Aufführungen         Neue Lausitzer Philharmonie    

Spielzeit 2017/18

Blüh und leuchte, goldner Baum

40. Weihnachtskonzert

Premiere: 02. Dezember 2017, Großer Saal/Görlitz

Alle Jahre wieder sind wir auf der Suche nach einem passenden Bäumchen, das dem Fest der Feste auch wirklich gerecht wird. Und stets aufs neue fragen wir uns, wie wir es diesmal dekorieren wollen. »Blüh und leuchte, goldner Baum« lautet das Motto des 40.Weihnachtskonzertes des Gerhart-Hauptmann-Theaters. So überschrieb Ernst Moritz Arndt eines seiner Gedichte. Welche akustischen Schmuckstücke wir für das Jubiläumsprogramm ausgewählt haben, verraten wir noch nicht. Etwas Heimlichkeit sollte schon bleiben. Aber wer neugierig ist und sich fragt, wo der zarte, aber leider auch zerbrechliche Baumschmuck seine Heimat hat, der bekommt sicher im Dezember eine Antwort. Und ist es nur Zufall? Wie manche musikalischen Glanzstücke werden auch die besonders schönen Kugeln mit dem Mund geblasen!

Mit Werken von u.a. Georg Philipp Telemann, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Antonio Vivaldi, Edwar Elgar und vielen weiteren

Moderation, Künstlerische Gesamtleitung: Stefan Bley
Choreografie: Dan Pelleg , Marko E. Weigert
Ausstattung: Franziska Hummel
Musikalische Einstudierung: Olga Dribas /Tommaso Turchetta

Choreinstudierung & Extrachoreinstudierung: Albert Seidl
Inspizenz: Beatrice Müller/René Rosner
Sopran: Patricia Bänsch /Anna Gössi /Jenifer Lary
Alt:Lucie Ceralova /Regina Pätzer
Tenor: Michael Berner /Thembi Nkosi /Gerald Hupach
Bariton: Ji-Su Park /Hans-Peter Struppe
Bass: Stefan Bley
Laute: N.N.

Chor und Extrachor des Gerhart-Hauptmann-Theaters Görlitz-Zittau
Tanzcompany
Neue Lausitzer Philharmonie

Ort:

Großer Saal/Görlitz

Termine:

Sa, 2.12.2017, 15:00 | Premiere |
Sa, 2.12.2017, 19:30 |
Sa, 16.12.2017, 19:30 |
So, 17.12.2017, 15:00 |
So, 17.12.2017, 19:00 |
Di, 19.12.2017, 19:30 |
Mi, 20.12.2017, 15:00 |
Mi, 20.12.2017, 19:30 |
Do, 21.12.2017, 15:00 |
Do, 21.12.2017, 19:30 |
Fr, 22.12.2017, 15:00 |
Fr, 22.12.2017, 19:30 |
Sa, 23.12.2017, 15:00 |
Sa, 23.12.2017, 19:30 |

AQUA

Tanzstück von Dan Pelleg und Marko E. Weigert

»Wasser ist die Grundlage allen Lebens. Etwa 70 Prozent der Erdoberfläche werden von Wasser bedeckt. Seit jeher profitieren die Menschen auf die eine oder andere Art vom Wasser. Doch bietet es nicht nur die Lebensgrundlage für alle Lebewesen, sondern entzieht sie ihnen auch. Der Respekt vor der Kraft der Natur beflügelte aber auch die Fantasie und Neugierde der Menschen.

In Mythen und Religion spielt das Lebenselixir eine wichtige Rolle. Obwohl Wasser uns als etwas Alltägliches und Selbstverständliches erscheint, sollten wir nicht vergessen, welch hohes Gut es darstellt und dass ein großer Teil der Menschheit keineswegs im Überfluss darüber verfügt.

Vor allem die die Wahrnehmung von Wasser durch unsere Sinne – sein Klang, sein Anblick, und besonders seine Haptik, inspirieren die Tanzcompany, sich mit dem Thema zu beschäftigen und daraus den neuen Tanzabend »AQUA« zu kreieren.«
Dan Pelleg, Chefchoreograf

Das Prinzip aller Dinge ist Wasser; aus Wasser ist alles, und ins Wasser kehrt alles zurück.
Thales von Milet (um 625 - 545 v. Chr.)

