BÜHNEN GRAZ | OPERNHAUS

Spielzeit 2009/10

Le nozze di Figaro

Commedia per musica in vier Akten
Libretto von Lorenzo Da Ponte

Premiere: 20.03.2010, 19:00 Uhr

Figaro, ehemals Barbier von Sevilla, nun Kammerdiener des Grafen Almaviva, möchte die Kammerzofe Susanna heiraten. Doch vorerst sind Intrigen und Winkelzüge sonder Zahl zu bewältigen, denn der Graf, dessen amouröses Interesse just auf Susanna abzielt, hat kein Interesse mehr an seiner Gemahlin Rosina. Mit gewitztem Raffinement beschließen Susanna und die Gräfin, den Grafen zu düpieren. Das ganze Arsenal der Komödienliteratur – fingierte Abreisen, gefälschte Briefe, ein Fenstersprung, ein zerbrochener Blumentopf, Verkleidungen und Verwechslungen – ist nötig, die Figuren durcheinander wirbeln zu lassen, bis der Graf auf Knien seine Gemahlin um Verzeihung bitten muss. Jetzt endlich darf die Hochzeit des Figaros gefeiert werden. Weil ihm das Persönlichste überhaupt – seine Liebe – genommen werden soll, wird Figaro zum Revolutionär. Josef E. Köpplinger, der »Le nozze di Figaro« als hocherotische Komödie erachtet, macht in seiner Inszenierung gleichzeitig die Vorboten einer großen Veränderung spürbar.

Musikalische Leitung: Tecwyn Evans • Johannes Fritzsch
Inszenierung: Josef E. Köpplinger
Bühnenbild: Johannes Leiacker
Kostüme: Marie-Luise Walek
Licht: Josef E. Köpplinger
Dramaturgie: Bernd Krispin
Choreographie: Karl Alfred Schreiner

In italienischer Sprache – mit deutschen Übertiteln

In Kooperation mit dem Stadttheater Klagenfurt

Ort:

Opernhaus Hauptbühne

Termine:

Sa, 20.3.2010, 19:00 | Premiere
Di, 23.3.2010, 19:00
So, 28.3.2010, 15:00
Mi, 31.3.2010, 19:00
Sa, 10.4.2010, 19:00
Do, 15.4.2010, 19:00
So, 18.4.2010, 15:00
Do, 22.4.2010, 19:00
Mi, 28.4.2010, 19:00
Mi, 5.5.2010, 19:00
Fr, 7.5.2010, 19:00
Fr, 21.5.2010, 19:00
So, 23.5.2010, 18:00
Sa, 5.6.2010, 19:00
Sa, 12.6.2010, 19:00

Junge Choreographen Werkstatt

Choreographien von Tänzern des Tanzensembles der Oper Graz

Premiere: Freitag, 16. April 2010, 20 Uhr, Studiobühne

Tänzerinnen und Tänzer der Tanzkompanie der Oper Graz zeigen eigene choreographische Kreationen und geben damit ganz persönliche Einblicke in ihre Vorstellungen von Tanz. Unterschiedliche Tanzstile und eine individuelle Musikauswahl präsentieren junge, unverbrauchte Lebens- und Denkpositionen, fernab vom Muff der Tanztradition. Diese Werkstatt versteht sich als eine reizvolle Plattform für junge Talente und Tanztendenzen der Gegenwart.
Die diesjährigen Choreographen sind Young na Hyun, Areti Palouki, Mara Vivas, György Baán, Ardee Dionisio, Bostjan Ivanjsic, Thomas Smithson, Matthias Strahm und William Süll. Wie schon in der letzten Ausgabe der »Jungen Choreographen Werkstatt« kümmert sich Vibeke Andersen um Raumgestaltung und Kostüme.

