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Kleines Haus

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Kleines Haus
Staatsschauspiel Dresden
Glacisstraße 28
D-01099 Dresden

E-Mail: tickets@staatsschauspiel-dresden.de

 

Vorverkaufskassen

Kassen- und Servicezentrum im Schauspielhaus
Theaterstraße 2
01067 Dresden
Mo bis Fr 10.00–18.30 Uhr, Sa 10.00–14.00 Uhr

Vorverkaufskasse im Kleinen Haus
Glacisstraße 28
01099 Dresden
Mo bis Fr 14.00–18.30 Uhr
Tel: 03 51.49 13–555
tickets@staatsschauspiel-dresden.de

Wir sind auch nur ein Volk

Uraufführung: 08. September 2018, Kleines Haus 1

nach den gleichnamigen Drehbüchern von Jurek Becker
Bühnenfassung von Kerstin Behrens und Tom Kühnel

Wenn Ossis und Wessis einander nicht verstehen, hilft nur eins: das Fernsehen. Also beschließen dessen Chefs, die Serie zur Einheit zu produzieren. Für das Drehbuch des ‚Straßenfegers‘ wird der angesagte Autor Steinheim verpflichtet. Blöd nur, dass der nie im Osten war. Ein Crashkurs soll ihn auf Vordermann bringen. Als Studienobjekt dient das ostdeutsche Schlitzohr Benno Grimm nebst Familie. Die Grimms sind ‚Osten pur‘: Benno, Mitte Fünfzig, ehemals Dispatcher, jetzt abgewickelt, ist immer noch imstande, „ganze Sätze zu formulieren“. Trude, seine Frau, hält sich als Lehrerin für unbelastet: „was immer das bedeutet“. Ihr Vater, ein Rentner, hat sich von der Wiedervereinigung sowieso nichts versprochen, weshalb er „nicht so enttäuscht ist wie diese Trottel.“ Sohn Theo, ein abgebrochener Philosophiestudent, motzt gegen die ganze Fernsehsache, bei der die Familie „die Rolle von Insekten spielen soll, die sich einer unter der Lupe ansehen kommt.“ Genau das will Steinheim, doch die Grimms wissen, dass das gut honorierte Dasein als Insekten nur solange funktioniert, wie sich das Fernsehen für sie interessiert. Also inszenieren sie ihr Ost-Dasein, dass dem Wessi Hören und Sehen vergeht.
Der Autor Jurek Becker wurde durch den Roman JAKOB DER LÜGNER international bekannt. Mit LIEBLING KREUZBERG gelang ihm acht Jahre nach der Ausreise 1985 auch in der BRD der Durchbruch.

Regie: Tom Kühnel
Bühne: Maria-Alice Bahra
Kostüme: Ulrike Gutbrod
Musik: Matthias Trippner
Video: Bert Zander
Licht: Richard Messerschmidt
Dramaturgie: Kerstin Behrens
Theater

Bilder ohne Lila

von Adrian Figueroa

Uraufführung: 14. September 2018, Kleines Haus 3

Ansichten von blinden und sehbehinderten Dresdner*innen

Wie sah dein Kinderzimmer aus? Der letzte Urlaub am Meer, die Landung auf dem Mond, der 11. September, der Mauerfall … Wir erinnern uns und beschreiben unsere Welt über Bilder. Und wir schaffen ständig neue: machen Selfies, drehen Videos und teilen sie mit der ganzen Welt.
Wie sehe ich mich, und wie siehst du mich? Und vor allem: Wie möchte ich gesehen werden?
In BILDER OHNE LILA kreieren sehbehinderte und blinde Menschen unterschiedlichen Alters sowie Angehörige und ein Augenarzt gemeinsam mit dem Regisseur Adrian Figueroa eine Kartografie der Wahrnehmung. Sie erzählen von der Sehnsucht, zu den coolen Kids in der letzten Bank zu gehören – und trotzdem alles an der Tafel lesen zu können, von den Vorbereitungen, die sie mit Google Maps und anderen digitalen Hilfsmitteln treffen, um den Weg zum Vorstellungsgespräch zu finden. Sie berichten von ihrer Liebe zum Kino, von der Neugierde Sehender, die sich ins Dunkelrestaurant verlaufen, von der Wahrscheinlichkeit, dass das eigene Kind erblindet, und davon, die „Augen“ von jemand anderem zu sein. In einer Mischung aus Live-Hörspiel, Hör-Film und Theater zeigen sie den sehenden und nicht-sehenden Zuschauer*innen Augenblicke aus der Galerie ihrer Erinnerungen und Bilder.

Vor jeder Vorstellung bieten wir sehbehinderten und blinden Zuschauer*innen eine Einführung inkl. Bühnenbegehung an. Bei Interesse finden Sie sich bitte 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Foyer des Kleinen Hauses ein. Sie werden dort in Empfang genommen.

