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styriarte 

Verwandelt
21. Juni - 21. Juli 2019


Wir wissen alle, dass die Welt sich beständig ändert. Unsere Umgebung verändert sich, unser Leben verändert sich, wir verändern uns. Unablässig und unaufhörlich. Und oft ist uns das gar nicht recht. Weil wir gerne alles so behalten würden, wie es einmal war. Damit wir uns auskennen, damit wir uns sicher sind und uns weniger sorgen müssen. Das sind natürlich Illusionen, und gefährliche dazu, denn wir haben sehr wenig Einfluss auf die Verwandlungen, denen wir unterliegen. Das war schon den Menschen in der Antike klar, und sie taten, was die Menschheit seither auszeichnet: den Gang der Welt in Bilder und Geschichten fassen, in Glauben und Kunst, um ihm so einen Sinn zu verleihen.

Eines der wichtigsten Kunstwerke der Geschichte, das über zweitausend Jahre bis heute immer wieder gelesen, immer neu erzählt wird, macht die Wandelbarkeit der Welt zu ihrem Hauptthema: die „Metamorphosen“ von Ovid, seine „Verwandlungen“. Der römische Dichter erzählt darin nicht weniger als die ganze, vollständige Welthistorie, von der Schöpfung aus dem Chaos bis hin zur Gegenwart seines eigenen Lebens. Und er erzählt so bildreich, so voller Geschichten, dass wir bis heute immer neu davon betört werden: von Jupiter, der sich in einen Schwan verwandelte, um die schöne Leda zu verführen, von Daphne, die zu einem Lorbeerbaum wurde, um den Nachstellungen Apolls zu entkommen, von Midas, dem alles, was er berührte, zu Gold geriet. Generationen von Künstlern haben sich von diesen Verwandlungen inspirieren lassen und haben sie immer wieder neu erzählt, auf Leinwände gemalt, in Stein gehauen und natürlich in Musik gesetzt. Und genau diesen Leitfaden greift die styriarte in ihrer Ausgabe 2019 auf, und sie wird dadurch selbst VERWANDELT.

Natürlich sind Ovids Metamorphosen besonders für die bildersatte und geschichtensüchtige Welt des Barock immer wieder Quelle für neue Interpretationen. Da nimmt es nicht Wunder, dass am Wiener Kaiserhof Johann Joseph Fux die poetische Geschichte der Daphne vertont. Mit diesem Stoff setzt die styriarte 2019 ihr Fux.OPERNFEST fort: als ein Fest im Wortsinn, das die Oper sinnlich in ihren ursprünglichen Rahmen aus Festlichkeit und Unterhaltung stellt. Und ob auf den Spuren von Venus und Adonis in Schloss Eggenberg oder von Diana und Actaeon auf der Jagd, ob bei Picknicken oder auf Landpartien – die styriarte folgt 2019 noch stärker ihrem Anspruch, neue Formate zur Präsentation von Musik zu entwickeln, die deren Botschaften und Absichten unmittelbar erlebbar machen.

Aber Ovid war natürlich nicht der Einzige, der Verwandlungen zum Thema machte. Märchen und Sagen sind voller Geschichten, die den Zustand der Welt bildhaft erklären wollen, und die styriarte folgt ihnen in Wort und Ton. Und auch die Musik an sich kennt den Begriff der Verwandlung, weshalb die styriarte eines der bedeutendsten Variationswerke der Musikgeschichte präsentiert: Johann Sebastian Bachs Goldberg-Variationen. So fügt sich ein Festival voller Geschichten und Musik, das sicher jeden unserer Gäste verwandelt zurücklässt.

Kontakt

styriarte 
Kartenbüro
Sackstraße 17
A-8010 Graz

Telefon: +43.316.825 000 
Fax: +43.316.825 000.15 
E-Mail: tickets@styriarte.com 

 

Öffnungszeiten: 
Montag-Freitag, 10-18 Uhr 

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Fest

Fux.OPERNFEST

Ein stolzer Gott im Liebesrausch und eine scheue Nymphe, die sich in einen Baum verwandelt: Das verspricht traumhafte Szenen für das neue Fux.Opernfest.

Monica Piccinini, Sopran als Diana
Arianna Vendittelli, Sopran als Dafne
Sonia Tedla, Sopran als Amore
Raffaele Pe, Altus als Apollo
Valerio Contaldo, Tenor als Mercurio
Zefiro Barockorchester
Dirigent: Alfredo Bernardini
Regieteam:
Inszenierung: Wolfgang Atzenhofer
Choreographie: Jörg Weinöhl
Bühne: Max Kaufmann
Kostüme: Lilli Hartmann


VOL.2*
Johann Joseph Fux: Dafne in Lauro (1714)

Jagdsignale tönen durch die Helmut List Halle, wenn Diana und ihre Nymphen auf der Lauer liegen. Und Amor hat seine Liebespfeile auf Apollo abgeschossen, der nun die Nymphe Daphne heiß begehrt. Um sich seinem Zugriff zu entziehen, lässt sie sich in den Lorbeerbaum (in Lauro) verwandeln – bei Fux ein magischer Moment von tiefer Trauer in einer ansonsten taghellen Barockoper über die Liebe. Alfredo Bernardini und seine Zefiro-Musici entfachen wieder ein Originalklang-Feuerwerk voller Italianità. Zum exquisiten Sänger-Ensemble des Opernfestes 2018 kommt ein wahrer „Primo uomo“ hinzu: der Countertenor Raffaele Pe. Der junge Sänger aus Lodi sieht blendend aus und singt berückend schön – Verzauberung rundum ist also garantiert!

*Fux.OPERNFEST – VOL. 2: zweite Ausgabe eines styriarte-Zyklus, der das Opernwerk von Johann Joseph Fux neu erlebbar machen wird.

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Führung

Graz im Wandel

Ein Stadtspaziergang mit den GrazGuides

Vom barocken Palais Attems, der Heimstätte der styriarte, geht es mit den GrazGuides quer durch die wunderschöne Grazer Altstadt – auf der Suche nach Spuren von Musik und Verwandlung in der steirischen Metropole.

(Aus-)Führende: Die GrazGuides

Die Führungen finden an den fünf styriarte-Samstagen statt:
22. Juni, 29. Juni, 6. Juli, 13. Juli, 20. Juli 2019

Start: jeweils um 11 Uhr
Treffpunkt: Palais Attems, Sackstraße 17
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Preis: EUR 16

Die Tickets erhalten Sie in unserem Web Shop oder im styriarte Kartenbüro
Sackstraße 17, Palais Attems/Parterre, 8010 Graz, Tel.: +43 316 825 000, E-Mail: tickets@styriarte.com

Öffnungszeiten: Montag-Freitag, 10-18 Uhr

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Konzert

Ave Maria

Das Bild Mariens erscheint durch die Zeiten wie eine unendliche Variation. Und das gilt auch für die Musik zu ihren Ehren. Der Arnold Schoenberg Chor nimmt uns mit in diesen Klangkosmos.

Arnold Schoenberg Chor
Leitung: Erwin Ortner


Ave-Maria-Vertonungen von Josquin Desprez, Anton Bruckner & Gustav Holst
Palestrina: Motette und Missa „Assumpta est Maria“
Arvo Pärt: Most Holy Mother of God
Krzysztof Penderecki: Agnus Dei, O Gloriosa Virginum
u. a.

