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Kleines Haus

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Staatsschauspiel Dresden
Glacisstraße 28
D-01099 Dresden

E-Mail: tickets@staatsschauspiel-dresden.de

 

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Mo bis Fr 10.00–18.30 Uhr, Sa 10.00–14.00 Uhr

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Glacisstraße 28
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Mo bis Fr 14.00–18.30 Uhr
Tel: 03 51.49 13–555
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Theater

Hool

nach dem Roman von Philipp Winkler

Premiere: 22. März 2019

„Jeder Mensch hat zwei Familien. Eine, in die er hineingeboren wird und eine, die er sich aussucht.“

Hooligans: Für die Soziologen sind sie eine Spezies, toxische Männlichkeit, reine Biologie, Konzept, Performance, ein Rollenspiel. Philipp Winkler beschreibt in seinem Roman einen von diesen Hools.

Heiko ist Hool, mit Leib und Seele. Nichts geht ihm über seinen Verein. Warum, die Frage hat er sich nie gestellt. Ins Stadion geht er nur noch selten, das Eigentliche passiert eh nach dem Spiel. Weitab von singender Fankurve und Stadionkontrollen trifft man sich für den Kampf Mann gegen Mann – hart, aber fair. Bis einer liegen bleibt, so verlangt es der Ehrenkodex. Unter der Führung von Onkel Axel ist für Heiko die Radikalität, mit der er und seine Freunde kämpfen, das einzige Lebenselixier. Zu dieser Familie gehört er, kann Teil einer kraftvollen Gemeinschaft sein, an die sich glauben lässt. Angst kennt er nicht, nur Adrenalin. Verlet­zungen heilen.
Doch dann wird ein Freund schwer verletzt, andere steigen aus. Für sie gibt es inzwischen Wichtigeres als den Adrenalinrausch bei den Matches. Als sich die Spielregeln plötzlich ändern, muss Heiko zusehen, wie seine harte Männerwelt, das Gefüge, mit dem er sein Leben zusammenhält, langsam, aber sicher, auseinanderfällt.

Regie: Florian Hertweck
Bühne: Mascha Deneke
Kostüme: Kathrin Krumbein
Musik: Moritz Bossmann, Oli Friedrich, Jan Preißler
Licht: Richard Messerschmidt
Dramaturgie: Kerstin Behrens
Theater

In meinem Namen

von Wojtek Ziemilski

Uraufführung: 06. April 2019

Im Namen des Volkes werden juristische Urteile verkündet, im Namen des Wählers politische Entscheidungen getroffen. Zahlreiche Vertreter handeln im Namen jedes Einzelnen aber auch einer großen Allgemeinheit: Sie vertreten Interessen von Mandanten vor Gericht, sie legen Geld von Klienten an, sie präsentieren ein Land bei sportlichen Großereignissen oder beim Eurovision Song Contest. Doch was passiert, wenn jemand keinen Sprecher oder Vertreter hat und sich in der Gesellschaft nicht gesehen fühlt? Wo verschwindet man in der Menge derer, für die jemand anderes spricht? Für wen kann man selber sprechen? Und wie kommt jemand überhaupt dazu im Namen anderer zu sprechen?
Der polnische Regisseur Wojtek Ziemilski gewann 2017 Fast Forward – Festival für junge Regie und inszeniert nun erstmals am Staatsschauspiel Dresden. Gemeinsam mit sechs Schauspieler*innen des Ensembles und drei Dresdner Bürgerinnen, die sich nicht wahrgenommen fühlen, begibt er sich auf die Suche nach den Grundvoraussetzungen demokratischer Prozesse und der Sichtbarkeit von Menschen in der Gesellschaft. Mit den Mitteln des Repräsentationssystems Theater, in dem ein Schauspieler auf der Bühne – sei es als Identifikationsfigur für das Publikum, sei es beim Einnehmen einer Rolle – immer auch für etwas anderes steht, hinterfragt er scheinbar selbstverständlich gewordene Vertretungsvorgänge. Und er untersucht, wie und wer für jemand anderes sprechen kann und warum.

Regie: Wojtek Ziemilski
Mitarbeit: Sodja Zupanc Lotker
Bühne: Dominic Huber
Kostüme: Henriette Hübschmann
Theater

Ich bin Muslima - Haben Sie Fragen?

