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Kunsthaus Graz

Als architektonischer Schlusspunkt des „Europäischen Kulturhauptstadtjahres“ öffnete das Kunsthaus Graz 2003 seine Pforten. Mittlerweile ist der „Friendly Alien“ mit seiner biomorphen Architektur von Peter Cook und Colin Fournier nicht nur Anziehungspunkt für Kunst- und Kulturinteressierte aus aller Welt, sondern auch essenzieller Bestandteil der städtebaulichen Identität der Stadt Graz. Als Ausstellungszentrum für Gegenwartskunst zeigt es österreichische und internationale Kunst seit 1960. Die BIX Medienfassade des Kunsthauses Graz, gestaltet von den Berliner Designern „realities:united“, stellt eine einzigartige Fusion aus Architektur und Medientechnologie dar. Wie ein urbaner Bildschirm dient sie als Instrument für künstlerische Kommunikation.

Kontakt

Kunsthaus Graz
Lendkai 1
A-8020 Graz

Telefon: +43 (0)316-8017-9200
Fax: +43 (0)316-8017-9212
E-Mail: kunsthausgraz@museum-joanneum.at

 

Öffnungszeiten:
Di–So 10-17 Uhr

Sonderöffnungszeiten:
An folgenden besonderen Tagen/ Feiertagen zu den normalen Öffnungszeiten geöffnet:
8. Dezember (Mariä Empfängnis), 26. Dezember (Stefanitag), 31. Dezember (Silvester), 1. Jänner 2015 (13-17 Uhr), 6. Jänner 2015 (10-17 Uhr)
An folgenden besonderen Tagen/Feiertagen geschlossen:
24. bis 25. Dezember (Heiliger Abend, Christtag), 17. Februar 2015
Ausstellung

Connected. Peter Kogler with…

George Antheil with Friedrich Kiesler with Hedy Lamarr with Fernand Léger with Charlotte Perriand with Franz Pomassl with Winfried Ritsch with Franz West

Die Ausstellung bringt die Werke des Aufbruchs des Jahrhunderts mit zeitgenössischen Arbeiten zusammen. Ikonische Leihgaben und Archivmaterialien von Fernand Léger und Charlotte Perriand bilden gemeinsam mit den Kompositionen von George Antheil und Franz Pomassl in einer neuen, immersiven Arbeit Peter Koglers einen erfahrbaren Kosmos eines reproduzierbaren, programmierten und geheimnisvoll verbundenen Architektur- und Medienraums.

Im Zentrum der Ausstellung steht die Reflexion des wegweisenden und revolutionären Ballet Mécanique von Fernand Léger und George Antheil. Das bis heute nachhallende Werk, das als erste surrealistisch-dadaistisch geplante Verbindung zwischen Filmmontage und mechanisierter Musik zwischen den Künstlern Fernand Léger als Bildkompositeur, Dudley Murphy als Kameramann und George Antheil als Komponist Anfang der 1920er-Jahre geplant war, wollte in den Worten von Antheil „dem (heutigen) Zeitalter sowohl die Schönheit wie auch die Gefahr seiner unbewussten mechanischen Philosophie und Ästhetik klarmachen.“ Der Effekt des Stückes ist hypnotisch: schnellste, mechanisch präzise Rhythmen wechseln sich mit Attacken auf die Tasten des Instrumentes und furchterregender Stille ab.

Kuratiert von: Katrin Bucher-Trantow
Ausstellung

Johann Lurf

Earth Series mit Laura Wagner und Cavalcade

Auch im Jahr 2019 kooperiert das Kunsthaus Graz mit der Diagonale und zeigt im Space03 eine Ausstellung von Johann Lurf. Er wurde im Vorjahr für seinen aufsehenerregenden Film ★ mit dem Diagonale-Preis für Innovatives Kino der Stadt Graz ausgezeichnet und gestaltet den Trailer der Diagonale’19. Als Kurzversion seines neuen Kurzfilms eines beschleunigenden, unter Stroboskoplicht sich plötzlich scheinbar rückwärts drehenden, farbenfrohen Wasserrades, wird er unterbrochen von kurzen Texten, die ein Aufruf gegen politische Hetze und Scheinwahrheiten sind.

Denn Film und Bild können sowohl schön als auch gewaltig lügen.

