Opernhaus Graz

Spielzeit 2017/18

Ballett: Wunderlich!

Ein Phänomen - drei Choreographien

Premiere: 01. März 2018, Studiobühne

Fritz Wunderlich fasziniert auch mehr als fünfzig Jahre nach seinem Tod. Interessant am Phänomen Wunderlich ist, dass er kein unantastbarer Mythos ist, sondern wie er mit seiner Stimme unaufhörlich an Präzision und Sorgfalt gefeilt hat. Seine Interpretationen zeugen von dem noblen Anspruch, einen musikalischen Text zu verstehen, um einen spezifischen Ausdruck erst zu entwickeln. So zieht er die Werke nicht hinein in seine wunderbare Stimme, sondern begibt sich mit ihr in deren Wesenskern. Dadurch eröffnen sich andere Dimensionen ihres Hörens. Dabei umfasst sein Schaffen eine große Bandbreite: vom Oratorium über das Lied und die Oper, bis hin zur Operette oder dem Schlager.
Mit ganz unterschiedlichen choreographischen Handschriften nähert sich dieser Tanzabend dem Phänomen Fritz Wunderlich. Auf der leeren Bühne entfalten sich dabei verschiedene choreographische Perspektiven. Sie nehmen in den Liedinterpretationen ihren Ausgang, um eigene tänzerische Wahrnehmungsräume zu schaffen. In ihnen werden die Ferne und Nähe zu Wunderlichs Gesang auf unterschiedliche Weise ausgelotet.

Choreographien von Helge Letonja, João Pedro de Paula und Jaione Zabala
Kostüme: Silke Fischer

Ort:

Studiobühne

Termine:

Do, 1.3.2018, 20:00 | Premiere |
Sa, 3.3.2018, 20:00 |
Mi, 7.3.2018, 20:00 |
Sa, 10.3.2018, 20:00 |

Ariane et Barbe-Bleue

Paul Dukas

Premiere: 03. März 2018, Opernhaus Hauptbühne

Oper in drei Akten ~ Libretto von Maurice Maeterlinck

Herzog Blaubart, düsterer Schlossherr mit faszinierender Wirkung auf das weibliche Geschlecht, untersagt seiner Braut Ariane, die Tür zu einer verbotenen Kammer zu öffnen – sie würde es mit ihrer Freiheit bezahlen. Sie kann der Versuchung nicht widerstehen und entdeckt ein grausames Geheimnis, das mehr mit ihr selbst zu tun hat, als sie je zu fürchten wagte. Ein Karussell der Ahnungen, Erinnerungen und traumatischen Begegnungen setzt sich in Gang und zieht den Zuschauer immer weiter hinunter in die dunkelste Kammer des Schlosses, bis es nur mehr einen Ausweg zu geben scheint …
In seiner 1907 uraufgeführten Oper „Ariane et Barbe- Bleue“ gelang Dukas eine atmosphärisch dichte und dunkel-sinnliche Deutung des bekannten Mythos um einen Frauenmörder und ein grauenhaftes Geheimnis. In dem archaisch aufgeladenen Bühnenraum von Ausstatterin Katrin Lea Tag, die jüngst große Erfolge in Amsterdam und Paris feierte, und in der Regie der jungen Regisseurin Nadja Loschky erwachen die Dämonen der Vergangenheit rund um Manuela Uhl, die die Rolle der Ariane verkörpert. Beobachtet wird sie bei dieser Grazer Erstaufführung auf Schritt und Tritt von der Figur der Amme, die Iris Vermillion gestaltet, und ihrem Angetrauten, den Wilfried Zelinka interpretiert … bis dass der Tod sie scheidet!

Inszenierung: Nadja Loschky
Ausstattung: Katrin Lea Tag
Licht: Hubert Schwaiger
Dramaturgie: Yvonne Gebauer / Marlene Hahn
Chor und Extrachor: Bernhard Schneider

In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Ort:

Opernhaus Hauptbühne

Termine:

Sa, 3.3.2018, 19:30 | Premiere |
Do, 8.3.2018, 19:30 |
So, 11.3.2018, 15:00 |
Mi, 14.3.2018, 19:30 |
Sa, 17.3.2018, 19:30 |

Ragtime

Musik von Stephen Flaherty

Gesangstexte von Lynn Ahrens
Buch von Terrence McNally
Basierend auf dem Roman „Ragtime“ von E. L. Doctorow