Anschließend im Garten:
Felix Mendelssohn: Lieder im Freien zu singen
Antonín Dvořák: In der Natur

Wie viele Madonnenbilder mag es auf der Welt geben? Ähnlich zahlreich sind die Chorsätze zu Ehren Mariä, und ähnlich weit gespannt in Stil und Ausdruck. Erwin Ortner lässt den Klang des Arnold Schoenberg Chors aufblühen, um Madonnenbilder aus reinem Gesang zu malen. Sie reichen von Josquins schlichtem Ave Maria bis zu vielstimmigem Penderecki. Im Zentrum steht eine doppelte Metamorphose: Palestrinas Verwandlung des Chorals „Assumpta est Maria“, erst in eine Motette, dann in eine Messe.

Nach dem Konzert geht es mit Volksliedern von Mendelssohn und Dvořák im Pfarrgarten weiter, wo auch ein Buffet mit Spezialitäten aus der Genussregion Pöllauer Hirschbirne auf Sie wartet.

Die Parkplätze in Pöllau sind begrenzt, nutzen Sie die Möglichkeit, und reisen Sie mit unserem Publikumsbus an.

Preise: EUR 19 / 37 / 49
Ermäßigungen: Ö1 Clubmitglieder: 10% auf zwei Karten

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Konzert

Entführung

Konzert im Planetensaal mit anschließendem Picknick im Schlosspark

Das kecke Blondchen, der lüsterne Osmin, der liebenswerte Papageno: In den Harmoniemusiken nach Mozarts Meisteropern werden sie lebendig, erweckt von den Bläser-Komödianten von Zefiro.

Ensemble Zefiro:
Paolo Grazzi, Oboe
Lorenzo Coppola & Danilo Zauli, Klarinette
Dileno Baldin & Francesco Meucci, Horn
Alberto Grazzi & Giorgio Mandolesi, Fagott
Leitung: Alfredo Bernardini, Oboe


Wolfgang Amadeus Mozart: Harmoniemusiken aus „Die Entführung aus dem Serail“ und „Die Zauberflöte“

Josef Mysliveček: Oktett Nr. 1 in Es

Was wären die Picknick-Konzerte in Schloss Eggenberg ohne die Bläser-Komödianten von Zefiro? Ihre „Harmoniemusiken“ nach Mozarts Opern sind theatralischer als so manche Bühnenproduktion und jedenfalls kurzweiliger. Dieses Mal haben sie sich Konstanze und Belmonte, Blondchen und Osmin vorgenommen. Daneben zeigen sie, was Mozart von seinem böhmischen Freund Josef Mysliveček gelernt hat. Draußen im Park geben dann Papageno und Pamina den Zauberton an.

Wir bereiten nach dem Konzert im Planetensaal auf der Picknickwiese Speisen, gekühlte Getränke und einfache Sitzgelegenheiten vor. Karten für die Picknickbox (EUR 15) gibt es nur im Vorverkauf (im Kartenbüro oder im Webshop). Das Picknick im Schlosspark findet bei Schönwetter statt. Sollte es regnen, packen wir Ihnen die Picknickbox für den Genuss bei Ihnen zu Hause ein. Möchten Sie Ihren eigenen Picknickkorb bringen, bewahren wir Ihnen diesen gerne in der Garderobe auf, solange Sie das Konzert genießen.

Preise: EUR 19 / 37 / 49
Picknickbox: EUR 15

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Konzert

All you need is Bach

Cameron Carpenter ist ein echter Entertainer. Und in seiner Show zeigt er unwiderstehlich, wie frisch und sensationell Johann Sebastian Bachs Orgelmusik klingen kann.

Cameron Carpenter, Orgel

Johann Sebastian Bach: Präludium und Fuge D, BWV 532
Triosonaten Nr. 3 in d, BWV 527
Präludium und Fuge für Orgel a, BWV 543
Passacaglia und Fuge in c, BWV 582
Toccata und Fuge in F für Orgel, BWV 540
Präludium und Fuge in h, BWV 544
Französische Suite Nr. 5 in G, BWV 816 (arr. Cameron Carpenter)
Cameron Carpenter: Serenade and Fugue on B-A-C-H (2010)

„Der Mann, der die verstaubten Kirchenorgeln endlich wach küsst.“ So nannte ein deutsches TV-Magazin den Amerikaner Cameron Carpenter. In der Ofenfabrik seines Vaters in Pennsylvania spielte er als Kind Bach an der Hammond-Orgel, mit dem Hämmern der Arbeiter im Ohr. „Das war viel inspirierender für mich als eine Kirche, wo auf vielen Ebenen im Wesentlichen gar nichts passierte.“ Auch Workout und Stepptanz sind seine Inspirationsquellen für einen Bach des 21. Jahrhunderts. So leichtfüßig und farbenfroh hat man die Orgelwerke des Thomaskantors noch nie gehört. Wenn Carpenter Bach spielt, tanzen die Füße auf den Pedalen und in den Sesselreihen.

Cameron Carpenter spielt auf seiner „International Touring Organ“ (ITO), einem digitalen Wunderwerk aus der Orgelmanufaktur Marshall & Ogletree in Needham, Massachusetts, das den Klangreichtum einiger berühmter Pfeifenorgeln, darunter Carpenters analoge Lieblingsinstrumente, gesampelt und in ein einzigartiges Soundsystem verpackt hat. ITO ist in Berlin zu Hause und reist im großen LKW durch Europa.

Preise: EUR 19 / 37 / 49
Ermäßigungen:
Ö1 Clubmitglieder: 10% auf zwei Karten
Standard-Abonnenten: 10% auf zwei Karten

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Konzert

Greensleeves

Sie sind inzwischen 50 Jahre im Geschäft und quicklebendig legendär. Wenn die King’s Singers zwischen Renaissance-Madrigalen und den Beatles A-cappella-Brücken bauen, ist Begeisterung garantiert.

The King’s Singers

Musik von Henry VIII. (Pastime with good company) und William Byrd bis Benjamin Britten und The Beatles
Und schließlich: A selection of songs – to be announced during the concert – in The King’s Singers’ signature close-harmony style

50 Jahre nach ihrer Gründung sind die King’s Singers so lebendig wie eh und je. Was sechs Absolventen des King’s College in Cambridge 1968 in die Welt setzten, hat sich rasch zur Marke gemausert: makelloser A-cappella-Gesang im edelsten englischen Outfit. Bei der „Golden Tour“ zum Jubiläum ist von der Urbesetzung keiner mehr dabei, und doch ist die Metamorphose vollkommen gelungen. Wieder stimmen sie wie aus einem Munde ihr „Greensleeves“ an und erzählen rührende Geschichten von der Insel. Natürlich geht es um die „Royals“, die Tudors und die Windsors, natürlich um Englands Landschaften und – last, but not least – um die „Beatles“.

Preise: EUR 19 / 37 / 49

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Konzert

Transzendent

In eine Welt zwischen Askese und Ekstase führen Vladimir Ivanoff und seine Musiker zusammen mit den wirbelnden Derwischen. Das Ziel der Reise ist Paris, um 1920 die pulsierende Metropole der Welt.