Wasser gibt nach, aber erobert alles. Wasser löscht Feuer aus oder, wenn es geschlagen zu werden droht, flieht es als Dampf und formt sich neu. Wasser spült weiche Erde fort oder, wenn es auf Felsen trifft, sucht es einen Weg, sie zu umgehen. Es befeuchtet die Atmosphäre, so dass der Wind zur Ruhe kommt. Wasser gibt Hindernissen nach, doch seine Demut täuscht, denn keine Macht kann verhindern, dass es seinem vorbestimmten Lauf zum Meer folgt. Wasser erobert durch Nachgeben; es greift nie an, aber gewinnt immer die letzte Schlacht.
Aus dem 11. Jahrhundert. Verfasser unbekannt.

Konzept, Inszenierung Choreografie: Dan Pelleg, Marko E. Weigert
Kostüm: Markus Pysall
Bühne: Britta Bremer
Lichtdesign: Marko E. Weigert
Sounddesign: Dan Pelleg
Regieassistenz/Inspizienz: René Rosner
Musikalische Probenassistenz: Ewa Zacharczyk-Kowal

Ort:

Stadthallengarten Görlitz

Termin:

Di, 28.11.2017, 19:00 |

Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch

Eine Zauberposse mit Musik in drei Akten von Michael Ende

Das Soll an bösen Taten nicht erfüllt, der höllischeGesandte vor der Tür – das Jahr läuft gar nicht gut für den Zauberer Beelzebub Irrwitzer. Auch seiner Tante, der Geldhexe Tyrannja Vamperl, ergeht es nicht besser. Also raufen sich die beiden Streithähne am letzten Tag des Jahres zusammen, um den sagenhaften satanarchäolügenialkohöllischen Wunschpunsch zu brauen, der ihnen auf einen Schlag alle bösen Wünsche erfüllen kann. nur der Kater Maurizio di Mauro und der Rabe Jakob Krakel, beide Spione vom Hohen Rat der Tiere, stellen sich den finsteren Machenschaften ihrer Besitzer entgegen – und erhalten dabei sogar Schützenhilfe von einem waschechten Heiligen! Werden sie das Treiben der Magier aufhalten können?

Seit 1989 erfreut Michael Endes »Wunschpunsch« große und kleine Leser in aller Welt, denn das Buch wurde in mehr als 40 Sprachen übersetzt. Die spannende Geschichte über zwei Tiere, die die Welt mutig vor den Machenschaften der Menschen beschützen, unterhält und fasziniert seit Jahren Zuschauer jeden Alters auf den Theaterbühnen. In dieser Spielzeit ist die Zauberposse mit der mitreißenden Musik von Levente Gulyás zum ersten Mal in Zittau zu erleben.

Ort:

Großer Saal/Görlitz

Termine:

Mi, 6.12.2017, 09:00 |
Mi, 6.12.2017, 12:00 |
Do, 7.12.2017, 09:00 |
Do, 7.12.2017, 12:00 |
Fr, 8.12.2017, 09:00 |
Fr, 8.12.2017, 12:00 |
Sa, 9.12.2017, 18:00 |
So, 10.12.2017, 17:00 |

Gala der Ballettschule des GHT

Ein bunter Mix von Tänzen

Ort:

Großer Saal/Görlitz

Termin:

Di, 12.12.2017, 17:00 |

Görlitzer Caféhaus Quartett

Bekannte Melodien und Tänze

Görlitzer Caféhaus Quartett

Unvergessliche Melodien aus Operetten wie der »Csárdásfürstin« von E. Kálmán, Wiener Walzer wie »An der schönen blauen Donau« und »Wiener Blut« sowie Tangos wie »La Cumparsita« und »Jalousie« sowie ausgewählte Schlagermelodien – präsentiert vom Görlitzer Caféhaus Quartett.