Choreographie: Joan Clevillé • Mara Vivas • Igor Kirov • Jana Drgonova
Ausstattung: Vibeke Andersen

Ort:

Opernhaus Studiobühne

Termine:

Fr, 16.4.2010, 20:00 | Premiere
So, 18.4.2010, 20:00
Di, 20.4.2010, 20:00
Fr, 23.4.2010, 20:00
Di, 27.4.2010, 20:00
Do, 29.4.2010, 20:00

Lulu

Oper in einem Prolog, zwei Akten und einem Epilog
Nach den Tragödien »Erdgeist« und »Die Büchse der Pandora« von Frank Wedekind

Zum 125. Geburtstag und 75. Todestag des Komponisten

Premiere: 29.04.2010 19:30 Uhr

Sie ward geschaffen, Unheil anzustiften, zu locken, zu verführen, zu vergiften – und zu morden – ohne dass es einer spürt.« Nach dem der freien Atonalität verpflichteten »Wozzeck« wendet Alban Berg in seiner »Lulu« die »Methode der Komposition mit zwölf nur aufeinander bezogenen Tönen« an. Doch so konstruktivistisch das Verfahren auch erscheinen mag, so viel Sinnlichkeit, Klangfülle und musikalischen Formenreichtum bietet die »Lulu«-Partitur. Als Berg im Dezember 1935 stirbt, ist die Arbeit daran nicht beendigt, und so gelangt im Juni 1937 in Zürich der zweiaktige Torso (unter Einbeziehung der »Lulu«-Suite) zur Uraufführung. Die Grazer Neuinszenierung nutzt das Fragment der zweiaktigen Fassung der Uraufführung mit ergänzendem Material aus Bergs Kompositionen und versucht dennoch, Lulus Aufstieg und Fall vollständig zu erzählen: Ist »Lulu« als Lebensgeschichte einer jungen Frau psychologisch ernst zu nehmen, die immer nur als Objekt ihrer Männer gesehen wird und doch starke eigene Gefühle haben muss? Die Inszenierung von Johannes Erath geht davon aus, dass hinter der reinen Kunstfigur, als die Lulu seit Wedekinds Erfindung am Ende des 19. Jahrhunderts bisher meistens verstanden wurde, eine Frau mit menschlichen Zügen zu entdecken ist – eine Frau, die auf scheinbar naive Art auch ihren eigenen Tod vorhersieht, als resignative Todessehnsucht oder als Vision einer Befreiung: »Mir träumte alle paar Nächte einmal«, sagt Lulu »im Märchenton« in Wedekinds »Büchse der Pandora« zu Alwa, »ich sei einem
Lustmörder unter die Hände geraten. Komm gib mir einen Kuss!«

Musikalische Leitung Johannes Fritzsch | Tecwyn Evans
Inszenierung Johannes Erath
Bühne Katrin Connan
Kostüme Birgit Wentsch
Licht Helmut Weidinger
Dramaturgie Francis Hüsers | Bernd Krispin

mit deutschen Übertiteln

Ort:

Opernhaus Spiegelfoyer

Termine:

So, 18.4.2010, 11:00 | Voraufführung
Do, 29.4.2010, 19:30 | Premiere
Do, 6.5.2010, 19:30
Sa, 8.5.2010, 19:30
Mi, 12.5.2010, 19:30
Fr, 28.5.2010, 19:30
So, 30.5.2010, 18:00
Fr, 18.6.2010, 19:30
So, 20.6.2010, 18:00
Mi, 23.6.2010, 19:30

