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Schauspiel Köln - Depot 2

Aufführungen im Depot 2 des Schauspiel Köln.

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Schauspiel Köln - Depot 2
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Theater

Die Reise der Verlorenen

Schauspiel von Daniel Kehlmann

Premiere: 07. November 2019

Basierend auf dem Buch »Voyage of the Damned«
von Gordon Thomas und Max Morgan-Witts

Im vergangenen Jahr veröffentlichte DIE ZEIT den Artikel: »Oder soll man es lassen? Private Helfer retten Flüchtlinge im Mittelmeer aus Seenot. Ist das legitim? Ein pro und contra«. Doch obwohl genau das verhandelt wird, was viele Menschen denken, verbieten es Moral und Humanismus solche Fragen zu stellen. Nach massiver Kritik entschuldigte sich der Chefredakteur für die Überschrift. Die ebenfalls zur Debatte stehende Frage, ob die Rettung von Menschenleben nicht über dem Einreise-Kontrollrecht der Staaten stehen sollte, bleibt unbeantwortet. In seinem letzten Stück nimmt sich Daniel Kehlmann einer wahren Begebenheit an: 1939 gehen mehr als 900 Jüd*innen an Bord eines Schiffes in Hamburg. Ihr Ziel ist Kuba, um von dort aus in die USA oder andere Länder zu gelangen. Doch der kubanische Präsident verweigert die Einreise. Mit ihren Anliegen, Fragen und Verunsicherungen zeichnet Kehlmann eine Gesellschaft, die erschreckende Ähnlichkeit mit unserer aufweist.
Nach der von Stefan Bachmann inszenierten Uraufführung TYLL wird nun ein weiteres Werk des Bestsellerautors gezeigt, diesmal in der Regie des Hausregisseurs Rafael Sanchez.

Regie: Rafael Sanchez

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Theater

Gegen den Hass

in einer Theaterfassung von Thomas Jonigk

nach dem gleichnamigen Buch von Carolin Emcke

»Manchmal frage ich mich, wie sie das können: so zu hassen. Wie sie sich so sicher sein können. Denn das müssen die Hassenden sein: sicher. Sonst würden sie nicht so sprechen, so verletzen, so morden. Sie müssen sich sicher sein. Ohne jeden Zweifel. Am Hass zweifelnd lässt sich nicht hassen.«
Die preisgekrönte Autorin und Publizistin Carolin Emcke schrieb 2016 ihren Aufsehen erregenden Essay GEGEN DEN HASS, der Rassismus, Fanatismus und Demokratiefeindlichkeit in Deutschland und der Welt unter die Lupe nimmt und die etablierten Strukturen unseres Zusammenlebens beobachtet und zerteilt, um genau das zu verstehen: Wie können Menschen hassen? Anhand von konkreten Vorfällen untersucht Emcke institutionellen Rassismus, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Missachtung und plädiert schließlich für eine heterogene Gesellschaft und den Humanismus.
Thomas Jonigk, der in der letzten Spielzeit die hybride Erzählung RÜCKKEHR NACH REIMS des französischen Soziologen Didier Eribon für das Theater bearbeitet und inszeniert hat, widmet sich in seiner nächsten Arbeit für das Schauspiel Köln erneut einem höchst politischen Text, um diesen auf der Bühne sinnlich erfahrbar zu machen.

Regie: Thomas Jonigk
Bühne: Lisa Däßler
Kostüme: Esther Geremus
Musik: Mathis Nitschke
Licht: Jan Steinfatt
Dramaturgie: Sarah Lorenz

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Theater

Der Untergang des Egoisten Johann Fatzer

von Bertolt Brecht

in einer Bühnenfassung von Heiner Müller

Brechts DER UNTERGANG DES EGOISTEN JOHANN FATZER gehört zu den großen Fragmenten der dramatischen Literatur. Auf über 500 Seiten ist das Stück angewachsen, bevor er es für immer unvollendet ließ. Angesiedelt im letzten Jahr des Ersten Weltkriegs erzählt es die Geschichte von vier Deserteuren, darunter Johann Fatzer, die in Mülheim an der Ruhr in einem Keller sitzen und warten. Auf das Ende des Kriegs, auf den Ausbruch der Revolution. Während sie sich den Träumen von einer besseren Gesellschaft hingeben, radikalisieren sie sich und fangen schließlich an, sich gegenseitig zu bekämpfen.

