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Schauspiel Frankfurt - Kammerspiele

Das traditionsreiche Schauspiel Frankfurt ist das größte Sprechtheater in der Rhein-Main Region und als überregional profilierte Bühne auch deutschlandweit viel beachtet. 2017/18 übernahm Intendant Anselm Weber zusammen mit seiner Stellvertreterin und Chefdramaturgin Marion Tiedtke die Führung des Hauses.

Neben den Produktionen schafft das Schauspiel Frankfurt in der BOX und im Chagallsaal mit der Reihe der X-Räume Orte für Begegnungen, Diskussionen und Werkschauen, bei denen sich Künstler_innen präsentieren, Zuschauer nachfragen und Bürger_innen der Stadt ins Gespräch kommen.

Kontakt

Schauspiel Frankfurt - Kammerspiele
Neue Mainzerstr. 15
D-60311 Frankfurt am Main

Telefon: +49 (0)69 / 13 40 400
E-Mail: info@schauspielfrankfurt.de

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Schauspiel Frankfurt - Kammerspiele

Vorstellungsausfall bis 19.4.

Das Schauspiel Frankfurt stellt seinen Spielbetrieb vom 13. März bis voraussichtlich 19. April 2020 in allen Spielstätten ein. Dies gilt auch für Führungen, Lesungen und sämtliche Begleitprogramme.

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Vorstellungsausfall bis 19.4.

Theater

Das Leben auf der Praça Roosevelt

von Dea Loher

Premiere 24. April 2020

Im Herzen von São Paulo liegt die Praça Roosevelt. Ein beständiger und sich täglich verschärfender Niedergang hat den hässlichen Platz erfasst. Bordelle, Kneipen, eine Bingohalle, eine Änderungsschneiderei und eine Waffenfabrik bilden, gemeinsam mit den dort ansässigen Drogendealern, eine eigenwillige Mischung. Inmitten dieses spannungsreichen Sozialgeflechts prallen unterschiedliche Lebensrealitäten aufeinander.
Dea Loher, eine der bedeutendsten Gegenwartsdramatikerinnen, recherchierte für ihr Stück vor Ort in Brasiliens Finanzzentrum. Es entstand ein eindrucksvolles Tableau tragischer, absurder und obskurer Begegnungen. Angesichts prekärer Arbeits- und Wohnsituationen einerseits, körperlichen und seelischen Verfalls andererseits, regt sich zugleich ein starker Zusammenhalt zwischen den Menschen. Sie kämpfen, angetrieben von ihren Träumen, um ihr Überleben und blicken dabei mal hoffnungsvoll, mal verzweifelt in die Zukunft.

Eine Koproduktion mit der Hessischen Theaterakademie

Das Studiojahr Schauspiel wird ermöglicht durch die Aventis Foundation, die Crespo Foundation und die Dr. Marschner Stiftung.


Do 30.04.2020 20.00

Regie: Susanne Wolff
Bühne und Kostüm: Sita Messer
Musik: Sebastian Purfürst
Dramaturgie: Katja Herlemann

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Theater

Am Südhang

von Eduard von Keyserling

Für die Bühne bearbeitet von Barbara Bürk

Feine Leute. Ein Landsitz im Spätsommer. Keine Eintrübung in Sicht. Und doch… Der blinde Autor Eduard von Keyserling seziert in seiner Erzählung von 1911 hellsichtig eine Gesellschaft der Dekadenz. Ähnlich dem überreifen Obst, das er bildreich beschreibt, ist diese faul und weich – ohne Kern und Substanz. Um der gähnenden Leere des eigenen Lebens zu entgehen, beschäftigt man sich mit dem Garten, der Jagd, der Liebe. Seltsam hohl bleibt diese Liebe aber, noch nicht einmal ein drohendes Duell kann die Figuren länger als für eine Nacht interessant machen. Der nahende Untergang dieser Welt ist allgegenwärtig in diesem mit feiner Ironie beschriebenen Mikrokosmos, der sich vergeblich von der Außenwelt abzuschotten sucht. Barbara Bürk – Expertin für leichtfüßige Adaptionen literarischer Texte – bringt Keyserlings atmosphärisch dichte Erzählung als musikalisches Schauspiel auf die Bühne.

