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Gerhart Hauptmann Theater Görlitz

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Gerhart Hauptmann Theater Görlitz
Demianiplatz 2
D-02826 Görlitz

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Theaterkasse Görlitz
Demianiplatz 2, D-02826 Görlitz
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Tanz

Wunderland

Wie nächtliche Schatten

Premiere: 26. Januar 2019

Ein berühmtes Zitat von Albert Einstein besagt: »Fantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. Fantasie aber umfasst die ganze Welt«. Wenn unsere Fantasie in Wirklichkeit doch nicht grenzenlos ist, ist das vielleicht unwichtig, da wir genau das, was wir uns gar nicht vorstellen können, eben nicht vorstellen können…

In jedem Falle aber bleibt im Bereich des Vorstellbaren eine vorstellbare Unendlichkeit von dem, was unsere Fantasie erreichen könnte: Dort, wo wir uns kaum Grenzen vorstellen können, finden wir die ultimative Freiheit, und losgelöst davon, was sich mit Worten vermitteln lässt, kann uns durch diese Freiheit nun gerade der Tanz in besonders exotische Reiche der Fantasie führen und verführen.

Diese Freiheit birgt aber auch die Gefahr, dass man sich in der Unendlichkeit der Fantasie verirrt, oder dass sich die Grenzen zwischen Fantasie und Realität nicht mehr erkennen lassen. Dies trifft nicht nur diejenigen, die wir als Wahnsinnige bezeichnen, sondern auch jeden von uns in der Banalität des Alltags: das Gedächtnis spielt uns oft einen Streich, unsere Sinne täuschen uns, oder die Überzeugung, etwas sei so und nicht anders, ist so stark, dass wir die Wahrheit nicht erkennen können.

Doch »es bleibet dabei, … denn meine Gedanken zerreißen die Schranken und Mauern entzwei: die Gedanken sind frei!«

Choreografie: Dan Pelleg , Marko E. Weigert
Ausstattung: Britta Bremer
Operette

Wiener Blut

Operette von Johann Strauß jr.

Die Gräfin Gabriele lebt von ihrem Mann getrennt. Der feschen Wienerin war ihr Gatte zu provinziell. Inzwischen hat er ein Verhältnis mit der Tänzerin Franziska Cagliari angefangen. Außerdem stellt er der Probiermamsel Pepi nach, ohne zu wissen, dass sie die Braut seines Kammerdieners Josef ist. Als Gabriele ihren Mann überraschend besucht, wird sie vom ebenfalls im Schloss weilenden Fürst Ypsheim-Gindelbach mit der extravaganten Tänzerin verwechselt, was wiederum dazu führt, dass Franziska die Gräfin für die neue Geliebte von Graf Zedlau hält. Auf einem Gartenfest beim Heurigen in Hietzing treffen alle Beteiligten des amourösen Reigens aufeinander. Es gibt zahlreiche Missverständnisse, bis sich die richtigen Paare finden. Der Graf und die Gräfin wollen ihre Ehe fortsetzen, der Fürst wendet sich der Tänzerin zu und Pepi und Josef sind davon überzeugt, dass nur das schnell pulsierende »Wiener Blut« an den Liebeleien Schuld war.

Für die Operette »Wiener Blut« wurde bekannte und unbekannte Tanzmusik von Walzerkönig Johann Strauß ausgewählt und von den Librettisten mit Versen versehen. »Draußt in Hietzing gibt’s a Remasuri«, »Grüß dich Gott, du liebes Nesterl« und »Wiener Blut« sind die bekanntesten Weisen der Partitur.

Musikalische Leitung: Albert Seidl
Regie: Steffen Piontek
Ausstattung: Mike Hahne
Choreografie: Winfried Schneider
Dramaturgie: Ivo Zöllner
Choreinstudierung: Albert Seidl
Musikalische Einstudierung: Olga Dribas | Francesco Fraboni
Tanz

AQUA

Tanzstück von Dan Pelleg und Marko E. Weigert

»Wasser ist die Grundlage allen Lebens. Etwa 70 Prozent der Erdoberfläche werden von Wasser bedeckt. Seit jeher profitieren die Menschen auf die eine oder andere Art vom Wasser. Doch bietet es nicht nur die Lebensgrundlage für alle Lebewesen, sondern entzieht sie ihnen auch. Der Respekt vor der Kraft der Natur beflügelte aber auch die Fantasie und Neugierde der Menschen.

