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Opernhaus Graz

Gegründet am 1. September 1950, geht das Grazer Philharmonische Orchester aus zwei bis dahin bestehenden Grazer Orchesterformationen, dem »Städtischen Orchester« und dem »Funkorchester der Sendergruppe Alpenland«, hervor. Das Funkorchester wird damals im Zuge einer Strukturreform im Österreichischen Rundfunk aufgegeben, die der Stärkung des RSO Wien dient.
Das Gründungskonzert des Grazer Philharmonischen Orchesters – auf dem Programm stehen Beethovens "Eroica" und Strauss' "Ein Heldenleben "– findet am 4. September 1950 unter Herbert Albert im Grazer Stefaniensaal statt. Als integraler Bestandteil der Grazer Oper und des Grazer Kulturlebens spielt das Grazer Philharmonische Orchester vornehmlich Oper, Operette, Ballett und Musical. Darüber hinaus präsentiert sich das Grazer Philharmonische Orchester in der Grazer Oper mit einem eigenen Konzertzyklus und ist regelmäßig im Musikverein für Steiermark zu Gast. Gastspiele führen das Grazer Philharmonische Orchester nach Palma de Mallorca ("Der Ring des Nibelungen"), Barcelona ("Der Rosenkavalier" und "Die lustige Witwe" ), Nairobi ("Le nozze di Figaro"), Zagreb, Lausanne, Ljubljana, Maribor, Linz, Szombathely und Wien. Fernsehaufzeichnungen (u. a. "Jonny spielt auf", "Das Liebesverbot", "Angelica vincitrice di Alcina", "Viva la mamma", "Der Rattenfänger", "Der Ring des Nibelungen") und Rundfunkübertragungen (u.a. "Belisario", "Rashomon", "Tod und Teufel") machen es auch einem überregionalen Publikum bekannt.

Die Liste der Dirigenten umfasst u. a. Herbert Albert, Nikša Bareza, Rudolf Bibl, Adrian Boult, Wolfgang Bozić, Karl Böhm, Miltiades Caridis, Sergiu Celibidache, Gustav Cerny, André Cluytens, Adam Fischer, Lamberto Gardelli, Walter Goldschmidt, Peter Gülke, Leopold Hager, Milan Horvat, Philippe Jordan, Berislav Klobučar, Maximilian Kojetinsky, Bruno Maderna, Lovro von Matačić, Arnold Östman, Argeo Quadri, Hermann Scherchen, Peter Schneider, Peter Schrottner, Edgar Seipenbusch, Robert Stolz, Hans Swarowsky, Arturo Tamayo, Ulf Schirmer, Günter Wich.
Seit der Saison 2006/07 ist Johannes Fritzsch Chefdirigent des Grazer Philharmonischen Orchesters.

Kontakt

Opernhaus Graz

Kaiser-Josef-Platz 10
A-8010 Graz

Telefon: +43 (0)316 8008
Fax: +43 (0)316 8008 1565
E-Mail: oper@oper-graz.com

 

Tickets, Abos, Preise
Tel: +43 (0)316 8000
Fax: +43 (0)316 8008 1565
E-Mail: tickets@buehnen-graz.com

THEATERKASSE
am Kaiser-Josef-Platz 10
MO bis FR von 9.00 bis 18.30
SA von 9.00 bis 13.00
Tel: +43 (0)316 8000
Fax: +43 (0)316 8008 1565
Konzert

Eröffnungskonzert

Grazer Philharmonisches Orchester

Sergei Rachmaninow (1873-1943): Klavierkonzert Nr. 2 in c-Moll, op. 18 (1901)
Karol Szymanowski (1882-1937): Symphonie Nr. 2 in B-Dur, op. 19 (1909-1910)

