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Opernhaus

Das Staatstheater Kassel – Ein Theater mit Tradition

Das Staatstheater Kassel versteht sich mit seinen rund 500 festen Mitarbeitern als ein moderner Theaterbetrieb, der sich gleichermaßen der Tradition wie der Moderne verpflichtet fühlt. 30 Neuinszenierungen in den Sparten Musiktheater, Schauspiel, Tanztheater, Kinder- und Jugendtheater, dazu die Sinfonie-, Sonntags-, Kammer-, Familien-, Schüler- und Sonderkonzerte bilden Jahr für Jahr das große Angebot. Darüber hinaus sorgt ein umfangreiches theater- und konzertpädagogisches Programm für die Vermittlung an Kinder und Jugendliche.

Kontakt

Opernhaus
Staatstheater Kassel
Friedrichsplatz 15
D-34117 Kassel

Telefon: +49 (0)561-10 94 - 0
E-Mail: info@staatstheater-kassel.de

Bewertungschronik

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Opernhaus

Oper

Götterdämmerung

von Richard Wagner

Premiere: 07. März 2020

Dichtung vom Komponisten

… ist der »Dritte Tag« des Ring des Nibelungen, in dem auch Siegfried, der »freie Held«, dem Fluch des Ringes erliegt und die Kluft zwischen Liebe und Macht immer weiter aufbricht. Den Ring vertraut Siegfried Brünnhilde an, bevor er sich auf große Fahrt begibt, die in der Halle der Gibichungen endet.

Von den Geschwistern Gunther und Gutrune und ihrem Halbbruder Hagen freudig begrüßt, wird Siegfried schon im nächsten Moment Opfer einer Intrige: Ein starker Liebestrank lässt ihn Brünnhilde vergessen und Gutrune dafür lieben. Gunther hingegen soll Brünnhilde zur Frau nehmen. So hofft Hagen, Alberichs Sohn, den Ring der Macht an sich zu reißen.

Da nur Siegfried übermenschlich genug ist, Brünnhilde zu überwinden, erscheint er ihr – der Tarnhelm macht es möglich – in Gunthers Gestalt, nimmt den Ring an sich und führt sie in die Gibichungenhalle, um sie zur Ehe mit seinem neugewonnenen Freund zu zwingen.

Zu spät durchschaut Brünnhilde diese Hinterlist und bezichtigt Siegfried des Meineides und des Betrugs. Fassungslos vor Wut, nimmt sie Hagens Angebot an, an ihrer statt Rache zu üben: Aus dem Hinterhalt heraus tötet Hagen Siegfried und erklärt den Ring zu seinem Eigentum. Als Gunther den Reif rauben will, wird auch er von Hagen ermordet.

Erst Brünnhilde vermag dem endgültigen Durchdrehen der Gewaltspirale Einhalt zu gebieten. Sie hat von Siegfrieds Unschuld erfahren und nimmt den Ring nun an sich, um ihn, durch das Feuer geläutert, den Rheintöchtern zurückzugeben.

Ein letztes Mal zeigt Alberichs Fluch seine schreckliche Wirkung: Als Hagen nach dem Ring greifen will, wird er in die Fluten des Rheins gezogen. Mit Brünnhilde geht die letzte aus Wotans Geschlecht in den Tod. Walhall brennt, die Götter gehen unter. Das Spiel kann von vorne beginnen.

Musikalische Leitung: Francesco Angelico
Inszenierung: Markus Dietz
Bühne: Mayke Hegger
Kostüme: Henrike Bromber
Dramaturgie: Christian Steinbock
Choreinstudierung: Marco Zeiser Celesti

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Tanz

die entfaltung (UA)
Tanztheater: Ein Stück von Johannes Wieland

Uraufführung: 21. März 2020

vertrauensgewinn. ausbeutung. vertrauensverlust. machtmissbrauch. vertrauen. alleinherrschaft.

bist du mit einem killerinstinkt ausgestattet – oder fällst du einem lauernden, berechnenden raubtier hilflos zum opfer?

die bewussten und unbewussten entscheidungen, die einen teil unserer überlebensintelligenz formen, sind ein dicht verzweigtes geflecht aus machtansprüchen und autoritätsfantasien, getarnt als ein gesellschaftsspiel. in dieser welt regieren alphatiere und strategische betrüger mit nur einem ziel: überleben – um jeden preis.

spielst du mit?

