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Kleines Haus Dresden

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Kleines Haus Dresden
Staatsschauspiel Dresden
Glacisstraße 28
D-01099 Dresden

Telefon: +49 3 51-49 13-555 Kartenverkauf
E-Mail: tickets@staatsschauspiel-dresden.de

 

Kassen- und Servicezentrum im Schauspielhaus
Theaterstraße 2, D-01067 Dresden
Mo bis Fr 10.00–18.30 Uhr, Sa 10.00–14.00 Uhr

Vorverkaufskasse im Kleinen Haus
Glacisstraße 28, D-01099 Dresden
Mo bis Fr 14.00–18.30 Uhr
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Schauspiel

Wie es euch gefällt

eine Liebeskomödie
über Gender, Sex und Queerness
nach William Shakespeare

Premiere: 9.9.2022

Eine bunte Personage rund um den verbannten Herzog findet sich im Wald von Arden wieder, nachdem sein Bruder ihn vom Thron gestoßen hat. Auch die am Hof bislang geduldete Tochter Rosalinde fällt in die Missgunst des neuen Herrschers, so dass sie – als Mann verkleidet – mit ihrer Cousine Celia ebenfalls in den Wald flieht. Dort trifft Rosalinde nun ausgerechnet auf Orlando, in den sie sich bereits am Hofe verliebt hatte. Und auch sonst ist das Liebeschaos vorprogrammiert: Ein Schäfer wirbt um seine Angebetete, die von ihm aber nichts wissen will. Und der Melancholiker Jaques hatte der Liebe ganz abgeschworen, wäre da nicht der Wald, in dem sämtliche Lebens- und Liebesmodelle gedacht und gelebt werden können. Exil, Paradies, Experimentierfeld, Vexierspiel – Shakespeare greift in der 1599 verfassten Komödie wiederholt auf den Wald als magischen Ort zurück, der vorher Undenkbares möglich macht. Fernab der höfischen Konventionen und Gepflogenheiten stehen hier Identitäten, Geschlecht und Liebesmodelle zur Disposition und warten nur darauf, ausprobiert und erkundet zu werden.
Um den Fragen nach geschlechtlicher Orientierung und Sexualität nachzugehen, hat sich Regisseur und Ensemblemitglied Philipp Lux, der bereits DIE VERWANDLUNG an der Bürger:Bühne inszeniert hat, diesmal vorgenommen, mit Jugendlichen von 14 – 24 Jahren in Anlehnung an den Wald von Arden einen eigenen ‚Wald‘ zu entwerfen: Wann ist ein sogenannter Mann ein Mann? Kann ich gleichzeitig non-binär und lesbisch sein? Und wann genau kann ich mich mit dem Kürzel LGBTQIA+ identifizieren? Wo alles möglich wird, herrscht viel Verwirrung, aber vor allem Lebens- und Liebeslust!

Regie: Philipp Lux
Bühne: Sabrina Rox
Kostüme: Julia Scholz
Musik: Vredeber Albrecht
Licht: Maximilian Rothe
Dramaturgie: Sabrina Bohl, Lena Iversen, Svenja Käshammer

