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Opernhaus Graz

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Opernhaus Graz
Kaiser-Josef-Platz 10
A-8010 Graz

Telefon: +43 (0)316 8008
Fax: +43 (0)316 8008 1565
E-Mail: oper@oper-graz.com

Oper

Il viaggio a Reims | Die Reise nach Reims

Gioachino Rossini

Premiere: 07. April 2018, Opernhaus Hauptbühne

Dramma giocoso in einem Akt ~ Libretto von Luigi Balocchi

Eigens für die Krönungsfeierlichkeiten des französischen Königs Karl X. komponiert, verströmt Rossinis „Die Reise nach Reims“ hintergründigen Witz, denn die Oper erzählt davon, dass diese Reise gar nicht stattfindet: Im mondänen Kurhotel „Zur goldenen Lilie“ haben sich Gäste aus ganz Europa versammelt, um unter Madame Corteses fürsorglicher Obhut die Vorzüge der exquisiten Badeanstalt zu genießen. Nun haben sich alle genug erholt und wollen gemeinsam nach Reims reisen, um der Krönung beizuwohnen und so dem royalen Ereignis wahrhaft gesellschaftlichen Glanz zu verleihen. Doch, ach, es sind keine Pferde zu bekommen! Nach einer Schrecksekunde, die in einem vierzehnstimmigen Ensemble mündet, macht die Schar der Individualisten aus der Not eine Tugend und bereitet sich, nicht ohne auf ihre nationalen Eigenheiten zu vergessen, selbst ein Fest, das der Huldigung des abwesenden Königs dient. Nach nur wenigen Aufführungen im Jahre 1825 zog Rossini sein vielleicht ungewöhnlichstes Stück zurück, und erst in den achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde es wieder für die Spielpläne entdeckt. Die Inszenierung der Grazer Erstaufführung ist jenem Team anvertraut, das 2015 mit Heubergers „Der Opernball“ erfolgreich an der Oper Graz debutierte.

Inszenierung: Bernd Mottl
Bühnenbild: Friedrich Eggert
Kostüme: Alfred Mayerhofer
Licht: Friedrich Eggert
Dramaturgie: Bernd Krispin
Chor: Bernhard Schneider

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Ballett

Ein Sommernachtstraum

Ein Ballett von Jörg Weinöhl nach William Shakespeares gleichnamiger Komödie

Premiere: 05. Mai 2018, Opernhaus Hauptbühne

Musik von Felix Mendelssohn Bartholdy u. a.

In Shakespeares Klassiker der Weltliteratur fliehen vier junge Menschen vor dem strengen Reglement des Athener Hofes und finden sich wieder in den mystisch aufgeladenen Untiefen eines Waldes. Sie wollen ihre verbotene Liebe ausleben oder nicht erhörte Liebe herbeizwingen und sind in ihrer Jugendlichkeit völlig überzeugt von ihren Ideen. Ein Tross Schauspieler probt im selben Wald ein Stück und verheddert sich dabei zwischen Sein und Schein. Und die Bewohner des Waldes, die Elfen, Kobolde und Feen, freuen sich, ihren Zauber über diese Truppe zu verbreiten und damit höchst brisante Verwirrung zu stiften. Zu den Klängen Felix Mendelssohn Bartholdys entspinnt sich ein feiner Spuk, der alle Sicherheiten des Denkens auflöst und die jungen Menschen in ungewohnte Freiheit, lockendes Chaos (Anarchie?) und mitreißenden Kontrollverlust zu führen vermag: In dieser einen Nacht des Rausches verwischen die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Phantasie, und Ungeahntes scheint möglich zu sein, denn nichts ist hier, wie es scheint …

Das Ballett der Oper Graz entführt das Publikum in den undurchdringlichen Wald der tausendfachen Möglichkeiten einer lauen Sommernacht … wir wissen noch nicht, was genau passieren wird … woher auch? Doch auf jeden Fall: sehr viel Tanz!

