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Bockenheimer Depot

Spielstätte der Oper Frankfurt, des Schauspiel Frankfurt und der Forsythe Company.

Eine der schönsten Locations in Frankfurts bester Lage.
Das über 100 Jahre alte Bockenheimer Depot besticht schon alleine durch seine beeindruckende Architektur.

Kernstück des Depots ist die dreischiffige Halle aus unverputztem gelbem Ziegelmauerwerk mit roten Gesimsen und Zierbändern. Die Giebelseite ist durch vier Pfeiler und einem gemauerten Bogen mit einem halbrunden Fenster gegliedert. Bemerkenswert ist die hölzerne Dachkonstruktion aus halbkreisförmigen Bogenbindern, die auf den französischen Renaissance-Baumeister Philibert Delorme zurückgeht und in dieser Form nur noch in wenigen erhaltenen Bauten vorkommt.

Kontakt

Bockenheimer Depot
Carlo-Schmid-Platz 1
D-60325 Frankfurt am Main


 

Anfahrt:
U-Bahn Linien U4, U6, U7
Straßenbahn Linie 16 und Bus Linien 32, 36, 50 und N1,
jeweils Station Bockenheimer Warte

Oper

Rinaldo

Georg Friedrich Händel 1685–1759

Dramma per musica in drei Akten
Text von Giacomo Rossi, Szenarium von Aaron Hill

Fabelhafte Wesen schleichen wie Rauch durch den Raum. Tapfere Krieger suchen nach festem Boden unter den Füßen. Rinaldos Schritte in die Schlacht sind zögerlich, die Liebe hält ihn zurück und stellt seine Aufgabe in Frage. In einem Zauberreich widersteht er den Verlockungen und stürzt die Amazone Armida in tiefe Verzweiflung. Von Abenteuern und Liebesverwirrung weiß Georg Friedrich Händels Oper zu erzählen, von tiefer Trauer und süßester Verzückung zu singen. Arien wie »Lascia ch’io pianga«, »Cara sposa« und »Ah, crudel« zählen zu den ergreifendsten Gefühlsporträts aus der Feder des Hallenser Komponisten, eingebettet in eine farbenreiche Instrumentierung und kontrastreiche Dramaturgie. Die bei Händel angelegte szenische Fülle mit lebendigen Vögeln, fliegenden Karossen, feuerspeienden Drachen und rauschenden Wasserfällen verspricht barockes Spektakel par excellence. Ted Huffman »zaubert« in seiner gefeierten Inszenierung jedoch beinah aus dem Nichts und erweckt mit einer durchdachten Personenführung sowie sparsamen Theatermitteln die magische Geschichte zum Leben. Auf einer leeren Schräge formen die Körper der SängerInnen und TänzerInnen die Architektur des Raumes. Der Choreograf Adam Weinert integriert Elemente barocker Tanznotationen in das zeitgenössische Bewegungsvokabular und macht die emotionale Kraft von Händels Musik physisch erfahrbar.

Musikalische Leitung: Simone Di Felice
Regie: Ted Huffman
Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Benjamin Cortez
Bühnenbild: Annemarie Woods
Kostüme: Raphaela Rose
Choreografie: Adam Weinert
Licht: Joachim Klein
Dramaturgie: Stephanie Schulze

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
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