: Ernst Theis / Christian Garbosnik
Inszenierung: Peter Kube
Ausstattung: Barbara Blaschke
Choreinstudierung: Thomas Runge
Dramaturgie: André Meyer
Technische Leitung: Mario Radicke
Choreographie: Winfried Schneider

Termine:

Sa, 3.5.2014, 15:00 |
Fr, 30.5.2014, 15:00 |
Do, 12.6.2014, 19:30 |
Fr, 13.6.2014, 19:30 |

Cabaret

Musical von Fred Ebb und John Kander

„Willkommen, Bienvenue, Welcome ...“ im Berlin der dreißiger Jahre.
Die Stimmung gleicht einem Tanz auf dem Vulkan: Von der Weltwirtschaftskrise gebeutelt wachsen in Deutschland Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus. Dennoch wird gefeiert wie eh und je. Vor allem im „Kit Kat Club“, dessen Attraktion die englische Sängerin Sally Bowles ist. Hier lernt sie der amerikanische Schriftsteller Cliff Bradshaw kennen, der ein Verhältnis mit ihr beginnt. Während er den Untergang der Weimarer Republik mit ansehen muss, zerbricht auch seine Beziehung zu Sally: Er kehrt schließlich nach Amerika zurück, während sie sich dafür entscheidet, in Berlin zu bleiben. Ihre Lebensmaxime: „Life is a Cabaret“ – die Wirklichkeit ist Bühne und alles darauf ist nur ein Spiel ...

Dank der mitreißenden Partitur von John Kander, die gekonnt den Stil der zwanziger Jahre mit Showmusik der sechziger Jahre verbindet, feierte „Cabaret“ nach seiner Uraufführung 1966 am Broadway bald auch weltweit große Erfolge. Seine überragende Bekanntheit allerdings verdankt das Werk der Verfilmung mit Liza Minelli als Sally Bowles.

Musikalische Leitung: Christian Garbosnik
Inszenierung: Robert Lehmeier
Choreinstudierung: Thomas Runge
Dramaturgie: André Meyer

Termine:

Fr, 30.5.2014, 19:30 |
Sa, 14.6.2014, 19:30 |
So, 15.6.2014, 15:00 |

My Fair Lady

Musical nach George Bernard Shaws Schauspiel „Pygmalion“ von Alan Jay Lerner und Frederick Loewe

Henry Higgins, eingefleischter Junggeselle und Sprachprofessor, will aus einem einfachen Blumenmädchen mit Gassenjargon in kürzester Zeit eine Lady mit perfekter Aussprache machen. Dafür gibt Tom Pauls – alias Henry Higgins – alles, um dieses Ziel zu erreichen.
Auch noch 56 Jahre nach der legendären Uraufführung amüsiert dieses Experiment nach wie vor.

Musikalische Leitung: Christian Garbosnik / Peter Christian Feigel
Choreinstudierung: Thomas Runge
Dramaturgie: André Meyer
Technische Leitung: Mario Radicke
Choreographie: Bernd Lanzke / Winfried Schneider
Kostüme: Silke Führich

Termine:

Sa, 17.5.2014, 19:30 |
So, 18.5.2014, 15:00 |
Sa, 7.6.2014, 19:30 |
So, 8.6.2014, 15:00 |

Staatsoperette Dresden

Pirnaer Landstraße 131
D 01257 Dresden

Telefon: +49 (0)351-20799-0
E-Mail: info@staatsoperette-dresden.de

Öffnungszeiten:
Mo 11.00 Uhr - 16.00 Uhr
Di - Fr 11.00 Uhr - 19.00 Uhr
Sa 16.00 Uhr - 19.00 Uhr
So und an Feiertagen ab eine Stunde vor Vorstellungsbeginn

Kartenverkauf:
Theaterkasse/Abendkasse Staatsoperette
Telefon: (03 51) 2 07 99 29 Tag und Nacht
Fax: (03 51) 2 07 99 37