Musikalische Leitung: Robin Engelen
Choreographie: Jörg Weinöhl
Bühne und Kostüme: Saskia Rettig
Licht: Bernd Purkrabek
Dramaturgie: Yvonne Gebauer
Chor: Georgi Mladenov
Oper

OpernKurzgenuss: Apollo e Dafne

Georg Friedrich Händel

Premiere: 15. Mai 2018, Landhaushof

Kurze Opern, genussreich an eindrucksvollen Grazer Orten von den Sängern und Musikern der Oper Graz und der Kunstuniversität Graz dargeboten – das ist das Konzept der Reihe „OpernKurzgenuss“. Das stilistische Spektrum reicht 2017/18 vom Barock bis zum 20. Jahrhundert, und lässt den Landhaushof, den Dom im Berg und die Needle im Kunsthaus zur Opernbühne werden.
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Apollo glaubt, selbst gegen Cupidos Pfeil gewappnet zu sein – da erblickt er die schöne Daphne und ist schon in Liebe zu ihr entflammt. Die Nymphe weist ihn jedoch zurück und steigert dadurch sein Verlangen. Seine Verführungskünste können sie nicht beeindrucken und sie will lieber sterben, als von ihm entehrt zu werden. Um sich Apollos Drängen zu entziehen, verwandelt sie sich im Landhaushof zu einem Lorbeerbaum, den Apollo mit seinen Tränen netzt.

Der Landhaushof bietet ein mehr als würdiges Ambiente für die Aufführung einer Barockoper. Das Landhaus ist der erste Renaissancebau der Stadt Graz und heute noch einer der bedeutendsten Renaissancebauten Europas.
In der Produktion der Oper Graz wird der gesamte Landhaushof bespielt und es werden dadurch verschiedene Blickrichtungen notwendig sein. Im Sinne einer historischen Aufführungspraxis werden die Zuschauer dem Geschehen im Stehen folgen und sich während der Aufführung verköstigen können. Es darf sich frei bewegt werden, denn auch das Orchester und die Darsteller werden die Spielorte wechseln. Wohin Daphne dem liebeswütigen Apollo entflieht, sei noch nicht verraten.

Musikalische Leitung: Susanne Scholz
Inszenierung: Christian Thausing
Ausstattung: Magdalena Wiesauer
Dramaturgie: Bernd Krispin
Oper

Opern der Zukunft

Im Feuer ihres Blutes

Premiere: 27. Mai 2018, Studiobühne

Oper ist aktueller denn je – den klingenden Beweis liefern vier junge Komponisten aus Spanien, Mexiko, Italien und Japan, die durch ihre Studien der Kunstuniversität Graz verbunden sind. Das seit 2007 bestehende Kooperationsprojekt zwischen Oper und Kunstuniversität war 2014 von Ernst Marianne Binder künstlerisch und organisatorisch derart qualitätvoll betreut, dass es eine selbstverständliche Notwendigkeit war, ihn auch 2018 für die „Opern der Zukunft“ einzuladen. So hat Ernst Marianne Binder die jungen Komponisten in inhaltlicher Hinsicht maßgeblich unterstützt und sie mit seinem immensen Theaterwissen auf ihrem ersten Opernweg begleitet.

Am 27. Jänner 2017 ist Ernst Marianne Binder unerwartet verstorben. Es bleibt die Erinnerung an einen großen Theatermann, der dem Abend den Gesamttitel „Im Feuer ihres Blutes“ gegeben hat.

Der gealterte Blick
Mirada antigua


Oper in fünf Szenen
Musik und Libretto von Javier Quislant

Federico García Lorcas „Sobald fünf Jahre vergehen“ ist die literarische Vorlage der knapp halbstündigen Oper, die um Zeit, Erinnerung, Liebe und Tod kreist: Fünf Jahre will ein junger Mann warten, bevor er seine Verlobte heiratet. Die begibt sich auf eine Reise und flieht mit einem Anderen. Aus Kummer wendet sich der Verlassene jener Frau zu, die ihn seit je geliebt hat. Doch bei ihm sein, das will sie gar nicht, denn ihre Liebe ist zu stark, als dass sie seine Anwesenheit ertragen könnte. Nun kehrt sich das Spiel um, und am Ende steht der Tod.

Wurzeln und Höhlen
Rizomas y madrigueras


Kammeroper
Musik und Libretto von José Luis Martínez M.

Inspiriert von den Erzählungen „Das Abendmahl“ (von Alfonso Reyes) und „Aura“ (von Carlos Fuentes), handelt die Kammeroper von einem Komponisten namens Fernando, der eine mysteriöse Einladung zu einem Abendessen erhält, bei dem seine Mitwirkung an einem Projekt mit dem Titel „Wurzeln und Höhlen“ besprochen werden soll. Fernando trifft pünktlich ein, und es beginnt eine Reise ins Surreale, auf der er nicht nur den Menschen seiner Vergangenheit begegnet, sondern die ihn auch dazu anhält, sich seine Erinnerung stets neu zu erfinden.

