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Staatsoper Hannover

Die Staatsoper Hannover gehört zu den weltbesten Opern.
Der Prachtbau wurde 1845 bis 1852 nach einem Entwurf von Hofbaumeister Georg Friedrich Laves erbaut. Er diente zunächst als königliches Hoftheater, da dem König das Schlosstheater zu klein geworden war. Das spätklassizistische Gebäude mit seinen beiden großen Seitenflügeln besitzt zur Georgstraße hin einen Vorbau, auf dem sich die in Stein gemeißelten Abbilder von Dichtern und Komponisten tummeln.
Das Opernhaus brannte 1943 aus und wurde 1948 im historischen Stil wieder aufgebaut. Im Zuge einer General-Sanierung erhielt es 1985 eine völlig neue Akustik. In den Jahren 1996 bis 1998 und zuletzt 2012 wurde die Bühnentechnik erneuert.

Kontakt

Staatsoper Hannover
Niedersächsische Staatstheater Hannover
Opernplatz 1
D-30159 Hannover

Telefon: +49 (0)511-9999 1111
Fax: +49 (0)511 9999 1999

 

Kassen im Opernhaus und im Schauspielhaus
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10–19.30 Uhr (Vorverkauf bis 18.30 Uhr), Samstag 10–14 Uhr (im Opernhaus bis 18 Uhr)
An den Kassen können auch alle Programmhefte aktuell laufender Produktionen erworben werden.
Abendkasse: eine Stunde vor Vorstellungsbeginn (kein Vorverkauf)

Telefonischer Kartenverkauf
Montag bis Freitag 10–18 Uhr, Samstag 10–14 Uhr
Ballett

Marylin

Ballett von Jörg Mannes

Uraufführung: 8. Mai 2018

Being Marilyn – ein Phänomen, das Jörg Mannes zutiefst interessiert. Er betrachtet es aus unserer Zeit heraus, in der ein erbitterter Kampf um das Wahrgenommen-Werden geführt wird. Heute gilt es, in einem Universum voller Selfies, den selbst geschaffenen Bildern gerecht zu werden. Der Monroe war das Mitte der 1950er Jahre perfekt gelungen. Doch ihr Image wurde zum Verhängnis, weil es ihr Leben determinierte und ihr eigentliches Selbst zum Verschwinden brachte. Hätte sie einen Wunsch frei, würde trotzdem manche Frau allzu gerne in Marilyns Rolle schlüpfen: Sexsymbol par excellence und Ikone des 20. Jahrhunderts.

Für alle Welt ist Marilyn Monroe die hinreißende, naive Blondine mit den aufregenden Maßen 93–58–91. Ihre Filme sind im kollektiven Gedächtnis verankert: der Thriller »Niagara« ebenso wie die Komödien »Blondinen bevorzugt«, »Wie angelt man sich einen Millionär?« oder »Das verflixte 7. Jahr«. Für »Manche mögen’s heiß« wurde sie als Beste Schauspielerin mit dem Golden Globe ausgezeichnet. Mit dem Drama »Misfits – Nicht gesellschaftsfähig« bekam sie endlich die Anerkennung als Charakterdarstellerin, die sie immer erhofft hatte. Ihre Hauptrolle, der Medienstar, war hart erarbeitet. Hin und her geschoben zwischen leiblicher Mutter, Pflegeeltern, Waisenhaus und einer verwitweten Tante, entwickelt sich die schüchterne Norma Jeane Mortenson – so ihr eigentlicher Name – zur Teenager-Schönheit. Als Arbeiterin einer Rüstungsfabrik wird sie für einen Pin-up-Kalender fotografiert und avanciert bald zum gefragten Fotomodell und Mannequin. Sie lässt ihr brünettes Kraushaar glätten und erblondet. Nach ersten kleinen Filmrollen nimmt sie Sprech-, Gesangs- und Tanzunterricht. Filmstudio-Bosse basteln gemeinsam mit der 22-Jährigen am Image der Marilyn Monroe, wie sie sich inzwischen nennt. Dazu gehören auch kleinere chirurgische Eingriffe und gebleichtes Haar. Nacktfotos sorgen für einen Skandal, und Marilyns Schlagfertigkeit bringt zusätzliche Publicity. Ihr komödiantisches Talent macht Furore, und ihre Beliebtheit steigt rasant. Doch darauf ruht sie sich keineswegs aus, sondern sie studiert »Methodacting« in Lee und Paula Strasbergs Actors Studio.