Ein "Jahrhunderttext" (Heiner Müller), der um die Spannungsfelder Revolution und Egoismus, Masse und Individuum, Freiheit und Selbstverpflichtung kreist. Der kroatische Regisseur Oliver Frljić, berüchtigt für seine provozierenden Inszenierungen, wird mit FATZER sein Debüt am Schauspiel Köln geben.

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Theater

Herero_Nama

A History of Violence

Ein Projekt von Nuran David Calis

Die Debatte um die Rückgabe geraubter Kulturgüter – ausgelöst von Präsident Macron, der jüngst 26 Kunstwerke in die einstige Kolonie Benin zurücksenden ließ – hat auch in Deutschland erneut die Frage nach dem Umgang mit dem eigenen kolonialen Erbe aufgeworfen. Und auch US amerikanische Gerichte verhandeln zurzeit eine historische Begebenheit, die zwar über 100 Jahre zurück liegt, in Sachen Geschichtsaufarbeitung aktueller nicht sein könnte:
Zwischen 1884 und 1915 war Namibia eine Kolonie des Deutschen Kaiserreichs. Mit der Ansiedlung der Deutschen ging die fortschreitende Entrechtung der Herero und Nama einher. 1904 brach ein erbitterter Kampf aus, den General Lothar von Trotha brutal niederschlug – circa 80.000 Herero und Nama kamen durch Zwangsarbeit, Hunger und offene Gewalt um. Von Historiker*innen wird dieser Vorgang als erster Genozid des 20. Jahrhunderts bezeichnet. Seit 2015 verhandeln Deutschland und Namibia über eine offizielle deutsche Entschuldigung und Reparationszahlungen. Nachfahren der Herero und Nama klagen derweil in New York, weil sie an den Verhandlungen nicht offiziell beteiligt sind. Nuran David Calis widmet sich gemeinsam mit Expert*innen und Schauspieler*innen diesem verstörenden Kapitel der neueren deutschen Geschichte.

Regie: Nuran David Calis
Bühne: Anne Ehrlich
Kostüme: Geraldine Arnold
Musik: Vivan Bhatti
Video und Recherche: Karnik Gregorian
Licht: Michael Frank
Dramaturgie: Stawrula Panagiotaki
Transkription und Recherche: Dominika Siroka

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Theater

Rückkehr nach Reims

nach Didier Eribon

In einer Bühnenfassung von Thomas Jonigk

»Das, wovon man losgerissen wurde oder sich losreißen wollte, bleibt ein Bauteil dessen, was man ist.«Die Erzählung beginnt mit einem Ende: Der Tod des Vater führt Didier Eribon zurück in seine alte Heimat, in der er seit dreißig Jahren nicht mehr war. Er besucht seine Mutter, schaut sich mit ihr alte Bilder an und arbeitet die Familiengeschichte auf; eine Geschichte von Besatzung, Krieg, Zerstörung, Arbeiterbewegung und Entfremdung – eine Geschichte Frankreichs.
In Eribons hybrider Erzählung verwischen die Gattungsgrenzen, mal ist sie soziologische Studie, mal emotional-biografische Erzählung eines im homophoben Umfeld aufwachsenden Jungen und mal ist sie reine Poesie.

RÜCKKEHR NACH REIMS ist Thomas Jonigks zweite Regiearbeit am Schauspiel Köln. In der vergangenen Spielzeit inszenierte er ANSICHTEN EINES CLOWNS.