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Schauspiel

Die Katze Eleonore

von Caren Jeß

Uraufführung: 11.9.2022

Eleonore ist Immobilienmaklerin, alleinstehend und finanziell unabhängig. Eines Tages entdeckt sie, dass sie eigentlich eine Katze ist. Sie beginnt nachts zu jagen, trägt ein Fell, übernimmt tierische Schlafphasen und minimiert Kontakte zu Mitmenschen. Für den Gesprächstherapeuten Dr. Wildbruch ist das alles faszinierend, persönlich wie auch medizinisch. Doch Eleonore kämpft mit den Fallstricken ihrer Transformation, sie faucht und kratzt und bäumt sich auf. Ihre Sinne weiten sich und mit ihnen ihre Wahrnehmung der Welt. Ihr Denken wird sprunghaft und assoziativ, katzenhaft unlogisch eben. Zwischen Sofakissen und Wildbahn, zwischen Domestizierung und Instinkt sucht Eleonore nach dem Platz, an dem es sich als Katze gut leben lässt.
Die in Dresden lebende Autorin Caren Jeß streift in ihrem Monolog für eine Schauspielerin durch die Höhen und Tiefen einer selbstgewählten Daseinsform und findet eine poetische Sprache für die Grundsatzfragen, mit denen ihre Protagonistin konfrontiert ist. Dass Eleonores Rückzug ins Private mit ihrem Verzicht auf Verantwortung für die Gesellschaft einhergeht und ihr Katzendasein nicht nur befreiend ist, wird dabei nicht verschwiegen. Die Uraufführung ist nach Christa Wolfs MEDEA. STIMMEN in der Spielzeit 2019/2020 die zweite Regiearbeit von Ensemblemitglied Simon Werdelis.

Regie: Simon Werdelis
Bühne und Kostüme: Max Schwidlinski
Video: Karolina Serafin
Licht: Jürgen Köhler
Dramaturgie: Katrin Schmitz

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Gespräch

Montagscafé

Eine offene Gesellschaft braucht Freunde! Das Montagscafé ist ein interkultureller Treffpunkt und Forum des Austauschs für alle Bürger*innen aus der Stadt und der Region. Wir beschäftigen uns mit Migration und Kultur nicht nur theoretisch, sondern leben sie. Popkultur, Subkultur, Esskultur, Filmkultur, Tanz, Theater, Comic – unsere Kultur lebt von Wanderungsprozessen und das Montagscafé ist mitten drin.
Um 15.00 Uhr bieten wir ein Frauencafé mit Kinderbetreuung und von 17.00 bis 22.00 Uhr das Offene Café, in dem wöchentlich wechselnde Abendveranstaltungen stattfinden. Unter dem Titel OUR STORIES 2021 legen wir einen Schwerpunkt auf eine Workshop- und Veranstaltungsreihe, in der wir unsere Wanderungsgeschichten künstlerisch und diskursiv erkunden und dazu verschiedene Künstler*innen und Expert*innen einladen. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen des Montagscafés ist frei – Yalla!

Wir sind am besten zu erreichen unter 03 51.49 13-617 oder per Mail unter montagscafe@staatsschauspiel-dresden.de sowie auf Facebook www.facebook.com/montagscafedresden

5. September: Augustusbrücke und Schlossplatz

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Schauspiel

Pussy Riot „Riot Days“

Ein Abend für die Freiheit. Für Eure und für unsere.
eine Veranstaltung der Konzertagentur Andreas Grosse im Rahmen von „Musik zwischen den Welten“

Pussy Riot hat sich im März 2011 in Moskau als variable Gruppe mehrerer Frauen gegründet. In wechselnden Besetzungen erregten sie immer wieder Aufsehen mit staatlicherseits nicht genehmigten Aufführungen auf öffentlichen Plätzen. Im Frühjahr 2022 gelang zuletzt Marija Aljochina, verkleidet als Kurierfahrerin, die Flucht aus Russland. Gemeinsam mit ihren schon im europäischen Exil lebenden Künstlerkolleginnen musiziert und performt sie seitdem wieder den durch Techno- und Punk-Rhythmen kanalisierten und durch laute, peitschende Sprechgesänge getakteten Widerstand von Pussy Riot in zahlreichen Ländern Europas, um so gegen das Regime und dessen Krieg in der Ukraine zu demonstrieren. Im September sind sie erstmals in Dresden zu erleben – und spenden auch hier einen Teil der Einnahmen für ein Kinderkrankenhaus in der Ukraine.