Hinter der Fassade des umjubelten Stars verbirgt sich eine Frau, von der die Welt wenig weiß. Insider schildern sie als belesen, kunstinteressiert, sozial und politisch engagiert. Aber das öffentliche Interesse gilt den drei Ehen und den Liebesbeziehungen der Monroe. Vor allem ihr Verhältnis zum US-Präsidenten John F. Kennedy und zu dessen Bruder Robert ist bis heute Gegenstand von Spekulationen – nicht zuletzt durch Marilyns legendären Auftritt mit »Happy Birthday, Mr President« zu Kennedys offizieller Geburtstagsfeier 1962 in New York. Drei Monate später findet man sie tot in ihrem Bett. Suizid oder Mord? Eine bis heute offene Frage.

Choreographie: Jörg Mannes
Bühne: Florian Parbs
Kostüme: Alexandra Pitz
Licht: Holger Klede
Video: Philipp Contag-Lada
Dramaturgie: Brigitte Knöß
Oper

Dialoge der Karmelitinnen

Francis Poulenc

Premiere: 2. Juni 2018

Oper in drei Akten und zwölf Bildern (1956)
Libretto vom Komponisten nach dem gleichnamigen Drama von Georges
Bernanos (1947/52) und nach der Novelle »Die Letzte am Schafott« von Gertrud von Le Fort (1931)

Frankreich 1794: La Grande Terreur, der Höhepunkt der postrevolutionären Schreckensherrschaft. Paläste sind geplündert, Kirchen entweiht, Klöster gestürmt. Die Guillotine – eigentlich dazu erfunden, die Todesstrafe humaner zu vollziehen – ist das Symbol dieser Zeit: als Instrument des rationalisierten Tötens, auf einem Schafott der Öffentlichkeit zur Schau gestellt. Zehntausende Menschen werden hingerichtet, Arbeiter und Bauern, Adelige und Geistliche. »Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit« – die hoffnungsvolle Parole der Revolution hat sich zur brutalen Drohgebärde gewandelt. Vor diesem Hintergrund spielt die Geschichte einer Glaubensgemeinschaft von Nonnen des Karmeliter-Ordens, die Francis Poulenc in »Dialogues des Carmélites« auf die Bühne bringt. Zentrum der Handlung ist die junge Adelige Blanche, die ihre neurotische Lebensangst durch die Aufnahme in die strenge Gemeinschaft des Karmel zu überwinden hofft. Als das Kloster durch die Revolutionsgarden aufgelöst und die Nonnen verhaftet werden, flieht sie in das Haus ihres Vaters. Doch nach der Verurteilung ihrer Mitschwestern zum Tod kehrt sie zu diesen zurück und besteigt nach ihnen das Schafott.

Mitte der 1950er Jahre schrieb Francis Poulenc die Oper »Dialogues des Carmélites«. Die Wahl des Stoffes – die historisch verbriefte Hinrichtung von später als Märtyrerinnen seliggesprochenen Nonnen – wirkt wie aus der Zeit gefallen: ein Werk der katholischen Erneuerung zwischen Zweitem Weltkrieg und Zweitem Vatikanischen Konzil. Die »Dialogues des Carmélites« eröffnen ein religiöses Themenfeld. Glaubensgewissheit und Zweifel, das Wirken göttlicher Gnade und Blanches Überwindung ihrer Lebensangst im Martyrium scheinen randständige Themen zu sein, wenig geeignet für die Opernbühne, zumal im säkularisierten 21. Jahrhundert. Und doch stellt das Werk Fragen, die heute noch und erst recht wieder brisant sind: Wie geht eine radikalisierte Gesellschaft mit Minderheiten um? Was sind die Auswirkungen von Gewalt, Verfolgung und Todesgefahr auf den Einzelnen und eine Gemeinschaft? Ist die Selbstopferung, im Glanz göttlicher Gnade, ein legitimer Ausweg aus seelischer Not? Musikalisch begegnet Francis Poulenc diesen Fragen mit dem sensiblen Psychogramm eines fein ausdifferenzierten Frauenensembles. Sein textintensives Libretto vertont er mit einer eng an der Sprache geführten Musik, als deren Vorbilder er Monteverdi und Mussorgsky benennt. Impressionistisch und neoklassizistisch mischt er die Orchesterklangfarben. Eindrucksvoll gestaltet er die Momente dramatischer Zuspitzung: die Auflösung des Klosters mit einer gebrüllten Revolutionshymne hinter der Bühne und die finale Hinrichtungsszene mit einem gegen den Tod angesungenen »Salve Regina« der Karmelitinnen, nach und nach ausgedünnt unter dem naturalistischen Geräusch der 16-mal fallenden Guillotine.

