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Händel-Festspiele Halle (Saale)

"FREMDE WELTEN"
vom 25.5. bis 10.6.2018


Weltstars zu Gast in Halle

Vom 25. Mai bis zum 10. Juni 2018 ist Halle an der Saale wieder Schauplatz der glanzvollen Händel-Festspiele. Unter dem Motto „Fremde Welten“ werden über 100 Veranstaltungen in der Geburtsstadt des Komponisten und der Umgebung stattfinden.

Mit der Neuproduktion von „Berenice, Regina d’Egitto“ schließt sich nach fast 100 Jahren die letzte Repertoirelücke: In der Heimatstadt des Komponisten werden alle seine 42 Opernwerke erklungen sein, nachdem mit „Orlando“ die Händel-Opern-Renaissance in Halle im Jahr 1922 begann. Die Premiere von „Berenice, Regina d’Egitto“ wird nach der Hallischen Händel-Ausgabe aufgeführt – genau wie acht weitere Werke. Die Festspiele präsentieren acht Opern, drei weitere szenische Aufführungen, drei Oratorien, sechs Festkonzerte und mehrere genreübergreifende Veranstaltungen. Hier treffen sich die Stars der internationalen Barockmusikszene. Live zu erleben sind u. a. die mehrmalige ECHO Klassik- und Grammy-Gewinnerin Joyce DiDonato, die Sopranistin Julia Lezhneva, die Mezzosopranistin Magdalena Kožená, die Altistin Nathalie Stutzmann sowie der Countertenor Max Emanuel Cencic. Für musikalischen Hochgenuss sorgen darüber hinaus international renommierte Ensembles wie „Il Pomo d’oro unter der musikalischen Leitung von Maxim Emelyanychev, John Butt mit dem Dunedin Consort und das La Cetra Barockorchester unter der Leitung von Andrea Marcon. Wie in den vergangenen Jahren werden auch wieder Brücken zu anderen Musikgenres wie dem Jazz sowie der elektronischen Musik und der Rockmusik geschlagen.
Im nächsten Jahr wird im historischen Goethe-Theater Bad Lauchstädt, welches nun schon seit 50 Jahren Spielstätte der Händel-Festspiele ist, das Prager Barockensemble Musica Florea das Opern-Pasticcio „Muzio Scevola” HWV 13 auf die Bühne bringen. Dabei ist „Muzio Scevola” erstmals seit dem 18. Jahrhundert in einer szenischen Gesamtaufführrung zu erleben. Händels „Oreste“ HWV A11 wird vom Bach Consort Wien mit Rubén Dubrovsky und ausgezeichnete Solisten in einer Produktion der Kammeroper des Theaters an der Wien im Carl-Maria-von-Weber-Theater in Bernburg aufgeführt.

Des Weiteren werden wir die Zusammenarbeit mit dem London Handel Festival ausbauen. Die „Handel Singing Competition“ hat schon manche internationale Gesangskarriere hervorgebracht. Erstmalig stellen sich zwei Preisträger des Gesangwettbewerbes 2017 in einem Lunch-Konzert im Händel-Haus in Halle vor. Der Eintritt ist kostenfrei – wie bei einer Vielzahl von Veranstaltungen bei den Händel-Festspielen im kommenden Jahr. So dürfen sich Besucher auf die nun mittlerweile 16. Orgelnacht, auf ein Nachtkonzert, auf die Internationale Wissenschaftliche Konferenz, auf Vorträge zu ausgewählten Veranstaltungen, auf „Handel for Brass“ auf dem Domplatz und auf das Fest für die ganze Familie im Hof des Händel-Hauses freuen, ohne dafür Eintritt zu bezahlen.

Den „Händel-Preis der Stadt Halle, vergeben durch die Stiftung Händel-Haus“, des Jahres 2018, erhält die US-amerikanische Mezzosopranistin Joyce DiDonato.

Das vollständige Programm finden Sie unter: www.haendelhaus.de.

Tickets: Tel. +49(0)345/5652706, www.haendelhaus.de und an allen CTS-Eventim-Verkaufsstellen

Kontakt

Händel-Festspiele Halle (Saale)
Veranstalter: Stiftung Händel-Haus
Große Nikolaistraße 5
D-06108 Halle (Saale)

Fax: +49 (0)345-500 90 416

 

Telefonische Ticketbestellung für die Händel-Festspiele über TIM Ticket
Telefon: 49 (0) 345 / 565 27 06
Montag bis Freitag: 7 bis 19 Uhr
Samstag: 7 bis 14 Uhr
Weitere Bestellmöglichkeiten bietet Ihnen unser Ticketservice!
Fest

Feierstunde am Händel-Denkmal

Open Air

Musikalische Leitung: Clemens Flämig
Chöre: Stadtsingechor zu Halle, Pfeiferstuhl Music Halle, Salzwirker-Brüderschaft im Thale zu Halle, Kammerorchester der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Tickets: freier Eintritt
Konzert

Carillonkonzert

Open Air am Roten Turm

Veranstalter: Stadtmuseum Halle

Tickets: freier Eintritt
Konzert

16. Orgelnacht

19.00 Uhr - Dom zu Halle
Gerhard Noetzel an der Stephani-Orgel von 1799

20.00 Uhr - St. Moritzkirche
Thorsten Pech an der Sauer-Orgel von 1925

21.00 Uhr - Konzerthalle Ulrichskirche
Martin Stephan an der Sauer-Orgel von 1980

22.00 Uhr - Marktkirche zu Halle
Irénée Peyrot an der Reichel-Orgel von 1664

Tickets: freier Eintritt
freie Platzwahl
Konzert

Festliche Eröffnung der Händel-Festspiele

Premiere

Berenice, Regina d‘Egitto HWV 38
Oper von G. F. Händel

Musikalische Leitung: Jörg Halubek
Inszenierung: Jochen Biganzoli
Bühne: Wolf Gutjahr
Kostüme: Katharina Weissenborn
Händelfestspielorchester Halle

Erstaufführung in italienischer Originalsprache mit deutschen Übertiteln nach der Hallischen Händel-Ausgabe Eine

Für die Saison 1736/37 am königlichen Theater Covent Garden widmete sich Händel der historisch überlieferten ägyptischen Königin Kleopatra Berenike III., die aufgrund machtpolitischer Interessen Roms in Kleinasien mit ihrem römisch assimilierten Stiefsohn verheiratet worden sein soll. Irrtümer, Missverständnisse, Rache, Macht und Liebe finden in Händels einfallsreicher Musik voller subtiler Wendungen ihren Ausdruck und erzeugen stark umrissene und psychologisch ausgeleuchtete Charaktere. Jörg Halubek übernimmt erstmals die musikalische Leitung der Festspielproduktion an der Oper Halle. Er dirigierte bereits Aufführungen von barocken Werken am Staatstheater Kassel oder bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik 2017. Mit der Aufführung der Rarität „Berenice, Regina d’Egitto“ ist das Ziel erreicht: Alle Opern Händels wurden dann bei den Händel-Festspielen in Halle gespielt.

Veranstaltung der Theater, Oper und Orchester GmbH Halle

Tickets: 75, 60, 45 €
Konzert

Händel, der vertraute Fremde

Festvortrag: Prof. Dr. Thomas Seedorf (Karlsruhe)

Tickets: freier Eintritt
freie Platzwahl

in German only
Konzert

Georg-Friedrich-Händel-Gesellschaft e. V.

Öffentliche Mitgliederversammlung

Tickets: freier Eintritt
freie Platzwahl
Exkursion

Busfahrt Halle-Bad Lauchstädt

zu Parnasso in festa HWV 73 (VA 2)

Abfahrt: Hallmarkt, 13:30 Uhr
Buslinie 102

Busticket nur im Vorverkauf in Verbindung mit der Eintrittskarte erhältlich.

Tickets: 8 € (Teilnehmerzahl begrenzt)
Führung

Fremde Welten - nahe Welten

Kuratorenführung mit Dr. Claus Veltmann durch die Jahresausstellung „Von Halle in die Welt“ und die barocke Kunst- und Naturalienkammer der Franckeschen Stiftungen

Dauer: ca. 45 Minuten

Tickets: 6 € zzgl. 2 € Führungszuschlag
in German only
Oper

Parnasso in festa

HWV 73 - Serenata von G. F. Händel

Premiere

Musikalische Leitung: Wolfgang Katschner
Regie: Sigrid T’Hooft
Ausstattung: Niels Badenhop
Solisten: Riccardo Angelo Strano (Apollo), Hanna Herfurtner (Clio), Julia Böhme (Calliope) u. a.
Lautten Compagney Berlin


Erstaufführung in italienischer Originalsprache mit deutschen Übertiteln nach der Hallischen Händel-Ausgabe

Händels Serenata ist Amüsement und Unterhaltung pur, die auch heute noch als ein multimediales Ereignis fasziniert. „Parnasso in festa“ lebt von der Inszenierung barocker Pracht, die im historischen Ambiente des Goethe-Theaters besonders gut zur Geltung kommt. Die international erfolgreiche Spezialistin für barocken Tanz und Gestik Sigrid T‘Hooft hat in den vergangenen Jahren mit ihren Inszenierungen im Stil des 18. Jahrhunderts in ganz Europa für großes Aufsehen gesorgt. In „Parnasso in festa“ lässt sie die Hochzeitsfeier der glücklichen Vermählung von Thetis und Peleus auf dem Berg der Musen, dem Parnass, in historischer Aufführungspraxis erneut auferstehen. Unter der bewährten Leitung von Händel-Preisträger Wolfgang Katschner und der renommierten Lautten Compagney Berlin wird es wieder einmal im Goethe-Theater zu einer prächtigen Aufführung für alle Händel-Liebhaber und Opern-Enthusiasten kommen!

In Kooperation mit der Lautten Compagney Berlin und dem Goethe-Theater Bad Lauchstädt

Tickets: 75, 60 €, 30 € Hörplatz

Das Ticket berechtigt am Konzerttag von 10.00 bis 18.00 Uhr zum freien Eintritt in die Dauerausstellungen „Neues Schillerhaus” und „Badegeschichte im Douche-Pavillon”.
Oper

Ormisda v

HWV A3 - Musik von L. Vinci, J. A. Hasse, G. M. Orlandini in der Bearbeitung von G. F. Händel

Konzertante Aufführung

Musikalische Leitung: Leo Duarte
Solisten: Marie Lys (Artenice), Hugo Hymes (Ormisda), Maria Ostroukhova (Arsace), Nicholas Mogg (Erismeno), Ciara Hendrick (Palmira), Tom Verney (Cosroe)
Opera Settecento

Deutsche Erstaufführung in italienischer Originalsprache

Die Geschichte stammt aus dem Orient. Bereits in der Sammlung „Tausendundeine Nacht“ finden sich die realen Vorbilder aus der persischen Geschichte, die im Libretto des „Ormisda“, König von Persien, von A. Zeno eine Rolle spielen. Sie diente auch als Vorlage für Händels Bearbeitung um 1730. Nach dem umjubelten DeutschlandDebüt 2017 in Halle, als das Ensemble Opera Settecento das Publikum mit seiner sehr emotionalen Spielweise in den Bann zog, kehren die Briten erneut nach Halle zurück. Zum zweiten Mal erweckt das Orchester, eines der bemerkenswerten jungen Ensembles der Alten Musik in England, unter der Leitung von Leo Duarte ein unbekanntes Händel-Pasticcio zum Leben. Ihr Spiel auf historischen Instrumenten wird mit fantasievoller und mitreißender Musizierkunst sowie stilgerechten wie musikalisch faszinierenden Interpretationen verknüpft. Vokale Unterstützung erfahren die Musiker durch ein großartiges, junges Solistenensemble, darunter Preisträger der Londoner Handel Singing Competition vergangener Jahre.

In Kooperation mit dem London Handel Festival

Tickets: 40, 30 €
Kinderprogramm

Familien-Barockfest

Open Air

Veranstalter: Hallesche Wohnungsgesellschaft mbH

Tickets: freier Eintritt
Exkursion

Busfahrt Bad Lauchstädt-Halle

zu Parnasso in festa HWV 73 (VA 2)

Abfahrt Goethe-Theater, 17:00 Uhr
Buslinie 202

Busticket nur im Vorverkauf in Verbindung mit der Eintrittskarte erhältlich.

Tickets: 8 € (Teilnehmerzahl begrenzt)
Konzert

Handel for Brass

Open Air

im Rahmen des Familien-Barockfestes
Sachsen-Anhalt-Brass – Die Mitteldeutschen Bläsersolisten

Bereits zum dritten Mal veranstaltet die HWG im Rahmen der HändelFestspiele das bei Jung und Alt beliebte Barock-Familienfest. Als Endund Höhepunkt erklingt dabei ein ganz besonderes Konzert. Mit der Sachsen-Anhalt-Brass – Die Mitteldeutschen Bläsersolisten spielt eine Vereinigung von herausragenden Musikern aus Mitteldeutschland. Jeder Einzelne gehört auf seinem Instrument zu den führenden Virtuosen ihrer Orchester. Aber gerade weil sie allesamt künstlerisch ihren eigenen und höchst erfolgreichen Weg gehen, ist es umso eindrucksvoller, sie zum Blechbläserensemble vereint zu erleben.