Antigone.
Und kein Ende


Musiktheater für zwei Soprane und Ensemble
Musik und Libretto von Lorenzo Troiani

Sophokles’ „Antigone“ und Inspirationen von Paul Celan haben Lorenzo Troiani den Inhalt seiner Oper geliefert, die den Augenblick von Antigones Tod erzählt: Antigone ist allein im Dunkel einer Höhle. Diese Dunkelheit lässt die Grenzen zwischen dem Bekannten und dem Empfinden verschwinden, und sie schaut die Gegenstände nicht mehr als solche an und nimmt die Geräusche anders wahr. Alles beginnt neu zu leben, zu pulsieren. In dieser Höhle, in diesem speziellen Raum, haben die Dinge keine Grenzen, und auch Antigone ist grenzenlos: „Antigone. Und kein Ende“

Der goldene Dämon
Konjiki Yasha


Kammeroper
Musik und Libretto von Tomoya Yokokawa

Der Roman „Der goldene Dämon“ von Ozaki Kōyō erzählt die Geschichte des jungen Studenten Kanichi. Als seine Verlobte Miya aus finanzieller Not mit einem reichen Bankier verheiratet werden soll, erbittet er ein letztes Gespräch mit Miya. Sie teilt ihm mit, der Entscheidung ihrer Eltern Folge leisten zu müssen, wiewohl sie doch nur Kanichi liebe. Aus Verzweiflung entscheidet sich der Gedemütigte, mit seinem bisherigen Leben zu brechen. Er beendet sein Studium und beschließt, als rücksichtsloser Geldverleiher zu Wohlstand zu kommen.
Oper

Ariane et Barbe-Bleue

Paul Dukas

Oper in drei Akten ~ Libretto von Maurice Maeterlinck

Herzog Blaubart, düsterer Schlossherr mit faszinierender Wirkung auf das weibliche Geschlecht, untersagt seiner Braut Ariane, die Tür zu einer verbotenen Kammer zu öffnen – sie würde es mit ihrer Freiheit bezahlen. Sie kann der Versuchung nicht widerstehen und entdeckt ein grausames Geheimnis, das mehr mit ihr selbst zu tun hat, als sie je zu fürchten wagte. Ein Karussell der Ahnungen, Erinnerungen und traumatischen Begegnungen setzt sich in Gang und zieht den Zuschauer immer weiter hinunter in die dunkelste Kammer des Schlosses, bis es nur mehr einen Ausweg zu geben scheint …
In seiner 1907 uraufgeführten Oper „Ariane et Barbe- Bleue“ gelang Dukas eine atmosphärisch dichte und dunkel-sinnliche Deutung des bekannten Mythos um einen Frauenmörder und ein grauenhaftes Geheimnis. In dem archaisch aufgeladenen Bühnenraum von Ausstatterin Katrin Lea Tag, die jüngst große Erfolge in Amsterdam und Paris feierte, und in der Regie der jungen Regisseurin Nadja Loschky erwachen die Dämonen der Vergangenheit rund um Manuela Uhl, die die Rolle der Ariane verkörpert. Beobachtet wird sie bei dieser Grazer Erstaufführung auf Schritt und Tritt von der Figur der Amme, die Iris Vermillion gestaltet, und ihrem Angetrauten, den Wilfried Zelinka interpretiert … bis dass der Tod sie scheidet!

Inszenierung: Nadja Loschky
Ausstattung: Katrin Lea Tag
Licht: Hubert Schwaiger
Dramaturgie: Yvonne Gebauer / Marlene Hahn
Chor und Extrachor: Bernhard Schneider

In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Musical

Ragtime

Musik von Stephen Flaherty

Gesangstexte von Lynn Ahrens
Buch von Terrence McNally
Basierend auf dem Roman „Ragtime“ von E. L. Doctorow