von Martina van Boxen

Uraufführung: 14. April 2019

Es wird viel geredet über den Islam und die Unterdrückung der Frau in islamischen Gesellschaften. Sehr viel seltener kommen muslimische Frauen selbst zu Wort.
Die Geschlechterfrage ist ein Hauptangriffspunkt für westliche Vorbehalte gegen den Islam: Wie gehen Emanzipation und Koran zusammen? Gibt es die Gleichberechtigung von Mann und Frau im islamischen Kulturraum überhaupt?
In ICH BIN MUSLIMA – HABEN SIE FRAGEN? geben Frauen Auskunft darüber, wie sie diese Vorbehalte erleben, sich dagegen verwehren oder der Kritik zustimmen.
13 Frauen aus verschiedenen Ländern, die jüngste 11, die älteste 67 Jahre alt, berichten über Alltagserfahrungen und Missverständnisse, über das Ankommen in einer unbekannten Welt und das Leben, das sie zurückgelassen haben. Sie sind Bauingenieurin, Anwältin, Hausfrau, Alleinerziehende, Schülerin und Studentin. Sie machen zusammen Musik, streiten und vertragen sich wieder, teilen ihren Schmerz um das verlorene Zuhause und die Erleichterung über ein Leben in Sicherheit. Sie geben uns Einblicke in ihr Leben als Gläubige in einer säkularen Umwelt und in das der Nichtgläubigen, die immer Muslima bleibt, auch wenn sie sich von der Religion abgewandt hat, weil es so in ihrem Pass steht. Es geht um Widersprüche, um vertraute Rhythmen und neue Lieblings-lieder, um feindselige Blicke und unerwartete Freundschaften und darum, wie es sich lebt in einer Stadt, in der jeden Montag gegen die Islamisierung des Abendlandes protestiert wird.

Regie: Martina van Boxen
Bühne und Kostüme: Esther van de Pas
Musik: Maria Trautmann
Licht: Andreas Kunert
Dramaturgie: Christine Besier
Oper

Le pauvre matelot (Der arme Matrose) & Gianni Schicchi

Premiere: 26. April 2019

Koproduktion der HfM Dresden, des Staatsschauspiels Dresden und der Hochschule für Bildende Künste Dresden

Le pauvre matelot (Der arme Matrose)
Oper in drei Akten von Darius Milhaud
nach einem Libretto von Jean Cocteau

GIANNI SCHICCHI
Oper in einem Akt von Giacomo Puccini
nach einem Libretto von Giovacchino Forzano

Wie profitiert man vom Tod eines Menschen? Die beiden Opern erzählen zwei höchst unterschiedliche Fabeln zu diesem Thema. In LE PAUVRE MATELOT (DER ARME MATROSE) konstruieren Darius Milhaud und Jean Cocteau eine surrealistische Geschichte um die Rückkehr eines Seefahrers nach langer Abwesenheit. Sie erzählen sie mit einer derartigen nonchalance im Kleid der „Zeitoper“ der 20er Jahre, dass der unerwartet knallharte Plot den Zuschauer fassungslos zurücklässt.

Mit dem Einakter GIANNI SCHICCHI folgt die Komödie auf die Tragödie. Dantes DIVINA COMMEDIA lieferte den Stoff für die letzte große komische Oper der Literatur. Mit großer Lust an der musikalischen Charakterisierung zeigt Puccini in Echtzeit eine packende Farce um das fast verlorene Erbe einer bigotten, habgierigen Verwandtschaft. 1918 (nur neun Jahre vor Milhauds MATROSEN) uraufgeführt, zeigt sich Puccini als letzter Meister der opera buffa.
www.hfmdd.de

Musikalische Leitung: Georg Christoph Sandmann
Regie: Barbara Beyer
Ausstattung: Philipp Eckle (Hochschule für Bildende Künste Dresden)

In Originalsprache mit deutschen Übertiteln
Theater

Mit freundlichen Grüßen eure Pandora

von Laura Naumann

„also gut / irgendwann / an irgendeinem Dienstag / treffen sich drei Personen die unterschiedlicher nicht sein könnten / und beginnen gemeinsam an einem herrschaftskritischen Manifest zu schreiben von dem sie / hoffen dass es die Welt verändern wird / und in einem Labor entdeckt eine Forscherin / ein Verfahren das die Fortpflanzung zwischen zwei Eizellen möglich machen wird“

Seit 100 Jahren besitzen Frauen das aktive und passive Wahlrecht in Deutschland, seit 20 Jahren gelten Vergewaltigungen in der Ehe als solche, seit über einem halben Jahr führen wir die sogenannte #metoo-Debatte zur Aufdeckung sexueller Belästigung, Machtmissbrauch und Ungleichbehandlung von Männern und Frauen. Alle diskutieren mit. Sogar die Sängerin Beyoncé veröffentlichte kürzlich ein feministisches Essay. Aber die Diskussion ist noch nicht zu Ende, keiner kann sich zur Ruhe setzen und nur auf das Erreichte zurückblicken. Laura Naumann hat im Auftrag des Staatsschauspiels Dresden ein neues Stück geschrieben, in dem sich fünf Frauen auf der Bühne versammeln und zur Autorin der eigenen Geschichte, der eigenen Weltsicht, der eigenen Zukunft werden. Sie führen Vertragsverhandlungen nur noch mit Megafon, phantasieren über die Abschaffung des Y-Chromosoms und schreiben ein Manifest mit dem Titel „Notizen zum Ende des Patriarchats“ – der besser noch: „Der weiße Kai“!