Tickets: freier Eintritt

Mit freundlicher Unterstützung der Halleschen Wohnungsgesellschaft mbH
Konzert

Festkonzert mit Joyce DiDonato

In Krieg und Frieden – Harmonie durch Musik

Joyce DiDonato

Musikalische Leitung: Maxim Emelyanychev (Cembalo)
Solistin: Joyce DiDonato (Mezzosopran)
Choreografie und Tanz: Manuel Palazzo
Konzept und Regie: Ralf Pleger
Lichtdesign: Henning Blum
Videodesign: Yousef Iskandar
Kostüme: Vivienne Westwood
Il Pomo d’oro


Musik von H. Purcell, N. Jommelli, C. Gesualdo, A. Pärt, G. F. Händel u.a.

„Egal in welcher Lage, bei welchen Sprüngen, in welcher Geschwindigkeit und Lautstärke: Die Sängerin macht ihre Stimme zu einem edlen Instrument, an dessen Wohlklang man sich nicht satt hören kann.“ (Fono Forum, Dezember 2016) Seit vielen Jahren ist Joyce DiDonato eine der erfolgreichsten Sängerinnen unserer Zeit. Die mehrfache ECHO Klassik-Preisträgerin ist nicht nur regelmäßig an den großen Opernhäusern von New York bis London zu Gast, sondern setzt auch mit ihren Konzertprogrammen außergewöhnliche Akzente: In Roben der britischen Punkqueen Vivienne Westwood singt sie mit emotionaler Kraft von Krieg und Frieden, beleuchtet mit Hilfe der barocken Werke die beiden Seiten der menschlichen Seele, die wir alle in uns haben. Begleitet wird die US-Amerikanerin vom Barockensemble Il Pomo d’oro unter der Leitung von Maxim Emelyanychev, dessen Konzert „Carnevale 1729“ im vergangenen Jahr noch in bester Erinnerung sein dürfte. Im Rahmen des Konzertes wird Joyce DiDonato der Händel-Preis der Stadt Halle (Saale), vergeben durch die Stiftung Händel-Haus, überreicht. Der Preis ist ein undotierter Ehrenpreis.

Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

Tickets: 55, 40, 30, 25, 20 €
Jazz

Dieter Ilg: Mein Händel

Jazz Arrangement

Dieter Ilg (Bass)
Rainer Böhm (Klavier)
Patrice Héral (Drums)


Dieter Ilg zeigt erstmals im vertrauten Zusammenspiel mit Rainer Böhm und Patrice Héral seine Sicht auf G. F. Händel. Dass Jazz-Adaptionen eine bereichernde Erfahrung jenseits des üblichen Crossovers sein können, hat Ilg schon bestens für Beethoven, Verdi und Wagner bewiesen. Für „Mein Beethoven“ und „Parsifal“ wurden er und sein Trio mit dem ECHO Jazz ausgezeichnet. Nun folgt die Erstaufführung von „Mein Händel“ als gemeinsames Auftragswerk der HändelFestspiele Göttingen und Halle. Aus Sicht des modernen Jazz des 21. Jahrhunderts bereichern die Musiker in bester Jazzmanier mit harmonischen Wechsel und rhythmischer Vielfalt die Werke Händels. Das verspricht einen virtuosen Hörgenuss.

Tickets: 20 €
15 € Studenten
freie Platzwahl

In Kooperation mit den Internationalen Händel-Festspielen Göttingen
Gottesdienst

Festgottesdienst

Tickets: freier Eintritt
Konzert

Festkonzert mit Sophie Karthäuser

Musikalische Leitung: Andreas Spering
Solistin: Sophie Karthäuser (Sopran)
Capella Augustina


Werke von G. F. Händel

Die belgische Sopranistin Sophie Karthäuser begeistert seit Jahren ihr Publikum in ganz Europa. Sie hat sich nicht nur als Opernsängerin, sondern besonders auch mit ausgeklügelten Konzert- und Liedprogrammen einen exzellenten Ruf bei Publikum und Kritik ersungen. Sie unternimmt ausgedehnte internationale Tourneen und tritt mit den bedeutendsten Klangkörpern der Welt auf. Begleitet wird sie in Halle von der Capella Augustina, dem Orchester der Brühler Schlosskonzerte. Seit 1996 wird es von Andreas Spering geleitet. Im Konzert wechseln bekannte Arien aus Opern und ausgewählte Concerti grossi von G. F. Händel, die von Sophie Karthäuser und der Capella Augustina mit hoher Ausdruckskraft und klanglicher Vielfalt auf die Bühne gebracht werden.

Tickets: 30 €
freie Platzwahl
Führung

Durch mühsames Reisen erlangtes Renommee

Hallische Musikerbiografien zwischen Migration und Sesshaftigkeit

Sonderführung durch die Ausstellung „Musikstadt Halle“:
Dr. Konstanze Musketa (Stiftung Händel-Haus)

Tickets: 7 €
in German only

Teilnehmerzahl begrenzt
Reservierung bis 15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn möglich
Exkursion

Busfahrt Halle-Bad Lauchstädt

zu Parnasso in festa HWV 73 (VA 7)

Abfahrt Hallmarkt, 13.30 Uhr
Buslinie 107

Busticket nur im Vorverkauf in Verbindung mit der Eintrittskarte erhältlich.

Tickets: 8 € (Teilnehmerzahl begrenzt)
Oper

Parnasso in festa

HWV 73 - Serenata von G. F. Händel

Musikalische Leitung: Wolfgang Katschner
Regie: Sigrid T’Hooft
Ausstattung: Niels Badenhop
Solisten: Riccardo Angelo Strano (Apollo), Hanna Herfurtner (Clio), Julia Böhme (Calliope) u. a.
Lautten Compagney Berlin


Erstaufführung in italienischer Originalsprache mit deutschen Übertiteln nach der Hallischen Händel-Ausgabe

Händels Serenata ist Amüsement und Unterhaltung pur, die auch heute noch als ein multimediales Ereignis fasziniert. „Parnasso in festa“ lebt von der Inszenierung barocker Pracht, die im historischen Ambiente des Goethe-Theaters besonders gut zur Geltung kommt. Die international erfolgreiche Spezialistin für barocken Tanz und Gestik Sigrid T‘Hooft hat in den vergangenen Jahren mit ihren Inszenierungen im Stil des 18. Jahrhunderts in ganz Europa für großes Aufsehen gesorgt. In „Parnasso in festa“ lässt sie die Hochzeitsfeier der glücklichen Vermählung von Thetis und Peleus auf dem Berg der Musen, dem Parnass, in historischer Aufführungspraxis erneut auferstehen. Unter der bewährten Leitung von Händel-Preisträger Wolfgang Katschner und der renommierten Lautten Compagney Berlin wird es wieder einmal im Goethe-Theater zu einer prächtigen Aufführung für alle Händel-Liebhaber und Opern-Enthusiasten kommen!

In Kooperation mit der Lautten Compagney Berlin und dem Goethe-Theater Bad Lauchstädt

Tickets: 75, 60 €, 30 € Hörplatz

Das Ticket berechtigt am Konzerttag von 10.00 bis 18.00 Uhr zum freien Eintritt in die Dauerausstellungen „Neues Schillerhaus” und „Badegeschichte im Douche-Pavillon”.
Oper

Samson

HWV 57 - Oratorium von G. F. Händel

„Samson“ zählte im 18. Jahrhundert zu den am meisten aufgeführten Werken Händels, was wohl auf den populären alttestamentlichen Stoff des Librettos und an Händels meisterhafter Gestaltung der Arien und Chöre zurückzuführen ist. Er komponierte das Oratorium unmittelbar nach Abschluss des „Messiah“. Die Uraufführung fand 1743 im Covent Garden Theatre in London statt, wobei in der jüngsten Händel-Forschung diskutiert wird, ob diese möglicherweise in einer solistischen Vokalbesetzung stattfand.

Der englische Organist, Cembalist und Musikhistoriker John Butt wird weltweit für seine historisch authentischen Interpretationen des Händel’schen Werkes und besonderer Werkfassungen geschätzt. Unter seiner musikalischen Leitung ist das führende schottische Dunedin Consort bekannt für seine viel beachteten Aufführungen und Einspielungen. Mit Preisen und hervorragenden Kritiken ausgezeichnet, eroberte es von Schottland aus die Festivalbühnen der Welt. Auch in Halle sorgte das Ensemble mehrfach für Furore, u.a. mit dem solistisch besetzten „Messiah“ der Dubliner Fassung. Nun widmet es sich erstmalig der solistischen Aufführung des „Samson“.

Musikalische Leitung: John But
Solisten: Joshua Ellicot (Samson), Sophie Bevan (Delilah), Sonia Prina (Micah), Matthew Brook (Manoah)
Dunedin Consort

Erstaufführung der solistischen Fassung von 1743 nach der Hallischen Händel-Ausgabe

Tickets: 50, 35, 25 €
Exkursion

Busfahrt Bad Lauchstädt-Halle

zu Parnasso in festa HWV 73 (VA 7)

Abfahrt Goethe-Theater, 17:00 Uhr
Buslinie 207

Busticket nur im Vorverkauf in Verbindung mit der Eintrittskarte erhältlich.
Tickets: 8 € (Teilnehmerzahl begrenzt)
Oper

Berenice, Regina d‘Egitto

HWV 38 - Oper von G. F. Händel

Für die Saison 1736/37 am königlichen Theater Covent Garden widmete sich Händel der historisch überlieferten ägyptischen Königin Kleopatra Berenike III., die aufgrund machtpolitischer Interessen Roms in Kleinasien mit ihrem römisch assimilierten Stiefsohn verheiratet worden sein soll. Irrtümer, Missverständnisse, Rache, Macht und Liebe finden in Händels einfallsreicher Musik voller subtiler Wendungen ihren Ausdruck und erzeugen stark umrissene und psychologisch ausgeleuchtete Charaktere. Jörg Halubek übernimmt erstmals die musikalische Leitung der Festspielproduktion an der Oper Halle. Er dirigierte bereits Aufführungen von barocken Werken am Staatstheater Kassel oder bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik 2017. Mit der Aufführung der Rarität „Berenice, Regina d’Egitto“ ist das Ziel erreicht: Alle Opern Händels wurden dann bei den Händel-Festspielen in Halle gespielt.

Musikalische Leitung: Jörg Halubek
Inszenierung: Jochen Biganzoli
Bühne: Wolf Gutjahr
Kostüme: Katharina Weissenborn
Händelfestspielorchester Halle Erstaufführung in italienischer Originalsprache mit deutschen Übertiteln nach der Hallischen Händel-Ausgabe Eine Veranstaltung der Theater, Oper und Orchester GmbH Halle

Tickets: 75, 60, 45 €
Konzert

Ungeschrieben: Händel und die Improvisation

Musikalische Leitung: Martin Erhardt (Blockflöte, Cembalo)
Ensemble all’improvviso


Kantaten und Instrumentalmusik von G. F. Händel

Im 17. und 18. Jahrhundert war es üblich, ausgehend von melodischen Floskeln erfindungsreich zu improvisieren. Das Ensemble all‘improvviso um Martin Erhardt hat sich die Wiederbelebung des Improvisatorischen zur Aufführung barocker Musik auf die Fahne geschrieben und steht somit für eine Verschmelzung von historisch inspirierter Improvisationstechnik mit der notierten Musik. So verbinden die Musiker höchste musikalische Lebendigkeit mit einer präzise recherchierten Aufführungspraxis und lassen 300 Jahre alte Musik nicht mehr alt, sondern lebendig, frisch und für jedes Konzert neu erklingen.

Tickets: 25 €, 15 € Studenten
Gespräch

Musikalische Migrationsbewegungen

Musik & Musiker aus der Fremde 1650-1750

Internationale Wissenschaftliche Konferenz

Veranstalter: Institut für Musik, Medien- und Sprechwissenschaft, Abteilung Musikwissenschaft der Martin-Luther-Universität Halle Wittenberg gemeinsam mit der Stiftung Händel-Haus und der GeorgFriedrich-Händel-Gesellschaft e. V.

Kompetente Wissenschaftler aus mehreren europäischen Ländern sowie aus den USA nähern sich dem Thema der musikalischen Migrationsbewegungen aus verschiedenen Blickwinkeln und stellen ihre neuesten Forschungsergebnisse vor. Die Konferenz möchte dazu anregen, die Chancen, aber auch Konflikte und Herausforderungen neu zu beleuchten, die aus den musikalischen Migrationsbewegungen innerhalb Europas im Zeitraum zwischen 1650 und 1750 hervorgingen. Zugleich soll dazu beigetragen werden, die Person Händels in ihrer Symptomatik und Besonderheit innerhalb dieser Bewegungen neu zu verorten.

