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Kleines Haus Dresden

Kontakt

Kleines Haus Dresden
Staatsschauspiel Dresden
Glacisstraße 28
D-01099 Dresden

Telefon: +49 3 51-49 13-555 Kartenverkauf
E-Mail: tickets@staatsschauspiel-dresden.de

 

Kassen- und Servicezentrum im Schauspielhaus
Theaterstraße 2, D-01067 Dresden
Mo bis Fr 10.00–18.30 Uhr, Sa 10.00–14.00 Uhr

Vorverkaufskasse im Kleinen Haus
Glacisstraße 28, D-01099 Dresden
Mo bis Fr 14.00–18.30 Uhr
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Schauspiel

Ich fühl's nicht

nach der Graphic Novel von Liv Strömquist
aus dem Schwedischen von Katharina Erben

Uraufführung: 22.1.2022

Verliebt, verlobt, verheiratet – diese Idee der Liebe steht heute Kopf. Männer warben, verzehrten sich, rutschten auf Knien. Heute werden keine Lieder vor Balkonen gesungen, keine Liebesbriefe geschrieben. Wieso? Und was machen eigentlich die Frauen?
In ihrer jüngsten Graphic Novel ICH FÜHL’S NICHT hinterfragt die Künstlerin Liv Strömquist mit viel Witz verliebte Verhaltensweisen im Zeitalter des Spätkapitalismus. Er möchte Sex, aber nichts Festes. Das nächste Date ist schließlich nur einen Wisch entfernt. Sie gibt sich gelassen. Die geheimen Wünsche, eine gemeinsame Wohnung, vielleicht ein Kind – sie werden mit Coolness überspielt. Die moderne Frau hat unabhängig zu sein; wenn es mit dem*der erhofften Partner*in nicht funktioniert, dann rede dir ein: Du hast etwas Besseres verdient.
‚Gegensätze ziehen sich an‘ – das war einmal; heute suchen wir mithilfe von Algorithmen nach dem ‚Perfect Match‘. Wie es soweit kommen konnte, analysiert Strömquist mithilfe von Thesen verschiedener Denker*innen sowie popkulturellen Bezügen: von Sokrates über Kierkegaard bis zu Beyoncé und Leonardo DiCaprios austauschbaren Bikini-Model-Freundinnen.
Die Regisseurin Katrin Plötner überführt die dramatische Struktur und den eigensinnigen Bild- und Sprachwitz der Graphic Novel in eine theatrale Phantasie. Zudem horcht sie in die Musikwelt, wie Lieder vom herzrasenden Verliebtsein, der wahren Liebe oder dem tiefsten Trennungsschmerz erzählen.
Ob wir sie noch fühlen können, die Liebe?

Regie: Katrin Plötner
Bühne: Bettina Pommer
Kostüme: Johanna Hlawica
Musik: Johannes Hofmann
Licht: Rolf Pazek
Dramaturgie: Svenja Käshammer