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts treffen in New York die Schicksalslinien dreier Familien aufeinander: den schwarzen Ragtime-Pianisten Coalhouse Walker Jr. verlangt es nach gesellschaftlicher Akzeptanz und Gerechtigkeit, doch ihm widerfährt rassistische Gewalt, die ihn in die Illegalität abdriften lässt. Ein jüdischer Immigrant schafft es, in der Neuen Welt Fuß zu fassen und den amerikanischen Traum vom Aufstieg zu verwirklichen. Verbindend dazwischen steht eine Frau, der Vorurteile fremd sind und die durch ihre gelebte Menschlichkeit zur Liebe findet. Verflochten mit den Lebenslinien sind politische und soziale Umbrüche, die die Bürgerrechts- und Arbeiterbewegungen ebenso hervorbringen wie das Erstarken der amerikanischen Wirtschaft – zerrissene Zeiten also, was der Stil des Ragtime swingend zum Klingen bringt. „Ragtime“ basiert auf dem gleichnamigen Roman (1975) von Edgar Lawrence Doctorow, den Oscar-Preisträger Miloš Forman 1981 verfilmte. Die von Stephen Flaherty und Terrence McNally erarbeitete Musicalversion war 1998 am Broadway immens erfolgreich, was gleichermaßen für die deutschsprachige Erstaufführung in Braunschweig 2015 galt. Nach einer umjubelten Saison in Kassel kommt diese Produktion an die Oper Graz und markiert damit das Graz-Debut von Regisseur Philipp Kochheim.

Inszenierung: Philipp Kochheim
Choreographie: Kati Farkas
Bühnenbild: Thomas Gruber
Kostüme: Mathilde Grebot
Dramaturgie: Christian Steinbock / Bernd Krispin
Chor:Georgi Mladenov

Mit englischen Songtexten und deutschen Dialogen
Oper

Eugen Onegin

Peter I. Tschaikowski

Lyrische Szenen in drei Akten und sieben Bildern
Libretto vom Komponisten und Konstantin S. Schilowski nach dem gleichnamigen Roman von Alexander S. Puschkin

Ich halte Ausschau nach einem intimen, aber kraftvollen Drama. Dabei verschmähe ich nicht das phantastische Element; denn es kennt keine Hindernisse, weil das Reich der Phantasie keine Grenzen kennt.“ In Puschkins Versroman von 1833 wurde Tschaikowski fündig: Vier junge Menschen begegnen sich und werden einander zum Schicksal. Tatjana lebt mit ihrer Mutter und ihrer Schwester Olga auf dem Landsitz der Familie. Nur ihre Bücher geben der jungen Frau die Möglichkeit, der Tristesse des eintönigen Landlebens zu entfliehen. Als Lenski seinen Freund Eugen Onegin seiner Verlobten Olga und Tatjana vorstellt, projiziert Tatjana ihre Sehnsüchte auf den fremden Mann. Sie nimmt ihren ganzen Mut zusammen, ihm einen Brief zu schreiben … Kurz nach dieser Begegnung eskalieren die Erwartungen und Wünsche der vier jungen Menschen, und die extremsten Seelenzustände brechen nun ungebremst hervor, formen ein Kaleidoskop voller Melancholie, Fragilität und Poesie, das in unvergleichbarer Musik ihren Widerhall findet und im Tod eines Freundes endet. Kann die Ungleichzeitigkeit der Liebe Tatjanas und Onegins doch noch überwunden werden? Mit „Eugen Onegin“ stellt sich die neue Chefdirigentin Oksana Lyniv dem Opernpublikum vor. In Szene gesetzt wird die tragische Liebesgeschichte von der international gefragten Regisseurin Jetske Mijnssen, die zuletzt große Erfolge u. a. in Hamburg und Zürich feierte.

Inszenierung: Jetske Mijnssen
Bühnenbild: Gideon Davey
Kostüme: Dieuweke van Reij
Licht: Mark Van Denesse
Dramaturgie: Marlene Hahn
Chor und Extrachor: Bernhard Schneider

In russischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Kinderprogramm

Der ge­stie­fel­te Kater

Musical von Thomas Zaufke (Musik) und Peter Lund (Text) frei nach dem Märchen der Gebrüder Grimm

Eine Ko­pro­duk­ti­on mit dem Next Liberty
Für Kinder und Er­wach­se­ne ab 7 Jahren