Regie: Babett Grube
Bühne: Jan Alexander Schroeder
Kostüme: Hanne Lenze-Lauch, Lea Walloschke
Choreografie: Salome Schneebeli
Licht: Rolf Pazek
Dramaturgie: Katrin Breschke
Theater

Biedermann und die Brandstifter

von Max Frisch

Er will Ruhe und Gemütlichkeit. Man lebt schließlich nur einmal, und auch wenn seine Frau meint, dass er bisweilen zu gutmütig sei, so kann man doch nicht ständig überall nur Schlechtes und Böses sehen. Bieder­mann ist sich sicher: Die zwei armen Männer auf seinem Dachboden wollen bloß Obdach. Ihre kleinen Witzeleien über Brandstiftung sind zugegebenermaßen etwas unpassend, aber man ist doch nicht humorlos. Schließlich geht es auch um den eigenen Ruf, und als spießig und kleingeistig möchte Biedermann nicht gelten. Doch Selbstsicherheit, Bequemlichkeit und der absolute Wille zum Guten lassen Biedermann übersehen, wofür Benzinfässer und Zündschnur doch eindeutiger Beweis sind: Er hat Brandstifter im Haus. Und er wird ihnen als aufgeschlossener, vorurteilsfreier Mensch in einem Akt des Vertrauens selbst die Streichhölzer reichen.
Max Frisch hat mit BIEDERMANN UND DIE BRANDSTIFTER ein „Lehrstück ohne Lehre“ geschrieben, in dem die Wahrheit als beste Tarnung genutzt wird und ein Mensch offenen Auges in sein Unglück läuft, weil er seine Meinung über sich selbst nicht ändern kann. Die Offenheit, mit der die Brandstifter Biedermann auf seinen Verdacht ansprechen, führt zu Scham. Die Scham lässt ihn lügen, um unange­nehme Situationen zu vermeiden und nicht als Unmensch dazustehen. Immer größer wird die Kluft zwischen dem, was Biedermann darstellen will, und dem, was er tatsächlich fühlt und denkt. Seine Annahme, dass die deutlich ausgesprochene Drohung der Brandstifter sicher so radikal nicht gemeint sein könne, wird zum letzten Anker vor der eigenen Ängstlichkeit und führt direkt in die Katastrophe.

Regie: Nicola Bremer
Bühne: Jakob Ripp
Kostüme: Steffi Rehberg
Musik: Saga Björklund Jönsson
Licht: Andreas Barkleit
Dramaturgie: Katrin Schmitz
Theater

Die Verwandlung

eine Entwicklungstragödie nach der Erzählung von Franz Kafka

„Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheueren Ungeziefer verwandelt.“

Franz Kafkas weltberühmte Erzählung von 1912 beginnt mit einem mysteriösen Vorfall: der grausig-fantastischen Metamorphose eines Menschen in ein „Ungeziefer“ – ein wahrer Horrortrip. Während Gregor Samsa an seiner neuen Situation als Insekt durchaus Gefallen findet – befreit sie ihn doch von verhassten Verpflichtungen –, ist er für die Familie nur noch ein ekelerregender, kriechender Käfer und eine äußerste Zumutung. Seine soziale Isolation und gesellschaftliche Ausgrenzung sind vorprogrammiert. Er wird ausgeschlossen, übergangen und schließlich entfernt.
In der Inszenierung der Bürgerbühne knüpft die Verwandlung des jungen Protagonisten aus Kafkas Erzählung an die Erfahrungen der jugend­lichen Darsteller*innen während des Erwachsenwerdens an, eine Phase, in der nicht nur der eigene Körper, sondern auch die Identität und das Verhältnis zur Familie und zur Welt ständigen Veränderungen und widersprüchlichen Gefühlen unterworfen sind. Das Rollenrepertoire reicht von der braven Tochter bis zur Revoluzzerin, vom Hippie bis zum Punk. Was als normal gilt und was als Abweichung von der Norm, wird immer wieder neu bestimmt, genau wie die Wechselbeziehungen zwischen dem Einzelnen und der Gruppe. Ein wahrer Horrortrip und die glücklichste Zeit überhaupt!
Theater

Operation Kamen

von Florian Fischer

Es ist doch so einfach: In einem Menschen das Gefühl der Angst hervorzurufen, ihn mit übereinstimmenden Informationen zu umgeben, welche nur einen vernünftigen Sinn ergeben: „Du musst entkommen oder ...“ – und dann genügt es schon, den Menschen an der Hand zu nehmen, und er geht mit Ihnen, wohin Sie ihn führen. Und wie gern! Er wird sogar noch dafür bezahlen.—Vladimír Minařík

