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SCHAUSPIEL KÖLN - DEPOT 1

Spielzeit 2015/16

Ein Volksfeind

von Henrik Ibsen

Premiere: 20. Mai 2016, Depot 1

Das Kurbad im Westen des Landes ist eine besondere Stadt. Die neue Badeanstalt bringt der Stadt Wohlstand und Touristen, und man ist stolz auf das funktionierende Gemeinwesen. Der neue Kurarzt Dr. Stockmann ist der Bruder des Bürgermeisters, der Chefredakteur der Lokalzeitung hält freundschaftlichen Kontakt zu beiden und ist auch mit der lokalen Wirtschaft eng verbunden. Der Vorsitzende des Haus- und Grundbesitzervereins ist zugleich Drucker und Herausgeber der Zeitung. Man kennt sich und man hilft sich, und das ist gut so.

Doch dann macht Dr. Stockmann eine folgenschwere Entdeckung. Das Wasser des Heilbades ist verseucht und gesundheitsschädlich. Natürlich muss die Öffentlichkeit informiert werden – oder etwa nicht? Denn diese Nachricht wird die Stadt erschüttern. Das Bad ist gefährdet, es geht um alles. Den Wohlstand und den Ruf der Stadt, die Reputation des Bürgermeisters, die Interessen vieler Einzelner und vor allem auch um viel Geld. Doch Stockmann beharrt auf der Wahrheit, und aus dem eben noch selbstbewussten Helden des neuen Aufschwungs ist plötzlich der Volksfeind geworden, der gegen die Interessen der Stadt steht. Aber wer entscheidet eigentlich, was gut ist für die Stadt? Der Bürgermeister? Die Bürger? Die Wirtschaft? Oder gar das gut funktionierende Gemeinwesen?

Regie: Roger Vontobel
Bühne: Claudia Rohner
Kostüme: Tina Kloempken
Musik: Keith O'Brien
Licht: Hartmut Litzinger
Dramaturgie: Thomas Laue

Ort:

Depot 1

Termine:

Fr, 20.5.2016, 19:30 |
So, 22.5.2016, 16:00 |
Sa, 28.5.2016, 19:30 |

Cyrano de Bergerac

Romantische Komödie von Edmond Rostand

Frankreich um 1640: Acht Bürgerkriege haben das Land verwüstet. Nun lässt Ludwig der XIV. französische Truppen gegen die Habsburger ziehen. Der schöne Christian de Neuvillette hat jedoch nur eines im Sinn: die Liebe der klugen Roxane zu gewinnen. Um sie zu beeindrucken, muss der, mit Intellekt weniger reich gesegnete Beau, die gewünschten geistigen Vorzüge "outsourcen". Cyrano de Bergerac, ein Dichter und Freidenker, Roxanes Cousin, zudem durch eine große Nase entstellt, scheint hierfür der optimale Kandidat. In der Tat gelingt es Cyrano, mit seinen Worten, schreibend und soufflierend, die Angebetete in Liebe zu entbrennen zu lassen. Die tiefe Ehrlichkeit der Geständnisse, die ihre Wirkung nicht verfehlt, entgeht dem einfältigen Christian, der dank ihrer sein Ziel erreicht und daraufhin – von einem destruktiveren Nebenbuhler als Cyrano – direkt an die Front befördert wird. Bei der Belagerung der Stadt Arras treffen die Protagonisten dieser Liebeswirren noch einmal zusammen.

Über fünfzig Mal war Simon Solbergs Inszenierung KABALE UND LIEBE im Depot 1 zu sehen. Mit CYRANO DE BERGERAC setzt er seine Befragung der Gegenwart auf der Folie historischer Verhältnisse fort und entwirft das Porträt eines unabhängigen Geistes in einer der ergreifendsten Liebesgeschichten der europäischen Dramatik.

Regie | Ausstattung: Simon Solberg
Mitarbeit Bühne: Franziska Harm
Mitarbeit Kostüme: Christine Ruynat
Musikalische Leitung: Björn Bornhold
Licht: Michael Frank
Dramaturgie: Nina Rühmeier

Ort:

Depot 1

Termine:

So, 8.5.2016, 19:30 |
Fr, 13.5.2016, 19:30 |
Sa, 21.5.2016, 19:30 |
Do, 26.5.2016, 19:30 |
Di, 31.5.2016, 19:30 |