Beim diesjährigen Eröffnungskonzert stehen sich zwei Werke gegenüber, die – wenn auch stilistisch unterschiedlich – beide durch die Intensität ihrer Klangsprache bestechen: Rachmaninows schwermütiges zweites Klavierkonzert voller melodiöser Eleganz und spätromantischer Melancholie sowie die zweite Symphonie des polnischen Komponisten Karol Szymanowski, die mit ihrer an Richard Strauss und Debussy gemahnenden, expressiv-dramatischen Klangwelt voller origineller Harmonien und dramatischer Stimmungswechseln bereits einen Vorgeschmack auf seine Oper Król Roger bietet.
Kammermusik

Berauschende Klänge

Werke von Brahms, Strauss und Korngold

Remigiusz Gaczyński, Sarah Drake, Violine
Zhanna Ivanova, Oliver Biber, Viola
Katarzyna Bieniasz, Georg Schwarz, Violoncello


Die ersten Kammermusikwerke, die Johannes Brahms veröffentlichte, und die ihm erstmals Erfolg brachten, waren seine beiden Streichsextette. Voller melodischer Schönheit und sattem, überschwänglichen „Volkston“, standen sie Pate für Erich Wolfgang Korngolds Streichsextett; ein Frühwerk aus Korngolds Wiener Zeit, das in seiner spätromantischen Symphonik bereits die Atmosphäre der späteren Filmmusik-Kompositionen vermittelt. Den historischen Bogen schließt das Sextett aus Richard Strauss‘ letzter, 1945 entstandener Oper „Capriccio“, welche die Frage „Musik oder Text?“ erörtert und dabei wiederum auf Brahms’sche Stilmittel zurückgreift.
Konzert

Schlagfertig 4.0

Kammerkonzert

Karin Meissl, Leonhard Königseder, Sebastian Riener, Simon Steidl, Percussion

Werke von Puccini, Mascagni, Piazzolla, Madas, Trevino

Schlagzeug ist nur laut? Von wegen! Wie melodiös und abwechslungsreich die verschiedenen Schlaginstrumente des Orchesters klingen können, demonstrieren Leonhard Königseder, Karin Meissl, Sebastian Riener und Simon Steidl – die komplette Schlagwerk-Truppe der Grazer Philharmoniker – in diesem ungewöhnlichen Konzert. Von romantischen Opernarrangements über Tango und Modernes: freuen Sie sich auf ein schwungvolles Konzert voller mitreißender Rhythmen und – Melodien!
Kammermusik

Albumblätter

Kammerkonzert

Georg Stepanek, Fagott
Elke Chibidziura, Viola
Ieva Osa, Klavier


Werke u. a. von Mendelssohn Bartholdy, Sitt, Agnel, Hersant und C. P. E. Bach

Viel Inhalt in kleine Form verpackt: das sind „Albumblätter“ – kurze, musikalisch freie Stimmungsbilder, die im Zuge der Salonkultur des 19. Jahrhunderts ihre Blüte erlebten. Solche feinen Miniaturen gibt es in diesem Konzert zu entdecken: etwa „Lieder ohne Worte“ von Mendelssohn Bartholdy, Salonstücke des romantischen Komponisten Hans Sitt und ein melodiös-charmantes „Trio pastoral“ von Emile Agnel. Barock-Frühklassisches von Carl Philipp Emanuel Bach sowie Zeitgenössisches des Franzosen Philippe Hersant runden unser klingendes Album ab. Genießen Sie „Musikpralinen“ vom Barock bis zur Moderne!
Konzert

2. Orchesterkonzert im Musikverein für Steiermark

Theodor Guschlbauer, Musikalische Leitung
Chor der Oper Graz
Bernhard Schneider, Einstudierung

Hector Bérlioz: Grande messe des morts, op. 5

„Wenn ich alle meine Werke verbrennen müsste und nur eines retten dürfte, würde ich Gnade für mein Requiem erflehen“ schrieb Berlioz 1867 an einen Freund. Tatsächlich ist die 1837 für einen französischen Staatstrauerakt entstandene „Grande messe des morts“ ein Requiem wie kein anderes. Das spektakuläre Musikdrama bietet effektvolle Höllenmusik, Fernorchester aus allen vier Himmelsrichtungen, originelle Instrumentenkombinationen, innige Chormusik – und eine gigantische Besetzung, die bis Mahlers „Symphonie der Tausend“ zahlenmäßig unübertroffen blieb. Oder wie Berlioz damals in der Partitur notierte: „Gattung: kolossal“.

