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Thalia in der Gaußstraße

Die Gaußstraße ist Dependance des Thalia Theaters und Stadtteiltheater von Hamburg Altona gleichermaßen – offen für alle aus dem Großraum Hamburg, aber mit starker Anbindung an den kreativen Melting Pot Altona aus Arbeitern, Künstlern, bürgerlichem Mittelstand und einer zunehmend interkulturellen Gesellschaft. Besonders dem multinationalen Zusammenhang wird das Programm des Thalias in der Gaußstraße verstärkt Rechnung tragen und gleichzeitig Kreativort für ungewöhnliche und junge künstlerische Initiativen sein.

In den letzten zehn Jahren hat sie sich die Gaußstraße vom Fabrikgelände in ein Kreativzentrum mit dem Charme eines New Yorker Hinterhofs verwandelt. Hier hat sich das Thalia eine Spielstätte und Probebühnen erobert. Wir gestalten weiter: Das Foyer ist offener, großzügiger, wohnlicher und lädt noch entschiedener zur Kommunikation ein. Die zweite Spielstätte neben der Thalia Gauß ist die Thalia Gauß Garage, ein Ort mit Patina, ein Ort für Experimente und zum Entdecken.

Kontakt

Thalia in der Gaußstraße
Gaußstraße 190
D-22765 Hamburg

Telefon: +49 (0)40-306039-10 / -12
E-Mail: petra.mai@thalia-theater.de

 

Kartenkasse
Mo-Sa 10-19 Uhr
So und Feiertage 16-18 Uhr
info@thalia-theater.de
Tel. 040.32814-444, Fax -212
Bewertungschronik

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Thalia in der Gaußstraße

Theater

Sechs Koffer

von Maxim Biller

Uraufführung 19. Oktober 2019

Irgendjemand musste den Großvater Schmil denunziert haben. Warum sonst hätte man ihn im Frühjahr 1960 am Flughafen in Moskau mit ein paar hundert Dollar als Devisenschmuggler verhaftet? Schmil war auf dem Weg nach Prag und wollte seinem Sohn Sjoma und Schwiegertochter Rada ein neues Auto kaufen. Der Anlass war die Geburt von Enkel Maxim. Drei Monate später wird der Großvater hingerichtet. Wer hatte ihn verraten? Könnte es jemand aus der Verwandtschaft gewesen sein? Es gibt Gerüchte und Verdächtigungen, denen Maxim im Laufe der Jahre nachgeht. War es Onkel Dima, der einige Jahre im Gefängnis verbrachte? Oder Tante Natalia, die Onkel Dima mit geheimen Akten erpresst hat? Oder sogar der eigene Vater, der einmal mit Natalia zusammen war? Und was ist mit dem reichen Onkel Lev, der als erster in den Westen floh und mit dem seit Jahren niemand mehr in der Familie spricht? Der Erzähler Maxim öffnet Kapitel für Kapitel ein familiäres Schuldgepäck, verteilt auf sechs Koffer. Es gibt einiges aus unterschiedlichen Perspektiven zu besichtigen und es bleibt die Frage, wem kann man vertrauen in Zeiten großer Zerrissenheit?

„Sechs Koffer“ erzählt von einer Familie, die es von Ost nach West verschlägt und die ihr dunkles Geheimnis durch die Zeiten trägt. Maxim Biller war zehn, als er mit seiner Familie Prag verließ: „Wir sind 1970 nach Hamburg gekommen und lebten im Kreise von jüdischen und osteuropäischen Emigranten. Man besuchte sich fast jeden Tag, natürlich unangemeldet, und ich habe alle möglichen Biografen kennengelernt. Und damit alle möglichen, auch schuldhaften Verstrickungen, wobei die meisten Menschen eher schwach als böse sind. Oder böse sind, weil sie schwach sind.“

Regisseurin Elsa-Sophie Jach, die den Roman für die Bühne adaptiert, wurde mit ihrer ersten Thalia-Inszenierung „dritte republik“ gemeinsam mit Autor Thomas Köck zum Festival Radikal Jung 2019 eingeladen.

