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Kunstuniversität Graz
Büro für Wettbewerbe

An der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz werden alle zwei Jahre, abwechselnd für die Instrumente Violoncello und Violine, Jugendwettbewerbe zur Nachwuchsförderung ausgetragen. Coachings und Feedback-Sessions mit Jurymitgliedern sind ein ebenso wichtiger Bestandteil der Wettbewerbe wie Programmgestaltung und Musikvermittlung. Die Highlights: Ein Galakonzert mit einem namhaften Grazer Orchester, wie etwa 2020 mit den Grazer Philharmonikern an der Grazer Oper, und viele weitere Auftrittsmöglichkeiten bei etablierten Konzertveranstaltern.

Im Februar 2020 findet der Internationale Cello-Wettbewerb "Anna Kull" erstmals an der Kunstuniversität Graz statt. 90 Teilnehmer_innen aus 30 Nationen haben sich dafür angemeldet.

Alle Durchgänge sind öffentlich und bei freiem Eintritt. Aktuelle Informationen zu den genauen Zeiten erhalten Sie online unter stringcompetition-kug.at spätestens am Tag vor dem jeweiligen Durchgang.

Im Anschluss daran wird als nächstes 2022 der erste Internationale Violin-Wettbewerb "Soldat-Röger" stattfinden.

Kontakt

Kunstuniversität Graz
Büro für Wettbewerbe
Leonhardstraße 15 (Zi. 212)
A-8010 Graz

Telefon: +43 316 389-1900
E-Mail: cellocompetition@kug.ac.at

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Wettbewerb

Internationaler Cello-Wettbewerb "Anna Kull"

Der Internationale Cello-Wettbewerb „Anna Kull“ findet erstmals vom 10. bis 22. Februar 2020 statt und wird von der Kunstuniversität Graz ausgerichtet. Er richtet sich an junge CellistInnen der Jahrgänge 2000-2006, die ein Feedback einer international hochkarätigen Jury erhalten und ihre musikalische Persönlichkeit entwickeln möchten, sowie den Austausch mit Gleichgesinnten aus unterschiedlichen Kulturkreisen suchen.

Ein besonderes Augenmerk wird auf die Auswahl des Programms gelegt, die die musikalische Persönlichkeit der CellistInnen in den Vordergrund rücken soll und Teil der Beurteilung ist. Auch Musikvermittlung wird ein wesentlicher Teil des Wettbewerbs sein. TeilnehmerInnen können bei der Anmeldung wählen, ob sie musikvermittlerische Elemente in den Auftritt der 2. Runde einbauen möchten. Suonare cantante (wörtl. singend spielen) – der Leitgedanke des Wettbewerbs – soll stets im Vordergrund stehen.

Während des Wettbewerbs werden zwei Konzerte namhafter Cellisten stattfinden: Jens Peter Maintz und Wolfgang Emanuel Schmidt als Cello Duello und David Geringas mit seinem Programm Bach plus werden in Graz zu Gast sein um den Wettbewerb zu einem bleibenden Erlebnis für alle zu machen! Auf die PreisträgerInnen wartet neben Coachings mit den Jurymitgliedern als Höhepunkt ein Konzert gemeinsam mit den Grazer Philharmonikern an der Oper Graz, dem zweitgrößten Opernhaus Österreichs!

Die Kunstuniversität ist Veranstalterin dieses Wettbewerbes. Die Austragungsorte sind repräsentative Konzertsäle der Universität im Palais Meran (Leonhardstraße 15, 8010 Graz) sowie im Theater im Palais (Leonhardstraße 19, 8010 Graz).

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Konzert

Cello Duello

Wolfgang Emanuel Schmidt und Jens Peter Maintz

Joseph Haydn: Duett G-Dur Hob: XII:1 + 4
Adagio cantabile, Allegro, Minuetto, Allegro molto
Henri Dutilleux: Trois strophes sur le nom de Sacher (Maintz)
Niccolo Paganini: Cantabile (arr. Cello Duello)
Sergei Prokofiev: Kindermarsch (arr. Piatigorsky) (Schmidt)
Mieczyslaw Weinberg: Prelude No.21 (Schmidt)
Gregor Piatigorsky: Promenade: Prokofiev meets Shostakovich (Schmidt)
Mstislaw Rostropovitch: Etude (Schmidt)
Weber: Adagio und Rondo (arr. Piatigorsky, transcribed for two cellos Cello Duello)
Offenbach: Duo E-Dur op 54
Händel-Halvorsen: Passacaglia (arr. Cello Duello)