Tickets: freier Eintritt, freie Platzwahl
Exkursion

Busfahrt Halle-Bad Lauchstädt

zu Parnasso in festa HWV 73 (VA 11)

Abfahrt Hallmarkt, 18:00 Uhr
Buslinie 111

Busticket nur im Vorverkauf in Verbindung mit der Eintrittskarte erhältlich.

Tickets: 8 € (Teilnehmerzahl begrenzt)
Oper

Parnasso in festa

HWV 73 - Serenata von G. F. Händel

Musikalische Leitung: Wolfgang Katschner
Regie: Sigrid T’Hooft
Ausstattung: Niels Badenhop
Solisten: Riccardo Angelo Strano (Apollo), Hanna Herfurtner (Clio), Julia Böhme (Calliope) u. a.
Lautten Compagney Berlin


Erstaufführung in italienischer Originalsprache mit deutschen Übertiteln nach der Hallischen Händel-Ausgabe In Kooperation mit der Lautten Compagney Berlin und dem Goethe-Theater Bad Lauchstädt

Händels Serenata ist Amüsement und Unterhaltung pur, die auch heute noch als ein multimediales Ereignis fasziniert. „Parnasso in festa“ lebt von der Inszenierung barocker Pracht, die im historischen Ambiente des Goethe-Theaters besonders gut zur Geltung kommt. Die international erfolgreiche Spezialistin für barocken Tanz und Gestik Sigrid T‘Hooft hat in den vergangenen Jahren mit ihren Inszenierungen im Stil des 18. Jahrhunderts in ganz Europa für großes Aufsehen gesorgt. In „Parnasso in festa“ lässt sie die Hochzeitsfeier der glücklichen Vermählung von Thetis und Peleus auf dem Berg der Musen, dem Parnass, in historischer Aufführungspraxis erneut auferstehen. Unter der bewährten Leitung von Händel-Preisträger Wolfgang Katschner und der renommierten Lautten Compagney Berlin wird es wieder einmal im Goethe-Theater zu einer prächtigen Aufführung für alle Händel-Liebhaber und Opern-Enthusiasten kommen!

Tickets: 75,60 €, 30 € Hörplatz

Das Ticket berechtigt am Konzerttag von 10.00 bis 18.00 Uhr zum freien Eintritt in die Dauerausstellungen „Neues Schillerhaus” und „Badegeschichte im Douche-Pavillon”.
Konzert

Wassermusik

musikalische Bootsfahrt

Nicht nur im 18. Jahrhundert genoss es König Georg I. ins Boot zu steigen, um Lustfahrten auf der Themse zu machen. Natürlich durften dabei musikalische Aufführungen nicht fehlen. Und so machen wir es auch. Mit der MS Händel 2 geht es durch das romantische Saaletal. An Bord sorgt das Ensemble skypia Brass für eine vergnügliche musikalische Reise. Es bietet in seinen Konzerten den gesamten musikalischen Spannungsbogen eines modernen Blechbläserensembles und unterhält mit musikalischen Bearbeitungen bekannter Melodien.

skypia Brass
Boarding 18.30 Uhr

Tickets: 35 €, freie Platzwahl
Konzert

Nostalgia: Das Meer der Erinnerungen

Nihan Devecioğlu (Gesang)
Friederike Heumann (Viola da gamba)
Xavier Díaz-Latorre (Theorbe, Barockgitarre)


Werke von F. Cavalli, A. Grandi, D. Ortitz u. a.

Von einer besonderen Vielfalt zeugt die Barockmusik des Mittelmeerraumes, die seit jeher eine große Verbreitung fand und auf Schiffen in die Häfen der damaligen Metropolen gelangte. Dabei spielte die Republik Venedig als wichtigster Umschlagplatz und Schmelztiegel der Kulturen eine bedeutende Rolle. Im Konzert erklingen neben Barockmusik die traditionelle Musik der Sepharden, Gesänge aus Italien, Griechenland und Armenien sowie portugiesischer Fado. Die Viola da gamba als das Instrument feinster Empfindungen wird hier geerdet durch traditionelle Musik des Mittelmeerraumes: Friederike Heumann und die türkische Sängerin Nihan Deveciogˇlu erkunden gemeinsam mit dem Gitarristen Xavier Díaz-Latorre neue Ausdrucksformen mediterraner Klangwelten.

Tickets: 25 €, freie Platzwahl
Exkursion

Busfahrt Bad Lauchstädt-Halle

zu Parnasso in festa HWV 73

Abfahrt Goethe-Theater, 21:30 Uhr
Buslinie 211

Busticket nur im Vorverkauf in Verbindung mit der Eintrittskarte erhältlich.

Tickets: 8 € (Teilnehmerzahl begrenzt)
Oper

Parnasso in festa

HWV 73 - Serenata von G. F. Händel

Händels Serenata ist Amüsement und Unterhaltung pur, die auch heute noch als ein multimediales Ereignis fasziniert. „Parnasso in festa“ lebt von der Inszenierung barocker Pracht, die im historischen Ambiente des Goethe-Theaters besonders gut zur Geltung kommt. Die international erfolgreiche Spezialistin für barocken Tanz und Gestik Sigrid T‘Hooft hat in den vergangenen Jahren mit ihren Inszenierungen im Stil des 18. Jahrhunderts in ganz Europa für großes Aufsehen gesorgt. In „Parnasso in festa“ lässt sie die Hochzeitsfeier der glücklichen Vermählung von Thetis und Peleus auf dem Berg der Musen, dem Parnass, in historischer Aufführungspraxis erneut auferstehen. Unter der bewährten Leitung von Händel-Preisträger Wolfgang Katschner und der renommierten Lautten Compagney Berlin wird es wieder einmal im Goethe-Theater zu einer prächtigen Aufführung für alle Händel-Liebhaber und Opern-Enthusiasten kommen!

Musikalische Leitung: Wolfgang Katschner
Regie: Sigrid T’Hooft
Ausstattung: Niels Badenhop
Solisten: Riccardo Angelo Strano (Apollo), Hanna Herfurtner (Clio), Julia Böhme (Calliope) u. a.
Lautten Compagney Berlin Erstaufführung in italienischer Originalsprache mit deutschen Übertiteln nach der Hallischen Händel-Ausgabe In Kooperation mit der Lautten Compagney Berlin und dem Goethe-Theater Bad Lauchstädt

Tickets: 75, 60 €, 30 € Hörplatz
Das Ticket berechtigt am Konzerttag von 10.00 bis 18.00 Uhr zum freien Eintritt in die Dauerausstellungen „Neues Schillerhaus” und „Badegeschichte im Douche-Pavillon”.
Gespräch

Musikalische Migrationsbewegungen

Musik & Musiker aus der Fremde 1650-1750

Zweiter Tag der Internationalen Wissenschaftlichen Konferenz

Kompetente Wissenschaftler aus mehreren europäischen Ländern sowie aus den USA nähern sich dem Thema der musikalischen Migrationsbewegungen aus verschiedenen Blickwinkeln und stellen ihre neuesten Forschungsergebnisse vor. Die Konferenz möchte dazu anregen, die Chancen, aber auch Konflikte und Herausforderungen neu zu beleuchten, die aus den musikalischen Migrationsbewegungen innerhalb Europas im Zeitraum zwischen 1650 und 1750 hervorgingen. Zugleich soll dazu beigetragen werden, die Person Händels in ihrer Symptomatik und Besonderheit innerhalb dieser Bewegungen neu zu verorten.

Tickets: freier Eintritt, freie Platzwahl

Veranstalter: Institut für Musik, Medien- und Sprechwissenschaft, Abteilung Musikwissenschaft der Martin-Luther-Universität Halle Wittenberg gemeinsam mit der Stiftung Händel-Haus und der Georg Friedrich-Händel-Gesellschaft e. V.
Vortrag

Chandos Concert

HWV 281 - Einführungsvortrag

Dr. Erik Dremel, Theologische Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

ca. 30 Minuten

Tickets: freier Eintritt, freie Platzwahl
Konzert

Chandos Concert

HWV 281 - Werke von G. F. Händel

Auf Einladung von James Brydges, Earl of Carnavon, des späteren Duke of Chandos und wichtigster Gönner des Komponisten, hielt sich Händel von 1717 bis 1719 in Cannons auf. Auf dem Landsitz
Cannons nahe London unterhielt er eine eigene Kapelle und versammelte eine Reihe Künstler. Hier komponierte Händel einige sehr bemerkenswerte Werke, die im Konzert erklingen werden. Darunter das äußerst selten zu hörende Chandos Te Deum HWV 281. Dieses zu Unrecht fast vergessene Werk ist gerade in der Hallischen HändelAusgabe erschienen. Als ausgewiesene Händel-Spezialisten sind das London Handel Orchestra unter der Leitung von Adrian Butterfield die erste Wahl für dieses anspruchsvolle Repertoire und entführt Sie musikalisch in die Welt des englischen Hochadels auf Cannons.

Musikalische Leitung: Adrian Butterfield
Solisten: Grace Davidson (Sopran), Charles Daniels (Tenor), Nicholas Mulroy (Tenor), Benedict Hymnas (Tenor), Edward Grint (Bass)
London Handel Orchestra
Erstaufführung des Chandos Te Deum nach der Hallischen Händel-Ausgabe

Tickets: 45, 35, 20 €
Konzert

Europäische Chorimpressionen von Skandinavien bis Iberien

Wandelkonzert mit Picknick im Grünen sowie einer Führung durch den Botanischen Garten

Wer träumt nicht von fernen Ländern? Schon seit Menschengedenken gibt es diese Art von Sehnsucht, die Literatur, Malerei und Musik inspirierte. Das Wandelkonzert entführt Sie in ferne Welten, nicht nur musikalisch. Der Botanische Garten, der auf eine über 300 Jahre währende Geschichte als Lehr- und Forschungssammlung zurückblicken kann, beherbergt ca. 12.000 verschiedene Arten an Pflanzen. Mit Musik und kulinarischen Köstlichkeiten entdecken Sie das Gelände mit Tropenhaus, Victoria-Haus und der alten Sternwarte.

Musikalische Leitung: Jens Lorenz Universitätschor Halle „Johann Friedrich Reichardt“
Pfeiferstuhl Music Halle
In Zusammenarbeit mit dem Botanischen Garten der Martin-LutherUniversität Halle-Wittenberg

Tickets: 30 € inkl. Picknick, keine Sitzplätze
in German only
Konzert

As On A Sunshine Summer's Day

English Songs HWV 228 von G. F. Händel u. a.

Musikalische Leitung: Wolfgang Katschner
Solistin: Tora Augestad (Gesang)
Lautten Compagney Berlin


G. F. Händel, der seit 1710 in London lebte, hielt das England seiner Zeit in Miniatur in seinen „24 English Songs“ HWV 228 fest. Diese Sammlung entstand über einen Zeitraum von 30 Jahren und spannt den Bogen von damaligen aktuellen Themen wie der Niederschlagung des Jakobitenaufstandes bis hin zu mythischen Figuren wie dem griechischen Weingott Bacchus und den Satyrn. Die Songs erklangen im Schauspielen, wurden aber vermutlich auch in den öffentlichen Gärten Londons, den „Pleasure Gardens“, gesungen. Die norwegische Sängerin Tora Augestad, die für ihre interpretatorische Bandbreite bekannt ist und gefeiert wird, widmet sich gemeinsam mit den kreativen Barockspezialisten der Lautten Compagney Berlin dieser vielfältigen Liedersammlung und stellt sie heutigen „English Songs“ gegenüber.

Tickets: 20 €, 15 € Studenten, freie Platzwahl
Führung

Fremde Welten - Nahe Welten

Kuratorenführung

Kuratorenführung mit Prof. Dr. Holger Zaunstöck durch die Jahresausstellung „Von Halle in die Welt“ und die barocke Kunst- und Naturalienkammer der Franckeschen Stiftungen

Dauer: ca. 45 Minuten
in German only

Tickets: 6 € zzgl. Führungszuschlag
Konzert

Festkonzert mit Magdalena Kožená

Musikalische Leitung: Andrea Marcon
Solistin: Magdalena Kožená (Mezzosopran)
La Cetra Barockorchester Basel


Werke von G. F. Händel

Magdalena Kožená gehört mit ihren internationalen Opern- und Konzertauftritten zu den erfolgreichsten Sängerinnen unserer Zeit. Sie legte schon früh neben ihrer Opernkarriere einen Schwerpunkt auf den Konzertbereich und hat zahlreiche erfolgreiche Aufnahmen veröffentlicht. Mehrfach erhielt die Händel-Preisträgerin von 2013/14 den ECHO Klassik-Preis. Im Konzert bezaubern Magdalena Kožená und das La Cetra Barockorchester Basel mit hoher Ausdruckskraft und klanglicher Vielfalt mit bekannten Werken aus Händels Opernschaffen. Andrea Marcon, einer der führenden Barock-Dirigenten, steht für lebendige und virtuose Interpretation der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts.