Nomaden

Tanzstück von Darrel Toulon
Musik von Johann Sebastian Bach

Zum 325. Geburtstag des Komponisten

Nomadismus ist zur zentralen Metapher der Gegenwart geworden. Woran soll man sich orientieren? Was macht Heimat und Identität aus?
Künstler, Asylsuchende, Handlungsreisende, Manager – alle unterwegs zu unterschiedlichen Zielen in einer Welt, die angeblich keine Grenzen, aber umso mehr Schranken kennt. Sie alle stranden in einer der anonymen, hypermodernen Transitzonen, die auf Flughäfen zu finden sind. Dieser ungewollte Zwischenstopp im sterilen Nirwana zwischen Duty-free-Shop und Senator-Lounge formt aus dieser Wartegemeinschaft eine Ansammlung von Einzelschicksalen voller persönlicher Geschichten, Sehnsüchte und Ängste. Begegnungen, Missverständnisse und Irrtümer treten auf und beschreiben eine gemeinsame Suche nach Erlösung und Ankommen.
Die kontinuierliche Arbeit mit einem Tanzensemble, dessen Mitglieder aus allen Winkeln der Erde stammen und zu den NOMADEN von heute zählen - ständig unterwegs sind, stets ereich- und fassbar, immer mobil und dabei fern der Heimat - hat Darrel Toulon zu dieser Tanzproduktion inspiriert. Sinnlich, humorvoll und mit großer Vitalität wird nach dem gesucht, was Heimat, Familie und Glück ausmachen.
Die Musik des großen Komponisten Johann Sebastian Bach, wie die Kantate „Es erhub sich ein Streit“ und die berühmte „Violinsonate Nr. 1“, bilden mit ihrem zutiefst humanistischen Anspruch die musikalische Basis für einen Tanzstück, das sich mit einem der gravierendsten Phänomene unserer Gegenwart auseinandersetzt, nämlich mit dem Verlust von Heimat und sozialer Bindung in einer zunehmend globalisierten Welt.

Musikalische Leitung Johannes Fritzsch | Tecwyn Evans
Choreographie und Inszenierung Darrel Toulon
Dramaturgie Helge-Björn Meyer | Birgit Amlinger
Bühne Alfred Peter
Chor Bernhard Schneider

Es tanzt das gesamte Ensemble

VOR DER PREMIERE
Sonntag, 7. Februar 2010, 11.00 Uhr, Studiobühne

Ort:

Opernhaus Hauptbühne

Termine:

Sa, 13.3.2010, 19:30
So, 21.3.2010, 18:00
Mi, 24.3.2010, 19:30
Fr, 26.3.2010, 19:30
Mi, 14.4.2010, 19:30
So, 25.4.2010, 15:00
So, 9.5.2010, 15:00
Sa, 22.5.2010, 19:30

Die Csárdásfürstin

Operette in drei Akten von Leo Stein und Béla Jenbach

Edwins leidenschaftliche Liebe zur gefeierten Chansonette Sylva Varescu wird vom Standesdünkel seiner fürstlichen Familie hintertrieben. Schon scheint Edwin bereit, seine Cousine Stasi zu heiraten, doch im letzten Moment befreit er sich von der Übermacht seines Vaters und bekennt sich offen zu seiner Liebe. 1915 – mitten im Ersten Weltkrieg, die Donaumonarchie bricht auseinander, Europa geht unter – wird just im europäischen Zentrum, in Wien, Emmerich Kálmáns Operette »Die Csárdásfürstin« uraufgeführt. Das Wissen um den drohenden Untergang ist der »Csárdásfürstin« unüberhörbar eingeschrieben, denn die Figuren werfen die drängende Frage auf: »Weißt du, wie lange noch der Globus sich dreht, ob es morgen nicht schon zu spät?« und meinen gar: »Ganzes Dasein ist ein Schmarren«. Doch ebenso unmissverständlich rufen sie sich die große Botschaft des Stücks zu: »Habt Euch lieb!« Mag Peter Konwitschnys Inszenierung der »Csárdásfürstin«, die zum Jahreswechsel 1999/2000 an der Semperoper erstmals gezeigt wurde, zum Skandal hochstilisiert worden sein, so äußerte sich Kálmáns Tochter Yvonne umso zustimmender: »Eine Vorstellung in dieser Art habe ich noch nie gesehen. Ich muss sagen, dass sie unglaublich wirksam ist. [...] Aber man muss die Leute auch vorbereiten, dass es nicht eine ›Csárdásfürstin‹ ist, wie sie anderswo läuft. Denn es ist ein sehr wertvoller, aber anstrengender Abend. Ein extremer Abend.«