Frühling 1948: Die Kommunistische Partei der Tschechoslowakei hat die Führung des Landes übernommen und beginnt, mit den politischen Gegnern abzurechnen. Dafür entwickelt der tschechoslowakische Geheimdienst die Operation Kamen: Unter Verdacht stehende Oppositionelle bekommen mehrfach die Information, dass sie in Gefahr sind und schließlich das Hilfsangebot zur Republikflucht. Haben sie sich für die Flucht entschieden, führen Schleuser sie nachts im Grenzgebiet durch den Wald. Dort erreichen sie ein mit US-Flagge sowie dem Porträt des US-Präsidenten perfekt eingerichtetes Grenzhäuschen. Ihnen werden Zigaretten, Whiskey und Schweizer Schokolade angeboten. Ausführlich beantworten sie den amerikanischen Grenzbeamten alle Fragen, geben Details über Freunde, Unterstützer und Familie preis – in der Hoffnung, auch ihnen die Flucht zu ermöglichen. Sie unterschreiben ein Protokoll der Befragung und werden weiter Richtung Westen geschickt – zur verheißungsvollen Grenze. Doch alles ist Fake und vom Geheimdienst inszeniert. Ein paar Meter weiter werden sie von der tschechoslowakischen Polizei festgenommen.
Regisseur Florian Fischer widmet sich den Ereignissen der tschecho­slowakischen Nachkriegsgeschichte zwischen 1948 und 1951 in einem dokumentarischen Theaterabend. Er befragt Strategien des Geheimdienstes als Ausdruck des Misstrauens eines Staates gegenüber seinen Bürger*innen. Wie wahr ist die Fiktion und wie erfunden die Realität? Wem kann man trauen, wem nicht mehr? Und wie sicher sind wir vor solchen Strategien und Fallen – oder befinden wir uns mittendrin?

Regie: Florian Fischer
Bühne und Set-Design: Stefan Britze
Kostüm: Birte Wallbaum
Sound-Design: Ludwig Berger
Kamera: Markus Kloth

eine Koproduktion mit dem Archa Theater Prag
Theater

Früher war alles

von Dirk Laucke

Geschichten von Träumen und Abwicklungen aus Freital

Bürgerwehr und „Gruppe Freital“ – seit 2015 hat die Stadt ihren Ruf weg: als rechtes Nest. Den hatte sie nicht immer. Im Gegenteil: in den 1920er Jahren galt die Region um Döhlen gar als „Rotes Wien in Sachsen“, wo ein Leben frei von Unterdrückung und Ausbeutung möglich sein sollte. Ab 1947 waren die Freitaler*innen stolz auf den Wiederaufbau des Edelstahlwerkes, in dem fast 5000 Arbeiter*innen 300.000 Tonnen Walz- und Schmiedeprodukte pro Jahr herstellten. Die Wende 89/90 war da nicht nur ein Befreiungsschlag, sondern auch ein Einbruch. 1992 setzten sich die Stahlwerker*innen noch erfolgreich mit Protesten gegen eine Abwicklung durch die Treuhand zur Wehr. Doch von den bis dahin verbliebenen 2600 Angestellten waren 1997 nur noch 640 übrig. Blühende Landschaften waren verheißen worden, es folgten Kurzarbeit und die Sozialamtskutsche. Oder war doch nicht alles so schlimm?
Im Jubiläumsjahr von 30 Jahren Wiedervereinigung widmen wir uns der neueren Geschichte der Stadt Freital sowie den Geschichten ihrer Bewohner*innen und fragen nach deren individuellen Erfahrungen in den letzten drei Jahrzehnten. Durch Gespräche, Begegnungen und Recherche vor Ort bringt der in Sachsen geborene Dramatiker Dirk Laucke in einem Stücktext für die Bürgerbühne verschiedene Perspektiven und Erzählungen zusammen. Als Darsteller*innen wirken in diesem Mehrgenerationenprojekt interessierte Freitaler Bürger*innen mit, die auf der Bühne sich selbst und ihre Nachbar*innen verkörpern.

Regie: Jan Gehler
Bühne: Sabrina Rox
Kostüme: Claudia Irro
Musik: Vredeber Albrecht
Licht: Olaf Rumberg
Dramaturgie: Sylvia Sobottka
Theater

Bilder ohne Lila

von Adrian Figueroa

Ansichten von blinden und sehbehinderten Dresdner*innen

Wie sah dein Kinderzimmer aus? Der letzte Urlaub am Meer, die Landung auf dem Mond, der 11. September, der Mauerfall … Wir erinnern uns und beschreiben unsere Welt über Bilder. Und wir schaffen ständig neue: machen Selfies, drehen Videos und teilen sie mit der ganzen Welt.
Wie sehe ich mich, und wie siehst du mich? Und vor allem: Wie möchte ich gesehen werden?
In BILDER OHNE LILA kreieren sehbehinderte und blinde Menschen unterschiedlichen Alters sowie Angehörige und ein Augenarzt gemeinsam mit dem Regisseur Adrian Figueroa eine Kartografie der Wahrnehmung. Sie erzählen von der Sehnsucht, zu den coolen Kids in der letzten Bank zu gehören – und trotzdem alles an der Tafel lesen zu können, von den Vorbereitungen, die sie mit Google Maps und anderen digitalen Hilfsmitteln treffen, um den Weg zum Vorstellungsgespräch zu finden. Sie berichten von ihrer Liebe zum Kino, von der Neugierde Sehender, die sich ins Dunkelrestaurant verlaufen, von der Wahrscheinlichkeit, dass das eigene Kind erblindet, und davon, die „Augen“ von jemand anderem zu sein. In einer Mischung aus Live-Hörspiel, Hör-Film und Theater zeigen sie den sehenden und nicht-sehenden Zuschauer*innen Augenblicke aus der Galerie ihrer Erinnerungen und Bilder.

