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Händel-Festspiele Halle (Saale)

"EMPFINDSAM, HEROISCH, ERHABEN - HÄNDELS FRAUEN"
vom 31.5.-16.6.2019


DIE HÄNDEL-FESTSPIELE IN HALLE – MUSIKFEST AN AUTHENTISCHEN ORTEN

Die Händelstadt Halle bildet mit dem nur 38 Kilometer entfernten Leipzig das Zentrum der Region Mitteldeutschland. Mit 230.000 Einwohnern ist Halle die größte Stadt und Kulturhauptstadt Sachsen-Anhalts. Ob frühe Menschheitsgeschichte, Mittelalter, Reformation, Barock, Aufklärung, Gründerzeit oder klassische Moderne – in Halle finden Besucher Zeugnisse vielfältiger kultureller Epochen.

Kontakt

Händel-Festspiele Halle (Saale)
Veranstalter: Stiftung Händel-Haus
Große Nikolaistraße 5
D-06108 Halle

Fax: +49 (0)345-500 90 416

 

Telefonische Ticketbestellung für die Händel-Festspiele über TIM Ticket
Telefon: 49 (0) 345 / 565 27 06
Montag bis Freitag: 7 bis 19 Uhr
Samstag: 7 bis 14 Uhr
Weitere Bestellmöglichkeiten bietet Ihnen unser Ticketservice!
Konzert

Liverpool Oratorio

Brückenkonzert von Women in Jazz und Händel-Festspiele

Musikalische Leitung: Jens Lorenz
Solisten: Kristin Ebner (Sopran), Marie Henriette Reinhold (Mezzosopran), Patrick Grahl (Tenor), Clemens Heidrich (Bass)
Universitätschor Halle „Johann Friedrich Reichardt“
Stadtsingechor zu Halle
Staatskapelle Halle


Musik von Carl Davis und Paul McCartney

Paul McCartney schrieb mit den Beatles und den Wings Musikgeschichte. Weniger bekannt ist, dass er sich auch für die so genannte klassische Musik begeistert. Gemeinsam mit Carl Davis komponierte er ein Oratorium, das in groben Zügen das Leben Paul McCartneys widerspiegelt. Seine Erstaufführung erlebte das Werk 1991 in Paul McCartneys Geburtsstadt Liverpool. Erstmals erklingt das großartige Ortorium in Halle als Brückenkonzert von Women in Jazz und den Händel-Festspielen unter Beteiligung von mehr als 200 Künstlerinnen und Künstler.

Veranstalter: Women in Jazz gGmbH // Tickets: 40, 36, 32, 26 €
Freiluft/Open-Air

Eröffnung der Händel-Festspiele

Feierstunde am Händel-Denkmal

Musikalische Leitung: Clemens Flämig
Stadtsingechor zu Halle
Salzwirker-Brüderschaft im Thale zu Halle
Kammerorchester der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg


Eintritt frei
Freiluft/Open-Air

Carillonkonzert

Ariane Toffel und Georg Wagner, Carillonneure (Bonn)

Veranstalter: Stadtmuseum Halle
Konzert

17. Orgelnacht

19.00 Uhr // Dom zu Halle: Gerhard Noetzel an der Stephani-Orgel von 1799
20.00 Uhr // St. Moritzkirche: Tobias Fraß an der Sauer-Orgel von 1925
21.00 Uhr // Konzerthalle Ulrichskirche: Martin Stephan an der Sauer-Orgel von 1980
22.00 Uhr // Marktkirche zu Halle: Irénée Peyrot an der Reichel-Orgel von 1664

Eintritt frei – freie Platzwahl
Oper

Festliche Eröffnung

Musikalische Leitung: Michael Hofstetter
Inszenierung: Peter Konwitschny
Ausstattung: Helmut Brade
Händelfestspielorchester Halle


Julius Caesar in Ägypten (HWV 17) – Premiere
Oper von G. F. Händel

Cäsar kam, sah und siegte. Oder doch nicht? Die ganze „Operation Ägypten“ hätte Cäsar wahrscheinlich nicht als Sieg verzeichnen können, wäre ihm nicht doch etwas gelungen, nämlich die Liebe der Königin zu erringen. Bei Händel hat Kleopatra nicht nur ein hübsches Näschen, sondern auch zwei der schönsten Koloratur-Arien. Überhaupt hat man den Eindruck, dass für den Komponisten die eigentliche Hauptperson Kleopatra ist: Ihr verlieh Händel einen eigenen, unverwechselbaren „Ton“. Der Händel- und Gluck-Spezialist Michael Hofstetter wurde bereits mehrfach vom Fachmagazin Opernwelt als „Dirigent des Jahres“ nominiert. Gemeinsam mit den Händel-Interpretationen des Teams Konwitschny/Brade werden die charakterlich vielschichtigen Figuren in all ihrer archaischen Sinnlichkeit und modernen Frechheit, in ihrem wahnwitzigen Egoismus und ihrer schier grenzenlosen Leidensfähigkeit ausgeleuchtet.

Veranstalter: Theater, Oper und Orchester GmbH Halle
In deutscher Sprache ohne Übertitel
Tickets: 75, 60, 45 €
Vortrag

Von A(thalia) bis Z(enobia): Händels Galerie der starken Frauen

Festvortrag: Prof. em. Dr. Silke Leopold

Eintritt frei – freie Platzwahl
Konzert

Kurzkonzert: Händels Frauenfiguren

Solistin: Margriet Buchberger (Sopran)
Ensemble Il Giratempo


Werke von G. F. Händel

Das Ensemble Il Giratempo (der Zeitenwandler) hat sich der Musik des 17. und frühen 18. Jahrhunderts verschrieben. Mit der Sopranistin Margriet Buchberger, die sich international in der Barockmusikszene einen Namen gemacht hat und im letzten Jahr in Händels „Parnasso in festa“ im Goethe-Theater Bad Lauchstädt zu erleben war, präsentieren sie Arien aus den Opern „Alcina“, „Lotario“, „Radamisto“ und „Atalanta“ in ausgefeilten und inspirierten Interpretationen. Im Rahmen des Konzertes wird Frau Prof. em. Dr. Silke Leopold der Händel-Preis der Stadt Halle (Saale), vergeben durch die Stiftung Händel-Haus, überreicht. Der Preis ist ein undotierter Ehrenpreis.

Eintritt frei – freie Platzwahl
Führung

Händel und die Musikstadt Halle

Eine Stadtführung zu Fuß mit Gästeführer Dr. Genetzke

Veranstalter: StattReisen Halle in Zusammenarbeit mit den Händel-Festspielen

Tickets: 10 € // Dauer ca. 2 Stunden
Gespräch

Öffentliche Mitgliederversammlung der Georg-FriedrichHändel-Gesellschaft e. V. mit Vorstandswahl

Veranstalter: Georg-Friedrich-Händel-Gesellschaft e.V.

Eintritt frei – freie Platzwahl
Freiluft/Open-Air

Barock & Rokoko in Halle

Amüsements und Divertissements in Halles Innenstadt mit der Theatergruppe Incanto Erlebenskunst

in Halles Innenstadt // Eintritt frei
Oper

Il Pastor fido (HWV 8a, Fassung 1712) – Premiere

Oper von G. F. Händel

Musikalische Leitung: Martyna Pastuszka (Violine)
Regie: Daniel Pfluger
Bühne: Giorgios Kolios
Kostüme: Giannis Katranitsas
Licht: Styliana Kaltsou
Solisten: Ray Chenez (Mirtillo), N.N. (Amarilli), Sophie Junker (Eurilla), Nicholas Tamagna (Silvio), Anna Starushkevych (Dorinda), Zachary Wilson (Tireno)
{oh!} Orkiestra Historyczna


Erstaufführung nach der Hallischen HändelAusgabe
In italienischer Originalsprache mit deutschen Übertiteln
In Koproduktion mit Parnassus Arts Productions

In Händels „Il Pastor fido” wird die Liebe zwischen einem Schäfer und einer Nymphe auf die Probe gestellt. Traditionsgemäß können sie – nach so manchen Störfeuern und Eifersüchteleien – ihr Happy End feiern. Beim Londoner Publikum fiel diese lyrische Pastorale durch, obwohl sich Händels Musik als eine Wundertüte voll von magisch zärtlichen und nachdenklichen Arien erweist. Man muss sich fragen, ob das Publikum anno 1712 auf seinen Ohren saß.
Bei der internationalen Koproduktion wirken bekannte Solisten mit, darunter Sophie Junker, die bei den Händel-Festspielen in Halle 2017 als Galatea und in Göttingen 2018 in „Arminio“ gefeiert wurde. Die Regie liegt in den Händen von Daniel Pfluger, dessen reduzierte Inszenierung von Händels „Teseo“ in Karlsruhe als „radikal entschleunigt, zeitlos, konzentriert – und damit auch der Wirklichkeit
entrückt“ (Neckar-Chronik) gewürdigt wurde. Mit Spannung wird nun einer Übertragung dieser Interpretationsweise auf das Arkadien des „Pastor fido“ erwartet.

Tickets: 85, 70, Hörplatz 30 €

Das Ticket berechtigt am Konzerttag von 10.00 bis 18.00 Uhr zum freien Eintritt in die Dauerausstellungen „Neues Schillerhaus” und „Badegeschichte im Douche-Pavillon”.