Regie: Elsa-Sophie Jach
Bühne: Marlene Lockemann
Kostüme: Aleksandra Pavlović
Dramaturgie: Matthias Günther
Musik: Max Kühn

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Sechs Koffer

Theater

Ein Mensch brennt

von Nicol Ljubić

Mitten im Deutschen Herbst gerät das Leben des zehnjährigen, fußballbegeisterten Hanno Kelsterberg aus dem Lot: Hartmut Gründler zieht als Untermieter bei Familie Kelsterberg ein. Er ist Idealist, kompromissloser Atomkraftgegner, engagierter Politkämpfer. Noch ahnt niemand, dass er sich am 16. November 1977 in der Hamburger Innenstadt als Zeichen gegen die Atompolitik der Bundesrepublik selbst verbrennen wird. Während Hannos Vater die Bemühungen seines Untermieters belächelt oder entnervt abtut, gerät seine Mutter immer mehr in dessen Bann. Sie ist fasziniert von dem unermüdlichen Einsatz Gründlers und beginnt ihn zu unterstützen: gemeinsam schreiben sie Protestbriefe an Helmut Schmidt und verteilen Flugblätter auf Demos. Hanno erlebt, wie die Ehe seiner Eltern unter dem ideologischen Fremdgehen leidet und schließlich zerbricht. Heute, als Erwachsener, will Hanno verstehen, was in diesen Jahren vor sich ging und wie seine Familie an einem vermeintlich selbstlosen Weltverbesserer zugrunde gehen konnte. Er versucht, eine neue Perspektive auf seine Vergangenheit zu finden: Wofür möchte man einstehen? Wie weit ist man bereit für seine Überzeugungen zu gehen? Endet die Welt am eigenen Gartentor oder fängt sie da erst an?

Ausgehend von der wahren Geschichte Hartmut Gründlers zeichnet der 1971 in Zagreb geborene und mittlerweile in Berlin lebende Autor Nicol Ljubić ein ebenso provokantes wie auch feinfühliges Porträt einer bürgerlichen Familie in den siebziger Jahren.

Swen Lasse Awe wurde mit der Uraufführung von „Abraum“ von Wilke Weermann an den Münchner Kammerspielen zum Körber Studio Junge Regie eingeladen. Zuletzt inszenierte er die Uraufführung „German Love Letter (zum Mond)“ von Lisa Danulat am Theater Bielefeld. Mit „Ein Mensch brennt“ zeigt er erneut eine Uraufführung, seine erste Arbeit am Thalia in der Reihe „Junge Regie“.

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Ein Mensch brennt

Theater

Die Odyssee

Eine Irrfahrt nach Homer

Als Odysseus in den Trojanischen Krieg zog, ließ er seine Frau Penelope mit einem Säugling zurück. Nun, 20 Jahre später, ist der Sohn zum Jüngling herangereift. Telemachos hat seinen Vater nie gesehen. Er kennt Erzählungen über den einfallsreichen Odysseus, aber ob der große Kriegsheld noch lebt, weiß er nicht. Eines Tages erscheint ein Mann auf dem väterlichen Hof auf der Insel Ithaka, der ein großes Bildnis des Odysseus mit sich trägt. Er kennt, wie sich herausstellt, den Kriegsheld: Telegonos ist ebenfalls ein Sohn des Odysseus. Mit seiner Mutter, der schwarzen Zauberin Kirke, lebte Odysseus ein Jahr auf der Insel Aiaia zusammen, nachdem sie die Hälfte seiner Gefährten in Schweine verwandelt hatte.
Telemachos und Telegonos erwarten nun gemeinsam die Rückkehr des wandlungsreichen Mannes, den es so oft vom Wege abtrieb, seit er Troja zerstörte.

Regie: Antú Romero Nunes
Dramaturgie: Matthias Günther
Musik: Johannes Hofmann

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Theater

Checkpoint Woodstock

von Marina Davydova

Aus dem Russischen von Stefan Schmidtke

„Russland liebt es, Jubiläen und Geburtstage zu feiern.
Anlässlich des kommenden 50. Geburtstags von Woodstock wurde hier in Moskau auf persönliche Bestellung von Vladimir Putin das Checkpoint Woodstock Museum errichtet und dem Besuch des US­-Präsidenten Donald Trump gewidmet. Wir heißen auch alle auswärtigen Gäste herzlich willkommen zu diesem wichtigsten Kulturereignis unserer Hauptstadt,“ heißt es zur Begrüßung der Besucher bei der feierlichen Eröffnung des Woodstock­ Museums in Moskau.

Die Zeremonie ist stilistisch eine Reminiszenz an die TV-­Serie „Santa Barbara“, die Oscar­verleihung und die Konzert­-Gala, die alljährlich zum „Tag der Polizei“ im Kreml stattfndet. Es gibt Grußbotschaften amerikanischer Farmer, die Russlandfähnchen schwenkend „Imagine“ singen, Frauenchöre verschiedener russischer Kleinstädte, die Songs von Janis Joplin und Jimi Hendrix einstudiert haben, Moskauer Schülerbotschafter, die die Biografen berühmter Beatniks auswendig rezitieren, die Formel von LSD an die Tafel schreiben und die psychedelische Wirkung referieren.

