34. Innsbrucker Festwochen 2010
Ein Stück vom Glück
So, 8.8.2010 - So, 29.8.2010
Auf nach Italien! Der künstlerische Leiter Alessandro De Marchi (Bild) entführt uns im Programm der Innsbrucker Festwochen 2010 in sein Heimatland.
Während der Renaissance- und Barockzeit war Italien das größte Stück vom musikalischen Glück. Viele Musiker aus anderen Ländern versuchten dort ihr Glück, während wiederum Italiener ihre musikalische Glückseligkeit in andere europäische Länder und Städte trugen. So auch nach Innsbruck, das Mitte des 17. Jahrhunderts eine führende italienische Opernstadt nördlich der Alpen war – und 2010 wieder im Glanz der italienischen Musik erstrahlen wird.
Zwei italienische Barockopern werden 2010 als Neuproduktionen ihre Premiere feiern: Pergolesis Opera seria
„L’Olimpiade“ aus Anlass des 300. Geburtstages des allzu früh verstorbenen neapolitanischen Komponisten und die erste Oper Vivaldis,
„Ottone in villa“. Beide Opern werden uns lehren, dass das Glück in Sachen Liebe nicht erzwungen werden kann – es kommt überraschend und umso überwältigender. Als halbszenische Neuproduktion wird Pergolesis einst revolutionäres Opernintermezzo
„La serva padrona“ in Verbindung mit einem Intermezzo aus der Feder Bachs, der
„Kaffeekantate“, gebracht: In beiden Stücken nehmen Frauen den Kampf um das Glück in ihre eigenen Hände.
Neben Pergolesi gilt es 2010 einen weiteren runden Geburtstag zu feiern: Vor 350 Jahren kam
Johann Joseph Fux zur Welt, der zu einem bedeutenden Wiener Hofmusiker aufstieg. „Er ist so frisch und lebendig“, freut sich De Marchi auf eine sakralmusikalische Festaufführung mit einer von Fuxens bedeutenden Messen.
Die Festwochen-Fäden 2010 laufen bei Bach zusammen, der als Vorbild einzig Fux nannte und der auch gerne „nach italienischem Gusto“ und unter dem Eindruck von Pergolesis und Vivaldis Musik komponierte.
Ob in vielstimmiger Kirchenmusik oder einstimmiger Gesangskunst, in Sonaten oder Suiten, in Arien mit Worten und ohne Worte: Überall kann das Glück verborgen sein. Es ist oft nur ein Moment. Ein Stück vom Leben. Ein Stück Musik.
Als Glücksbringer warten bei den Ambraser Schlosskonzerten und den Innsbrucker Festwochen Ensembles wie La Venexiana, Academia Montis Regalis, Café Zimmermann, Il GiardinoArmonico, Moderntimes_1800 und das L’Orfeo Barockorchester und SolistInnen wie Riccardo Minasi, Amandine Beyer und Nuria Rial auf das Publikum.
Historische Schau- und Hörplätze mit ihrem unverwechselbaren Ambiente, vom Spanischen Saal bis zur Silbernen Kapelle, tragen zum Glück der Musiker und Zuhörer bei. Mit umfassenden Rahmenprogrammen in der Altstadt öffnen sich die Festwochen für weitere Publikumskreise, die neues Glück auch in einem stilistischen Ausflug zu verwandten Musizierformen der Gegenwart finden können.
Opern der 34. Innsbrucker Festwochen
L’Olimpiade
Pergolesi
Dramma per Musica in drei Akten von Giovanni Battista Pergolesi
nach einem Libretto von Pietro Metastasio
Raffaella Milanesi (Aristea)
Jennifer Rivera (Licida)
Martin Oro (Alcandro)
Jeffrey Francis (Clistene)
u. a.