Regie: Adrian Figueroa
Bühne und Kostüme: Sabine Hilscher
Musik: Miguel Toro
Video: Gabriela Diez
Licht: Olivia Walter
Dramaturgie: Sylvia Sobottka
Theater

Das neue Wunschkonzert

mit Thomas Eisen und Benjamin Rietz

Die Tage werden länger, die Sonnenstrahlen kräftiger – der Frühling ist in voller Blüte, und wir spielen Lieder frei nach dem Motto ALLE VÖGEL SIND SCHON DA – LIEDER MEINER KINDHEIT.

Schicken Sie uns Ihren Liedwunsch aus Kindheitstagen und Ihre persönliche Geschichte bis zum 16. April 2018 an dramaturgie@staatsschauspiel-dresden.de
Theater

Nationalstraße

nach dem Roman von Jaroslav Rudiš
aus dem Tschechischen von Eva Profousová

Vandam ist der „Nationalheld von der Nationalstraße“, er hat damals ganz vorne gestanden im November 1989, er hat die Samtene Revolution aus­gelöst. Vandam interessiert sich für die Geschichte der Tschechischen Republik, für die EU und das Römische Reich, für die großen ausgefochtenen Schlachten. Er ist verliebt in Sylva und schlägt sich für sie mit den Falschen. Und er macht täglich zweihundert Liegestütze, um in seinem Job als Dachlackierer nicht unterzugehen und seinem Sohn ein Vorbild zu sein. Vandam glaubt, der letzte echte Tscheche zu sein, doch von seinem einstigen Ruhm sind nur die vom Großvater gebaute Plattenbausiedlung in der Prager Nordstadt, die Wohnung, von deren Balkon sein Vater sprang, und die viel zu oft erzählte Geschichte vom Beginn der Samtenen Revolution geblieben, von der sein Sohn nichts lernen will. Der tschechische Autor und Musiker Jaroslav Rudiš, der bereits durch seine Graphic Novels über Alois Nebel Aufmerksamkeit erregte, lässt in NATIONALSTRASSE Gegensätze und Weltsichten aufeinanderprallen. Man leidet mit Vandam und verachtet ihn für seine Blindheit, man hält ihn für einen dumpfen Schlägertypen und staunt über seine poetische Sprache. Politische Gewissheiten werden zur Mangelware und schnell gefasste Urteile stürzen wie Kartenhäuser zusammen, wann immer die Möglichkeit das stabile Weltbild gefährdet, dass doch alles ganz anders ist, als es auf den ersten Blick aussieht.

Regie: Mina Salehpour
Bühne: Andrea Wagner
Kostüm: Maria Anderski
Musik: Sandro Tajouri
Licht: Olaf Rumberg
Dramaturgie: Katrin Schmitz

Dauer der Aufführung: ca. 1 Stunde und 15 Minuten.
Keine Pause.
Theater

I love Dick

nach dem Roman von Chris Kraus

aus dem Amerikanischen Englisch von Kevin Vennemann

Nach zehn Jahren Ehe mit Sylvère Lotringer verliebt Chris Kraus sich in Dick. Sie beginnt, ihm Briefe zu schreiben, die sie nie abschickt. Der anfängliche Versuch, einen Ausdruck zu finden für etwas, das man nicht versteht, wandelt sich zu einem Spiel zwischen ihr und ihrem Mann, der versucht, ihre Beziehung zu retten. Es wird zu einem Entwurf für ein groß angelegtes Kunstprojekt und schließlich entsteht ein Tagebuch, ein Essay, eine Fiktion über zwei Jahre in Chris' Leben mit dem Titel I LOVE DICK. Jahrelang hatte Chris versucht, ihrem Mann dabei zu helfen, „sein Leben in den Griff zu kriegen“, nun trifft sie Dick, der ihr dabei helfen kann, ihr eigenes „Leben auseinanderzunehmen“. In Anekdoten aus der amerikanischen Kunstszene, Überlegungen zur Schizophrenie, Vergleichen zwischen der avantgardistischen Autorin Katherine Mansfield und sich selbst, kreist Chris Kraus um die Frage, warum Männer, die über ihre Neurosen schreiben, als Künstler gelten und Frauen, die das Gleiche tun, als skurril. Oder kürzer: „Wer darf sprechen und warum?“ Zentral ist der Anspruch, eine Welt zu gestalten, die interessanter ist als die eigenen Probleme. Chris Kraus verbindet ihn mit einer humorvollen und selbstironischen Sprache, sie spielt mit den Klischees der Kunstwelt und denen in unseren Köpfen. Und am Ende antwortet Dick.