Regie: Yury Muravitsky
Video: Vasily Bogatov
Produzent, Untertitel: Alexander Tscheparukhin

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Schauspiel

Lehr_Kraft_Probe

von Tobias Rausch

Sie stehen mehrere Stunden am Stück. Durchschnittlich sind sie einem Lärmpegel zwischen 60 und 85 Dezibel ausgesetzt, der Lautstärke eines fahrenden Pkws. Sie müssen viel, manchmal ununterbrochen, reden. Ihre Augen wandern ständig umher, über zwanzig Kinder sollen sie gleichzeitig im Blick behalten. Ihre neuen Frisuren oder Outfits werden Gegenstand von Chats. Ihr Koffeinkonsum ist mit Besorgnis zu betrachten.
Jeder Mensch lernt sie in verschiedenen Ausformungen kennen: die sogenannten Lehrkörper. Wir lieben oder hassen sie, aber immer stehen sie im Mittelpunkt des Klassenzimmers und bieten eine Projektionsfläche für Schüler*innen und Eltern. Ob Vorwürfe, Erwartungen oder Ignoranz: das Lehrer*innendasein ist vielen Kräften ausgesetzt. Die meisten von uns hatten mindestens eine*n Lehrer*in, welche*r sie geprägt hat. Oft sind dies die Momente, die nicht im Lehrplan vorgesehen waren. Momente, in denen auch Lehrer*innen einfach Menschen sind. Die Spuren, die Schüler*innen bei ihnen hinterlassen – die erfreulichen und die frustrierenden –, sind uns dagegen größtenteils unbekannt.
In LEHR_KRAFT_PROBE erforschen ehemalige, jetzige und zukünftige Lehrer*innen einen der wichtigsten Berufe unserer Gesellschaft – und stellen jene Kräfte auf die Probe, denen sie täglich ausgesetzt sind. Sie ermöglichen einen Blick auf unser Bildungssystem, der manches in einem anderen Licht erscheinen lässt.

Text, Regie: Tobias Rausch
Bühne: Steffi Wurster
Kostüme: Cornelia Kahlert
Musik: Arystan Petzold
Dramaturgie: Lüder Wilcke
Recherche: Carolin Bornschein, Holger Ebelt, Inga Ihle, Flora Schleiermacher
Licht: Olivia Walter

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Schauspiel

Anschluss

von Jaroslav Rudiš

„Wer kommt schon freiwillig hierher? Ein Luftkurort ohne frische Luft
ist kein Luftkurort. Ein Gasthaus ohne Gäste ist kein Gasthaus.
Ein Bahnhof ohne Anschluss ist ein Friedhof.“

Zwischen bröckelndem Putz und modriger Luft eines einst mondänen Luftkurortes an der sächsisch-böhmischen Grenze herrscht Stille, die Signallampen bleiben dunkel, der letzte Zug ist vor Jahren ins Tal gerollt. Im Bahnhofsgasthaus auf dem Teufelsberg treffen sich die Übrig-Gebliebenen und Aus-der-Zeit-Gefallenen der letzten Jahrhunderte, seit Wochen regnet es, und außer ein paar Wildschweinen ist schon länger niemand mehr zu Besuch gekommen. Doch große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Eine historische Konferenz soll genau hier stattfinden: Aus Sachsen und Böhmen wird endlich wieder ein Land werden. Während die Gäste und mit ihnen eine goldene Zukunft erwartet wird, versinken die Bewohner des Teufelsberges immer mehr in ihrer Vergangenheit.
Jaroslav Rudiš zählt zu den bedeutendsten zeitgenössischen Autoren Tschechiens. In seinen Romanen, Hörspielen und Essays beschäftigt er sich regelmäßig mit der historischen Entstehung von Grenzorten, den Erfahrungen von Menschen, die dort leben, und der Sehnsucht nach Sicherheit und Identität, die mit klaren Grenzen oftmals Hand in Hand zu gehen scheint. Nach der Eröffnung der Spielzeit 2017/2018 mit der Bühnenadaption seines Romans NATIONALSTRASSE im Kleinen Haus ist ANSCHLUSS sein erstes Auftragswerk für das Staatsschauspiel Dresden.

Regie: Alexander Riemenschneider
Bühne: David Hohmann
Kostüme: Lili Wanner
Musik: Tobias Vethake
Licht: Rolf Pazek
Dramaturgie: Katrin Schmitz

Dauer der Aufführung: ca. 1 Stunde und 45 Minuten.
Keine Pause.