Choreografie und Inszenierung: Johannes Wieland
Bühne: Matthieu Götz
Kostüme: Stefanie Krimmel
Sounddesign: Donato Deliano
Dramaturgie: Thomaspeter Goergen
Licht: Stefanie Dühr

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Konzert

Candide

Broadway Revival 1974 Version von Leonard Bernstein
nach Voltaire

In welcher Welt leben wir? Wenn man dem Lehrmeister Dr. Pangloss – ein Optimist und Philanthrop, wie er im Buche steht – Glauben schenken darf, in der besten aller möglichen Welten. Das ist die positive Einstellung, die Pangloss an Candide und Kunigunde, dessen Geliebte, zu vermitteln versucht. Während Candide jedoch ein beschauliches Leben auf dem Lande bevorzugen würde, träumt Kunigunde von Jetset, Champagner und Juwelen. Beider Weltanschauungen werden jäh auf eine harte Probe gestellt, als ein Krieg ausbricht und die Liebenden trennt. So beginnt für Candide und Kunigunde eine entbehrungsreiche Odyssee rund um die Welt, die erst in Konstantinopel endet, wo abermals die Frage aufgeworfen wird: Welche ist denn nun die beste aller möglichen Welten? Werden es Candide und Kunigunde jetzt wissen?

Der komischen Operette liegt Voltaires 1759 geschriebene gesellschaftskritische Satire »Candide oder der Optimismus« zu Grunde, die Bernstein schon seit Längerem faszinierte. Darin wird die auf Gott und die Menschheit vertrauende Haltung des Philosophen Gottfried Wilhelm Leibniz tüchtig aufs Korn genommen. Neben der weltberühmten West Side Story zählt Candide zu den meistgespielten Bühnenwerken des amerikanischen Komponisten, der hier die Genres Oper und Musical kräftig und gekonnt durcheinanderwirbelt. Schon die ersten Takte der Ouvertüre – ein veritables Stückchen Musik auch für den Konzertsaal! – versprühen pure Lebensfreude und Pangloss’schen Optimismus.

Musikalische Leitung: Alexander Hannemann
Inszenierung: Philipp Rosendahl
Co-Regie: Volker Michl
Bühne und Kostüme: Daniel Roskamp, Brigitte Schima
Dramaturgie: Christian Steinbock
Licht: Stefanie Dühr
Choreinstudierung: Marco Zeiser Celesti

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Oper

Die Zauberflöte

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart

Es beginnt wie ein ganz normales Märchen: Ein Prinz ist auf der Jagd im Gebirge und steht plötzlich einer Schlange gegenüber. Nun müsste der Kampf des jungen Helden mit dem Untier folgen, doch Prinz Tamino wird erst einmal ohnmächtig. Die Königin der Nacht lässt ihn durch ihre Damen retten – nur um ihm selbst sofort eine noch größere Rettungsaufgabe anzuvertrauen: Ihre Tochter Pamina wurde, so erzählt sie, von Sarastro entführt; wenn Tamino sie befreit, soll er sie zur Frau bekommen. Unterstützt wird er durch den Vogelfänger Papageno, durch drei Knaben, die in allerlei Notfällen mit gutem Rat herbei eilen, und natürlich durch die Flöte, deren Zauberkraft wilde Bestien bezähmt und schließlich die Liebenden vor dem Verbrennen und dem Ertrinken bewahren wird. Doch vorher nimmt die Handlung manch erstaunliche Wendung, so dass jegliche märchenhafte Gewissheit, wer gut ist und wer böse, bald gehörig durcheinander gewirbelt ist. Mozarts Zauberflöte, unangefochten das beliebteste Werk im Opernrepertoire, birgt eine geradezu unfassbare Vielfalt: Sie beginnt wie ein Zaubermärchen, entfaltet eine überbordende Phantasie zwischen Kasperltheater-Spaß und Freimaurer-Ritual, verquickt eine Teenager-Romanze mit den großen Fragen der Aufklärung – und verzaubert mit einer Musik, deren reiches Gefühlsspektrum vom abgründigen Liesbeskummer bis zur Glöckchen-Heiterkeit reicht, von Theaterdonner und Vogelfänger-Charme bis zur lebensrettenden Magie der Zauberflöte.