Musikalische Leitung: Tecwyn Evans
Inszenierung: Peter Konwitschny
Ausstattung: Johannes Leiacker
Dramaturgie: Bernd Krispin
Choreographie: Enno Markwart

Kostüme aus einer Produktion der Sächsischen Staatsoper Dresden

Ort:

Opernhaus Hauptbühne

Termine:

So, 14.3.2010, 18:00
Fr, 19.3.2010, 19:30
Do, 25.3.2010, 19:30

Die Fledermaus

Johann Strauß

Komische Operette in drei Akten
Text von Richard Genée nach der Komödie »Le Réveillon«
von Henri Meilhac und Ludovic Halévy,
in der deutschen Bearbeitung von Karl Haffner

Vor Jahren wurde der Notar Dr. Falke von seinem Jugendfreund Gabriel von Eisenstein in aller Öffentlichkeit bloßgestellt. »Glücklich ist, wer vergisst!« – das allerdings gilt nicht für Dr. Falke, der weder vergeben noch vergessen kann, sondern vielmehr auf perfide Rache sinnt. Auf dem Ball des extravaganten Prinzen Orlofsky lässt er ein ambitioniertes Stubenmädl (in der Toilette ihrer Gnädigen), eine feurige ungarische Gräfin (mit einem Wimmerl auf der Nase) und den Herrn von Eisenstein (auf der verzweifelten Jagd nach der eigenen Taschenuhr) aufeinander treffen. Für all die Verkleidungen, Hochstapeleien, frivolen Begierden und enttäuschten Höhenflüge gibt’s nur eine Erklärung: »Champagner hat’s verschuldet.« Stephen Lawless, dessen Grazer Inszenierungen von »Peter Grimes« und »L’ elisir d’amore« in bester Erinnerung sind, erarbeitet seine bereits in Glyndebourne und Genf erprobte klassisch - schwungvolle »Fledermaus « neu für die Oper Graz.

Musikalische Leitung: Marius Burkert | Johannes Fritzsch
Inszenierung: Stephen Lawless
Bühne: Benoît Dugardyn
Kostüme: Ingeborg Bernerth
Licht: Pia Virolainen
Dramaturgie: Bernd Krispin
Choreographie: Nicola Bowie

Ort:

Opernhaus Hauptbühne

Termine:

Do, 8.4.2010, 19:30
So, 11.4.2010, 18:00
Sa, 24.4.2010, 19:30

Rusalka

Antonín Dvořák

Lyrisches Märchen in drei Akten
Libretto von Jaroslav Kvapil
(in tschechischer Sprache – mit deutschen Übertiteln)
Eine Koproduktion des Théâtre Royal de La Monnaie, Brüssel, und der Oper Graz

Jedem Opernfreund vertraut ist das »Lied an den Mond« Rusalkas, der Titelheldin von Antonín Dvořáks letzter, berühmtester und schönster Oper. Rusalka sehnt sich nach menschlicher Gestalt, denn sie hat sich in den Prinzen verliebt. Der Preis ist hoch, da sie ihre Fähigkeit zu sprechen aufgeben muss und Gefahr läuft, verdammt zu sein, wenn sie nicht menschliche Liebe erringt. Die Oper »Rusalka« entstand 1900, genau an der Schnittstelle zweier Epochen. Die große bürgerliche Sehnsucht des 19. Jahrhunderts fand noch ihren schönsten Ausdruck in der Kunstform Oper, während in der Moderne des 20. Jahrhunderts die Bruchstücke eines Menschheitstraums zusammengekehrt wurden. Das Geniale dieser Oper besteht darin, dass in ihr offiziell einer modernen, das heißt neu zu entwickelnden Musiksprache eine Absage erteilt wird. Aber das Alte – das trügerisch Vertraute – wird so neuartig zusammen gesetzt, dass es erst recht ursächlich, schmerzlich, unwiederbringlich und trostlos klingt. Da gehen der Wassermann und Rusalka noch einmal durch Himmel und Hölle eines unerfüllbaren abendländischen Traumes, mitten unter uns, mitten in der Stadt. Und zwischen Offenbachschem Satyrspiel und Wagnerschem Liebestod kommt herrlich verwandelt das Unverfälschte der großen »erotischen« Traumoper von der großen Wassertiefe ans Tages- und Nachtlicht.