Regie: Anna Sina Fries
Bühne: Moïra Gilliéron
Kostüme: Barbara Lenartz
Sounddesigner: Mathias Prinz
Licht: Olaf Rumberg
Dramaturgie: Katrin Schmitz
Theater

In seiner frühen Kindheit ein Garten

nach dem Roman von Christoph Hein

Für den Lehrer und Gymnasialdirektor Dr. Richard Zurek verstand sich das von selbst: Als Beamter auf Lebenszeit hatte er sich zur Loyalität gegenüber Grundgesetz und Amt zu verpflichten. Den Eid, den er dafür leistete, hatte er nie gebrochen. Er unterrichtete Generationen von Schülern. Immer versuchte er, sie auf das Leben in einer Gesellschaft vorzubereiten, die sich an demokratischen Grundrechten und Werten orientiert. Meist gelang ihm das, in einem Fall aber glaubt er, versagt zu haben. Dieser Fall ist sein Sohn Oliver.
Oliver war gegen alles, schon immer. Vielleicht waren seine große Wahrheitsliebe, ein unbeirrbares Rechtsgefühl und seine unbeherrschbare Ungeduld daran schuld. Er kämpfte gegen das „Schweinesystem“, gegen Ausbeutung und Imperialismus. Im Mai 1985 wurde er nach einer Denunziation verhaftet. Unschuldig, wie sich herausstellte. Seither galt er als gefährlicher Terrorist. Jetzt ist er als solcher gestorben.
Die Zureks trauern. Und entdecken, dass sie alle kaum etwas von Olivers Leben wissen. Nichts über sein Leben und nichts über seinen Tod an einem Bahnhof im mecklenburgischen Bad Kleinen. Richard Zurek gibt sich damit nicht zufrieden, er will Aufklärung: War der Todesschuss Zufall oder eine Hinrichtung durch den Staat? Wie hält es dieser Staat, dem er ein Leben lang gedient hat, mit seinen Gegnern? Mit der Gerechtigkeit? Mit der Wahrheit? Je mehr er über den Weg seines Sohnes erfährt, desto stärker ahnt er: Wahrheit und Gerechtigkeit haben keinen Wert; was zählt, ist der Staat. Er siegt, möge die Gerechtigkeit darüber auch zugrunde gehen. Richard Zurek beschließt, seinen Eid zurückzunehmen. Dort, wo er ihn lebenslang erfüllt hat: in der Schule.

Regie: Friederike Heller
Bühne und Kostüme: Sabine Kohlstedt
Dramaturgie: Kerstin Behrens
Licht: Peter Lorenz
Theater

Typisch Jenny!

ein Experiment mit der Klasse 8c der Waldblick-Oberschule Freital-Niederhäslich

Hör doch mal auf zu heulen, das ist so typisch. / Und du musst immer deine Meinung loswerden. / Und du bist so ein Besserwisser. / Das ist so typisch, dass wir alle streiten. / Du bist selber typisch.
In den 60er Jahren gab es in einer US-amerikanischen Grundschule einen Versuch mit einer Schulklasse: 20 % der Schüler*innen wurden per Los ausgewählt und ihren neuen Lehrer*innen als hochbegabt vorgestellt. Am Ende des Schuljahres hatten diese Schüler*innen einen enormen Leistungsvorsprung gegenüber dem Rest der Klasse. Eine positive Einschätzung kann also zu positiven Ergebnissen führen und eine negative Einschätzung zu negativen Ergebnissen. Die Wissenschaft nennt das Pygmalion-Effekt – zurückgehend auf den antiken Mythos um den Bildhauer Pygmalion. Dieser meißelte sich eine weibliche Statue, um sich dann unsterblich in sie zu verlieben. Prompt wurde die Figur lebendig, und beide lebten glücklich bis an ihr Lebensende.
In der Schule sind wir über Jahre mit den Bewertungen und Urteilen unserer Lehrer*innen und Mitschüler*innen konfrontiert und bekommen unsere Rollen zugeschrieben. In typisch jenny! untersuchen die Schüler*innen einer achten Klasse den Pygmalion-Effekt in ihrem eigenen Umfeld: Wie werde ich Klassenclown*in, Streber*in, Schönling, Heulsuse, Mauerblümchen …? Kann ich deshalb nicht singen, weil mir meine Eltern das ständig einreden? Verpasse ich die Entwicklung meiner Talente und Interessen, weil diese nicht mit den Bildern von mir übereinstimmen? Wie kann ich aus diesem Spiel aussteigen?
Was erwartet ihr denn von uns? Dass wir verkacken? Dass wir euch zu Tränen rühren? Dass ihr in uns irgendwas reinprojizieren könnt? Rein-pro-ji-zieren! Nichts, was ihr euch über uns ausmalt, ist richtig. Und deshalb machen wir da nicht mehr mit. Wir spielen euch nichts mehr vor. Wir haben eure Bewertungen nicht nötig. Tschüss!

Regie und Text: Joanna Praml
Bühne und Kostüme: Jana Denhoven
Musik: Bastian Ruppert, Hajo Wiesemann
Theaterpädagogik: Philipp Teich
Dramaturgie: Paula Oevermann
Künstlerische Mitarbeit: Karsten Dahlem
Theater