Musikalische Leitung: Alexander Hannemann
Inszenierung: Katharina Thoma
Bühne: Daniel Roskamp
Kostüme: Ulrike Obermüller
Licht: Albert Geisel
Dramaturgie: Dorothee Hannappel
Video: sputnic.tv | www.sputnic.tv
Choreinstudierung: Marco Zeiser Celesti

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Oper

Cavalleria rusticana I I Pagliacci

Melodramma in einem Aufzug von Pietro Mascagni I Dramma in zwei Akten und einem Prolog von Ruggero Leoncavallo

Manchmal reicht ein einziges Werk aus, um den*die Künstler*in weltweit und epochenübergreifend unsterblich werden zu lassen. Bei den Komponisten Pietro Mascagni und Ruggero Leoncavallo trifft dies zu. Seit ihre Operneinakter Cavalleria Rusticana und I Pagliacci Ende des 19. Jahrhunderts zum ersten Mal über die Bühne gingen und diese im Sturm eroberten, werden beide Werke in einem Atemzug genannt. Gemeinsam begründeten sie die Epoche des musikalischen »Verismo« in der italienischen Musik und das bedeutet: Realistisches und bis an emotionale Grenzen gehendes Musiktheater, das Eintauchen in glutvoll-überschäumende Gefühlswelten und eine Musik, die einen mitreißenden Sog entfaltet.

Beide Werke sind in Süditalien verortet und in beiden sind verschmähte Liebe, unbändige Eifersucht und der Durst nach Vergeltung die zentralen Themen, die fast eruptiv die Katastrophe herbeiführen: In Cavalleria Rusticana nimmt Santuzza Rache an Turiddu, der sie für eine andere Frau sitzen gelassen hat. Und in
I Pagliacci wird das Theater selbst zum Schauplatz eines Mordes: Realität und Fiktion verschwimmen für einen Moment, bis der Komödiant Canio seine Frau Nedda auf offener Bühne ersticht, weil sie ihn für den jungen Silvio verlassen wollte. »La commedia è finita – Das Spiel ist aus« lauten Canios letzte Worte. Und der Vorhang fällt.

Inszenierung: Tobias Theorell
Bühne und Kostüme: Herbert Murauer
Dramaturgie: Christian Steinbock
Licht: Stefanie Dühr

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Cavalleria rusticana I I Pagliacci

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Opernhaus

Staatstheater Kassel

Das Staatstheater Kassel – Ein Theater mit Tradition

Das Staatstheater Kassel versteht sich mit seinen rund 500 festen Mitarbeitern als ein moderner Theaterbetrieb, der sich gleichermaßen der Tradition wie der Moderne verpflichtet fühlt. 30 Neuinszenierungen in den Sparten Musiktheater, Schauspiel, Tanztheater, Kinder- und Jugendtheater, dazu die Sinfonie-, Sonntags-, Kammer-, Familien-, Schüler- und Sonderkonzerte bilden Jahr für Jahr das große Angebot. Darüber hinaus sorgt ein umfangreiches theater- und konzertpädagogisches Programm für die Vermittlung an Kinder und Jugendliche.

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Opernhaus

Aufführungen / Theater Staatstheater Kassel Schauspielhaus Kassel, Friedrichsplatz 15
Aufführungen / Theater Staatstheater Kassel TIF Kassel, Friedrichsplatz 15
Aufführungen / Theater BAC Theater Bad Arolsen Bad Arolsen, Amselweg 50
Aufführungen / Theater tic: Theater im Centrum Kassel, Akazienweg 24
Aufführungen / Theater Hessisches Landestheater Marburg Marburg, Am Schwanhof 68-72

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