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Opernhaus Graz

Kontakt

Opernhaus Graz
Kaiser-Josef-Platz 10
A-8010 Graz

Telefon: +43 (0)316 8008
Fax: +43 (0)316 8008 1565
E-Mail: oper@oper-graz.com

Schauspiel

Cavalleria rusticana & Pagliacci

Pietro Mascagni & Ruggero Leoncavallo

Premiere: 29. September 2018, Hauptbühne

Melodramma in einem Akt Libretto von Giovanni Targioni-Tozzetti und Guido Menasci
In italienischer Sprache mit deutschen Ubertiteln

Drama in zwei Akten und einem Prolog Libretto vom Komponisten
In italienischer Sprache mit deutschen Ubertiteln

Santuzza erkennt, dass ihr Verlobter Turiddu noch immer nicht von seiner früheren Geliebten Lola lassen kann, die inzwischen mit Alfio verheiratet ist. Tief gekränkt nimmt sie Rache, indem sie Alfio ihre Ahnung mitteilt … Pietro Mascagni hat diesen von ihren Emotionen bestimmten Menschen in seiner „Cavalleria rusticana“ ein Denkmal gesetzt. Und auch in „Pagliacci“ von Ruggero Leoncavallo endet die Eifersucht blutig: „Der Künstler ist ein Mensch und soll für Menschen schreiben. Und aus dem wahren Leben hat er seinen Stoff geholt. Ein Knäuel von Erinnerungen erhob eines Tages tief in seiner Seele die Stimme, und er schrieb mit echten Tränen, und die Schluchzer gaben ihm den Takt an! … Und ihr – statt unsrer armen Narrenkleider, schaut lieber unsre Seelen an, wir sind Menschen aus Fleisch und Blut …“ In dem berühmten Prolog der Oper „Pagliacci“ wird die Frage nach Spiel und Wirklichkeit, Schein und Sein gestellt, die sich wie ein Schatten über beide Meisterwerke wirft. Wie wahrhaftig ist die Liebe Santuzzas, Turiddus, Lolas, Canios oder Neddas? Wer findet in wem das echte Leben, die perfekte Illusion? Wie durchtränkt sind die Seelen von Eifersucht, Hass und verschmähter Liebe? Die beiden Opern entführen uns nach Süditalien, wo die Sonne brennt, die Kirchenglocken zur Ordnung rufen und das Sehnen nach Blutrache den Marktplatz tränkt: „ … Los geht’s. Das Spiel beginnt!“ Lorenzo Fioroni, der Regisseur der dreifach mit dem Österreichischen Musiktheaterpreis ausgezeichneten „Griechischen Passion“, kehrt an die Oper Graz zurück, um diese Spirale von Liebe, Hass und Tod in Szene zu setzen. Unterstützt wird er dabei von Annette Braun (Kostüme) und Paul Zoller (Bühne). Chefdirigentin Oksana Lyniv wird die packende Musik von „Cavalleria rusticana“ und „Pagliacci“ zum Leuchten bringen.

Inszenierung: Lorenzo Fioroni
Bühnenbild: Paul Zoller
Kostüme: Annette Braun
Licht: Franck Evin
Dramaturgie: Marlene Hahn
Chor und Extrachor: Bernhard Schneider
Theater

Kiss Me, Kate

Cole Porter

Premiere: 20. Oktober 2018, Opernhaus Hauptbühne

Eine musikalische Komödie ~ Buch von Samuel und Bella Spewack Musik und Gesangstexte von Cole Porter

Fred Graham erarbeitet eine musikalische Version von Shakespeares „Der Widerspenstigen Zähmung“, macht allerdings den Fehler, seine Ex-Frau Lilli Vanessi als Kate zu besetzen und gleichzeitig deren Schwester Bianca seiner aktuellen Partnerin Lois Lane anzuvertrauen. Lois’ Verlobter Bill Calhoun ist dem Spiel verfallen und unterschreibt einen Schuldschein als Fred Graham, was zwei Ganoven mit gezückten Pistolen auf den Plan ruft. Die privaten Eifersüchteleien schlagen in handfeste Übergriffe um, und wenn es auch am Schluss den Anschein haben mag, dass Petruchio Kate gezähmt hat, ist offen, ob auch Lilli zu Fred zurückkehrt. Cole Porters „Kiss Me, Kate“ lebt von der lustvollen Darstellung des Theateralltags, vom glänzenden Wortwitz, der mit „Wunderbar!“ wohl am besten beschrieben wird, von der turbulenten Handlung, für die sich Porter beim großen Barden inspiriert hat, singen die Ganoven doch so treffend: „Schlag nach bei Shakespeare!“ Die Energie der bereits 2016 in Paris präsentierten Inszenierung ist mit „Viel zu heiß“ nur in Ansätzen umrissen. Die optische Opulenz der mit den Realitätsebenen spielenden Bühne, die Üppigkeit der Kostüme und die Rasanz der Choreographie sind die großen Qualitäten dieser Aufführung.

