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Gerhart Hauptmann Theater Görlitz

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Gerhart Hauptmann Theater Görlitz
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Theater

Liebesgrüße aus Muskau

Lieder über Liebe und das Geheimnis der schönsten Sache der Welt

Premiere: 07. Februar 2019

Wieder ist Archivar und Regionalforscher Strubbel einer Sensation auf der Spur. Hermann Fürst von Pückler-Muskau, extravaganter Abenteurer, Weltreisender und Gartenkünstler, war auch ein großer Frauenheld seiner Zeit. Eine Vielzahl von Geschichten rund um Liebe und Verführung durchzieht sein Leben wie ein roter Faden. Einmal soll der Fürst gar die Scheidung von seiner Frau Lucie inszeniert haben, um durch eine weitere Heirat in England eine Mitgift zur ­Deckung ­seiner Schulden zu erlangen. Und danach mit beiden Frauen in einer »Ehe zu Dritt« zu leben. Ganz zu schweigen von der geheimnisumwitterten Beziehung zu Machbuba.

Strubbel sieht Pückler in einer Reihe mit anderen ­großen Liebeshelden von Casanova bis James Bond und hat ­Erstaunliches herausgefunden. Verbirgt sich in ­Pücklers Biografie etwa das Rezept für die ewige Liebe? Und ­welche Rolle spielt dabei das dreifältige Speiseeis? In ­einem ­Ratgeber für die perfekte Beziehung hat der findige ­Archivar seine Erkenntnisse zusammengefasst und will sie der Öffentlichkeit im Rahmen eines musikalisch begleiteten Vortrags präsentieren. Er wittert nicht weniger als den Ruhm eines Bestsellerautoren und den UNESCO-Weltkulturerbe-Titel. Doch wie reagiert das Publikum?

Liebesgrüße aus Muskau – ein Historienkammerspiel ­voller gut gemeinter Ratschläge, überraschender Wendungen und natürlich mit den schönsten Liebesliedern der letzten 250 Jahre.

Musikalische Leitung/Pianistin: Olga Dribas
Autorin: Geertje Boeden
Inszenierung: Geertje Boeden
Ausstattung: Sarah Antonia Rung
Dramaturgie: Ivo Zöllner
Regieassistenz/Inspizient/Soufflage: Benjamin Bley

Sängerin: Anna Gössi
Psychiaterin: Martha Sotiriou
Sänger: Thembi Nkosi
Archivar Strubbel: Hans-Peter Struppe
Bartender:Ji-Su Park
Theater

Der Neurosen-Kavalier

Eine »Psycho-Komödie« in vier Sitzungen

Premiere: 23. Februar 2019

Es ist Vorweihnachtszeit und Warenhausdieb Felix Bollmann flüchtet sich nach seinem erfolgreichen Überfall auf ein bekanntes Kaufhaus ausgerechnet in die Psychotherapie-Praxis von Dr. Otto. Wie der Zufall es will, hat Dr. Otto gerade seinen Urlaub angetreten und seine sehr blonde Sprechstundenhilfe Fräulein Engel wartet bereits ungeduldig auf dessen Vertretung Dr. de Witt. Um der ­Polizei längerfristig zu entkommen, lässt Bollmann Fräulein ­Engel gerne in dem Glauben, er sei der Vertretungsarzt und schon hat er seine erste Patientin auf der Couch ­liegen. Mit gesundem Menschenverstand, Einfühlungsvermögen und ungewöhnlichen Methoden feiert er bei seinen ­Patienten bald triumphale Erfolge.

»Der Neurosen-Kavalier« wurde 1986 in der Komödie im Marquardt in Stuttgart uraufgeführt und zählt zu den ­erfolgreichsten deutschen Boulevardstücken. Inzwischen erlebte es über 6.600 Aufführungen in 89 Produktionen in 7 Ländern. Es war die erste »westdeutsche« Komödie, die in der damaligen DDR aufgeführt wurde. 1995 verfilmte die ARD das Stück unter dem Titel »Ach du Fröhliche« mit Harald Juhnke als Felix Bollmann.

Regie & Ausstattung: Dorotty Szalma
Dramaturgie: Kerstin Slawek ,
Gerhard Herfeldt
Regieassistenz: Marie Kühne
Inspizienz: Uwe Körner
Soufflage/Hospitanz: Sarah Wenzel, N.N.
Theater

Das Glück kennt nur Minuten

Ein Hildegard-Knef-Abend

Hildegard Knef unternimmt eine Schiffsreise auf der »Queen Elisabeth 2« nach New York und erinnert sich dabei an ihr Leben. Sie begibt sich in Welten, denen sie mal charmant witzig, mal mit Berliner Schnauze begegnet, um darauf wieder launisch auf die Vergangenheit zu schauen und dabei festzustellen, dass hinter jeder Knef eine neue Welt steckt. Sie erinnert sich an die Höhepunkte ihrer Karriere und spricht offen und ehrlich über ihre Liebe zu Deutschland, ihre Karriere am Broadway, die Geburt ihrer Tochter, ihre Krebserkrankung sowie ihre Erfolge und Misserfolge. Dabei begegnen ihr viele liebgewordene Chansons, die weit mehr sagen können, als alle Worte und Erinnerungen.