Ort:

Foyer Café/Görlitz

Termin:

Sa, 16.12.2017, 15:00 |

Die kleine Meerjungfrau

Tanzabend von Dan Pelleg und Marko E. Weigert

Hans Christian Andersen erzählt uns das Märchen der kleinen Meerjungfrau, die aus Liebe zu einem Mann aus einer anderen Welt ihre Stimme im Tausch gegen Beine verkauft, um mit ihm tanzen zu können. Als ihre Liebe jedoch nicht erwidert wird, könnte sie durch eine barbarische Tat in ihr ursprüngliches Leben zurückkehren, doch sein Glück ist ihr wichtiger als ihr eigenes Leben.

Inspiriert von dieser großartigen Idee möchten wir Sie erneut in unsere Welt des Tanzes einladen.

Choreografie: Dan Pelleg, Marko E. Weigert
Bühnenbild: Till Kuhnert
Kostüme: Tanja Liebermann
Dramaturgie: Ronny Scholz, Sebastian Ritschel

Ort:

Großer Saal/Görlitz

Termine:

Mi, 13.12.2017, 09:00 |
Do, 14.12.2017, 09:00 |
Fr, 15.12.2017, 10:00 |
Mo, 25.12.2017, 17:00 |

Der Notenflüsterer

Weltbekannte Filmsongs und ihr Geheimnis

Jeder kennt sie, die großen Songs aus weltbekannten Filmen. Sie gehen leicht ins Ohr, sind Träger großer Emotionen und werden nicht selten zu musikalischen Ikonen für ihren Film. Unbekannt ist jedoch bis heute, dass eine Vielzahl dieser Songs eine geheimnisvolle gemeinsame Geschichte haben, auch wenn sie aus ganz unterschiedlichen Ländern, Zeiten und Filmen stammen.

Mit vielen bekannten Melodien erzählt das Görlitzer Historienkammerspiel »Der Notenflüsterer« von sensationellen Geheimdokumenten, einem findigen Stadtarchivar und der wahren Geschichte hinter »Görliwood«.

Musikalische Leitung: Francesco Fraboni
Regie: Frieder Venus
Text: Sebastian Ripprich
Ausstattung: ÄNN
Dramaturgie: Ivo Zöllner
Regieassistenz/Inspizienz/Soufflage: Benjamin Bley

Ort:

Foyer Café/Görlitz

Termin:

Sa, 30.12.2017, 19:30 |

Die Großherzogin von Gerolstein

Operette von Jacques Offenbach

Die Großherzogin des fiktiven deutschen Kleinstaates Gerolstein hat eine Schwäche für junge Soldaten, soll aber den faden Prinzen Paul heiraten. Als sie den einfachen Soldaten Fritz erblickt, ist sie hin und weg. Sie ernennt ihn zum Oberbefehlshaber ihrer Truppen, die zur Unterhaltung der Oberschicht mal wieder in den Krieg geschickt werden. Fritz fühlt sich geschmeichelt, ahnt jedoch nicht den Grund für seinen Blitzaufstieg. Er liebt das einfache Bauernmädchen Wanda und sie ihn. Gegen den neuen Günstling formiert sich eine Opposition, bestehend aus dem bisherigen General Bum, dem eifersüchtigen Prinzen Paul und Baron Puck, der um seinen politischen Einfluss bangt. Ein Mordkomplott wird ausgeheckt, dem sich die Großherzogin anschließt, weil Fritz Wanda heiraten will. Das Leben von Fritz ist in höchster Gefahr. Da wir aber eine Operette spielen, muss es am Ende natürlich ein Happy End geben. Aber welches? Wird Fritz seine Wanda heiraten können? Und was wird dann aus der Großherzogin?

Die 1867 in Paris uraufgeführte mitreißende »Offenbachiade« nimmt mit beißendem Spott das höfische Günstlingswesen, das militärische Brimborium und die erotischen Gelüste einer alternden Frau aufs Korn.

