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Theater Görlitz

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Theater Görlitz
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Oper

Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg

Große romantische Oper von Richard Wagner

Der Ritter und Sänger Tannhäuser verließ einst die Wartburggesellschaft, um im Venusberg grenzenlose Lust zu genießen. Inzwischen ist er dieser jedoch überdrüssig und verlässt Frau Venus wieder. Er wird erneut auf die Wartburg geladen, um dort in einem Sängerwettstreit die ihn liebende Landgrafennichte Elisabeth als Preis zu ersingen. Da der Kompromisslose sich erneut mit den Moralvorstellungen der Versammelten anlegt und zuletzt gar die Göttin der Liebe besingt, wird daraus ein Sängerkrieg. nur Elisabeths Einsatz für ihn rettet Tannhäuser das Leben. Der reuige Sünder soll nach Rom ziehen, um dort vom Papst die Vergebung seiner Schuld zu erlangen. Der Papst weigert sich, doch ist am Ende der göttliche Einfluss einer verzweifelt flehenden Frau stärker als der des angeblichen Stellvertreters Gottes auf Erden.

Wagners Oper ist nicht nur reich an populären Nummern wie der Ouvertüre, dem Einzug der Gäste auf der Wartburg, dem Pilgerchor und Wolframs Lied an den Abendstern: Sie ist auch ein packendes Drama um einen nonkonformistischen Künstler, der die Gesellschaft herausfordert, letztlich aber an ihr zerbricht. Problematisiert wird dabei auch das damalige Frauenbild, die Aufspaltung der Frau in Hure und Heilige.

Musikalische Leitung: Andrea Sanguineti / Ulrich Kern (27.05.2018)‎
Regie: François de Carpentries
Ausstattung: Karine Van Hercke
Choreinstudierung: Albert Seidl
Dramaturgie: Ivo Zöllner
Musikalische Einstudierung: Olga Dribas / Tommaso Turchetta
Theater

Der Notenflüsterer

Weltbekannte Filmsongs und ihr Geheimnis

Jeder kennt sie, die großen Songs aus weltbekannten Filmen. Sie gehen leicht ins Ohr, sind Träger großer Emotionen und werden nicht selten zu musikalischen Ikonen für ihren Film. Unbekannt ist jedoch bis heute, dass eine Vielzahl dieser Songs eine geheimnisvolle gemeinsame Geschichte haben, auch wenn sie aus ganz unterschiedlichen Ländern, Zeiten und Filmen stammen.

Mit vielen bekannten Melodien erzählt das Görlitzer Historienkammerspiel »Der Notenflüsterer« von sensationellen Geheimdokumenten, einem findigen Stadtarchivar und der wahren Geschichte hinter »Görliwood«.

Musikalische Leitung: Francesco Fraboni
Regie: Frieder Venus
Text: Sebastian Ripprich
Ausstattung: ÄNN
Dramaturgie: Ivo Zöllner
Regieassistenz/Inspizienz/Soufflage: Benjamin Bley
Tanz

Typisch...

Tanzstück von Dan Pelleg und Marko E. Weigert

Lieben wir es nicht irgendwie alle, Menschen in Schubladen zu stecken? Wir schauen jemanden einmal an oder hören ein paar Details über ihn und schon kennen wir diesen Menschen. In gewisser Hinsicht brauchen wir das sogar: Es hilft uns, mit der unendlichen Vielzahl an Varianten menschlicher Persönlichkeiten umzugehen, indem wir ihnen eine vereinfachte und scheinbar ordnende Kategorisierung aufzwängen. Doch in der Regel liegen wir teilweise, wenn nicht sogar völlig falsch darin, wenn wir diese Urteile fällen. Menschen sind oft einfach nur untypisch. Sie wegen bestimmter Verhaltensweisen einer Schublade zuzuordnen, scheint zwar oft plausibel und bietet eine erste scheinbare Erklärung, doch meist erweist es sich später als falsch. Ein wirkliches Problem entsteht aber erst dann, wenn wir große Menschengruppen in solche Schubladen verbannen und damit allgemeine und vereinfachte Erklärungen für sie alle anwenden – wahllos. Dadurch ziehen wir oft völlig irrtümliche Linien zwischen Menschengruppen, machen Fehler, manchmal fatale, wenn wir ihr Handeln dementsprechend interpretieren und damit umgehen müssen.