Kleider machen Leute. Aber wer macht ei­gent­lich die Kleider? Jeder, der im fran­zö­si­schen Kö­nig­reich etwas auf seine Garderobe hält, trägt die kostbaren Stoffe der großen Sei­den­ma­nu­fak­tur Tisserand. Alle anderen müssen in der Fabrik arbeiten – so auch der 16-jäh­ri­ge Henry und seine Mutter. Doch Henry hat ei­gent­lich keine Lust mehr, sehr teure Stoffe für sehr wenig Geld her­zu­stel­len, vor allem, seit er in einem Buch gelesen hat, dass „alle Menschen gleich sind“ und deshalb auch „alle gleich viel besitzen sollten“, z. B. einen eigenen Garten. Also be­schließt Henry gemeinsam mit seinem besten Freund, dem (wie sich her­aus­stellt: spre­chen­den) Kater Frédéric, in ein besseres, freies Leben zu fliehen, doch spä­tes­tens als er seine erste Nacht unter einer Brücke verbringt, beginnt er an seinem Vorhaben zu zweifeln … Gut, dass Ficelle auftaucht und ihn von seinen Sorgen ablenkt: Denn Ficelle ist hübsch und klug, sie ist aber auch die Tochter der Fa­brik­be­sit­ze­rin Tisserand und geht Henry fürch­ter­lich auf die Nerven, doch plötzlich findet er die Vor­stel­lung, selbst mehr zu besitzen als die anderen, gar nicht mehr so schlimm – wie praktisch, dass er einen (spre­chen­den!) Kater zum Freund hat, der Rat weiß …
Drei Jahre nach ihrem preis­ge­krön­ten, gewitzten Mu­si­cal-Hit „GRIMM!“ haben Peter Lund und Thomas Zaufke nun im Auftrag des Next Liberty ein weiteres Märchen für die Bühne der Oper Graz adaptiert – très chic!

In­sze­nie­rung: Michael Schilhan
Mu­si­ka­li­sche Leitung: Maurizio Nobili
Bühne: Alexia Redl
Kostüme: Rebeca Monteiro Neves
Cho­reo­gra­fie: Fer­di­nan­do Chefalo
Videos / Ani­ma­tio­nen: Reziprok (Andreas Grininger und Roland Renner)
Leitung Singschul‘: Andrea Fournier
Mit: Alice Peterhans, Jutta Pan­zen­böck, Elisabeth Sikora, Christof Messner, Stefan Moser, Florian Stanek
Band: Zsófia Düh, Saša Mutić, Maurizio Nobili, Philipp Pluhar, Gernot Strebl, Reinhard Zie­ger­ho­fer

€ 2 bis € 26
Oper

Il Trovatore

Giuseppe Verdi

Dramma lirico in vier Teilen
Libretto von Salvadore Cammarano und Leone Emanuele Bardare nach dem Drama „El Trovador“ (1836) von Antonio García Gutiérrez

Giuseppe Verdi komponierte ein Meisterwerk, das mit allen Zutaten einer großen italienischen Oper versehen ist: blutige Rachegelüste, sehnsüchtige Leidenschaft und eine grauenvolle Wahrheit, die im Todesmoment enthüllt wird. Aufgepeitschte Rhythmen verzaubern, verschrecken und tauchen die geheimnisvolle Szenerie in ein feuerrotes, grelles Licht. Das Gift der Rache und der Eifersucht durchdringt dabei Verdis Partitur, kriecht in die finsterste Ecke des Kerkers, lähmt die Figuren bis zu dem Moment, an welchem die Vergangenheit sie einholt: unvorhersehbar, unvermeidlich, tödlich!
Das „Trovatore“-Team um Regisseur und Bühnenbildner Ben Baur, der an der Oper Graz bereits „Roméo et Juliette“ erfolgreich in Szene setzte, lässt diese düstere, poetisch aufgeladene Welt um zwei Brüder, die dieselbe Frau lieben und auf geheimnisvolle Weise miteinander verbunden sind, wieder aufleben.
Unter der musikalischen Leitung von Andrea Sanguineti sind in den Hauptpartien Lana Kos als Leonora, Nora Sourouzian als Zigeunerin Azucena, Stefano Secco als Troubadour Manrico und Rodion Pogossov als Graf Luna zu erleben.

Musikalische Leitung: Andrea Sanguineti / Robin Engelen
Inszenierung: Ben Baur
Choreographie: Lillian Stillwell
Bühnenbild: Ben Baur
Kostüme: Uta Meenen
Licht: Severin Mahrer

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Aufführungen / Konzert Grazer Philharmonisches Orchester Graz, Kaiser-Josef-Platz 10
Aufführungen / Theater Stadttheater Klagenfurt Klagenfurt, Theaterplatz 4
Aufführungen / Theater Schauspielhaus Graz Graz, Hofgasse 11
Aufführungen / Theater Theater im Bahnhof Graz Graz, Elisabethinerstraße 27 a
Aufführungen / Aufführung Theater im Bahnhof Graz, Elisabethinergasse 27a