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Oper Frankfurt am Main

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Oper Frankfurt am Main
Willy-Brandt-Platz
D-60311 Frankfurt am Main

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Operette

Die lustige Witwe

FRANZ LEHÁR

Premiere: 13. Mai 2018, 18.00 Uhr

Operette in drei Akten
Text von Victor Léon und Leo Stein
nach der Komödie L’Attaché d’ambassade (1861) von Henri Meilhac
Uraufführung am 30. Dezember 1905, Theater an der Wien, Wien

Noch Samuel Beckett zollt Lehárs Welterfolg von 1905 in seinem 1960 uraufgeführten Theaterstück Glückliche Tage Tribut: Die bis zur Hüfte, später bis zum Hals in einem Erdhügel steckende Winnie singt den unsterblichen Hit »Lippen schweigen«. Ganz nach dem Motto: Operette ist, wenn man trotzdem lacht. Der Plot des — fast könnte man sagen, ikonisch gewordenen — Stückes ist operettentypisch, aber nicht ohne emotionalen Kern. Alle wollen die reiche Witwe Hanna Glawari heiraten. Oder, besser gesagt, ihre Millionen. Nur einer nicht: Graf Danilo, ihre Jugendliebe, der sie einst verschmähte. Er will ihr partout keinen Antrag machen; sonst könnte sie ja denken, er habe es auch nur auf ihr Geld abgesehen! Außerdem ist ihm das Pariser Nachtlokal Chez Maxim’s zur zweiten Heimat geworden, und die dazugehörigen Grisetten ans Herz gewachsen. Ausgerechnet Danilo wird jedoch von seinem Dienstherrn Baron Zeta, dem pontevedrinischen Botschafter, auf die Witwe angesetzt, um deren Vermögen für das Vaterland zu retten. Nachdem sich die beiden drei Akte lang belauert, brüskiert, geneckt, provoziert und ihre Gefühle füreinander immer wieder versteckt haben, finden sie sich schließlich im Walzer. Und die Geigen müssen flüstern, was Danilo nicht über die Lippen bringt: »Hab mich lieb...«

Nachdem die frühe Phase der sogenannten »Goldenen Operette« mit den Hauptvertretern Jacques Offenbach und Johann Strauß zu Ende gegangen war, begründete der ungarische Komponist Franz Lehár mit der Tanzoperette einen neuen Typus der Gattung und eröffnete damit die sogenannte »Silberne Periode«. In der Lustigen Witwe, die auch im Film höchst erfolgreiche Spuren hinterließ, schaffen folkloristische Elemente wie das Lied von der Vilja ein Gegengewicht zur großstädtischen Eleganz und Raffinesse der Ensembles und Tanznummern.

Musikalische Leitung: Joana Mallwitz
Regie: Claus Guth
Bühnenbild und Kostüme: Christian Schmidt
Licht: Olaf Winter
Choreografie: Ramses Sigl
Chor: Tilman Michael
Dramaturgie: Konrad Kuhn

Mit deutschen und englischen Übertiteln

Dauer: ca. 2 1/2 Std. ink. 1 Pause

Einführung jeweils eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn im Holzfoyer
Audio-Einführung
Oper