Die Projektionen der Produktion RUSALKA wurden freundlicherweise von fettFilm zur Verfügung gestellt.

Ort:

Malersaal

Termin:

Fr, 12.3.2010, 19:00

The Sound of Music

Musical in zwei Akten

Musik von Richard Rodgers
Gesangstexte von Oscar Hammerstein II
Buch von Howard Lindsay und Russel Crouse
Nach dem Roman von Maria Augusta Trapp »The Trapp Family Singers«
Übersetzung: Ute Horstmann | Eberhard Storch

Kein Familienchor erlangte je solchen Weltruhm wie die »Trapp Family Singers «. Die Geschichte der Novizin Maria, die in Salzburg direkt aus dem Kloster in den Haushalt des verwitweten Kapitäns Georg von Trapp verpflanzt wird, um dort die Mutterstelle für sieben Kinder zu übernehmen, berührte nicht nur ganz Europa, sondern in besonderem Maße – bis heute – die Bewohner Nordamerikas. Marias fröhliches Wesen, ihre Musikalität und Sangesfreude bewirken einschneidende Veränderungen im Hause Trapp. Georg trennt sich von seiner Verlobten und heiratet Maria, und als die politische Lage Ende der Dreißiger Jahre für die Familie gefährlich zu werden droht, gelingt den Trapps mit Hilfe des Chores die Flucht aus Österreich. Im Jahr 1959 wurden die Erinnerungen der Baronin von Trapp vom amerikanischen Erfolgsduo Richard Rodgers und Oscar Hammerstein II auf die Broadwaybühne gebracht, 1965 schließlich erfolgte die mit fünf Oscars ausgezeichnete Verfilmung des Musicals.

Musikalische Leitung: Marius Burkert | Massimo Parise
Inszenierung & Choreographie: Renaud Doucet
Szenische Einstudierung: Rudolf Klaban
Bühnenbild und Kostüme: André Barbe
Licht: Guy Simard
Dramaturgie: Birgit Amlinger
Chor: Georgi Mladenov

Ort:

Opernhaus Hauptbühne

Termine:

Sa, 27.3.2010, 19:30
Sa, 3.4.2010, 19:30
So, 4.4.2010, 18:00
Fr, 14.5.2010, 19:30
Sa, 15.5.2010, 19:30
So, 16.5.2010, 18:00
Di, 8.6.2010, 19:30
Do, 10.6.2010, 19:30
Mi, 16.6.2010, 19:30
Sa, 26.6.2010, 19:30

Kammerkonzert: Wertvoll Unbekanntes, unbekannt Wertvollen

»Ensemble Triade« nennen sich die Herren Pius Pfiffner, Andrej Skorobogatko und Hirokazu Hiraki, wenn sie mit ihren Oboen und Englischhörnern auf dem Podium des Spiegelfoyers Platz nehmen.

Der ganz spezielle Zusammenklang der Holzblasinstrumente hat einige Komponisten dazu angeregt, originale Werke für diese Besetzung zu schreiben. So kommen an diesem Abend Stücke aus den diversesten Epochen – von Neil Saunders (*1918) über Heinrich Gattermeyer (*1923), Gordon Jacob (1895-1984) und Anton Wranitzky (1761-1820) zu Gehör.
Übrigens: das Englischhorn hat seinen Namen nicht deshalb, weil es aus England stammt, sondern, weil es den Instrumenten ähnelt, die auf alten Darstellungen von Engeln gespielt wurden. Dieses Konzert verspricht also, »himmlisch« zu werden.