Information: 0316 82 24 55, tickets@musikverein-graz.at
Konzert

Advent in der Oper mit Peter Rosegger

Marius Burkert, Leitung
Michael Großschädl, Moderation
Grazer Philharmoniker
Singschul‘ der Oper Graz
Steirische Volksmusik-Ensembles


Unter dem Motto „Christtagsfreude holen- Steirische Weihnacht“ begeben sich das Grazer Philharmonische Orchester und die Singschul‘ der Oper Graz gemeinsam mit regionalen Volksmusik-Ensembles auf die Spuren des steirischen Schriftstellers Peter Rosegger und des Liedes „Stille Nacht“. Bei Rosegger-Texten, festlicher Weihnachtsmusik und dem gemeinsamen Weihnachtsliedersingen am Ende des Konzertes kommt garantiert besinnliche Stimmung auf! Damit ist der Adventzauber aber noch nicht zu Ende: während die Singschul‘ im Saal Weihnachtslieder aus aller Welt vorträgt, stimmen wir uns in den Foyers der Oper beim Kekse-Verzieren, Basteln und gemeinsamen Liedersingen auf Weihnachten ein. Genießen Sie dazu weihnachtliche Köstlichkeiten der Buffets und freuen Sie sich auf etliche weitere, traditionell steirische Überraschungen anlässlich des Roseggerjahres 2018!
Kammermusik

Auf Flügeln des Gesanges

Kammerkonzert

Peter Kellner, Bass
Pedro Costa, Klavier


Werke u. a. von Schubert, Brahms und Vaughan-Williams

Ein Lieder-Programm, das wahrhaftig auf Flügeln des Gesanges schweben lässt, haben Peter Kellner, Ensemblemitglied der Oper Graz seit 2015/16 und der aufstrebende portugiesische Pianist Pedro Costa für ihren Liederabend zusammengestellt. Da gibt es Werke von Franz Schubert, der ja mit seinen über 600 Liedkompositionen als der Meister des Liedes gilt, aber auch weniger Bekanntes von Johannes Brahms und Ralph Vaughan Williams – die beide vom Beginn bis zum Ende ihrer Laufbahn eifrige Liederschreiber waren. Ein Abend, der Poesie, schöne Melodien und Wohlgesang verspricht!

Neujahrskonzert

Oksana Lyniv, Musikalische Leitung
Aurelia Florian, Gesang
Grazer Philharmoniker


„Lachen ist eine körperliche Übung von großem Wert für die Gesundheit“ meinte schon der griechische Philosoph Aristoteles. Was gibt es also Besseres, als das neue Jahr lachend zu beginnen? Ganz in diesem Sinne steht das heurige Neujahrskonzert im Zeichen musikalischen Humors aller Stile und Epochen. Unter der Leitung seiner Chefdirigentin Oksana Lyniv präsentieren die Grazer Philharmoniker gemeinsam mit Aurelia Florian klassische Musik mit Witz: von der musikalischen Satire und der humoristischen Bearbeitung diverser Musikstile, über Persiflagen bekannter Klassikhits bis hin zu vokalen Tierimitationen. Genießen Sie die heitere Seite von Komponisten wie Mozart, Britten, Rossini oder Bach und lachen Sie sich ins neue Jahr!
Aufführungen / Theater Stadttheater Klagenfurt Klagenfurt, Theaterplatz 4
Aufführungen / Theater Theater ASOU Graz, Postfach 932
Aufführungen / Theater Theater im Bahnhof Graz, Elisabethinergasse 27a
Aufführungen / Theater TaO - Theater am Ortweinplatz Graz, Ortweinplatz 1
Kindertheater