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Schauspielhaus

Das Staatstheater Kassel – Ein Theater mit Tradition

Das Staatstheater Kassel versteht sich mit seinen rund 500 festen Mitarbeitern als ein moderner Theaterbetrieb, der sich gleichermaßen der Tradition wie der Moderne verpflichtet fühlt. 30 Neuinszenierungen in den Sparten Musiktheater, Schauspiel, Tanztheater, Kinder- und Jugendtheater, dazu die Sinfonie-, Sonntags-, Kammer-, Familien-, Schüler- und Sonderkonzerte bilden Jahr für Jahr das große Angebot. Darüber hinaus sorgt ein umfangreiches theater- und konzertpädagogisches Programm für die Vermittlung an Kinder und Jugendliche.

Kontakt

Schauspielhaus
Staatstheater Kassel
Friedrichsplatz 15
D-34117 Kassel

Telefon: +49 (0)561-10 94 - 0
E-Mail: info@staatstheater-kassel.de

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Schauspielhaus

Theater

Sommernachts-Open-Air in der Aue

Moderation: Insa Pijanka
Dirigenten: Francesco Angelico, Mario Hartmuth, Alexander Hannemann
Mit: Jaclyn Bermudez (Sopran), Ani Yorentz (Sopran), Younggi Moses Do (Tenor) und dem Staatsorchester Kassel

Mit dem Sommernachts-Open-Air in der Aue ist das Staatstheater Kassel erneut an einem der schönsten Orte Kassels zu Gast: in der Karlsaue. Vor der traumhaften Kulisse der Orangerie sind alle Menschen eingeladen, bei einem der größten Open-Air-Konzerte Deutschlands einen entspannten Abend mit wundervoller Musik und Picknick zu verbringen. Das diesjährige Konzert wartet mit gleich drei Dirigenten auf: Francesco Angelico, Mario Hartmuth und Alexander Hannemann präsentieren ein abwechslungsreiches und unterhaltsames Programm mit musikalischen Highlights von Verdis „Nabucco“-Ouvertüre über „Dein ist mein ganzes Herz“ von Franz Lehár bis zur Filmmusik zu „E.T.“ von John Williams. Als Solist*innen vom Opernensemble wirken die Sopranistinnen Jaclyn Bermudez und Ani Yorentz sowie der Tenor Younggi Moses Do mit.

Möglich wird das Open Air nicht zuletzt durch starke Partner aus der Region, die dieses Ereignis Jahr für Jahr unterstützen: HNA, Städtische Werke AG, Sparkasse Kassel und Hübner GmbH & Co. KG Kassel sowie die Gastronomie-Partner.

Auch in diesem Jahr ist es wieder möglich, das Sommernachts-Open-Air durch Spenden und / oder den Kauf von Merchandise vorab und am Abend des Konzertes zu unterstützen. Weitere Informationen an der Theaterkasse!

Präsentiert vom Staatstheater Kassel, Staatsorchester Kassel, HNA, Städtische Werke AG, Sparkasse Kassel und Hübner GmbH & Co. KG Kassel

Eintritt frei

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Fest

Großes Theaterfest für die ganze Familie

Mit einem großen Theaterfest für die ganze Familie meldet sich das Staatstheater Kassel aus den Theaterferien zurück. Das Publikum ist eingeladen, auf und hinter der Bühne auf Entdeckungstour zu gehen, die unterschiedlichen Werkstätten von der Schuhmacherei bis zur Maske zu erkunden, beim Tanztraining mitzumachen, bei der Kostümversteigerung extravagante Outfits zu ergattern und natürlich einzutauchen in die vielfältigen Programme, die von Ensemblemitgliedern und Mitarbeiter*innen dargeboten werden. Das reicht vom Schauschminken über Darbietungen des Tanztheaters bis zu Programmen von Opernsolist*innen und Orchestermusiker*innen und Auftritten des CANTAMUS-Chors. Erstmals werden auch die Ausbildungsberufe des Staatstheaters vorgestellt.

Höhepunkt und Abschluss sind um 16.00 Uhr im Schauspielhaus die „Schauspiel-Revue“ mit dem Schauspiel und dem Tanz-Ensemble und um 18.00 Uhr im Opernhaus das Opernkonzert „Preludio – Vorspiel“, die beide einen Ausblick auf die neue Saison bieten.