Musikalische Leitung: Valtteri Rauhalammi
Inszenierung: Dietrich W. Hilsdorf
Bühne: Dieter Richter
Kostüme: Renate Schmitzer
Licht: Elana Siberski
Choreinstudierung: Lorenzo Da Rio
Dramaturgie: Swantje Köhnecke

in französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Die Premiere wird live von NDR Kultur übertragen.
Oper

Aida

Oper von Giuseppe Verdi

Oper in vier Akten (1871)
Text von Antonio Ghislanzoni nach einem Handlungsentwurf von Auguste Mariette und einem Szenario von Camille Du Locle

Die Liebe des jungen Radames, eines ägyptischen Feldherrn, zur äthiopischen Prinzessin Aida, die als Sklavin am ägyptischen Hof lebt, gerät ins Getriebe kriegerischer Konflikte und zerschellt an den Mechanismen politischer Machtverhältnisse. Der Zusammenprall der Kriegsparteien findet Entsprechungen auf individueller Ebene und korrespondiert mit Aidas Zwiespalt zwischen ihrer Liebe zu Radames und ihrer Verbundenheit zu ihrem Vater, dem äthiopischen König Amonasro. Er korrespondiert aber auch mit der Rivalität zweier Frauen, denn wie von Aida wird Radames auch von der ägyptischen Königstochter Amneris geliebt, die ihm nach seinem erfolgreichen Feldzug gegen die Äthiopier als Belohnung zur Gemahlin bestimmt ist. Und schließlich dringt der Krieg auch in das Verhältnis von Vater und Tochter, indem der gefangene Amonasro die Liebe seiner Tochter geradezu erpresserisch zu dem Zweck zu instrumentalisieren sucht, Radames zum Verrat des ägyptischen Kriegsplanes zu verleiten. Radames’ Treue zu Aida führt ihn schließlich in den Tod: Ein erbarmungsloser Machtapparat sondert ihn als Verräter aus der Gesellschaft aus und mauert ihn lebendig ein, und Aida folgt ihm, lässt sich heimlich mit einschließen. Denn nur in der absoluten Hoffnungslosigkeit, in einem Raum außerhalb jeden Lebens, das sich nicht zu leben lohnt, bleibt diese Liebe unzerstörbar.

»Aida«, entstanden als Auftragswerk anlässlich der Eröffnung des Suezkanals und des Opernhauses in Kairo, steht durch ihre musikalische Prachtentfaltung und dem personellen Aufwand, speziell auch durch die oberflächliche Popularität des Triumphmarsches, gelegentlich im Ruf einer kriegsverherrlichenden Repräsentationsoper und war immer wieder das Ziel kritischer Kommentare. Auch Verdi selbst zögerte zunächst, den Auftrag des ägyptischen Staates anzunehmen, stand er doch solchen Ereignissen, bei denen der Sensationswert die Kunst überlagert, ablehnend gegenüber. Nur die Qualität des Textbuches – und vielleicht auch die Bewilligung seiner finanziell exorbitanten Forderungen – überzeugten ihn, das Werk dennoch in Angriff zu nehmen, wobei er den damit verbundenen Reklamerummel einfach nur ekelhaft fand und der Uraufführung fernblieb. Freilich sind die Gigantomanie und das exotische Kolorit der Oper nur eine Seite der Medaille, deren scheinbar affirmativer Gestus im Kontext des Gesamtwerks relativiert und negiert wird. Der Kontrast zwischen den großen Tableaus und den zentralen kammerspielartigen Szenen bezeichnet den eigentlichen Konflikt der Oper: den Konflikt zwischen individueller Glückssuche und autoritären Gesellschaftsstrukturen, zwischen Gefühl und Politik, zwischen Liebe und Gewalt.