Lehman Brothers.
Aufstieg und Fall einer Dynastie

von Stefano Massini

New York. Hafen. Mole number four. Hier betritt unter den Einwanderern aus Europa ein deutscher Jude 1844 das amerikanische Festland. Sein Name: Heyum Lehmann. Bald aber bekommt er einen neuen: Henry Lehman. Wie viele emigrierte Juden beginnt er als Hausierer, bevor er in die Textilbranche einsteigt und schließlich in Montgomery, Alabama, ein eigenes Geschäft eröffnet. Kurz darauf folgen ihm seine beiden Brüder, und bald schon beginnt das Geschäft rasant zu wachsen. Aus dem Verkauf von Textilien wird der Handel mit Baumwolle, wird die Spekulation mit Rohstoffen, bis schließlich die Waren mehr und mehr in den Hintergrund geraten und nur noch eines im Zentrum steht: das Geld.
Binnen 150 Jahren wird aus dem kleinen Familienunternehmen der Lehmann-Brüder eine der erfolgreichsten Investmentbanken der Welt. Visionär und geschäftstüchtig gelingt es über Generationen, das Imperium auszubauen und sogar Krisen als Wachstumsmöglichkeiten zu nutzen. Immer rasanter und atemloser entwickelt sich der Finanzmarkt, den die Investmentbank Lehman Brothers entscheidend mitprägt, immer waghalsiger werden die Spekulationen. Das Ende ist wohlbekannt: 2008 kommt es mit dem Untergang der Bank zu einem Kollaps an den Finanzmärkten, der weltweit katastrophale Auswirkungen hat.

Mit LEHMAN BROTHERS erzählt der italienische Dramatiker Stefano Massini in epischer Form vom Aufstieg und Fall einer jüdischen Familiendynastie. Gleichzeitig entwirft er in großartigen Bildern und frei von ideologischer Färbung eine Chronik des Handels und der Spekulation mit Geld.

Regie: Stefan Bachmann
Bühne: Olaf Altmann
Kostüme: Barbara Drosihn
Musik: Sven Kaiser
Dramaturgie: Felicitas Zürcher und Sibylle Dudek

Ort:

Depot 1

Termine:

Fr, 27.5.2016, 19:00 |
So, 29.5.2016, 18:00 |

Troilus und Cressida

von William Shakespeare

Troja. Mythische Stadt. Prachtvoll und uneinnehmbar wachsen ihre Mauern über die Kuppe des Hügels Hisarlık hinaus, weit den Hellespont überblickend, wo Ägäis und Marmarameer sich vereinen. Zwischen Wasser und Mauern: ein schmaler Streifen trockenes Land. Eher als Schlachtfeld geeignet, denn als Acker für jene fremden Männer, die die Pflöcke ihrer Zelte in die Erde hineingetrieben haben und nun warten. Es ist eine Auslandsmission der Superlative. Versammelt ist die Elite Griechenlands, des mächtigsten Landes der bekannten Welt. Ihr Auftrag: die schönste Frau, die jemals von der Sonne beschienen wurde, die unvergleichliche Helena, aus der Gewalt ihres Entführers Paris zu befreien und zu ihrem rechtmäßigen Ehemann Menelaos, Bruder des Königs Agamemnon, zurückzubringen.
Sieben Jahre dauert die Belagerung nun bereits, und der royale Reiz der Reise ist mit der Zeit doch sehr verblasst. Ein Teil der Truppe ist schon wieder abgereist. Nur die größten der Helden harren noch aus. Als Krieger weitestgehend zu Müßigkeit verdammt, sind sie damit beschäftigt, die interne Rangordnung auf zivilem Wege, das heißt in Ränkespielen, auszufechten. Der eigentliche Anlass ihrer Anwesenheit vor Troja aber ist allen etwas aus dem Blick geraten.
Der Seher Kalchas löst ungewollt die Starre. Er ist aus Troja zu den Griechen übergelaufen, doch er hat noch eine Tochter in der Stadt: Cressida. Seit Jahren versucht er, sie aus Troja ins Lager der Griechen zu holen. Unglücklicherweise gelingt ihm dies zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Denn während bei den Helden der Lack zu blättern beginnt, ist eine neue Generation herangewachsen. Und Cressida hat ihre Sinnlichkeit entdeckt. Nach einer ersten Liebesnacht mit Troilus, dem jüngsten Prinz von Troja, folgt dieser, der den Kampf verachtet, ihr heimlich in das Feindeslager …

In TROILUS UND CRESSIDA erzählt William Shakespeare mit einem bissig satirischen Blick auf Mythen und Helden von der Korrumpierbarkeit der Liebe und der alles zersetzenden Wirkung des Krieges.