In Mythen und Religion spielt das Lebenselixir eine wichtige Rolle. Obwohl Wasser uns als etwas Alltägliches und Selbstverständliches erscheint, sollten wir nicht vergessen, welch hohes Gut es darstellt und dass ein großer Teil der Menschheit keineswegs im Überfluss darüber verfügt.

Vor allem die die Wahrnehmung von Wasser durch unsere Sinne – sein Klang, sein Anblick, und besonders seine Haptik, inspirieren die Tanzcompany, sich mit dem Thema zu beschäftigen und daraus den neuen Tanzabend »AQUA« zu kreieren.«
Dan Pelleg, Chefchoreograf

Das Prinzip aller Dinge ist Wasser; aus Wasser ist alles, und ins Wasser kehrt alles zurück.
Thales von Milet (um 625 - 545 v. Chr.)

Wasser gibt nach, aber erobert alles. Wasser löscht Feuer aus oder, wenn es geschlagen zu werden droht, flieht es als Dampf und formt sich neu. Wasser spült weiche Erde fort oder, wenn es auf Felsen trifft, sucht es einen Weg, sie zu umgehen. Es befeuchtet die Atmosphäre, so dass der Wind zur Ruhe kommt. Wasser gibt Hindernissen nach, doch seine Demut täuscht, denn keine Macht kann verhindern, dass es seinem vorbestimmten Lauf zum Meer folgt. Wasser erobert durch Nachgeben; es greift nie an, aber gewinnt immer die letzte Schlacht.
Aus dem 11. Jahrhundert. Verfasser unbekannt.

Konzept, Inszenierung Choreografie: Dan Pelleg, Marko E. Weigert
Kostüm: Markus Pysall
Bühne: Britta Bremer
Lichtdesign: Marko E. Weigert
Sounddesign: Dan Pelleg
Regieassistenz/Inspizienz: René Rosner
Musikalische Probenassistenz: Ewa Zacharczyk-Kowal
Konzert

O du gnadenreiche Zeit

41. Weihnachtskonzert

Mit diesen Worten beschloss der bedeutende Lyriker der Romantik Eichendorff sein stimmungsvolles Gedicht »Weihnachten«, das mit der Zeile »Markt und Straßen stehn verlassen« beginnt.
Die Worte: »O du gnadenreiche Zeit« waren 1978 nicht nur Abschluss des ersten Weihnachtskonzerts des Görlitzer Theaters, sondern auch als Ermunterung zum gemeinsamen Singen des Liedes »O du fröhliche« gemeint.

Diese Einladung wurde schon damals gern angenommen und mit freudigem Gesang erwidert. Und so ist es bis jetzt, bis 2018, geblieben. Das sind vier Jahrzehnte.

Das Wort gnadenreich verwendet heutzutage kaum noch jemand. Ein Grund mehr, dass es wieder einmal – wie es im Theater heißt – ins Rampenlicht gerückt wird. Wir selbst ermuntern uns ja auch immer wieder, scheinbar vergessene Musik dahin zu bringen, wo sie hingehört, nämlich zu Ihnen, liebes Publikum! Erweisen Sie uns also auch zum 41. Weihnachtskonzert die Ehre, unsere Gäste zu sein und singen Sie wieder kräftig mit! ‎

Das fröhliche Musik-Karussell

Konzert des Jugendorchester der Musikschule Fröhlich

»..stell dir vor, du schwebst - bist frei, deine Haare fliegen im Wind - das Kind in dir lacht aus vollem Herzen - Musik dringt an dein Ohr - es ist ein Moment der unbeschreiblichen Leichtigkeit des Seins! Herzlich willkommen im fröhlichen Musikkarussel!«
Kinderprogramm

Die kleine Meerjungfrau

Tanzabend von Dan Pelleg und Marko E. Weigert

Hans Christian Andersen erzählt uns das Märchen der kleinen Meerjungfrau, die aus Liebe zu einem Mann aus einer anderen Welt ihre Stimme im Tausch gegen Beine verkauft, um mit ihm tanzen zu können. Als ihre Liebe jedoch nicht erwidert wird, könnte sie durch eine barbarische Tat in ihr ursprüngliches Leben zurückkehren, doch sein Glück ist ihr wichtiger als ihr eigenes Leben.

Inspiriert von dieser großartigen Idee möchten wir Sie erneut in unsere Welt des Tanzes einladen.