Musikalische Leitung: Ivan Repušić
Inszenierung: Kay Voges
Bühne: Daniel Roskamp
Kostüme: Mona Ulrich
Licht : Susanne Reinhardt

in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Oper

Die verkaufte Braut

Singspiel von Bedřich Smetana

Libretto von Karel Sabina, Neufassung von Martin G. Berger

Eine arrangierte Ehe ist Ausgangspunkt der Komödienhandlung. Die klare Regelung von Erbschaft und Besitzvergabe motiviert den nüchternen Pakt der Väter Kruschina und Micha: Kruschinas Tochter Marie und Michas jüngster Sohn Wenzel sollen den Bund fürs Leben schließen. Nachdem Michas erstgeborener Sohn als verschollen gilt und seine Erbansprüche damit erloschen sind, erscheint der naive Wenzel aus rein pekuniären Gründen als der ideale Schwiegersohn. Marie setzt sich gegen den Plan ihres Vaters zur Wehr und stellt ihre Liebe zu dem mittellosen Außenseiter

Hans über finanzielles Auskommen und gesellschaftliches Ansehen. Um das Liebespaar zu trennen, wird nichts unversucht gelassen. Heiratsvermittler Kezal, dessen finanzieller Vorteil ebenfalls von Maries Verbindung mit Wenzel abhängt, versucht Hans umzustimmen. Eine hohe Geldsumme soll Hans dazu bewegen, seiner geliebten Marie abzuschwören. Der Außenseiter willigt ein und sagt sich von der Enttäuschten los; er stellt allerdingsm die Bedingung, dass nur ein Sohn des Bauern Micha Marie zur Frau nehmen dürfe. Dieser Handel, von der entrüsteten Dorfgesellschaft zutiefst missbilligt, ebnet den Weg für das lieto fine. Hans gibt sich als Michas erstgeborener Sohn aus erster Ehe zu erkennen. Was unmöglich schien, tritt ein: Die Vereinigung des ursprünglichen Liebespaares Hans und Marie erfüllt sowohl die Klausel als auch den ursprünglichen Wunsch der Eltern.

Smetana geizt nicht mit musikalischen Höhepunkten, zu denen zweifelsohne auch die mitreißende Ouvertüre zählt: Das rasante vierstimmige Streicherfugato, das in unermüdlichen Achtelbewegungen auf und nieder fährt, bereitet die spannungsgeladene Atmosphäre, in denen sich diverse Tanzrhythmen

nahezu eruptiv entladen. Weder Smetana noch sein Librettist Karel Sabina hatte mit dem herausragenden Erfolg ihres als komische Oper konzipierten Werks gerechnet, das 1866 noch mit gesprochenen Dialogen im Prager Interimstheater uraufgeführt worden war.

Es folgten drei weitere Fassungen, bis Die verkaufte Braut 1870 dreiaktig vorlag. In dieser Fassung ersetzten Rezitative den gesprochenen Text, neben weiteren musikalischen Ergänzungen hatte Smetana inzwischen eine wuchtige Polka in C-Dur, einen Furiant im synkopierten Dreivierteltakt und einen Springtanz hinzugefügt. Nicht zuletzt aufgrund dieser Tänze mag sich Die verkaufte Braut als (tschechische) Volksoper etabliert und ihren

Siegeszug angetreten haben. Die 300. Prager Vorstellung wurde mit einem Festakt begangen. Zum internationalen Durchbruch verhalf 1892 das Gastspiel des Böhmischen Landes- und Nationaltheaters bei der Wiener Musik- und Theaterausstellung.

Musikalische Leitung: Benjamin Reiners
Inszenierung: Martin G. Berger
Bühne: Florian Parbs
Kostüme: Sabine Schröder
Licht: Peter Hörtner
Live-Kamera: Anna Leist / Sirish Uterhark
Video: sputnic
Choreinstudierung: Dan Ratiu
Dramaturgie: Steffi Mieszkowski

In deutscher Sprache
Ballett

Der Besuch

Ballett von Jörg Mannes nach »Der Besuch der alten Dame« von Friedrich Dürrenmatt

Musik von Giovanni Allevi, Craig Armstrong, Max Richter, David Wenngren u.a.

Immer wieder sind es Frauen, die jede bürgerliche Norm sprengen, die den Cho­reographen Jörg Mannes anziehen. Nach der Marquise de Merteuil in Choderlos de Laclos’ »Gefährliche Liebschaften«und Emma Bovary in Gustave Flauberts »Madame Bovary« ist es jetzt Claire Zachanassian in Friedrich Dürrenmatts »Der Besuch der alten Dame«, die Mannes ins Zentrum seines Balletts stellt.