Mit freundlicher Unterstützung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

Busfahrt Halle – Bad Lauchstädt ab Hallmarkt // 109 // 13.30 Uhr
Busfahrt Bad Lauchstädt – Halle ab Bad Lauchstädt // 209 // 15 Minuten nach Veranstaltungsende
Busticket pro Fahrt 8 €, begrenzte Platzkapazität, nur im Vorverkauf in Verbindung mit der Eintrittskarte erhältlich
Freiluft/Open-Air

Familien-Barockfest

Veranstalter: Hallesche Wohnungsgesellschaft mbH

Eintritt frei
Konzert

Konzert im Rahmen des Familien-Barockfest: Handel for Brass

Trombone Unit Hannover

Die Trombone Unit Hannover präsentiert in ihren mitreißenden Konzertauftritten die musikalische Vielfalt der Posaune und eröffnet einen neuen Blick auf die Schönheit ihres Klanges. Ein Großteil der Muskiker des Oktetts ist in einer herausragenden Solo-Position Mitglied in renommierten deutschen Orchestern. Mit ihren kreativen und vielfältigen Programmen, die klassische und zeitgenössische Musik, Originalwerke und Bearbeitungen kombinieren,
sind die vielseitigen Bläser im internationalen Konzertbetrieb aktiv. Die Virtuosität, die Klangpracht und der Drive von Trombone Unit Hannover reißen jeden unwiderstehlich mit. Und so werden die Musiker auch für ihr Konzert
auf dem Domplatz ein abwechslungsreiches und farbiges Programm mitbringen

Eintritt frei

Mit freundlicher Unterstützung der Halleschen Wohnungsgesellschaft mbH
Konzert

Verführerinnen Seductresses

Musikalische Leitung: David Rabinovich (Violine)
Solistin: Siri Karoline Thornhill (Sopran)
Apollo Ensemble


Musik von G. F. Händel

Dass zum Verführen immer zwei Menschen gehören ist eine Binsenweisheit. Doch auf der Bühne faszinierten vor allem Frauen, die die Männer (manchmal sogar reihenweise) verführten. Im 19. Jahrhundert war dies die „Femme fatale”. Eine Vorgängerin gibt es bereits in der Barockoper. Man denke nur an Händels Alcina sowie Armida aus dem „Rinaldo” – beides Zauberinnen, denen jedes Mittel recht ist, um sich eines geliebten Mannes zu bemächtigen. Doch man muss nicht immer Zauberkräfte einsetzen, um zum Erfolg zu kommen; manchmal helfen auch einschmeichelnde Worte und die dazu passende Melodie. Den passenden „Ton” hierfür findet Siri Karoline Thornhill. Die norwegische Sopranistin ist gern gesehener Gast renommierter Musikzentren wie der Berliner Philharmonie, dem Wiener Konzerthaus und der Oper Leipzig. Sie trat bei vielen Barockmusikfesten auf, z. B. beim Festival International de l’Opéra in Beaune und bei den Festivals in Utrecht und Brügge. In Halle verführt sie nun das Publikum gemeinsam mit dem niederländischen Apollo Ensemble.“

Tickets: 30 €
Konzert

Festkonzert mit Vivica Genaux und Lawrence Zazzo:
Gender Stories

Musikalische Leitung: Wolfgang Katschner
Solisten: Vivica Genaux (Mezzosopran), Lawrence Zazzo (Altus)
Lautten Compagney Berlin


Kastraten wurden in der italienischen Oper als etwas Normales angesehen. Zunächst sangen sie weibliche Partien, aber spätestens seit den 1630er Jahren übernahmen sie mehr und mehr auch Männerrollen. Und die Sängerinnen? Sie sangen sowohl weibliche als auch männliche Partien. Und wenn es die Opernrolle erforderte, dass sich eine Frau als Mann verkleidet auf die Suche nach ihrem Geliebten oder Angehörigen begab, dann war das Vexierspiel der Geschlechter komplett. Das barocke Theaterpublikum hatte einen Mordsspaß an diesen Gender-Stories. Mit der Händel-Preisträgerin 2017, der großartigen Mezzosopranistin Vivica Genaux, die mit ihrem dunkel-warmen Timbre wiederholt für Hosenrollen besetzt wird, und dem US-amerikanischen Counterstar Lawrence Zazzo wird dieser Mordsspaß auf das 21. Jahrhundert übertragen. Kongenial begleitet werden sie dabei von der Lauten Compagney Berlin unter Leitung des Händel-Preisträgers Wolfgang Katschner.

Tickets: 55, 40, 30, 25, 20 €
Konzert

Großes Chorkonzert

Musikalische Leitung: Jörg Breiding, Clemens Flämig
Solisten: Magdalene Harer (Sopran), Alex Potter (Altus), Georg Poplutz (Tenor), Wolf Matthias Friedrich (Bass)
Knabenchor Hannover
Stadtsingechor zu Halle
la festa musicale


Musik von G. F. Händel, D. Bigaglia u. a.

Derartig festliche, groß besetzte Kirchenmusik ist relativ selten bei den Händel-Festspielen zu hören. Händel hat nur wenige Werke für die römisch-katholische Kirche geschrieben. Darunter gehört die selten aufgeführte Psalmvertonung „Nisi Dominus”, die 1707 für das Fest der Madonna vom Berg Karmel entstand. Hier scheint sich der hallesche Komponist der festlichen Klangfülle entsprechender Psalmvertonungen, wie sie zu seiner Zeit in den Hauptkirchen Roms zu hören waren, bedient zu haben. Ebenso festlich war der Anlass, als Händel im
Jahr 1713 in London ein Jubilate zur Feier des Friedens von Utrecht schrieb. Kein Wunder, dass dieser mit großem musikalischen Pomp gefeiert wurde. Ergänzt wird das Konzertprogramm durch eine Psalmvertonung des heute nur wenig bekannten Venezianers und Händel-Zeitgenossen Diogenio Bigaglia. Johann Adolph Scheibe hatte ihn noch 1739 neben Händel als einen der größten Meister genannt. Verlieben Sie sich in die festliche Musikwelt Händels und Bigaglias!

Tickets: 35, 25, 20 €
Oper

Julius Caesar in Ägypten (HWV 17)

Oper von G. F. Händel

Musikalische Leitung: Michael Hofstetter
Inszenierung: Peter Konwitschny
Ausstattung: Helmut Brade
Händelfestspielorchester Halle


Cäsar kam, sah und siegte. Oder doch nicht? Die ganze „Operation Ägypten“ hätte Cäsar wahrscheinlich nicht als Sieg verzeichnen können, wäre ihm nicht doch etwas gelungen, nämlich die Liebe der Königin zu erringen. Bei Händel hat Kleopatra nicht nur ein hübsches Näschen, sondern auch zwei der schönsten Koloratur-Arien. Überhaupt hat man den Eindruck, dass für den Komponisten die eigentliche Hauptperson Kleopatra ist: Ihr verlieh Händel einen eigenen, unverwechselbaren „Ton“. Der Händel- und Gluck-Spezialist Michael Hofstetter wurde bereits mehrfach vom Fachmagazin Opernwelt als „Dirigent des Jahres“ nominiert. Gemeinsam mit den Händel-Interpretationen des Teams Konwitschny/Brade werden die charakterlich vielschichtigen Figuren in all ihrer archaischen Sinnlichkeit und modernen Frechheit, in ihrem wahnwitzigen Egoismus und ihrer schier grenzenlosen Leidensfähigkeit ausgeleuchtet.

Veranstalter: Theater, Oper und Orchester GmbH Halle

In deutscher Sprache ohne Übertitel

Tickets: 75, 60, 45 €
Konzert

Ein persisch-barockes Crossover

Jasmin Toccata: Jean Rondeau (Cembalo)
Keyvan Chemirani (Zarb/Tombak, Santur)
Thomas Dunford (Laute)


Der französische Cembalist Jean Rondeau gehört zu den großen Entdeckungen der Alten-Musik-Szene. Mit gerade einmal 21 Jahren war er einer der jüngsten
Gewinner des internationalen Cembalo-Wettbewerbs des Musica Antiqua Festivals 2012 in Brügge. Seither macht der virtuose Tastenkünstler par excellence eine fantastische internationale Karriere. Mit dem ebenfalls gefeierten Lautenisten Thomas Dunford sowie dem Percussionisten Keyvan Chemirani hat Rondeau das Trio-Projekt Jasmin Toccata ins Leben gerufen, in dem barocke und persische Rhythmen und Klänge zu einem aufregend neuen Klangkosmos verschmelzen. Mit ungeheurer Energie erwecken sie die viel zu selten aufgeführten Werke zu neuem Leben.

In Kooperation mit den Dresdner Musikfestspielen // Tickets: 25 €
Konzert

A Fine Lady: Kitty Clive - Händels Muse im Drury Lane

Musikalische Leitung: Christina Pluhar (Theorbe)
Solisten: Céline Scheen (Sopran), Giuseppina Bridelli (Mezzosopran)
L‘Arpeggiata


Musik von G. F. Händel, W. Boyce u. a.

Sie war zu Händels Zeiten der schillernde Schauspielstar am Londoner
Theaterhimmel: Kitty Clive. Als Darstellerin bejubelt, wurde sie nicht zuletzt berühmt durch ihren Gesang. Kein Londoner Komponist war sich zu schade, eigens für sie Lieder zu schreiben: Thomas Arne, William Boyce, aber auch Georg Friedrich Händel sind die Komponisten – und Kitty Clive war deren Muse. Auch wenn zahlreiche Abbildungen überliefert sind, das Phänomen Kitty Clive wird nur noch mit Hilfe dieser Musik lebendig - jener „Fine Lady“, die Händels Muse am
Drury Lane Theatre war. Dieses Porträt wird von keinen Geringeren als den mit Preisen überschütteten Ensemble L’Arpegiatta und ihrer charismatischen Leiterin Christina Pluhar umgesetzt. Bei ihrem letzten Auftritt bei den Händel-Festspielen 2016 mit „Handel goes wild“ tobte das Publikum in der Georg-Friedrich-Händel Halle vor lauter Begeisterung. Nun werden sie ihr neues Projekt erstmals präsentieren und man darf sicher sein, dass sie erneut ihr Publikum in den Bann ziehen werden.