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Schauspiel

Leonce und Lena

nach Georg Büchner
in einer Fassung von Joanna Praml und Dorle Trachternach

„Mein Kopf ist ein leerer Tanzsaal.“ – Prinz Leonce hat alles und doch nichts. Des für ihn angedachten Lebens überdrüssig, schleppt er sich ohne Ziel und Motivation durch die Tage. Erst wegen der von seinem Vater arrangierten Heirat beschließt er, seinem Schicksal zu entfliehen, nur um ihm direkt wieder zu begegnen: Prinzessin Lena, in die er sich auf seiner Reise – auf Gegenseitigkeit beruhend – verliebt, entpuppt sich als die für ihn vorgesehene Gattin.
Zwischen romantischem Märchen, Satire und vielerlei Anleihen und Bezügen auf andere Genres angesiedelt, verschließt sich Georg Büchners Lustspiel aus dem Jahr 1836 einer eindeutigen Interpretation und lässt das Drama bisweilen als rätselhaft gelten. Grund genug, dass es zehn Jugendliche zusammen mit Joanna Praml wagen, sich mit den auch im Originalstück vorkommenden Themen wie Melancholie, erstem Verliebtsein und dem Suchen nach dem eigenen Platz in einer vorgeschriebenen Gesellschaftsstruktur auseinanderzusetzen. Bestimmt von der Pandemie und in eine verwirrende Isolation gedrängt, bekommen diese Lebensaspekte eine ganz besondere Bedeutung. Die Sehnsucht nach echten Begegnungen und die Unsicherheit, welchen Impulsen man denn nun folgen darf oder soll, wirft einige Fragen auf: Was wird von einem jungen Menschen erwartet? Was bedeutet Freiheit, und wie weit reicht sie wirklich? Welche Wünsche und Hoffnungen, Ängste und Bedenken existieren unabhängig der „Systemrelevanz“, und ist es möglich, im Leben die Stop-Taste zu drücken?

Regie und Text: Joanna Praml
Text: Dorle Trachternach
Bühne und Kostüme: Inga Timm
Musik: Hajo Wiesemann
Licht: Olaf Rumberg
Dramaturgie: Sabrina Bohl, Auguste Sandner

Dauer der Aufführung: 1 Stunde und 45 Minuten. Keine Pause.

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© Sebastian Hoppe
Schauspiel

Die Laborantin

von Ella Road
aus dem Englischen von John Birke

Bea, Laborantin in einer großen Klinik, arbeitet in einer Wachstumsbranche: Seit kurzem erteilt ein einfacher Bluttest Auskunft über Erbkrankheiten, Gendefekte, die Wahrscheinlichkeit psychischer und körperlicher Erkrankungen und errechnet für die komplizierten Ergebnisse einen Gesamtwert auf einer Skala von eins bis zehn. Was als Fortschritt für die individuelle Gesundheitsvorsorge gedacht ist, wirkt sich schnell auf alle Lebensbereiche aus: Der Traumjob, ein Date, der Kredit fürs Eigenheim, nichts geht mehr ohne ein gutes Rating – und wäre es nicht am humansten, Menschen mit schlechten Erbanlagen pflanzten sich gar nicht erst fort?
Bea scheint mit ihrem Freund Aaron das große Los gezogen zu haben, denn schließlich ermöglicht ihm sein Rating die Juristenkarriere. Die Familienplanung kann in Angriff genommen werden.
Als Beas Freundin Char nur auf 2,2 getestet wird, entdeckt Bea einen lukrativen Nebenerwerb: Wenn eine simple Zahl über die eigene Zukunft entscheidet, ist ein gefälschter Test bares Geld wert. Ihr Job ist nun nicht nur krisensicher, sondern auch gewinnbringend. Endlich können sich Aaron und sie die große Wohnung leisten; ihre Kinder werden es gut haben. Doch je länger Aaron das Thema Elternschaft hinauszögert, umso größer werden Beas Zweifel an der Richtigkeit ihrer Handlungen, und ihr einst so glänzender Plan für ein erfülltes Leben verkümmert zu einem inhaltlosen Konstrukt.
Ella Road ist Schauspielerin und Autorin schreibt für das Hampstead Theatre und The Almeida, London. DIE LABORANTIN wurde für eine Verfilmung optioniert. Derzeit arbeitet Ella Road an einer Fernsehserie.

Regie: Adrian Figueroa
Bühne: Irina Schicketanz
Kostüme: Malena Modéer
Musik: Miguel Toro
Video: Victor Morales
Licht: Olivia Walter
Dramaturgie: Kerstin Behrens

