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Schirn Kunsthalle Frankfurt

Die SCHIRN KUNST­HALLE FRANK­FURT ist eines der ange­se­hens­ten und profi­lier­tes­ten Ausstel­lungs­häu­ser in Europa. 1986 eröff­net, wurden auf rund 2000 m² bislang mehr als 220 Ausstel­lun­gen präsen­tiert und von mehr als 8 Millio­nen Besu­chern gese­hen. Die SCHIRN rich­tet ihren Fokus auf kunst- und kultur­his­to­ri­sche Themen, Diskurse und Trends aus der Perspek­tive der unmit­tel­ba­ren Gegen­wart. Ihr Programm ist viel­fäl­tig, inter­na­tio­nal und progres­siv, versucht neue Sicht­wei­sen zu eröff­nen und tradierte Rezep­ti­ons­mus­ter aufzu­bre­chen. Die Ausstel­lun­gen widmen sich zeit­ge­nös­si­schen Kunst­po­si­tio­nen und der Kunst der Moderne glei­cher­ma­ßen.

Kontakt

Schirn Kunsthalle Frankfurt
Römerberg
D-60311 Frankfurt am Main

Telefon: +49.69.29 98 82-0
Fax: +49.69.29 98 82-240
E-Mail: welcome@schirn.de

 

Öffnungszeiten
Dienstag, Freitag - Sonntag 10 - 19 Uhr
Mittwoch und Donnerstag 10 - 22 Uhr
Montag geschlossen
Ausstellung

John Armleder

Ein einzig­ar­ti­ges Erleb­nis im Innen- und Außen­raum erschafft John M. Armle­der. Eigens für die SCHIRN entwi­ckelt er neue, raum­fül­lende Instal­la­tio­nen. Sie verbin­den Hoch­kul­tur und Alltag, Tief­grün­di­ges und Bana­les auf ambi­va­lente Weise. Basie­rend auf dem forma­len Reper­toire der Moderne – Konstruk­ti­vis­mus, Op-Art, Pop, gesti­sche, abstrakte Male­rei, aber auch Video und Design –, findet Armle­der poeti­sche und ironi­sche Kommen­tare zu unse­rer heuti­gen Wirk­lich­keit und dem Status der Kunst. Zufall und Planung werden vermischt und die Besu­cher oft aktiv in den künst­le­ri­schen Prozess einge­bun­den. Der Schwei­zer gilt als einer der wich­tigs­ten Konzept-, Perfor­mance- und Objekt­künst­ler der Gegen­wart. Armle­der lebt und arbei­tet in Genf. Bereits 1986 bespielte er den Schwei­zer Pavil­lon auf der Bien­nale in Vene­dig und nahm 1987 an der docu­menta 8 in Kassel teil. Zahl­rei­che Auszeich­nun­gen und Werk­schauen folg­ten, so etwa zuletzt 2018 zwei Retro­spek­ti­ven zu seinem 70. Geburts­tag im Museum MADRE in Neapel und im Museion Bozen.
Ausstellung

BRUNO GIRONCOLI

Der Öster­rei­cher Bruno Giron­coli (1936–2010) ist einer der wich­tigs­ten Bild­hauer seiner Gene­ra­tion. In einer persön­lich gefärb­ten, indi­vi­du­el­len Bild­spra­che schuf er ab den frühen 1960er-Jahren in einer schier nicht enden wollen­den erfin­de­ri­schen Uner­sätt­lich­keit ein sehr eigen­wil­li­ges, singu­lä­res Œuvre. Mit immer neuen Werk­grup­pen gelang es ihm, eine jeweils unver­kenn­bare, über­ra­schende Spra­che zu finden. Nach­ein­an­der entstan­den Draht­plas­ti­ken, Hohl­kör­per­for­men, Poly­es­ter­ob­jekte und irri­tie­rende Envi­ron­ments. Der Mensch mit seinen Abgrün­den befand sich dabei im Zentrum der künst­le­ri­schen Arbeit Giron­co­lis. Exis­ten­zi­elle Fragen und einen durch­aus poli­tisch moti­vier­ten Avant­gar­de­ge­dan­ken teilte er mit den Kolle­gen der Wiener Szene. Giron­co­lis Ästhe­tik der Maßlo­sig­keit und der Opulenz, die stän­dig Wuche­run­gen und Schnör­kel ausbil­dete, hat unzäh­lige jüngere Künst­ler inspi­riert. 1977 über­nahm der Exzen­tri­ker Giron­coli die Leitung der Bild­hau­er­schule der Akade­mie der bilden­den Künste in Wien. Ermög­licht durch die nun groß­zü­gige Atelier­si­tua­tion entstan­den erst­mals raum­fül­lende, oft raum­spren­gende Skulp­tu­ren.