Academia Montis Regalis, Alessandro De Marchi (Musikalische Leitung)
Alexander Schulin (Regie)
Alfred Peter (Bühne und Kostüme)
Olympische Spiele in Innsbruck! Diesmal aber nicht auf Pisten und Loipen, sondern auf der Opernbühne. Dem Sieger von Olympia hat der griechische König Clistenes seine Tochter Aristea zur Frau versprochen. Licidas will den „Preis“ gewinnen, ist aber sportlich zu schwach und bittet seinen Freund Megakles, für ihn unter seinem Namen teilzunehmen. Was Licidas nicht weiß: Megakles ist der Geliebte von Aristea, musste sich aber von ihr trennen, da ihr Vater diese Beziehung verboten hat, weil Megakles ein Athener ist. Aus Treue zu seinem Freund tritt Megakles bei den Olympischen Spielen an – und gewinnt. Aristea vermeint in ihm ihren Geliebten zu erkennen, doch sein Name ist Licidas. Die Verwicklungen beginnen.
Mit „L’Olimpiade“ hat der neapolitanische Komponist Giovanni Battista Pergolesi nach Meinung des Dirigenten Alessandro De Marchi eines „der genialsten und perfektesten Libretti von Metastasio“, dem berühmten Wiener Hofdichter, aufgegriffen. Der junge Pergolesi vertonte den Sängerwettstreit von Olympia überaus „edel“, so De Marchi, und schuf dabei etwas ganz Neues gegenüber den Vorgängern, die dieses Libretto verwendet haben (unter ihnen Vivaldi und Caldara): „Die Charakteristik der Opera seria mit Momenten der Opera buffa zu verbinden.“ Damit hat Pergolesi, der „L’Olimpiade“ ein Jahr vor seinem frühen Tod für eine Aufführung in Rom komponierte, eine maßgebliche Neuentwicklung der Oper eingeleitet, die ein halbes Jahrhundert später in Mozarts Dramma giocoso „Don Giovanni“ gipfelte. „Die Oper ,L’Olimpiade’ ist der Idealfall dessen, was wir Italiener ,Commedia di caratteri’ nennen“, freut sich De Marchi, diese Rarität für Innsbruck wiederzuentdecken.
Das olympische Spiel um Liebesglück, Freundschaft und Ehre, das Parallelen zur griechischen Mythologie aufweist, wird als Neuinszenierung von dem deutschen Regisseur Alexander Schulin, der von den deutschen Medien als „Peter Brook des Musiktheaters“ gefeiert wurde, auf die Innsbrucker Bühne kommen. Als Titelheldin Olimpiade führt die italienische Sopranistin Raffaella Milanesi in der Partie der Aristea ein erlesenes Sängerensemble an.
Karten von € 10 bis 135 € / € 155 (Premiere)
Ort:
Tiroler Landestheater
Paul-Hofhaimer-Gasse 6, Innsbruck
Termine:
So, 8.8.2010, 19:00 |
Tickets online
Di, 10.8.2010, 19:00 |
Tickets online
Do, 12.8.2010, 19:00 |
Tickets online
Ottone in villa
Oper in drei Akten von Antonio Vivaldi
nach einem Libretto von Domenico Lalli
Sonia Prina (Ottone)
Veronica Cangemi (Cleonilla)
Sonya Yoncheva (Caio)
u. a.