In »Typisch...« werden wir diese Mechanismen genauer betrachten und untersuchen, wie wir täglich umgehen mit Stereotypen, Archetypen, Prototypen, Antitypen, Genotypen, Phänotypen, Ecotypen – typisch für uns, durch den Tanz.

Konzept, Inszenierung, Choreografie: Dan Pelleg , Marko E. Weigert
Choreografische Mitarbeit: Tanzcompany
Ausstattung: Markus Pysall
Dramaturgie: Ivo Zöllner
Lichtdesign: Marko E. Weigert
Sounddesign: Dan Pelleg
Musikalische Komposition und Mitarbeit: Moritz Bard
Musikalische Probenassistenz: Ewa Zacharzyk-Kowal
Assistenz der Tanzdirektion: Kathleen Müller-Franz , Kirstin Kroneberger
Es tanzt die Tanzcompany des GHT
Musical

Die letzten fünf Jahre

In diesem Zwei-Personen-Musical wird die fünf Jahre währende Liebesbeziehung zwischen einer jungen Frau und einem jungen Mann erzählt. Spannend dabei ist, dass der Schriftsteller Jamie (Jason Lee) sich in chronologisch richtiger Reihenfolge vom Erblühen bis zum Ende der Liebe erinnert, die Schauspielerin Cathy (Anna Gössi) jedoch in umgekehrter Reihenfolge daran zurückdenkt. Begleitet werden die vielen bewegenden Songs beider junger Menschen im Apollo von Olga Dribas am Klavier.

Regie: Beatrice Müller
Jamie: Jason Lee
Cathy: Anna Gössi
Klavier: Olga Dribas
Operette

Die Großherzogin von Gerolstein

Operette von Jacques Offenbach

Die Großherzogin des fiktiven deutschen Kleinstaates Gerolstein hat eine Schwäche für junge Soldaten, soll aber den faden Prinzen Paul heiraten. Als sie den einfachen Soldaten Fritz erblickt, ist sie hin und weg. Sie ernennt ihn zum Oberbefehlshaber ihrer Truppen, die zur Unterhaltung der Oberschicht mal wieder in den Krieg geschickt werden. Fritz fühlt sich geschmeichelt, ahnt jedoch nicht den Grund für seinen Blitzaufstieg. Er liebt das einfache Bauernmädchen Wanda und sie ihn. Gegen den neuen Günstling formiert sich eine Opposition, bestehend aus dem bisherigen General Bum, dem eifersüchtigen Prinzen Paul und Baron Puck, der um seinen politischen Einfluss bangt. Ein Mordkomplott wird ausgeheckt, dem sich die Großherzogin anschließt, weil Fritz Wanda heiraten will. Das Leben von Fritz ist in höchster Gefahr. Da wir aber eine Operette spielen, muss es am Ende natürlich ein Happy End geben. Aber welches? Wird Fritz seine Wanda heiraten können? Und was wird dann aus der Großherzogin?

Die 1867 in Paris uraufgeführte mitreißende »Offenbachiade« nimmt mit beißendem Spott das höfische Günstlingswesen, das militärische Brimborium und die erotischen Gelüste einer alternden Frau aufs Korn.

Musikalische Leitung: Ulrich Kern
Regie: Steffen Piontek
Regieassistenz: Beatrice Müller
Ausstattung: Mike Hahne
Choreografie: Winfried Schneider
Dramaturgie: Ivo Zöllner
Choreinstudierung: Albert Seidl
Musikalische Einstudierung:Olga Dribas | Francesco Fraboni
Inspizient: René Rosner
Soufflage: Dominika Richter
Aufführungen / Konzert Neue Lausitzer Philharmonie Görlitz, Demianiplatz 2
Aufführungen / Theater Neue Bühne Senftenberg Senftenberg, Am Mühlgraben 1
Aufführungen / Theater Amphitheater Senftenberg Senftenberg, Am Mühlgraben 1
Aufführungen / Konzert Götz Müller Bautzen , Fleischmarkt 1
Fr, 20.7.2018, 20:00 Uhr
Aufführungen / Aufführung Deutsch-Sorbisches Volkstheater Bautzen, Seminarstraße 12
Aufführungen / Kabarett Studentenwerk Frankfurt (Oder) Cottbus, Juri-Gagarin-Straße 8a