Choreografie: Dan Pelleg, Marko E. Weigert
Bühnenbild: Till Kuhnert
Kostüme: Tanja Liebermann
Dramaturgie: Ronny Scholz, Sebastian Ritschel
Operette

Eine Nacht in Venedig

Operette von Johann Strauß

»Alle maskiert, alle maskiert, wo Spaß, wo Tollheit und Lust regiert.« Einmal im Jahr feiern die Venezianer ausgelassen den Karneval – und einmal im Jahr besucht der Herzog von Urbino die Lagunenstadt, um das heitere Treiben zu genießen und auch manche zarte Bande zu knüpfen. Sein Leibbarbier entführt in seinem Auftrag die Gondel der jungen Gattin eines alten Senators. Die hatte jedoch zuvor mit einem Fischermädchen Platz und Kleider getauscht, um sich selbst in den Karneval zu stürzen. Nichtsahnend liefert der falsche Gondoliere seinem Herrn also die eigene Freundin aus.

Im Karneval scheinen alle gesellschaftlichen Konventionen außer Kraft gesetzt. Am Ende einer turbulenten Handlung mit vielen Verwechslungen finden zwei junge liebende Paare wieder glücklich zueinander. »Eine Nacht in Venedig«, eine der drei erfolgreichsten Operetten des Walzerkönigs Johann Strauß, ist mit ihrer heiteren wie ­romantischen, von venezianischem Lokalkolorit geprägten Geschichte und ihrer bezaubernden Musik mit Schlagern wie dem Gondellied und dem Lagunenwalzer eines der schönsten und stimmungsvollsten Werke der »Goldenen Wiener Operette«.
Theater

Der Notenflüsterer

Weltbekannte Filmsongs und ihr Geheimnis

Jeder kennt sie, die großen Songs aus weltbekannten Filmen. Sie gehen leicht ins Ohr, sind Träger großer Emotionen und werden nicht selten zu musikalischen Ikonen für ihren Film. Unbekannt ist jedoch bis heute, dass eine Vielzahl dieser Songs eine geheimnisvolle gemeinsame Geschichte haben, auch wenn sie aus ganz unterschiedlichen Ländern, Zeiten und Filmen stammen.

Mit vielen bekannten Melodien erzählt das Görlitzer Historienkammerspiel »Der Notenflüsterer« von sensationellen Geheimdokumenten, einem findigen Stadtarchivar und der wahren Geschichte hinter »Görliwood«.

Musikalische Leitung: Francesco Fraboni
Regie: Frieder Venus
Text: Sebastian Ripprich
Ausstattung: ÄNN
Dramaturgie: Ivo Zöllner
Regieassistenz/Inspizienz/Soufflage: Benjamin Bley
Oper

Der Barbier von Sevilla

Komische Oper von Gioachino Rossini

Graf Almaviva will Rosina, Mündel des Dr. Bartolo, für sich erobern. Dabei soll ihm Figaro, der Barbier von Sevilla, behilflich sein. Der Graf gibt sich Rosina gegenüber als mittelloser Student Lindoro aus, dennoch erwidert das Mädchen seine Gefühle. Dr. Bartolo, der das junge Ding mitsamt ihrem Vermögen allerdings lieber für sich behalten will, durchschaut und durchkreuzt Figaros Intrigen. Dabei wird er unterstützt von seinem Busenfreund Don Basilio, dem Musiklehrer Rosinas. Nach zahlreichen Verwicklungen gibt es natürlich ein »lieto fine«, die glückliche Vereinigung des jungen Paares.

»Der Barbier von Sevilla«, die berühmteste Oper Rossinis, ist der Klassiker der komischen Oper italienischer Prägung schlechthin. Schon die fulminante Ouvertüre des vor 150 Jahren gestorbenen Komponisten begeistert Opernfreunde immer wieder aufs Neue, ebenso wie Almavivas und Rosinas virtuose Koloratur-Feuerwerke, Figaros vitale Auftritts-Kavatine, Basilios Verleumdungs-Arie und Bartolos kauzige Kapriolen, die einen heiteren, vergnüglichen Opernabend garantieren. Ein Evergreen!