„Checkpoint Woodstock“ ist – im Angesicht einer Zeit, in der sich in Ost und West mehr und mehr rechte Bewegungen formieren – ein Requiem auf die Ära der 68er. Die performative Installation erzählt von sozialen Utopien und verlorenen Illusionen und ist zugleich eine Einladung zum Perspektivwechsel: Die russische Theatermacherin, Autorin und Leiterin des NET­Festivals Marina Davydova, der Bühnenbildner Zinovy Margolin und der Komponist Vladimir Rannev werfen zusammen mit einem internationalen Ensemble, von Moskau aus westwärts schauend, einen Blick zurück nach vorn, in unser aller Zukunft.

Regie: Marina Davydova
Bühne und Kostüme: Zinovy Margolin
Musik: Vladimir Rannev

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Theater

Amerika

Nach dem Roman von Franz Kafka

„Als der sechzehnjährige Karl Roßmann, der von seinen armen Eltern nach Amerika geschickt worden war, weil ihn ein Dienstmädchen verführt und ein Kind von ihm bekommen hatte, in dem schon langsam gewordenen Schiff in den Hafen von New York einfuhr, erblickte er die schon längst beobachtete Statue der Freiheitsgöttin wie in einem plötzlich stärker gewordenen Sonnenlicht.“

Franz Kafka Kafkas Amerika ist kein konkretes Land, sondern ein vielfach überlagertes Bild aus Mythen, Projektionen, Fakten und Fantasien. Die Reise des Auswanderers Karl Roßmann findet im Kopf statt, von der Einfahrt in den Hafen New Yorks bis zur finalen Zugfahrt zum großen Naturtheater von Oklahoma ist es die Odyssee eines Anschlusssuchenden, der bis zuletzt nicht an der eigenen Isolation verzweifelt und vielleicht sogar am Ende im Theater Oklahomas jenes Zuhause findet, das er fortwährend suchte.

Kafkas epochales Werk schildert zu Beginn des 20. Jahrhunderts hellsichtig die Figur des „Vertriebenen“ – vertrieben durch die Eltern, vertrieben aus Europa. Die Geschichte eines Heimatlosen, dem Amerika nicht, wie Hunderttausenden von freiwilligen Auswanderern zum Ort der Verheißung wird, sondern zum Land des sozialen Abstiegs – ein Antibild zu Familien wie den irischen Kennedys oder deutschen Kaufmannsfamilien, die sich dort eine neue Existenz aufbauten. Kafka ermöglicht durch die Schilderung der Welt der Moderne, ihrer gigantischen Verkehrsströme, ihrer hektischen Arbeitswelt unser erinnerndes Erstaunen darüber, dass all das, was wir als normal empfinden, erst seit kurzem so ist. Kafkas Roman als Phantasma und Erlebnis eines einzigen Schauspielers.

Regie: Bastian Kraft
Bühne: Peter Baur

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Theater

In der Schwebe

von Maya Arad Yasur

Schau nicht nach unten. Das musst du dir einschärfen: Schau nur die Leute hinter den Fenstern an und stell dir vor, du hättest ihren Boden unter den Füßen.

In schwindelnder Höhe hängen Isaac und Benjamin in der Luft, nur gesichert mit einem Seil, unter ihnen geht es 13 Stockwerke in die Tiefe. Nicht der beste Ort für Isaac, um einem Menschen aus der Vergangenheit zu begegnen, mit dem er eigentlich hatte abschließen wollen: ob aus Zufall, Schicksal oder Berechnung hängt sein früherer Weggefährte Benjamin neben ihm vor der Fassade des Wolkenkratzers. Und der will – ausgestattet nur mit Putzutensilien, Möhren und einem Messer – der Vergangenheit auf den Grund gehen. Die eigene Geschichte, geprägt von Krieg und Gewalt, lässt sich nicht länger verdrängen und fördert grausame Wahrheiten zu Tage. Doch dann passiert ein Unfall, der beide zurück in die Gegenwart schleudert und möglicherweise ihre Zukunft in Europa gefährdet.

Maya Arad Yasur gewann für ihr Stück „Diamond Stars“ (In der Schwebe) 2010 den ersten Preis beim Dramatikerwettbewerb des ITI (International Theatre Institute) und der UNESCO. 2014 wurde sie mit dem Habima Award für Nachwuchskünstler ausgezeichnet und erhielt 2018 den Stückemarktpreis des Berliner Theatertreffens für „Amsterdam“. Die Theaterstücke der israelischen Dramatikerin werden an diversen Theatern in Israel, Deutschland, Österreich, Norwegen und den USA aufgeführt.