Yvonne Reich begibt sich auf die Suche nach den vielen Facetten der Knef, erweckt den gefeierten Star zu neuem Leben und lässt auch die Knef als Autorin zu Wort kommen – vor allem aber singt sie ihre Chansons, die das beschreiben, was die Knef ihr Leben lang war: eine Suchende. ­Bekannte Songs wie »Für mich soll’s rote Rosen regnen«, »Das Glück kennt nur Minuten« und »Lass mich bei dir sein« werden an diesem Abend erklingen und das Bild der letzten deutschen Diva vervollständigen.

Musikalische Leitung: Martin Hybler
Inszenierung: Stephan Bestier
Ausstattung: Leonore Pilz
Dramaturgie: Ivo Zöllner
Musikalische Einstudierung: Martin Hybler

Hildegard Knef: Yvonne Reich

Klavier: Martin Hybler
Violine: Jana Kubánková
Kontrabass: Ivan Hájek
Schlagzeug: Vojtěch Šemínský

Regieassistent/Soufflage: Benjamin Bley
Inspizient: Piotr Ozimkowski
Tanz

Wunderland

Wie nächtliche Schatten

Ein berühmtes Zitat von Albert Einstein besagt: »Fantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. Fantasie aber umfasst die ganze Welt«. Wenn unsere Fantasie in Wirklichkeit doch nicht grenzenlos ist, ist das vielleicht unwichtig, da wir genau das, was wir uns gar nicht vorstellen können, eben nicht vorstellen können…

In jedem Falle aber bleibt im Bereich des Vorstellbaren eine vorstellbare Unendlichkeit von dem, was unsere Fantasie erreichen könnte: Dort, wo wir uns kaum Grenzen vorstellen können, finden wir die ultimative Freiheit, und losgelöst davon, was sich mit Worten vermitteln lässt, kann uns durch diese Freiheit nun gerade der Tanz in besonders exotische Reiche der Fantasie führen und verführen.

Diese Freiheit birgt aber auch die Gefahr, dass man sich in der Unendlichkeit der Fantasie verirrt, oder dass sich die Grenzen zwischen Fantasie und Realität nicht mehr erkennen lassen. Dies trifft nicht nur diejenigen, die wir als Wahnsinnige bezeichnen, sondern auch jeden von uns in der Banalität des Alltags: das Gedächtnis spielt uns oft einen Streich, unsere Sinne täuschen uns, oder die Überzeugung, etwas sei so und nicht anders, ist so stark, dass wir die Wahrheit nicht erkennen können.

Doch »es bleibet dabei, … denn meine Gedanken zerreißen die Schranken und Mauern entzwei: die Gedanken sind frei!«

Choreografie: Dan Pelleg , Marko E. Weigert
Ausstattung: Britta Bremer
Operette

Eine Nacht in Venedig

Operette von Johann Strauß

»Alle maskiert, alle maskiert, wo Spaß, wo Tollheit und Lust regiert.« Einmal im Jahr feiern die Venezianer ausgelassen den Karneval – und einmal im Jahr besucht der Herzog von Urbino die Lagunenstadt, um das heitere Treiben zu genießen und auch manche zarte Bande zu knüpfen. Sein Leibbarbier entführt in seinem Auftrag die Gondel der jungen Gattin eines alten Senators. Die hatte jedoch zuvor mit einem Fischermädchen Platz und Kleider getauscht, um sich selbst in den Karneval zu stürzen. Nichtsahnend liefert der falsche Gondoliere seinem Herrn also die eigene Freundin aus.

Im Karneval scheinen alle gesellschaftlichen Konventionen außer Kraft gesetzt. Am Ende einer turbulenten Handlung mit vielen Verwechslungen finden zwei junge liebende Paare wieder glücklich zueinander. »Eine Nacht in Venedig«, eine der drei erfolgreichsten Operetten des Walzerkönigs Johann Strauß, ist mit ihrer heiteren wie ­romantischen, von venezianischem Lokalkolorit geprägten Geschichte und ihrer bezaubernden Musik mit Schlagern wie dem Gondellied und dem Lagunenwalzer eines der schönsten und stimmungsvollsten Werke der »Goldenen Wiener Operette«.