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1 Schauspiel

Die Laborantin

von Ella Road
aus dem Englischen von John Birke

Bea, Laborantin in einer großen Klinik, arbeitet in einer Wachstumsbranche: Seit kurzem erteilt ein einfacher Bluttest Auskunft über Erbkrankheiten, Gendefekte, die Wahrscheinlichkeit psychischer und körperlicher Erkrankungen und errechnet für die komplizierten Ergebnisse einen Gesamtwert auf einer Skala von eins bis zehn. Was als Fortschritt für die individuelle Gesundheitsvorsorge gedacht ist, wirkt sich schnell auf alle Lebensbereiche aus: Der Traumjob, ein Date, der Kredit fürs Eigenheim, nichts geht mehr ohne ein gutes Rating – und wäre es nicht am humansten, Menschen mit schlechten Erbanlagen pflanzten sich gar nicht erst fort?
Bea scheint mit ihrem Freund Aaron das große Los gezogen zu haben, denn schließlich ermöglicht ihm sein Rating die Juristenkarriere. Die Familienplanung kann in Angriff genommen werden.
Als Beas Freundin Char nur auf 2,2 getestet wird, entdeckt Bea einen lukrativen Nebenerwerb: Wenn eine simple Zahl über die eigene Zukunft entscheidet, ist ein gefälschter Test bares Geld wert. Ihr Job ist nun nicht nur krisensicher, sondern auch gewinnbringend. Endlich können sich Aaron und sie die große Wohnung leisten; ihre Kinder werden es gut haben. Doch je länger Aaron das Thema Elternschaft hinauszögert, umso größer werden Beas Zweifel an der Richtigkeit ihrer Handlungen, und ihr einst so glänzender Plan für ein erfülltes Leben verkümmert zu einem inhaltlosen Konstrukt.
Ella Road ist Schauspielerin und Autorin schreibt für das Hampstead Theatre und The Almeida, London. DIE LABORANTIN wurde für eine Verfilmung optioniert. Derzeit arbeitet Ella Road an einer Fernsehserie.

Regie: Adrian Figueroa
Bühne: Irina Schicketanz
Kostüme: Malena Modéer
Musik: Miguel Toro
Video: Victor Morales
Licht: Olivia Walter
Dramaturgie: Kerstin Behrens

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Schauspiel

Leonce und Lena

nach Georg Büchner
in einer Fassung von Joanna Praml und Dorle Trachternach

„Mein Kopf ist ein leerer Tanzsaal.“ – Prinz Leonce hat alles und doch nichts. Des für ihn angedachten Lebens überdrüssig, schleppt er sich ohne Ziel und Motivation durch die Tage. Erst wegen der von seinem Vater arrangierten Heirat beschließt er, seinem Schicksal zu entfliehen, nur um ihm direkt wieder zu begegnen: Prinzessin Lena, in die er sich auf seiner Reise – auf Gegenseitigkeit beruhend – verliebt, entpuppt sich als die für ihn vorgesehene Gattin.
Zwischen romantischem Märchen, Satire und vielerlei Anleihen und Bezügen auf andere Genres angesiedelt, verschließt sich Georg Büchners Lustspiel aus dem Jahr 1836 einer eindeutigen Interpretation und lässt das Drama bisweilen als rätselhaft gelten. Grund genug, dass es zehn Jugendliche zusammen mit Joanna Praml wagen, sich mit den auch im Originalstück vorkommenden Themen wie Melancholie, erstem Verliebtsein und dem Suchen nach dem eigenen Platz in einer vorgeschriebenen Gesellschaftsstruktur auseinanderzusetzen. Bestimmt von der Pandemie und in eine verwirrende Isolation gedrängt, bekommen diese Lebensaspekte eine ganz besondere Bedeutung. Die Sehnsucht nach echten Begegnungen und die Unsicherheit, welchen Impulsen man denn nun folgen darf oder soll, wirft einige Fragen auf: Was wird von einem jungen Menschen erwartet? Was bedeutet Freiheit, und wie weit reicht sie wirklich? Welche Wünsche und Hoffnungen, Ängste und Bedenken existieren unabhängig der „Systemrelevanz“, und ist es möglich, im Leben die Stop-Taste zu drücken?