Il Giardino Armonico, Giovanni Antonini (Musikalische Leitung)
Deda Cristina Colonna (Regie)
Pier Paolo Bisleri (Bühnenbild)
Monica Iacuzzo (Kostüme)
Die Sängerinnen und Sänger singen wie Instrumente, die Instrumente wiederum singen und reden. „Das entspricht dem Barockprinzip“, sagt der Künstlerische Leiter der Festwochen, Alessandro De Marchi, über den Charakter von Antonio Vivaldis Oper „Ottone in villa“. Und es hat auch damit zu tun, dass es Vivaldis erste Opernkomposition war, in die der begnadete Geiger und Konzertkomponist seine diesbezüglichen musikalischen Erfahrungen einfließen ließ. „Vivaldi hat damit experimentiert, die Idiome von Vokalisten und Instrumentalisten zu vertauschen“, so De Marchi, „er wollte etwas noch nie Dagewesenes in der Oper ausprobieren.“
Deshalb hat der Venezianer seine erste Oper auch für den Nebenschauplatz im Teatro delle Grazie in Vicenza komponiert, um abseits vom Opernzentrum die Wirkung auf das Publikum und natürlich auch auf die beteiligten Musiker zu testen. Sie werden zweifellos ihre Freude gehabt haben an den Besonderheiten dieses Opernstils, etwa an den Echosituationen von Instrumenten und Sängern, ähnlich den Konzerten des berühmt gewordenen Zyklus „L’estro armonico“, den Vivaldi kurz vor seinem Opernerstling komponiert hat.
Eine Opernmusik also, wie geschaffen für die erste Vivaldi-Adresse unserer Zeit, Il Giardino Armonico. Dirigent Giovanni Antonini wird sich mit den musikalischen Gärtnern und einem exquisiten Sängerensemble in das Reich des römischen Kaisers Ottone aufmachen, der über alle Ohren in Cleonilla verliebt ist, die von der in Innsbruck schon gefeierten und beliebten Sopranistin Veronica Cangemi gesungen wird. Cleonilla ist eine etwas noblere Ausgabe jener römischen Lustdame Poppea, die schon Monteverdi musiktheatralisch verewigt hat. Cleonilla sucht ihr Glück gerne im Flirt mit jungen Männern, von denen allerdings einer in Wahrheit eine Frau ist, die verkleidet in der Nähe ihres Geliebten sein will. Der Knoten für amoröse Verwicklungen ist geknüpft und Vivaldi spinnt über drei Akte hinweg eine pulsierende und erregende Opernmusik. Am Ende dürfen die SängerInnen und MusikerInnen über das Glück jubeln, das doch noch alle gefunden haben. „Die komischen Elemente in dieser Oper sind so extrem, dass man sie eigentlich als ,Buffa’ auffassen muss“, meint De Marchi. Wie etwa Cleonilla mit ihren Liebhabern umspringt, wird eine feine ironische Note in die Neuinszenierung der italienischen Regisseurin Deda Cristina Colonna, einer
Spezialistin für barockes Musiktheater, bringen können.
Karten von € 10 bis € 90
Einführungsgespräche jeweils um 18.00 Uhr
Ort:
Tiroler Landestheater
Paul-Hofhaimer-Gasse 6, Innsbruck
Termine:
Fr, 27.8.2010, 19:00 |
Tickets online
So, 29.8.2010, 19:00 |
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Konzerte der 34. Innsbrucker Festwochen
Der neapolitanische Geiger und Gitarrist Matteis ging auf der Suche nach dem musikalischen Glück einst vom Vesuv zu Fuß quer durch Europa. „So abenteuerlich wie sein Leben war, klingt auch seine Musik“, sagt der Künstlerische Festwochenleiter Alessandro De Marchi über Matteis, mit dessen in London komponierten Ayres die französische Geigerin Amandine Beyer den Konzertreigen eröffnet. Viele Wege führen dann in den Konzerten der Festwochen 2010 zum
Glück: von der Spätrenaissance durch das Barock, vom Süden Italiens nach Venedig und auf Abstecher nach Deutschland und Österreich. Die spanische Sopranistin Nuria Rial wird die Suche nach Glück in der Liebe und im Leben mit barocken Kantaten, aber ebenso mit einer Jazz-Combo vorführen. In szenischen Intermezzi von Pergolesi und Bach im Spanischen Saal werden eine Magd heiratend und ein heiratsfähiges Mädchen Kaffee schlürfend glücklich.