16 Uhr, Schauspielhaus: Schauspielrevue
18 Uhr, Opernhaus: Opernkonzert: Preludio – Vorspiel

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Theater

Wie es euch gefällt

von William Shakespeare

Premiere: 06. September 2019

Es war einmal, once upon a time. So beginnen Märchen. So beginnen sehr traurige Geschichten. Und so beginnt auch die Geschichte von Rosalind, der Heldin von Wie es euch gefällt. As you like it. Es war einmal ein Fürstentum, irgendwo zwischen Belgien, Warwickshire und Phantásien, da saß ein Thronräuber, der seinen Bruder samt Frohsinn aus dem Land gejagt hat. Nun herrschen Reichtum, Spott, Misstrauen. Und Letzteres wird zum Jahrmarkt mörderischer Eitelkeiten, so dass mehrere junge Leute um ihr Leben laufen müssen – die Flucht führt sie in den magischen Wald zu Arden, ein psycho- physikalisch-polyphönixhaftes Terrain: wo Robin Hood mit Feen tanzt, keltische Hirsche in Bäche weinen und antike Knaben Schafe hüten. Auch Rosalind eilt in jenen Forst, wo alle Gesetze geschlechtlicher Schwerkraft schwinden und erlebt dort Abenteuer, die ihren Rang begründen als die klügste, ironischste Frau im, an brillanten femininen Figuren eh reichen Werk Shakespeares, des Barden der Anderen und Außenseiter*innen. Der mit dem Wald von Arden ein poetisches, niemals harmloses Dickicht schuf, das Utopie ist und Satire auf Utopie zugleich. Wo er mit Genres wie den Pastoralen spielt, in denen die Macht der Weltflucht frönte, um diese zugleich zu stören, indem er das Virtuelle dieser Pseudoidyllen wie Seifenblasen mit Tintenfedern lustig ansticht. Denn wie Rosalind hat Shakespeare das Genie Illusionen zu erzeugen – und wenig Illusionen über die Welt. So klingt auch hier unhörbar der romantisch bis bedrohliche Seufzer aller Märchenfinale ... Und wenn sie nicht … Na, Sie wissen schon …

Inszenierung: Philipp Rosendahl
Bühne: Katharina Faltner
Kostüme: Ulrike Obermüller
Sounddesign: Heiko Schnurpel
Dramaturgie: Thomaspeter Goergen
Licht: Oskar Bosman

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Theater

Moby-Dick

nach dem Roman von Herman Melville

Premiere: 13. September 2019

Dramatisierung von Marco Štorman

»Nennt mich Ismael«, so beginnt der Erzähler seine Geschichte von einer Reise, die nicht nur vom Festland aufs Meer führt, von der Zivilisation in die Wildnis der Ozeane, vom Bekannten ins Unbekannte. Was im Folgenden auf knapp 1000 Seiten verhandelt und erzählt wird, ist vielmehr eine Reise ins Innere des Menschseins, die zwischen dramatischen Erzählpassagen und nüchternen Aufzählungen, zwischen inneren Monologen und motivgeschichtlichen Überlegungen, zwischen Wissenschaftsprosa und Bibelkunde in überbordender Vielstimmigkeit große Themen aufscheinen lässt. Ismael berichtet von Kapitän Ahab, der, von einem weißen Pottwal verstümmelt, sein Leben leidenschaftlich darauf ausrichtet, Rache zu nehmen und das Untier auszurotten. Eine Walfangfahrt – die Ausdauerdisziplin der damaligen Seefahrt, mit ihren bis zu drei Jahren auf See – bot die ideale Bühne für ein derart verzweifelt hoffnungsloses Unterfangen. Der dunkle Glanz, den solche Verengung und Konzentration auf ein Ziel erzeugt, stellt eine Heimat in der Heimatlosigkeit her; er stiftet Sinn – und ist doch ganz und gar sinnlos. Zwischen Todessehnsucht und Todesfurcht rollt die »Pequod« und ihre Besatzung durch die Wellen der Ozeane, die Männer üben das Handwerk des Tötens aus und sind doch Teil der gewaltigen Natur rings umher. Die Gier, die Wut, der Hass, die Rache – Missionen, die die Melancholie vertreiben und doch die Auflösung im »wässrigen Element« letztlich nicht verhindern. »Moby-Dick« war 1851 kein großer Erfolg. Heute lesen wir ihn als Jahrhundertroman, als Zeugnis der kulturellen Selbstbeobachtung einer Moderne, die Fragen aufwirft nach Identität, Erlösung, Beheimatung, wirtschaftlicher Ausbeutung und menschlicher Hybris.

Inszenierung: Marco Štorman
Bühne, Kostüme und Video: Demian Wohler
Komposition, musikalische Einstudierung und Instrumentenbau: Moritz Löwe
Dramaturgie: Michael Volk
Licht: Albert Geisel