Mit freundlicher Unterstützung der GP Günter Papenburg AG

Tickets: 55, 40, 25 €
Konzert

Fremde Welten

Poetry Slam

Barockmusik und Poetry Slam – geht das überhaupt? Sind das nicht einander fremde Welten, die bereist werden müssen? Händel, ein Vielreisender zu Lebzeiten, ähnelt den umtriebigen Neuzeitpoeten, auch Slammer*innen genannt. Ständig auf der Suche nach neuen Erkenntnissen, neuen Welten, reiste Händel in die Fremde um Entdeckungen zu machen. So reisen die Poet*innen der Neuzeit auch von Ort zu Ort, um ihre Texte präsentieren zu können und neue Erkenntnisse zu sammeln. Dabei entdecken sie fremde Welten innerhalb der Städte und Länder, die sie bereisen, und auch fremde Welten in sich selbst – wie Händel. Diese Impressionen, diese fremden und sich doch bekannten Welten, werden nun erstmals zusammengeführt.

In Kooperation mit dem HALternativ e. V.

in German only
Tickets: 5 €
Führung

Halbmond, Drachen und Chinesenhut

Führung

Eine Führung zu Chinoiserien und anderen fremden Elementen im europäischen Musikinstrumentenbau mit Christiane Barth (Stiftung Händel-Haus).

Reservierung bis 15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn möglich.
Tel.: 0345 500 90 103, ticket@haendelhaus.de

in German only

Tickets: 7 €
Reservierung bis 15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn möglich Teilnehmerzahl begrenzt
Vortrag

Messiah

HWV 56 - Einführungsvortrag

Dr. Erik Dremel, Theologische Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

ca. 30 Minuten
in German only

Tickets: freier Eintritt, freie Platzwahl
Konzert

Messiah

HWV 56 - Oratorium von G. F. Händel

Musikalische Leitung: Andrea Marcon
Solisten: Robin Johannsen (Sopran), Carlos Mena (Alt), Rupert Charlesworth (Tenor), Luca Tittoto (Bass)
La Cetra Barockorchester & Vokalensemble Basel


Traditionell findet die Aufführung von Händels „Messiah“ in der Marktkirche statt. 2018 befindet sich Händels Taufkirche in der Sanierung. Deshalb wird das berühmte Oratorium in diesem Jahr im Dom zu Halle aufgeführt – ebenfalls ein authentischer Händel-Ort. Gemeinsam mit einer Schar international renommierter Solisten musizieren das mehrfach mit Preisen ausgezeichnete La Cetra Barockorchester und das Vokalensemble Basel unter der Leitung von Andrea Marcon, der als Cembalist Organist sowie als Experte für die Alte Musik Italiens sehr gefragt ist. Das Originalklangensemble gründete sich 1999, seit 2009 leitet es Andrea Marcon. Seitdem verfolgen die Musiker mit leidenschaftlichem Interesse das Ziel, dem Klang der Musik des ausgehenden 17. und 18. Jahrhunderts mit lebendigen, packenden, aktuellen Interpretationen so nahe wie möglich zu kommen. Zahlreiche CD-Einspielungen und die rege Konzerttätigkeit bei international bedeutenden Musikfesten belegen ihre Reputation.

Präsentiert von LOTTO Sachsen-Anhalt

Tickets: 60, 50, 25 €
Oper

Jephtha

HWV 70 - Oratorium von G. F. Händel

Wiederaufnahme der Produktion von 2017

Musikalische Leitung: Christoph Spering
Regie: Tatjana Gürbaca
Bühne: Stefan Heyne
Kostüme: Silke Willrett
Solisten: Robert Sellier (Jephtha), Svitlana Sylvia (Storgé), Ines Lex (Iphis), Leandro Marziotte (Hamor), Ki-Hyun Park (Zebul)
Händelfestspielorchester Halle


Mit der Neuproduktion von „Jephtha” feierten die Händel-Festspiele 2017 eine vielbeachtete Premiere. Die Produktion in der Inszenierung von Tatjana Gürbaca ist nun als Wiederaufnahme nochmals zu erleben. Sie „hat das exemplarisch Überzeitliche in der biblischen Geschichte gesucht und zu einem packenden, ergreifenden Stück Musiktheater werden lassen.“ (Joachim Lange, www.nmz.de, 28.5.2017)
„Im hochgefahrenen Graben demonstriert selbstverständlich auch das fabelhafte Händelfestspielorchester – der mit historischen Instrumenten vertraute Teil der Staatskapelle – mit Barockspezialist Christoph Spering am Pult seinen Stand unter den Spezialorchestern des Landes mit Leidenschaft, Sinn für dramatische Verve und Perfektion.“ (Mitteldeutsche Zeitung, 29.5.2017)

Aufführung in englischer Originalsprache mit deutschen Übertiteln nach der Hallischen Händel-Ausgabe

Eine Veranstaltung der Theater, Oper und Orchester GmbH Halle

Tickets: 50, 40, 25 €
Konzert

Begegnungen zwischen den Welten

Nachtkonzert

Duo „Roots into the future“

Die Musiker des Duo „Roots into the future“ laden zu einer Reise zwischen den Welten ein, die sowohl Barockfans als auch jazzbegeisterte Hörer mit beglückender Spielfreude und technischer Meisterschaft beschenken werden. Dabei mischen sich die besonderen Klangfarben zweier Instrumente, nicht jedoch die Stile. Als Solosaxofonist musiziert Christian Elin in einer ganz eigenen, zeitlosen Klangsprache, während es die Viola da gamba in eigens für dieses Duo arrangierten und komponierten Werken gleichsam neu zu entdecken gilt.

Tickets: freier Eintritt, freie Platzwahl
Führung

Aufbruch in fremde Welten

Führung durch die Jahresausstellung: Dr. Konstanze Musketa (Stiftung Händel-Haus)

in German only

Tickets: 7 €
Reservierung bis 15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn möglich Teilnehmerzahl begrenzt
Führung

Händel und die Musikstadt Halle

Eine Stadtführung zu Fuß mit Gästeführerin Ingeborg Schulz

Wer in Halle verweilt, kann sich einer der drei beliebten Fußführungen anschließen und die Musikstadt erkunden. Bühne frei für G. F. Händels Wirkungsstätten und viele andere Orte der halleschen Musikgeschichte.

Dauer ca. 2 Stunden
in German only

Tickets: 7 €
Konzert

Lunch-Konzert

Preisträger der Handel Singing Competition London 2017

Marcjanna Myrlak (Mezzosopran)
Jungkwon Jang (Countertenor)
Asako Ogawa (Cembalo)


Längst hat sich die „Handel Singing Competition London“ zum Sprungbrett für internationale Gesangskarrieren entwickelt. Seit 2002 wird sie jährlich veranstaltet. Das Finalkonzert findet jeweils in G. F. Händels Gemeindekirche St. George‘s am Hanover Square statt. Erstmalig stellen sich zwei Preisträger des Gesangwettbewerbes 2017 in einem Lunch-Konzert in Halle vor: Die polnische Mezzosopranistin Marcjanna Myrlak, Gewinnerin des Regina Etz (First) Preises, und der Countertenor Jungkwon Jang aus Südkorea, ausgezeichnet mit dem Michael Normington (Audience) Preis. Somit wird bei den diesjährigen Festspielen eine neue Form der Zusammenarbeit zwischen den beiden Händel-Festspielen in London und Halle gestartet, die in den kommenden Jahren fortgeführt werden soll.

In Kooperation mit dem London Handel Festival

Tickets: freier Eintritt, freie Platzwahl
Exkursion

Busfahrt Halle-Bernburg

zu Oreste HWV A11

Abfahrt Hallmarkt, 13:00 Uhr
Buslinie 122

Busticket nur im Vorverkauf in Verbindung mit der Eintrittskarte erhältlich.

Tickets: 8 € (Teilnehmerzahl begrenzt)
Konzert

Oreste

HWV A11 - Opern-Pasticcio von G. F. Händel

Deutsche Erstaufführung der Wiener Produktion

Eine weitere Opernrarität findet Aufnahme ins Festspielprogramm: Händels selten gespieltes Opern-Pasticcio „Oreste“, das den bekannten Iphigenie-Stoff vertont. Das Junge Ensemble des Theaters an der Wien und das Bach Consort Wien widmen sich diesem Stoff musikalisch packend und szenisch höchst interessant. „Händel hat nämlich die Musik für das Libretto von Giovanni Gualberto Barlocci nicht neu komponiert, sondern aus eigenen Opern zusammengepflückt, mit einer Schlagseite zum rasanten Drive: Kantig und mit perkussiven Effekten gewürzt, fetzt das Bach Consort Wien unter Rubén Dubrovsky durch die Ritornelli, in beinahe jeder Arie müssen sich die Protagonisten in halsbrecherischen Koloraturen beweisen, was dem Jungen Ensemble des Theaters an der Wien auch bestens gelingt. Eine Musik der Gewalt, die von gefühlvollen Nummern wohltuend durchbrochen wird.“ (Wiener Zeitung, 8.03.2017)

Musikalische Leitung: Rubén Dubrovsky
Regie: Kay Link
Ausstattung: Olga von Wahl
Licht: Franz Josef Tscheck
Solisten: Ray Chenez (Oreste), Anna Gillingham (Ermione), Carolina Lippo (Ifigenia), Julian Henao Gonzalez (Pilade), Matteo Loi (Toante), Florian Köfler (Filotete), Gabriel Scheib (Un guardino)
Bach Consort Wien
Produktion des Theaters an der Wien in der Kammeroper
Aufführung in der italienischer Originalsprache mit deutschen Übertiteln nach der Hallischen Händel-Ausgabe

Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

Tickets: 50, 40, 30 €, 20 € Hörplatz
Konzert

Jazziah: Händels Messiah Reloaded

Musik von G. F. Händel und in Bearbeitungen von D. Caliri (Uraufführung)

Im „Jazziah“ von Attilio Cremonesi begegnen sich kongenial zwei verschiedene musikalische Welten: die barocke Musik von Händels „Messiah“ und die unterschiedlichen Stilrichtungen des Jazz. Dabei werden Teile der Komposition Händels in der originalen Fassung gespielt, andere übernehmen Jazzmusiker, andere wiederum werden vom italienischen Gitarristen Domenico Caliri so bearbeitet sein, dass die Musiker der beiden eigentlich „fremden“ Welten gemeinsam spielen können. Dennoch wird jeder seine eigene musikalische Sprache behalten. Attilio Cremonesi schreibt zur Entstehung des „Jazziah“: „Die in Händels ‚Messiah‘ vorhandene Kombination von ‚ohrwurmigen‘ Melodien, die eine besondere Sinnlichkeit ausdrücken wie die besten Blues, und rhythmischem Drive der schnellen Arien ermöglicht die perfekte Verbindung zwischen Jazz und barocker Musik.“

Musikalische Leitung: Attilio Cremonesi (Cembalo, Orgel, Konzept)
Arrangements: Domenico Caliri (E-Gitarre)
Solisten: Carine Tinney (Sopran), Caroline Henderson (Vocal), Benedikt Kristjánsson (Tenor), Gianluigi Trovesi (Klarinette, Saxofon), Bodek Janke (Perkussion) Vokalensemble Ardent, Camerata Bern
Koproduktion der Händel-Festspiele Halle mit der Camerata Bern
Mit freundlicher Unterstützung der Halleschen Wohnungsgesellschaft mbH

Tickets: 30, 25, 20 €
Exkursion

Busfahrt Bernburg-Halle

Oreste HWV A11 (VA 22)

Abfahrt Theater Bernburg, 17:45 Uhr
Buslinie 222

Busticket nur im Vorverkauf in Verbindung mit der Eintrittskarte erhältlich.

Tickets: 8 € (Teilnehmerzahl begrenzt)
Oper

Berenice, Regina d‘Egitto

HWV 38 - Oper von G. F. Händel

Musikalische Leitung: Jörg Halubek
Inszenierung: Jochen Biganzoli
Bühne: Wolf Gutjahr
Kostüme: Katharina Weissenborn
Händelfestspielorchester Halle


Erstaufführung in italienischer Originalsprache mit deutschen Übertiteln nach der Hallischen Händel-Ausgabe
Eine Veranstaltung der Theater, Oper und Orchester GmbH Halle

Für die Saison 1736/37 am königlichen Theater Covent Garden widmete sich Händel der historisch überlieferten ägyptischen Königin Kleopatra Berenike III., die aufgrund machtpolitischer Interessen Roms in Kleinasien mit ihrem römisch assimilierten Stiefsohn verheiratet worden sein soll. Irrtümer, Missverständnisse, Rache, Macht und Liebe finden in Händels einfallsreicher Musik voller subtiler Wendungen ihren Ausdruck und erzeugen stark umrissene und psychologisch ausgeleuchtete Charaktere. Jörg Halubek übernimmt erstmals die musikalische Leitung der Festspielproduktion an der Oper Halle. Er dirigierte bereits Aufführungen von barocken Werken am Staatstheater Kassel oder bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik 2017. Mit der Aufführung der Rarität „Berenice, Regina d’Egitto“ ist das Ziel erreicht: Alle Opern Händels wurden dann bei den Händel-Festspielen in Halle gespielt.