Regie: Alek Niemiro
Bühne: Marion Schindler
Kostüme: Anna Degenhard
Dramaturgie: Hannah Stollmayer
Musik: Tom Gatza

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Theater

Bilder deiner großen Liebe

von Wolfgang Herrndorf
Ein Abend von Birte Schnöink & Marie Rosa Tietjen

Ein Abend über Isa, die Herrscherin über das Universum, die Planeten und Alles.

Ein Roadtrip. Durch Wälder und Pfützen, Gedanken und Gedankenstriche. Isa ist bewaffnet. Eine radikale Denkerin, die wenn sie es will, die Sonne verschieben kann. Sie geht zu Fuß. Mit einer Pause am goldenen Berg. „Von oben sehe ich über das Land und bin müde. Im Innern wüten eiserne Zangen. Ich versuche zu schlafen und kann es nicht. Ich versuche weiterzugehen und kann es nicht. Ich konzentriere mich auf die Sachlage und komme zu dem Ergebnis, dass ich Hunger habe.“
Dann geht Isa weiter. Satz für Satz. Ort für Ort.
Und dazwischen? „Das sind die Löcher der Kausalität. Es sind die fehlenden Übergänge von Ursache und Wirkung. An diesen Stellen klafft das ganze Universum auf.“, so zitiert Wolfgang Herrndorf den Philosophen
Joseph Vogl in seinem Blog „Arbeit und Struktur“.

Seine letzte Arbeit „Bilder deiner großen Liebe“ bleibt nach Herrndorfs Freitod im Jahr 2013 ein unvollendeter Roman, ein „kaputtes“ Werk.

Regie: Marie Rosa Tietjen
Dramaturgie: Christina Bellingen
Bühne: Katharina Pia Schütz
Kostüme: Birte Schnöink, Marie Rosa Tietjen
Video: Birte Schnöink, Marie Rosa Tietjen
Darsteller: Birte Schnöink

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Theater

Vor dem Fest

von Saša Stanišić

„Wir sind traurig“, sagt das Dorf. „Wir haben keinen Fährmann mehr. Der Fährmann ist tot.“

Überhaupt ist die Einwohnerzahl fallend. Die einzige Tankstelle hat dichtgemacht. Kneipen gibt es auch nicht mehr. „Wir trinken in Ullis Garage“, sagt das Dorf. Es heißt Fürstenfelde und hat für ein Dorf eine Menge zu erzählen, obwohl die Fürstenfelder eher wortkarg sind.

Saša Stanišić, der 1978 im bosnischen Višegrad geboren wurde, 1992 als Flüchtling nach Deutschland kam und heute in Hamburg lebt, lässt sein Dorf als vielstimmigen Chor sprechen: „Was War, Was Ist, Was Wird Geschehen.“ Das Annenfest ist der Höhepunkt des Jahres. Es wird eine dramatische Nacht. Im Dorfarchiv wird eingebrochen, die alten Sagen und Geschichten fliehen durch das offene Fenster in die Nacht. Die Archivarin Frau Schwermuth dreht durch. Herr Schramm, ein ehemaliger Oberst der NVA, sucht einen funktionierenden Zigarettenautomaten und findet Gründe gegen das Leben. Da ist die alte Malerin Frau Kranz, deren Gemälde seit Jahrzehnten nur ein Motiv kennen – Fürstenfelde und seine Bewohner, und die taumeln durch die Nacht.

Saša Stanišić sagt: „Ich wollte ein Dorf aus dem Nichts literarisch erschaffen. All diese Figuren, die durch meine Nacht laufen, gibt es auch in der Stadt. Jede von ihnen hat ein Problem und eine psychologische Disposition. Was die Figuren angeht, und auf die kommt es mir an, ist es kein Dorfroman. Aber die Atmosphäre in diesem Dorf interessiert mich sehr.“

„Vor dem Fest“ ist ein Spiel mit unterschiedlichen Erzählformen, Stimmen und Stimmungen. Regisseurin Charlotte Sprenger, die den Roman für die Bühne adaptiert, leitete in den letzten zwei Spielzeiten zusammen mit dem Kuratorenteam „Britney“ die Außenspielstätte Offenbachplatz des Schauspiel Köln. Mit ihrer Inszenierung von Jonas Hassen Khemiris Roman „Alles, was ich nicht erinnere“ war sie zum Festival Radikal Jung 2018 eingeladen.