Von der langen Reise auf einer heute überhaupt nicht mehr weiten Strecke

von Henriette Dushe

Auf in ein besseres, bunteres, freieres Leben! Mit Enthusiasmus plant der Vater die Ausreise aus der DDR, schreibt Packlisten, wappnet seine Töchter gegen alle Schikanen und redet die Sorgen der Mutter klein. Doch es ist eine Reise, deren Ende in der niedersächsischen Provinz nie zur Ankunft wird, und gerade der, der sie am meisten wollte, wird sich im neuen Leben nicht zurechtfinden, sich in sich selbst zurückziehen, verschwinden. Statt der großen Träume und Erwartungen durchlebt die Familie eine Zeit voller Enttäuschung und Verfolgungswahn, voller Ärger und gegenseitiger Vorwürfe. Trost und Verständnis finden sich nur selten und die Deutungshoheit über die Familienerinnerung wird zum Kampfplatz, auf dem jede der Töchter sich doch noch zu behaupten versucht. Für ihr 2013 entstandenes Stück komponiert Henriette Dushe eine mehrstimmige Partitur, in der die Erinnerungen der Schwestern und der Mutter immer wieder um die Leerstelle des Vaters kreisen und in ihrer Vehemenz zum Maßstab für die Stabilität der Familie und der eigenen Identität werden. Jede definiert sich über das, woran sie sich erinnert, und wer sich nicht miterinnern oder sogar anders erinnern will, wird zur Gefahr für das mühsam aufgebaute eigene Selbst. Der Schlussstrich, den die Mutter will, ist unmöglich und die Vergangenheit muss immer neu verhandelt werden, um mit der Gegenwart zurecht zu kommen. Am Ende steht das Versprechen der Mutter, dass alles gut werde, doch da ahnt man als Zuschauer*in schon, wie es um die Versprechen dieser Familie bestellt ist.

Regie: Babett Grube
Bühne: Sarah Methner
Kostüme: Hanne Lenze-Lauch, Bettina Kletzsch
Musik: Jonas Meyer, Fabian Ristau
Licht: Richard Messerschmidt
Dramaturgie: Christine Besier
Theater

Crashtest

Spekulationen über die Zukunft unter Anleitung der Jugend

„Die Zukunft ist da und schaut auf uns zurück. Sie versucht, die Fiktion zu verstehen, die wir geworden sein werden. Von ihrem Standpunkt aus gleicht das Vergangene nicht der Vergangenheit, die in unserer Vorstellung hinter uns liegt.“ WILLIAM GIBSON

Vor 29 Jahren erlebten die Menschen in Europa eine grundlegende Veränderung des politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Systems. Die Mauer ist gefallen, der Eiserne Vorhang wurde geöffnet, Kriege wurden gestartet. Von 2018 aus betrachtet war 1989 ein Bruch in jeder Hinsicht, der sich bis heute auf unser Leben auswirkt.
Machen wir einen gedanklichen Sprung und blicken 29 Jahre in die Zukunft: Wie stellen wir uns unser Leben im Jahr 2047 vor? Wie wird sich die Umwelt verändert haben, welche Technologien werden sich durchgesetzt haben, und in welcher Gesellschaftsform werden wir leben? Unsere heutigen Entscheidungen beeinflussen die Welt von morgen, doch wissen wir noch nicht genau, auf welche Weise. Was wir befürchten, ist, dass unsere sozialen Bindungen nicht stark genug sind, um das Auseinanderdriften der Gesellschaft zu verhindern. Was wir wissen, ist, dass die gesellschaftspolitischen Veränderungen in den kommenden Jahren exponentiell zunehmen werden. Was wir uns fragen, ist, wie unsere Zeit und unser Handeln vom Jahr 2047 aus betrachtet werden. In CRASHTEST treffen Jugendliche, die in dieser ungewissen Zukunft erwachsen sein werden, auf Expert*innen im Ruhestand, um gemeinsam an einer guten Zukunft zu experimentieren.

Regie: Tanja Krone
Ausstattung: Eva Lochner
Musik: Thomas Seher
Licht: Olivia Walter
Dramaturgie: Johanna-Yasirra Kluhs
Theater

Die Nashörner

von Eugène Ionesco

Aus dem Französischen von Claus Bremer und H. R. Stauffacher

Über den bis gerade eben ruhigen Marktplatz einer beschaulichen Provinzstadt walzt plötzlich und unerklärbar ein Nashorn. Der Zwischenfall, der zunächst für alarmierende Hysterie sorgt, wird schnell zur Normalität, denn es bleibt nicht bei diesem einen Nashorn: Nach und nach verwandeln sich rätselhafterweise immer mehr Einwohner*innen in graue Dickhäuter, willentlich oder aus Pflichtgefühl, um mit dem Zeitgeist zu gehen oder einfach um dazuzugehören. Die anfangs absurde Verwandlung wird in kurzer Zeit zur banalen Realität quer durch alle sozialen Schichten, bei der die individuellen Besonderheiten in der grauen Herde untergehen.

Eugène Ionesco entwarf in den 1950er Jahren nicht nur ein Gesellschaftspanorama, das auf die Wurzeln des Totalitarismus in der Verantwortungslosigkeit des Einzelnen verwies, er warnte auch vor der wieder aufkommenden Tendenz zu sozialem Konformismus und der Rückbesinnung auf allzu harmonische Traditionen und Weltbilder, die mit der Wirklichkeit nicht in Übereinkunft zu bringen waren. Diese Kritik an seinen Zeitgenoss*innen wurde gerne und häufig zugunsten eines viel einfacher gedachten Porträts des bereits zurückliegenden Totalitarismus in Deutschland ausgeblendet. Doch die Kritik an einem hinter dem Individualismus versteckten Zwang zu Konformität, an einfachen und unreflektierten Weltbildern und den Dynamiken, die mit der Verführung durch Macht einhergehen, hat an Aktualität nicht verloren.