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Schauspiel

All das Schöne

von Duncan Macmillan mit Jonny Donahoe

Er fertigt eine Liste an mit all den schönen Dingen im und am Leben. „Mein Ziel war, die Tausend zu schaffen. Und ich durfte nicht mogeln, was hieß: a. Keine Wiederholung. b. Die Sachen mussten wirklich großartig sein. c. Nicht zu viele materielle Dinge.“ Er beginnt die Liste, als er sieben Jahre alt ist, nach dem ersten Suizidversuch seiner Mutter. Weil sie nichts findet, wofür es sich zu leben lohnt, macht der Sohn ihr Vorschläge. Für den Siebenjährigen steht an Stelle eins natürlich „1. Eiscreme“. Dann liegt die Liste für ein paar Jahre vergessen in einem Karton, später zwischen Buchseiten. Immer wieder fällt sie ihm in die Hände und immer fügt er weitere Dinge hinzu. So wird die Liste auch ein Dokument seines Lebens. Als er ein Studium beginnt und sich zum ersten Mal verliebt, fügt er hinzu: „517. Mit jemandem so vertraut sein, dass man ihn nachgucken lässt, ob man Petersilien-Reste zwischen den Zähnen hat“ oder „253 263. Das Gefühl von Ruhe nach der Erkenntnis, dass es, obwohl man in der Patsche steckt, nichts gibt, was man dagegen ausrichten kann.“
Der Brite Duncan Macmillan hat einen lebensbejahenden Monolog über das todernste Thema Depression geschrieben, gänzlich unsentimental und komisch. Als Bericht eines Sohnes im Umgang mit dem Suizid der eigenen Mutter geschrieben, erzählt das Stück viel über unsere gegenwärtige Zeit: was vermissen wir in Ausnahmezuständen, von wem oder was müssen wir uns zukünftig verabschieden, und was zählt zu den schönen Dingen in unserem Leben? Was würden Sie auf die Liste schreiben?

Regie: Mina Salehpour
Bühne: Andrea Wagner
Kostüm: Maria Anderski
Musik: Sandro Tajouri
Licht: Richard Messerschmidt
Dramaturgie: Katrin Breschke

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Schauspiel

Frei.Spiel

Folge 1: DIE ZÄRTLICHSTE ALLER MÖGLICHEN WELTEN

Einmal im Monat werden zu einem Thema zwei ver­schiedene künstlerische Positionen aus dem Ensemble des Staatsschauspiels Dresden gezeigt. Schnell geprobt und nur ein Mal gespielt, soll erfahrbar werden, was mit einfachsten Mitteln im Theater möglich ist. Im Anschluss laden die Beteiligten zum Verweilen ein. Erstes Thema: Widerstand. Position 1: Kohlhaas. Viktor Tremmel untersucht in einer Solo-Performance den Abgrund, der zwischen faktischen und gefühlten Wahrheiten klafft. Position 2: Die Gedanken sind frei ...
Spieler*innen aus dem Ensemble präsentieren Lieder und Geschichten des Widerstandes – von Bertolt Brecht bis Sophie Hunger.

Szenische Einrichtung: Maximilian Pellert
Ausstattung: Hannah Enste
Dramaturgie: Marie-Sophie Ernst
Mit: Kriemhild Hamann, Anton Löwe

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Festival

UNART 2022 - Jugendwettbewerb für multimediale Performances

Ihr kritzelt in der Schule gerne am Heftrand, sprüht Graffiti oder tanzt Breakdance? Ihr arbeitet zuhause an eurem eigenen DJ-Set, beschäftigt euch mit Trickfilm, macht euch Sorgen um die Umwelt oder phantasiert allgemein, was man alles so machen könnte, wenn man eine Bühne zur Verfügung hätte? Wenn ihr endlich mit anderen Jugendlichen mit Tanz, Musik, Sprech- und Objekttheater, Bildender oder digitaler Kunst frei experimentieren könntet? Dann seid ihr bei UNART genau richtig: Wir suchen Jugendliche im Alter von 14 bis 20 Jahren, die sich als kleine Gruppe mit einer Idee für eine 15-minütige Performance bei uns bewerben. Eine Fachjury wählt dann aus euren Bewerbungen sechs Gruppen aus, die ihre Performance bei uns auf der Bühne verwirklichen dürfen! Unterstützt werdet ihr bei der Entwicklung und Umsetzung durch professionelle Künstler*innen aus den Bereichen Regie, Performance, Musik, Choreografie oder Video-Kunst. Zum regionalen UNART-Finale bringt ihr eure Arbeiten dann auf der großen Bühne des Kleinen Hauses zur Aufführung!
Also: Freund*innen und Ideen zusammensuchen, unter www.unart.net bewerben und eure Themen mit professioneller Unterstützung am Staatsschauspiel Dresden zeigen!
Keine Gruppe, aber trotzdem Lust mitzumachen? Mitstreiter*innen, denen es genauso geht, könnt ihr bei unserem Workshop BILDET BANDEN! am 18. September 2021 kennenlernen.