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Jugendprogramm

Simpel

nach dem Roman von Marie­-Aude Murail

Barnabé Maluri, „Simpel“ genannt, ist 22 Jahre alt, aber geistig auf dem Stand eines Dreijährigen. Seine Mutter ist gestorben; sein jüngerer Bruder Colbert hat ihr vor ihrem Tod versprochen, sich um Simpel zu kümmern, und nimmt ihn zu sich, nachdem der Vater eine neue Partnerin gefunden und Simpel in einem Heim untergebracht hat. Als Colbert in die Großstadt geht, um dort die Schule zu beenden, ziehen beide Brüder in eine WG, in der es mehr als turbulent zugeht.

In der Fassung des Thalia-­Dramaturgen Matthias Günther wird die Geschichte über Anderssein und Behinderung aus der Perspektive Colberts erzählt, der neu in eine Klasse kommt.

Die Inszenierung ist als Klassenzimmerstück (ab Kl. 7/8) in Schulen buchbar: thaliaundschule@thalia-theater.de
Schulgruppenpreis je Vorstellung 160€

Mit freundlicher Unterstützung der Haspa und der Budnianer Hilfe e.V.

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Theater

Kaspar

von Peter Handke

„Das Stück Kaspar zeigt nicht wie ES WIRKLICH IST oder WIRKLICH WAR mit Kaspar Hauser. Es zeigt, was MÖGLICH IST mit jemandem. Es zeigt, wie jemand durch Sprechen zum Sprechen gebracht werden kann.
Das Stück könnte auch ‚Sprechfolterung‘ heißen.“ Peter Handke

Es ist das Jahr 1968. Peter Handke hat zwei Jahre zuvor mit „Publikumsbeschimpfung“, seinem ersten „Sprechstück im Beat-­Rhythmus“, die bürgerlichen Zuschauer brüskiert und ist über Nacht zum jungen Popstar der Literatur geworden. Es ist die Zeit der Studentenbewegung. Die Zeit der Revolte gegen Konvention und Kodex – und die Bühne betritt Kaspar. Auf ungeübten Beinen, ein Wesen, halb Clown, halb Kind, versucht dieser Nachfahre des Kaspar Hauser seine ersten Schritte in eine Gesellschaft. Noch kennt er keine Sprache, keine Tradition, keine Zivilisation. Sein Sprachschatz umfasst nur einen einzigen rätselhaften Satz: „Ich möchte ein solcher werden wie einmal ein anderer gewesen ist“. Der Sonderling wiederholt ihn immer und immer wieder. Probiert ihn in allen Variationen aus.

Kaspar ist das asoziale Wesen mitten in unserer Gesellschaft. Ein Mensch ohne Mitmenschen. Ungebändigt, regellos und manipulierbar. Anonyme unsichtbare Sprecher, die sogenannten Einsager, mischen sich ein. Sie drillen Kaspar mit Wörtern und Sätzen.
Nach „Immer noch Sturm“ und „Die Stunde da wir nichts voneinander wußten“ ist „Kaspar“ das dritte Handke­Stück auf dem Spielplan. Inszenieren wird Handkes „Klassiker“ die Regisseurin Leonie Böhm, die mit ihrer Thalia-­Inszenierung „Nathan die Weise“ zum Festival Radikal Jung 2017 eingeladen wurde.

Regie: Leonie Böhm
Bühne: Sören Gerhardt
Kostüme: Helen Stein, Lena Schön
Dramaturgie: Christina Bellingen
Musik: Johannes Rieder

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Konzert

Patentöchter

Im Schatten der RAF - ein Dialog von Julia Albrecht und Corinna Ponto

Am 30. Juli 1977 bekommt Jürgen Ponto Besuch von Susanne Albrecht, der Tochter seines Jugendfreundes Hans­Christian Albrecht. Völlig überraschend erschießen ihre Begleiter Brigitte Mohnhaupt und Christian Klar, Mitglieder der Rote Armee Fraktion, den Vorstandssprecher der Dresdner Bank in seinem eigenen Haus.
Corinna Ponto ist 20 Jahre alt, als ihr Vater ermordet wird, Julia Albrecht erst dreizehn, als ihre Schwester Susanne den Mördern ihres Patenonkels Zugang zu seinem Haus verschafft. Das Band zwischen den befreundeten Familien ist zerstört.
13 Jahre lang sieht Julia ihre Schwester nur auf Fahndungsplakaten. Als nach dem Mauerfall 1990 Susannes zweites Leben in der DDR enttarnt wird, kommt es zu einer ernüchternden Begegnung in einem Berliner Untersuchungsgefängnis.
30 Jahre nach der Tat, die beider Leben geprägt hat, nimmt Julia Albrecht Kontakt zu Corinna Ponto auf. Der in ihrem gemeinsamen Buch „Patentöchter“ dokumentierte Briefwechsel wirft einen neuen Blick auf die bis heute ausschließlich von Dritten gedeutete Tat. Gemeinsam beginnen die beiden Frauen einen Dialog über Schuld und Vergebung.
Entstanden ist ein faszinierendes Dokument der Zeitgeschichte, das weit über die seelischen Verletzungen hinausweist, von denen es eindrücklich und berührend erzählt.