Eine Inszenierung mit Studierenden des Schauspielstudios der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig am Staatsschauspiel Dresden.

Regie: Juliane Kann
Bühne: Vinzenz Gertler
Kostüme: Josephin Thomas
Musik: Daniel Freitag
Dramaturgie: Katrin Schmitz
Licht: Richard Messerschmidt
Theater

Wo ein Vogel am schönsten singt

nach dem Roman von Alejandro Jodorowsky

aus dem Spanischen von Peter Schwaar
in einer Fassung von Mina Salehpour und Katrin Breschke

„Ob schön oder hässlich, bestimmen Sie, nicht das Nest. Die Wahrheit ist, dass dieses Häuschen zuäußerst auf einem schwachen Ast sitzt. Mit seinem Instinkt hat der Vogel das Gewicht der ineinander verflochtenen Stengel und der darin hausenden Vögelchen berechnet, um sein Heim an der Grenze des Zulässigen zu errichten. Ein Gramm mehr, und der Ast bricht oder beugt sich so, dass die kleinen Vögel hinausfallen. Wenn er das Nest auf einem dicken, sicheren Ast errichtet, kommen die Katzen und fressen alles auf. So aber traut sich keine dorthin. Das lehrt mich, dass es manchmal nicht gut ist, Sicherheit zu suchen, denn sie führt zum Tod. Dass es also besser ist, im Ungewissen zu leben.“

Mit überbordender Fantasie erzählt der chilenische Autor, Schauspieler und vor allem als Regisseur bekannte Alejandro Jodorowsky in seinem Roman eine russisch-jüdische Einwanderungsgeschichte vom Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts, die in der Geburt seiner selbst mündet. In dieser Geschichte geht es sinnlich und deftig, grausam und brutal, liebevoll und zärtlich zu. Die Grenzen von Dichtung und Wahrheit, Traum, Magie und Wirklichkeit sind dabei oft nicht zu unterscheiden. Die Geschichte ist voll von Zirkusartisten, Bienenmenschen und Geistern, erfüllt vom Traum eines Neuanfangs und eines besseren Lebens sowie der Enttäuschung, den Mühen des Ankommens und des Scheiterns. Die eigene Familie wird verflucht, verlassen, wiedergefunden, vereint und gefeiert. Jede neue Generation dieser Familiensaga versucht sich von der vorherigen zu lösen, um am Ende doch erkennen zu müssen, dass ein Vogel „am schönsten auf seinem Stammbaum“ singt.

Regie: Mina Salehpour
Bühne: Robert Schweer
Kostüme: Maria Anderski, Henriette Hübschmann
Musik: Sandro Tajouri
Licht: Olaf Rumberg
Dramaturgie: Katrin Breschke
Theater

Einmal alles, bitte

Werkstattaufführung des Clubs der rebellierenden Bürgerinnen

Im Spiegel der Generationen hat sich der Club der rebellierenden Bürgerinnen mit kreativen Protestformen von Frauen auf der ganzen Welt in den letzten 200 Jahren beschäftigt. In ihrer Werkstattaufführung setzen sich 22 Frauen vor dem Hintergrund ihrer Lebensgeschichten dazu ins Verhältnis.
Sie sind für und gegen Sexarbeit. Für und gegen Quoten. Für und gegen Abtreibung. Für und gegen High Heels. Ihre Stärke liegt in ihrer Uneinigkeit. Ihre Differenzen sind der Proviant, von dem sie zehren.
Will ich Feministin sein? Warum ist „Emanze“ ein Schimpfwort, aber emanzipiert zu sein so wichtig? Muss Protest zwangsläufig im öffentlichen Raum stattfinden? Warum ist Nacktheit ein häufiges Protestmittel? Wie können wir uns für Gleichstellung und Chancengleichheit einsetzen? Wie lassen sich Unmut und Frustration in mutige Aktionen umwandeln? Und welche Rolle spielen Männer, Strukturen und Machtverhältnisse?