Regie und Text: Joanna Praml
Text: Dorle Trachternach
Bühne und Kostüme: Inga Timm
Musik: Hajo Wiesemann
Licht: Olaf Rumberg
Dramaturgie: Sabrina Bohl, Auguste Sandner

Dauer der Aufführung: 1 Stunde und 45 Minuten. Keine Pause.

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Schauspiel

Studio*Monologe

mit den Studierenden des Schauspielstudios Dresden

Das neue Schauspielstudio stellt sich erstmals dem Publikum an einem eigenen Abend vor. Die acht ­Studierenden der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig, die für zwei Spielzeiten am Staatsschauspiel Dresden den praktischen Teil ihrer Schauspielausbildung absolvieren und die Bühnen erobern werden, zeigen in acht Monologen – von klassischen bis zeitgenössischen Texten – ihr Können.

Leitung: Philipp Lux
Dramaturgie: Kerstin Behrens

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Schauspiel

Festival der Lebensfreude

ein Videoschnipselvortrag von Jürgen Kuttner

Seit einem Vierteljahrhundert erklärt der Regisseur und Radiomoderator Jürgen Kuttner anhand von kurzen Videoschnipseln die Welt. Er war Mitbegründer der Ost-taz und der Bolschewistischen Kulturkapelle und ist ein Meister der provokanten Unterhaltung. Seine Videoschnipselabende gelten als Kult, in Dresden gastierte er zuletzt unter großem Applaus mit KOLLATERALSCHLAGER IN DER SINNZENTRIFUGE. Nun kommt er nach langer Corona-Pause zurück nach Dresden! In Kuttners nächstem Videoschnipselvortrag FESTIVAL DER LEBENSFREUDE werden Ausschnitte des chinesischen, indischen oder russischen Fernsehens ebenso selbstverständlich eingebaut, wie Szenen aus schweizerischen TV-Sendungen oder Hollywood B-Produktionen. So lehrreich, bizarr oder unterhaltsam diese Schnipsel auch sind, ihre wahre Wirkung entfalten sie erst in der Kommentierung durch Kuttner. Überzeugen Sie sich am 18. September 2022 selbst davon.

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Schauspiel

Leben nach der Kunst

ein Projekt mit ehemaligen Semperoper-Mitarbeiter*innen von Andreas Liebmann

Irgendwann ist er da: der Moment, in dem der letzte Vorhang fällt. Bis dahin war das Leben vom Lampenfieber, von den Aufführungsterminen auf den großen und kleinen Bühnen, von der künstlerischen Meisterleistung geprägt. Ob als Maskenbildner*in, Beleuchter*in oder Musiker*in, der ganze Tagesablauf war von Proben und Aufführungen bestimmt, vom täglichen Training und Üben, von den Vorbereitungen auf und hinter der Bühne. Und nun? Die Rente stellt in jeder Biografie eine Zäsur dar. Für manche bedeutet sie gewonnene Freiheit, für andere beängstigende Leere, doch auf jeden Fall krempelt sie den kompletten Alltag um. Was uns allen bevorsteht, wenn wir alt werden, stellt sich bei Bühnenkünstler*innen und Mitarbeiter*innen eines bedeutenden Opernhauses wie der Semperoper als Frage besonders prägnant: Wer ist man eigentlich, wenn man nicht mehr zu einer so durchaus identitätsstiftenden Institution gehört?
In diesem musikalischen Abend treffen ehemalige Sänger*innen, Musiker*innen, Tänzer*innen und andere Mitarbeiter*innen der Semperoper noch einmal aufeinander und erzählen ihre Geschichten von hinter und neben der Bühne – als eine heiter-melancholische Arie auf vergangene Zeiten – sowie die Geschichten ihrer persönlichen Neuerfindung, nachdem die Scheinwerfer erloschen sind.