Tickets: 75, 60, 45 €
Konzert

Festkonzert mit Nathalie Stutzmann

Duello Amoroso

Musikalische Leitung und Solistin: Nathalie Stutzmann (Alt)
Camilla Tilling (Sopran)
Orfeo 55


Musik aus Opern von G. F. Händel

Wer 2015 die Stimme der französischen Altistin Nathalie Stutzmann zu den Händel-Festspielen in Halle gehört hat, vergisst sie nie mehr: Ihr herausragender Alt der Extraklasse wird geprägt von einem hochcharismatischen Timbre. „Als eine der wenigen echten Altistinnen der Opernbühne weiß sie wirkungsvoll ihre tiefe Lage einzusetzen, aber auch die Höhe ist noch glanzvoll, die Stimme beweglich und ausdrucksnuanciert.“ (Brugs Klassiker, 7. Juni 2015) Als Ensembleleiterin hat sie sich mittlerweile Weltruf erworben. 2009 gründete sie das Orchester Orfeo 55. Das Repertoire reicht wie das der Sängerin selbst vom Barock bis ins 20. Jahrhundert. Die Besonderheit beim Auftritt des Ensembles ist, dass die Gründerin im Konzert sowohl singt als auch dirigiert. Im Festkonzert erklingen emotional berührende Händel-Arien und Duette, ergänzt durch die wunderbare Stimme der schwedischen Sopranistin Camilla Tilling.

Mit freundlicher Unterstützung der TOTAL Raffinerie Mitteldeutschland GmbH

Tickets: 55 €, 40 €, 25 €
Gottesdienst

Festgottesdienst

Tickets: freier Eintritt
Konzert

Herkules

Pasticcio aus Herkules-Vertonungen von G. F. Händel und J. S. Bach

Musikalische Leitung: Clemens Flämig
Solisten: Christina Roterberg (Sopran), Susanne Langner (Mezzo- sopran), Kaspar Kröner (Altus), Tobias Hunger (Tenor)
Stadtsingechor zu Halle
Händelfestspielorchester Halle


Pasticcio aus Herkules-Vertonungen von G. F. Händel („The Choice of Hercules“ HWV 69) und J. S. Bach („Lasst uns sorgen, lasst uns wachen“ BWV 213)

Mit Herkules, dem jungen Halbgott, der sich auf seinem Weg zwischen Lust und Tugend entscheiden muss, wird in diesem Konzert ein zentrales Motiv der Kulturgeschichte aufgegriffen. Besonders im 18. Jahrhundert haben sich Komponisten vielfach des Sujets angenommen und den antiken Stoff in das christliche Weltbild übertragen. Wie entscheiden Bach und Händel die Frage nach der Bedeutung der Leidenschaften und der Tugenden in ihren Vertonungen? Nicht die Abfolge, sondern die direkte Verflechtung beider Werke soll die musikalischen Welten beider Komponisten miteinander in Beziehung setzen. Mit dem Stadtsingechor zu Halle, einem der ältesten Knabenchöre Mitteldeutschlands, den Solisten und dem Händelfestspiel- orchester Halle wird dies wohl gelingen.

In Kooperation mit dem Stadtsingechor zu Halle
Mit freundlicher Unterstützung der Ostdeutschen Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Saalesparkasse

Tickets: 25 €, 20 €
Exkursion

Busfahrt Halle-Bernburg

zu Oreste HWV A11 (VA 27)

Abfahrt Hallmarkt, 13:00 Uhr
Buslinie 127

Busticket nur im Vorverkauf in Verbindung mit der Eintrittskarte erhältlich.

Tickets: 8 € (Teilnehmerzahl begrenzt)
Oper

Oreste

HWV A11 - Opern-Pasticcio von G. F. Händel

Musikalische Leitung: Rubén Dubrovsky
Regie: Kay Link
Ausstattung: Olga von Wahl
Licht: Franz Josef Tscheck
Solisten: Ray Chenez (Oreste), Anna Gillingham (Ermione), Carolina Lippo (Ifigenia), Julian Henao Gonzalez (Pilade), Matteo Loi (Toante), Florian Köfler (Filotete), Gabriel Scheib (Un guardino)
Bach Consort Wien


Eine weitere Opernrarität findet Aufnahme ins Festspielprogramm: Händels selten gespieltes Opern-Pasticcio „Oreste“, das den bekannten Iphigenie-Stoff vertont. Das Junge Ensemble des Theaters an der Wien und das Bach Consort Wien widmen sich diesem Stoff musikalisch packend und szenisch höchst interessant. „Händel hat nämlich die Musik für das Libretto von Giovanni Gualberto Barlocci nicht neu komponiert, sondern aus eigenen Opern zusammengepflückt, mit einer Schlagseite zum rasanten Drive: Kantig und mit perkussiven Effekten gewürzt, fetzt das Bach Consort Wien unter Rubén Dubrovsky durch die Ritornelli, in beinahe jeder Arie müssen sich die Protagonisten in halsbrecherischen Koloraturen beweisen, was dem Jungen Ensemble des Theaters an der Wien auch bestens gelingt. Eine Musik der Gewalt, die von gefühlvollen Nummern wohltuend durchbrochen wird.“ (Wiener Zeitung, 8.03.2017)

Produktion des Theaters an der Wien in der Kammeroper

Aufführung in der italienischer Originalsprache mit deutschen Übertiteln nach der Hallischen Händel-Ausgabe

Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

Tickets: 50, 40, 30 €, 20 € Hörplatz
Konzert

Die glückseligen Zwillinge

Die Spiegelfreunde J. Milton und G. F. Händel

Premiere

Regie: Sigrid T’Hooft
Kostüme: Niels Badenhop
Solisten: Anne Schneider (Sopran), Julia Kirchner (Sopran), Andrey Akhmetov (Bass)
Barockensemble Scenitas


Szenisches Konzert mit Musik von G. F. Händel

Das szenische Konzert „The blissful Twins“ stellt die arkadische Dichtkunst John Miltons und ihre musikalische Umsetzung durch Georg Friedrich Händel ins Zentrum und kreiert ein poetisches Pasticcio aus Händels „Music for Comus“ HWV 44, Auszügen aus den ersten beiden Teilen von „L‘Allegro, il Penseroso ed il Moderato“ sowie Sätzen aus dem Concerto grosso op. 6 Nr. 1. Die Musik – dargeboten vom Barockensemble Scenitas, dessen Interpretationen sich durch eine besondere Intensität des Ausdrucks sowie durch lebendiges und farbiges Spiel auszeichnet – werden dramaturgisch aneinandergereiht und verwoben durch einen einzigartigen Erzählstrang. Die in historische Kostüme gekleideten Sänger stellen gesprochenes und gesungenes Wort gegenüber, wobei sich die szenische Umsetzung von Sigrid T’Hooft an die Bühnenkunst der Händel-Zeit anlehnt. Ein poetisches Gesamtkunstwerk für Augen und Ohren.

Tickets: 30 €, freie Platzwahl
Vortrag

Rinaldo

HWV 7 - Einführungsvortrag

Sonntag, 03. Juni 2018 17:00 Händel-Haus

Dr. Erik Dremel, Theologische Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

ca. 30 Minuten

Tickets: freier Eintritt
freie Platzwahl

in German only
Exkursion

Busfahrt Bernburg-Halle

Oreste HWV A11 (VA 27)

Abfahrt Theater Bernburg, 17:45 Uhr
Buslinie 227

Busticket nur im Vorverkauf in Verbindung mit der Eintrittskarte erhältlich.

Tickets: 8 € (Teilnehmerzahl begrenzt)
Oper

Rinaldo

HWV 7 - Oper von G. F. Händel (Konzertante Aufführung)

Sandrine Piau (Almirena)
Musikalische Leitung: Christophe Rousset
Solisten: Jason Bridges (Goffredo), Sandrine Piau (Almirena), Xavier Sabata (Rinaldo), Christopher Lowrey (Argante), Eve-Maud Hubeaux (Armida), Tomislav Lavoie (Mago) u. a.
Kammerorchester Basel


Welch glanzvolles und aufsehenerregendes Debüt: „Rinaldo“ ist die erste Oper, die G. F. Händel in London zur Aufführung brachte. So wundert es nicht, dass der Komponist die beliebte Rittergeschichte um Rinaldo 1731 wieder hervorholte und das Werk in seiner zweiten Opernakademie in einer stark überarbeiteten neuen Fassung auf die Bühne brachte. Das Kammerorchester Basel, das zur Weltspitze der barocken Kammerorchester zählt, ist seit Jahrzehnten in der Aufführung gerade auch Händel’scher Musik maßstabsetzend. So hat es schon manche Händel-Rarität auf die Bühne gebracht. Unter der brillanten und einfühlsamen Leitung des französischen Dirigenten Christophe Rousset musizieren die exzellenten Musiker und ein international großartiges Solistenensemble. So dürfte die Erstaufführung gleichzeitig zur Referenzaufführung werden.

Erstaufführung der Fassung von 1731 nach der Hallischen Händel-Ausgabe

Tickets: 55, 40, 30, 25, 20 €
Konzert

Europäische Chorimpressionen von Skandinavien bis Iberien

Musikalische Leitung: Jens Lorenz Universitätschor Halle „Johann Friedrich Reichardt“
Pfeiferstuhl Music Halle


Wandelkonzert mit Picknick im Grünen sowie einer Führung durch den Botanischen Garten

Wer träumt nicht von fernen Ländern? Schon seit Menschengedenken gibt es diese Art von Sehnsucht, die Literatur, Malerei und Musik inspirierte. Das Wandelkonzert entführt Sie in ferne Welten, nicht nur musikalisch. Der Botanische Garten, der auf eine über 300 Jahre währende Geschichte als Lehr- und Forschungssammlung zurückblicken kann, beherbergt ca. 12.000 verschiedene Arten an Pflanzen. Mit Musik und kulinarischen Köstlichkeiten entdecken Sie das Gelände mit Tropenhaus, Victoria-Haus und der alten Sternwarte.

In Zusammenarbeit mit dem Botanischen Garten der Martin-LutherUniversität Halle-Wittenberg

Tickets: 30 €, inkl. Picknick
keine Sitzplätze

in German only
Konzert

Corona Aurea. Myths of light

Concerto Foscari:
Paweł Miczka (Violine), Alon Portal (Viola da gamba, Oud), Claudius Kamp (Dulzian, Blockflöte), Alon Sariel (Historische Zupfinstrumente)


Musik von G. F. Händel, M. Locke, A. Jarzębski, S. Scheidt, E. de Valderrábano sowie Kompositionen aus dem Bezugsrahmen der jüdischen Mystik in Safed (Galiläa)

Concerto Foscari vereint junge, international agierende Musiker mit hoher Affinität zur Barockmusik mit dem Wunsch, generationsübergreifend Menschen für die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts und das Konzerterlebnis zu begeistern. Zur Aufführung kommt eine abwechslungsreiche Mischung überwiegend selten zu hörender oder in Vergessenheit geratener Werke, gespielt auf Originalklang-Instrumenten. Werke von Händel, Locke oder Jarzębski treffen auf Kompositionen aus dem Bezugsrahmen der jüdischen Mystik in Safed (Galiläa), die einen Bogen zu den Herkunfts- und Wirkungsstätten der Autoren der „Kabbala Denudata“ spannt.

Tickets: 30 €
Konzert

Flammende Rose, Zierde der Erde

Musikalische Naturdarstellungen in persischer und europäischer Musik

Künstlerische Leitung: Sofie Vanden Eynde (Laute, Theorbe)
Imago Mundi in Zusammenarbeit mit der Neuen Hofkapelle Graz: Marie Friederike Schöder (Sopran), Maryam Akhondy (Gesang), Lucia Froihofer (Barockvioline), Michael Hell (Flöte, Cembalo), Liam Fennelly (Viola da gamba) u. a.


Worte und Musik: G. F. Händel, Saadi, J. Ph. Rameau, Attar, E. Moulinié u. a.