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Moby-Dick

Theater

Stories

Nina Raine

»Es ist wunderbar, dass du gerade mich fragst, sehr schmeichelhaft, sehr mutig auch. Aber irgendwie möchte ich das doch nicht.« So ähnlich antworten die Männer. Alle. Anna arbeitet für eine Casting-Agentur und möchte ein Kind. Leider hat ihr zwölf Jahre jüngerer Freund sie verlassen. Denn, bei aller Liebe, für Kinder war es ihm einfach noch zu früh. Und weil Anna meint, die berühmte Uhr ticken zu hören, beginnt sie eine abenteuerliche Reise durch ihren (männlichen) Bekanntenkreis, indem sie die sehr unterschiedlichen Männer fragt, ob sie ihren Samen spenden würden. Wie fragt man das, ohne in allgegenwärtige Fettnäpfchen zu geraten, ohne aufdringlich oder missverständlich zu wirken? Sie fragt einen schwulen Kunsthändler, einen Schauspieler, der sich von ihr eher eine Rolle erhofft, einen DJ-Ex-Freund, einen erfolgreichen Filmregisseur, ältere und jüngere Männer; sie erwägt die Anonymität einer Samenbank. Sie fragt sympathisch direkt – und sie hat auch einen sympathischen Freundeskreis. Dass die Reise trotzdem ein, sagen wir mal, schräger Trip wird, liegt vielleicht am Sujet. Noch wissen wir nicht so recht, wie wir über die Dinge reden, die – Fortschritt sei Dank – plötzlich möglich sind und früher unvorstellbar. Noch tappen wir etwas im Dunkeln, diskurstheoretisch und praktisch. Ein Neuland, das noch zu vermessen ist. Nina Raine betritt gerne solche Grenzgebiete.

Die britische Autorin und Regisseurin, die 2017–18 mit Konsens einen Nerv im heiklen Ringen zwischen Frauen und Männern beim Thema Vergewaltigung traf, wird Stories im Herbst 2018 in London selbst uraufführen.

Inszenierung: Maik Priebe
Bühne und Kostüme: Susanne Maier-Staufen
Musik: Ole Schmidt
Licht: Oskar Bosman
Dramaturgie: Michael Volk
Video: Sven Stratmann

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Theater

Mutter Courage und ihre Kinder

Bertolt Brecht

Die Verluste an Leben auf dem Lande liegen bei vierzig Prozent. In den Städten noch bei dreißig – hundert in Magdeburg. Unter dem von pestschwarzem Rauch verfinsterten Himmel ist ein jeder nackt, denn wie alles ringsum beweist: Leben hat keinen Wert mehr, den ein Recht schützen oder ein Stärkerer achten würde. Dieser Krieg ist anders. Er begann nicht durch einen Feind von außen, sondern dadurch, dass Nachbarn, Freunde, Familie zu Feinden wurden, unsichtbaren Feinden, willens dich für einen anderen Glauben plündern, vergewaltigen, abschlachten zu lassen. Der Dreißigjährige Krieg, Urkatastrophe Europas, war der erste ideologische Bürgerkrieg. Und wenn Bertolt Brecht eine zähe Marketenderin durch die Überreste der Welt schickt, so ist eine bittere Pointe der Anna Fierling (wegen eines waghalsigen Brot­geschäfts in Riga Courage genannt), dass die Politiker des Barocks aus dem Dreißigjährigen Krieg folgendes lernten: Nicht Glaube garantiert Zivilisation, nein, der zerstört sie, vielmehr der Markt – die neutrale, notwendige Kraft von Angebot und Nachfrage, der gesunde Egoismus des Einzelnen, der dem Gemeinwesen zugute kommt. Gerade die englische Händlerphilosophie, deren Dominanz die Welt bis heute in den Neoliberalismus prägte, glaubt fest an den Zusammenhang von Notwendigkeit, Markt, city und civility. Aber ist der Kapitalismus die Lösung, die Befreiung vom Krieg? Oder ein Frankenstein, der den Krieg schlimmer macht? Trägt er, wie die Wolke den Regen, den Krieg nicht in sich? Stachelt er heute die Autokraten nicht an, an Börsen mit Wasser ebenso wie mit Waffen zu dealen? Hat er nicht den Typus des Warlords geboren, der für Dollar und Diamanten Kindersoldaten bewaffnet? Ist der Frieden in Europa eine dekadente Illusion, genährt von der Idee, dass Frieden an sich etwas Schönes sei, vor allem, dass unsere Vision davon in Washington, Moskau, Peking, Ankara etc. geteilt wird? Sind wir nicht naive Aristokraten in einer Welt voller Feinde und falscher Freunde und Barbaren, die unsere kostbaren Paläste plündern wollen? Sind unsere Grenzen nicht umso blutiger, je weniger wir hinsehen wollen? Ist Europa nicht eine schizophrene Marketenderin, die glaubt, sie könne mit klingendem Euro durchkommen? Und die am Ende alle ihre Kinder … verloren haben wird?

Inszenierung: Laura Linnenbaum
Komposition, musikalische Einstudierung und musikalische Leitung: Christoph Iacono
Bühne: Daniel Roskamp
Kostüme: Ulrike Obermüller
Licht: Oskar Bosman

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Mutter Courage und ihre Kinder

Aufführungen / Konzert Staatstheater Kassel Opernhaus Kassel, Friedrichsplatz 15
Aufführungen / Theater Staatstheater Kassel TIF Kassel, Friedrichsplatz 15
Aufführungen / Theater BAC Theater Bad Arolsen Bad Arolsen, Amselweg 50
Aufführungen / Theater tic: Theater im Centrum Kassel, Akazienweg 24
Aufführungen / Theater Hessisches Landestheater Marburg Marburg, Am Schwanhof 68-72

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