Regie: Gernot Grünewald
Ausstattung: Michael Köpke
Dramaturgie: Susanne Meister
Musik: Daniel Sapir

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Theater

Dritte Republik

von Thomas Köck

Eine Landvermesserin und ihr Kutscher irren durch einen Schneesturm. Es ist das Jahr 1918 – sie sollen die Außengrenzen nach Kriegsende neu vermessen. In der Undurchsichtigkeit des Schneetreibens, die die Erfüllung des Auftrags unmöglich macht, treffen die beiden auf unterschiedlichste Figuren und ihre Versionen einer Idee Europas. Unter ihnen ist auch der Hamburger Reedereidirektor und Visionär transnationalen Handels Albert Ballin, der sich am 9. November, dem Tag der Ausrufung der ersten demokratischen Republik, das Leben nimmt.

In einem kafkaesken Setting über die letzten 100 Jahre hinweg bis heute, entwerfen der Autor Thomas Köck und die Regisseurin Elsa-Sophie Jach, die "dritte republik" als ein Verfassungskonzept für ein taumelndes Europa zwischen Globalisierung und nationalstaatlichen Sehnsüchten: die Dystopie eines autokratischen und neoliberalen Staatenbunds, ausgelöst durch den Rechtsruck mehrerer europäischer Länder.

Der junge Österreicher Thomas Köck gehört zu den interessantesten gegenwärtigen Autoren für das Theater. Anlässlich des hundertsten Jahrestags des 9. November 1918 hat das Thalia Theater ihn gebeten, über den Wandel, aber vor allem die Zukunft Europas nachzudenken.
Die Regisseurin Elsa-­Sophie Jach ist Absolventin der Hamburger Theaterakademie. „dritte republik“ ist ihre erste gemeinsame Arbeit am Thalia Theater.

Regie: Thomas Köck, Elsa-Sophie Jach
Bühne: Stephan Weber
Kostüme: Sophie Klenk-Wulff
Dramaturgie: Emilia Linda Heinrich
Musik: Max Kühn

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1 Theater

Auerhaus

von Bov Bjerg

Du hast die Augen zu und treibst auf deiner Luftmatratze, ein sanfter Wind weht, und du denkst, geil, jetzt lebe ich für den Rest meines Lebens hier in dieser Lagune, in der Südsee. Und dann machst du die Augen auf und merkst, es ist bloß ein Nachmittag am Baggersee, und zack ist der auch schon vorbei.

Anfang der achtziger Jahre in einer westdeutschen Kleinstadt: Frieder hat versucht, sich umzubringen. Damit das nicht wieder passiert, ziehen seine besten Freunde mit ihm in das leerstehende Haus seines Großvaters. Fünf junge Menschen im Auerhaus – damals läuft „Our House“ von Madness im Radio rauf und runter: „we would have such a very good time, such a fine time, such a happy time and I remember how we play simply waste the day away“. Im Auerhaus gibt es kaum Regeln und neben den Vorbereitungen zum Abitur werden Partys gefeiert und mit Drogen und freier Liebe experimentiert. Denn „Liebe ist kein Kuchen, der kleiner wird, wenn man ihn teilt.“

„Auerhaus“ feiert die Unschuld der Provinz, der Jugend und des Moments – aber vor allem dieGemeinschaft. Es erzählt von dem Wunsch einer ganzen Generation nach Freiheit.

Regie: Franziska Autzen
Bühne: Ute Radler
Kostüme: Miriam Zabek
Musik: Johannes Hofmann
Dramaturgie: Emilia Linda Heinrich