Vor jeder Vorstellung bieten wir sehbehinderten und blinden Zuschauer*innen eine Einführung inkl. Bühnenbegehung an. Bei Interesse finden Sie sich bitte 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Foyer des Kleinen Hauses ein. Sie werden dort in Empfang genommen.

Regie: Adrian Figueroa
Bühne und Kostüme: Sabine Hilscher
Musik: Miguel Toro
Video: Gabriela Diez
Licht: Olivia Walter
Dramaturgie: Sylvia Sobottka
Theater

Alte Meister

nach dem Roman von Thomas Bernhard

Der letzte große Prosatext von Thomas Bernhard wird dort inszeniert, wohin sich der Protagonist flüchtet, um dem Leben zu entkommen, im Museum. Die Gemäldegalerie Alte Meister der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden wird so zu einem Ort, an dem Zuschauer, Schauspieler und die Gemälde gleichsam miteinander in Interaktion treten, weil jeder seine ganz eigene Wirkung im Raum einfordert.
Seit über dreißig Jahren geht der Musikphilosoph Reger jeden ­zweiten Tag in die Gemäldegalerie; zum einen wegen der idealen Raumtemperatur, zum anderen wegen des „Weißbärtigen Mannes“ von Tintoretto. Ebenfalls seit über dreißig Jahren geht Irrsigler ins Kunsthistorische Museum. Er ist dort Museumswächter, obwohl er eigentlich viel lieber Polizist geworden wäre, aber Uniform ist schließlich Uniform. Irrsigler ist über die Jahre zum Sprachrohr Regers geworden und sorgt zudem dafür, dass er ungestört auf der Sitzbank vor Tintorettos Gemälde Platz nehmen kann, denn dieser Ort ist nicht nur zur „Voraussetzung für sein Denken geworden“, sondern für sein Weiterleben überhaupt. Zu seiner Überlebensstrategie gehört auch, jedes Gemälde mit seinem Blick zu zerlegen und zwar solange, bis er den gravierenden Fehler gefunden hat, denn „das Vollkommene droht uns nicht nur ununterbrochen mit unserer Vernichtung, es vernichtet uns auch“. Nicht das Scheitern an der Kunst, sondern das Scheitern der Kunst selbst wird hier vorgeführt. Und als Reger in eine existenzielle Krise stürzt, stellt sich schließlich die Frage, ob es die „widerwärtige und fatale Kunst“ ist – oder doch die Menschen, die ihn von seinem Leiden erlösen können.

Regie: Anton Kurt Krause
Kostüme: Steffi Rehberg
Dramaturgie: Julia Fahle
Theater

Wir sind auch nur ein Volk

nach den gleichnamigen Drehbüchern von Jurek Becker

Bühnenfassung von Kerstin Behrens und Tom Kühnel

Wenn Ossis und Wessis einander nicht verstehen, hilft nur eins: das Fernsehen. Also beschließen dessen Chefs, die Serie zur Einheit zu produzieren. Für das Drehbuch des ‚Straßenfegers‘ wird der angesagte Autor Steinheim verpflichtet. Blöd nur, dass der nie im Osten war. Ein Crashkurs soll ihn auf Vordermann bringen. Als Studienobjekt dient das ostdeutsche Schlitzohr Benno Grimm nebst Familie. Die Grimms sind ‚Osten pur‘: Benno, Mitte Fünfzig, ehemals Dispatcher, jetzt abgewickelt, ist immer noch imstande, „ganze Sätze zu formulieren“. Trude, seine Frau, hält sich als Lehrerin für unbelastet: „was immer das bedeutet“. Ihr Vater, ein Rentner, hat sich von der Wiedervereinigung sowieso nichts versprochen, weshalb er „nicht so enttäuscht ist wie diese Trottel.“ Sohn Theo, ein abgebrochener Philosophiestudent, motzt gegen die ganze Fernsehsache, bei der die Familie „die Rolle von Insekten spielen soll, die sich einer unter der Lupe ansehen kommt.“ Genau das will Steinheim, doch die Grimms wissen, dass das gut honorierte Dasein als Insekten nur solange funktioniert, wie sich das Fernsehen für sie interessiert. Also inszenieren sie ihr Ost-Dasein, dass dem Wessi Hören und Sehen vergeht.
Der Autor Jurek Becker wurde durch den Roman JAKOB DER LÜGNER international bekannt. Mit LIEBLING KREUZBERG gelang ihm acht Jahre nach der Ausreise 1985 auch in der BRD der Durchbruch.