Die rebellierenden Bürgerinnen geben keine Nachhilfe in Feminismus. Sie suchen nach dem einen Funken, der eine Explosion auslösen kann …

Leitung: Christiane Lehmann
Ausstattung: Philipp Eckle
Sound Design: Clemens Pitschke
Assistenz: Cora Spalek
Theater

Das Feuerschiff

nach der Erzählung von Siegfried Lenz

Freytag, Kapitän des Feuerschiffs, hat auf seiner letzten Wache seinen Sohn Fred mitgenommen. Es ist die letzte Gelegenheit, ihm den Alltag auf dem von einer kleinen Mannschaft bewohnten, fest verankerten Feuerschiff zu zeigen. Fred sichtet drei Schiffbrüchige, die sich, an Bord geholt, als Schwerverbrecher auf der Flucht entpuppen. Die Verbrecher, die wegen eines Motorschadens das Feuerschiff nicht mehr verlassen können, übernehmen das Kommando und wollen um jeden Preis – notfalls mit dem Feuerschiff selbst – weiterfahren. Freytag weigert sich hartnäckig: das Feuerschiff darf seine Position nicht verlassen und somit die Sicherheit und Ordnung auf See gefährden. Des Weiteren verwehrt Freytag den Seinen, den Banditen mit Gewalt zu begegnen oder per Funk Hilfe zu rufen. So steht er schließlich allein gegen seine Mannschaft und seinen Sohn, der ihn für einen Feigling hält, seit er gerüchtweise gehört hat, dass sein Vater bei einem Abenteuer in der Levante einem gefangenen Kameraden nicht geholfen hat. Dem Argument Freytags, Handeln sei sinnlos gewesen, glaubt er nicht. Fred will dem Kampf um Kontrolle und Sicherheit auf dem Feuerschiff mit Gewalt begegnen, Freytag hingegen setzt auf Besonnenheit. Erst als die Banditen versuchen, mit dem Feuerschiff zu segeln, leistet Freytag Widerstand.
Siegfried Lenz (1926-2014) beschäftigte sich seit seinen Erfahrungen im Zweiten Weltkrieg, zu dem er 1943 eingezogen wurde, mit dem Untergang von Menschen. Das Schreiben ist eine Art der Selbstbefragung, um verstehen zu lernen, wie sich Menschen mit ihrem eigenen Handeln in den Abgrund treiben. In der 1960 veröffentlichten Erzählung das feuerschiff versucht Siegfried Lenz, eine Antwort zu finden.

Regie: Nicola Bremer
Bühne und Kostüm: Steffi Rehberg
Dramaturgie: Svenja Käshammer
Theater

Nathan der Weise

Ein dramatisches Gedicht von Gotthold Ephraim Lessing

Ende des 12. Jahrhunderts, zur Zeit des Dritten Kreuzzuges in Jerusalem. Dem jüdischen Kaufmann Nathan ist vor vielen Jahren ein christliches Mädchen anvertraut worden, das er als seine Tochter Recha aufzieht. Niemand weiß davon, bis auf die Christin Daja, die in Nathans Haus lebt. Als Nathan von einer Geschäftsreise zurückkehrt, erfährt er, dass sein Haus bis auf die Grundmauern abgebrannt ist. Recha wäre um ein Haar in den Flammen umgekommen, hätte sie nicht im letzten Moment ein junger Tempelherr gerettet. Dieser wiederum ist kurz davor vom muslimischen Herrscher Jerusalems, dem Sultan Saladin, begnadigt worden – als einziger von zwanzig gefangenen Rittern. Saladin, der einen Kreditgeber für seine leeren Kassen sucht, lässt Nathan zu sich holen und will ihn mit der Frage prüfen, welche der drei Religionen die beste sei.
Dem Thema Toleranz entgeht man heute nicht, das Stück „Nathan der Weise“ drängt wieder in viele Spielpläne. Gotthold Ephraim Lessing nannte seinen „Nathan“ 1779 „ein dramatisches Gedicht“ und antwortete damit auf eine in seiner Zeit heftig diskutierte Frage: Es ging um den Absolutheitsanspruch der christlichen Religion und die Frage nach der wahren Religion. Lessing selbst hatte nicht mit einer Bühnenkarriere des explizit als Argumentationsdrama konzipierten Stückes gerechnet. Es wurde erst 1783, zwei Jahre nach Lessings Tod, uraufgeführt und ist mittlerweile humanistische Pflicht- und Schullektüre.
Der weise Nathan antwortet im Stück auf Saladins Frage mit der berühmten Ringparabel und der Aufforderung, dem eigenen Anspruch ohne Vorurteile und durch Taten nachzueifern. Leider, muss man wahrscheinlich sagen, ist die Frage um die richtige Religion wieder zu einer aktuellen und aggressiv geführten Diskussion geworden, und auch heute kann man sich in dieser Auseinandersetzung nicht genug auf Humanität und Menschlichkeit ohne Vorurteile besinnen.

Wolfgang Engel wird das Argumentationsdrama auf die Bühne bringen, mit Philipp Lux als Nathan und Matthias Reichwald als Saladin.

Regie: Wolfgang Engel
Bühne: Ansgar Prüwer-LeMieux
Kostüm: Nina Reichmann
Dramaturgie: Felicitas Zürcher
Licht: Björn Gerum
Theater

Parole Kästner!

von Jan-Christoph Gockel unter Verwendung von Originaltexten u. a.

