16. ART internationale messe für zeitgenössische kunst innsbruck
Fr, 24.2.2012 - Mo, 27.2.2012 | Tickets online


70 Aussteller - Galerien und Kunsthändler aus 10 Nationen - präsentieren internationale bildende Kunst des 20./21. Jahrhunderts (Gemälde, Arbeiten auf Papier, Originalgraphik, Skulpturen, Editionen, Photographie, Neue Medien, Multiples, Objekte, Installationen)
auf 4000 m².
ART Innsbruck – eine Erfolgsgeschichte!
Die ART internationale messe für zeitgenössische kunst innsbruck wurde 1997 als Privatinitiative unter dem Motto „Kunst für Einsteiger und Sammler“ gegründet und ist seit damals Anziehungspunkt für kaufkräftige Kunstfreunde. Auf dem Programm steht Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Der Schwerpunkt
liegt dabei auf Gemälden, Originalgraphiken, Arbeiten auf Papier, Editionen,
Skulpturen, Fotografie und Neuen Medien.
Kunst für Einsteiger und Sammler
Neben Sonderschauen etablierter Künstler beeindrucken die kuratierte Sonderausstellung „Junge Kunst“, der Bereich für künstlerisches Design, Bücher und Zeitschriften sowie das Akzentprogramm „nice price“ für Kunst zum Preis von maximal 2000 Euro.
Die ART Innsbruck ist nach international gültigen Kunstmesse-Kriterien konzipiert. Maximal siebzig Aussteller sind zugelassen.
ART-Lounge
Mit der Special ART-Lounge präsentiert die ART Innsbruck das ganze Jahr über
Bilder und Skulpturen renommierter zeitgenössischer Künstler in Zusammenarbeit mit namhaften Galerien auf ausgesuchten Veranstaltungen und Events.
Seien Sie dabei, wenn die ART Innsbruck von 24. bis 27. Februar 2012 in der Messehalle 4 zum 16. Mal über die Bühne gehen wird.
SONDERSCHAUEN 2012
Sonderschau I: 'Moskauer Schule'
Ein repräsentativer Blick über die charakteristische Kunstszene Russlands. Kuratiert durch Mag. Hubert Thurnhofer, Kunsthistoriker, Galerist und Präsident der IG Galerien Wien
Courtesy of Alexander Tynkovan, Gründer und Inhaber des größten russischen Elektronikkonzerns M.Video, Moskau. Durch seine Liebe zur Kunst und Sympathie zu Tirol gleichermaßen, verstärkt sich die länderübergreifende Verbindung der Kunstszenen.
Nicht nur die „Leipziger Schule“ machte in den letzten Jahren von sich reden, in ganz Osteuropa arbeiten Künstler im Sinn der Traditionellen Malerei, dies zeigt sich in Städten wie Sofia, Bukarest, Riga oder eben auch Moskau. Genau hier entwickelte die „Moskauer Schule“ ihre Form der Auseinandersetzung. Sie unterliegt nicht einer homogenen Stilrichtung, auch wenn die figurativen Elemente - wie in der „Leipziger Schule“ - herausgearbeitet sind. Die ART Innsbruck 2012 repräsentiert in Zusammenarbeit mit Kurator Hubert Thurnhofer, erstmals einen Überblick der Russland-Sonderschau.
Hubert Thurnhofer lebte zur Zeit der Perestrojka in Moskau und pflegt bist heute erstklassige Kontakte zur russischen Kunstszene, insbesondere zu den damals erstmals öffentlichen gezeigten Underground-Künstlern. 1991-1994 gelang es ihm zahlreiche russische Künstler als „Artist in Residence“ nach Österreich einzuladen und somit auch das Fundament seiner Galerie zu legen. Die im Jahre 1994 gegründete Galerie „ der Kunstraum in den Ringstrassen Galerien“, hat sich mittlerweile zur größten Innenstadtgalerie Wiens etabliert und dient Künstlern aus Osteuropa als Anlaufstelle der westlichen Kunstbranche.
Moskau wirkt bis heute auf die Kunstszene ganz Russlands und der GUS-Staaten wie ein Magnet Wer sich im größten Staat der Welt als Künstler profilieren will, muss den Weg über die Metropole gehen. Für Kurator Hubert Thurnhofer ist die Weltstadt Moskau, mit dem Surikov-Institut und dem Stroganov-Institut, nicht nur der Garant für hohe künstlerische Qualität, sondern auch für kulturelle und stilistische Vielfalt, die weit über die nationalen Grenzen ihre Kreise zieht.
Sonderschau II: 'Ausschnitte'
Ein Projekt der Reihe Junge Kunst aus Tirol - Kulturaustausch Tirol | New Orleans. Zusammenspiel von Zita Oberwalder und Marcus Schatz aus Fotografie, Siebdruck und Bildobjekt.
Courtesy of Stadt Innsbruck/Land Tirol - Kurator AR Horst Burmann, Kulturamt der Stadt Innsbruck
Auch in diesem Jahr ermöglichen die Stadt Innsbruck und das LandTirol als Förderer, eine Schau für die Junge Kunst in Tirol. Diese erlaubt den Zugang zu einem breiten Publikum auf einer renommierten und erfolgreichen Kunstmesse. Bereits als traditioneller Prozess bekannt, wird die Ausstellung erst in New Orleans und nun in Innsbruck präsentiert. Die durchgreifend präsentierten Kunstwerke der Künstlerin Zita Oberwalder und des Künstlers Marcus Schatz, bieten einen Blick auf äußerst detailreiche Arbeiten. Die Osttirolerin und der Tiroler versteht es mit ihrer Kunst das Wesentliche der Dinge und die Faszination der Einfachheit in den Fokus des Bewusstseins zu stellen.
Hinter dem Titel „Ausschnitte“ entfalten sich die differenzierten Wahrnehmungen von Wirklichkeit und Realität mit Hauptaugenmerk auf die unterschiedliche Herangehensweise der beiden Künstler. Den Besucher erwarten vor Ort Erzählungen und Reflektionen, die ausschnittsweise im Dialog mit der eigenen Arbeit als auch der im räumlichen Gegenüber geführt werden. Der hier gebildete Assoziationsfreiraum basiert auf den individuellen Erfahrungen der Künstler und der Besucher wird eingeladen, als Teil des visuellen Dialogs, an der Konversation teilzunehmen.
Öffnungszeiten:
Do. – Sa.: 11 – 20 Uhr, So.: 11 – 17 Uhr
Ort:
Messehalle 4, Innsbruck