Das Paradies muss ein Garten sein! Die Schönheit der Natur als ewige Quelle hat Künstler aller Generationen – ob Dichter oder Musiker – in allen Ländern inspiriert. So vertonte Händel mit den „Neun Deutschen Arien“ eine damals äußerst beliebte Naturlyrik von B. H. Brockes. Auch für persische Dichter sind Naturbeschreibungen und Naturmetaphern ein beliebtes Stilmittel. Hier setzt die Lautenistin Sofie Vanden Eynde an und schlägt eine künstlerische Brücke zwischen den Kulturen. Die „west-östliche“ Liebessehnsucht und die Lebensfreude sowie zeitlose poetische Bilder werden in den Werken von Händel, Saadi, Rameau, Attar oder E. Moulinié erweckt. Dabei wirken die Sängerinnen Marie Friederike Schöder, die für ihren Barockgesang 2008 mit dem ersten Preis des Joh.-Seb.-Bach-Wettbewerbs ausgezeichnet wurde, und Maryam Akhondy mit, eine der bekanntesten Interpretinnen tradtioneller persischer Musik.

Tickets: 30 €, freie Platzwahl
Führung

Händel und die Musikstadt Halle

Stadtführung

Eine Stadtführung zu Fuß mit Gästeführerin Ingeborg Schulz

Wer in Halle verweilt, kann sich einer der drei beliebten Fußführungen anschließen und die Musikstadt erkunden. Bühne frei für G. F. Händels Wirkungsstätten und viele andere Orte der halleschen Musikgeschichte.

Dauer ca. 2 Stunden
Treffen am Händel-Haus, Großer Hof

Tickets: 7 €

in German only
Konzert

Wassermusik

musikalische Bootsfahrt

skypia Brass

Nicht nur im 18. Jahrhundert genoss es König Georg I. ins Boot zu steigen, um Lustfahrten auf der Themse zu machen. Natürlich durften dabei musikalische Aufführungen nicht fehlen. Und so machen wir es auch. Mit der MS Händel 2 geht es durch das romantische Saaletal. An Bord sorgt das Ensemble skypia Brass für eine vergnügliche musikalische Reise. Es bietet in seinen Konzerten den gesamten musikalischen Spannungsbogen eines modernen Blechbläserensembles und unterhält mit musikalischen Bearbeitungen bekannter Melodien.

Boarding 18.30 Uhr

Tickets: 35 €, freie Platzwahl
Lesung

Die Nachtigall des Zaren

Inszenierte Lesung mit Arien der Barockzeit

Text: Christine Wunnicke
Musikalische Leitung: Katrin Wittrisch
Regie: Veit Güssow
Solisten: Robert Joseph Bartl (Erzähler), Leandro Marziotte (Altus)
Musiker des Händelfestspielorchesters Halle


Inszenierte Lesung mit Arien der Barockzeit
Basierend auf der Autobiografie des Star-Kastraten Filippo Balatri

„Die Nachtigall des Zaren“ erzählt die faszinierende Lebensgeschichte des Star-Kastraten Filippo Balatri (1682–1756), basierend auf dessen berührend-persönlicher und bissig-spöttischer Autobiografie: Ein „Roadmovie des Barock“ über den höfischen Alltag, die europäische Kunstszene und die Strapazen des Reisens im 17. Jahrhundert zwischen Pisa und St. Petersburg, London und Düsseldorf, Paris, München und Wien sowie der kalmückischen Steppe.

Eine Veranstaltung der Theater, Oper und Orchester GmbH Halle

Tickets: 18 €

in German only
Konzert

Festkonzert mit Julia Lezhneva

Julia Lezhneva (Sopran)
Musikalische Leitung: Dmitry Sinkovsky
Solistin: Julia Lezhneva (Sopran)
La Voce Strumentale


Werke von G. Ph. Telemann, C. H. Graun, A. Vivaldi, A. Corelli und G. F. Händel

Mit ihrer berauschend kraftvollen Stimme, unglaublichen Extremkoloraturen und klarer Intonation ist Julia Lezhneva die jüngste Primadonna assoluta der Barockmusik. Ihre Alben sind preisgekrönt, u. a. mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik, dem Diapason d’Or und dem ECHO Klassik. Aus Russland stammend, fühlt sich die junge Sängerin besonders von der mitteleuropäischen Barockmusik angezogen. Diese Liebe lebt sie aus und ist bereits mit vielen führenden Experten der barocken Musik aufgetreten.
In Halle konnte man bereits höchst beeindruckend die Brillanz ihrer Stimme und Gesangstechnik erleben. Begleitet wird sie 2018 vom Originalklangensemble La Voce Strumentale aus Moskau unter der Leitung von Dmitry Sinkovsky, der als Geiger, Dirigent und Countertenor gleichermaßen erfolgreich ist.

Mit freundlicher Unterstützung der KATHI Rainer Thiele GmbH

Tickets: 55, 40, 25 €
Führung

Fremde Welten - nahe Welten

Kuratorenführung

Kuratorenführung mit Anne Schröder-Kahnt durch die Jahresausstellung „Von Halle in die Welt“ und die barocke Kunst- und Naturalienkammer der Franckeschen Stiftungen.

Dauer: ca. 45 Minuten, Infozentrum im Francke-Wohnhaus

Tickets: 6 € zzgl. 2 € Führungszuschlag

in German only
Konzert

Pleasure Gardens

Ulrike Tropper (Gesang)
Quadriga Consort


Musik aus Vauxhall Gardens

„Aus alt mach neu“ – das Motto steht für den Erfolg des Quadriga Consorts. Die Konzertexkursion führt in die englischen Lustgärten des 18. Jahrhunderts. Hier gab es Essnischen, Musikpavillons und schattige Spazierwege. Auch G. F. Händel, dessen Mamorstatue „aus Vergötterung und lobenswerter Verehrung“ schon zu Lebzeiten in Vauxhall Gardens aufgestellt wurde, sorgte mit seiner Musik für „anständige“ Unterhaltung. Das Quadriga Consort bewegt sich in diesem Spannungsfeld mit seinem steten Wandeln zwischen komplexer Kunstmusik und eingängiger Tradition, zwischen Renaissance, Barock bis hin zu Folk und Pop. Wie zwischen den Bäumen von Vauxhall Gardens „lustwandelt“ die Musik zwischen Stilen. Es erklingen kunstvolle und vormals populäre Lieder von Liebe und Tod, Freud und Leid, die in einem Londoner Konvolut aus der Mitte des 18. Jahrhunderts überliefert sind, das sich heute in der Stiftung Händel-Haus befindet. Ein Konzert, das Emotion, Spannung und Pop-Appeal verspricht.

In Kooperation mit Women in Jazz

Tickets: 20 €, 15 € Studenten, freie Platzwahl
Oper

Berenice, Regina d‘Egitto

HWV 38 - Oper von G. F. Händel

Musikalische Leitung: Jörg Halubek
Inszenierung: Jochen Biganzoli
Bühne: Wolf Gutjahr
Kostüme: Katharina Weissenborn
Händelfestspielorchester Halle


Für die Saison 1736/37 am königlichen Theater Covent Garden widmete sich Händel der historisch überlieferten ägyptischen Königin Kleopatra Berenike III., die aufgrund machtpolitischer Interessen Roms in Kleinasien mit ihrem römisch assimilierten Stiefsohn verheiratet worden sein soll. Irrtümer, Missverständnisse, Rache, Macht und Liebe finden in Händels einfallsreicher Musik voller subtiler Wendungen ihren Ausdruck und erzeugen stark umrissene und psychologisch ausgeleuchtete Charaktere. Jörg Halubek übernimmt erstmals die musikalische Leitung der Festspielproduktion an der Oper Halle. Er dirigierte bereits Aufführungen von barocken Werken am Staatstheater Kassel oder bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik 2017. Mit der Aufführung der Rarität „Berenice, Regina d’Egitto“ ist das Ziel erreicht: Alle Opern Händels wurden dann bei den Händel-Festspielen in Halle gespielt.

Erstaufführung in italienischer Originalsprache mit deutschen Übertiteln nach der Hallischen Händel-Ausgabe

Eine Veranstaltung der Theater, Oper und Orchester GmbH Halle

Tickets: 70, 55, 40 €
Führung

Halbmond, Drachen und Chinesenhut

Führung zu Elementen im europäischen Musikinstrumentenbau

Eine Führung zu Chinoiserien und anderen fremden Elementen im europäischen Musikinstrumentenbau mit Christiane Barth (Stiftung Händel-Haus).

Reservierung bis 15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn möglich.
Tel.: 0345 500 90 103, ticket@haendelhaus.de

Tickets: 7 € (Teilnehmerzahl begrenzt)
in German only
Exkursion

Busfahrt Halle-Bad Lauchstädt

zu Muzio Scevola HWV 13 (VA 39)

Abfahrt Hallmarkt, 18:00 Uhr
Buslinie 139

Busticket nur im Vorverkauf in Verbindung mit der Eintrittskarte erhältlich.

Tickets: 8 € (Teilnehmerzahl begrenzt)
Oper

Giulio Cesare in Egitto

HWV 17 - Oper von G. F. Händel

Premiere

Musikalische Leitung: Markus L. Frank
Inszenierung: Matthias Oldag
Solisten und Chor der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig
Anhaltische Philharmonie Dessau


Eine Veranstaltung des Anhaltischen Theaters Dessau in Kooperation mit der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig und in Zusammenarbeit mit den Händel-Festspielen Halle

„Giulio Cesare in Egitto“ ist von G. F. Händels zahlreichen Opern gewiss eine der beliebtesten. Das dürfte nicht zuletzt auch am Thema liegen, ist doch Julius Cäsars Ankunft in Ägypten 48 v. Chr. und seine damit einhergehende legendäre Liaison mit der schönen und geheimnisumwobenen Kleopatra einer der bekanntesten Stoffe der Antike. Auch Händel hat das Ränkespiel um Liebe, Rache, Macht, Eros und Politik beflügelt. Die Aufführung im Anhaltischen Theater Dessau wird von Studierenden der Leipziger Musikhochschule gestaltet. Für musikalische Qualität sorgen zudem der Dirigent Markus L. Frank und die auf modernen Instrumenten spielende Anhaltische Philharmonie.

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Tickets: 40, 32, 26, 21 €
Konzert

Muzio Scevola

HWV 13 - Opern-Pasticcio von F. Amadei, G. Bononcini und G. F. Händel

Deutsche Erstaufführung

Musikalische Leitung: Marek Štryncl
Regie: Laurent Charoy
Choreografie: Helena Kazárová
Bühne: Václav Krajc
Kostüme: Roman Šolc
Solisten: Alexis Vassiliev (Muzio Scevola), Markéta Cukrová (Clelia), Michaela Šrůmová (Orazio), Lucia Knoteková (Fidalma), Marta Fadljevičová (Lucio Tarquinio), Sylva Čmugrová (Irene)
Musica Florea
Hartig Ensemble – Tänze und Ballette aus drei Jahrhunderten


Erste szenische Wiederaufnahme seit dem 18. Jahrhundert

Drei Komponisten arbeiteten im Frühjahr 1721 vermutlich aus Gründen der Zeitersparnis gleichzeitig an der Oper „Muzio Scevola“: Der 1. Akt stammt von F. Amadei, der 2. Akt von G. Bononcini und der 3. Akt von G. F. Händel. Nach einer überlieferten Aussage des Kammerherrn des Prinzen von Wales, Friedrich Ernst von Fabrice, soll Händel „mit Leichtigkeit über die beiden anderen triumphiert“ haben. Kommt man heute zum selben Urteil? Nachdem mit Ausnahme einer konzertanten Aufführung in Oxford 1977 bislang nur einzelne Akte aufgeführt und nach der Uraufführungsserie 1721 keine einzige szenische Gesamtaufführung zu erleben war, kann man nun bei den Händel-Festspielen sich im direkten Vergleich seine eigene Meinung bilden. Als historischen Hintergrund für die frei erfundene Liebesgeschichte wählte der Librettist P. A. Rolli Ereignisse aus der Frühgeschichte Roms, die auf Quellen von Titus Livius basieren. Ausgegraben hat diese barocke Rarität das erfolgreiche Team um Marek Štryncl, der im letzten Jahr mit Händels „Terpsicore“ für Begeisterung sorgte.