Mit EMIL UND DIE DETEKTIVE revolutioniert Erich Kästner 1928 die Kinderbuchliteratur. Während der Weimarer Republik macht Kästner sich schnell als Redakteur und Drehbuchautor einen Namen und prägt mit seiner unverschnörkelten, klaren Sprache eine ganze Epoche: die Neue Sachlichkeit. Die Nationalsozialisten verbrennen 1933 seine Bücher und erteilen ihm Schreibverbot. Trotzdem entscheidet er sich gegen eine Emigration, veröffentlicht unter Pseudonym und wird einer der bekanntesten deutschen Schriftsteller des vergangenen Jahrhunderts. Mehr noch: Er wird zur moralischen Instanz der Nachkriegszeit und hadert dennoch bis zu seinem Tod damit, sich für Deutschland und nicht für das Exil entschieden zu haben. Erich Kästner rührt und beglückt Generationen von Leser*innen bis heute. Aber wer war dieser unantastbare Autor eigentlich? Wer war dieser Kleinbürger, der doch ein Lebemann war, und der sich noch als Erwachsener so gut in Kinderseelen hineindenken konnte? Und: Wie war seine eigene Kindheit, die von zwei Weltkriegen geprägt war? Erich Kästner, 1899 in Dresden geboren, verehrte seine Heimatstadt: Er verließ sie, schrieb über sie und kehrte zu ihr zurück. Der Regisseur Jan-Christoph Gockel geht auf Spurensuche nach dem Dichter Erich Kästner und zeichnet ein lebendiges Bild dieses Autors, der sich hinter seinen Selbstdarstellungen mehr verbarg als offenbarte: PAROLE KÄSTNER!

Regie: Jan-Christoph Gockel
Bühne: Julia Kurzweg
Kostüme: Sophie Du Vinage
Musik: Matthias Grübel
Dramaturgie: Julia Weinreich
Licht: Richard Messerschmidt
Theater

Die Leiden des jungen Werther

mit jungen und nicht mehr jungen Männern, die liebten und litten
nach Johann Wolfgang Goethe in einer Fassung von Miriam Tscholl und Esther Undisz

In Goethes 1774 erschienenem Briefroman flieht der junge Rechtspraktikant Werther aus der Stadt und sucht ein selbstbestimmtes Leben jenseits der Konventionen. In Briefen an seinen Freund berichtet er über seine unglückliche Liebe zu Lotte, die bereits mit einem anderen Mann verlobt ist. Kompromisslos wählt Werther schließlich den Freitod. „Die Wirkung dieses Büchleins war groß, ja ungeheuer, und vorzüglich deshalb, weil es genau in die rechte Zeit traf“, schrieb Johann Wolfgang Goethe. Richard David Precht bezeichnet den Briefroman heute als „verlogene Sozialromantik“ und rechnet ihn zum „unbrauchbaren Schulwissen“. Die Bildungsministerien sind da anderer Meinung: Auch in Zeiten von Emojis und profundem Wissen über biochemische Prozesse wird die Dichtung vom leidenschaftlich-romantischen Werther als Lektüre empfohlen. In der Psychologie umfasst das „Krankheitsmodell Werther“ eine Reihe von Merkmalen, zum Beispiel Realitätsverlust, unerfüllbaren Kreativitätsdrang und Suizidneigung. Aber will einer von uns sterben, ohne unsterblich verliebt gewesen zu sein? Wie steht es 240 Jahre nach Goethe um unsere Sehnsucht nach großen Gefühlen? War Lotte ein typisches Stalking-Opfer und wie frei sind wir bei der Partnerwahl und in der Frage, wie wir leben und sterben wollen?
Geben wir Werthers stürmischen Briefen eine kritische, aber ehrliche Chance. In dieser Inszenierung stellen wir Goethes DIE LEIDEN DES ­JUNGEN WERTHER auf den Prüfstand. Anhand eigener Lebenserfahrungen verraten Dresdner Männer verschiedener Generationen ihr Verhältnis zu Romantik und Pragmatik, befragen ihren Mut zur Freiheit und geben Einblick in alte Liebesbriefe und Tinderaccounts.

Regie: Miriam Tscholl
Bühne / Kostüme: Sabine Hilscher
Musik: Michael Emanuel Bauer
Dramaturgie: Esther Undisz
Licht / Video: Andreas Kunert