Sehen so Racheengel aus? Claire ist eine attraktive Frau, als sie nach Jahren in ihrem Geburtsort auftaucht. Sie liebt den großen Auftritt, und nicht ohne Grund spielt sie jetzt die Wohltäterin: Sie will Rache üben an dem Mann, den sie einst über alles geliebt hat. Als junges Mäd­chen war sie von ihm schwanger, und sie wünschte sich eine gemeinsame Zukunft. Doch er wollte den schnellen gesellschaftlichen Aufstieg und zog eine reiche Braut vor. Um sich Claires zu ent­ledigen, verleumdete er sie und brachte den ganzen Ort gegen sie auf. Man jagte sie hinaus. Allein brachte sie ihre Tochter zur Welt. Sie verkaufte sich als Prostitu­ierte, bis ein Multimillionär sie heiratete. Sein Tod macht Claire zur reichsten Frau der Welt. Kaltblütig nutzt sie Macht und Geld, um ihre Heimatstadt in den Ruin zu treiben.

Der Ort ist völlig verarmt, als Madame Zachanassian ihren Besuch ankündigt. Die Bevölkerung sieht in ihr die schwer­reiche Retterin, ohne zu ahnen, wer sie wirklich ist. Man jubelt, buhlt um ihre Gunst und hofft auf eine großzügige Schenkung. Schließlich erkennen die Menschen bestürzt in der Grande Dame das gefallene Mädchen von da­mals.

Tatsächlich offeriert Claire Zachanassian Investitionen in eine neue Blüte der Stadt. Doch der Wohlstand für alle hat seinen Preis: Den Tod des einstigen Geliebten. Beklemmung zunächst, dann macht sich Entrüstung breit. Demonstra­tiv führt die exzentrische Claire ihren Reichtum vor. Sie beobachtet und wartet. Vorsichtig werden Möglichkeiten erwo­gen, erste Investitionen auf die Zukunft getätigt, Schulden gemacht. Claire treibt ein grausames Spiel mit ihrem Opfer, weckt Erinnerungen und führt ihn zu den Plätzen ihrer Liebe. Sie ist sich ihrer Sache sicher. Und tatsächlich beginnt die allgemeine Hetzjagd auf den angese­henen Bürger. Er soll sich opfern – am Ende liegt er leblos inmitten der Menge. Claire Zachanassian reist ab. Die Stadt lebt in neuem Wohlstand.

Choreographie: Jörg Mannes
Bühne: Florian Parbs
Kostüme: Inge Medert
Licht: Susanne Reinhardt
Dramaturgie: Brigitte Knöß
Aufführungen / Theater Schauspiel Hannover Hannover, Prinzenstr. 9
Aufführungen / Theater Theater in der List Hannover Hannover, Spichernstr. 13
Aufführungen / Theater UHU-Theater Hannover Hannover, Böhmerstr. 8
Aufführungen / Aufführung THEATER an der GLOCKSEE Hannover, Glockseestr. 35, Hinterhof
Mi, 13.6.2018, 20:00 Uhr
Aufführungen / Aufführung THEATER an der GLOCKSEE Hannover, Glockseestr. 35, Hinterhof
Mi, 20.6.2018, 20:00 Uhr
Aufführungen / Aufführung THEATER an der GLOCKSEE Hannover, Glockseestr. 35, Hinterhof
Mi, 27.6.2018, 20:00 Uhr
Aufführungen / Aufführung COMMEDIA FUTURA Hannover, Seilerstr. 15 F
Theater in der Eisfabrik
Aufführungen / Aufführung die hinterbuehne Hannover, Hildesheimer Str. 39a
Aufführungen / Konzert Richard Wagner-Verband Hannover e.V. Burgdorf, Uetzer Str. 60G
Aufführungen / Theater Wilde Reiter e.V. Hannover, Seilerstr.15F
Freies Theatergruppe aus Hannover
Aufführungen / Konzert C.Bechstein Centrum Hannover Hannover, Königstr. 50a
Königshof
Aufführungen / Tanz TANZtheater INTERNATIONAL Hannover, Roscherstr. 12
Tanz und Theater e.V.
Aufführungen / Theater THEATER an der GLOCKSEE Hannover, Glockseestr. 35