Zwei wirbelnde Derwische
Miriam Andersén, Sopran & Gotische Harfe
Ottavia Maria Maceratini, Klavier
Sarband (mit arabischen & türkischen Musikern)
Leitung: Vladimir Ivanoff, Rahmentrommel


Reisen zu unerreichbaren Orten
Traditionelle Musik aus Kleinasien und dem Nahen Osten
Musik von Georges I. Gurdjieff für Klavier und Rahmentrommel
Neogotische und neogriechische Werke von Erik Satie

Paris war zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Metropole der Welt. Hierher strömte alles, was Kultur und Genuss suchte. Hier konnte man sich ausleben, aber man konnte sich auch tief versenken in Metaphysik und den Zauber der Exotik. Auf der Suche nach Transzendenz, nach der wahren Verwandlung, komponierte Erik Satie seine unerhörten, heute weltberühmten Meisterwerke. Und ein armenischer Guru namens Gurdjieff verband Sufimystik mit klassischer Kunst. Vladimir Ivanoff und seine Musiker führen mit dem Zauber der wirbelnden Derwische, dem sinnlichen Puls der Rahmentrommel und den magischen Klängen Saties in eine Welt zwischen Askese und Ekstase.

Preise: EUR 19 / 37 / 49
Ermäßigungen:
Ö1 Clubmitglieder: 10% auf zwei Karten
Standard-Abonnenten: 10% auf zwei Karten

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Konzert

Metamorphosen

Ovids „Metamorphosen“ sind voller Liebesgeschichten. Und in der romantischen Übertragung von Gustav Schwab rühren sie besonders. Peter Simonischek liest die schönsten: von Pan, Orpheus und vielen mehr.

Peter Simonischek, Lesung
Maria Beatrice Cantelli, Flöte
Markus Deuter, Oboe
Wolfgang Kornberger, Klarinette
Tonia Solle, Fagott
Christian Binde, Horn & Leitung


Die schönsten Geschichten von Ovid (Pan, Hyakinthos, Orpheus und Eurydike, Philemon und Baucis, Phaëton und Niobe) in der Fassung von Gustav Schwab „Die Sagen des klassischen Altertums“

Musik von Britten (Metamorphosen nach Ovid), Debussy (Syrinx), Beethoven, Messiaen, Mozart (Adagio und Allegro „für ein Orgelwerk in einer Uhr“)
György Ligeti: Sechs Bagatellen für Bläserquintett

Wer kennt sie nicht, „Die Sagen des klassischen Altertums“ von Gustav Schwab? Was vor 2000 Jahren vom Dichter Ovid in lateinischen Hexametern niedergeschrieben wurde, übersetzte der Pfarrer aus Stuttgart 1840 in die Märchensprache der Romantik. Generationen von Kindern lernten die „Metamorphosen“ in dieser Form kennen. Peter Simonischek liest die schönsten Geschichten daraus: vom alten Paar Philemon und Baucis, vom Naturgott Pan, der die Nymphe Syrinx vergebens begehrt, von Orpheus und Eurydike und viele mehr. Der Naturklang der Bläser schafft dazu die passende Atmosphäre.

Preise: EUR 19 / 37 / 49
Ermäßigungen: Ö1 Clubmitglieder: 10% auf zwei Karten

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Konzert

Beethoven!!!

Beethovens späte Streichquartette zum Einsteigen und Versinken. 2 Ensembles, 3 Konzerte und die Qual der Wahl: höre ich eines, zwei, oder alle? Solange der Kartenvorrat reicht, ist alles möglich.

Eliot Quartett (EQ)
Pacific Quartet Vienna (PQV)


15 Uhr: Konzert 1
Streichquartette in Es, op. 127 (PQV) und in a, op. 132 (EQ)

Frei-Zeit 1 (ca. 1 Stunde)

17.30 Uhr: Konzert 2
Streichquartette in cis, op. 131 (EQ) und in F, op. 135 (PQV)

Frei-Zeit 2 (ca. 2 Stunden)

21 Uhr: Konzert 3
Streichquartett in B, op. 130 (PQV) und Große Fuge in B, op. 133 (EQ)

Zwei junge Streichquartette und ein kolossaler Zyklus: Beethovens sechs späte Quartette in drei Konzerten an einem Tag. In jedem Konzert wird ein Opus vom Eliot Quartett aus Frankfurt übernommen, ein anderes vom Pacific Quartet Vienna. So treffen Opus 127 und 132 aufeinander, das große cis-Moll-Quartett Opus 131 und das heitere F-Dur-Quartett Opus 135, schließlich Opus 130 und sein ursprüngliches Finale, die „Große Fuge“. Durch alle sechs Werke zieht sich ein Grundthema in mannigfaltigen Verwandlungen … Man kann jedes Konzert einzeln buchen oder die gesamte Serie. Dazwischen sorgen kulinarische Intermezzi und mehr für erfüllte Frei-Zeit.

Der Beethoven-Tag besteht aus drei Konzerten und zwei Frei-Zeiten. Alle Elemente sind einzeln buchbar. Der vergünstigte Kombi-Preis für zwei oder drei Konzerte ist nur beim Kauf im Kartenbüro buchbar.
In den Frei-Zeiten können Sie eine Picknickbox (EUR 15) im Schlosspark genießen, die neu aufgestellte Alte Galerie im Schloss besuchen (Eintritt frei), eine Einführung unter Bäumen (Eintritt frei, Zählkarte erforderlich) hören oder in der Frei-Zeit 2 das viergängige Quartett-Menü (EUR 38) im Garten-Foyer der Helmut List Halle genießen. Der Transfer zur Helmut List Halle ist im Menüpreis inkludiert.

Gutscheine für die Picknickbox und das Quartett-Menü können Sie online oder im Kartenbüro bis einen Tag vor der Vorstellung erwerben. Zählkarten für die Einführung gibt es je nach Verfügbarkeit auch noch am Vorstellungstag.


3 Konzerte: EUR 38 / 74 / 98
2 Konzerte: EUR 28,50 / 55,50 / 73,50
1 Konzert: EUR 19 / 37 / 49
Die vergünstigten Kombi-Karten buchen Sie bitte direkt in unserem Kartenbüro!
Ermäßigungen: Ö1 Clubmitglieder: 10% auf zwei Karten

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Konzert

Mozart im styriarte.SALON

Mozarts Liedkunst, wie sie gemeint war: unmittelbar, hautnah. Unterhaltung pur, verbunden mit Konversation und einem prickelnden Glas Schaumwein. Tetjana Miyus singt und erzählt im styriarte.SALON.

Tetjana Miyus, Sopran
N. N., Hammerflügel
Gastgeber: Mathis Huber, Intendant


Wolfgang Amadeus Mozart: Sechs Lieder vom Mai 1787 (Die Alte, Die Verschweigung, Das Lied der Trennung, Als Luise die Briefe ihres untreuen Liebhabers verbrannte, Abendempfindung an Laura, An Chloë), Klavierstücke u. a.

Zwanglos und intim, in kleiner Runde und ganz dicht am Podium, so kann man Kammermusik im styriarte-Salon erleben – wie einst in den Wiener Salons der Mozartzeit. Tetjana Miyus singt die „Abendempfindung“ und andere Mozart-Lieder, die nie zu einer Aufführung im großen Konzertsaal bestimmt waren – so wenig wie Mozarts Klavierstücke. Erst am Hammerflügel im Rokoko-Zimmer entfalten sie ihren ganzen Zauber. Im Gespräch mit den Musikern, das ganz natürlich zu einem Salon gehört, erschließt sich, woran das liegt.