Ort:

Opernhaus Spiegelfoyer

Termin:

Mo, 22.3.2010, 19:30

Klassik am Sonntag

Tenor: Tilman Lichdi
Horn: Martin Schöpfer
Grazer Philharmonisches Orchester
Musikalische Leitung: Johannes Fritzsch


Felix Mendelssohn Bartholdy: Die Hebriden, op. 26
Benjamin Britten: Serenade für Tenor, Horn und Streicher, op. 31
Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie N° 38, D-Dur, KV 504 (»Prager«)

Eine neue Konzertreihe erweitert das Angebot der Oper Graz, denn an drei Sonntagvormittagen präsentiert sich das Grazer Philharmonische Orchester als Konzertorchester. Die jeweils rund einstündigen Programme zeichnen sich nicht bloß durch eine fein abgestimmte Werkauswahl aus, sondern bieten dem Besucher die willkommene Gelegenheit, ausgewählte Orchestermitglieder als Solisten erleben zu können.

Ort:

Oper Graz, Großes Haus

Termin:

So, 21.3.2010, 11:00

Bach für Kinder

Erstmalig in der beliebten Reihe der Familienkonzerte steht der Mann am Pult, der sie vor Jahren initiierte: der Chefdirigent der Oper Graz und des Grazer Philharmonischen Orchesters, Johannes Fritzsch.
Er wird nicht nur dirigieren, sondern dem Konzept von Christiane Lutz folgend auch Orgel und Cembalo spielen und sogar in das Kostüm der Person schlüpfen, die bei diesem Konzert im Mittelpunkt steht.
Johannes Fritzsch, selbst aus Meißen in Sachsen stammend, bringt nicht zuletzt rein »mundartlich« die besten Voraussetzungen mit, Johann Sebastian Bach rollendeckend darzustellen. Ferner wirken mit Daniel Doujenis, Sieglinde Feldhofer, Martin Fournier, Ivan Orescanin, T. G. Schubert, Götz Zemann, die Singschul’ und der Kammerchor der Oper Graz.

Musikalische Leitung: Johannes Fritzsch
Kostüme: Eisabeth Perteneder / Petra Nageler
Johann Elias, Erzähler: Daniel Doujenis
Anna Magdalena: Sieglinde Feldhofer
Carl Philip Emanuel: Martin Fournier
Wilhelm Friedemann: Ivan Oreščanin
Piccander/Ratsherr 1: Götz Zemann
Goldberg/Ratsherr 2: Tino Sekay

Ort:

Opernhaus Hauptbühne

Termine:

Do, 25.3.2010, 11:00
So, 11.4.2010, 11:00

Triolino

Eine musikalische Entdeckungsreise für Kinder ab 3 Jahren

Musizieren, tanzen und basteln… mit Triolino. Fantastische Märchenwelten und -abenteuer erwarten Kapitän Triolino und seine Musikmatrosen, musikbegeisterte Kinder ab drei Jahren. Wie klingt die Musik im Feenreich, welche Instrumente spielen die geheimnisvollen Königssöhne und mit welchen Tönen bändigt man am besten einen feuerspeienden Drachen? Mit Musikern und erfahrenen Kunst- und Musikpädagogen erfahren die Kinder ihren eigenen Zugang zur Musik, spüren dem Rhythmus nach oder lassen geheimnisvolle Märchenlandschaften entstehen. Performance und Workshop verbinden Musik mit bildender Kunst und lassen Profis mit Kindern gemeinsam musizieren – ein zauberhaftes Konzerterlebnis.