Inszenierung: Lee Blakeley
Szenische Einstudierung: Tess Gibbs
Choreographie: Nick Winston
Bühnenbild: Charles Edwards
Kostüme: Brigitte Reiffenstuel
Licht: Emma Chapman
Dramaturgie: Bernd Krispin

Songs in englischer und Dialoge in deutscher Sprache, mit deutschen Übertiteln
Schauspiel

Der Barbier von Sevilla

Gioachino Rossini

Melodramma buffo in zwei Akten, Libretto von Cesare Sterbini nach dem Schauspiel von Pierre Augustin Caron de Beaumarchais

Graf Almaviva hat sich unsterblich in Rosina verliebt. Ihr Vormund Doktor Bartolo jedoch bewacht sie strengstens, denn auch er begehrt sie und beabsichtigt, sie mitsamt ihrem beträchtlichen Vermögen zu heiraten. Da bedarf es schon der Hilfe des gewitzten Figaro, des Barbiers von Sevilla, der nun den Grafen in unterschiedlichste Rollen, sei es als Soldat, sei es als Musiklehrer, schlüpfen lässt, um ihm Zutritt zum Hause Bartolos zu verschaffen. Briefe, Schlüssel und Geldbörsen wechseln den Besitzer, und gestützt durch Gioachino Rossinis sublime Melodik, pointierte Rhythmik und hintergründigen Humor gelingt es schließlich, Almaviva und Rosina ihr Eheglück finden zu lassen. Erstmals an der Oper Graz inszeniert Axel Kohler, der als Countertenor internationale Erfolge gefeiert hat, so bei den Salzburger Festspielen, in Dresden, Hamburg und am Royal Opera House Covent Garden. Im Jahre 2000 gab er sein Debut als Regisseur, und mittlerweile sind seine erfolgreichen Inszenierungen in Deutschland, Österreich und Italien zu sehen.

Die Oper Graz wird am 24. April 2016 um 15 Uhr bei der Vorstellung von Gioachino Rossinis „Der Barbier von Sevilla“ im Rahmen eines Gemeinschaftsprojektes mit dem Odilien Institut in Graz erstmals in Österreich eine Oper mit Audiodeskription auf die Bühne bringen. Audiodeskription vermittelt durch knappe präzise Beschreibungen das Geschehen auf der Bühne. Die Zusatzkommentare werden in ausgewählten Gesangspausen live eingesprochen. Das blinde und sehgeschädigte Publikum empfängt die Informationen mittels Audioguide und Kopfhörer. Die Erstellung der Audiodeskription und die Live-Einsprache realisiert für die Oper Graz audiodeskript A. Nicolai & A. Fichert GbR.

In dieser besonderen Vorstellung werden sehbehinderte und blinde Menschen im Publikum anwesend sein. Mit Hilfe präziser Beschreibungen vermittelt ein eigens dafür engagiertes Team das Handlungsgeschehen auf der Bühne, ohne den Musikgenuss zu stören. Simultan und situationsbezogen werden die Erläuterungen zwischen den Gesangspausen eingesprochen. Zusätzlich werden wir vor der Vorstellung (13 Uhr) einen Parcours mit Kostümen und Perücken, Requisiten, etc. aufbauen, wo die sehbehinderten Menschen die Möglichkeit haben, die Utensilien zu „begreifen“ und haptisch wahrzunehmen.

Musikalische Leitung: Marcus Merkel
Inszenierung: Axel Köhler
Bühne und Kostüme: Timo Dentler / Okarina Peter

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Aufführungen / Konzert Grazer Philharmonisches Orchester Graz, Kaiser-Josef-Platz 10
Aufführungen / Theater Stadttheater Klagenfurt Klagenfurt, Theaterplatz 4
Aufführungen / Theater Schauspielhaus Graz Graz, Hofgasse 11
Aufführungen / Theater Theater im Bahnhof Graz Graz, Elisabethinerstraße 27 a
Aufführungen / Theater Theater ASOU Graz, Postfach 932
Aufführungen / Theater Theater im Bahnhof Graz, Elisabethinergasse 27a
Aufführungen / Theater TaO - Theater am Ortweinplatz Graz, Ortweinplatz 1
Kindertheater