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Schauspiel Frankfurt - Schauspielhaus

Das traditionsreiche Schauspiel Frankfurt ist das größte Sprechtheater in der Rhein-Main Region und als überregional profilierte Bühne auch deutschlandweit viel beachtet. 2017/18 übernahm Intendant Anselm Weber zusammen mit seiner Stellvertreterin und Chefdramaturgin Marion Tiedtke die Führung des Hauses.

Neben den Produktionen schafft das Schauspiel Frankfurt in der BOX und im Chagallsaal mit der Reihe der X-Räume Orte für Begegnungen, Diskussionen und Werkschauen, bei denen sich Künstler_innen präsentieren, Zuschauer nachfragen und Bürger_innen der Stadt ins Gespräch kommen.

Kontakt

Schauspiel Frankfurt - Schauspielhaus

Willy-Brandt-Platz
D-60311 Frankfurt am Main

Telefon: +49 (0)69 / 13 40 400
E-Mail: info@schauspielfrankfurt.de

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Schauspiel Frankfurt - Schauspielhaus

Theater

Die Ratten

Gerhart Hauptmann

Premiere: 06. September 2019

»Allens is hier morsch! Allens unterminiert, von Ratten und Mäuse zerfressen«, stellt der Vorarbeiter John fest. Die Welt, in der er lebt, ist hohl; sie kreiselt am Rande des Abgrunds. Ihre Bewohner_innen sind Verlorene: ein heruntergekommener Theaterleiter, seine kranke Frau, eine drogenabhängige Schauspielerin, ein armer Student und seine Geliebte. Im Zentrum stehen die kinderlose Frau John und ihr Ehemann. Ein Kind! – darin läge Sinn, vielleicht gar Erfüllung. Pauline Piperkarcka, eine Ausgestoßene, Fremde, bringt ein Kind zur Welt. Sie kann es nicht behalten. Vermutlich wird es sterben. Also nimmt Frau John es ihr ab, gibt ihr Geld dafür, gibt den Säugling als den eigenen aus. Doch das kann Pauline nicht ertragen. So beginnt ein bedingungsloser Kampf: um das Kind, um das Recht auf Zukunft, um Hoffnung in einer bedrohten Welt.
Gerhart Hauptmanns berühmte Tragikomödie entstand am Vorabend des Ersten Weltkriegs. Halb expressionistische Großstadtvision, halb analytisches Sozialdrama, erzählt es von Menschen unter dem Druck unmenschlicher Verhältnisse. Felicitas Brucker, die zum ersten Mal in Frankfurt arbeitet, wirft in ihrer Inszenierung einen modernen Blick auf den Versuch, in einer universal bedrohten Welt Glück zu finden.

Regie: Felicitas Brucker
Bühne: Dirk Thiele Galizia
Kostüme: Irene Ip
Musik: Philipp Weber
Dramaturgie: Alexander Leiffheidt

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Theater

The Fe.Male Trail

Ein Nick Cave-Abend mit Text und Musik von Katharina Bach und Band aka bitchboy

Premiere 13. September 2019

»Orpheus singt so schrecklich, dass die Vögel des Himmels explodieren, Hasen sich panisch die Köpfe einrennen, und selbst Gott verliert seine Geduld, schwingt seinen Hammer und drischt den Sänger in die Unterwelt.«
Nick Cave

Katharina Bach ist in »The Fe.Male Trail« Orpheus und drischt mit ihren Bitchboys Textskulpturen und ein Konglomerat aus Nick Cave-Songs in den Theaterorkus. Eine düstere Hommage an den australischen Sänger, Underground-Musiker und Rock-Poeten, der in über drei Jahrzehnten mit seinen Songs über die Lust, das Grauen und den Tod Musikgeschichte geschrieben hat.

Mit: Katharina Bach, und Band aka bitchboy

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Bewertungen & Erfahrungsberichte The Fe.Male Trail

Theater

Warten auf Godot

von Samuel Beckett

Samuel Becketts Jahrhundertstück ist eine böse Farce über die menschliche Existenz. Vladimir und Estragon warten vergebens auf Godot, der heute nicht kommen wird. Auch morgen nicht. Wartende in einer Transitsituation. »Man sollte nicht vergessen, dass Beckett das Stück geschrieben hat, als die ersten Stimmen aus den Vernichtungslagern sich Gehör verschafften«, kommentiert der Historiker Valentin Temkine 2008. Das unerlöste Warten der beiden Protagonisten Vladimir und Estragon ragt weit über die Theaterbühne hinaus. Die existentielle Einsamkeit des Menschen offenbart sich, die Abhängigkeit voneinander, die sinnlosen Spiele von Herrschaft und Knechtschaft. Wenige Texte sind von einer solchen Wirkungskraft. Im grotesken Clownsspiel verbirgt sich eine tieftraurige Parabel über eine Gesellschaft ohne Ziel. Mit den Mitteln des Absurden begegnet Beckett dem Grauen, um das Recht auf Menschlichkeit zu postulieren.