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts treffen in New York die Schicksalslinien dreier Familien aufeinander: den schwarzen Ragtime-Pianisten Coalhouse Walker Jr. verlangt es nach gesellschaftlicher Akzeptanz und Gerechtigkeit, doch ihm widerfährt rassistische Gewalt, die ihn in die Illegalität abdriften lässt. Ein jüdischer Immigrant schafft es, in der Neuen Welt Fuß zu fassen und den amerikanischen Traum vom Aufstieg zu verwirklichen. Verbindend dazwischen steht eine Frau, der Vorurteile fremd sind und die durch ihre gelebte Menschlichkeit zur Liebe findet. Verflochten mit den Lebenslinien sind politische und soziale Umbrüche, die die Bürgerrechts- und Arbeiterbewegungen ebenso hervorbringen wie das Erstarken der amerikanischen Wirtschaft – zerrissene Zeiten also, was der Stil des Ragtime swingend zum Klingen bringt. „Ragtime“ basiert auf dem gleichnamigen Roman (1975) von Edgar Lawrence Doctorow, den Oscar-Preisträger Miloš Forman 1981 verfilmte. Die von Stephen Flaherty und Terrence McNally erarbeitete Musicalversion war 1998 am Broadway immens erfolgreich, was gleichermaßen für die deutschsprachige Erstaufführung in Braunschweig 2015 galt. Nach einer umjubelten Saison in Kassel kommt diese Produktion an die Oper Graz und markiert damit das Graz-Debut von Regisseur Philipp Kochheim.

Inszenierung: Philipp Kochheim
Choreographie: Kati Farkas
Bühnenbild: Thomas Gruber
Kostüme: Mathilde Grebot
Dramaturgie: Christian Steinbock / Bernd Krispin
Chor:Georgi Mladenov

Mit englischen Songtexten und deutschen Dialogen

Ort:

Opernhaus Hauptbühne

Termine:

Fr, 9.3.2018, 19:30 |
Sa, 24.3.2018, 19:30 |
So, 25.3.2018, 18:00 |
Sa, 28.4.2018, 18:00 |
So, 29.4.2018, 15:00 |
Mi, 9.5.2018, 19:30 |

Eugen Onegin

Peter I. Tschaikowski

Lyrische Szenen in drei Akten und sieben Bildern
Libretto vom Komponisten und Konstantin S. Schilowski nach dem gleichnamigen Roman von Alexander S. Puschkin

Ich halte Ausschau nach einem intimen, aber kraftvollen Drama. Dabei verschmähe ich nicht das phantastische Element; denn es kennt keine Hindernisse, weil das Reich der Phantasie keine Grenzen kennt.“ In Puschkins Versroman von 1833 wurde Tschaikowski fündig: Vier junge Menschen begegnen sich und werden einander zum Schicksal. Tatjana lebt mit ihrer Mutter und ihrer Schwester Olga auf dem Landsitz der Familie. Nur ihre Bücher geben der jungen Frau die Möglichkeit, der Tristesse des eintönigen Landlebens zu entfliehen. Als Lenski seinen Freund Eugen Onegin seiner Verlobten Olga und Tatjana vorstellt, projiziert Tatjana ihre Sehnsüchte auf den fremden Mann. Sie nimmt ihren ganzen Mut zusammen, ihm einen Brief zu schreiben … Kurz nach dieser Begegnung eskalieren die Erwartungen und Wünsche der vier jungen Menschen, und die extremsten Seelenzustände brechen nun ungebremst hervor, formen ein Kaleidoskop voller Melancholie, Fragilität und Poesie, das in unvergleichbarer Musik ihren Widerhall findet und im Tod eines Freundes endet. Kann die Ungleichzeitigkeit der Liebe Tatjanas und Onegins doch noch überwunden werden? Mit „Eugen Onegin“ stellt sich die neue Chefdirigentin Oksana Lyniv dem Opernpublikum vor. In Szene gesetzt wird die tragische Liebesgeschichte von der international gefragten Regisseurin Jetske Mijnssen, die zuletzt große Erfolge u. a. in Hamburg und Zürich feierte.

Inszenierung: Jetske Mijnssen
Bühnenbild: Gideon Davey
Kostüme: Dieuweke van Reij
Licht: Mark Van Denesse
Dramaturgie: Marlene Hahn
Chor und Extrachor: Bernhard Schneider

In russischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Ort:

Opernhaus Hauptbühne

Termine:

So, 4.3.2018, 15:00 |
Fr, 23.3.2018, 19:30 |
So, 15.4.2018, 18:00 |
Mi, 25.4.2018, 19:30 |

Der ge­stie­fel­te Kater

Thomas Zaufke

Eine Ko­pro­duk­ti­on mit dem Next Liberty
Musical von Thomas Zaufke (Musik) und Peter Lund (Text) frei nach dem Märchen der Gebrüder Grimm
Für Kinder und Er­wach­se­ne ab 7 Jahren