In Kooperation mit der Semperoper Dresden

Regie: Andreas Liebmann
Ausstattung und Hosts: René Fußhöller, Antonia Kamp
Musik: Alain Franco
Licht: Olivia Walter
Dramaturgie: Uta Girod
Mit: Dagmar Greve, Barbara Hoene, Karlheinz Kurt Koch, Christine-Luise König, Gisela Philipp, Lothar Punzle, Hayret Ulusoy

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Schauspiel

All das Schöne

von Duncan Macmillan mit Jonny Donahoe
aus dem Englischen von Corinna Brocher

Er fertigt eine Liste an mit all den schönen Dingen im und am Leben. „Mein Ziel war, die Tausend zu schaffen. Und ich durfte nicht mogeln, was hieß: a. Keine Wiederholung. b. Die Sachen mussten wirklich großartig sein. c. Nicht zu viele materielle Dinge.“ Er beginnt die Liste, als er sieben Jahre alt ist, nach dem ersten Suizidversuch seiner Mutter. Weil sie nichts findet, wofür es sich zu leben lohnt, macht der Sohn ihr Vorschläge. Für den Siebenjährigen steht an Stelle eins natürlich „1. Eiscreme“. Dann liegt die Liste für ein paar Jahre vergessen in einem Karton, später zwischen Buchseiten. Immer wieder fällt sie ihm in die Hände und immer fügt er weitere Dinge hinzu. So wird die Liste auch ein Dokument seines Lebens. Als er ein Studium beginnt und sich zum ersten Mal verliebt, fügt er hinzu: „517. Mit jemandem so vertraut sein, dass man ihn nachgucken lässt, ob man Petersilien-Reste zwischen den Zähnen hat“ oder „253 263. Das Gefühl von Ruhe nach der Erkenntnis, dass es, obwohl man in der Patsche steckt, nichts gibt, was man dagegen ausrichten kann.“
Der Brite Duncan Macmillan hat einen lebensbejahenden Monolog über das todernste Thema Depression geschrieben, gänzlich unsentimental und komisch. Als Bericht eines Sohnes im Umgang mit dem Suizid der eigenen Mutter geschrieben, erzählt das Stück viel über unsere gegenwärtige Zeit: was vermissen wir in Ausnahmezuständen, von wem oder was müssen wir uns zukünftig verabschieden, und was zählt zu den schönen Dingen in unserem Leben? Was würden Sie auf die Liste schreiben?

Regie: Mina Salehpour
Bühne: Andrea Wagner
Kostüm: Maria Anderski
Musik: Sandro Tajouri
Licht: Richard Messerschmidt
Dramaturgie: Katrin Breschke

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Schauspiel

Liebe ohne Leiden

Ein musikalisches Hochzeitsdrama

Tausend Mal berührt, tausend Mal ist nichts passiert, aber nach tausend und einer Nacht, hat es dann doch mal zoom gemacht. Und für immer ab jetzt, Seite an Seite, geht es über sieben Brücken in die hell scheinende Zukunft, bis ans Ende der Welt! Schließlich gehört er zu mir, wie mein Name an der Tür, und Liebe ist alles, nur mit dir. Eins und eins, das macht zwei. Und das ist dann schon fast ein Bataillon d’amour – can you feel the love tonight?
Wenn die große Liebe auf den ‚schönsten Tag des Lebens‘ zusteuert, ist die Katastrophe meist schon nah. Jahrelang gehegte Sehnsüchte brechen hervor und kollidieren mit der Tyrannei eines detailreich geplanten Familienfestes. Während das Brautpaar große Erwartungen eines gelingenden Lebens an Ringe, Kleid und Ja-Wort hängt, wären manche Gäste einfach froh, wenn die Hälfte der festlichen Rituale über Bord ginge oder es wenigstens etwas Vegetarisches zu essen gäbe. Wenn der Pfarrer dann noch von guten und schlechten Zeiten spricht und sogar den Tod ins Spiel bringt, bleibt nur zu hoffen, dass das Schicksal oder zumindest der Oberkellner an der Uhr rüttelt und die Zeit nochmal zurückdreht.
Eine Hochzeit ohne Musik ist genauso undenkbar wie eine Beerdigung ohne Leiche. Ob klassisches Streichquartett, schicke Big Band, trauriger Alleinunterhalter am Keyboard oder DJ-Kumpel am Plattenteller, Musik muss sein. Ein Abend zwischen Tiefpunkten und Hochzeiten – Hallelujah!