Musikalische Leitung: Ewa Strusińska
Inszenierung: Sabine Sterken
Bühnenbild: Britta Bremer
Kostüme: Julia Burde
Dramaturgie: Ivo Zöllner
Choreinstudierung: Albert Seidl
Musikalische Einstudierung: Olga Dribas /Francesco Fraboni
Musical

Der Zauberer von Oz

Musical in zwei Akten von Harold Arlen und E.Y. Harburg nach dem Roman von L. Frank Baum

Das Mädchen Dorothy, das bei Onkel und Tante auf dem Land in Kansas lebt, gerät durch ein Wunder in ein zauberhaftes Land. Allerdings ist es schwer, aus diesem wieder zurück nach Hause zu finden. Nur der große Zauberer von Oz soll ihr diesen Wunsch erfüllen können. Auf dem Weg zu ihm trifft sie drei merkwürdige Gestalten, die sich ihr anschließen: eine Vogelscheuche, die sich ein Gehirn wünscht, einen Blechmann, der ein Herz haben möchte, und einen Löwen, dem es an Mut fehlt. Bevor ihre Wünsche erfüllt werden, sollen die vier jedoch erst noch die böse Hexe des Westens bezwingen…

Der Kinderbuch-Klassiker »The Wizard of Oz« ist inzwischen mehr als 100 Jahre alt. Das Buch wurde mehrfach verfilmt und für die Bühne adaptiert. Als ein zeitloses Märchen zeigt es, wie man auch im Gewöhnlichen das Wunderbare finden kann. Weltberühmt wurde nicht zuletzt das Lied »Somewhere over the Rainbow« in der Verfilmung von 1939 mit Judy Garland. Der Film war die Grundlage für dieses Musical.

Musikalische Leitung: Albert Seidl
Regie: Sabine Sterken
Bühnenbild & Kostüme: Britta Bremer
Choreografie: Dan Pelleg , Marko E. Weigert
Dramaturgie: Ivo Zöllner
Choreinstudierung: Albert Seidl
Musikalische Einstudierung: Olga Dribas /Francesco Fraboni

HINWEIS: Aus sicherheitstechnischen Gründen und zum Wohle Ihres Tieres ist das Mitführen von Hunden nicht gestattet.

PARKMÖGLICHKEITEN: Bitte beachten Sie, dass die Parkmöglichkeiten rund um den Stadthallengarten nur eingeschränkt nutzbar sind. Vielen Dank, Ihr Gerhart-Hauptmann-Theater.
Theater

Das Glück kennt nur Minuten

Ein Hildegard-Knef-Abend

Hildegard Knef unternimmt eine Schiffsreise auf der »Queen Elisabeth 2« nach New York und erinnert sich dabei an ihr Leben. Sie begibt sich in Welten, denen sie mal charmant witzig, mal mit Berliner Schnauze begegnet, um darauf wieder launisch auf die Vergangenheit zu schauen und dabei festzustellen, dass hinter jeder Knef eine neue Welt steckt. Sie erinnert sich an die Höhepunkte ihrer Karriere und spricht offen und ehrlich über ihre Liebe zu Deutschland, ihre Karriere am Broadway, die Geburt ihrer Tochter, ihre Krebserkrankung sowie ihre Erfolge und Misserfolge. Dabei begegnen ihr viele liebgewordene Chansons, die weit mehr sagen können, als alle Worte und Erinnerungen.

Yvonne Reich begibt sich auf die Suche nach den vielen Facetten der Knef, erweckt den gefeierten Star zu neuem Leben und lässt auch die Knef als Autorin zu Wort kommen – vor allem aber singt sie ihre Chansons, die das beschreiben, was die Knef ihr Leben lang war: eine Suchende. ­Bekannte Songs wie »Für mich soll’s rote Rosen regnen«, »Das Glück kennt nur Minuten« und »Lass mich bei dir sein« werden an diesem Abend erklingen und das Bild der letzten deutschen Diva vervollständigen.

Musikalische Leitung: Martin Hybler
Inszenierung: Stephan Bestier
Ausstattung: Leonore Pilz
Dramaturgie: Ivo Zöllner
Musikalische Einstudierung: Martin Hybler

Hildegard Knef: Yvonne Reich

Klavier: Martin Hybler
Violine: Jana Kubánková
Kontrabass: Ivan Hájek
Schlagzeug: Vojtěch Šemínský

Regieassistent/Soufflage: Benjamin Bley
Inspizient: Piotr Ozimkowski
Aufführungen / Konzert Neue Lausitzer Philharmonie Görlitz, Demianiplatz 2
Aufführungen / Theater Neue Bühne Senftenberg Senftenberg, Theaterpassage 1
Aufführungen / Theater Amphitheater Senftenberg Senftenberg, Am Mühlgraben 1
Aufführungen / Theater 'theater die scheune' auf dem Gutshof Hedicke Görlitz-Ludwigsdorf, Neißetalstraße 53
Aufführungen / Kabarett Studentenwerk Frankfurt (Oder) Cottbus, Juri-Gagarin-Straße 8a