Aufführung in italienischer Originalsprache mit deutschen Übertiteln

Das Ticket berechtigt am Konzerttag von 10.00 bis 18.00 Uhr zum freien Eintritt in die Dauerausstellungen „Neues Schillerhaus” und „Badegeschichte im Douche-Pavillon”. Mit freundlicher Unterstützung der Mitteldeutschen Barockmusik e. V

Tickets: 65, 50 €, 30 € Hörplatz
Konzert

Festkonzert mit Max Emanuel Cencic

Rivalen: Händel – Porpora

Musikalische Leitung: George Petrou
Solist: Max Emanuel Cencic (Countertenor)
Armonia Atenea


Als einer der renommiertesten Countertenöre unserer Zeit beeindruckt Max Emanuel Cencic „durch vokale Jonglier- und Zauberkünste, mehr noch durch seine souveräne Gestaltung. Seine Stimme ist mit den Jahren etwas schwerer und runder geworden, hat dramatische Kraft gewonnen und dennoch die Leichtigkeit und Eleganz für die Koloraturen behalten.“ (FonoForum, Januar 2016) 2017 feiert der Sänger sein 35-jähriges Bühnenjubiläum: Seine Karriere begann als Wiener Sängerknabe. In Halle war er das erste Mal 1996 zu den Händel-Festspielen in einem Festkonzert zu hören, seitdem ist der charismatische Sänger regelmäßig zu Gast. 2018 stellt er Arienbesonderheiten aus Opern von G. F. Händel und N. Porpora, den Opernrivalen aus dem London der 1730er Jahre, gegenüber. Mit George Petrou, der die Alte-Musik-Bewegung in den letzten Jahren maßgeblich vorangetrieben hat, gastiert zum wiederholten Male das Orchester Armonia Atenea in Halle. Es ist bekannt für leidenschaftliches und virtuoses Musizieren.

Tickets: 55, 40, 25 €
Konzert

Baroque Lounge

Mr. Handel’s Pocket Operas

DJ Brezel Göring (Stereototal)
Elbipolis Barockorchester Hamburg


Werke von G. F. Händel

Die Barouqe Lounge steht für spritzige Unterhaltung auf bestem musikalischen Niveau in lockerer entspannter Atmosphäre und an ungewöhnlichen Orten. Das Elbipolis Barockorchester aus Hamburg ist bekannt für seine mitreißenden, ungemein farbigen und abwechslungsreichen Interpretationen. Aufsehen erregt das Ensemble aber auch durch seine kreativen Kooperationen außerhalb des Alte-MusikBetriebs: In der Baroque Lounge sucht es gemeinsam mit DJ Brezel Göring nach einer neuen Art des Konzertierens. Brillant und voller Überraschungen bringen die Musiker Werke von G. F. Händel zu Gehör, die von Brezel Göring elektronisch beantwortet werden. So begegnet Barockmusik elektronischer Musik, und es entsteht ein neuer Raum für Austausch und spontane Musikerlebnisse.

Tickets: 20 €, 15 € Studenten, freie Platzwahl
Exkursion

Busfahrt Bad Lauchstädt-Halle

zu Muzio Scevola HWV 13 (VA 39)

Abfahrt Goethe-Theater, 21:30 Uhr
Buslinie 239

Busticket nur im Vorverkauf in Verbindung mit der Eintrittskarte erhältlich.

Tickets: 8 € (Teilnehmerzahl begrenzt)
Führung

Händel und die Musikstadt Halle

Stadtführung

Eine Stadtführung zu Fuß mit Gästeführerin Ingeborg Schulz

Wer in Halle verweilt, kann sich einer der drei beliebten Fußführungen anschließen und die Musikstadt erkunden. Bühne frei für G. F. Händels Wirkungsstätten und viele andere Orte der halleschen Musikgeschichte.

Dauer ca. 2 Stunden

Tickets: 7 €

in German only
Exkursion

Busfahrt Halle-Bad Lauchstädt

zu Muzio Scevola HWV 13 (VA 45)

Abfahrt Hallmarkt, 13:30 Uhr
Buslinie 145

Busticket nur im Vorverkauf in Verbindung mit der Eintrittskarte erhältlich.

Tickets: 8 € (Teilnehmerzahl begrenzt)
Kinderprogramm

Au clair de la lune oder Die Farben der Nacht

Ein poetisches Märchen mit Musik und Puppentheater
Für Kinder ab 7 Jahre

Idee: Sarah Schenke (Erzählerin)
Frank Schenke (Darsteller)
Christoph Schenker (Violoncello)


Tickets: 10 €, 5 € Kinder, freie Platzwahl

in German only
Oper

Muzio Scevola

HWV 13 - Opern-Pasticcio von F. Amadei, G. Bononcini und G. F. Händel

Deutsche Erstaufführung

Musikalische Leitung: Marek Štryncl
Regie: Laurent Charoy
Choreografie: Helena Kazárová
Bühne: Václav Krajc
Kostüme: Roman Šolc
Solisten: Alexis Vassiliev (Muzio Scevola), Markéta Cukrová (Clelia), Michaela Šrůmová (Orazio), Lucia Knoteková (Fidalma), Marta Fadljevičová (Lucio Tarquinio), Sylva Čmugrová (Irene)
Musica Florea
Hartig Ensemble – Tänze und Ballette aus drei Jahrhunderten


Erste szenische Wiederaufnahme seit dem 18. Jahrhundert

Drei Komponisten arbeiteten im Frühjahr 1721 vermutlich aus Gründen der Zeitersparnis gleichzeitig an der Oper „Muzio Scevola“: Der 1. Akt stammt von F. Amadei, der 2. Akt von G. Bononcini und der 3. Akt von G. F. Händel. Nach einer überlieferten Aussage des Kammerherrn des Prinzen von Wales, Friedrich Ernst von Fabrice, soll Händel „mit Leichtigkeit über die beiden anderen triumphiert“ haben. Kommt man heute zum selben Urteil? Nachdem mit Ausnahme einer konzertanten Aufführung in Oxford 1977 bislang nur einzelne Akte aufgeführt und nach der Uraufführungsserie 1721 keine einzige szenische Gesamtaufführung zu erleben war, kann man nun bei den Händel-Festspielen sich im direkten Vergleich seine eigene Meinung bilden. Als historischen Hintergrund für die frei erfundene Liebesgeschichte wählte der Librettist P. A. Rolli Ereignisse aus der Frühgeschichte Roms, die auf Quellen von Titus Livius basieren. Ausgegraben hat diese barocke Rarität das erfolgreiche Team um Marek Štryncl, der im letzten Jahr mit Händels „Terpsicore“ für Begeisterung sorgte.

Aufführung in italienischer Originalsprache mit deutschen Übertiteln

Das Ticket berechtigt am Konzerttag von 10.00 bis 18.00 Uhr zum freien Eintritt in die Dauerausstellungen „Neues Schillerhaus” und „Badegeschichte im Douche-Pavillon”. Mit freundlicher Unterstützung der Mitteldeutschen Barockmusik e. V

Tickets: 65, 50 €, 30 € Hörplatz
Familienprogramm

Fest für die ganze Familie

Zu den Händel-Festspielen findet alljährlich ein großes Fest im großen Hof des Händel-Hauses statt, das mit einer Aufführung im Kammermusiksaal beginnt.

Familien sind mit ihren Kindern, egal welchen Alters, herzlich eingeladen, sich an unterschiedlichen kreativen und aktiven Angeboten auszuprobieren. Die Kathi Rainer Thiele GmbH hat wieder Plätzchen gebacken, die man dekorativ verzieren kann.

Mit freundlicher Unterstützung der KATHI Rainer Thiele GmbH

Tickets: freier Eintritt
Konzert

The Piper and the Faerie Queen

Solist: David Power (Irischer Dudelsack, Uilleann Pipes)
Camerata Kilkenny


Irische Traditionals und Barockmusik von H. Purcell, G. Ph. Telemann, G. F. Händel u. a.

Die Camerata Kilkenny wurde 1999 vom Cembalisten und Organisten Malcolm Proud und der Schweizer Violinistin Maya Homburger gegründet. Das Ensemble hat sich ganz dem Spiel auf historischen Instrumenten verschrieben und verbindet die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts mit den Werken zeitgenössischer Komponisten. Das Ensemble setzt sich aus irischen Künstlern und international bekannten Gastmusikern aus anderen Ländern Europas zusammen. Mit Jigs, Reels und Hornpipes, den typischen Tanzrhythmen, die man aus dem Irish Folk kennt und liebt, erklingt Barockmusik im immer wieder erneuernden irisch geprägten Folk-Gewand.

Tickets: 30 €, freie Platzwahl

Mit freundlicher Unterstützung von Culture Ireland
Exkursion

Busfahrt Bad Lauchstädt-Halle

zu Muzio Scevola HWV 13 (VA 45)

Abfahrt Goethe-Theater, 17:00 Uhr
Buslinie 245

Busticket nur im Vorverkauf in Verbindung mit der Eintrittskarte erhältlich.

Tickets: 8 € (Teilnehmerzahl begrenzt)
Konzert

Arianna in Creta

HWV 32 - Oper von G. F. Händel

Konzertante Aufführung

Musikalische Leitung: Maxim Emelyanychev (Cembalo)
Solisten: Karina Gauvin (Arianna), Ann Hallenberg (Teseo), Kristina Hammerström (Carilda), Mary-Ellen Nesi (Tauride), Francesca Aspromonte (Alceste), Andreas Wolf (Minos)
Il Pomo d’oro


Erstaufführung nach der Hallischen Händel-Ausgabe

Wer kennt nicht die Geschichte von Theseus? Sein Kampf gegen den Minotaurus ist legendär. Plutarch hat die Geschichte aufgeschrieben, die als Vorlage für die Oper diente. „Arianna in Creta“ gehört immer noch zu den seltener gespielten Werken: Sie entführt uns in eine Welt von Grausamkeit, der Sehnsucht und Hoffnung, der Liebe und der Hingabe, des Schmerzes und der Verletzung, der Lüge und der Verzweiflung. Hier kommt Händels meisterliches Gespür für Dramatik, Personenführung und der effiziente Einsatz musikalischer Formen und Strukturen besonders zur Geltung. Unter den führenden Ensembles für Alte Musik hat sich Il Pomo d’oro unter der Leitung des jungen russischen Dirigenten und Cembalisten Maxim Emelyanychev einen unverwechselbaren Platz im internationalen Musikleben erworben. Mit den Solisten haben sich Stars der internationalen Opernszene in dieser Aufführung zusammengefunden, die das immer noch seltener gespielte Werk faszinierend zu Gehör bringen werden.

Tickets: 50, 35, 25 €
Lesung

Die Nachtigall des Zaren

Inszenierte Lesung mit Arien der Barockzeit
Basierend auf der Autobiografie des Star-Kastraten Filippo Balatri

Text: Christine Wunnicke
Musikalische Leitung: Katrin Wittrisch
Regie: Veit Güssow
Solisten: Robert Joseph Bartl (Erzähler), Leandro Marziotte (Altus)
Musiker des Händelfestspielorchesters Halle


Eine Veranstaltung der Theater, Oper und Orchester GmbH Halle

„Die Nachtigall des Zaren“ erzählt die faszinierende Lebensgeschichte des Star-Kastraten Filippo Balatri (1682–1756), basierend auf dessen berührend-persönlicher und bissig-spöttischer Autobiografie: Ein „Roadmovie des Barock“ über den höfischen Alltag, die europäische Kunstszene und die Strapazen des Reisens im 17. Jahrhundert zwischen Pisa und St. Petersburg, London und Düsseldorf, Paris, München und Wien sowie der kalmückischen Steppe.

Tickets: 18 €

in German only
Fest

Bridges to Classics mit Feuerwerk

Symphonic-Rock mit Joe Lynn Turner ex. Deep Purple, Rainbow

Musikalische Leitung: Bernd Ruf
Anke Sieloff (Gesang)
Benjamin Köthe (Keyboards)
GermanPops Band & Singers Staatskapelle Halle


Traditionell am letzten Wochenende strömen tausende Besucher in die Galgenbergschlucht in Halle. In „Bridges to Classics“ erleben sie den faszinierenden Brückenschlag zwischen klassisch-barocker und moderner Rock-Musik. Dieses „Symphonic Rock“-Konzert findet in einer atemberaubenden atmosphärischen Naturkulisse statt und endet mit einem Feuerwerk. Der kreative Kopf des Konzertes, der Saxofonist, Dirigent und Dozent Bernd Ruf, zählt zu den innovativsten Musikerpersönlichkeiten im Bereich Classical Crossover. Gemeinsam mit seiner GermanPops Band & Singers und einem ausgewählten Team von Spitzenmusikern werden sie von der Staatskapelle Halle und einem Special Guest der Rockmusik, der den Abend besonders aufheizen wird, unterstützt.

Zum 16. Mal heißt es Symphonic Rock und Händel pur, wenn das Team um den Dirigenten Bernd Ruf die Bridges 2018 gestaltet. Das Neben- und Miteinander von sinfonischen Rockklassikern und der Musik Georg Friedrich Händels strahlt weit über die Hallenser Galgenbergschlucht hinaus.

Mit Joe Lynn Turner konnten die Händelfestspiele einen der profiliertesten Rocksänger engagieren. Immer wenn eine Band einen neuen Sänger suchte, galt der erste Anruf erstmal Joe Lynn Turner, ob bei Deep Purple, Rainbow, Fandango, Mother’s Army oder Billy Joel. Und deshalb erhalten die Bridges-Fans natürlich die Gelegenheit die großen Purple und Rainbow – Songs mitzusingen.