Regie: Tom Kühnel
Bühne: Maria-Alice Bahra
Kostüme: Ulrike Gutbrod
Musik: Matthias Trippner
Video: Bert Zander
Licht: Richard Messerschmidt
Dramaturgie: Kerstin Behrens
Theater

I love Dick

nach dem Roman von Chris Kraus

aus dem Amerikanischen Englisch von Kevin Vennemann

Nach zehn Jahren Ehe mit Sylvère Lotringer verliebt Chris Kraus sich in Dick. Sie beginnt, ihm Briefe zu schreiben, die sie nie abschickt. Der anfängliche Versuch, einen Ausdruck zu finden für etwas, das man nicht versteht, wandelt sich zu einem Spiel zwischen ihr und ihrem Mann, der versucht, ihre Beziehung zu retten. Es wird zu einem Entwurf für ein groß angelegtes Kunstprojekt und schließlich entsteht ein Tagebuch, ein Essay, eine Fiktion über zwei Jahre in Chris' Leben mit dem Titel I LOVE DICK. Jahrelang hatte Chris versucht, ihrem Mann dabei zu helfen, „sein Leben in den Griff zu kriegen“, nun trifft sie Dick, der ihr dabei helfen kann, ihr eigenes „Leben auseinanderzunehmen“. In Anekdoten aus der amerikanischen Kunstszene, Überlegungen zur Schizophrenie, Vergleichen zwischen der avantgardistischen Autorin Katherine Mansfield und sich selbst, kreist Chris Kraus um die Frage, warum Männer, die über ihre Neurosen schreiben, als Künstler gelten und Frauen, die das Gleiche tun, als skurril. Oder kürzer: „Wer darf sprechen und warum?“ Zentral ist der Anspruch, eine Welt zu gestalten, die interessanter ist als die eigenen Probleme. Chris Kraus verbindet ihn mit einer humorvollen und selbstironischen Sprache, sie spielt mit den Klischees der Kunstwelt und denen in unseren Köpfen. Und am Ende antwortet Dick.

Regie: Anna Sina Fries
Bühne: Moïra Gilliéron
Kostüme: Barbara Lenartz
Sounddesigner: Mathias Prinz
Licht: Olaf Rumberg
Dramaturgie: Katrin Schmitz
Theater

Typisch Jenny!

ein Experiment mit der Klasse 8c der Waldblick-Oberschule Freital-Niederhäslich

Hör doch mal auf zu heulen, das ist so typisch. / Und du musst immer deine Meinung loswerden. / Und du bist so ein Besserwisser. / Das ist so typisch, dass wir alle streiten. / Du bist selber typisch.
In den 60er Jahren gab es in einer US-amerikanischen Grundschule einen Versuch mit einer Schulklasse: 20 % der Schüler*innen wurden per Los ausgewählt und ihren neuen Lehrer*innen als hochbegabt vorgestellt. Am Ende des Schuljahres hatten diese Schüler*innen einen enormen Leistungsvorsprung gegenüber dem Rest der Klasse. Eine positive Einschätzung kann also zu positiven Ergebnissen führen und eine negative Einschätzung zu negativen Ergebnissen. Die Wissenschaft nennt das Pygmalion-Effekt – zurückgehend auf den antiken Mythos um den Bildhauer Pygmalion. Dieser meißelte sich eine weibliche Statue, um sich dann unsterblich in sie zu verlieben. Prompt wurde die Figur lebendig, und beide lebten glücklich bis an ihr Lebensende.
In der Schule sind wir über Jahre mit den Bewertungen und Urteilen unserer Lehrer*innen und Mitschüler*innen konfrontiert und bekommen unsere Rollen zugeschrieben. In typisch jenny! untersuchen die Schüler*innen einer achten Klasse den Pygmalion-Effekt in ihrem eigenen Umfeld: Wie werde ich Klassenclown*in, Streber*in, Schönling, Heulsuse, Mauerblümchen …? Kann ich deshalb nicht singen, weil mir meine Eltern das ständig einreden? Verpasse ich die Entwicklung meiner Talente und Interessen, weil diese nicht mit den Bildern von mir übereinstimmen? Wie kann ich aus diesem Spiel aussteigen?
Was erwartet ihr denn von uns? Dass wir verkacken? Dass wir euch zu Tränen rühren? Dass ihr in uns irgendwas reinprojizieren könnt? Rein-pro-ji-zieren! Nichts, was ihr euch über uns ausmalt, ist richtig. Und deshalb machen wir da nicht mehr mit. Wir spielen euch nichts mehr vor. Wir haben eure Bewertungen nicht nötig. Tschüss!