„Johann Lurfs Kurzfilme erkunden häufig das rätselhafte Terrain zwischen dem Realen und dem Wahrgenommenen. Ansichten und Töne zu verstehen, die unserer Umgebung entnommen wurden, wird mithilfe von subtilen, wunderschönen Trompe-l’oeil-Effekten zur Herausforderung für unsere Sinne. Mit Cavalcade – gleichermaßen berückend in 2-D wie in 3-D – hat Lurf dafür erstmals direkt in den physischen Raum interveniert.“ (Neil Young, Januar 2019)

Das erste vom Menschen gemachte Foto von der Erde wurde am 24.12.1968 während der Apollo-8-Mission von William Anders gemacht. Im Vordergrund die Oberfläche des Mondes, taucht der blaue Planet darin als fragile Halbkugel über dem Horizont auf. Das Bild Earthrise,das laut TIME Magazine zu den 100 einflussreichsten Fotos der letzten zwei Jahrhunderte zählt und für die Entwicklung der in den 1970er-Jahren aufkommenden Umweltschutzdebatte mitverantwortlich gemacht wird, ist zwar eines der ersten realen Abbilder unseres Planeten, beileibe aber nicht das erste Bild der Weltkugel in der Film- und Fotogeschichte. Gemeinsam mit Laura Wagner widmet sich Johann Lurf für das Projekt Earth Series seit 2017 diesen „Weltbildern“ choreografierter Realitäten, Sehnsüchte und Fiktionen. Diese Arbeit, für die er sich durch endlose Filmarchive gearbeitet hat, ist strukturell verwandt mit dem Film ★, in dem Johann Lurf filmische Blicke ins All und deren begleitende Soundframes aus Dialogen und Musik aus der gesamten Filmgeschichte zusammentrug und chronologisch reihte. Die überwältigende, bewegende und gleichzeitig geschichtlich aufschlussreiche Starbesetzung hat den seit Jahren vielbeachteten Experimentalfilmer Lurf weltweit auf unzählige Festivals gebracht, auch zur Diagonale, bei der er 2018 mit dem Preis für Innovatives Kino ausgezeichnet wurde.

Für die Earth Series haben die beiden Kunstschaffenden aus einer Vielzahl von Filmstills filmische „Weltbilder“ vor und nach den ersten Fotos der Erde aus dem All zusammengetragen. Aus geradezu taktil anmutenden Pigmentdrucken stellen sie quer durch die Geschichte lesend formal ähnliche Ansichten des blauen Planeten in Bildkompositionen zusammen, die den Film als Instrument, aber auch als endlos erweiterbares Konstrukt von Wahrnehmung offenbaren. Neben einzelnen Filmstills begleiten mit Bleistift eingefügte Sätze den jeweiligen Ausschnitt. So werden die Bilder zu einem sprechenden Gegenüber, das aus der Zweidimensionalität des Wandbildes heraustritt und die Ebenen der Zusammenstellung des Bewegtbildes in seinen Einzelteilen sowie dessen endloses Potenzial einer magischen Vorstellungswelt zeigen. In Cosmic Zoom steht neben dem größten und untersten der fünf Filmstills von makellos runden, blauweißen Kugeln: Its everything you wait a lifetime for ...

Im Rahmen der Diagonale zeigt Johann Lurf im Kunsthaus Graz die gemeinsam mit Laura Wagner produzierte Serie Earth Series neben Cavalcade, das wichtigste Bildelement und Prop seines neuesten Kurzfilms und Trailers für die Diagonale’19. Das Wasserrad mit aufgedruckten konzentrischen Mustern fügt sich mit den Bildmontagen aus Filmstills des Planeten Erde zu einer konzentrierten Ausstellung über visuelle Täuschungen im Bewegtbild: eine aufregend-sinnliche Untersuchung des filmischen Realitäts-, Illusions- und Imaginationspotenzials.

In Kooperation mit der Diagonale ´19
Kuratiert von: Katrin Bucher Trantow
Ausstellung

Katzenbaum: Laura Wagner

Obelisks

Parallel zur gemeinsamen Ausstellung Earth Series mit Johann Lurf zeigt die Wahlwienerin mit deutschen Wurzeln Laura Wagner die mehrteilige Betonarbeit Obelisks im Foyer des Kunsthauses Graz. Als erste Künstlerin agiert sie mit einer spezifisch für den Ort entstandenen, mehrteiligen Arbeit mit dem neuen Ausstellungsmöbel, Podest und Interventionsraum: dem Katzenbaum für die Kunst von Oliver Klimpel.

