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Schirn Kunsthalle Frankfurt

Die SCHIRN KUNST­HALLE FRANK­FURT ist eines der ange­se­hens­ten und profi­lier­tes­ten Ausstel­lungs­häu­ser in Europa. 1986 eröff­net, wurden auf rund 2000 m² bislang mehr als 220 Ausstel­lun­gen präsen­tiert und von mehr als 8 Millio­nen Besu­chern gese­hen. Die SCHIRN rich­tet ihren Fokus auf kunst- und kultur­his­to­ri­sche Themen, Diskurse und Trends aus der Perspek­tive der unmit­tel­ba­ren Gegen­wart. Ihr Programm ist viel­fäl­tig, inter­na­tio­nal und progres­siv, versucht neue Sicht­wei­sen zu eröff­nen und tradierte Rezep­ti­ons­mus­ter aufzu­bre­chen. Die Ausstel­lun­gen widmen sich zeit­ge­nös­si­schen Kunst­po­si­tio­nen und der Kunst der Moderne glei­cher­ma­ßen.

Kontakt

Schirn Kunsthalle Frankfurt
Römerberg
D-60311 Frankfurt am Main

Telefon: +49.69.29 98 82-0
Fax: +49.69.29 98 82-240
E-Mail: welcome@schirn.de

 

Öffnungszeiten
Dienstag, Freitag - Sonntag 10 - 19 Uhr
Mittwoch und Donnerstag 10 - 22 Uhr
Montag geschlossen
Ausstellung

KÖNIG DER TIERE. WILHELM KUHNERT UND DAS BILD VON AFRIKA

Wie kein ande­rer Maler zu seiner Zeit hat Wilhelm Kuhnert die Vorstel­lung von Afrika geprägt. Als einer der ersten euro­päi­schen Künst­ler bereiste der Maler zwischen 1891 und 1912 die noch weit­ge­hend uner­forsch­ten deut­schen Kolo­nien in Ostafrika. Unter teils widri­gen Umstän­den erstellte er Skiz­zen der dorti­gen Tier- und Pflan­zen­welt. Sie dien­ten ihm als Vorla­gen für seine monu­men­ta­len Gemälde, die er später in seinem Berli­ner Atelier anfer­tigte und mit großem Erfolg inter­na­tio­nal ausstellte. Kuhnert zeich­nete sich durch ein fast schon wissen­schaft­li­ches Vorge­hen aus: Er erfasste das Charak­te­ris­ti­sche der Tiere wie der sie umge­ben­den Land­schaft auf genau­este Weise. Nicht ohne Grund wurden seine Darstel­lun­gen in zoolo­gi­schen Büchern wie Brehms Tier­le­ben ebenso verbrei­tet wie auf Schul­wand­bil­dern oder Scho­ko­la­den­ver­pa­ckun­gen von Stoll­werck. Obwohl Wilhelm Kuhnert zu den meist­ge­sam­mel­ten akade­mi­schen Malern gehört, ist er einer großen Öffent­lich­keit weit­ge­hend unbe­kannt. Die SCHIRN präsen­tiert nun die erste umfas­sende Retro­spek­tive zu seinem Leben und Werk. Die Ausstel­lung vereint neben Studien und Gemäl­den aus euro­päi­schen und ameri­ka­ni­schen Museen, Privat­samm­lun­gen und dem Nach­lass Kuhnerts auch zahl­rei­che Druck- und Werbe­gra­fi­ken sowie Publi­ka­tio­nen des Künst­lers. Dabei wird Kuhnerts Schaf­fen nicht nur als Spie­gel der Kunst- und Natur­wis­sen­schafts­ge­schichte verstan­den, sondern auch vor dem Hinter­grund der aktu­el­len Debatte über den Umgang mit der kolo­nia­len Vergan­gen­heit Deutsch­lands beleuch­tet.
Ausstellung