Dem von ihm bewunderten Fux begegnet Bach in polyphoner Pracht im Dom. Wie es kam, dass sich „die Tiefe des Kontrapunkts mit den Strömungen italienischer und französischer Musik verband“ (De Marchi), wird das Ensemble Café Zimmermann, benannt nach Bachs einstigem weltlichen Leipziger Musizierort, vorführen. Von Bach führt der Weg direkt nach Italien, wenn Moderntimes_1800 die konzertante Blütezeit des Spätbarock aufleben lässt und Il Giardino Armonico durch das barocke Venedig streift.
Mit mehr als 30 Trompetern demonstrierte der Innsbrucker Hof einst seine Macht – diesen Glanz zelebriert heute das Trompetenconsort Innsbruck wieder. An die klingenden Ursprünge der Tiroler Geschichte führt auch Peter Waldners Streifzug durch kostbarste Tastenmusik von Italien bis Süddeutschland in der Silbernen Kapelle.
Violin-Vulkan
Ayres von Matteis
Gli Incogniti
Amandine Beyer (Violine und musikalische Leitung)
Baldomero Barciela (Viola da Gamba)
Ronaldo Lopes, Francesco Romano (Barockgitarre und Theorbe)
Anna Fontana (Clavecin)
Nicola MATTEIS (um 1650–nach 1714): Ayres for the Violin
Karten von € 20 bis € 55
Einführungsgespräch um 19.00
Ort:
Kaiser-Leopold-Saal, Theologische Fakultät
Karl-Rahner-Platz 3, Innsbruck
Termin:
Mo, 9.8.2010, 20:00 |
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Der heimliche Liebhaber
Sopran-Kantaten
Nuria Rial (Sopran)
Les Cornets Noirs
Arien, Madrigale und Kantaten von
Francesco CAVALLI (1602–1676)
Barbara STROZZI (1619–1664)
Dario CASTELLO (um 1590–um 1640)
Giulio CACCINI (1545–1618)
Sigismondo D’INDIA (1582–1629)
Claudio MONTEVERDI (1567–1643)
Biagio MARINI (1594–1663)
Karten von € 20 bis € 70
Einführungsgespräch um 19.00
Ort:
Spanischer Saal, Schloss Ambras
Schlossstraße 20, Innsbruck
Termin:
Mi, 11.8.2010, 20:00 |
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Virginal in der Kapelle
Tastenmusik d. Renaissance
Mariangiola Martello (Virginal)
Werke von
Antonio VALENTE (um 1520–um 1580)
Marco FACOLI (16. Jhdt.)
Peter PHILIPS (1560–1628)
John BULL(1562 oder 1563–1628)
Samuel SCHEIDT (1587–1654)
Jan Pieterszoon SWEELINCK
und italienische Musik aus dem CHIGI-MANUSKRIPT
Karten um € 20 und € 25
Ort:
Nikolauskapelle, Schloss Ambras
Schlossstraße 20, Innsbruck
Termin:
Do, 12.8.2010, 13:00 |
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early music special
Alte Musik & Jazz
Nuria Rial (Sopran)
Elemér Balázs Group
Karten von € 10 bis € 50
Ort:
Tiroler Landestheater
Paul-Hofhaimer-Gasse 6, Innsbruck
Termin:
Fr, 13.8.2010, 21:00 |
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Finalkonzert des Barockopern-Wettbewerbs Cesti
Arien & Szenen aus Barockopern
FinalistInnen und Orchester des Wettbewerbs
Arien aus Barockopern; öffentliche Preisverleihung