Samstag, 20. März 2010, 15.00 Uhr
IN DER HALLE DES BERGKÖNIGS
Flöte Bernhard Krabatsch und Violoncello Florian Simma
Werke von Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven, Felix Mendelssohn Bartholdy, Edvard Grieg, Sergej Prokofjew, Scott Joplin

Samstag, 10. April 2010, 15.00 Uhr
DIE HOFMUSIKANTEN
Vokalensemble Ensemble Cinquecento
Vokalmusik aus dem 16. Jahrhundert

Samstag, 19. Juni 2010, 15.00 Uhr
ZAUBERHAFTE RIESEN
Tuba Jon Sass
Werke von Jon Sass

Ort:

Opernhaus Studiobühne

Termine:

Sa, 20.3.2010, 15:00
Sa, 10.4.2010, 15:00
Sa, 19.6.2010, 15:00

Tanz Nite

"Tanz Nite" ist eine neue Veranstaltungsreihe, die regelmäßig Tänzer, Tanz und Publikum näher zusammen bringt.

In lockerer Atmosphäre dreht sich alles um das Thema Tanz: Tänzerporträts, Tanzperformances, Tanzvideos, Tanzimprovisationen, Tänzertalks und wild Getanztes mit und ohne Spitzenschuh. »Tanz Nite« ist der ultimative Treffpunkt für alle Tanzfreunde, Tanzfans und solche, die es werden wollen!

Die TANZ NITE 5 am Mittwoch, 31. März 2010, 20:30 auf der Studiobühne, wird einen Ausblick auf die Junge Choreographenwerkstatt ab 16. April 2010 geben.

Der Eintritt ist frei.

Ort:

Opernhaus Studiobühne

Termin:

Mi, 31.3.2010, 20:30

Opernbrunch

Eigentlich zum Lustwandeln in den Pausen von Opernaufführungen gedacht, ist das Spiegelfoyer – neben der Bühne natürlich – einer der wandlungsfähigsten Räume des Grazer Opernhauses. Mit wenigen Handgriffen verwandelt es sich in einen Konzertsaal, ein Diskussionsforum oder auch in ein exklusives Restaurant. Architektonische Schönheit ist im Übermaß vorhanden, singendes und klingendes Personal steht in Hülle und Fülle zur Verfügung. So muss nur mehr das Buffet mit Köstlichkeiten bestückt werden: An jeweils einem Sonntag pro Monat rücken die Köche an, um Sie an den angegebenen Daten zwischen 10.00 Uhr und 13.00 Uhr kulinarisch zu verwöhnen. Die Karten kosten € 34,-. Reservierungen nimmt die Theaterkasse gerne entgegen.

Vor jedem Opernbrunch, jeweils um 9.00 Uhr, bekommen Bühneninteressierte die Chance, die Lokalitäten des Hauses zu erforschen, die normalerweise der Öffentlichkeit nicht zugänglich sind. Die Teilnahme an diesen Führungen kann unabhängig von den Opernbrunches gebucht werden, bietet sich jedoch für einen gemeinsamen Besuch an. Ein fachkundiger Führer nimmt die Gruppe im Eingangsfoyer der Oper um 9.00 Uhr in Empfang, Karten zu € 3,50 sind an der
Theaterkasse erhältlich.

Ort:

Opernhaus Spiegelfoyer

Termin:

So, 14.3.2010, 10:00 - 12:00

Opernhaus Graz GmbH

Kaiser-Josef-Platz 10
A-8010 Graz

Telefon: +43 (0)316 8008
Fax: +43 (0)316 8008 1565
E-Mail: grazer.oper@buehnen-graz.com

Tickets, Abos, Preise
Tel: +43 (0)316 8000
Fax: +43 (0)316 8008 1565
E-Mail: tickets@buehnen-graz.com

THEATERKASSE
am Kaiser-Josef-Platz 10
MO bis FR von 9.00 bis 18.30
SA von 9.00 bis 13.00
Tel: +43 (0)316 8000
Fax: +43 (0)316 8008 1565