Dauer der Aufführung: ca. 1 Stunde und 20 Minuten.
Keine Pause.
Aufführungen / Oper Semperoper Dresden Dresden, Theaterplatz 2
Aufführungen / Theater Societaetstheater Dresden Dresden, An der Dreikönigskirche 1a
Aufführungen / Theater Kleines Haus Dresden Dresden, Glacisstraße 28
Aufführungen / Konzert Kreuzkirche Dresden Dresden, An der Kreuzkirche 6
Aufführungen / Konzert Dresdner Philharmonie Dresden, Schloßstr. 2
Aufführungen / Theater Theaterkahn Dresdner Brettl Dresden, Terrassenufer an der Augustusbrücke
Aufführungen / Konzert Frauenkirche Dresden Dresden, Neumarkt
Aufführungen / Konzert Friedenskirche zu Radebeul Radebeul, Altkötzschenbroda 40
Sa, 21.7.2018, 19:00 Uhr
Aufführungen / Oper Sächsische Staatsoper Dresden Dresden, Theaterplatz 2
Semperoper
Aufführungen / Aufführung Societaetstheater Dresden, An der Dreikönigskirche 1a
Aufführungen / Aufführung Staatsschauspiel Dresden Dresden, Ostraallee 47
Aufführungen / Tanz TENZA-Schmiede Dresden, Pfotenhauer Str. 59
Zentrum für Tanz und Produktion
Aufführungen / Aufführung Theaterkahn - Dresdner Brettl Dresden, Terrassenufer an der Augustusbrücke
Aufführungen / Konzert Moritzburg Festival Dresden, Maxstraße 8
Aufführungen / Kabarett Die Herkuleskeule Dresden, Sternplatz 1
Dresdens Kabarett Theater GmbH
Aufführungen / Tanz tristan production Dresden, Stresemannplatz 3
art
Aufführungen / Aufführung die bühne Dresden, Teplitzer Straße 26
das kleine Theater der TU
Aufführungen / Aufführung Sächsische Staatsoper Dresden Dresden, Bautzner Straße 107
kleine Szene die Kammerbühne der Sächsischen Staatsoper in der Dresdner Neustadt
Aufführungen / Konzert MESSE DRESDEN, Messehalle 1 Dresden, Messering 6
Aufführungen / Aufführung Dresdner Comedy & Theater Club Dresden, Hauptstr. 13
Aufführungen / Aufführung Staatsoperette Dresden Dresden, Pirnaer Landstraße 131
Aufführungen / Aufführung wechselbad Dresden, Maternistr. 17
Aufführungen / Aufführung JugendUndKunstSchule Dresden, Bautzner Str. 130
Schloss Albrechtsberg Bühne im Torhaus
Aufführungen / Kabarett Chemnitzer Kabarett e.V. Chemnitz, An der Markthalle 1-3
Aufführungen / Tanz Dance Art Dresden Dresden, Enderstraße 59, Haus B, 2. OG
Tanzstudio Tanz für Kinder, Jugendliche und Erwachsene
Aufführungen / Aufführung Theater Plauen-Zwickau gGmbH Zwickau, Gewandhausstr. 7
Aufführungen / Aufführung LANDESBÜHNEN SACHSEN Radebeul, Meißner Straße 152
Aufführungen / Konzert Dresdner Philharmonie Dresden, Schlossstrasse 2
Aufführungen / Aufführung St.Pauli Ruine Dresden, Königsbrücker Platz
Aufführungen / Aufführung projekttheater dresden e.V. Dresden, Louisenstr. 47
kulturschutzgebiet
Aufführungen / Aufführung Internationales Wandertheaterfestival Radebeul, Altkötzschenbroda
Aufführungen / Tanz Palucca Schule Dresden Dresden, Basteiplatz 4
Hochschule für Tanz
Aufführungen / Tanz Schule für Orient.Tanz u.Ägyptische Folklore Dresden, Bischofsweg 8
Regionalbüro Bundesverband Orientalischer Tanz e.V. Kulturveranstaltungen
Aufführungen / Theater Eclectic Theatre e.V. Dresden, Tieckstr. 11
englisches Theater in DD
Aufführungen / Kabarett Dresdner Kabarett Dresden, Wettiner Platz 10 (Eingang Jahnstraße)
Breschke
Aufführungen / Tanz Tanzt! ria - mobile Tanzschule Dresden, Borsbergstr. 3
Aufführungen / Aufführung HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden, Karl-Liebknecht-Str. 56
Aufführungen / Aufführung Robert-Schumann-Haus Zwickau Zwickau, Hauptmarkt 5
Aufführungen / Konzert kunsthofgohlis Dresden, Dorfstr. 4
Uwe Piller
Aufführungen / Konzert Singakademie Dresden e.V. Dresden, Loschwitzer Str. 32
Aufführungen / Aufführung Dresdner Comedy Dresden, Brühlsche Terrasse 3
Aufführungen / Theater MusenKinder e.V. Dresden, Rudolf-Leonhard-Str. 24
Aufführungen / Kabarett Kabarett Sachsenmeyer Chemnitz Sachs, An der Markthalle 8
Aufführungen / Aufführung Theaterruine St. Pauli e.V Dresden, Hechtstraße 32
Aufführungen / Aufführung TheaterRuine St. Pauli e.V. Dresden, Königsbrücker Platz
St. Pauli Ruine
Aufführungen / Aufführung TheaterRuine St. Pauli e.V. Dresden, Königsbrücker Platz
St. Pauli Ruine
Aufführungen / Aufführung DRESDNER COMEDY Dresden, Italienisches Dörfchen, Theaterplatz 3
Aufführungen / Aufführung Hoftheater Dresden Dresden, Hauptstraße 35
Aufführungen / Konzert Studentenclub Bärenzwinger e. V. Dresden, Brühlscher Garten 1
Aufführungen / Aufführung Comödie Dresden Dresden, Freiberger Str. 39
Aufführungen / Konzert Kulturbahnhof Radeburg Radeburg, Bahnhofstr.5