Regie und Text: Joanna Praml
Bühne und Kostüme: Jana Denhoven
Musik: Bastian Ruppert, Hajo Wiesemann
Theaterpädagogik: Philipp Teich
Dramaturgie: Paula Oevermann
Künstlerische Mitarbeit: Karsten Dahlem
Theater

Traum eines lächerlichen Menschen

von Fjodor M. Dostojewski

„Ich bin ein lächerlicher Mensch. Ja, so nennen mich neuerdings sogar Verrückte. Aber jetzt nehme ich ihnen nichts mehr übel, sondern habe alle gern.“ So beginnt Dostojewskis fantastische Novelle aus dem Jahre 1877. Darin wird ein junger Mann Opfer seiner eigenen Überzeugungen: Die Welt sei lächerlich, die anderen noch mehr und er selbst am allermeisten. Und weil ihm alles gleichgültig ist, bleibt nur noch der Freitod. Ein sonderbares Mädchen und ein ebenso sonderbarer Traum, der ihm die Augen für das Wesentliche öffnet, jedoch führen dazu, dass er an seinem eigenen Entschluss zu zweifeln beginnt.
Dostojewskis TRAUM EINES LÄCHERLICHEN MENSCHEN beschreibt die Lächerlichkeit des Weltzustandes, in dem wir uns befinden und plädiert für eine Erneuerung des Menschen, damit er sich aus sich selbst befreie.

Das „Künstlerische Wort“ ist eine Projekteinheit im Rahmen der Ausbildung des Schauspielstudios Dresden der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig.
Der Schauspieler Philipp Lux wird Dostojewskis utopische Erzählung mit den Studierenden in Szene setzen.

mit dem Schauspielstudio Dresden
Künstlerische Leitung / Studioleitung: Philipp Lux
Studioleitung: Julia Weinreich
Theater

Nathan der Weise

Ein dramatisches Gedicht von Gotthold Ephraim Lessing

Ende des 12. Jahrhunderts, zur Zeit des Dritten Kreuzzuges in Jerusalem. Dem jüdischen Kaufmann Nathan ist vor vielen Jahren ein christliches Mädchen anvertraut worden, das er als seine Tochter Recha aufzieht. Niemand weiß davon, bis auf die Christin Daja, die in Nathans Haus lebt. Als Nathan von einer Geschäftsreise zurückkehrt, erfährt er, dass sein Haus bis auf die Grundmauern abgebrannt ist. Recha wäre um ein Haar in den Flammen umgekommen, hätte sie nicht im letzten Moment ein junger Tempelherr gerettet. Dieser wiederum ist kurz davor vom muslimischen Herrscher Jerusalems, dem Sultan Saladin, begnadigt worden – als einziger von zwanzig gefangenen Rittern. Saladin, der einen Kreditgeber für seine leeren Kassen sucht, lässt Nathan zu sich holen und will ihn mit der Frage prüfen, welche der drei Religionen die beste sei.
Dem Thema Toleranz entgeht man heute nicht, das Stück „Nathan der Weise“ drängt wieder in viele Spielpläne. Gotthold Ephraim Lessing nannte seinen „Nathan“ 1779 „ein dramatisches Gedicht“ und antwortete damit auf eine in seiner Zeit heftig diskutierte Frage: Es ging um den Absolutheitsanspruch der christlichen Religion und die Frage nach der wahren Religion. Lessing selbst hatte nicht mit einer Bühnenkarriere des explizit als Argumentationsdrama konzipierten Stückes gerechnet. Es wurde erst 1783, zwei Jahre nach Lessings Tod, uraufgeführt und ist mittlerweile humanistische Pflicht- und Schullektüre.
Der weise Nathan antwortet im Stück auf Saladins Frage mit der berühmten Ringparabel und der Aufforderung, dem eigenen Anspruch ohne Vorurteile und durch Taten nachzueifern. Leider, muss man wahrscheinlich sagen, ist die Frage um die richtige Religion wieder zu einer aktuellen und aggressiv geführten Diskussion geworden, und auch heute kann man sich in dieser Auseinandersetzung nicht genug auf Humanität und Menschlichkeit ohne Vorurteile besinnen.

Wolfgang Engel wird das Argumentationsdrama auf die Bühne bringen, mit Philipp Lux als Nathan und Matthias Reichwald als Saladin.

Regie: Wolfgang Engel
Bühne: Ansgar Prüwer-LeMieux
Kostüm: Nina Reichmann
Dramaturgie: Felicitas Zürcher
Licht: Björn Gerum
Theater

Parole Kästner!

von Jan-Christoph Gockel unter Verwendung von Originaltexten u. a.