Ein Infotreffen findet am 14. September 2021 um 18.00 Uhr im Kleinen Haus statt. Bewerbungsschluss ist der 1. Oktober 2021. Für die sechs ausgewählten Gruppen beginnt die Probenphase nach den Herbstferien. Bei Fragen wendet euch an die künstlerische Leiterin Janny Fuchs: janny.fuchs@staatsschauspiel-dresden.de oder unter 0351.49 13-741

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Kleines Haus Dresden

Staatsschauspiel Dresden

Kassen- und Servicezentrum im Schauspielhaus
Theaterstraße 2, D-01067 Dresden
Mo bis Fr 10.00–18.30 Uhr, Sa 10.00–14.00 Uhr

Vorverkaufskasse im Kleinen Haus
Glacisstraße 28, D-01099 Dresden
Mo bis Fr 14.00–18.30 Uhr

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Aufführungen / Oper Semperoper Dresden Dresden, Theaterplatz 2
Aufführungen / Theater Staatsschauspiel Dresden Dresden, Theaterstraße 2
Aufführungen / Theater Landesbühnen Sachsen Radebeul, Meißner Straße 152
Aufführungen / Kabarett Die Herkuleskeule Dresden Dresden, Schloßstraße 2
Aufführungen / Theater 1001 Märchen und Geschichten Dresden, Körnerplatz 3
Aufführungen / Theater Dresdner FriedrichstaTT Palast Dresden, Wettiner Platz 10
Aufführungen / Theater Kleines Welt Theater im Sonnenhof Radebeul Radebeul, Altkötzschenbroda Nr. 26
Ereignisse / Aufführung HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden, Karl-Liebknecht-Str. 56
Ereignisse / Tanz Dresden Frankfurt Dance Company Dresden / Frankfurt
Aufführungen / Theater Societaetstheater Dresden Dresden, An der Dreikönigskirche 1a
Aufführungen / Theater Theaterkahn Dresdner Brettl Dresden, Terrassenufer an der Augustusbrücke
Aufführungen / Theater Projekttheater Dresden Dresden, Louisenstr. 47
Aufführungen / Tanz TENZA-Schmiede Dresden Dresden, Pfotenhauer Str. 59
Aufführungen / Theater die bühne Dresden, Teplitzer Straße 26
Aufführungen / Theater Dresdner Comedy & Theater Club Dresden, Hauptstr. 13
Aufführungen / Operette Staatsoperette Dresden Dresden, Kraftwerk Mitte 1
Aufführungen / Theater Boulevardtheater Dresden Dresden, Maternistr. 17
Aufführungen / Theater Eclectic Theatre e.V. Dresden, Tieckstr. 11
Aufführungen / Kabarett Breschke & Schuch Dresden, Wettiner Platz 10
Aufführungen / Theater TheaterRuine St. Pauli e.V. Dresden, Königsbrücker Platz
Aufführungen / Theater Hoppes Hoftheater Dresden Dresden, Hauptstraße 35
Aufführungen / Theater Comödie Dresden Dresden, Freiberger Str. 39
Aufführungen / Konzert Kulturbahnhof Radeburg Radeburg, Bahnhofstr.5

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