Das neue Format styriarte.SALON verbindet feine Kammermusik mit Gesprächen über die Kunst im Palais Attems in Graz. Höchstens 70 Gäste haben Platz in dem prunkvollen Rahmen, die Strenge des Konzertsaals weicht der Heiterkeit des Palais, und als Gastgeber heißt Sie Intendant Mathis Huber im Salon willkommen. Dauer: 75 bis 90 Minuten.

Preise: EUR 66
Sekt und Canapés sind im Preis inbegriffen.

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Konzert

King of Klezmer

Er ist der „King of Klezmer“, und seine Klarinette singt von Untergang und Überleben, von Schmerz und Hoffnung. Giora Feidman ist eine Legende und eine Sensation.

Ein Abend mit
Giora Feidman, Klarinette
Michael Leontchik, Cimbal
Gitanes Blondes


Giora Feidman setzt stets klingende Zeichen gegen Unmenschlichkeit und Ungerechtigkeit. Für den „King of Klezmer“ war das Musizieren immer mit einer Botschaft verbunden. Was seine Vorfahren mit fröhlichen Klezmerklängen bei jüdischen Hochzeiten begannen, hat er in Weltmusik verwandelt. Tief dringt sein weicher Klarinettenklang in die Herzen der Zuhörer ein, während die Gitanes Blondes die mitreißenden Rhythmen des Balkans hinzugeben.

Preise: EUR 19 / 37 / 49
Ermäßigungen: Ö1 Clubmitglieder: 10% auf zwei Karten

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Konzert

Philharmonix-Mix

Das ist der Balkan, wie er nach einem Bonmot von Fürst Metternich am Rennweg anfängt: ein wienerisch-tziganer Stilmix mit Rhythmus im Blut und Feuer unter den Füßen, präsentiert von den Philharmonix.

Philharmonix – The Vienna Berlin Music Club

Johannes Brahms: Klarinettenquintett in h / Ungarischer Tanz Nr. 1 in g
Stephan Koncz: Tänze aus Transsylvanien
Max Bruch: Rumänische Melodie
Valery Gavrilin: Walzer aus „Anyuta“, u. a.

Ganz unphilharmonisch zwanglos geht es zu, wenn Daniel Ottensamer mit seinen philharmonischen Kollegen aus Wien und Berlin in die Rolle der „Philharmonix“ schlüpft. Sie wollen vor allem eines: zünden. Dazu transformieren sie Melodien aus aller Herren Länder in ihren „Sound“. Ödön Rácz, Solobassist der Wiener Philharmoniker, legt los, und die andern müssen mithalten, im unbändigen Balkan-Wiener Stilmix. Johannes Brahms hätte seine Freude dran gehabt, denn zu seiner Zeit spielte man sein Klarinettenquintett auch nicht so gesittet wie heute. Bei den Transsylvanischen Tänzen von Stephan Koncz hält es dann keinen mehr auf seinem Platz.

Preise: EUR 19 / 37 / 49

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Kinderprogramm

Fux, du hast den Tanz gestohlen

Eine Produktion für Kinder ab 6 Jahren mit Musik von Johann Joseph Fux und Volksmusik aus der Zeit von Fux

Wie konnte ein steirischer Bauernbursch zum Hofkapellmeister des Kaisers in Wien werden? Elisabeth Bauer erzählt von Johann Joseph Fux, und recreationBAROCK spielt auf für Menschen ab sechs.

recreation.BAROCK
Elisabeth Bauer, Moderation


Mit dem Fux.OPERNFEST Vol. 1 im Sommer 2018 hat er begonnen, der Brückenschlag der styriarte vom Barockmeister Johann Joseph Fux zur historischen Volksmusik seiner Heimat in Hirtenfeld bei Graz. „Die fidelen Hirtenfelder“ haben die Gäste des Opernfestes nach der hohen Kunst mit steirischen Tänzen vergnügt, und jetzt gibt es dazu ein Kinderprogramm. Elisabeth Bauer erzählt die Geschichte vom steirischen Bauernbuben Johann Joseph Fux, der es bis zum Hofkapellmeister der Kaiser in Wien gebracht hat. Das Barockorchester von recreation, identisch mit den „fidelen Hirtenfeldern“, steuert die feurige Musik bei. Und getanzt und gesungen wird dabei, dass es eine Freud ist.

Preise: EUR 11 (für Kinder) / EUR 22 (für Erwachsene)

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Konzert

Lautenmeister

Wer kann den Zauber der Nuancen auf der Laute so sinnlich entfalten wie ihr Meister Hopkinson Smith? Der Klangmagier hat ein Programm zusammengestellt, das über die Renaissance hinausweist.

Hopkinson Smith, Laute

John Dowland: The Forlorne Hope Fantasy / Mister Dowland’s Midnight / Lady Clifton’s Spirit
John Johnson: Day’s End Pavan / Carman’s Whistle Variations
Anthony Holborne: As it Fell on a Holy Eve / Heigh Ho Holiday!
Manuel María Ponce: Suite im barocken Stil

Zarte Nachtstimmungen entfaltet Hopkinson Smith auf der Laute in einigen der schönsten Stücke von John Dowland und seinen Zeitgenossen. Suggestiv konnten die Melancholiker aus dem elisabethanischen England die Nachtseiten des Lebens beschreiben wie in „Mister Dowland’s Midnight“ oder in der „Day’s End Pavan“. Auf authentische Renaissancemusik folgt ein Stück virtuoser Barock-Nachahmung: Der Mexikaner Manuel Ponce verstand sich so gut auf den Stil einiger Barockkomponisten, dass er eigene Werke unter deren Namen herausgab. So ist seine Suite im barocken Stil ein perfektes Imitat des Dresdner Lautenmeisters und Bachfreundes Sylvius Leopold Weiss. Als Heitor Villa-Lobos die Suite einmal hörte, ohne zu wissen, wer der Komponist war, sagte er: „Bach erkennt man immer!“

Preise: EUR 19 / 37 / 49
Ermäßigungen:
Ö1 Clubmitglieder: 10% auf zwei Karten
Standard-Abonnenten: 10% auf zwei Karten

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Konzert

Eroica.SOAP

Beethovens „Eroica“ kennt jeder. Aber kennen wir sie wirklich? Andrés Orozco-Estrada und das Festspiel-Orchester stellen mögliche Interpretationen zur Diskussion, beobachtet von unseren SOAP-Kameras.

styriarte Festspiel-Orchester
Andrés Orozco-Estrada, Dirigent


Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 3 in Es, „Eroica“

Ein interaktives Konzertformat, auf der Basis unserer SOAPs von Andrés Orozco-Estrada selbst kreiert, feiert Premiere bei der styriarte: Am Pult des Festspiel-Orchesters stellt der mitreißende Maestro und geniale Kommunikator verschiedene Interpretationsansätze der „Eroica“ zur Diskussion. Eine Art offener Probe mit vielen Hintergrundinformationen über Beethovens heroische Sinfonie. Das Publikum soll dann selbst entscheiden, was ihm am besten gefällt. Am Ende steht die Gesamtaufführung von Beethovens Dritter, von der am Anfang des Konzertes noch keiner der Beteiligten weiß, wie sie ausgehen wird. Dazu kommen die Raffinessen unserer SOAPs, die Kameras, die die Arbeit auf der Bühne auch im Detail auf die Großleinwand werfen, u. a. m.

Preise: EUR 22 / 44 / 66

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Konzert

Goldbergvariationen

Sie sind ein Kosmos für sich, die „Goldbergvariationen“ von Johann Sebastian Bach. Pierre-Laurent Aimard, genialer Klangmagier an den Tasten, nähert sich ihnen am Steinway-Flügel.