Tickets: 55, 40, 30, 25, 20 €

Mit freundlicher Unterstützung der Halleschen Wohnungsgesellschaft mbH

Konzerteinführung: Dr. Erik Dremel, Theologische Fakultät der Martin-Luther-Universität HalleWittenberg // 18.00 Uhr // Händel-Haus, Glashalle
Eintritt frei – freie Platzwahl
Dauer ca. 30 Minuten
Kongress

Zwischen Alcina und Theodora:
Frauengestalten in den Werken Händels und seiner Zeitgenossen

Internationale Wissenschaftliche Konferenz
Verleihung des Internationalen Händel-Forschungspreises


An drei Tagen ergründen Referenten aus den USA, Großbritannien, Österreich und Deutschland Händels Frauengestalten in ihrer historischen Symptomatik wie auch aktuellen Brisanz und setzen sie in Beziehung zu dem Schaffen seiner Zeitgenossen. Ziel ist es in Erfahrung zu bringen, ob Händels komplexe Sicht auf weibliche Charaktere ein singuläres oder eher zeittypisches Phänomen darstellt, wo Gemeinsamkeiten mit seinen Zeitgenossen, aber auch signifikante Unterschiede liegen. Zu Beginn der Veranstaltung wird der Internationale Händel-Forschungspreis 2019 verliehen.

Veranstalter: Institut für Musik, Medien- und Sprechwissenschaft, Abteilung Musikwissenschaft der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg gemeinsam mit der Stiftung Händel-Haus und der Georg-Friedrich-Händel-Gesellschaft e. V.

Eintritt frei – freie Platzwahl
Konzert

Festkonzert mit Hana Blažiková: Il Pianto d’Arianna

Musikalische Leitung: Meret Lüthi (Violine)
Solistin: Hana Blažiková (Sopran)
Les Passions de l’Ame. Orchester für Alte Musik Bern


Werke von G. F. Händel, P. Locatelli, C. Monteverdi und B. Marcello

Mit großer Hingabe zu schluchzen und zu lamentieren sind die Merkmale der Arianna auf der Opernbühne. Die Facetten ihrer Trauer sind mannigfaltig und faszinierend. Im Konzert bilden die Arien aus Händels „Arianna in Creta“ den roten (Arianna-)Faden, wobei man als Ur-Lamento Monteverdis „Lamento d’Arianna“ bezeichnen könnte: Durch Mark und Bein dringt der musikalische Ausdruck einsamer Trauer. Und in Locatellis Concerto grosso „Pianto d’Arianna“ schluchzt eine himmeltraurige Sologeige und beweint, verflucht, verwünscht den
geliebten Theseus. Wer, wenn nicht Hana Blažiková könnte als Arianna besser das Publikum zum Schluchzen bringen? Die tschechische Sopranistin ist berühmt für ihre intuitive, emotionale und unmittelbare Musikalität.
Begleitet wird sie von Les Passions de l’Ame, deren CD „Schabernack” David Schwarb im Magazin Concerto mit folgenden Worten empfahl: „Musik mit hohem
Spaßfaktor, gespielt von einem Ensemble in Topform und in bester Schabernack-Laune.”

Tickets: 30, 25 €
Konzert

Apollo e Dafne (HWV 122)

Musikalische Leitung: Vittorio Ghielmi (Viola da gamba)
Solisten: Anna Prohaska (Sopran), Fulvio Bettini (Bass)
Il Suonar Parlante


Musik von G. F. Händel und J. G. Graun

Die Metoo-Debatte hätte man schon in der Antike führen können, zum Beispiel im Rahmen der Geschichte von Apollo und Dafne: Apollo bedrängt die Nymphe so sehr, dass Dafne lieber sterben möchte, als von ihm entehrt zu werden. Mit der Vertonung dieser opernhaften Kantate begann Händel noch in Italien. Ihre erste Aufführung erlebte sie in London in Anwesenheit von Königin Anne, die vor Begeisterung den Wunsch äußerte, Händel möge häufiger in ihrem Gefolge zu sehen sein.
Wir freuen uns, dass die großartige Sopranistin Anna Prohaska wieder „im Gefolge“ der Händel-Festspiele zu erleben ist. Seit Jahren singt sie an der Weltspitze und bleibt dabei ganz lebensnah und natürlich – die allerbesten Voraussetzungen, um die Nymphe Dafne eindrucksvoll zu interpretieren. Mit Fulvio Bettini und dem Ensemble Il Suonar Parlante unter Vittorio Ghielmi ist die notwendige dramatische Grundierung und die ebenso benötigte Italianità gegeben

Tickets: 55, 40, 25 €

Mit freundlicher Unterstützung der KATHI Rainer Thiele GmbH

Konzerteinführung: Dr. Erik Dremel, Theologische Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg // 18.30 Uhr // Händel-Haus, Glashalle // Eintritt frei – freie Platzwahl Dauer ca. 30 Minuten (in German only)
Führung

Händel und die Musikstadt Halle

Eine Stadtführung zu Fuß mit Gästeführer Dr. Genetzke

Veranstalter: StattReisen Halle in Zusammenarbeit mit den Händel-Festspielen

Tickets: 10 €

Dauer ca. 2 Stunden
Freiluft/Open-Air

Wandelkonzert: All mein Gedanken, die ich hab, die sind bei Ihr

Musikalische Leitung: Jens Lorenz
Universitätschor Halle „Johann Friedrich Reichardt“, Pfeiferstuhl Music Halle


Liebeslieder und Romanzen aus dem Musenparadies

Mit dem halleschen Universitätschor hat Jens Lorenz in zahlreichen Konzerten und traditionell in den Wandel-konzerten seit Jahren das hallesche Publikum begeistert. In diesem Jahr stehen die Komponistinnen der deutschen Romantik im Mittelpunkt, in deren Werke Lorenz mit seinem Universitätschor Halle „Johann Friedrich Reichardt“ sowie der Pfeiferstuhl Music Halle hineinlauschen will. Ausgewählt hat er dafür wunderbare, unwiderstehlich in den Bann ziehende Musik von Fanny Hensel bis Louise Reichardt, denen oft anders als ihren männlichen Kollegen nicht gestattet war, aus ihrem Talent einen Beruf zu machen. Idyllisch und mitten in der Stadt gelegen wird der Botanische Garten mit dem sommerlichen Ständchen und kulinarischen Häppchen das Festspielpublikum verwöhnen.

Wandelkonzert (keine Sitzplätze) mit Picknick im Grünen sowie einer Führung durch den Botanischen

In Zusammenarbeit mit dem Botanischen Garten der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg // Tickets: 30 € inkl. Picknick
Oper

Berenice, Regina d‘Egitto (HWV 38) – Wiederaufnahme

Oper von G. F. Händel

Musikalische Leitung: Jörg Halubek
Inszenierung: Jochen Biganzoli
Bühne: Wolf Gutjahr
Kostüme: Katharina Weissenborn
Solisten: Romelia Lichtenstein (Berenice), Svitlana Slyvia (Selene), Filippo Mineccia (Demetrio), Samuel Mariño (Alessandro), Franziska Gottwald (Arsace),
Ki-Hyun Park (Aristobolo), Robert Sellier (Fabio)
Händelfestspielorchester Halle


Für die Saison 1736/37 widmete sich Händel der historisch überlieferten ägyptischen Königin Kleopatra Berenike III., die aufgrund machtpolitischer Interessen Roms in Kleinasien mit ihrem römisch assimilierten Stiefsohn verheiratet worden sein soll. Irrtümer, Missverständnisse, Rache, Macht und Liebe finden in Händels einfallsreicher Musik voller subtiler Wendungen ihren Ausdruck und erzeugen stark umrissene und psychologisch ausgeleuchtete Charaktere. Die Produktion der Oper Halle begeisterte Kritiker und Publikum, wobei der junge
Sopranist Samuel Mariño als große Entdeckung gefeiert wurde. Regina Müller schrieb im Berliner Tagesspiegel am 1. Juni 2018: „Gleichwohl ist die Neuproduktion ein Wurf, mit dem das Opernhaus Halle seinen Ruf verteidigt, starke Regiehandschriften zuzulassen. Jochen Biganzoli zeigt die Rarität als spritzige Revue mit ernsten Untertönen, bricht die ohnehin losen Bezüge auf,
wechselt munter Perspektiven und Zeitebenen.“

In italienischer Originalsprache mit deutschen Übertiteln

Veranstalter: Theater, Oper und Orchester GmbH Halle

Tickets: 50, 40, 25 €
Konzert

Baroque Lounge: Hallenser in London

Folkrock-Band Horch und Gäste

40 Jahre Barock’N’Roll

Horch, gegründet 1979, gehört in der Szene zu den halleschen Originalen und beweist sich seit 40 Jahren als führende Folk-Band in Deutschland. Die Besetzung ist dabei ebenso ungewöhnlich wie vielversprechend.
In ihrem Programm widmet sich das Ensemble dem „Hallenser in London“. Mit besonderen Klangeffekten und Improvisationen werden Musikstücke G. F. Händels von den Musikern um Klaus Adolphi neu interpretiert und musikalische Stilgrenzen aufgebrochen. Vokale Unterstützung erfahren die Musiker durch ein großartiges, junges Solistenensemble aus der halleschen Chorszene.