Musikalische Leitung: Ulrich Kern
Inszenierung: Steffen Piontek
Ausstattung: Mike Hahne
Choreographie: Winfried Schneider
Dramaturgie: Ivo Zöllner
Choreinstudierung: Albert Seidl
Musikalische Einstudierung: Olga Dribas /Francesco Fraboni
Oper

Der Barbier von Sevilla

Komische Oper von Gioachino Rossini

Graf Almaviva will Rosina, Mündel des Dr. Bartolo, für sich erobern. Dabei soll ihm Figaro, der Barbier von Sevilla, behilflich sein. Der Graf gibt sich Rosina gegenüber als mittelloser Student Lindoro aus, dennoch erwidert das Mädchen seine Gefühle. Dr. Bartolo, der das junge Ding mitsamt ihrem Vermögen allerdings lieber für sich behalten will, durchschaut und durchkreuzt Figaros Intrigen. Dabei wird er unterstützt von seinem Busenfreund Don Basilio, dem Musiklehrer Rosinas. Nach zahlreichen Verwicklungen gibt es natürlich ein »lieto fine«, die glückliche Vereinigung des jungen Paares.

»Der Barbier von Sevilla«, die berühmteste Oper Rossinis, ist der Klassiker der komischen Oper italienischer Prägung schlechthin. Schon die fulminante Ouvertüre des vor 150 Jahren gestorbenen Komponisten begeistert Opernfreunde immer wieder aufs Neue, ebenso wie Almavivas und Rosinas virtuose Koloratur-Feuerwerke, Figaros vitale Auftritts-Kavatine, Basilios Verleumdungs-Arie und Bartolos kauzige Kapriolen, die einen heiteren, vergnüglichen Opernabend garantieren. Ein Evergreen!

Musikalische Leitung: Ewa Strusińska
Inszenierung: Sabine Sterken
Bühnenbild: Britta Bremer
Kostüme: Julia Burde
Dramaturgie: Ivo Zöllner
Choreinstudierung: Albert Seidl
Musikalische Einstudierung: Olga Dribas /Francesco Fraboni
Musical

Der Zauberer von Oz

Musical in zwei Akten von Harold Arlen und E.Y. Harburg nach dem Roman von L. Frank Baum

Das Mädchen Dorothy, das bei Onkel und Tante auf dem Land in Kansas lebt, gerät durch ein Wunder in ein zauberhaftes Land. Allerdings ist es schwer, aus diesem wieder zurück nach Hause zu finden. Nur der große Zauberer von Oz soll ihr diesen Wunsch erfüllen können. Auf dem Weg zu ihm trifft sie drei merkwürdige Gestalten, die sich ihr anschließen: eine Vogelscheuche, die sich ein Gehirn wünscht, einen Blechmann, der ein Herz haben möchte, und einen Löwen, dem es an Mut fehlt. Bevor ihre Wünsche erfüllt werden, sollen die vier jedoch erst noch die böse Hexe des Westens bezwingen…

Der Kinderbuch-Klassiker »The Wizard of Oz« ist inzwischen mehr als 100 Jahre alt. Das Buch wurde mehrfach verfilmt und für die Bühne adaptiert. Als ein zeitloses Märchen zeigt es, wie man auch im Gewöhnlichen das Wunderbare finden kann. Weltberühmt wurde nicht zuletzt das Lied »Somewhere over the Rainbow« in der Verfilmung von 1939 mit Judy Garland. Der Film war die Grundlage für dieses Musical.

Musikalische Leitung: Albert Seidl
Regie: Sabine Sterken
Bühnenbild & Kostüme: Britta Bremer
Choreografie: Dan Pelleg , Marko E. Weigert
Dramaturgie: Ivo Zöllner
Choreinstudierung: Albert Seidl
Musikalische Einstudierung: Olga Dribas /Francesco Fraboni

HINWEIS: Aus sicherheitstechnischen Gründen und zum Wohle Ihres Tieres ist das Mitführen von Hunden nicht gestattet.

PARKMÖGLICHKEITEN: Bitte beachten Sie, dass die Parkmöglichkeiten rund um den Stadthallengarten nur eingeschränkt nutzbar sind. Vielen Dank, Ihr Gerhart-Hauptmann-Theater.
Aufführungen / Konzert Neue Lausitzer Philharmonie Görlitz, Demianiplatz 2
Aufführungen / Theater Neue Bühne Senftenberg Senftenberg, Theaterpassage 1
Aufführungen / Theater Amphitheater Senftenberg Senftenberg, Am Mühlgraben 1
Aufführungen / Konzert Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt Frankfurt (Oder), Lebuser Mauerstr. 4