Pierre-Laurent Aimard, Klavier

Johann Sebastian Bach: Goldbergvariationen, BWV 988

„Aria mit 30 Veränderungen“ hat Bach in nicht zu unterbietendem Understatement über seine „Goldbergvariationen“ geschrieben. 30 Variationen über denselben Bass, jede dritte ein Kanon, von der Sekund bis zur None aufsteigend, dazwischen ein Kaleidoskop barocker Tanzrhythmen und Ausdruckscharaktere. Kaum ein großer Pianist seit Glenn Gould hat sich die Chance entgehen lassen, diese Architektur auf Tasten in den Konzertsaal zu stellen. Pierre-Laurent Aimard tut es am Steinway-Flügel im Stefaniensaal. Mit seiner unvergleichlichen Anschlagstechnik offenbart er den Blick des 21. Jahrhunderts auf die Verwandlungskünste des großen Bach.

Preise: EUR 19 / 37 / 49
Ermäßigungen:
Ö1 Clubmitglieder: 10% auf zwei Karten
Standard-Abonnenten: 10% auf zwei Karten

Konzerteinführung um 19.15 Uhr im Saal. Eintritt frei.

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Konzert

Es war einmal …

Generationen sind mit ihnen groß geworden, und auch Erwachsene werden tief von ihnen berührt: Johannes Silberschneider liest die schönsten Märchen der Brüder Grimm, vom Froschkönig bis zum Aschenputtel.

Johannes Silberschneider, Lesung
Christoph Bielefeld, Harfe
Julia Kürner, Violine
Lisa Kürner, Violoncello


Die schönsten Märchen der Verwandlung: Froschkönig, Hans mein Igel, Schneeweißchen und Rosenrot, Aschenputtel

Musik für Harfe, Violine und Cello von Antonín Dvořák, Gabriel Fauré, Camille Saint-Saëns, Louis Spohr u. a.

Aus dem Froschkönig wird der schöne Prinz, aus dem Aschenputtel die hinreißende Ballschönheit. Verwandlungen gehören zum Märchen wie die Metamorphosen zur antiken Sage. Johannes Silberschneider hat die schönsten Verwandlungsgeschichten aus Grimms Märchen herausgesucht. Der Münchner Christoph Bielefeld, Soloharfenist im Bruckner Orchester Linz, umhüllt mit seinem Trio die Geschichten mit den Zaubertönen märchenhafter Romantik.

Preise: EUR 19 / 37 / 49
Ermäßigungen:
Ö1 Clubmitglieder: 10% auf zwei Karten
Standard-Abonnenten: 10% auf zwei Karten

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Konzert

The Golden Age Show

Die Musiker von Fetish Baroque beamen Barock in einer bunten Show in die Gegenwart: mit Bodypainting-Weltmeisterin Birgit Mörtl, Pole-Dance und Sopran Gemma Bertagnolli. Danach Clubbing mit DJ Freudentanz.

Gemma Bertagnolli, Sopran
Fetish Baroque
Musikalische Leitung: Michael Hell, Blockflöte & Cembalo
Künstlerische Leitung & Idee: Georg Kroneis, Viola da gamba, Kontrabass
N. N., Pole Dance
Birgit Mörtl, Bodypainting
Dionysos Clubbing mit DJ Martin Freudentanz


Antonio Vivaldi: Ciaccona, RV 114 / La speranza verdeggiando (aus Orlando finto pazzo), RV 727 / Gelido in ogni vena (aus Farnace), RV 711 / La folia in d-Moll op. 1 Nr. 12, RV 63 (aus Suonate da camera a tre: Due Violini e Violone o Cembalo), Amsterdam, ca. 1715 / Concerto per Flautino in G-Dur, RV 443 (Allegro) / Largo / Allegro molto / Destina avaro (aus La fida ninfa), RV 714
Johann Pachelbel: Canone per tre
Johann Sebastian Bach: Adagio (aus Concerto V. in f), BWV 1056
Georg Friedrich Händel: Hush, ye pretty warbling choirs! (aus Acis and Galatea) HWV 49 / Felicissima quest’ alma (aus Apollo e Dafne), HWV 122, / Tu del ciel ministro elletto (aus Il Trionfo del Tempo e del Disinganno), HWV 71
Marco Uccellini: Aria Quinta: Sopra la Bergamasca (aus Sonate Arie et Correnti)

Fetish Baroque holt Alte Musik mit einer schrillen Show ins neue Jahrtausend. Gewappnet mit Soundtechnik und Lichtdesign, Nebelmaschine und Pole-Stange, body-gepaintet von Weltmeisterin Birgit Mörtl, nähert sich das Ensemble den Opern von Händel und Vivaldi mit den Mitteln der Show: Sie tanzen die Follia, verwandeln Dafne in einen Lorbeerbaum und beschwören das mythische Goldene Zeitalter. Star der Produktion ist Gemma Bertagnolli, die das Blut der Zuhörer mit italienischem Temperament in Wallung bringt. Und wer dabei richtig in Schwung gekommen ist, kann hinterher beim Clubbing mit DJ Freudentanz gleich selbst das Tanzbein schwingen.

Im Anschluss an das Konzert ab ca. 22 Uhr (bis 2 Uhr)
Dionysos Clubbing mit DJ Martin Freudentanz

Style-Tipp: Abendkleidung oder Kostümierung

Preise: EUR 19 / 37 / 49 (Show und Clubbing)
Clubbing-Preis (ohne Konzert) ab 23 Uhr: EUR 19 >>buchen
Ermäßigungen: Ö1 Clubmitglieder: 10% auf zwei Karten

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Konzert

Schubert in Stainz

Schuberts schönste Messe in der Stainzer Pfarrkirche mit dem Concentus Musicus und dem Arnold Schoenberg Chor unter Andrés Orozco-Estrada: da werden Erinnerungen wach an den unvergessenen Nikolaus Harnoncourt.

Sophie Rennert, Mezzosopran
Daniel Johannsen, Tenor
Mathias Hausmann, Bariton
Arnold Schoenberg Chor
(Einstudierung: Erwin Ortner)
Concentus Musicus Wien
Dirigent: Andrés Orozco-Estrada


Franz Schubert: Messe in Es, D 950 / Intende voci, D 963

Wenige Monate vor seinem Tod schrieb Franz Schubert seine schönste Messe: die große Es-Dur-Messe. Andrés Orozco-Estrada dirigiert sie in der Stainzer Pfarrkirche, wieder im Originalklang des Concentus Musicus Wien und mit den fantastischen Sängern des Arnold Schoenberg Chors. Der charismatische Maestro aus Kolumbien tritt damit noch tiefer in die Fußstapfen des unvergessenen Schubert-Deuters Nikolaus Harnoncourt.

Vor der Vorstellung lädt die Marktgemeinde Stainz zum traditionellen Schilcherempfang in den Schlosshof.

Preise: EUR 44 / 66 / 99 / 135

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Konzert

Haydn im styriarte.SALON

Haydns Kompositionskunst ganz intim, zum Begreifen nah: Florian Birsak und seine Musiker erzählen und spielen von einem Genie der Leichtigkeit wie der Tiefe. Sekt und Canapés inklusive.