Mit EMIL UND DIE DETEKTIVE revolutioniert Erich Kästner 1928 die Kinderbuchliteratur. Während der Weimarer Republik macht Kästner sich schnell als Redakteur und Drehbuchautor einen Namen und prägt mit seiner unverschnörkelten, klaren Sprache eine ganze Epoche: die Neue Sachlichkeit. Die Nationalsozialisten verbrennen 1933 seine Bücher und erteilen ihm Schreibverbot. Trotzdem entscheidet er sich gegen eine Emigration, veröffentlicht unter Pseudonym und wird einer der bekanntesten deutschen Schriftsteller des vergangenen Jahrhunderts. Mehr noch: Er wird zur moralischen Instanz der Nachkriegszeit und hadert dennoch bis zu seinem Tod damit, sich für Deutschland und nicht für das Exil entschieden zu haben. Erich Kästner rührt und beglückt Generationen von Leser*innen bis heute. Aber wer war dieser unantastbare Autor eigentlich? Wer war dieser Kleinbürger, der doch ein Lebemann war, und der sich noch als Erwachsener so gut in Kinderseelen hineindenken konnte? Und: Wie war seine eigene Kindheit, die von zwei Weltkriegen geprägt war? Erich Kästner, 1899 in Dresden geboren, verehrte seine Heimatstadt: Er verließ sie, schrieb über sie und kehrte zu ihr zurück. Der Regisseur Jan-Christoph Gockel geht auf Spurensuche nach dem Dichter Erich Kästner und zeichnet ein lebendiges Bild dieses Autors, der sich hinter seinen Selbstdarstellungen mehr verbarg als offenbarte: PAROLE KÄSTNER!

Regie: Jan-Christoph Gockel
Bühne: Julia Kurzweg
Kostüme: Sophie Du Vinage
Musik: Matthias Grübel
Dramaturgie: Julia Weinreich
Licht: Richard Messerschmidt
Aufführungen / Oper Semperoper Dresden Dresden, Theaterplatz 2
Aufführungen / Festival Staatsschauspiel Dresden Dresden, Theaterstraße 2
Aufführungen / Theater Societaetstheater Dresden Dresden, An der Dreikönigskirche 1a
Aufführungen / Theater Theaterkahn Dresdner Brettl Dresden, Terrassenufer an der Augustusbrücke
Aufführungen / Kabarett Die Herkuleskeule Dresden Dresden, Schloßstraße 2
Aufführungen / Theater Volksbühne Chemnitz Chemnitz, Käthe-Kollwitz-Str. 7
Aufführungen / Cabaret Dresdner Comedy & Theater Club Dresden, Hauptstraße 13
Sa, 23.3.2019, 20:00 Uhr
Aufführungen / Comedy Dresdner Comedy & Theater Club Dresden, Hauptstraße 13
Do, 28.3.2019, 20:00 Uhr
Aufführungen / Comedy Dresdner Comedy & Theater Club Dresden, Hauptstraße 13
Fr, 29.3.2019, 20:00 Uhr
Aufführungen / Tanz TENZA-Schmiede Dresden Dresden, Pfotenhauer Str. 59
Aufführungen / Theater tjg. Theater Junge Generation Dresden Dresden, Meißner Landstraße 4
Aufführungen / Aufführung die bühne Dresden, Teplitzer Straße 26
Aufführungen / Theater Dresdner Comedy & Theater Club Dresden, Hauptstr. 13
Aufführungen / Operette Staatsoperette Dresden Dresden, Pirnaer Landstraße 131
Aufführungen / Theater Boulevardtheater Dresden Dresden, Maternistr. 17
Aufführungen / Aufführung JugendKunstschule Dresden, Bautzner Str. 130
Aufführungen / Kabarett Chemnitzer Kabarett e.V. Chemnitz, An der Markthalle 1-3
Aufführungen / Tanz Dance Art Dresden Dresden, Enderstraße 59, Haus B, 2. OG
Aufführungen / Theater Theater Plauen-Zwickau Zwickau, Gewandhausstr. 7
Aufführungen / Theater Landesbühnen Sachsen Radebeul, Meißner Straße 152
Aufführungen / Theater projekttheater dresden e.V. kulturschutzgebiet Dresden, Louisenstr. 47
Aufführungen / Theater Internationales Wandertheaterfestival Radebeul, Altkötzschenbroda
Aufführungen / Tanz Palucca Schule Dresden Dresden, Basteiplatz 4
Aufführungen / Theater Eclectic Theatre e.V. Dresden, Tieckstr. 11
Aufführungen / Kabarett Breschke & Schuch Dresden, Wettiner Platz 10
Aufführungen / Aufführung Robert-Schumann-Haus Zwickau Zwickau, Hauptmarkt 5
Aufführungen / Theater MusenKinder e.V. Dresden Dresden, Rudolf-Leonhard-Str. 24
Aufführungen / Kabarett Kabarett Sachsenmeyer Chemnitz Chemnitz, An der Markthalle 8
Aufführungen / Theater TheaterRuine St. Pauli e.V. Dresden, Königsbrücker Platz
Aufführungen / Theater Hoppes Hoftheater Dresden Dresden, Hauptstraße 35
Aufführungen / Konzert Studentenclub Bärenzwinger Dresden Dresden, Brühlscher Garten 1
Aufführungen / Theater Comödie Dresden Dresden, Freiberger Str. 39
Aufführungen / Konzert Kulturbahnhof Radeburg Radeburg, Bahnhofstr.5

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