Tickets: 25 €
Führung

Historische Musikinstrumente aus fünf Jahrhunderten

Führung durch die Musikinstrumenten-Ausstellung mit dem Anspiel ausgewählter historischer Tasteninstrumente: Christiane Barth (Leiterin Museum Stiftung Händel-Haus)

Tickets: 7 €
Teilnehmerzahl begrenzt, Reservierung bis 15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn möglich, Tel. +49 (0) 345 500 90 103, ticket@haendelhaus.de

Dauer ca. 60 Minuten
Konzert

WasserMusik

Stadtpfeiffer Leipzig

Werke von G. F. Händel u. a.

Bereits der englische König Georg I. und sein Gefolge wussten im 18. Jahrhundert große Feste auf der Themse zu feiern. Die „Wassermusik“ von G. F. Händel gehört seit dieser Zeit eindeutig zu den Top 10 der erfolgreichsten Kompositionen der Musikgeschichte, um mit Staatsgästen Lustfahrten zu machen. Die Melodien sind eingängig und äußerst wirkungsvoll. Mit dieser und anderen beliebten Kompositionen in Arrangements geht es auf der MS Händel 2 durch das romantische Saaletal. Neben der Pflege der traditionsreichen Bläsermusik –
insbesondere aus Renaissance und Barock – sind es auch moderne Kompositionen, die die fünf Musiker der Stadtpfeiffer Leipzig mit Virtuosität und Klangvielfalt aufführen und immer wieder ihr Publikum begeistern. Das verspricht ungewöhnliche und auch heitere Bearbeitungen populärer und klassischer Musik inmitten der Natur des Saaletals.

Tickets: 35 € // Boarding 18.30 Uhr // freie Platzwahl (nur Getränkeverkauf möglich)
Konzert

Festkonzert mit Valer Sabadus:
Empfindsamkeit – Arien für Carestini und Salimbeni

Musikalische Leitung: Bernhard Forck (Konzertmeister)
Solist: Valer Sabadus (Countertenor)
Akademie für Alte Musik Berlin


Werke von G. F. Händel, A. Caldara, I. Holzbauer, N. Jommelli, Ch. W. Gluck und C. H. Graun

„Empfindsam – heroisch – erhaben. Frauenfiguren in der Musik zur Zeit Händels” titelte Laurenz Lütteken seinen Beitrag zum Händel-Symposium Göttingen 2015. Um Empfindsamkeit geht es auch beim Konzert des Counterstars Valer Sabadus mit der renommierten Akademie für Alte Musik Berlin. Gerade den Opern C. H. Grauns verdankten zahlreiche Sänger ihren Ruhm, mit innigem Vortrag zu glänzen. Händel war ein entscheidender Wegbereiter für diesen neuen Typus von Bühnenhelden. Seine späten Opern geben Zeugnis von einem ästhetischen Wandel hin zu einem inneren Seelendrama der Protagonisten, in dem auch „vermischte” Empfindungen ihren Platz haben. In den vergangenen Jahren konnten sich Konzertgänger überzeugen, wie es Valer Sabadus genial versteht, die Musik sehr innig und empfindsam auszudrücken. Begeistert resümierte der
Musikkritiker Joachim Lange im Online Musik Magazin nach einem Konzert in Halle: „Und dann die Engelsstimme von Valer Sabadus (…) Bei diesen ‚Verdi prati‘ waren sie da, die absoluten Händel-Glücksmomente …“

Tickets: 55, 40, 30, 25, 20 €

Mit freundlicher Unterstützung der GP Günter Papenburg AG
Führung

Sklavinnen der Tugend – Frauenleben zur Händel-Zeit

Führung durch die Jahresausstellung: Karl Altenburg (Kurator, Stiftung Händel-Haus)

Tickets: 7 € // Teilnehmerzahl begrenzt, Reservierung bis 15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn möglich Tel. +49 (0) 345 500 90 103, ticket@haendelhaus.de

Dauer ca. 45 Minuten
Konzert

Lunch-Konzert: Nel Dolce Tempo

Solisten: Helen Charlston (Mezzosopran), Asako Ogawa (Cembalo)

Werke von G. F. Händel

Dass sie eine Händel-Stimme hat, bekam die Kanadierin Helen Charlston erst vor kurzem schwarz auf weiß bestätigt: Bei der „Handel Singing Competition 2018“ in London gewann sie den ersten Preis. In Halle wird sie nicht nur das Lunchkonzert bestreiten, sondern auch in der Aufführung von Händels „Venceslao“ am 16. Juni
(V-Nr. 67) zu hören sein. Längst hat sich die „Handel Singing Competition London“ zum Sprungbrett für internationale Gesangskarrieren entwickelt. Seit 2002 jährlich veranstaltet, findet das Finalkonzert jeweils in G. F. Händels Gemeindekirche St. George‘s am Hanover Square statt. Auch 2019 stellt sich eine Preisträgerin
des Gesangwettbewerbes 2018 in Halle vor: Erfolgreich 2018 gestartet, führt die Stiftung Händel-Haus die neue Form der Zusammenarbeit zwischen den beiden Händel-Festspielen in London und Halle fort.

In Kooperation mit dem London Handel Festival

Eintritt frei – freie Platzwahl
Oper

Atalanta (HWV 35)

Oper von G. F. Händel

Musikalische Leitung: Michi Gaigg
Inszenierung, Bühne: Kobie van Rensburg
Solisten: Silvia Frigato (Atalanta), Amelie Müller (Meleagro), Maria Weiss (Irene), Christian Zenker (Aminta), Reinhard Mayr (Nicandro, Mercurio)
L’Orfeo Barockorchester


„Atalanta“ zählt zu den größten Erfolgen, die Händel am königlichen Theater Covent Garden feiern durfte.
Die Handlung basiert auf einer antiken Erzählung: Der alles verwüstende Kalydonische Eber kann erst erlegt werden, nachdem ihn die mutige Jägerin Atalante und nicht einer der männlichen Helden mit einem Pfeil verwundet hat. Vor diesem Hintergrund entspinnen sich in Händels arkadischer Festoper neu erfundene Liebesgeschichten, zu deren musikalischen Perlen herzergreifende Duette gehören. Hierfür findet Michi Gaigg mit dem jungen, bei der österreichischen Premiere umjubelten Solistenensemble und mit ihrem renommierten L’Orfeo Barockorchester den passenden Ton. Die pastorale Komödie ist als multimediales Märchen inszeniert:
Das Arkadien ist dank moderner Video- und Computeranimationstechnik eine verzauberte Freizeit- und Vergnügungsanlage, worin Händels bukolisches Hirtenspiel als freche romantische Komödie um die Verwirrungen der Liebe im Zeitalter von Online-Dating und sozialen Medien auf die Bühne kommt.

In italienischer Originalsprache mit deutschen Übertiteln

Koproduktion mit den Donau Festwochen im Strudengau

Tickets: 50, 40, 30 €, Hörplatz 20 €

Mit freundlicher Unterstützung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

Busfahrt Halle – Bernburg ab Hallmarkt // 132 // 13.00 Uhr
Busfahrt Bernburg – Halle ab Bernburg // 232 // 15 Minuten nach Veranstaltungsende
Busticket pro Fahrt 12 €, begrenzte Platzkapazität, nur im Vorverkauf in Verbindung mit der Eintrittskarte erhältlich
Konzert

Seconda Donna

Musikalische Leitung: Robin Peter Müller (Violine)
Solistin: Julia Böhme (Alt)
La Folia Barockorchester


Alt-Arien von G. F. Händel und A. Vivaldi

In der Oper finden immer nur die Primadonnen, die zentralen Heldinnen, die besondere Beachtung, wohingegen die „Seconde Donne“ in ihren Schatten stehen. Dabei haben Komponisten wie Händel wohl eine besondere Zuneigung zu den „Frauen im Schatten“ gehabt. Sie sind nicht nur Garanten für dramatischste Entwicklungen der Handlung, sondern sie wurden auch mit atemberaubend schönen Arien bedacht, mal klagend, mal sinnierend, mal voller Rachsucht und Wut. Und sie sind in den tiefen Lagen weiblicher Alt-Stimmen und den damit verbundenen Ausdrucksspektren das Gegenkonzept zu den artifiziellen Sopranen und Kastraten. Nun bekommt die „Seconda Donna“ in der Interpretation von Julia
Böhme ihren großen Auftritt bei den Händel-Festspielen. Die Altistin ist in Halle bestens bekannt: Sie wurde in den vergangenen Jahren in den szenischen Produktionen „Arminio“ und „Sosarme“ in der Oper Halle und im letzten Jahrgang im „Parnasso in festa“ in Bad Lauchstädt gefeiert.

Tickets: 30 €
Konzert

Händel und seine Königinnen

Musikalische Leitung: Matthias Jung
Solisten: Johanna Knauth (Sopran), Dmitry Egorov (Countertenor), Tobias Hunger (Tenor), Martin Häßler (Bass)
Sächsisches Vocalensemble
Batzdorfer Hofkapelle


Werke von G. F. Händel

Händel war mit dem englischen Königshaus und insbesondere mit den Frauen der Royals eng verbunden. Bereits bei seinem ersten London-Aufenthalt öffneten sich die Türen zum englischen Königspalast: Für die regierende Monarchin Anne schrieb er 1713 eine sehr berührende Huldigungsmusik zu ihrem Geburtstag. Die Königin war erfreut über das musikalische Geschenk und gewährte Händel eine jährliche Pension von 200 Pfund. Die Anfangsarie dieser Ode nutzen die britischen Royals noch heute für festliche Anlässe. Erst jüngst erklang sie bei der Hochzeit von Prinz Harry und Meghan Markle. Auch zu Königin Caroline, Gattin von König Georg II., hatte Händel ein sehr inniges Verhältnis.
Anlässlich ihrer Ankunft in London komponierte er ein feierliches Te Deum. Händels teils staatstragende, teils sehr persönliche Kompositionen für seine Königinnen werden in Halle von zwei sächsischen Klangkörpern unter Leitung von Matthias Jung dargeboten, die mittlerweile weit über Staatsgrenzen hinweg das Publikum in ihren Bann ziehen.