„Cello Duello“ ist zugleich Name und Programm, ein musikalischer Wettstreit, den die beiden Künstler auf der Bühne austragen. „Cello Duello – das hört sich verdammt martialisch an. Doch nichts davon. Die Herren Jens Peter Maintz und Wolfgang Emanuel Schmidt führen zwar gewichtige „Waffen“ und einen virtuosen Bogen ins streichende Gefecht, üben sich jedoch mehr im Mit- als im Gegeneinander“. (Berliner Zeitung) Beide Stimmen sind absolut gleichberechtigt, die Stimmen wechseln sich zum Teil im rasanten Tempo ab, ein „artistisches Rundumvergnügen“ (Rhein-Neckar-Zeitung)
Im Jahr 2016 feierte Cello Duello sein 25-jähriges Bühnenjubiläum. Jens Peter Maintz und Wolfgang Emanuel Schmidt studierten gemeinsam in der Klasse von Prof. David Geringas in Lübeck. Aus der Not, für ein Marathonkonzert eines Meisterkurses ihres Lehrers ein Abschlußstück zu finden, bearbeitete das Duo die Mosesfantasie von Paganini – die Geburtsstunde von Cello Duello!
Seitdem konzertierte Cello Duello auf der ganzen Welt und waren zu Gast bei den bedeutendsten Cellofestivals: beim Kronberg Cello Festival, der Cello Akademie Rutesheim, bei der Cello Biennale Amsterdam und mehrfach beim Piatigorsky Festival in Los Angeles.
Cello Duello präsentiert ein höchst unterhaltsames und zugleich künstlerisch anspruchsvolles Konzertprogramm mit Originalkompositionen von Barock und Frühklassik über hochromatische Werke diverser Cellovituosen oder zumeist cellospielender Komponisten wie David Popper oder Jacques Offenbach bis hin zu Auftragskompositionen etwa von Jan Müller-Wieland. Sören Nils Eichberg schrieb eigens ein Doppelkonzert für Cello Duello: “House of Mirrors”, und auch Enjott Schneider’s Doppelkonzert “Dr.Jeckyll and Mr. Hyde” führte Cello Duello zur Weltpremiere. Darüber hinaus bilden Eigenbearbeitungen einen zentralen Programminhalt ihrer Rezitale. So stammen zum Beispiel Bearbeitungen von Paganinis Cantabile oder der berühmten Passacaglia von Händel-Halvorsen für zwei Celli aus der Duello – Feder.
2010 erschien bei Solo Musica eine Cello Duello – CD mit Werken von Haydn bis Offenbach, von Paganini bis Händel-Halvorsen, sowie Wolfgang Emanuel Schmidt’s Bearbeitung von Morricone’s “Spiel mir das Lied vom Tod” für 6 Celli, hier im Mehrspurverfahren zu zweit eingespielt. Bei WERGO erschien die Einspielung von Enjott Schneider’s “Dr. Jeckyll and Mr Hyde” mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin.

Kartenreservierung: tickets@kug.ac.at

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Konzert

David Geringas - Bach plus

John Corigliano: Fancy on a Bach air
J.S.Bach: Suite nr.1 BWV 1007 G Dur: Prelude, Allemande, Courante
Christopher Rouse: Ricordanza
Goldberg-Variation
Bach: Suite nr.1 BWV 1007 G Dur: Sarabande, Menuett, Gigue
Peteris Vasks: Das Buch für Cello: Fortissimo & Pianissimo
Anatolijus Šenderovas: Cantus II
David Geringas: Sandigloria
J.S.Bach: Suite nr.3 BWV 1009 C Dur: Prelude, Allemande, Courante, Sarabande, Bourree I+II, Gigue