Der Katzenbaum zeichnet sich durch eine modernistisch anmutende architektonische Form aus, die sich im offenen Foyer des Kunsthauses den Besucherinnen und Besuchern mit einer überragenden Höhe von über 3 Metern provokant entgegenstellt. Dem Ausdruck von Progressivität und Sachlichkeit stellt das Objekt eine sinnliche Ambivalenz gegenüber. Das weich schimmernde und tiefgrün glänzende Epoxidharz-Objekt fungiert als eigenständige Plastik, zugleich aber auch als funktionales Möbel und Displayobjekt. Im Sinne einer Präsentationsplattform ist es modular nutzbar. Klimpels subtil gebrochener Einsatz modernistischen Vokabulars nutzt Wagner als Spiegel und produktiven Widerstand. Spezifisch für den Ort entstanden ist die 12-teilige Serie Cyclone Fence (2019): zu Beton gefrorene Lichtwürfe durch einen Maschendrahtzaun, wie wir ihn von Einfriedungen und Grenzziehungen kennen. Auf der Basis von Skizzen entstehen berechenbare Objekte: verschieden lange Betonpfeiler mit abgewinkelten Enden, die Lichtstrahlen gleichen, wie sie etwa aus dem Sozialistischen Realismus bekannt sind. Sie legt sie auf die Böden und über die Vertiefungen des Katzenbaumes, wo sie ein raues Gegengewicht zu seiner aufstrebenden, grün glänzenden Gestalt bilden. Nicht nur der Katzenbaum selbst, sondern auch die Betonobjekte erinnern an die Form von in den Himmel wachsenden Obelisken; Denkmäler, die in Europa vornehmlich als Kriegsgüter und Symbole von Macht und politischer Rangordnung bekannt geworden sind. Als imposante urbane Sonnenuhren ragen ihre Spitzen direkt in den Himmel.

Wagners Beschäftigung mit der gerichteten Form des Obelisken nahm seinen Anfang mit einer Recherche um Begriffe von Vormachtstellung, Gesellschaftsstruktur, Grenze und Durchdringung: Mit Home Alone (2018), einem Betonobjekt und zugehörigen Filmstills, widmete sie sich dem Kassenschlager Kevin – Allein zu Haus (1990). Der Film, der insbesondere durch die abgebildeten slapstickhaften Szenen der wiederholten Einbruchsversuche zweier Gangster und die listigen Fallen des wehrhaften Jungen in Erinnerung blieb, handelt vom Aufeinandertreffen zweier Gesellschaftsschichten. Die Architektur des Hauses ist dabei sowohl Grenze, Treffpunkt und die zu verteidigende Hülle. Aus Beton schuf Wagner ein Objekt, das den Moment des Eindringens durch das Abbilden des Einfallswinkels durch die berühmt gewordene Hundeklappe ver-körpert. Das modernistisch anmutende Objekt mit der Gerichtetheit von Obelisken trägt damit durchaus auch einen „komischen“ Aspekt in sich – dessen charmant demaskierende Skepsis weitet sich auf die Formeln der Moderne und generell auf Manifestationen von Vormacht und Abgrenzung aus.

Kuratiert von: Katrin Bucher Tantrow
Ausstellung

Jun Yang

Der Künstler, das Werk und die Ausstellung

Die Einzelausstellung von Jun Yang widmet sich grundlegenden Fragen künstlerischen Arbeitens: Welche Erwartungen werden an einen Künstler/eine Künstlerin gerichtet? Wie präsentiert er/sie sich bzw. wie werden sie präsentiert? Wie sehr kann ein Künstler/eine Künstlerin aus sich selbst schöpfen und inwieweit entsteht ein „Werk“ im Austausch mit anderen? Welchen Stellenwert haben Original, Unikat, Serien und Reproduktionen in der öffentlichen Wahrnehmung und auf dem Kunstmarkt?