Regie: Barbara Bürk
Ausstattung: Anke Grot
Musik: Markus Reschtnefki
Dramaturgie: Ursula Thinnes

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Theater

Quartett

von Heiner Müller

Unter Heiner Müllers Zugriff wird aus den komplexen Liebesränken des Briefromans »Gefährliche Liebschaften« von Choderlos de Laclos aus dem 18. Jahrhundert ein zeitloser Kampf der Geschlechter, der keine Gewinner kennt. Müller konzentriert den Stoff der Romanvorlage auf die Marquise de Merteuil und ihren ehemaligen Geliebten Valmont. Sie trägt ihm auf, er solle ihre Nichte verführen, ihn aber interessiert die Entehrung einer anderen mehr. Im Verlauf des Stückes wechseln die Geschlechterrollen: So wird Merteuil zum geübten Verführer, Valmont zur jungfräulichen Nichte. Die beiden betreiben die Zertrümmerung der Moral zum Zeitvertreib. Sie zerstören lieber sich selbst, als die Wahrhaftigkeit über den Zynismus siegen zu lassen. Das tödliche Spiel wird gefochten mit Sprache und Rhetorik und ist mit einer dem Autor eigenen Endzeitsehnsucht und überraschend viel Humor erzählt.

Regie: Miloš Lolić
Bühne: Hyun Chu
Kostüme: Jelena Miletić
Dramaturgie: Katja Herlemann

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Quartett

Theater

Und es schmilzt

von Lize Spit

Deutsch von Helga van Beuningen

Eine junge Frau kehrt nach fünfzehn Jahren an ihren Geburtsort zurück. Im Kofferraum ihres Autos liegt ein schmelzender Eisblock. Vor ihr liegt eine Tat, auf die sie sich mit eiskalter Präzision vorbereitet hat. Ihr Ziel ist eine Geburtstagsparty auf dem Hof von Pim, die zugleich eine Totenfeier ist: Heute wäre Pims Bruder dreißig Jahre alt geworden, wenn er sich nicht vor fünfzehn Jahren das Leben genommen hätte. Pim und Laurens, das waren die Kindheitsfreunde der jungen Frau. Durch dick und dünn sind die drei gegangen. Bis die unschuldigen Spiele der Jungen ihre Unschuld verloren. Bis vor fünfzehn Jahren eine unglaubliche Grausamkeit geschah. Bis alles anfing und alles endete. Doch heute bestimmt sie die Spielregeln.
Die Belgierin Lize Spit hat mit »Und es schmilzt« einen der aufsehenerregendsten Debütromane der letzten Jahre geschrieben. Mit großer Genauigkeit und fesselnder Sprache schildert sie die Abgründe einer Dreiecksbeziehungund die Alltäglichkeit der Kälte. Marlene Anna Schäfer zeigt die Erzählung Lize Spits als theatrale Untersuchung des Inhumanen.

Regie: Marlene Anna Schäfer
Bühne: Marina Stefan
Kostüme: Lorena Díaz Stephens
Dramaturgie: Katja Herlemann

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Und es schmilzt

Theater

Siddhartha

Hermann Hesse

Siddhartha ist Brahmane, Bettelmönch, Kaufmann und Würfelspieler – er ist ein Mensch auf der Suche. Wissbegierig, verständig, demütig, so ist der junge Brahmane. Er löst sich aus seinen familiären Beziehungen, um den Weg der Askese zu gehen. Doch selbst die Begegnung mit dem Buddha Gotama lässt ihn unzufrieden zurück. Siddhartha gibt sich schließlich einem hedonistischen Leben hin, ohne darin Erfüllung finden zu können. Erst spät begreift er, was Glück für ihn bedeutet. Einfach und klar leuchtet Hesses Erzählung seit ihrer Erstpublikation 1922 wie aus einer anderen Welt zu uns. Doch Siddharthas Suche nach seinem Selbst ist mehr als ein Bekenntnis zu östlicher Philosophie, mehr als eine Abkehr von der westlichen, materialistischen Welt. Siddharthas »Heldenreise zur Erleuchtung« zielt auf die Überwindung aller Zwänge. Was verstehen wir unter Freiheit wirklich?
»Siddhartha« kommt in einer schlanken Bearbeitung der Regisseurin Lisa Nielebock auf die Bühne der Kammerspiele. Ihre Inszenierung erzählt den Stoff fokussiert auf das Ensemble, in extremer Reduktion – ganz gegenwärtig und emotional dicht. Lisa Nielebock (*1978 in Tübingen) war Hausregisseurin am Schauspielhaus Bochum, wo sie u. a. »Penthesilea«, »Macbeth«, »Hiob« und »Die Orestie« inszenierte. Seit 2014 ist sie Professorin für Schauspielregie an der Folkwang Universität der Künste in Bochum. Sie inszeniert zum ersten Mal am Schauspiel Frankfurt.