Regie: Nicolai Sykosch
Bühne: Stephan Prattes
Kostüme: Agathe MacQueen
Musik: Andreas Dziuk
Musikalische Einstudierung: Thomas Mahn
Licht: Olaf Rumberg
Dramaturgie: Katrin Schmitz

Dauer der Aufführung: 2 Stunden. Eine Pause.

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Tanz

Frei.Drehen

ein Tanzprojekt der Bürger:Bühne ab 100 bpm
von Birgit Freitag

Die Tanzfläche ist Markt und Archiv zugleich. Hier treffen und tauschen sich Blicke, Bewegungen, Sehnsüchte und Körper aus, während Emotionen und Erinnerungen abgespeichert und gleichzeitig ausgedrückt werden können. Kulturgeschichte, Trends und Musikbewegungen gehen hier Hand in Hand. Zu den vielen Entbehrungen des letzten Jahres gehörte das Fehlen von öffentlicher Bewegung, von Tanz – egal ob in Form von Ballett, in Clubs oder Tanzschulen. Entgrenzung, Freiheit, maximale Kontrolle, technische Perfektion, Trance – wir wollen endlich wieder tanzen! Dresdner*innen werden von ihren Erfahrungen und ihren Geschichten mit und durch den Tanz berichten und ihre eigenen Bewegungsmuster zur Disposition stellen: vom Letkiss über Lindy Hop zu Gardetanz, von modern über Ballett hin zu Rave-Exzessen. Wie sehen Bewegungen auf der Tanzfläche in oder nach der Pandemie aus? Gibt es trotz eingeübter Schritte, Figuren oder ureigener Tanzabfolgen einen Beat, einen gemeinsamen Puls, der uns zusammen freidrehen lässt?
Choreografin Birgit Freitag, Expertin im Umgang mit nicht-professionellen Tänzer*innen, verwandelt das Kleine Haus 3 in eine bebende Tanzfläche mit einem intergenerationellen Ensemble, das kulturgeschichtlich wie individuell Bewegungen und Geschichten jenseits des Ruhepulses von 90 bpm untersuchen und austauschen wird.

Choreografie / Regie: Birgit Freitag
Bühne und Kostüme: Lea Dietrich
Musik: Johannes Till
Licht: Andreas Rösler
Text und Dramaturgie: Sabrina Bohl

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Konzert

Jule Malischke & Friend’N Fellow „Characters Three“

Ein Feuerwerk groovender Virtuosität. Ein Doppel-Konzert.

eine Veranstaltung der Konzertagentur Andreas Grosse im Rahmen von „Musik zwischen den Welten“

Für diesen Konzertabend haben sich Friend’n Fellow nicht nur mit Jule Malischke, die sich mühelos zwischen virtuoser konzertanter Gitarrenliteratur, komplexen Fingerstyle-Arrangements und ihren eigenen Songs bewegt, zusammen­getan, sondern wollen auch im Repertoire ihrer langen Geschichte kramen. Schließlich feiern sie (etwas verspätet) ihr dreißigjähriges Bühnenjubiläum. Erwartet werden darf da „Ein Feuerwerk groovender Virtuosität“ (Süddeutsche Zeitung), jede Menge Energie und vor allem viel Freude.