Kleider machen Leute. Aber wer macht ei­gent­lich die Kleider? Jeder, der im fran­zö­si­schen Kö­nig­reich etwas auf seine Garderobe hält, trägt die kostbaren Stoffe der großen Sei­den­ma­nu­fak­tur Tisserand. Alle anderen müssen in der Fabrik arbeiten – so auch der 16-jäh­ri­ge Henry und seine Mutter. Doch Henry hat ei­gent­lich keine Lust mehr, sehr teure Stoffe für sehr wenig Geld her­zu­stel­len, vor allem, seit er in einem Buch gelesen hat, dass „alle Menschen gleich sind“ und deshalb auch „alle gleich viel besitzen sollten“, z. B. einen eigenen Garten. Also be­schließt Henry gemeinsam mit seinem besten Freund, dem (wie sich her­aus­stellt: spre­chen­den) Kater Frédéric, in ein besseres, freies Leben zu fliehen, doch spä­tes­tens als er seine erste Nacht unter einer Brücke verbringt, beginnt er an seinem Vorhaben zu zweifeln … Gut, dass Ficelle auftaucht und ihn von seinen Sorgen ablenkt: Denn Ficelle ist hübsch und klug, sie ist aber auch die Tochter der Fa­brik­be­sit­ze­rin Tisserand und geht Henry fürch­ter­lich auf die Nerven, doch plötzlich findet er die Vor­stel­lung, selbst mehr zu besitzen als die anderen, gar nicht mehr so schlimm – wie praktisch, dass er einen (spre­chen­den!) Kater zum Freund hat, der Rat weiß …
Drei Jahre nach ihrem preis­ge­krön­ten, gewitzten Mu­si­cal-Hit „GRIMM!“ haben Peter Lund und Thomas Zaufke nun im Auftrag des Next Liberty ein weiteres Märchen für die Bühne der Oper Graz adaptiert – très chic!

In­sze­nie­rung: Michael Schilhan
Mu­si­ka­li­sche Leitung: Maurizio Nobili
Bühne: Alexia Redl
Kostüme: Rebeca Monteiro Neves
Cho­reo­gra­fie: Fer­di­nan­do Chefalo
Videos / Ani­ma­tio­nen: Reziprok (Andreas Grininger und Roland Renner)
Leitung Singschul‘: Andrea Fournier
Mit: Alice Peterhans, Jutta Pan­zen­böck, Elisabeth Sikora, Christof Messner, Stefan Moser, Florian Stanek
Band: Zsófia Düh, Saša Mutić, Maurizio Nobili, Philipp Pluhar, Gernot Strebl, Reinhard Zie­ger­ho­fer

€ 2 bis € 26

Ort:

Opernhaus Haupt­büh­ne

Termine:

Mo, 5.3.2018, 10:30 |
Mo, 5.3.2018, 16:30 |
Sa, 17.3.2018, 11:00 |

Eine Nacht in Venedig

Operette von Johann Strauß (Sohn)

Operette in drei Akten von Richard Genée und F. Zell
Textliche Bearbeitung von Ernst Marischka ~ Musikalische
Einrichtung von Erich Wolfgang Korngold
Für die Bühne eingerichtet von Peter Langdal ~ In deutscher Sprache mit Übertiteln
Eine Koproduktion mit der Opéra de Lyon, in Partnerschaft mit dem Royal Opera House Muscat

Die atemberaubende Schönheit Venedigs, die verschlungenen Gässchen und romantischen Plätze, die Kanäle und Brücken, all das mag seinen Reiz haben, doch den Herzog Guido zieht es im Karneval einzig deswegen in die Lagunenstadt, weil er bei der Damenwelt reüssieren möchte. Im vergangenen Jahr hat er sich Barbara, der Gemahlin des Senators Delaqua, ziemlich genähert, und heuer hofft er, bei ihr endlich erotische Erfüllung zu finden. Nun beginnt ein beziehungsreiches Treiben der Maskierten, denn der Senator und seine Gattin, der Nudelkoch Pappacoda und die Kammerzofe Ciboletta, Caramello, der Barbier des Grafen, und die Fischverkäuferin Annina, schließlich Ernesto, der Neffe des Grafen, der seiner Tante Barbara mehr als nur platonisch zugetan ist – sie alle täuschen ungeniert den eigenen Partner und haben nichts Anderes im Sinn, als hinter der Maske ihr wahres Gesicht zu zeigen.
Der dänische Regisseur Peter Langdal, der in Skandinavien bereits mehr als 130 Inszenierungen erarbeitet hat, inszenierte 2016 an der Opéra de Lyon „Eine Nacht in Venedig“ als frivoles Lustspiel, das den Charme der Commedia dell’arte und die Dialograsanz einer Screwball-Komödie gekonnt vereint.
Nun amüsiert diese Erfolgsproduktion das Publikum der Oper Graz, wenn es heißt: „Komm in die Gondel, mein Liebchen!“