Anfang 2018 erschien The Monograph Project von Jun Yang, eine insgesamt sechsbändige Monografie über den Künstler und sein Werk, die – gleichsam in paradoxer Umkehrung – monografische Konventionen und biografisches Schreiben herausfordert. Denn Formate, Papiere, Cover und sogar die Schreibweise des Künstlernamens ändern sich von Band zu Band: von June Young, Yang Jun, Tun Yang, Jan Jung, Yi Chuan zu Jun Yang. Dies lässt verschiedene Künstler evozieren. Und genau das interessiert Yang: die Narration vom authentischen, genialischen Schöpfer aufzubrechen – eine Narration, die sich für das Branding von Künstler und Werk als besonders gut geeignet erwiesen hat.

Die Einzelausstellung im Kunsthaus Graz schließt daran an. Wie die Monografie wird auch die Werkschau selbst zum Gegenstand der künstlerischen Untersuchung. Neben der Präsentation von Yangs Arbeiten reflektiert die Ausstellung Autorschaft, Identitätskonstruktionen und Rollenverteilungen. Einen besonderen Stellenwert nimmt dabei die Zusammenarbeit mit anderen ein.

Mit Werken von: Lee Kit, Paul McCarthy/Mike Kelley, Michikazu Matsune, Yuki Okumura, Koki Tanaka, Bruce Yonemoto, Maja Vukoje.

Kuratiert von: Barbara Steiner und Jun Yang
Kuratorische Assistenz: Alexandra Trost, Michaela Humpel

In Kooperation mit Art Sonje Center, Seoul und Neue Galerie Graz
Ausstellung

Congo Stars

So, 23.9.2018 - Sa, 27.7.2019

Congo Stars zeigt populäre Malerei von den 1960er-Jahren bis heute sowie zeitgenössische Kunst, auch von Künstlerinnen und Künstlern, die inzwischen in Paris oder Brüssel leben, mit Leihgaben aus dem Afrika Museum in Tervuren, dem Iwalewahaus in Bayreuth, von privaten Sammlern und aus österreichischen Sammlungen wie der Sammlung Armin Prinz der Österreichischen Ethnomedizinischen Gesellschaft, der Sammlung Horvath Politischer Kunst, dem Weltmuseum Wien, der Sammlung Peter Weihs und mehr.

Mit den österreichischen Sammlungen entsteht ein ungewöhnlicher Blick auf die „Peinture Populaire“, handelt es sich dabei doch um selten bis überhaupt noch nie gezeigte Werke aus diesem Genre. Der Ethnologe und Mediziner Armin Prinz, der seit den frühen 1970er Jahren sowohl die Sammlung für die Österreichische Ethnomedizinische Gesellschaft als auch wesentliche Teile der Sammlung Horvath Politischer Kunst aufgebaut hat, sammelte nicht nach ästhetischen Kriterien, sondern selektierte nach inhaltlichen Überlegungen. Der mediale bzw. dokumentarische Aspekt dieser Kunst wird dabei besonders deutlich. Peter Weihs andererseits war in den 1970er und 80er Jahren Professor für Keramik an der „Academie des Beaux Arts“ in Kinshasa und hatte als solcher sehr frühen Kontakt zu den populären Malern. Einige davon, wie Chéri Chérin, waren auch seine Studenten.

Die Konfrontation der „Peinture Populaire“ mit Positionen kongolesischer Gegenwartskunst, die ein wichtiger Aspekt der Ausstellung Congo Stars ist, kann durchaus als Novum bezeichnet werden. Die Künstler/innen, die teilweise in der Diaspora (bspw. Paris oder Brüssel) oder im Kongo – vorwiegend in der Hauptstadt Kinshasa – leben und arbeiten, haben oft dieselben Themen im Augen wie die „Peinture Populaire“, haben sich aber gleichzeitig weit davon abgesetzt bzw. emanzipiert. Analytisch, detailreich, viele Metaebenen erreichend, arbeiten sie in unterschiedlichen Medien.

Durch die Hinzunahme von Dokumentarmaterial (Fotos, Filme, Plakate, etc.) wird die Ausstellung ein Konglomerat an unterschiedlichen Informationen und Bildmedien. Dabei wird eine visuell und inhaltlich das Publikum nahezu überfordernde Dichte erreicht, die modellhaft die Struktur einer Stadt in sich trägt. Urbane Moloche wie beispielsweise die Hauptstadt des Kongo sind dabei das Vorbild. Die Gleichzeitigkeit der Information bzw. die chaotische Akkumulation von unterschiedlichen Visualitäten erzeugt ein explosives und spannungsgeladenes Klima einer Großstadt. Das spiegelt diese Ausstellung auf einer symbolischen Ebene wider.