Regie: Thomas Jonigk
Bühne: Lisa Dässler
Kostüme: Esther Geremus
Musik: Mathis Nitschke
Choreografie: Theresa Rotemberg
Licht: Jan Steinfatt
Dramaturgie: Sarah Lorenz

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Theater

Schnee Weiss
(Die Erfindung der alten Leier)

von Elfriede Jelinek

»Der österreichische Skisport ist die ›heilige Kuh‹«, sagt die ehemalige Skiläuferin und österreichische Abfahrtsmeisterin Nicola Werdenigg, als sie sich im vergangenen Jahr entschließt, Machtmissbrauch und sexuelle Übergriffe während der 70er Jahre in österreichischen Skiinternaten, in Trainingslagern und auf Wettkämpfen öffentlich zu machen. Sie beschreibt die repressive Atmosphäre einer geschlossenen, frauenverachtenden, streng hierarchischen Gesellschaft – Trainer, Lehrer, Rektoren, die im Namen des Leistungssportes ihre Schützlinge unter Druck setzten und missbrauchten. Mit ihren Enthüllungen erschüttert Werdenigg eine der Grundfesten des nationalen Selbstbewusstseins Österreichs.
Elfriede Jelinek nimmt diese Offenbarungen zum Anlass ein assoziatives, kulturkritisches und diskursives Textgebirge zu schaffen, in dem sie zugleich Schicht um Schicht unserer europäischen Moral- und Sittengeschichte freilegt. So überlagern sich in ihrem neuen Stück wechselnde Perspektiven und Positionen, historische und moderne Frauen- und Rollenbilder, Fragen nach Gerechtigkeit, nach unserem heutigen moralischen Selbstverständnis, Fragen nach Strafe und Schuld.

Regie: Stefan Bachmann
Bühne / Kostüme: Jana Findeklee | Joki Tewes
Komposition und musikalische Einrichtung: Gajek
Choreografie / Körperarbeit: Sabina Perry
Licht: Michael Gööck
Dramaturgie: Beate Heine

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Schauspiel Köln - Depot 2

BÜHNEN KÖLN

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Schauspiel Köln - Depot 2

Aufführungen / Theater Schauspiel Köln Depot 1 Köln, Schanzenstr. 6-20
Aufführungen / Theater Theater am Dom Köln Köln, Opern Passagen - Glockengasse 11
Aufführungen / Oper Oper Köln Köln, Offenbachplatz
Aufführungen / Theater Theater am Sachsenring Köln Köln, Sachsenring 3
Aufführungen / Musical Capitol Theater Düsseldorf Düsseldorf, Erkrather Straße 30
Aufführungen / Schauspiel Theater am Sachsenring Köln, Sachsenring 3
Do, 17.10.2019, 20:00 Uhr
Aufführungen / Schauspiel Theater am Sachsenring Köln, Sachsenring 3
Fr, 18.10.2019, 20:00 Uhr
Aufführungen / Schauspiel Show-Bizz-Enterprise Ltd. Bochum, Hohensteinstr. 37
Sa, 19.10.2019, 15:00 Uhr
Aufführungen / Schauspiel Theater am Sachsenring Köln, Sachsenring 3
Sa, 19.10.2019, 20:00 Uhr
Aufführungen / Theater GLORIA-Theater Köln, Apostelnstr. 11
Aufführungen / Theater XOX-Theater Kleve Kleve, Briener Straße
Aufführungen / Theater Off-Theater OHRENSCHMAUS Bonn, Weißstr. 10
Aufführungen / Theater Pantheon Theater Bonn Bonn, Bundeskanzlerplatz 2-10
Aufführungen / Theater Orangerie - Theater im Volksgarten Köln Köln, Volksgartenstr. 25
Aufführungen / Tanz Tanzhaus NRW Düsseldorf, Erkrather Straße 30
Aufführungen / Theater Theater an der Kö Düsseldorf Düsseldorf, Schadowstr. 11
Aufführungen / Theater Theater an der Luegallee Düsseldorf Düsseldorf, Luegallee 4
Aufführungen / Tanz Neuer Tanz Düsseldorf Düsseldorf, Urdenbacher Allee 10
Aufführungen / Theater Theater der Keller Köln Köln, Kleingedankstr. 6
Aufführungen / Theater Arkadas Theater Köln Köln, Platenstraße 32
Aufführungen / Theater Düsseldorfer Schauspielhaus Düsseldorf, Gustaf-Gründgens-Platz 1
Aufführungen / Theater Cassiopeia Theater Köln Köln, Bergisch Gladbacher Straße 499-501
Aufführungen / Theater Haus der Springmaus Theater Bonn Bonn, Frongasse 8
Aufführungen / Konzert Woelfl-Haus Bonn Bonn, Meßdorfer Straße 177

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