NEÏL BELOUFA. GLOBAL AGREEMENT

Die SCHIRN wird zur Bühne – in einem einma­li­gen Projekt des viel­fach ausge­zeich­ne­ten Video- und Instal­la­ti­ons­künst­lers Neïl Beloufa. In verschie­de­nen Räumen außer­halb der klas­si­schen Ausstel­lungs­flä­chen errich­tet er Szene­rien für seine neues­ten Arbei­ten. Zentrum und Ausgangs­punkt ist der Film. Dessen Grund­ele­mente wie Set-Design, Licht, Schnitt und Perspek­tive wendet er auch für die Entwick­lung seiner Bilder, Skulp­tu­ren und Instal­la­tio­nen an. So entste­hen Gemein­schafts­werke, die die Posi­tion und die Perspek­tive eines einzel­nen Autors aufhe­ben. Beloufa schafft Situa­tio­nen, in denen die Prot­ago­nis­ten von Dingen spre­chen, die exis­tie­ren könn­ten oder auch nicht. In einem nächs­ten Schritt wieder­ho­len sich diese Situa­tio­nen, als ob jemand sie noch beob­ach­ten würde – die Fiktion, der Kommen­tar zur Fiktion und schließ­lich der Kommen­tar auf die Herstel­lung einer Fiktion werden mitein­an­der künst­le­risch kombi­niert. Von seiner eige­nen Wahr­neh­mung irri­tiert, kann der Betrach­ter schließ­lich zwischen wahr und falsch nicht mehr unter­schei­den. Neïl Beloufa lebt und arbei­tet in Paris. Er studierte u. a. an der dorti­gen École Natio­nale Supérieure des Beaux-Arts und der École Natio­nale Supérieure des Arts Décora­tifs sowie am Cali­for­nia Insti­tute of the Arts, Valen­cia (USA), und der Cooper Union, New York. Seine Kunst wurde bisher in zahl­rei­chen Ausstel­lun­gen gezeigt, u. a. im K11 in Schang­hai, im Museum of Modern Art in New York sowie im ICA, Insti­tute of Contem­porary Arts, London, und im Palais de Tokyo in Paris.
Ausstellungen / Museum Städel Museum Frankfurt Frankfurt am Main, Schaumainkai 63
Ausstellungen / Museum Historisches Museum Frankfurt Frankfurt am Main, Fahrtor 2
Ausstellungen / Museum Pompejanum Aschaffenburg Aschaffenburg, Pompejanumstraße 5
Ausstellungen / Museum Bibelhaus Frankfurt am Main Frankfurt am Main, Metzlerstraße 19
Ausstellungen / Museum Portikus im Leinwandhaus Frankfurt am Main, Weckmarkt
Ausstellungen / Museum Bibelhaus am Museumsufer - Erlebnismuseum Frankfurt a.M., Metzlerstraße 19
Ausstellungen / Galerie Pasta Galerie Frankfurt, Schmidtstr. 12
Ausstellungen / Museum Römisch- Germanisches Zentralmuseum Mainz, Ernst-Ludwig Platz 2
Kurfürstliches Schloss Mainz
Ausstellungen / Museum Museum Künstlerkolonie Darmstadt Darmstadt, Olbrichweg 13
Ausstellungsgebäude
Ausstellungen / Ausstellung AKIM DEUTSCHLAND e.V: Bad Homburg, Dietigheimer Str. 21
Imrich DONATH
Ausstellungen / Galerie the_art_room Sinzig, Entenweiherweg 12
der Kunstraum in der goldenen Meile
Ausstellungen / Ausstellung Frankfurter Kunstverein Frankfurt am Main, Markt 44
Ausstellungen / Museum GUTENBERG-MUSEUM Mainz, Liebfrauenplatz 5
Ausstellungen / Museum Kunsthalle Darmstadt Darmstadt, Steubenplatz 1
Ausstellungen / Ausstellung Deutsche Börse Photography Foundation Frankfurt am Main, Börsenplatz 4