Ausgangspunkt der Ausstellung ist das Buch Tram 83 des in Graz lebenden Schriftstellers Fiston Mwanza Mujila. Er beschreibt darin einen imaginären Ort, der zwar von der (harten) gesellschaftlichen Realität kongolesischer Städte (Lubumbashi und Kinshasa) ausgeht, jedoch letztlich nahezu überall sein könnte.

Darüber hinaus legt Congo Stars einen besonderen Schwerpunkt auf die historischen und aktuellen Beziehungen zwischen der Steiermark, Österreich und dem Kongo, ausgehend von diplomatischen Beziehungen und Ausbildungsprogrammen in den 1960er-Jahren, der Gründung des Afro-Asiatischen Instituts 1964 bis hin zum Aufenthalt des ehemaligen kongolesischen Stadtschreiber Fiston Mwanza Mujila in Graz und österreichischen Sammlungen kongolesischer Kunst.

Die Ausstellung strukturiert sich entlang folgender Kapitel:

EXISTENZSICHERUNG/ ARBEIT (Ausbeutung von Ressourcen, Bergbau, Armut, „Artikel 15“ , politische und wirtschaftliche Situation);
MYTHOLOGIE/ SPIRITUALITÄT (Anrufung höherer Mächte, Mami Wata, Kirchen und Sekten);
BAR (Ausgehen/Vergnügen, die Bar als Ort zwischen Realität und Imagination, als Ort für Geschäfte, Vergnügen, Sexualität etc.);
„STARS“ (in Politik, Musik, Malerei, Mode, < Sapeurs >, Sport und „Afronauten“);
STADTRAUM/ MARKT (städtischer Raum/urbanes Theater - multiple Perspektiven auf Stadt, auch nostalgischer Blick auf Landschaft, Dorfleben und Natur);
PRIVATER RAUM/ WOHNZIMMER (Porträts, Ausstattung, Repräsentation).

Sowohl die Arbeiten der „Peinture Populaire“ als auch der zeitgenössischen Künstler/innen werden entlang dieser Struktur gezeigt. Im Blickpunkt stehen darüber hinaus Übergänge zwischen privaten, halb-öffentlichen und öffentlichen Räumen.

Zu diesen Kapiteln beschreibt eine TIMELINE wichtige Ereignisse in der Genese des Kongos. Diese sucht jedoch Linearität zu vermeiden und erlaubt sowohl horizontale als auch vertikale Leseweisen. Sie integriert neben Malereien, auch Poster, Reproduktionen, Filme und Objekte. Diese dient der Vermittlung und Kontextualisierung der ausgestellten Arbeiten.

Kuratiert von: Sammy Baloji, Bambi Ceuppens, Fiston Mwanza Mujila, Günther Holler-Schuster und Barbara Steiner

Die Ausstellung wird im Kunsthaus Graz und in der Kunsthalle Tübingen gezeigt

In Kooperation mit dem Königlichen Museum für Zentral-Afrika in Tervuren, der Kunsthalle Tübingen und dem Iwalewahaus in Bayreuth.

Der Projektteil in der Kunsthalle Tübingen wird gefördert im Fonds TURN der Kulturstiftung des Bundes.
Ausstellungen / Museum Robert Musi Literatur-Museum Klagenfurt Klagenfurt, Bahnhofstraße 50
Ausstellungen / Ausstellung Künstlerhaus, Halle für Kunst & Medien, Graz Graz, Burgring 2
Ausstellungen / Museum Grazmuseum Graz, Sackstraße 18
Ausstellungen / Ausstellung Künstlerhaus, Halle für Kunst & Medien Graz, Burgring 2
So, 21.4.2019, 20:00 Uhr
Ausstellungen / Museum Österreichischer Skulpturenpark Unterpremstätten Unterpremstätten, Thalerhofstraße 85
Ausstellungen / Ausstellung Kunstverein Kärnten Künstlerhaus Klagenfurt Klagenfurt, Goethepark 1
Ausstellungen / Museum kunstGarten Graz Graz, Payer-Weyprecht-Str. 27
Ausstellungen / Galerie Galerie Kunst & Handel Graz Graz, Bürgergasse 5

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