Der Barockoper gilt in der historischen Opernstadt Innsbruck seit mehr als drei Jahrzehnten im Rahmen der Festwochen der Alten Musik eine besondere Pflege mit Aufführungen von szenischen Produktionen. Wo Barockoper eine derart maßgebliche Rolle spielt, wird in Zukunft auch die Nachwuchsförderung in den Mittelpunkt gestellt: 2010 veranstalten die Innsbrucker Festwochen erstmals und weltweit einzigartig einen Wettbewerb, der ausschließlich der Kunst und Praxis des Barockoperngesangs gewidmet sein wird. Der Innsbrucker Barockopern-Wettbewerb ist nach dem italienischen Komponisten Pietro Antonio Cesti benannt, der Mitte des 17. Jahrhunderts Innsbruck zu einem Zentrum der italienischen Oper nördlich der Alpen machte. Im Wettbewerb Pietro Antonio Cesti werden junge Sängerinnen und Sänger aus aller Welt mit einer besonderen Begabung und Ausbildung für das überaus vielfältige Barockopernfach antreten. Das Finale findet als öffentliches Konzert im Tiroler Landeskonservatorium statt, das Programm setzt sich dabei aus Arien und Szenen aus Barockopern zusammen, mit denen die FinalistInnen den Wettbewerb bestreiten. Das Finalkonzert wird von einem spezialisierten Barockorchester begleitet. Der Wettbewerb wird auch in Zusammenhang mit einer Opernstudioproduktion ins Leben gerufen, die ab 2011 im Rahmen der Innsbrucker Festwochen als weiteres Akademieprojekt stattfinden wird: Jeden Sommer wird mit jungen Sängerinnen und Sängern eine szenische Barockopernproduktion einstudiert und im Rahmen der Festwochen gezeigt. Im Barockopern-Wettbewerb Pietro Antonio Cesti werden Sonderpreisträger in Hinblick auf ihre Mitwirkung in der Opernstudioproduktion gekürt. Das Finalkonzert des Wettbewerbs bietet also jedes Mal auch einen Vorgeschmack auf die Opernstudioproduktion des kommenden Jahres.
Karten um € 30
Ort:
Konzertsaal des Tiroler Landeskonservatoriums
Paul-Hofhaimer-Gasse 6, Innsbruck
Termin:
Sa, 14.8.2010, 20:00 |
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Die Stadt der Trompeten
Bläser- & Streichermusik
Trompetenconsort Innsbruck
Andreas Lackner (Musikalische Leitung)
Musik von Antonio BERTALI (1605–1669)
Vincenzo ALBRICI (1631–1696)
Philipp Jacob RITTLER (um 1637–1690)
Tarquinio MERULA (1590–1665)
u. a.
Karten von € 10 und € 40
Ort:
Jesuitenkirche
Karl-Rahner-Platz, Innsbruck
Termin:
Mi, 18.8.2010, 20:00 |
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Kaffeekantate & La serva padrona
Intermezzi von Bach, Pergolesi
Robin Johanssen (Sopran)
Markus Brutscher (Tenor)
Renato Girolami (Bass)
Markus Merz (Schauspieler)
Academia Montis Regalis
Alessandro De Marchi (Musikalische Leitung)
Christoph von Bernuth (Regie)
Johann Sebastian BACH (1685–1750):
Kantate „Schweigt stille, plaudert nicht“ BWV 211 („Kaffeekantate“)
Giovanni Battista PERGOLESI (1710–1736):
„La serva padrona“. Opera buffa
(halbszenische Aufführungen)
Karten um € 20 bis € 70
Einführungsgespräch um 19.00
Ort:
Spanischer Saal, Schloss Ambras
Schlossstraße 20, Innsbruck