Bühne und Regie: Robert Borgmann
Kostüme: Bettina Werner
Musik: Philipp Weber
Video und Lichtdesign: Carsten Rüger
Dramaturgie: Lukas Schmelmer

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Warten auf Godot

Schauspiel

Furor

Lutz Hübner und Sarah Nemitz

Eine Versuchsanordnung wie unter dem Brennglas: Der Ministerialdirigent Heiko Braubach hat einen Jungen, der unter Drogeneinfluss stand, angefahren. Schuld trifft den Fahrer nicht. Dennoch will der Politiker der Mutter des Jungen unter die Arme greifen – immerhin befindet er sich mitten im Wahlkampf und die Mutter muss als Altenpflegerin jeden Cent zweimal herumdrehen. Als Braubach dies klären will, trifft er auf den jungen Wutbürger Jerome, der die Stunde seines heiligen Zorns gekommen sieht. Mit Braubach und Jerome treffen unvereinbare Positionen aufeinander: Auf der einen Seite der etablierte, pragmatische Politiker, auf der anderen ein junger Mann voller extremer Positionen, die sich aus Enttäuschung, Wut und Hass speisen. Lutz Hübner und Sarah Nemitz gehören zu den erfolgreichsten Autor_innen unserer Zeit. In ihrem neuen Stück gehen sie der Frage nach, wie demokratische Werte in unserer Gesellschaft erodieren und was politisches Handeln kompromittiert. Ein Stück, das mit Wucht in den Nerv unserer Gesellschaft bohrt.

Regie: Anselm Weber
Bühne: Lydia Merkel
Kostüme: Irina Bartels
Musik: Thomas Osterhoff
Kampfchoreografie: René Lay
Dramaturgie: Ursula Thinnes

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Furor

Theater

Romeo und Julia

von William Shakespeare

Die Welt ist geteilt: Auf der einen Seite der Mauer herrschen die Capulets, auf der anderen die Montagues. Gewalt herrscht auf beiden Seiten. Jede Grenzüberschreitung, jede Begegnung fordert Verletzte und Tote. Warum verliebt sich Romeo, der Sohn des Hauses Montague, ausgerechnet in Julia, die Tochter Lady Capulets? Ist es die Lebensgefahr dieser Liebe, die beide zueinander zieht? Pater Lorenzo vollzieht die heimliche Trauung. Doch nach nur einer Nacht nimmt die Katastrophe ihren Lauf: Romeo tötet Julias Cousin Tybalt und muss fliehen. Julias manische Mutter betreibt mit Hochdruck die Heirat ihrer Tochter mit einem Nebenbuhler. Es bleibt nur Flucht. Oder Tod. Oder beides? Marius von Mayenburg erzählt Shakespeares berühmte Tragödie als Geschichte der Faszination von Liebe und Tod. Die Unerbittlichkeit der Gewalt erhält sinnliche Gestalt in der »Friedensmauer« von Stéphane Laimé. Dabei müssen sich auch die Zuschauer entscheiden: Auf welcher Seite der Mauer stehen Sie? Die Inszenierung wurde im Frühjahr 2017 am Schauspielhaus Bochum erarbeitet.

Regie: Marius von Mayenburg
Bühne: Stéphane Laimé
Kostüme: Miriam Marto
Dramaturgie: Alexander Leiffheidt

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Romeo und Julia

Aufführungen / Konzert Oper Frankfurt Frankfurt am Main, Willy-Brandt-Platz
Aufführungen / Theater Kammerspiele Frankfurt Frankfurt am Main, Neue Mainzerstr. 15
Aufführungen / Theater Stadttheater Aschaffenburg Aschaffenburg, Schlossgasse 8
Aufführungen / Theater Galli Theater Wiesbaden Wiesbaden, Adelheidstr. 21
Aufführungen / Theater Internationales Theater Frankfurt Frankfurt am Main, Hanauer Landstr. 5 - 7 (Zoo-Passage)
Aufführungen / Theater Internationales Theater Frankfurt Frankfurt am Main, Hanauer Landstr. 5 - 7
Aufführungen / Theater Die Katakombe Frankfurt, Pfingstweidstrasse 2
Aufführungen / Tanz TANZPLAN interart projekte Hofheim am Taunus, Kelkheimer Straße 11
Aufführungen / Oper Kammeroper Frankfurt Frankfurt am Main, Sternstr. 31
Aufführungen / Theater Varieté-Theater PEGASUS Bensheim, Platanenallee 5
Aufführungen / Theater Theater alte Brücke Frankfurt, Kleine Brückenstraße 5
Aufführungen / Theater Freies Schauspiel Ensemble Frankfurt, Basaltstraße 23
Aufführungen / Theater Volkstheater Hessen e.V. Frankfurt am Main, Pfingstweidstraße 2

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