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1 Theater

Der Spieler

von Fjodor M. Dostojewskij

Im Kurort Roulettenburg geht es zwischen Hotel und Casino vor allem um: GELD. Es regiert diese Welt der Ausschweifung, verspricht neben gesellschaftlicher Anerkennung Intensität und unendlichen Rausch, lässt all die Schulden vergessen, auf die diese Scheinwelt aufgebaut ist. Im Moment des Spielens wird jede drückende Abhängigkeit überwunden, das Unmögliche erscheint wirklich, Freiheit pur, grenzenlos – bis es heißt „Rien ne va plus“ und die Kugel rollt, der Zufall entscheidet. Dafür wird mit allem gedealt, was liquide macht, um sich weiterhin den vorgetäuschten Reichtum vorspielen zu können. Da wird der Familienschmuck verscherbelt – und auch Liebesbeziehungen sind ihr Geld wert, eine mögliche lukrative Heirat ist eine Option und die Frauen setzen sich selbst als Kapital ein oder werden von anderen dazu genötigt.
Der mittellose Alexej lebt als Hauslehrer in der Familie eines bankrotten russischen Generals, der ungeduldig auf die Nachricht des Todes einer Erbtante wartet – seine letzte Chance, den totalen Ruin abzuwenden. Seine Stieftochter Polina ist ausgerechnet mit dem Franzosen liiert, der der Gläubiger des Generals ist. Aus Liebe zu Polina versucht Alexej, das nötige Geld für eine bessere Zukunft am Roulettetisch zu beschaffen, für die Liebe, für das Leben, alles soll sich ändern. Aus der Liebe wird Trieb und schließlich Spielsucht. Und die ewige Illusion: morgen, morgen wird alles besser. Morgen kommt das große Glück! Und so lange sich noch etwas Geld auftreiben lässt, wird die Kugel rollen. Bis nichts mehr geht
„Der Spieler“, der autobiografische Züge trägt, entstand 1866. Dostojewski hatte sich zuvor seinem Verleger gegenüber verpflichtet, einen Roman zu einem festen Termin zu liefern, weil er dringend Geld brauchte. Als er unter Zeitnot geriet, engagierte er Anna Snitkina, eine Stenographin, der er in 26 Tagen seinen Roman „Der Spieler“ diktierte. Vier Monate später heiratete er sie.

Regie: Jan Bosse

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Jugendprogramm

Das ist Esther

Ein Stück zu einer jüdischen Geschichte aus Hamburg und New York
von Christiane Richers

Ein Theaterstück ab Klasse 8

Die 17-jährige Mary Ann erzählt von ihrer Großmutter Esther und von sich und blättert Bruchstücke der Erinnerung auf. Im Gepäck: Fotos und O-Töne, die die Stationen des Lebens der Holocaust-Überlebenden Esther Bauer dokumentieren. Von der behüteten Kindheit in Eppendorf, dem Beginn der Nazi-Herrschaft, über die Deportation ins Ghetto Theresienstadt und in das KZ Auschwitz, von der Befreiung in Mauthausen bis zur Emigration nach New York und den Aufbau einer neuen Existenz. Das Stück erzählt vom Glück des Überlebens. Es thematisiert darüber hinaus den Tod der nahezu letzten Zeitzeugen auf einer sehr persönlichen Ebene. – Nach dem großen Erfolg des Stückes an Hamburger Schulen spielen wir die Inszenierung aufgrund zahlreicher Nachfragen jetzt auch für Schülergruppen in Vormittags- vorstellungen regelmäßig in einem Klassenraum der ehemaligen jüdischen Mädchenschule, der heutigen Gedenk- und Bildungsstätte Israelitischen Töchterschule bei der Hamburg Messe. In dieser Schule verbrachte Esther Bauer ihre Schulzeit; das Gebäude trägt mittlerweile den Namen des letzten Schulleiters dieser Schule Dr. Alberto Jonas, dem Vater von Esther Bauer geb. Jonas, der im Ghetto Theresienstadt 1942 umgekommen ist.

Regie: Katja Langenbach
Neu eingerichtet von Herbert Enge und Christina Fritsch
Es spielt: Florentine Weihe

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Theater

Räuberhände

nach dem Roman von Finn-Ole Heinrich

Wie weit verändert sich unsere Identität, wenn wir neue Erkenntnisse über unsere Abstammung gewinnen? Ist eine vorgestellte Identität weniger authentisch, als eine „echte“?

In ihrer Schrebergartenlaube „Stambul“ lernen Samuel und Janik fürs Abitur und träumen von der Zukunft. Während Janik versucht, sich von seinen wohlsituierten Lehrer-Eltern zu distanzieren, bemüht sich sein bester Freund Samuel, Sohn einer Alkoholikerin, um geordneten Alltag und Normalität. Als ihre Freundschaft durch einen einzigen Abend zu zerbrechen droht, reisen sie kurzerhand nach Istanbul, um ihre Beziehung zu retten und Samuels unbekannten Vater zu finden, der vielleicht Türke ist - ein hoffnungsloses Unterfangen. Für Samuel bekommt die Sehnsucht nach Identität und Zugehörigkeit mit Istanbul ein konkretes Gesicht, für Janik aber wird das „Halbtürkischsein“ seines Freundes zur Barriere und der Trip durch Istanbul nimmt für ihn mehr und mehr albtraumhafte Züge an.