Termine:
Do, 19.8.2010, 20:00 |
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Fr, 20.8.2010, 20:00 |
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Theorbe in der Kapelle
Lautenmusik
Christopher Dickie (Erzlaute, Theorbe)
Werke von
Bellerofonte CASTALDI (1581–1649)
Giovanni Girolamo KAPSPERGER (um 1580–1651)
Alessandro PICCININI (1566–um1638)
Gioseppe Antonio DONI (17. Jahrhundert)
John DOWLAND (1563–1626)
Karten um € 20 und € 25
Ort:
Nikolauskapelle, Schloss Ambras
Schlossstraße 20, Innsbruck
Termin:
Sa, 21.8.2010, 13:00 |
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Missa Corporis Christi
Sakralmusik v. Bach, Fux
Ulrike Hofbauer (Sopran)
Margot Oitzinger (Alt)
Daniel Johannsen (Tenor)
Markus Volpert (Bass)
Innsbruck Festival Chorus
L’Orfeo Barockorchester
Michi Gaigg (Musikalische Leitung)
Johann Sebastian BACH (1685–1750):
Missa in g BWV 235
Johann Joseph FUX (1660–1741):
Missa Corporis Christi KV 10
Karten um € 10 und € 40
Ort:
Dom zu St. Jakob
Domplatz, Innsbruck
Termin:
Sa, 21.8.2010, 20:00 |
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Bachissimo
Konzerte und Suite v. Bach
Café Zimmermann
Johann Sebastian BACH (1685–1750):
„Brandenburgisches Konzert“ Nr. 4 G-Dur BWV 1049
„Brandenburgisches Konzert“ Nr. 5 D-Dur BWV 1050
Suite h-Moll BWV 1067
Violinkonzert a-Moll BWV 1041
Karten von € 20 bis € 70
Einführungsgespräch um 19.00
Ort:
Spanischer Saal, Schloss Ambras
Schlossstraße 20, Innsbruck
Termin:
So, 22.8.2010, 20:00 |
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Vivaldis Epoche
Ital. Instrumentalmusik
Moderntimes_1800
Werke von
Tommaso ALBINONI (1671–1750)
Francesco DURANTE (1684–1755)
Angelo RAGAZZI (um 1680–1750)
Nicola Antonio PORPORA (1686–1768)
Antonio VIVALDI (1678–1741)
Karten von € 20 bis € 55
Einführungsgespräch um 19.00
Ort:
Norbertisaal, Stift Wilten
Klostergasse 7, Innsbruck
Termin:
Mi, 25.8.2010, 20:00 |
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Violine in der Kapelle
ital. u. deutsche Geigenmusik
Heinrich Kubitschek (Violine)
Johann Sebastian BACH (1685–1750):
Partita für Violine solo d-Moll BWV 1004
Giovanni BASSANO (1558–1617):
Ricercata Prima (Aus: Ricercate, Passaggi et Cadentie)
Heinrich Ignaz Franz BIBER (1644–1704):
Sonata Violino Solo Representativa
Giuseppe TARTINI (1692–1770):
Sonata D-Dur
Johan Helmich ROMAN (1694–1758):
Assagio II g-Moll
Johann Paul WESTHOFF (1656–1705):
Suite II
Karten um € 20 und € 25
Ort:
Nikolauskapelle, Schloss Ambras
Schlossstraße 20, Innsbruck
Termin:
Do, 26.8.2010, 13:00 |
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A Venezia!
Sonaten, Canzonen, Concerti
Il Giardino Armonico
Giovanni Antonini (Flöte und Musikalische Leitung)
Dario CASTELLO (um 1590–um 1640):
Sonata decimaquinta a Quattro
Tarquinio MERULA (1594–1665):
Canzone a Quattro “La Lusignola”
Ciaccona per due violini e b. c.