Fritz Kircher, Violine
Isolde Hayer, Violoncello
Florian Birsak, Hammerflügel


Joseph Haydn: Klaviertrios in D, Hob. XV:24 und G, Hob. XV:25, „Zigeunertrio“

Hier kann man ungestört lauschen und tief in Haydns Kompositionskunst eintauchen: Heiterkeit und Tiefe, Unterhaltung und Information paaren sich wieder im styriarte.SALON. Florian Birsak wird sicher erzählen können, warum die Engländer das Finale des G-Dur-Trios „Rondo in the Gypsy Style“ tauften. Er zeigt die feinen Nuancen im Dialog mit den Darmsaiten der Streicher und bringt Haydn mit subtiler Kunst zum Sprechen.

Das neue Format styriarte.SALON verbindet feine Kammermusik mit Gesprächen über die Kunst im Palais Attems in Graz. Höchstens 70 Gäste haben Platz in dem prunkvollen Rahmen, die Strenge des Konzertsaals weicht der Heiterkeit des Palais, und als Gastgeber heißt Sie Intendant Mathis Huber im Salon willkommen. Dauer: 75 bis 90 Minuten.

Preise: EUR 66
Sekt und Canapés sind im Preis inbegriffen.

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Fest

Schule der Liebe

Die Figuren aus John Blows bezaubernder Oper „Venus & Adonis“ flanieren auch auf so manchem Gemälde durch Schloss Eggenberg. Thomas Höft und die Neue Hofkapelle Graz folgen durch das Weltkulturerbe.

Sophie Daneman, Sopran
Benedikt Kristjansson, Haute-Contre
Mario Lesiak, Tenor
Thomas Stimmel, Bariton
HIB.art.chor (Einstudierung: Maria Fürntratt)
Neue Hofkapelle Graz:
Leitung: Lucia Froihofer & Michael Hell

John Blow: Venus and Adonis (Masque)

Andreas Böhlen, Blockflöte & Saxophon
Jacob van Eyck: Doen Daphne d’over schoone Maeght, Improvisation

Linn Brodén, Slackline
Gabriel Froihofer, Perkussion
Miloš Milojević, Klarinette
Thomas Höft, Inszenierung

Ariadne’s Rope

Sie sind schon ganz aufgeregt, die kleinen Amoretten, denn heute sollen sie der Göttin Venus erklären, was sie in der Schule der Liebe so alles gelernt haben. Diese köstliche Szene steht im Mittelpunkt von John Blows bezaubernder Oper “Venus & Adonis”, deren Protagonisten auch auf so manchem Gemälde durch Schloss Eggenberg flanieren. Thomas Höft und die Neue Hofkapelle Graz unternehmen eine gefühlvolle Liebesreise durch das Grazer Weltkulturerbe, begleitet von sehnsuchtsvoller Barockmusik, gewürzt mit Akrobatik und Improvisation.

Das Fest findet an verschiedenen Orten im Schloss statt, durch das Sie von unseren Gruppenbegleiterinnen geführt werden. Für den Hauptteil im Planentensaal haben Sie Sitzplatzkarten. Im Schlossgraben gibt es neben Musik auch einen kleinen Snack, der im Kartenpreis inkludiert ist. Aufgrund der Fußwege zwischen den unterschiedlichen Stationen empfehlen wir Ihnen bequeme Schuhe. Das Fest wird auch bei Regen (in einer etwas veränderten Form) durchgeführt.

Preise: EUR 22 / 44/ 66
Club Ö1-Ermäßigung (nur am 9. Juli)

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Konzert

Forellenquintett

Als Lied war sie hinreißend. Aber im Variationssatz seines berühmtesten Quintetts entfaltet Schubert „Die Forelle“ erst wirklich. Bei uns mit Markus Schirmer als Mentor junger Streicher aus Österreich.

Yevgeny Chepovetsky, Violine
Benedict Mitterbauer, Viola
Julia Hagen, Violoncello
Dominik Wagner, Kontrabass
Markus Schirmer, Klavier


Franz Schubert: Klavierquintett in A, D 667, „Forellenquintett“ / Streichtrio in B, D 581
Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierquartett in g, KV 478

Von selbst wäre Franz Schubert vielleicht nie auf die Idee gekommen, sein Lied „Die Forelle“ in ein Quintett für Klavier und Streicher zu verwandeln. Es war ein Kammermusikmäzen aus Steyr, der Cello spielte, das Lied besonders liebte und dem Komponisten Besetzung und Anlage des Quintetts samt Variationenthema vorgab. Daraus entstand ein Welthit der Kammermusik, der bis heute jedes Publikum begeistert. Markus Schirmer glänzt in der Helmut List Halle als Pianist und zugleich als Mentor junger Streicher aus Österreich, die ihn beflügeln.

Preise: EUR 19 / 37 / 49

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Konzert

styriarte.FABRIK

Sechs junge Komponistinnen und Komponisten zwischen 10 und 18 Jahren werden unter Anregung von Helmut Schmidinger und Gerd Kühr neue Stücke geschaffen haben. Hier erfahren wir, wie das klingt.

Solisten des styriarte Festspiel-Orchesters
Helmut Schmidinger, Leitung der Komponierwerkstatt


Abschlusskonzert der Komponierwerkstatt der styriarte 2019
Sechs Uraufführungen

Sechs junge Komponistinnen und Komponisten zwischen 10 und 18 Jahren werden einander zu Ostern und im Juli 2019 in der styriarte.Fabrik treffen und dort je ein Kammermusikwerk erarbeiten, unter der kompetenten Anleitung zweier Meister, der Komponisten Helmut Schmidinger und Gerd Kühr. Das Modell ist ganz klar: Die musikalische Arbeit von Hans Werner Henze mit jungen Menschen, zunächst in Montepulciano, schließlich im „Jugendmusikfest Deutschlandsberg“. Einreichungen sind bis 6. Jänner möglich. Aufgeführt werden die neuen Stücke, die einen Kommentar zum Festivalthema „Verwandelt“ abgeben sollen, von den Solisten des styriarte Festspiel-Orchesters. Auf unserer Homepage www.styriarte.com berichten wir laufend über dieses junge Projekt.

Preis: EUR 22 (Freie Platzwahl)
Ermäßigungen:
Ö1 Clubmitglieder: 10% auf zwei Karten
Standard-Abonnenten: 10% auf zwei Karten

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Konzert

Seaven Teares

Er war der Großmeister der Melancholie und ein einsames Genie: John Dowlands 450sten Geburtstag nimmt Christian Muthspiel zum Anlass für eine jazzige Hommage.

Christian Muthspiel Quartett:
Christian Muthspiel, Posaune, Klavier, E-Piano & Kompositionen
Lorenz Raab, Trompete & Flügelhorn
Franck Tortiller, Vibraphon
Beate Wiesinger, E-Bass & Kontrabass


A Tribute to John Dowland

„Seit jeher übt die polyphone Musik der Renaissance mit ihren von Taktstrichen unbehelligten, schwerelos schwebenden Linien größte Faszination auf mich aus“, sagt Christian Muthspiel. 450 Jahre nach John Dowlands Geburt begibt er sich nun auf eine suchende Reise, die Klangwelt des elisabethanischen England in die Sprache des Jazz zu übersetzen. Aus Keimzellen des Instrumentalzyklus „Lachrimæ, or Seaven Teares“ entstehen somit neue Stücke, die der kammermusikalisch besetzten Jazzband als Sprungbretter für vielgestaltige Improvisationen dienen.