Regie: Lisa Nielebock
Bühne: Oliver Helf
Kostüme: Ute Lindenberg
Musik: Thomas Osterhoff
Dramaturgie: Ursula Thinnes

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Theater

Eine Frau flieht vor einer Nachricht

von David Grossman

Für die Bühne bearbeitet von Jessica Glause und Alexander Leiffheidt
Wie soll eine Mutter ihren Sohn schützen, der freiwillig in den Krieg gezogen ist? Kann sie etwas anderes tun als hoffen und warten? Was, wenn die Nachricht von seinem Tod bereits auf dem Weg ist zu ihr? Ora beschließt, zu fliehen. Nicht erreichbar zu sein; ihren Sohn Ofer zu beschützen, indem sie ihn in ihren Erinnerungen und in ihrer Liebe birgt. Sie sucht Ofers Vater Avram auf, der selbst ein vom Krieg Zerstörter ist und darum kein Vater sein konnte. Zusammen wandern die beiden die Grenzen ihres Landes ab. Und Ora erzählt: von ihrer Liebe, ihrer Wut und vom Leben in einem Land voller Hoffnung und Gewalt. David Grossman, dessen Sohn Uri 2006 im Libanon fiel, beschreibt in seinem Werk die existentielle Verstrickung von Leben und Politik, die scheinbar unheilbaren Wunden des Nahost-Konflikts und die Möglichkeit einer Hoffnung auf Frieden. Mit Ora hat er eine der faszinierendsten Frauenfiguren der modernen Literatur erschaffen.

Regie: Jessica Glause
Bühne: Mai Gogishvili
Kostüme: Hugo Holger Schneider
Musik: Joe Masi
Dramaturgie: Alexander Leiffheidt

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Theater

Abschied von den Eltern

von Peter Weiss

Im Dezember 1958 starb die Mutter von Peter Weiss und kurz darauf sein Vater. Und obwohl das Verhältnis zu beiden, besonders jedoch zur dominanten Mutter, von fortwährenden Auseinandersetzungen geprägt war, traf Weiss der Verlust der Eltern hart. Was folgte war eine schwere Depression, eine Lebenskrise, geprägt von Gefühlen des »Fremdseins« und der »Unzugehörigkeit«, welche schließlich zu einer Auseinandersetzung mit dem eigenen Ich führte. Peter Weiss gelangte zu der Überzeugung, dass allein in der bewussten, analytischen Aufarbeitung der Vergangenheit die Möglichkeit lag, sich von ihr zu emanzipieren und sich neu zu erschaffen. In dieser Zeit entstand »Abschied von den Eltern«. Die autobiographische Erzählung handelt von dem Zauber und den Abgründen der Kindheit, den schmerzhaften Prozessen des Wachsens, der Suche nach einem eigenen Leben als künstlerische Persönlichkeit. Es ist das Protokoll einer Selbstbefreiung und zugleich eine kritische Betrachtung des konservativen Bürgertums Mitte des 20. Jahrhunderts, weshalb »Abschied von den Eltern« auch zu einem wichtigen Werk für die Jugendprotestbewegung von 1968 wurde. Kornelius Eich hat die Inszenierung ursprünglich im Rahmen der X-Räume Reihe „Spielraum“ erarbeitet.