Tickets: 35, 25, 20 €

Konzerteinführung: Dr. Erik Dremel, Theologische Fakultät der Martin-Luther-Universität HalleWittenberg // 18.00 Uhr // Händel-Haus, Kammermusiksaal // Eintritt frei – freie Platzwahl
Dauer ca. 30 Minuten (in German only)
Freiluft/Open-Air

Nachtkonzert: Im Banne der Zauberinnen

Bauer, Vogt & Dame: Karola Elssner (Saxofon, Klarinette, Duduk), Johannes Vogt (Theorbe), Peter A. Bauer (Percussion)

Arien berühmter Frauengestalten in Händels Opern im weltmusikalischen Gewand

Karola Elssner, Johannes Vogt und Peter A. Bauer – gemeinsam bilden sie das Ensemble Bauer, Vogt & Dame und begeben sich mit verwegenen Interpretationen von Barockmusik über Modern Jazz bis hin zu südindischen und arabischen Melodien auf die Spuren berühmter Frauengestalten. Dabei stehen den drei erfahrenen Musikern unendlich viele Kombinationsmöglichkeiten in Klanggebung und Instrumentierung zur Verfügung. Gekonnt verweben sie auf diese Weise fantasievolle, rhythmisch durchdachte Musik im fesselnden Sound voller beeindruckender Klangeffekte.
Im fröhlichen Kampf der musikalischen Elemente von Melodie, Rhythmus und Harmonie wird am Ende vor allem das Publikum dem Zauber der Musik erliegen.

Eintritt frei – freie Platzwahl
Konzert

Frauengeschichten in den Opern Händels und Porporas

Musikalische Leitung: Franck-Emmanuel Comte
Solistin: Giuseppina Bridelli (Mezzosopran)
Le Concert de l’Hostel Dieu


Frauen in der Barockoper agierten freier und selbstständiger als deren reale Pendants. Dies lag nicht zuletzt an den Kastraten. Denn eben weil die Kastraten die Rolle des männlichen Helden übernahmen und über eine hohe Stimme verfügten, suggerierten ihre Liebes-Duette mit den großen Operndiven ihrer Zeit eine Utopie – die Utopie der Gleichheit von Mann und Frau und von einer gegenseitigen Anziehungskraft, die nicht auf Bauer, Vogt & Dame Unterwerfung beruht. Über diese Frauengeschichten erzählt musikalisch die mehrfach mit Preisen, wie dem AsLiCo, ausgezeichnete Mezzosopranistin Giuseppina Bridelli. Trotz ihrer noch jungen Karriere hat sie mit vielen namhaften Musikern zusammengearbeitet. Darunter gehören Zubin Mehta, Rolando Villazón und
Experten der Alten Musik wie Diego Fasolis, Ottavio Dantone und Christina Pluhar. In Halle wird sie vom Concert de l’Hostel Dieu begleitet, dessen selbst bekundete Stärke es ist, den Reichtum und die Vielfalt der Barockmusik in unsere Zeit zu transformieren.

Kooperation mit dem London Handel Festival

Tickets: 35, 25 €

Führung vor dem Konzert: Schulstadt von europäischem Rang (Führung dt./
engl.) // 10.00 Uhr // Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus // Veranstalter: Franckesche Stiftungen // Tickets: Besucher mit Konzertkarte haben
freien Eintritt, nur 2,00 € Führungszuschlag im Infozentrum im Francke-Wohnhaus (Dauer ca. 40 Minuten)
Führung

Händels Powerfrauen

Führung durch die Jahresausstellung: Dr. Konstanze Musketa (Stiftung Händel-Haus)

Tickets: 7 € // Teilnehmerzahl begrenzt, Reservierung bis 15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn möglich Tel. +49 (0) 345 500 90 103, ticket@haendelhaus.de

Dauer ca. 45 Minuten
Konzert

Lunch-Konzert: Händel trifft Bach auf dem Cembalo

Solistin: Asako Ogawa (Cembalo)

Im vergangenen Jahr wurde eine neue Konzertreihe eingeführt, die zum festen Bestandteil im Festspielkalender werden soll: In den Lunch-Konzerten erhalten aufstrebende Talente, die noch am Beginn ihrer Karriere stehen, ein Podium. Die aus Japan stammende Asako Ogawa zählt zu den jungen Cembalistinnen, die gleichermaßen perfekt und ausdrucksvoll sowohl als Solistin als auch als Continuo-Spielerin gefragt ist. Sie konzertierte in Großbritannien, Europa sowie in Japan und lehrt an der Guildhall School of Music and Drama London. Sie tritt regelmäßig in den Konzertreihen am Londoner Handel House Museum und beim London Handel Festival auf. Im Konzert erklingen Werke von J. S. Bach und G. F. Händel, die nicht nur das Geburtsjahr 1685 gemeinsam haben, sondern auch über die besondere Virtuosität am Tasteninstrument verfügen.

Eintritt frei – freie Platzwahl
Oper

Serse (HWV 40)

Oper von G. F. Händel

Musikalische Leitung: Nicholas Kok
Regie: Tobias Heyder
Bühne: Pascal Seibicke
Kostüme: Janine Werthmann
Dramaturgie: Thomas Schmidt-Ehrenberg
Solisten: Emilie Renard (Serse), Leandro Marziotte (Arsamene), Lucia Cervoni (Amastre), Johannes Stermann Ariodate), Mariana Beridze (Romilda), Heyjing Lee (Atalanta), Johannes Wollrab (Elviro)
Opernchor des Theater Magdeburg
Magdeburgische Philharmonie


Mit der Arie „Ombra mai fù“ erklingt gleich zu Anfang der Oper „Serse“ eine der schönsten und bekanntesten Händel-Melodien überhaupt. Die Liebesgeschichte um den antiken Perserkönig Xerxes wurde 1738 uraufgeführt und kann wohl als eines der beliebtesten Werke aus Händels Feder gelten. In der Titelrolle, die im Original für einen Kastraten geschrieben wurde, ist die anglo-französische Mezzosopranistin Emilie Renard zu hören, die koreanische Sopranistin Heyjing Lee verkörpert Atalanta. Der Countertenor Leandro Marziotte, der in Halle längst kein Unbekannter mehr ist, übernimmt die Rolle des Arsamene, Xerxes’ Bruder und Gegenspieler. Der Dirigent Nicholas Kok und die auf modernen Instrumenten spielende Magdeburgische Philharmonie verleihen der Oper, in der Händel viele für seine Zeit moderne Techniken der musikalischen Charakterisierung verwendet, eine unverwechselbare Farbe.

Veranstalter: Theater Magdeburg

In italienischer Originalsprache mit deutschen Übertiteln

Tickets: 32,55, 29,55, 24,55, 19,55, 13,55 €
Oper

Arbace (HWV A10) – Konzertante Aufführung

Musikalische Leitung: Carlo Ipata
Solisten: Raffaele Pé (Arbace), Raffaella Milanesi (Mandane), Angelo Giordano (Artaserse, Megabise), Eva Gubańska (Artabano, Semira)
Auser Musici


Deutsche Erstaufführung
Pasticcio von G. F. Händel mit Musik von L. Vinci

Der Entstehungsanlass des Pasticcio „Arbace” war für Händel ein Schicksalsschlag: Ein Großteil seiner Sänger wechselte zum Konkurrenzunternehmen der Opera of the Nobility. Nun musste Händel für die neue Saison geeignete Werke schreiben, damit sich seine neue Sängerriege bestens präsentieren konnte. Dass dies mit der Musik des „Arbace” sehr erfolgreich gelang, belegen die acht Aufführungen in London. Ebenso erfolgreich dürfte die deutsche Erstaufführung von Händels „Arbace” in Halle werden. Mit Auser Musici und seinem Leiter Carlo Ipata kehren die in Halle bejubelten Musiker zurück, die 2016 ebenfalls ein Händel-Pasticcio („Catone”) aufführten. Damals war das Orchester aus Pisa noch ein Geheimtipp. Mittlerweile begeistert es mit seiner leidenschaftlichen Spielweise auch die Besucher vieler anderer europäischer Festivals der Alten Musik, so in Stockholm, Brüssel, Zagreb und Utrecht. Mit dabei sind wieder herausragende und auch in Halle bestens bekannte Sänger wie die Sopranistin Raffaella Milanesi und der Countertenor Raffaele Pé.

Tickets: 55, 40, 25 €

Mit freundlicher Unterstützung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien
Konzert

Festkonzert mit Karina Gauvin:
Madness

Musikalische Leitung: Julien Chauvin (Violine)
Solistin: Karina Gauvin (Sopran)
Le Concert de la Loge


Werke von G. F. Händel, C. Graupner, G. P. Telemann, A. Scarlatti, A. Vivaldi u. a.

Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs, um einen Filmtitel von Pedro Almodóvar zu zitieren, gibt es in der Barockoper einige. Entweder werden sie im
wahrsten Sinne des Wortes verrückt, nachdem sie in eine scheinbar ausweglose Situation geraten sind, oder sie agieren wie Furien und sind in ihrer Rage kaum zu bremsen. Händel und seine Zeitgenossen schrieben für sie die kraftvollsten Bravourarien mit extremen, einander widerstrebenden Gefühlsausbrüchen. Karina Gauvin, die bei den Festspielen 2017 die Titelpartie der bereits legendären „Arianna in Creta” sang, ist wie kaum eine andere Sängerin geeignet, um
diesen dramatischen Kraftakt musikalisch eindringlich zu gestalten. Jeder, der vor Jahren die Sopranistin in der zornerfüllt geifernden, aber auch frustrierten Zauberin Melissa („Amadigi di Gaula”) erlebte, kann sich keine bessere Besetzung für diese „verrückte” Musik vorstellen. Bei diesem Parforceritt der Emotionen wird sie vom französischen Ensemble Le Concert de la Loge begleitet.