Ein ungewöhnlich breites Repertoire vom frühesten Barock bis zur zeitgenössischen Musik zeugt von der Flexibilität und Neugierde des in Vilnius/Litauen geborenen Cellisten und Dirigenten David Geringas. Der Ro­stro­po­witsch-Schüler und Gewinner des 1. Preises und der Goldmedaille beim Tschaikowsky-Wettbewerb (1970) kann nunmehr auf seine jahrzehntelange Karriere und somit auch auf die jahrzehntelange Beschäftigung mit Bachs Cello-Suiten zurückblicken.
Was hat es denn eigentlich auf sich mit Bachs Cello-Suiten? Lutz Lesle schreibt im Booklet: »Bachs Wagnis, mitten im Generalbasszeitalter auf jegliches Bassfundament zu verzichten und das unbegleitete Saiteninstrument in eine teils verborgene, teils offenbare Mehrstimmigkeit zu verwickeln, kam tonsprachlich einem Quantensprung gleich.« Kurzum: Bach komponierte für die damalige Zeit höchst ungewöhnliche, moderne Musik. Klingt nicht Bach auch jetzt noch so modern wie Musik von heute?
David Geringas widmete sich zeit seines Lebens der Erarbeitung, Aufführung und Entdeckung Neuer Musik, und so entstand die Idee, Bachs Cello-Suiten mit Werken zeitgenössischer Komponisten zu kombinieren – als Versatzstücke, Bindeglieder, Trenner oder Vermittler. Dabei gibt es bei den ausgewählten zeitgenössischen Kompositionen nur zum Teil einen direkten Bezug durch die Verwendung von Fragmenten von Bach. Die neuen Werke haben mehr Bezüge durch die passende Stimmung, Verinnerlichung, Tonart, Charakter. Die Auswahl fiel nicht leicht, und neben den von David Geringas häufiger gespielten Werken von Pablo Casals, Sofia Gubaidulina, Ernst Krenek, Victor Suslin und Peteris Vasks finden sich auch neue, unbekannte und zum Teil bisher unveröffentlichte Stücke z.B. von John Corigliano und David Geringas selbst. Als Einleitung zur 5. Suite und speziell für die CD komponiert wurde das Interludium von Anatolijus Šenderovas, der seit der Kindheit eng mit David Geringas befreundet ist.
Klanglich ist die CD eine Rarität, da sie über mehrere Jahre entstanden ist und auf drei verschiedenen Celli eingespielt wurde. Die Suiten Nr. 2, 3 und 4 spielt David Geringas auf dem Giuseppe Guarneri del Gesù Cello „Messeas“ von 1731, das David Geringas im Jahr 2000 zur Verfügung gestellt wurde. Die Suiten Nr. 1 und 5 und alle zeitgenössischen Werke erklingen auf dem Cello von Giovanni Battista Guadagnini, gebaut 1761 in Parma. Die 6. Suite in D-Dur schrieb Bach für ein fünfsaitiges Instrument: ein Violoncello mit zusätzlicher Diskantsaite e’. David Geringas hält sich an Bachs Vorgabe und spielt auf einem fünfsaitigen Violoncello, gebaut von Hubert Schnorr zu Bachs 300. Geburtstag im Jahre 1985.
Wie schon bei seiner erfolgreichen Konzertreihe 2004 in der Berliner Philharmonie mit Beethoven Plus, in der David Geringas alle Beethoven-Sonaten mit Werken der slawischen Romantik kombiniert hatte, hat er nun eine spannende Kombination mit Bachs Cello-Suiten gefunden. Bach Plus!

Reservierung von Zählkarten: cellocompetition@kug.ac.at

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Konzert

Galakonzert

Das Galakonzert am 22. Februar 2020 an der Grazer Oper stellt den Höhepunkt des Wettbewerbs dar.

Das Abschlusskonzert wird an der Grazer Oper mit den Grazer Philharmonikern unter dem Dirigat von Ingo Ingensand ausgetragen. Herausragende, junge Musikerinnen werden nach Ablauf von drei Auswahlrunden ihr Talent auf der Bühne der Oper Graz präsentieren – das Publikum darf gespannt auf den internationalen Cellonachwuchs sein!

Das Galakonzert wird freundlich unterstützt von der Hypo Vorarlberg Bank AG.

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Kunstuniversität Graz
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An der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz werden alle zwei Jahre, abwechselnd für die Instrumente Violoncello und Violine, Jugendwettbewerbe zur Nachwuchsförderung ausgetragen. Coachings und Feedback-Sessions mit Jurymitgliedern sind ein ebenso wichtiger Bestandteil der Wettbewerbe wie Programmgestaltung und Musikvermittlung. Die Highlights: Ein Galakonzert mit einem namhaften Grazer Orchester, wie etwa 2020 mit den Grazer Philharmonikern an der Grazer Oper, und viele weitere Auftrittsmöglichkeiten bei etablierten Konzertveranstaltern.

Im Februar 2020 findet der Internationale Cello-Wettbewerb "Anna Kull" erstmals an der Kunstuniversität Graz statt. 90 Teilnehmer_innen aus 30 Nationen haben sich dafür angemeldet.

Alle Durchgänge sind öffentlich und bei freiem Eintritt. Aktuelle Informationen zu den genauen Zeiten erhalten Sie online unter stringcompetition-kug.at spätestens am Tag vor dem jeweiligen Durchgang.

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Ereignisse / Konzert Psalm Graz Graz, Sackstraße 17
Ereignisse / Konzert Styriarte Graz Graz, Sackstraße 17
Ereignisse / Konzert Recreation - Grosses Orchester Graz Graz, Sackstraße 17
Ereignisse / Ausstellung Kunstgarten Graz Graz, Payer-Weyprecht-Str. 27

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