Preise: EUR 19 / 37 / 49
Ermäßigungen:
Ö1 Clubmitglieder: 10% auf zwei Karten
Standard-Abonnenten: 10% auf zwei Karten

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Konzert

Ein biblischer Tiergarten

Jordi Savall ruft ihn zusammen: den kuriosen Zoo von Tieren, die in den großen mittelalterlichen Liedsammlungen von „Las Huelgas“ und den „Cantigas de Santa Maria“ ihren Auftritt haben.

La Capella Reial de Catalunya
Hespèrion XXI
Leitung: Jordi Savall


Die Tiere der Bibel in der Musik des Mittelalters
Musik des 12. und 13. Jahrhunderts, aus den Quellen des Frauenklosters Santa María de Las Huelgas (Burgos), aus dem Schatz des größten Troubadours, Thibaud de Champagne, König von Navarra, und aus den Cantigas de Santa María von König Alfons X., dem Weisen

Im Mittelalter sind sie allgegenwärtig: die Tiere der Bibel. Auf Kapitellen, in Wand- und Buchmalereien treiben sie ihr Wesen und Unwesen. Große Klöster sind auch durch ihre Haus- und Nutztiere wahre „Bestiarien“. Deshalb ist Stift Rein der ideale Ort für das neueste historische Klangpanorama von Jordi Savall: eine Wanderung durch den biblischen Zoo des Mittelalters, gespeist aus den Quellen der großen Codices in Spanien und Frankreich.

Preise: EUR 22 /44 / 66 / 90

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Konzert

Bei Mozarts im Garten

Konzert im Planetensaal mit anschließendem Picknick im Schlosspark

Er war wirklich gern im Grünen, mit seiner Konstanze und der Familie Jacquin. Aber natürlich schloss das bei Wolfgang Amadeus Mozart die Musik mit ein. Auch im Garten wurde gespielt. Ganz wie bei uns.

Charles Brink, Traversflöte
Heri Choi, Oboe
Maria Bader-Kubizek, Violine


Wolfgang Amadeus Mozart: Flötenquartette in D, KV 285 und in A, KV 298 / Oboenquartett in F, KV 370 / Divertimento in Es, KV 563

Im Park: Flötenquartett in G, KV 285a u. a.

Ganz wie zu Mozarts Zeiten: Bevor sich der Komponist mit seinen Freunden von der Jacquin-Familie zum Picknick und zum „Kegelschieben“ in den Garten aufmachte, wurde noch tüchtig musiziert: Streichtrios und Quartette mit Blasinstrumenten. Gottfried von Jacquin griff zur Flöte, Mozart zur Bratsche, den Rest füllten Freunde aus. Und nachher, im Garten, durfte die Musik auch nicht verstummen.

Wir bereiten nach dem Konzert im Planetensaal auf der Picknickwiese Speisen, gekühlte Getränke und einfache Sitzgelegenheiten vor. Karten für die Picknickbox (EUR 15) gibt es nur im Vorverkauf (im Kartenbüro oder im Webshop). Das Picknick im Schlosspark findet bei Schönwetter statt. Sollte es regnen, packen wir Ihnen die Picknickbox für den Genuss bei Ihnen zu Hause ein. Möchten Sie Ihren eigenen Picknickkorb bringen, bewahren wir Ihnen diesen gerne in der Garderobe auf, solange Sie das Konzert genießen.

Preise: EUR 19 / 37 / 49
Picknickbox: EUR 15

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Konzert

Morphing Mozart

Mozarts herrliches Streichtrio KV 563 enthält besonders kunstvolle Variationen. Wie wäre es, wenn Komponisten von heute diesen Faden aufnehmen? Das Ergebnis ist hier zu hören.

Kreisler Trio Wien
Hannes Kerschbaumer, Komposition
Julia Purgina, Komposition


Wolfgang Amadeus Mozart: Aus dem Divertimento für Streichtrio, KV 563
Uraufführungen von Hannes Kerschbaumer und Julia Purgina
Auftragswerke der styriarte 2019

Divertimento pur: Im Wiener Alsergrund schuf Mozart 1788 sein wundervolles Streichtrio KV 563 mit besonders kunstvollen Variationen über ein ganz einfaches Thema. 2019 spinnen zwei Komponisten den Faden weiter und variieren ihrerseits Ideen aus Mozarts Divertimento. Aus diesem „Mozart-Morphing“ entsteht beste Kammermusik-Unterhaltung im Kontrast der Stile und Zeiten, wunderbar gespielt vom Kreisler Trio Wien im intimen Rahmen des Palais Attems.

Morphing ist … eigentlich eine Technik aus der Filmwelt, die Verwandlung einer Gestalt über Zwischenschritte in eine andere. Wir entlehnen für die styriarte 2019 den Begriff und wollen sehen, was die Tonwelt daraus macht …

Preis: EUR 22 (Freie Platzwahl)
Ermäßigungen:
Ö1 Clubmitglieder: 10% auf zwei Karten
Standard-Abonnenten: 10% auf zwei Karten

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Konzert

Förtrollad – Vertrollt

Wehe dem, der mit den Elfen tanzt oder dem Nick in den See folgt. Skandinaviens Märchen sind voller Zauber, und wer könnte sie besser besingen als Miriam Andersén, die Schwedin mit dem Engelssopran.

Miriam Andersén, Harfe & Gesang
Göran Hallmarken, Tenordrehleier
Jonas Åkerlund, Gitarre, Geige, Cister, Hardangerfidel, Flöte, Gesang u. a.


Alte schwedische Balladen über die Zaubermacht der Liebe

Die Liebe ist eine gefährliche Macht. Sie bezaubert, verwirrt und verhext. Kein Wunder, dass im hohen Norden Europas Fabelwesen für sie zuständig sind: Elfen, Meerjungfauen und Trolle. In Schweden ist man „förtrollad“, „vertrollt“, wenn man von der Liebe verzaubert ist. Wehe dem, der mit den Elfen getanzt hat oder der in die Halle des Bergkönigs verführt wurde! In ihrem neuen Programm geht Miriam Andersén diesen magischen Spuren nach und hat sich dazu die schönsten uralten Balladen Schwedens im alten Stil, und doch ganz neu in Töne gefasst.

Preise: EUR 19 / 37 / 49
Ermäßigungen:
Ö1 Clubmitglieder: 10% auf zwei Karten
Standard-Abonnenten: 10% auf zwei Karten

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Konzert

Summertime in Graz

Es gibt Musik, die altert nicht. Evergreens werden immer wieder bearbeitet, verändert, und begeistern wie am ersten Tag. Eddie Luis verpackt die Schönsten im Showband-Sound der „Gnadenlosen“.

Eddie Luis und Die Gnadenlosen:
Mathias Bartha, Klavier & Arrangements
Miloš Milojević, Klarinette & Saxophon
Mátyás Papp, Cornet, Posaune & Arrangements
Benny Hrdina, Schlagwerk & Percussion
Eddie Luis, Gesang und vieles andere
u. a.