Der vielfach ausgezeichnete Hamburger Autor Finn-Ole Heinrich erzählt in seinem Debütroman „Räuberhände“ kraftvoll und zugleich poetisch von den großen Themen wie Heimat, Sehnsucht, Identität und Freundschaft.
Am Premierentag wird ausgiebig gefeiert – nach der Premiere am Vormittag: Signierstunde mit Autor Finn-Ole Heinrich, nach der Premiere am Abend: Party mit Überraschungsprogramm.

Regie: Anne Lenk
Bühne: Judith Oswald
Kostüme: Eva Martin
Dramaturgie: Natalie Lazar

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Thalia in der Gaußstraße

Die Gaußstraße ist Dependance des Thalia Theaters und Stadtteiltheater von Hamburg Altona gleichermaßen – offen für alle aus dem Großraum Hamburg, aber mit starker Anbindung an den kreativen Melting Pot Altona aus Arbeitern, Künstlern, bürgerlichem Mittelstand und einer zunehmend interkulturellen Gesellschaft. Besonders dem multinationalen Zusammenhang wird das Programm des Thalias in der Gaußstraße verstärkt Rechnung tragen und gleichzeitig Kreativort für ungewöhnliche und junge künstlerische Initiativen sein.

In den letzten zehn Jahren hat sie sich die Gaußstraße vom Fabrikgelände in ein Kreativzentrum mit dem Charme eines New Yorker Hinterhofs verwandelt. Hier hat sich das Thalia eine Spielstätte und Probebühnen erobert. Wir gestalten weiter: Das Foyer ist offener, großzügiger, wohnlicher und lädt noch entschiedener zur Kommunikation ein. Die zweite Spielstätte neben der Thalia Gauß ist die Thalia Gauß Garage, ein Ort mit Patina, ein Ort für Experimente und zum Entdecken.
Kartenkasse
Mo-Sa 10-19 Uhr
So und Feiertage 16-18 Uhr
info@thalia-theater.de
Tel. 040.32814-444, Fax -212

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Thalia in der Gaußstraße

Aufführungen / Theater Deutsches Schauspielhaus Hamburg Hamburg, Kirchenallee 39
Aufführungen Thalia Theater Hamburg Hamburg, Alstertor 1
Aufführungen / Theater The English Theatre of Hamburg Hamburg , Lerchenfeld 14
Aufführungen / Aufführung Kultur in Neustadt in Holstein Neustadt in Holstein, Am Markt 1
Aufführungen / Ballett Hamburg Ballett John Neumeier Hamburg, Caspar-Voght-Straße 54
Aufführungen / Oper Opernloft im Alten Fährterminal Altona Hamburg, Van-der-Smissen 4
Fr, 18.10.2019, 19:30 Uhr
Aufführungen / Oper Opernloft im Alten Fährterminal Altona Hamburg, Van-der-Smissen 4
Sa, 19.10.2019, 19:30 Uhr
Aufführungen / Aufführung Cap San Diego
Sa, 19.10.2019, 20:00 Uhr
Aufführungen / Oper Opernloft im Alten Fährterminal Altona Hamburg, Van-der-Smissen-Straße 4
Mi, 23.10.2019, 19:00 Uhr
Aufführungen / Oper Opernloft im Alten Fährterminal Altona Hamburg, Van-der-Smissen 4
Fr, 25.10.2019, 19:30 Uhr
Aufführungen / Theater theater itzehoe Itzehoe, Theodor-Heuss-Platz 1
Aufführungen / Aufführung Die Burg - Theater am Biedermannplatz Hamburg, Biedermannplatz 19
Aufführungen / Oper Opernloft Junges Musiktheater Hamburg e.V. Hamburg, Van-Der-Smissen-Straße 4
Aufführungen / Theater VB Thalia Hamburg, Maike-Harder-Weg 19
Aufführungen / Operette Hamburger Engelsaal Hamburg, Valentinskamp 40 - 42
Aufführungen / Theater Theater das Zimmer Hamburg, Washingtonallee 42
Aufführungen / Theater Pantheater Haseldorf, Deichreihe 29
Aufführungen / Kabarett Theaterschiff Hamburg Hamburg, Holzbrücke 2 / Nikolaifleet
Aufführungen / Theater Theater Die Komödianten Kiel, Wilhelminenstrasse 43
Aufführungen / Theater Galli Theater Hamburg Hamburg, Behringstraße 26-28
Aufführungen / Theater Altonaer Theater Hamburg, Museumstraße 17
Aufführungen / Theater Volkstheater Geisler Lübeck, Dr. Julius - Leber - Straße 25

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