Tickets: 30 €
Oper

Agrippina (HWV 6)

Oper von G. F. Händel

Konzertante Aufführung

Musikalische Leitung: Christophe Rousset
Solisten: Ann Hallenberg (Agrippina), Ray Chenez (Nerone), Arnaud Richard (Pallante), Eve-Maud Hubeaux (Narciso), Paul-Antoine Bénos-Djian (Ottone), Douglas Williams (Lesbo), Eugénie Warnier (Poppea), Etienne Bazola (Claudio)
Les Talens lyriques


Sie ist die Gattin des römischen Kaisers Nero, eine zu jedem Frevel bereite Mutter und eine äußerst gewiefte Intrigantin: Agrippina. Diese Oper ist im Schaffen Händels außergewöhnlich. Einerseits ist „Agrippina” die musikalische Quintessenz, das italienische „Best of” des Komponisten, wenn man so möchte. Andererseits wird keine andere Oper Händels von einem derartig beißenden Spott durchzogen. In Halle kann man sich bei der Aufführung dieser bösen Satire auf Machtmissbrauch und Intreganz auf die Wiederbegegung großartiger Musiker freuen. Ann Hallenberg, die bei den Festspielen 2018 in der „Arianna in Creta” vom Publikum begeistert gefeiert wurde, kehrt zurück, ebenso Ray Chenez. Und nicht vergessen darf man das herausragende französische Orchester Les Talens lyriques unter seinem Leiter Christophe Rousset. Ein Ausnahmestück Händels
wird von Ausnahmemusikern aufgeführt – hier ist eine Referenzaufführung zu erwarten.

Tickets: 55, 40, 25 €

Konzerteinführung: Dr. Erik Dremel, Theologische Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

14.00 Uhr // Händel-Haus, Kammermusiksaal // Eintritt frei – freie Platzwahl

Dauer ca. 30 Minuten (in German only)
Konzert

Handel in mind

Clara Ponty Quartet:
Clara Ponty (Piano, Keyboards, Vocals), Nathanael Malnourey (Kontrabass), Edouard Coquard (Drums, Percussion), Pierre Doursout (Saxofon, Keyboards)


Ihr Name besitzt in Jazzkreisen einen großen Klang, denn ihr Vater Jean-Luc gehört zu den herausragenden Jazzgeigern. Clara Ponty ist klassisch ausgebildete Pianistin, Komponistin und Sängerin. Sie ist eine dieser seltenen Künstlerinnen, die es schafft mit ihrer Stimme und dem ausgereiften Klavierspiel, ihr klassisches Erbe mit Jazzmelodien zu vermischen und den Hörer in einen nahtlosen Strom von faszinierenden Stimmungen mitzunehmen. Mit ihrem Quartett interpretiert die Künstlerin Musik von G. F. Händel neu und mit großer Selbstverständlichkeit im Spannungsfeld zwischen Interpretation und Improvisation. Ihre musikalischen Wegbegleiter sind kreative Musiker der europäischen Jazzszene, mit denen sie sich gern den scheinbar widersprüchlichen Genres wie Klassik und Jazz stellt: Eine Begegnung, die Eleganz, Leichtigkeit, pianistische Meisterschaft und unglaubliche Kreativität verspricht.

In Kooperation mit Women in Jazz

Tickets: 20 €, Studierende students 15 € – freie Platzwahl
Konzert

Alcinas Welt – Szenisches Konzert 47

Konzept: Anna Fusek (Klavier, Blockflöte, Violine
Ensemble die_freakshow: Stefan Preyer (Kontrabass), Walter Singer (Kontrabass), Wolfgang Peer (Akkordeon)


Musik aus G. F. Händels Oper „Alcina“

Wer ist Alcina? Die Magierin? Die starke Frau? Die Männerfresserin? Oder eher die zerbrechliche Frau? Die Frau, die sich aus Angst vor Liebe schützt? Die Frau mit gebrochenem Herz? Zusammen mit dem Tiroler Dreiergespann Stefan Preyer, Walter Singer und Wolfgang Peer entführt Anna Fusek die Zuschauer in die magische Welt der Alcina mit Hilfe der wunderbaren Händel‘schen Musik. Dabei agieren alle vier Musiker in ungewöhnlicher Besetzung auch als Performer, um die emotionale Kraft der Musik durch einfache Bilder und szenische Aktionen zu verstärken. Ohne Worte – ohne Gesang – werden die Kernstücke aus Händels Oper in veränderter, kammermusikalischer Form in die Seelenwelt der Alcina eindringen. Künstlerisch frei und bewusst abseits vom Mainstream werden die Musiker mit ihrer konzeptionellen Idee zu begeistern wissen.

Tickets: 25 €
Konzert

Jungfrau – Königin – Göttin 49

Konzept: Danya Segal (Künstlerische Leiterin)
Solisten: Nuria Rial (Sopran – Okzident), Dimo Orsho (Sopran – Orient)
Musica Alta Ripa


Traditionelle Musik aus Deutschland und Syrien sowie Werke von G. F. Händel und G. Ph. Telemann

Mutterrollen haben seit jeher eine hohe Faszinationskraft für Kunst und Musik. Bei aller Unterschiedlichkeit zwischen den Kulturen – überall sind Mutterbilder ein Inbegriff von Heimat. Das macht dieses Thema in einer Zuwanderungsgesellschaft besonders aktuell. Die Jungfrau Maria, die römische Kaisergattin Agrippina, die Göttin Ino oder die babylonische Königin Nitocris sind nur eine kleine Auswahl von verschiedenen Mutterrollen, mit denen sich die Barockmusik auseinandersetzt. Dabei ist das Mutterbild keineswegs nur liebend und romantisch besetzt, sondern zeigt ebenso Rachsucht, Brutalität und Leid. Das Konzert führt mit der faszinierenden katalanischen Sopranistin Nuria Rial und der ebenso berührenden syrischen Sängerin Dima Orsho nicht nur zwei große Künstlerinnen aus Orient und Okzident, sondern mit Barockarien von Händel und Telemann sowie arabischen Wiegenliedern auch die Nuria Rial Musik zweier Welten, die einander aus diesem Blickwinkel näher scheinen als erwartet, zusammen.

Tickets: 30 €

Mit freundlicher Unterstützung der Mitteldeutschen Barockmusik e. V.
Führung

Händel und die Musikstadt Halle 50

Eine Stadtführung zu Fuß mit Gästeführer Dr. Genetzke
(in deutscher Sprache)

Veranstalter: StattReisen Halle in Zusammenarbeit mit den Händel-Festspielen

Tickets: 10 €

Dauer ca. 2 Stunden
Konzert

Cagliostros Spiegel (Deutsche Erstaufführung)

Inszenierung: Vincent Tavernier
Solisten: Armelle Roux (Cembalo), Carmelo Cacciato (Magier)


Magie und Musik von J.-Ph. Rameau, J. Duphly u. a.

Der 1743 in Palermo geborene und 1795 im päpstlichen Gefängnis San Leone bei Urbino gestorbene Alessandro Cagliostro war ein im 18. Jahrhundert berühmter Okkultist und Alchemist. Oder war er ein Hochstapler, Quacksalber und Scharlatan? Wie kaum ein anderer polarisierte Alessandro Cagliostro am Ende
des 18. Jahrhunderts die Gesellschaft. Wie auch immer, er reiste durch ganz Europa und wurde in den besten Kreisen der Gesellschaft empfangen. Bei seinen Séancen in London sagte er die Lotterienummern voraus oder verwandelte Quecksilber in echtes Silber. Natürlich waren dies alles nur Tricks, die jeder Magier auch heute noch im Repertoire hat. Lassen Sie sich mit der aus Frankreich kommenden, szenischen Produktion „Cagliostros Spiegel“ durch Musik und Zaubereien in die magische Welt des 18. Jahrhunderts versetzen. Wohnen Sie einer Séance bei, bei der optische Täuschungen vorprogrammiert sind, aber musikalisch am Cembalo alles mit rechten Dingen zugeht.

Tickets: 30, 25 €
Konzert

Baroque Lounge: Halle-Luja

Quartz-Quartett:
Pia Salome Bohnert (Sopran), Tumen Dondukov (Saxofon), Benedict Loos (Violoncello), Nicola Procaccini (Cembalo)


Werke von G. F. Händel, L. Cohen, P. Bonneau und L. Seniuk

Erstmalig gastiert die Berliner Sopranistin Pia Salome Bohnert mit ihrem 2018 gegründeten Quartz-Quartett in Halle. Die jungen Musiker sind sowohl in der modernen wie auch in der Alten Musik zu Hause und stellen sich unter dem Motto „Halle-Luja“ mit ihren ganz eigenen Interpretationen mal lebhaft, mal verspielt oder
dynamisch Händel-Hits bis zur Musik von L. Cohen dem Publikum vor. Das Konzert verspricht Unterhaltungsmusik auf höchstem Niveau.