Evergreens von Bach/Gounods „Ave Maria“ über Offenbachs „Barcarole“, Saint-Saens‘ „Schwan“ bis zu Gershwins „Summertime“ und vielen anderen mehr

Wie einst Robert Stolz in seinen legendären Programmen „A Night in Vienna“ inszeniert Eddie Luis eine Nacht der schönen Melodien im Showband-Sound der „Gnadenlosen“. Alles, was in Klassik und Jazz schon einmal bearbeitet wurde, wird noch einmal verwandelt – in den Sound der Goldenen Zwanziger, wo alles „hot“ war, was glänzte. Zwischen Russland, Paris und Amerika bewegt sich das Programm. Was ein russischer Anstreicher beim Arbeiten vor sich hinpfiff, wurde dank Tschaikowski zum rührenden „Andante cantabile“ für Streicher und 1940 zum Song „On the Isle of May“. Auch Gershwins „Summertime“ darf im Reigen der Evergreens nicht fehlen – übrigens die Bearbeitung eines Volkslieds aus Weißrussland.

Preise: EUR 19 / 37 / 49

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Konzert

Morphing Ligeti

György Ligeti war einer der ganz großen Komponisten des 20. Jahrhunderts. Ist er heute noch Vorbild? Uraufführungen von Elisabeth Harnik und Christof Ressi geben Antwort.

Maria Beatrice Cantelli, Flöte
Wolfgang Kornberger, Klarinette
Tonia Solle, Fagott
Christian Binde, Horn & Einstudierung
u. a.
Elisabeth Harnik, Komposition
Christof Ressi, Komposition


György Ligeti: Aus den Bagatellen für Bläserquintett
Uraufführungen von Elisabeth Harnik und Christof Ressi
Auftragswerke der styriarte 2019

Am genialen Ungarn György Ligeti haben sich viele Komponisten unserer Zeit ein Vorbild genommen. Als er selbst noch jung war, schrieb er eine „Hommage an Bartók“ in seinem Klavierzyklus „Musica ricercata“. Später hat er sechs Sätze daraus für Bläser arrangiert: die berühmten „Bagatellen“. Sie werden nun selbst zum Ausgangspunkt für neue Paraphrasen der Paraphrasen. Eine „Hommage à Ligeti“.

Morphing ist … eigentlich eine Technik aus der Filmwelt, die Verwandlung einer Gestalt über Zwischenschritte in eine andere. Wir entlehnen für die styriarte 2019 den Begriff und wollen sehen, was die Tonwelt daraus macht …

Preis: EUR 22 (Freie Platzwahl)
Ermäßigungen:
Ö1 Clubmitglieder: 10% auf zwei Karten
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Konzert

Brandenburgische Konzerte

Bach hatte Ovids „Metamorphosen“ vor Augen, als er seine „Brandenburgischen Konzerte“ komponierte, davon sind Stefan Gottfried und der Concentus Musicus überzeugt. Und genau das hören wir auch.

Concentus Musicus Wien
Leitung: Stefan Gottfried, Cembalo


Johann Sebastian Bach: Sechs Brandenburgische Konzerte, BWV 1046-1051

Wenn Johann Sebastian Bach im Berliner Stadtschloss den Markgrafen Christian Ludwig von Brandenburg besuchte, leuchteten ihm von den bemalten Decken all jene antiken Gottheiten entgegen, die sich auch hinter dem geheimen Programm seiner „Brandenburgischen Konzerte“ verbergen. Dass Bach in diesem Zyklus die Tugenden barocker Fürsten im Gewand der Mythologie verherrlicht haben könnte, ist keine neue, aber eine ausgesprochen reizende Idee. Die Jagdhörner der Diana, die Flöten des Pan, die Geige des Apollo und die neun Musen mit ihren Streichinstrumenten sind ja offensichtliche Anspielungen. Stefan Gottfried schöpft aus diesem Schatz antiker Symbolik, wenn er die „Brandenburgischen“ im Prachtklang des Concentus Musicus neu interpretiert.

Preise: EUR 22 / 44 / 66 / 90

Konzerteinführung um 18.15 Uhr. Eintritt frei.

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Fest

Jagdmusik. Ein Fest

Der Morgen beginnt mit Hörnern und „Jagdgstanzln“, später wird’s barock und romantisch: das große Jagdfest der styriarte im Schloss des großen steirischen Jägers Erzherzog Johann.

Dreigesang Zwodreivier
Armonico Tributo Austria
Leitung: Lorenz Duftschmid
Chris Pichler, Lesung
Daniel Johannsen, Tenor
Christian Binde, Horn
Florian Birsak, Hammerflügel
u. a.


Wolfgang Amadeus Mozart: Waldhorn-Duette
Marc-Antoine Charpentier: Suite aus der Oper “Actéon”
Franz Schubert: Jagdlieder
Ludwig van Beethoven: Hornsonate
Jagdgstanzln, Jagdhörner und noch viel mehr

Ein Fest am frühen Morgen mit Jagdmusik im einstigen Schloss des großen Jägers Erzherzog Johann – das war ein längst überfälliges Ereignis im Reigen der styriarte-Feste. Damit schließt sich auch der Kreis des Festivals, das mit der Jagd der Diana begonnen hat. Wieder wird gesungen, allerdings romantisch (Jagdlieder von Schubert). Wieder wird barock musiziert, allerdings französisch (aus „Actéon“ von Charpentier). Die bezaubernde Chris Pichler liest die grausame Geschichte von Aktaion, den seine eigenen Hunde zerreißen, nachdem ihn Diana in einen Hirsch verwandelt hat. „Jagdgstanzln“ aus der Steiermark sind da schon deutlich bekömmlichere Kost.

Zwei Durchgänge mit Beginn um 7 bzw. um 8 Uhr früh im Schlosshof. Das Publikum wird in Gruppen durch das Schloss geführt. Ein Teil der Vorstellung findet im Freien statt (auch bei Regen!). Bitte wählen Sie bequeme Schuhe und bringen Sie einen Wetterschutz mit.
Dauer der Veranstaltung: etwa 4 Stunden.
Bustransfer aus Graz zur Vorstellung um 7 Uhr (Abfahrt um 6 Uhr, EUR 13 – bitte unbedingt vorbestellen).
Unsere Empfehlung: Ein Besuch im Jagdmuseum Schloss Stainz, geöffnet ab 10 Uhr.


Preis: EUR 55

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Konzert

A Midsummer Night’s Dream

Hier treffen sie sich zum Finale: Shakespeares Puck und Elfenkönig Oberon, der weise Prospero und der wilde Caliban, in Musik gesetzt von Purcell und Locke, unnachahmlich interpretiert von Jordi Savall.

Le Concert des Nations
Leitung: Jordi Savall


Musik für Shakespeares Theaterkosmos
Robert Johnson: Jacobean Masque & Stage Music (1600)
Matthew Locke: Music for „The Tempest“ (1674)
Henry Purcell: The Fairy Queen (1692)

Im Januar 1606 veranstaltete King James I in Whitehall die erste große „Court Masque“ des englischen Barock. Für diese Prunkstücke aus Bühnenmaschinerie, Tanz und Gesang suchte man sich bald die fantastischsten Stücke Shakespeares heraus, die völlig verwandelt wurden: Aus dem „Sommernachtstraum“ wurde Purcells „Fairy Queen“, aus dem „Sturm“ die Masque „The Tempest“ mit Musik von Matthew Locke. Zum Finale der styriarte 2019 inszeniert Jordi Savall diese Shakespeare-Metamorphosen in Orchestersuiten von unerhörter Pracht.

Preise: EUR 22 / 44 / 66 / 90

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Ereignisse / Konzert Recreation - Grosses Orchester Graz Graz, Sackstraße 17
Ereignisse / Konzert Psalm Graz Graz, Sackstraße 17
Ereignisse / Ausstellung Kunstgarten Graz Graz, Payer-Weyprecht-Str. 27

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