La Cenerentola

Gioacchino Rossini

Aschenbrödel
Dramma giocoso in zwei Akten
Text von Jacopo Ferretti

Wie ein Traumspiel am seidenen Faden entwickelt sich die Handlung der wohl berühmtesten musikalischen Adaptation des Aschenbrödel-Märchens. Die freie Übertragung des Märchens von Charles Perrault, die ein Jahr nach Il barbiere di Siviglia uraufgeführt wurde, ersetzt die böse Stiefmutter durch einen ehrgeizigen aber einfältigen Stiefvater, die gute Fee durch den Philosophen Alidoro, Lehrer des Prinzen Don Ramiro und den auf dem fest verlorenen Schuh durch ein Armband, das als Pfand dient. Rossinis und Ferrettis La Cenerentola greift auf verschiedenartige Vorlagen des Aschenbrödel-Stoffes zurück, wobei schon der Untertitel des Librettos Der Triumph der Tugend auf die Tradition des bürgerlichen Rührstücks verweist. Sie erzählt die Geschichte von Angelina (genannt Cenerentola), der Stieftochter Don Magnificos, die von ihren Schwestern Clorinda und Tisbe als Dienerin behandelt wird, bevor Prinz Don Ramiro schließlich um ihre Hand anhält. Er befreit sie damit von ihrem elenden Schicksal, das sie bis dahin in ihrem immer wiederkehrenden Lied besungen hatte: »Una volta c’era un re« – »Es war einmal ein König«. La Ceneretola nimmt in Rossinis Schaffen eine besondere Stellung ein: Sie verbindet die Motorik und den Feuerwerkscharakter der Musik mit virtuos konstruierten Momentaufnahmen der Hauptfiguren, wodurch das Märchen in seiner Adaptation mit feinen musikalischen Mitteln und liebenswürdigen Details erzählt wird. Mit all ihren Begierden, Tugenden, Schwächen und Sehnsüchten stellt Rossini die Figuren dar und führt sie in schwindelerregenden Ensembles zusammen. Keith Warners Ceneretola-Inszenierung wurde sowohl von der Presse als auch vom Publikum begeistert aufgenommen: Seine Interpretation vermittelt Rossinis Humor und musikalisch-dramaturgischen Tiefsinn auf höchstem szenischen Niveau.

Musikalische Leitung: Vlad Iftinca
Regie: Keith Warner
Bühnenbild: Jason Southgate
Kostüme: Nicky Shaw
Oper

Adriana Lecouvreur

Francesco Cilea

Oper in vier Akten
Text von Arturo Colautti nach dem Schauspiel Adrienne Lecouvreur von Eugène Scribe und Ernest Legouvé

Ein faszinierendes Vexierspiel zwischen Theaterbühne und einer intriganten Adelswelt entfesselt Francesco Cilea in seiner Oper. Ausgehend von einer historischen Figur — der im frühen 18. Jahrhundert an der Pariser Comédie-Française gefeierten Schauspielerin und Voltaire-Freundin Adrienne Lecouvreur — erzählt er zugleich von der anrührenden Liebesgeschichte mit dem Herzog Moritz von Sachsen und vom bösen Spiel ihrer Rivalin, der Fürstin von Bouillon. Am Ende stirbt Adriana durch einen vergifteten Veilchenstrauß. Oder etwa an gebrochenem Herzen? Das Changieren zwischen virtuosem Theater auf dem Theater und realen Emotionen überträgt Regisseur Vincent Boussard im flexiblen Bühnenbild von Kaspar Glarner und mit dem ausgeklügelten Licht von Joachim Klein in ein zeichenhaftes Spiel bei differenzierter Personenführung. Die opulenten Kostüme des Modeschöpfers Christian Lacroix vereinen barocke Anklänge mit zeitgenössischem Chic.

Musikalische Leitung: Steven Sloane
Regie: Vincent Boussard
Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Caterina Panti Liberovici
Bühnenbild: Kaspar Glarner
Kostüme: Christian Lacroix
Licht: Joachim Klein
Video: Bibi Abel
Chor: Tilman Michael
Dramaturgie: Zsolt Horpácsy

In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Ubertiteln

Dauer: ca. 3 Std. inkl. 1 Pause

Einführung jeweils eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn im Holzfoyer
Oper

Billy Budd

Benjamin Britten

Oper in zwei Akten
Text von Edward Morgan Forster und Eric John Crozier nach der Erzählung Billy Budd Foretopman (1891) von Herman Melville

»Eine der schönsten Geschichten der Welt!«, so Thomas Mann über Herman Melvilles Billy Budd. Benjamin Brittens Vertonung der Erzählung, die keine einzige weibliche Rolle aufweist, erfuhr in der Inszenierung von Richard Jones an der Frankfurter Oper »mit seiner feinen Psychologie« (FAZ) eine herausragende Resonanz. Billy, der Held der auf einem navigierenden und niemals ankernden Kriegsschiff spielenden Handlung, ist ein junger, blendend aussehender und äußerst zuverlässiger junger Vortopmann. In seiner Unschuld bemerkt er nicht, dass ihm der intrigante Waffenmeister Claggart, eine Verkörperung des Bösen, seine Beliebtheit bei der Mannschaft neidet. Dieser bezichtigt ihn bei Captain Vere, dem väterlichen Beschützer Billys, der angezettelten Meuterei. Bei der Konfrontation der beiden schlägt Billy ihn ohne vorgefassten Entschluss reflexartig nieder. Dem für militärische Ordnung und Gehorsam verantwortlichen Captain bleibt keine Wahl. Ein tragischer Ausgang ist unausweichlich.