Tickets: 20 €, Studierende 15 € – freie Platzwahl
Konzert

Festkonzert mit Carolyn Sampson: Händels Heldinnen

Musikalische Leitung: Robert King (Cembalo)
Solisten: Carolyn Sampson (Sopran), Neil Brough (Trompete)
The King’s Consort


Werke von G. F. Händel

Über 100 Frauenfiguren tauchen in Händels Opern auf, etwa 70 weitere in den Oratorien. Nicht alle sind vordergründig Heldinnen, aber viele sind starke Frauen, die sich gegen Männer und gegen politische und/oder gesellschaftliche Vorgaben zur Wehr setzen müssen. Nicht immer gewinnen sie am Ende. Aber immer gewinnen sie mit ihrer Musik das Herz der Zuhörer. Um diese Heldinnen Händels geht es im Konzert mit der herausragenden Sopranistin Carolyn Sampson, die vom Fachmagazin „Gramophone“ als die „mit Abstand beste britische Alte-Musik-Sopranistin” ausgezeichnet wurde. Auch das King’s Consort mit seinem namensgebenden Leiter Robert King ist seit mehr als drei Jahrzehnten eines der weltweit führenden Orchester für Alte Musik, das viele Auszeichnungen erhielt und dessen Aufnahmen hochgelobt werden. Kein Wunder, dass sie weltweit auf den bedeutendsten und größten Konzertpodien gastieren wie der Elbphilharmonie Hamburg, dem Theater an der Wien oder dem Festspielhaus Baden Baden.

Tickets: 55, 40, 25 €

Mit freundlicher Unterstützung der Orbis Real Estate GmbH
Lesung

Poetry-Slam: Händel und die Frauen

„Schauen wir einmal auf die Frauen zu Händels Zeiten“, schreibt Clemens Birnbaum im Editorial dieses Heftes. Dem Thema will die Slam-Szene auf den Grund gehen: Welche Rollen kann das andere Geschlecht im Leben eines Künstlers spielen? Kann es positiv oder auch negativ beeinflussen? Hilft es Liebe zu empfinden oder hält es eher davon ab, um arbeiten zu können? Nach der erfolgreichen Premiere im Jahr 2018 gibt es erneut einen Poetry-Slam in Kooperation mit dem HALternativ e. V. zu den Händel-Festspielen, der zum Thema des jährlichen Festivals Texte und Performances darbieten wird. Wir sind gespannt, wen Sie zur Gewinner*in küren und freuen uns auf einen poetischen Abend. “

In Kooperation mit dem HALternativ e. V.

Tickets: 5 €
Führung

Historische Musikinstrumente aus fünf Jahrhunderten

Führung durch die Musikinstrumenten-Ausstellung mit dem Anspiel ausgewählter historischer Tasteninstrumente: Christiane Barth, Leiterin Museum Stiftung Händel-Haus
(in deutscher Sprache)

Tickets: 7 €
Teilnehmerzahl begrenzt, Reservierung bis 15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn möglich, Tel. +49 (0) 345 500 90 103, ticket@haendelhaus.de

Dauer ca. 60 Minuten
Konzert

Susanna (HWV 66)

Oratorium von G. F. Händel

Musikalische Leitung: Paul McCreesh
Solisten: Mary Bevan, (Susanna), Tim Mead (Joacim), David Soar (Chelsias), Thomas Walker (Erster Ältester) u. a.
MDR Rundfunkchor, Kammerorchester Basel


Aufführung nach der Hallischen Händel-Ausgabe

Die junge Susanna, beim Baden von Männerblicken auf Abwegen erhascht, des Ehebruchs angeklagt und zu Tode verurteilt, gerettet durch den Propheten Daniel: Die Geschichte aus dem Alten Testament hat Rechtswissenschaft und Kriminalliteratur nicht minder inspiriert als Maler. Denn was Susanna schließlich rettet, ist die unabhängige Zeugenbefragung. Händel komponierte den Stoff acht Jahre nach seinem „Messiah” und erfand eine bald idyllische, bald buffoneske, mit bissigem Hohn und monumentalen Pathos durchsetzte Musik. Diese zeitlose Gesellschaftsstudie um eine ermutigend unerschrockene junge Frau wird von guten Bekannten der Händel-Festspiele aufgeführt. Neben dem Kammerorchester Basel wirkt unter der Leitung des britischen Händel-Spezialisten Paul McCreesh der MDR Rundfunkchor mit. Und auch die Sänger um Mary Bevan, die die Protagonistin gestalten wird, gehören zur Crème de la Crème der Barockmusik, weshalb eine Referenzaufführung dieses selten gespielten Oratoriums zu erwarten ist.

Tickets: 55, 40, 30, 25, 20 €

Konzerteinführung: Dr. Erik Dremel, Theologische Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg // 18.00 Uhr // Händel-Haus, Glashalle // Eintritt frei – freie Platzwahl
Dauer: ca. 30 Minuten
(in deutscher Sprache)
Führung

Händel und die Musikstadt Halle

Eine Stadtführung zu Fuß mit Gästeführer Dr. Genetzke
(in deutscher Sprache)

Veranstalter: StattReisen Halle in Zusammenarbeit mit den Händel-Festspielen

Tickets: 10 €

Dauer ca. 2 Stunden
Familienprogramm

Die Bremer Stadtmusikanten

Puppenspiel für Kinder ab 6 Jahre mit Musik von P. Phalese, T. Merula, G. Ph. Telemann u. a.

Ensemble Musitabor – Puppentheater und Alte Musik für Kinder:
Leila Schoeneich (Blockflöte, Gemshorn und Musikkonzeption), Friederike Däublin (Bass- und Diskantgambe), Konrad Navosak (Theorbe, Laute), Peter Kuhnsch (Perkussion), Martin Lenz (Puppenspiel)


Der Esel kann keine Säcke mehr schleppen, der Hund ist bei der Jagd nicht mehr nützlich, die Katze ist zu alt, um Mäuse zu fangen, und der Hahn soll in den Kochtopf … Gemeinsam machen sich die Tiere auf den Weg nach Bremen, um eine neue Heimat zu finden. Zum Glück haben sie ihre Musikinstrumente dabei! Das Berliner Ensemble Musitabor gastierte bereits mehrfach im Händel-Haus und hat mit seinen Aufführungen immer für große Begeisterung beim Publikum gesorgt. Insbesondere durch die Verbindung von Alter Musik und Märchen, als Puppenspiel dargeboten, werden die Zuschauer vom Klang der Musik und der, mitunter eigenwilligen, Handlung verzaubert.

Tickets: 10 €, Kinder 5 € – freie Platzwahl
Oper

Alcina (HWV 34)

Oper von G. F. Händel

Premiere

Musikalische Leitung: Wolfgang Katschner
Regie, Ausstattung: Niels Badenhop
Solisten: Myrsini Margariti (Alcina), N. N. (Ruggiero), Hanna Herfurtner (Morgana), Julia Böhme (Bradamante), Andreas Post (Oronte), Elias Benito Arranz (Melisso), N. N. (Oberto)
Lautten Compagney Berlin


Was fasziniert die Menschen an Alcina? Sind es die gängigen Moralvorstellungen, die für Alcina ein Fremdwort sind, weshalb sie die Männer auf ihre Insel lockt, verzaubert und, wenn sie ihrer überdrüssig ist, in Tiere, Pflanzen oder Steine verwandelt? Oder ist es die berührende Musik Händels, durch die er Alcina als selbstsüchtige Zauberin und gleichermaßen als liebende Frau darstellt? In der Neuproduktion mit der Lautten Compagney Berlin entfacht Niels Badenhop einen barocken Bühnenzauber. In seinem Konzept heißt es: „Alcina ist eine Zauberoper, ein psychologisches Drama, eine Tanzoper. Alcina wird den Zuschauer optisch in eine barocke Wunderwelt entführen: Alle Möglichkeiten der Bühnentechnik der Barockzeit werden genutzt. Auch die Kostümausstattung wird sich dementsprechend präsentieren – Zauberkostüme, Ritter, Amazonen, Tierwesen, barocke Chimären und Monster – die ganze Bandbreite der barocken Ästhetik wird, angelehnt an Originalentwürfen der Zeit, wiederbelebt.“

In italienischer Originalsprache mit deutschen Übertiteln

Koproduktion mit der Lautten Compagney Berlin
Tickets: 85, 70 €, Hörplatz 30 €

Mit freundlicher Unterstützung der Ostdeutschen Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Saalesparkasse

Das Ticket berechtigt am Konzerttag von 10.00 bis 18.00 Uhr zum freien Eintritt in die Dauerausstellungen „Neues Schillerhaus” und „Badegeschichte im Douche-Pavillon”.

Busfahrt Halle – Bad Lauchstädt ab Hallmarkt // 160 // 13.30 Uhr
Busfahrt Bad Lauchstädt – Halle ab Bad Lauchstädt // 260 // 15 Minuten nach Veranstaltungsende
Busticket pro Fahrt 8 €, begrenzte Platzkapazität, nur im Vorverkauf in Verbindung mit der Eintrittskarte erhältlich
Familienprogramm

Fest für die ganze Familie

Zu den Händel-Festspielen findet alljährlich ein großes Fest im Hof des Händel-Hauses statt, das mit einer Aufführung im Kammermusiksaal beginnt (s. V-Nr. 59). Familien sind mit ihren Kindern herzlich eingeladen, sich an den vielfältigen kreativen und aktiven Angeboten auszuprobieren. Die Kathi Rainer Thiele GmbH wird wieder
Plätzchen backen, die man dekorativ verzieren kann. Außerdem können die Besucher ein schwungvolles Programm mit internationalen Kinderliedern erleben, dargeboten von der Kindersingakademie der Stadt Halle (Saale), unter der Leitung von Marie-Therese Goetzky.