Giovanni Battista BUONAMENTE (um 1595–1642):
Sonata per tre violini e b.c. (Venezia, 1636)
Giovanni LEGRENZI (1626–1690):
Sonata seconda a quattro op. X
Antonio VIVALDI (1678–1741):
Concerto für Flöte, Streicher und B. c. C-Dur RV 444
Concerto für Flöte, Streicher und B. c. d-Moll RV 441
Concerto für Flöte, Streicher und B. c. C-Dur RV 443
Baldassare GALUPPI (1706–1785):
Concerto a quattro g-Moll
Karten von € 20 bis € 70
Einführungsgespräch um 19.00
Ort:
Riesensaal, Hofburg
Rennweg 1, Innsbruck
Termin:
Do, 26.8.2010, 20:00 |
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Tastensilber
Orgelmusik d. Renaissance
Peter Waldner (Organo di legno)
Annibale PADOVANO (1527–1575):
Toccata del sesto tono
Andrea Antico DA MONTONA (um 1480–nach 1538):
„Per mio ben te vederei”
„Cantai mentre nel core”
(aus: Frottole intabulate da sonare organi, Roma 1517)
Marco Antonio CAVAZZONI DA BOLOGNA (um 1490–um 1570):
„Madame, vous avez mon cuor”
(aus: Recercari Motetti Canzoni. Libro primo, Venezia 1523)
ANONYMUS Ferrabosco (16. Jahrhundert):
„Io mi sono giovinetta“ à 4 nach einem Madrigal von Domenico Maria
(aus: Tabulature di Castell´Arquato, um 1550)
Antonio VALENTE (um 1520–um 1580) :
Lo ballo dell´intorcia con sette mutanze
(aus: Intavolatura de cimbalo, Napoli 1576)
Giovanni DE MACQUE (um 1550–1614):
Durezze e Ligature
Vincenzo PELLEGRINI (um 1560–1631):
„Canzon detta La Gratiosa”
(aus: Canzoni d´intavolatura d´organo fatte alla francese, Venezia 1599)
Costanzo ANTEGNATI (1549–1624):
Ricercar del sesto tono
(aus: L´Antegnata Intavolatura de Ricercari d´organo, Venezia 1608)
Giovanni GABRIELI (1557–1612):
Cantate Domino à sei voci
Andrea CIMA (17. Jhdt.):
„Canzon detta La Novella”
(aus: Partito de Ricercari & Canzoni alla francese, Milano 1606)
Carolus LUYTHON (1557–1620):
Fuga suavissima
Hans Leo HASSLER (1564–1612):
Canzon
Giovanni PICCHI (1572–1643):
Ballo Ongaro & Il suo Balletto
(aus: Intavolatura di balli, Venezia 1621)
Girolamo FRESCOBALDI (1583–1643):
Capriccio III sopra il Cucco
(aus: Il primo libro di Capricci fatti sopra diversi soggetti et arie, Roma 1624)
Toccata per l´ Elevatione
(aus: Fiori musicali, Venezia, 1635)
Balletto & Ciaccona
(aus: Toccate d´intavolatura di cimbalo ed organo, Roma 1637)
Tarquinio MERULA (1595–1665):
Capriccio
Jusepe XIMENEZ (1600–1672):
Batalla de sexto tono
Michelangelo ROSSI (1601–1656):
Corrente nona (aus: Toccate e Correnti d´intavolatura d´organo e cimbalo, Roma 1634)
Giovanni SALVATORE (1620–1688):
Canzone Francese Seconda del Nono Tuono Naturale
(aus: Ricercari a quattro voci, Canzoni Francesi, Toccate et Versi, Napoli 1641)
Bernardo STORACE (17. Jhdt.):
Ballo della Battaglia
Partite sopra il cinque passi
(aus: Selva di varie compositioni d´intavolatura per cimbalo ed organo, Venezia 1664)
Bernardo PASQUINI (1637–1710):
Bergamasca
Karten um € 25 und € 35
Ort:
Silberne Kapelle, Hofkirche
Universitätsstraße 2, Innsbruck
Termin:
Sa, 28.8.2010, 21:00 |
Tickets online
Rahmenprogramm
Schlossfest
Rahmenprogramm
Ort:
Schloss Ambras
Schlossstraße 20, Innsbruck
Termin:
So, 15.8.2010, 14:30
Innsbrucker Festwochen der Alten Musik GmbH
Herzog-Friedrich-Straße 21, 1. Stock
A-6020 Innsbruck
Telefon: +43-(0)512-57 10 32
E-Mail:
festwochen@altemusik.at
Bürozeiten:
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Freitag 9 bis 12 Uhr.