Musikalische Leitung: Ulrich Kern
Regie: Steffen Piontek
Regieassistenz: Beatrice Müller
Ausstattung: Mike Hahne
Choreografie: Winfried Schneider
Dramaturgie: Ivo Zöllner
Choreinstudierung: Albert Seidl
Musikalische Einstudierung:Olga Dribas | Francesco Fraboni
Inspizient: René Rosner
Soufflage: Dominika Richter

Ort:

Großer Saal/Görlitz

Termine:

Di, 26.12.2017, 19:30 |
So, 31.12.2017, 15:00 |
So, 31.12.2017, 19:30 |

The Producers

Musical

Bialystock and Bloom! Diese Namen müssten Hysterie erzeugen bei jedem, der die klassische Filmkomödie »The Producers« von Mel Brooks kennt. Als inzwischen ebenso erfolgreich verfilmtes Broadwaymusical setzt das Stück wieder neue Standards in Sachen Humor. Es gewann rekordverdächtige zwölf Tony Awards und stößt Abend für Abend auf größte Begeisterung.

Die Handlung ist einfach: Ein verkrachter Broadwayproduzent und ein sanfter Buchhalter wollen – zwecks nützlichem Bankrott – ein garantiert erfolgloses Musical auf die Bühne bringen und wählen dafür das Stück eines wahrhaft Verrückten aus: eine Hitler-Hommage! Doch der Schund wird als Parodie verstanden und reüssiert auf ungeahnte Weise. Bialystock endet vor Gericht und Bloom in der Sonne – oder doch nicht?

Musikalische Leitung: Albert Seidl
Inszenierung, Licht: Sebastian Ritschel
Ausstattung: Sebastian Ritschel, Barbara Blaschke
Choreografie: Dan Pelleg , Marko E. Weigert
Stepptanzchoach: Jutta Maas
Dramaturgie: Ivo Zöllner
Konzeptionelle Mitarbeit: Ronny Scholz
Choreinstudierung: Albert Seidl

Ort:

Großer Saal/Görlitz

Termin:

Sa, 30.12.2017, 19:30 |

Der Konsul

Oper von Gian Carlo Menotti

Der Oppositionelle John Sorel muss vor den Häschern des Regimes rasch außer Landes flüchten und dabei seine alte Mutter, seine Frau Magda und sein krankes Kind zurücklassen. Magda sucht das Konsulat eines ausländischen Staates auf, um ein Visum zu erhalten, damit die Familie dem Geflüchteten nachreisen kann. Auf dem Konsulat ist sie jedoch nur ein Fall wie viele andere, ein Name, eine Nummer. Immer wieder versucht sie mit allen Mitteln zum Konsul vorgelassen zu werden, doch die Sekretärin – die personifizierte Bürokratie – weist sie immer wieder ab und vertröstet sie. Als man sich im Konsulat endlich für den Fall Sorel zu interessieren beginnt, haben John und Magda bereits alles verloren.

Spannend an Menottis 1950 uraufgeführter Oper sind nicht zuletzt die Orts- und Zeitangabe des Komponisten, der auch das Textbuch selbst schrieb: »Irgendwo in Europa, Gegenwart«. Das Stück könnte heute auf dem deutschen Konsulat in Istanbul spielen und ist eine flammende Anklage gegen staatliche Willkür einerseits und starre Bürokratie, für die ein Einzelschicksal keine Rolle spielt, andererseits. Die abwechslungsreiche Partitur bietet unter anderem zahlreiche Anklänge an die Musiksprache Puccinis.

Musikalische Leitung: GMD Andrea Sanguineti
Regie: Dorotty Szalma
Ausstattung: Gretl Kautzsch
Dramaturgie: Gerhard Herfeldt
Musikalische Einstudierung:Olga Dribas /Tommaso Turchetta

Ort:

Großer Saal/Görlitz

Termine:

Fr, 24.11.2017, 19:30 |
Sa, 25.11.2017, 19:30 |
So, 3.12.2017, 15:00 |
Fr, 15.12.2017, 19:30 |
So, 8.4.2018, 19:00 |

Theater Görlitz

Demianiplatz 2
D 02826 Görlitz

Telefon: +49 (0)3581 47470
Fax: +49 (0)3581 474736
E-Mail: info@g-h-t.de

Theaterkasse Görlitz
Demianiplatz 2, D-02826 Görlitz
Di. bis Fr. 10:00–13:00 Uhr und 14:00–18:00 Uhr | Sa. 10:00–12:30 Uhr
Kartentelefon: +49 (0)3581 474747
E-Mail: service@g-h-t.de