Eintritt frei

Mit freundlicher Unterstützung der KATHI Rainer Thiele GmbH
Konzert

Messiah (HWV 56)

Oratorium von G. F. Händel

Musikalische Leitung: Nigel Short // Solisten: Katie Trethewey (Sopran),
Martha McLorinan (Alt), Nicholas Madden (Tenor), Stephen Kennedy (Bass)
Tenebrae Choir
Academy of Ancient Music


Händels „Messiah” mit dem bekannten „Hallelujah”-Chor wird traditionell bei den ihm in Halle gewidmeten Festspielen von international renommierten Musikern aufgeführt. Im Jahr 2019 ist es „very british”. Die Academy of Ancient Music ist seit ihrer Gründung durch Christopher Hogwood, der das Ensemble jahrzehntelang prägte und zu internationalem Ruhm führte, einer der bedeutendsten Klangkörper der historisch informierten Aufführungspraxis. Der ebenfalls aus England kommende Tenebrae Choir wurde 2001 gegründet.
Zwar kann er nicht auf eine so lange Tradition zurückblicken, nichtsdestoweniger zählt der Chor unter der Leitung von Nigel Short aufgrund seiner Ausdrucksstärke, Leidenschaftlichkeit und gleichzeitiger Präzision seit mehreren Jahren zur Champions League weltweiter Chöre. Die englische Zeitung „The Times“ fand für einen Auftritt des Chores vor lauter Staunen nur ein Wort: „phänomenal”. Die Erwartungen für den „britischen Messiah” sind also sehr hoch gesteckt.

Tickets: 60, 50, 25 €

Präsentiert von LOTTO Sachsen-Anhalt

Konzerteinführung: Dr. Erik Dremel, Theologische Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (in deutscher Sprache) // 18.00 Uhr // Händel-Haus, Glashalle // Eintritt frei – freie Platzwahl
Dauer ca. 30 Minuten
Freiluft/Open-Air

Bridges to Classics mit Feuerwerk

Symphonic-Rock-Concert

Musikalische Leitung: Bernd Ruf
Solisten: Anke Sieloff (Gesang), Benjamin Köthe (Keyboards)
GermanPops Band & Singers
Staatskapelle Halle


Traditionell am letzten Wochenende strömen tausende Besucher in die Galgenbergschlucht in Halle. In „Bridges to Classics“ erleben sie den faszinierenden Brückenschlag zwischen klassisch-barocker und moderner Rock-Musik. Dieses „Symphonic Rock“-Konzert findet in einer atemberaubenden, atmosphärischen Naturkulisse statt und endet mit einem Feuerwerk. Der kreative Kopf des Konzertes, der Saxofonist, Dirigent und Dozent Bernd Ruf, zählt zu den innovativsten Musikerpersönlichkeiten im Bereich Classical Crossover. Gemeinsam mit den GermanPops Band & Singers und einem ausgewählten Team von Spitzenmusikern werden sie von der Staatskapelle Halle und einem Special Guest der Rockmusik, der den Abend besonders aufheizen wird, unterstützt. Wer im kommenden Jahr 2019 dabei sein wird, bleibt bis zum Frühjahr ein Geheimnis.

Tickets: 35 € – freie Platzwahl

Mit freundlicher Unterstützung der Stadtwerke Halle GmbH
Präsentiert von MDR Sachsen-Anhalt
Gottesdienst

Festgottesdienst

Konzert

Almiras Songbook

Ein musikalisches Porträt von Händels erster Heldin
Seconda Pratica

In Kooperation mit den Internationalen Händel-Festspielen Göttingen

Tickets: 30 € – freie Platzwahl

Bereits für seine erste Oper wählte Händel eine Frau als Protagonistin: die kastilische Königin Almira. Der Komponist war selbst nie in Spanien, doch ist er mit spanischer Musik in Berührung gekommen. Immer wieder greift er auf den spanischen SarabandenRhythmus zurück, so in seiner berühmten Arie „Lascia ch‘io pianga“, deren Vorläufer sich als Instrumentalstück in der Oper „Almira“ befindet.
„Almira‘s Songbook“ ist ein musikalisches Proträt von Händels erster Heldin. Arien und Tänze aus dieser frühen Oper erklingen zusammen mit Musik, die zu Händels Zeit am spanischen Hof und in spanischen Theatern zu hören war. Seconda Pratica steht mit ihrer lebendigen Musikalität dafür, dass eine mediterran beschwingte Matinee stattfindet, die das Publikum sofort in ihren Bann ziehen wird – so wie bereits Gäste renommierter Alte-Musik-Festivals wie dem Festival d’Ambronay, dem Stockholm Early Music Festival und dem Oude Muziek Festival in Utrecht.
Oper

Venceslao (HWV A4) – Konzertante Aufführung

Deutsche Erstaufführung
Pasticcio von G. F. Händel, mit Musik von G. Giacomelli, J. A. Hasse, N. Porpora, G. Porta, L. Vinci, A. Lotti und G. M. Orlandini

Musikalische Leitung: Leo Duarte
Solisten: Nicholas Pritchard (Venceslao), Galina Averina (Erenice), Maria Ostroukhova (Ernando), Michal Czerniawski (Casimiro), Helen Charlston (Lucinda), Christopher Jacklin (Alessandro, Gismondo)
Opera Settecento


Zum dritten Mal kehrt nach den großen Erfolgen in den letzten Jahren das britische Orchester Opera Settecento unter der energetischen Leitung von Leo Duarte nach Halle zurück. Mit „Venceslao“ wird ein weiteres Pasticcio Händels als deutsche Erstaufführung aus der Vergessenheit gehoben. Bei der Oper handelt es sich um ein Werk, in dem Händel (oder war es der Impressario Heidegger oder beide gemeinsam?) auf Arien verschiedener Komponisten zurückgriff. Entstanden ist ein spannender Stilpluralismus und ein „Best of“ der italienischen Oper aus dem ersten Drittel des 18. Jahrhunderts. Diese musikalische Perle hebt neben der Opera Settecento als Kooperationspartner das London Handel Festival.
Die von ihm durchgeführte Handel Singing Competition bildet für die konzertante Aufführung das Reservoir noch wenig bekannter, aber hervorragender junger Vokalsolisten. Wie in den vergangenen Jahren sollte man diese Neuentdeckungen von Musik und musikalischen Talenten nicht versäumen.

In Kooperation mit dem London Handel Festival

Tickets: 40, 30 €

Mit freundlicher Unterstützung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

Führung vor dem Konzert: Weltwissen um 1700 (Führung dt./engl.) // 14.00 Uhr // Franckesche Stiftungen, Kunst- und Naturalienkammer // Veranstalter: Franckesche Stiftungen // Tickets: Besucher mit Konzertkarte haben freien Eintritt, nur 2,00 € Führungszuschlag im Infozentrum im Francke-Wohnhaus // Dauer ca. 40 Minuten
Freiluft/Open-Air

Abschlusskonzert mit Feuerwerk:
Von lustigen und anderen Weibern

Werke von O. Nicolai, G. F. Händel, F. Mendelssohn Bartholdy und A. Sullivan

Musikalische Leitung: Peter Kopp
Vocal Concert Dresden, Chor der Evangelischen Hochschule für Kirchenmusik, Staatskapelle Halle


Tickets: 35 € – freie Platzwahl, Familienticket: 10 € für 1 Kind bis 14 Jahre in Begleitung eines voll zahlenden Erwachsenen

Zum Abschluss erklingt noch einmal geballte Frauen-Power. Freuen Sie sich auf eine breite Palette von großen Emotionen, auf den beschwingt-feierlichen Einzug der legendären Königin von Saba, auf die Tragödie der machtbesessenen Tyrannin Athalia und auf Shakespeares lustige Weiber aus Windsor.
Traditionell endet das große Abschlusskonzert, das seit 1952 in der romantischen Galgenbergschlucht stattfindet, mit Händels „Feuerwerksmusik“ und einem spektakulären Höhenfeuerwerk. Auch in diesem Jahr obliegt der Staatskapelle Halle die musikalische Gestaltung. Zum ersten Mal tritt Peter Kopp, der neue
Rektor der Evangelischen Hochschule für Kirchenmusik Halle (Saale), bei den Festspielen in Erscheinung. Durch seine Tätigkeiten beim Dresdner Kreuzchor und dem Vocal Concert verfügt er über große Erfahrungen für Chor- und Barockmusik. Bei diesem glanzvollen Abschluss der Händel-Festspiele springen spätestens dann tausende Besucher begeistert auf, wenn am Sternenhimmel die farbprächtigen Raketen in die Höhe steigen.
Ereignisse / Kinderprogramm Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar Weimar, Platz der Demokratie 2/3
Ereignisse / Festival Montalbâne Festival für mittelalterliche Musik Goseck, Burgstraße 53
Ereignisse / Festival Bayreuther Osterfestival Bayreuth, Bindlacher Str. 10
Ereignisse / Konzert Internationale Carl-Loewe-Gesellschaft Wettin-Löbejün, Am Kirchof 2
Ereignisse / Konzert Händelfestspiele Halle Halle, Große Nikolaistraße 5
Ereignisse / Tanz euro-scene Leipzig Leipzig, Gottschedstraße 16
Ereignisse / Show Krystallpalast Varieté Leipzig Leipzig, Magazingasse 4
Ereignisse / Kulturveranstaltung Verein DAS JAGDHAUS Kössern, Dorfstraße 1
Ereignisse / Konzert Merseburger Orgeltage Merseburg, Große Ladegast Orgel im Dom zu Merseburg
Ereignisse / Kulturveranstaltung Schaubühne Lindenfels Leipzig Leipzig, Karl-Heine-Straße 50
Ereignisse / Festival F-Stop-Leipzig Leipzig, Karl-Heine Str. 61
Ereignisse / Kulturveranstaltung naTo e.V. Leipzig, Karl-Liebknecht-Str. 46
Ereignisse / Symposium Künstlergut Prösitz Ute Hartwig-Schulz Grimma, Prösitz 1
Ereignisse / Kulturveranstaltung MÜHLSTRASSE 14 e.V. Soziokulturelles Zentrum Leipzig, Mühlstr. 14

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