Musikalische Leitung: Erik Nielsen
Regie: Richard Jones
Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Benjamin Cortez
Choreografische Mitarbeit: Lucy Burge
Bühnenbild und Kostüme: Antony McDonald
Licht: Mimi Jordan Sherin
Chor, Extrachor (Herren): Tilman Michael
Kinderchor: Nikolaus Henseler
Dramaturgie: Norbert Abels

In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Einführung jeweils eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn im Holzfoyer

Dauer: ca. 3 Std. inkl. 1 Pause
Aufführungen / Theater Schauspielhaus Frankfurt Frankfurt am Main, Willy-Brandt-Platz
Aufführungen / Theater Kammerspiele Frankfurt Frankfurt am Main, Neue Mainzerstr. 15
Aufführungen / Konzert Festival Strings Lucerne Luzern, Dreilindenstrasse 93
Aufführungen / Konzert Malta Philharmonic Orchestra Floriana, Malta, 1, Triq John Lopez
Aufführungen / Theater Stadttheater Aschaffenburg Aschaffenburg, Schlossgasse 8
Aufführungen / Theater Internationales Theater Frankfurt Frankfurt am Main, Hanauer Landstr. 5 - 7 (Zoo-Passage)
Aufführungen / Tanz TANZPLAN Frankfurt Hofheim, Kelkheimer Straße 11
Aufführungen / Aufführung Freies Schauspiel Ensemble Frankfurt Frankfurt , Basaltstr. 23
Mi, 23.5.2018, 19:30 Uhr
Aufführungen / Aufführung Freies Schauspiel Ensemble Frankfurt, Basaltstr. 23
Fr, 25.5.2018, 20:00 Uhr
Aufführungen / Aufführung Freies Schauspiel Ensemble Frankfurt, Basaltstr. 23
Sa, 26.5.2018, 20:00 Uhr
Aufführungen / Konzert Bristol Bar Frankfurt, Ludwigstraße 15
Mo, 28.5.2018, 19:00 Uhr
Aufführungen / Aufführung "Ginnheimer Spatzen" des TSV Ginnheim 1878 e.V. am Main, Am Mühlgarten 2
Do, 31.5.2018, 16:00 Uhr
Aufführungen / Aufführung "Ginnheimer Spatzen" des TSV Ginnheim 1878 e.V. am Main, Am Mühlgarten 2
Fr, 1.6.2018, 11:00 Uhr
Aufführungen / Aufführung Internationales Theater Frankfurt Frankfurt am Main, Hanauer Landstr. 5 - 7
Aufführungen / Aufführung Die Katakombe Frankfurt, Pfingstweidstrasse 2
Aufführungen / Aufführung schauspielfrankfurt Frankfurt a. M., Willy-Brandt-Platz
Aufführungen / Theater Theaterhaus Frankfurt am Main, Schützenstrasse 12
Kindertheater Jugendtheater
Aufführungen / Aufführung Andrea Simon/ Choreographie Hofheim am Taunus, Kelkheimer Straße 11
TANZPLAN interart projekte Kinder und Jugendensemble
Aufführungen / Konzert Darmstädter Hofkapelle Darmstadt, Mauerstr. 17
Wolfgang Seeliger
Aufführungen / Film Agency Andreas Donat Aschaffenburg, Pestalozzistr. 37
Casting-Agentur.de
Aufführungen / Aufführung Kammeroper Frankfurt Frankfurt am Main, Sternstr. 31
Aufführungen / Konzert Evangelische Studierendengemeinde (ESG) Frankfurt/Main, Jügelstraße 1
Pfarrer Eugen Eckert Sabine Rupp (Sekretariat)
Aufführungen / Konzert Rheingau Musik Festival Oestrich Winkel, Rheinallee 1
Ein Sommer voller Musik
Aufführungen / Theater DAS THEATERgerlichraabe Frankfurt am Main, Melemstraße 16
Aufführungen / Theater Theater alte Brücke Frankfurt, Kleine Brückenstraße 5
Aufführungen / Aufführung Freies Schauspiel Ensemble Frankfurt, Basaltstraße 23
Aufführungen / Konzert PRO ARTE Frankfurter Konzertdirektion Frankfurt am Main, Postfach 160162
Aufführungen / Aufführung Volkstheater Hessen e.V. Frankfurt am Main, Pfingstweidstraße 2