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Lesung

Warum ich nicht im Netz bin / ЧОМУ МЕНЕ НЕМАЄ В СОЦІАЛЬНИХ МЕРЕЖАХ

ein deutsch-ukrainischer Abend mit Musik und Texten von Serhij Zhadan
німецько-український вечір з l

Mit „Gedichte und Prosa aus dem Krieg“ ist der 2016 erschienene Band „Warum ich nicht im Netz bin“ des 2022 mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandel ausgezeichneten ukrainischen Autors Serhij Zhadan (*1974) untertitelt. Darin beschreibt er ausgehend vom seit 2014 andauernden Krieg im Donbass Gefühle der Ohnmacht und Angst ebenso wie Hoffnungen und Illusionen. Er sucht nach einer Sprache für den Klang des Krieges und lauscht den Veränderungen, denen die Worte unterworfen werden. Und er unterschlägt nicht die Vielstimmigkeit der Menschen, deren Zusammentreffen oft zu Lärm, aber manchmal auch zu Musik führt.

In einem zweisprachigen, musikalischen Abend begegnen sich die ukrainische Jazz-Sängerin Kateryna Kravchenko und die deutsche Schauspielerin Anna-Katharina Muck. Gemeinsam lesen sie Gedichte und Prosa von Serhij Zhadan, musizieren und singen.

Szenische Einrichtung / Постановка: Felicia Daniel
Musikalische Leitung / Музичне керівництво: Kateryna Kravchenko
Ausstattung / Обладнання: Jenny Barthold
Dramaturgie / Драматургія: Katrin Schmitz

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Kleines Haus Dresden

Staatsschauspiel Dresden

Kassen- und Servicezentrum im Schauspielhaus
Theaterstraße 2, D-01067 Dresden
Mo bis Fr 10.00–18.30 Uhr, Sa 10.00–14.00 Uhr

Vorverkaufskasse im Kleinen Haus
Glacisstraße 28, D-01099 Dresden
Mo bis Fr 14.00–18.30 Uhr

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Aufführungen / Oper Semperoper Dresden Dresden, Theaterplatz 2
Aufführungen / Theater Staatsschauspiel Dresden Dresden, Theaterstraße 2
Aufführungen / Theater Landesbühnen Sachsen Radebeul, Meißner Straße 152
Aufführungen / Theater 1001 Märchen und Geschichten Dresden, Körnerplatz 3
Aufführungen / Theater Dresdner FriedrichstaTT Palast Dresden, Wettiner Platz 10
Ereignisse / Aufführung HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden, Karl-Liebknecht-Str. 56
Ereignisse / Theater Felsenbühnen Festspiele Kurort Rathen 5.6. bis 4.9.2022
Aufführungen / Kabarett Die Herkuleskeule Dresden Dresden, Schloßstraße 2
Aufführungen / Theater Societaetstheater Dresden Dresden, An der Dreikönigskirche 1a
Aufführungen / Theater Theaterkahn Dresdner Brettl Dresden, Terrassenufer an der Augustusbrücke
Aufführungen / Theater Projekttheater Dresden Dresden, Louisenstr. 47
Aufführungen / Theater Kleines Welt Theater im Sonnenhof Radebeul Radebeul, Altkötzschenbroda Nr. 26
Aufführungen / Tanz TENZA-Schmiede Dresden Dresden, Pfotenhauer Str. 59
Aufführungen / Theater die bühne Dresden, Teplitzer Straße 26
Aufführungen / Theater Dresdner Comedy & Theater Club Dresden, Hauptstr. 13
Aufführungen / Operette Staatsoperette Dresden Dresden, Kraftwerk Mitte 1
Aufführungen / Theater Boulevardtheater Dresden Dresden, Maternistr. 17
Aufführungen / Theater Eclectic Theatre e.V. Dresden, Tieckstr. 11
Aufführungen / Kabarett Breschke & Schuch Dresden, Wettiner Platz 10
Aufführungen / Theater TheaterRuine St. Pauli e.V. Dresden, Königsbrücker Platz
Aufführungen / Theater Hoppes Hoftheater Dresden Dresden, Hauptstraße 35
Aufführungen / Theater Comödie Dresden Dresden, Freiberger Str. 39
Aufführungen / Konzert Kulturbahnhof Radeburg Radeburg, Bahnhofstr.5

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