Inszenierung: Peter Langdal
Szenische Einstudierung: Line Kromann
Dialogregie: Juana Ines Cano Restrepo
Choreographie: Peter Friis
Bühnenbild: Ashley Martin-Davis
Kostüme: Karin Betz
Licht: Jesper Kongshaug
Dramaturgie: Bernd Krispin
Chor: Bernhard Schneider

Termin:

Fr, 2.3.2018, 19:30 |

Il Trovatore

Giuseppe Verdi

Dramma lirico in vier Teilen
Libretto von Salvadore Cammarano und Leone Emanuele Bardare nach dem Drama „El Trovador“ (1836) von Antonio García Gutiérrez

Giuseppe Verdi komponierte ein Meisterwerk, das mit allen Zutaten einer großen italienischen Oper versehen ist: blutige Rachegelüste, sehnsüchtige Leidenschaft und eine grauenvolle Wahrheit, die im Todesmoment enthüllt wird. Aufgepeitschte Rhythmen verzaubern, verschrecken und tauchen die geheimnisvolle Szenerie in ein feuerrotes, grelles Licht. Das Gift der Rache und der Eifersucht durchdringt dabei Verdis Partitur, kriecht in die finsterste Ecke des Kerkers, lähmt die Figuren bis zu dem Moment, an welchem die Vergangenheit sie einholt: unvorhersehbar, unvermeidlich, tödlich!
Das „Trovatore“-Team um Regisseur und Bühnenbildner Ben Baur, der an der Oper Graz bereits „Roméo et Juliette“ erfolgreich in Szene setzte, lässt diese düstere, poetisch aufgeladene Welt um zwei Brüder, die dieselbe Frau lieben und auf geheimnisvolle Weise miteinander verbunden sind, wieder aufleben.
Unter der musikalischen Leitung von Andrea Sanguineti sind in den Hauptpartien Lana Kos als Leonora, Nora Sourouzian als Zigeunerin Azucena, Stefano Secco als Troubadour Manrico und Rodion Pogossov als Graf Luna zu erleben.

Musikalische Leitung: Andrea Sanguineti / Robin Engelen
Inszenierung: Ben Baur
Choreographie: Lillian Stillwell
Bühnenbild: Ben Baur
Kostüme: Uta Meenen
Licht: Severin Mahrer

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Ort:

Opernhaus Hauptbühne

Termin:

Do, 15.3.2018, 19:30 |

Le nozze di Figaro
Die Hochzeit des Figaro

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart

Opera buffa in vier Akten ~ Libretto von Lorenzo Da Ponte nach dem Lustspiel „La folle journée, ou Le mariage de Figaro“ (1783/84) von Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais

Einst war Figaro, der Barbier von Sevilla, trick- und einfallsreich daran beteiligt, dass sein Herr, Graf Almaviva, Rosina vor den Traualtar führen konnte. Nun ist Figaros eigener Hochzeitstag gekommen, denn er möchte Susanna, die Kammerzofe der Gräfin, heiraten. Doch mittlerweile hat das Interesse des Grafen an seiner Gemahlin merklich nachgelassen, da sein amouröses Interesse momentan auf Susanna abzielt. Um das zu verhindern, sind im Laufe eines einzigen, aberwitzigen Tages Intrigen und Winkelzüge sonder Zahl zu bewältigen, wobei das komplette Inventar der Komödienliteratur wie fingierte Abreisen, gefälschte Briefe, ein Fenstersprung, ein zerbrochener Blumentopf, Verkleidungen, Verwechslungen und eine spitze Nadel dazu beitragen, die Figuren mit all ihren privaten Begehrlichkeiten immer turbulenter durcheinander zu wirbeln. Erst als der Graf auf Knien seine Gemahlin um Vergebung bittet, ist die Hochzeit des Figaro möglich. Maximilian von Mayenburg hat durch seine Operninszenierungen u. a. in Bielefeld, Weimar, Heidelberg und durch einen abgründigen und gleichermaßen reizvoll lebensnahen „Rosenkavalier“ in Altenburg nachhaltig auf sich aufmerksam gemacht. „Die Hochzeit des Figaro“ ist seine erste Arbeit an der Oper Graz.

Inszenierung: Maximilian von Mayenburg
Bühnenbild: Stephan Prattes
Kostüme: Gabriele Jaenecke
Licht: Michael Grundner
Dramaturgie: Bernd Krispin
Chor: Bernhard Schneider

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Ort:

Opernhaus Hauptbühne

Termine:

Mi, 7.3.2018, 19:00 |
So, 18.3.2018, 18:00 |

Opernhaus Graz

Kaiser-Josef-Platz 10
A 8010 Graz

Telefon: +43 (0)316 8008
Fax: +43 (0)316 8008 1565
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