Regie: Kornelius Eich
Bühne: Loriana Casagrande
Kostüme: Mareike Wehrmann
Dramaturgie: Judith Kurz
Besetzung: Peter Schröder

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Schauspiel

räuber.schuldenreich

Ewald Palmetshofer

Franz und Karl sind Brüder, und sie wollen Geld. Das Geld der Eltern, Otto und Linde, die jedoch auch nichts mehr herzugeben haben und ängstlich die Ankunft der gefürchteten Söhne erwarten. Sie wollen nur ihr Erbe, was ihnen zusteht; aber das kann es nicht geben, es wird nichts vererbt, nichts weitergegeben, weder materiell noch ideell, weder in dieser Familie noch bei den Nachbarn, die sich auch buchstäblich nichts schenken. Denn, und das wissen alle, es kann kein gutes Ende nehmen... Ewald Palmetshofer, der Meister der beschädigten Figuren, erzählt mit lyrischer, gebrochener Sprache, bitterer Ironie und grimmigem Witz eine apokalyptische Geschichte des Spätkapitalismus, der Anti-Nachhaltigkeit, aus der es kein Entrinnen geben kann, für keine Generation, für niemanden. Eine Geschichte, die 2018 in der öffentlichen Diskussion zur Schuldenbremse, vor den Bankentürmen, sogar noch aktueller ist als bei der Uraufführung 2012 in Wien. Das Schauspiel Frankfurt stellt den Autor damit erstmals in dieser Stadt vor.

Regie: David Bösch
Bühne: Falko Herold
Kostüme: Moana Stemberger
Dramaturgie: Konstantin Küspert

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Bewertungen & Erfahrungsberichte räuber.schuldenreich

Schauspiel Frankfurt - Kammerspiele

Das traditionsreiche Schauspiel Frankfurt ist das größte Sprechtheater in der Rhein-Main Region und als überregional profilierte Bühne auch deutschlandweit viel beachtet. 2017/18 übernahm Intendant Anselm Weber zusammen mit seiner Stellvertreterin und Chefdramaturgin Marion Tiedtke die Führung des Hauses.

Neben den Produktionen schafft das Schauspiel Frankfurt in der BOX und im Chagallsaal mit der Reihe der X-Räume Orte für Begegnungen, Diskussionen und Werkschauen, bei denen sich Künstler_innen präsentieren, Zuschauer nachfragen und Bürger_innen der Stadt ins Gespräch kommen.

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Schauspiel Frankfurt - Kammerspiele

Aufführungen / Oper Oper Frankfurt Frankfurt am Main, Willy-Brandt-Platz
Aufführungen / Theater Schauspielhaus Frankfurt Frankfurt am Main, Willy-Brandt-Platz
Aufführungen / Theater Stadttheater Aschaffenburg Aschaffenburg, Schlossgasse 8
Aufführungen / Theater Internationales Theater Frankfurt Frankfurt am Main, Hanauer Landstr. 5 - 7 (Zoo-Passage)
Aufführungen / Theater Das Europäische Theater im Kulturhaus Frankfurt
Fr, 3.4.2020, 20:00 Uhr
Aufführungen / Theater Das Europäische Theater im Kulturhaus Frankfurt
Sa, 4.4.2020, 20:00 Uhr
Aufführungen / Theater Internationales Theater Frankfurt Frankfurt am Main, Hanauer Landstr. 5 - 7
Aufführungen / Theater Die Katakombe Frankfurt, Pfingstweidstrasse 2
Aufführungen / Tanz TANZPLAN interart projekte Hofheim am Taunus, Kelkheimer Straße 11
Aufführungen / Oper Kammeroper Frankfurt Frankfurt am Main, Sternstr. 31
Aufführungen / Theater Varieté-Theater PEGASUS Bensheim, Platanenallee 5
Aufführungen / Theater Theater alte Brücke Frankfurt, Kleine Brückenstraße 5
Aufführungen / Theater Freies Schauspiel Ensemble Frankfurt, Basaltstraße 23
Aufführungen / Theater Volkstheater Hessen e.V. Frankfurt am Main, Pfingstweidstraße 2

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