In einer eindring­li­chen Ausstel­lung präsen­tiert die SCHIRN KUNST­HALLE FRANK­FURT Ausschnitte aus Giron­co­lis monu­men­ta­lem Spät­werk, das selten zu sehen ist. Als seien sie einem Thea­ter des Absur­den oder einer surrea­len Traum­welt entsprun­gen, erschei­nen die gigan­ti­schen Objekte wie Proto­ty­pen einer neuen Spezies, getaucht in glän­zende, verfüh­re­ri­sche Ober­flä­chen aus Gold, Silber und Kupfer. Fremd­ar­tig und doch vertraut sind sie mit ihren orga­ni­schen Formen und den Versatz­stü­cken einer Alltags­kul­tur, die sich häufig am Loka­len orien­tiert: Bald glaubt man ein Wein­fass zu erken­nen, eine Ähre, eine Wein­rebe. Dann wieder insze­niert Giron­coli einen selt­sa­men Aufmarsch von Säug­lin­gen oder eine impo­sante amei­sen­ar­tige Skulp­tur. Seine gran­dio­sen und irri­tie­ren­den Werke über­ra­schen stets als post­mo­derne Pasti­ches.
Ausstellung

Djurberg & Berg

A JOURNEY THROUGH MUD AND CONFUSION WITH SMALL GLIMPSES OF AIR

Die Begeg­nung mit den Filmen von Natha­lie Djur­berg und Hans Berg hat etwas von einer Verfüh­rung. Das Zusam­men­spiel von Skulp­tur, sugges­ti­ven Bild­wel­ten und hypno­ti­scher Musik erzeugt einen Sog, dem sich der Betrach­ter kaum entzie­hen kann.

Die SCHIRN stellt das Werk erst­mals in einem umfang­rei­chen Über­blick in Deutsch­land vor. Unter den rund 40 Arbei­ten der letz­ten zwei Jahr­zehnte befin­den sich frühe Video­ar­bei­ten, groß­for­ma­tige Raum­in­stal­la­tio­nen und die erste Virtual-Reality-Arbeit. Bekannt wurde Natha­lie Djur­berg mit ihren Stop-Motion-Videos – eine lang­same, sehr aufwen­dige Anima­ti­ons­tech­nik, bei der mit einer Serie von Stand­bil­dern die Illu­sion einer Bewe­gung entsteht. Die Puppen aus Plas­ti­lin, Ton, Textil und Kunst­haar sind Prot­ago­nis­ten einer filmi­schen Narra­tion, die seit 2004 durch die Musik von Hans Berg ergänzt wird. Das schwe­di­sche Künst­ler­paar arbei­tet dabei ganz intui­tiv im jeweils eige­nen Medium, ohne vorge­fer­tig­tes Skript, Story­board oder fest­ge­leg­ten Span­nungs­bo­gen. Djur­berg und Berg nehmen Sie mit auf eine Reise ins Innere des Menschen – mit Filmen, die absur­den Träu­men wie auch verdräng­ten Erin­ne­run­gen glei­chen und atmo­sphä­risch verdich­tet die Gren­zen des mensch­lich Erträg­li­chen ergrün­den.

Eine Ausstel­lung des Moderna Museet, Stock­holm in Zusam­men­ar­beit mit Mart, Rovereto und der SCHIRN KUNST­HALLE FRANK­FURT
Ausstellungen / Museum Städel Museum Frankfurt Frankfurt am Main, Schaumainkai 63
Ausstellungen / Museum Historisches Museum Frankfurt Frankfurt am Main, Fahrtor 2
Ausstellungen / Museum Pompejanum Aschaffenburg Aschaffenburg, Pompejanumstraße 5
Ausstellungen / Museum Bibelhaus Frankfurt am Main Frankfurt am Main, Metzlerstraße 19
Ausstellungen / Museum Portikus Frankfurt Frankfurt am Main, Weckmarkt
Ausstellungen / Museum Bibelhaus am Museumsufer - Erlebnismuseum Frankfurt a.M., Metzlerstraße 19
Ausstellungen / Museum Römisch- Germanisches Zentralmuseum Mainz, Ernst-Ludwig Platz 2
Ausstellungen / Museum Museum Künstlerkolonie Darmstadt Darmstadt, Olbrichweg 13
Ausstellungen / Galerie the_art_room Sinzig, Entenweiherweg 12
Ausstellungen / Ausstellung Frankfurter Kunstverein Frankfurt am Main, Markt 44
Ausstellungen / Museum Gutenberg-Museum Mainz, Liebfrauenplatz 5
Ausstellungen / Museum Kunsthalle Darmstadt Darmstadt, Steubenplatz 1
Ausstellungen / Ausstellung Deutsche Börse Photography Foundation Frankfurt am Main, Börsenplatz 4

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