Wie nur wenige Stücke im klassischen Musikrepertoire bauten Mussorgskys Bilder einer Ausstellung eine Brücke von der Klassik zur populären Musik: als reine Klaviersalonnummer, als impressionistisches Ravel-Gemälde, als Stokowskis großsinfonische Überzeichnung oder als aus dem Prog-Rock herauswachsende Soundcollage von Emerson, Lake & Palmer- Bridges to Classics eben. In diesem Jahr gibt es eine neue Version – die Bridges-Fassung!!!

Und natürlich steht die Musik von Georg Friedrich Händel wieder im Mittelpunkt. Auszüge aus seinen geistlichen Werken begegnen geistlicher Pop- und Soulmusik, dem Gospel. So entsteht eine Gospelsinfonie, die zwischen Händels Arien und traditionellem und zeitgenössischem Gospel hin-und herpendelt und die zeitlose Aktualität von Händel offenbart.


Joe Lynn Turner ist am 02. August 1951 in Hackensack in New Jersey geboren. Von 1980 bis 1984 erlangte er mit der Rockband Rainbow Weltruhm mit Musikhits, wie „Street of Dreams“ „I Surrender“ and „Stone Cold“. Zwischen den Tätigkeiten bei Rainbow und Deep Purple brachte er 1985 seine erste Solo-LP „Rescue You“ heraus. Daraufhin veröffentlichte er mehrere Alben und entwickelte sich zu einem der gefragtesten Session-Musiker in der Branche. Fünf Jahre später nahm Joe Lynn Turner mit Deep Purple das Album „Slaves And Masters“ auf. Weitere Engagements in den Musikgruppierungen Brazen Abbot und Mother’s Army folgten. In seiner 50-jährigen Musikkarriere arbeitete er u. a. mit Alice Cooper, Cher, Michael Bolton, Mick Jones von Foreigner, Glenn Hughes von Black Sabbath und Billie Joel zusammen. Turner steht regelmäßig in den USA und in ganz Europa auf der Bühne. Bei internationalen Festivals, wie z. Bsp. Wacken Open Air, The Original Rock meets Classic, Rock of Ages und Icons of Rock ist er ein ebenso gern gesehener Gast. Bis heute veröffentlicht er immer wieder Soloalben.

Benjamin Köthe schreibt als Orchestrator, Arrangeur und Komponist für verschiedene Sinfonieorchester, für die Filmmusiktage Halle, für verschiedene Fernsehsender und Musicalproduktionen. Seit April 2006 leitet er als Professor an der Musikhochschule Rostock den Studienbereich Pop/World Music.

Bernd Ruf zählt zu den führenden Dirigenten im musikalischen Grenzbereich von Klassik, Rock und Jazz. Er wurde 2002 für den Grammy in der Kategorie „Best Classical Crossover“ nominiert und 2016 in Taiwan mit dem Golden Melody Award ausgezeichnet. Er leitet seit 2004 als Professor den Bereich Popularmusik, Jazz und Weltmusik an der Musikhochschule Lübeck. (www.berndruf.de)

Die Musiker und Sänger der GermanPops Band gehören zur ersten Riege der deutschen Studio-, Rock- und Popszene. Für viele Pop- und Rockstars arbeiten sie sowohl im Studio als auch live auf der Bühne. Die GermanPops Band bildet den Kern des GermanPops Orchestras, welches zu den führenden Pop- und Filmorchestern gehört. Die Band arbeitete u.a. mit Jon Lord, Chris Thompson, Ian Anderson, Paul Carrack, Roger Chapman und Heinz Rudolf Kunze.

Mit freundlicher Unterstützung der Stadtwerke Halle GmbH Präsentiert von MDR Sachsen-Anhalt

Tickets: 35 €, freie Platzwahl
Ticket als Fahrkarte in der Tarifzone 210 gültig , 2 h vor und 2 h nach der Veranstaltung
Konzert

Licht und Schatten in der Hirtenwelt

Musikalische Leitung: Raimar Orlovsky (Violine)
Solisten: Marie Luise Werneburg (Sopran), Saskia Fikentscher (Oboe, Blockflöte)
Concerto Melante


Werke von M. Uccellini, G. Ph. Telemann, G. F. Händel u. a.

Viele bedeutende Komponisten begeisterten sich für die Lieder der Hirten. Auch G. F. Händel verwendete pastorale Musik in seinen Werken. Am bekanntesten ist wohl die Pifa, Vorspiel zum zweiten Teil seines „Messiah“. Händel, der in seinen jungen Jahren Italien bereiste, wurde in seiner römischen Zeit Mitglied der Accademia degli Arcadi und komponierte zahlreiche Kantaten basierend auf der Pastoralpoesie, in der man in eine utopisch fremde Welt versetzt wird. Im Mittelpunkt des Konzerts steht die erst 2016 entdeckte Fassung der Kantate „Tu fedel? Tu costante?” HWV 171a als deutsche Erstaufführung nach der Hallischen Händel-Ausgabe. Das u. a. aus Mitgliedern der Berliner Philharmoniker bestehende Ensemble Concerto Melante hat sich zusammen mit der jungen Sopranistin Marie Luise Werneburg dem pastoralen Thema angenommen.

Tickets: 30 €, freie Platzwahl
Exkursion

Busfahrt Halle-Bad Lauchstädt

zu Muzio Scevola HWV 13 (VA 51)

Abfahrt Hallmarkt, 13:30 Uhr
Buslinie 151

Busticket nur im Vorverkauf in Verbindung mit der Eintrittskarte erhältlich.

Tickets: 8 € (Teilnehmerzahl begrenzt)
Oper

Muzio Scevola

HWV 13 - Opern-Pasticcio von F. Amadei, G. Bononcini und G. F. Händel

Deutsche Erstaufführung

Musikalische Leitung: Marek Štryncl
Regie: Laurent Charoy
Choreografie: Helena Kazárová
Bühne: Václav Krajc
Kostüme: Roman Šolc
Solisten: Alexis Vassiliev (Muzio Scevola), Markéta Cukrová (Clelia), Michaela Šrůmová (Orazio), Lucia Knoteková (Fidalma), Marta Fadljevičová (Lucio Tarquinio), Sylva Čmugrová (Irene)
Musica Florea
Hartig Ensemble – Tänze und Ballette aus drei Jahrhunderten


Erste szenische Wiederaufnahme seit dem 18. Jahrhundert
Aufführung in italienischer Originalsprache mit deutschen Übertiteln

Drei Komponisten arbeiteten im Frühjahr 1721 vermutlich aus Gründen der Zeitersparnis gleichzeitig an der Oper „Muzio Scevola“: Der 1. Akt stammt von F. Amadei, der 2. Akt von G. Bononcini und der 3. Akt von G. F. Händel. Nach einer überlieferten Aussage des Kammerherrn des Prinzen von Wales, Friedrich Ernst von Fabrice, soll Händel „mit Leichtigkeit über die beiden anderen triumphiert“ haben. Kommt man heute zum selben Urteil? Nachdem mit Ausnahme einer konzertanten Aufführung in Oxford 1977 bislang nur einzelne Akte aufgeführt und nach der Uraufführungsserie 1721 keine einzige szenische Gesamtaufführung zu erleben war, kann man nun bei den Händel-Festspielen sich im direkten Vergleich seine eigene Meinung bilden. Als historischen Hintergrund für die frei erfundene Liebesgeschichte wählte der Librettist P. A. Rolli Ereignisse aus der Frühgeschichte Roms, die auf Quellen von Titus Livius basieren. Ausgegraben hat diese barocke Rarität das erfolgreiche Team um Marek Štryncl, der im letzten Jahr mit Händels „Terpsicore“ für Begeisterung sorgte.

Das Ticket berechtigt am Konzerttag von 10.00 bis 18.00 Uhr zum freien Eintritt in die Dauerausstellungen „Neues Schillerhaus” und „Badegeschichte im Douche-Pavillon”. Mit freundlicher Unterstützung der Mitteldeutschen Barockmusik e. V

Tickets: 65, 50 €, 30 € Hörplatz
Konzert

Jephta

HWV 70 - Oratorium von G. F. Händel

Wiederaufnahme der Produktion von 2017

Musikalische Leitung: Christoph Spering
Regie: Tatjana Gürbaca
Bühne: Stefan Heyne
Kostüme: Silke Willrett
Solisten: Robert Sellier (Jephtha), Svitlana Sylvia (Storgé), Ines Lex (Iphis), Leandro Marziotte (Hamor), Ki-Hyun Park (Zebul)
Händelfestspielorchester Halle


Mit der Neuproduktion von „Jephtha” feierten die Händel-Festspiele 2017 eine vielbeachtete Premiere. Die Produktion in der Inszenierung von Tatjana Gürbaca ist nun als Wiederaufnahme nochmals zu erleben. Sie „hat das exemplarisch Überzeitliche in der biblischen Geschichte gesucht und zu einem packenden, ergreifenden Stück Musiktheater werden lassen.“ (Joachim Lange, www.nmz.de, 28.5.2017)
„Im hochgefahrenen Graben demonstriert selbstverständlich auch das fabelhafte Händelfestspielorchester – der mit historischen Instrumenten vertraute Teil der Staatskapelle – mit Barockspezialist Christoph Spering am Pult seinen Stand unter den Spezialorchestern des Landes mit Leidenschaft, Sinn für dramatische Verve und Perfektion.“ (Mitteldeutsche Zeitung, 29.5.2017)

Aufführung in englischer Originalsprache mit deutschen Übertiteln nach der Hallischen Händel-Ausgabe
Eine Veranstaltung der Theater, Oper und Orchester GmbH Halle

Tickets: 50, 40, 25 €
Exkursion

Busfahrt Bad Lauchstädt-Halle

zu Muzio Scevola HWV 13 (VA 51)

Abfahrt Goethe-Theater, 17:00 Uhr
Buslinie 251

Busticket nur im Vorverkauf in Verbindung mit der Eintrittskarte erhältlich.

Tickets: 8 € (Teilnehmerzahl begrenzt)
Fest

Abschlusskonzert mit Feuerwerk

Musikalische Leitung: Jan Michael Horstmann
Solisten: Miriam Sabba (Sopran), Dominik Köninger (Bariton)
Marktkantorei Halle
Robert-Franz-Singakademie Halle
Staatskapelle Halle


Werke von J. Ph. Rameau, G. F. Händel, W. A. Mozart, E. Elgar und G. Rossini

Das Abschlusskonzert der Händel-Festspiele macht Lust auf eine Reise mit weltweit bekannten und beliebten Stücken zwischen Orient und Okzident von J. Ph. Rameau, G. F. Händel, W. A. Mozart, E. Elgar und G. Rossini, dessen Todestag sich 2018 zum 150. Mal jährt. Bereits seit 1952 findet das Konzert regelmäßig in der romantischen Galgenbergschlucht statt und endet mit Händels „Feuerwerksmusik“ und einem großen Höhenfeuerwerk. Traditionell obliegt auch in diesem Jahr der Staatskapelle Halle unter der bewährten Leitung von Jan Michael Horstmann der festliche Schlussakkord der Händel-Festspiele. Und wie in jedem Jahr zieht die Ingmanns & Schmiedeknecht, Pyrotechnik GmbH Erkelenz alle Register für einen farbigen, effektvollen Festspielabschluss.

Ticket ist gültig als Fahrkarte in der Tarifzone 210, 2 h vor und 2 h nach der Veranstaltung.

Tickets: 35 €, freie Platzwahl
Familienticket 10 € für 1 Kind bis 14 Jahre in Begleitung eines voll zahlenden Erwachsenen
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Ereignisse / Konzert Thomaskirche Leipzig Leipzig, Thomaskirchhof 18
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Ereignisse / Symposium Künstlerhaus Hohenossig Hohenossig, Leipziger Str. 43a
Reinhard Rössler
Ereignisse / Show Krystallpalast Varieté Leipzig Leipzig, Magazingasse 4
Ereignisse / Kulturveranstaltung Verein DAS JAGDHAUS Kössern, Dorfstraße 1
Dorfentwicklungs- und Kultur-Verein Kössern / Förstgen
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Anfang September Von Mozart zu Schumann
Ereignisse / Kulturveranstaltung Gohliser Schlösschen Leipzig, Menckestr. 23
Ereignisse / Kulturveranstaltung Schaubühne Lindenfels Leipzig, Karl-Heine-Straße 50
Theater, Kino & Restaurant
Ereignisse / Kulturveranstaltung galerie KUB Leipzig, Kantstraße 18
Ereignisse / Festival F-Stop-Leipzig Leipzig, Karl-Heine Str. 61
Zentrum Für Zeitgenössische Fotografie
Ereignisse / Kulturveranstaltung naTo e.V. Leipzig, Karl-Liebknecht-Str. 46
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Soziokulturelles Zentrum