Regie: Rafael Sanchez
Bühne: Simeon Meier
Kostüme: Birgit Bungum
Musik: Jonas Schmid
Licht: Hartmut Litzinger
Dramaturgie: Nina Rühmeier

Ort:

Depot 1

Termine:

Do, 5.5.2016, 19:00 |
Mo, 16.5.2016, 18:00 |
Mi, 25.5.2016, 19:30 |

Kimberly

Singspiel von David Schalko und Kyrre Kvam

Ein Dorf. Eine Welt mit begrenztem Horizont, fernab der großen Städte. Das Leben ist unspektakulär und überschaubar. Jeder kennt jeden. Aber keiner kennt sie. Alles hat sie zurückgelassen, weit ist sie gegangen, um noch mal neu zu beginnen, hier unter Fremden, die nichts wissen von ihrer Geschichte und ihrer Schuld. Sie will sich völlig neu erfinden, raus aus ihrer Haut. Keine Vergangenheit. Nur Zukunft. Eine neue Identität. Kimberly. Ein Name, in den sich alles hineinprojizieren lässt. Das gefällt auch einem jungen Mann in diesem Dorf. Schnell wird Kimberly zur Projektionsfläche für alles, was gefährlich ist. Schnell mit alten Mustern konfrontiert. Schnell steht sie wieder vor einer mörderischen Entscheidung.

Mit dem Leben im Dorf kennt sich der österreichische Autor und Regisseur David Schalko bestens aus. Schließlich stammt er selber aus einem und hat mit seiner hochgelobten Fernsehserie BRAUNSCHLAG treffsicher ein fiktives niederösterreichisches Dorf porträtiert – und dabei das österreichische Fernsehen revolutioniert.

Im Auftrag des Schauspiel Köln entwickelt David Schalko zusammen mit dem norwegischen Komponisten Kyrre Kvam nun seine erste Theaterarbeit – eine ganz eigene Form des Musiktheaters: morbide, abgründig und mit viel schwarzem Humor.
Die Handlung ist von einem tatsächlichen Fall inspiriert, der in Österreich vor einigen Jahren bekannt wurde: Eine schöne junge Frau tötete zwei Männer, mit denen sie vorher in einer Liebesbeziehung stand. Anschließend zerhackte sie die Leichen und mauerte sie in ihren Eissalon ein.

KIMBERLY ist eine Abhandlung menschlicher Sehnsüchte und mörderischer Gelüste. Ein Suspense-Stück über Einsamkeit, Empathieunfähigkeit und einen ungeschickten Autofahrer, dessen Leben aus den Angeln gehoben wird.

Regie: David Schalko
Musik: Kyrre Kvam
Bühne: Peter Baur
Kostüme: Anna von Leen

Ort:

Depot 1

Termine:

Mi, 4.5.2016, 19:30 |
Sa, 14.5.2016, 19:30 |

3.31.93

von Lars Norén

Mitten in Europa. Eine Stadt. Stein, Beton, Rigips, Asphalt, ausgebreitet und in die Höhe gezogen, Straßen, Schienen, Schneisen zwischen Bürogebäuden, Einkaufspassagen, Wohnblöcken. An den Rändern: Einfamilienhäuser, deren Fenster auf verkehrsberuhigte Spielstraßen und eine braungrüne Ackerlandschaft hinausgehen. Vor den Türen die Autos. Noch ist es kalt. Oder schon wieder. Wer keinen Grund hat zu gehen, bleibt, wo er ist. Sie sitzen hinter den Fassaden und warten, die Alten und die ganz Jungen, die ohne Aufgabe sind, ohne Arbeit und ohne Verabredung. Wann fängt das endlich an ? Wann hat das bloß ein Ende? Wie konnte so viel Zeit vergehen?
Da ist eine Kluft zwischen dem, was man plant und dem, was geschieht. Nur ungerührt lässt sie sich überbrücken; mit entschiedener Missachtung der Realität, entschlossener Ignoranz der Absurditäten des Daseins.

Lars Norén, einer der wichtigsten lebenden Dramatiker Schwedens und großen europäischen Intellektuellen, hat ein neues Stück geschrieben. Zugleich erbittert und nachsichtig blickt er darin auf den Reigen der sich unablässig Mühenden und unablässig Fehlenden. Moritz Sostmann, der als Hausregisseur am Schauspiel Köln unter anderem UND PIPPA TANZT!, Kafkas AMERIKA und DER GUTE MENSCH VON SEZUAN auf die Bühne brachte, wird Noréns poetisches Panorama für das Kölner Publikum entfalten. Wie bei seinen früheren Arbeiten werden Menschen und Puppen auch diesmal ein Ensemble bilden.

Regie: Moritz Sostmann
Bühne: Christian Beck
Kostüme: Elke von Sivers
Puppen: Hagen Tilp
Dramaturgie: Nina Rühmeier

Ort:

Depot 1

Termin:

Sa, 7.5.2016, 19:00 |

Glaubenskämpfer

Religionssuche zwischen Dom, Moschee und Synagoge
von Nuran David Calis

Wir leben in aufgeklärten Zeiten. Immer mehr meinen wir zu wissen, wie wir uns die Welt und unsere Existenz zu erklären haben. Längst haben wir uns eingerichtet in einer modernen säkularen Gesellschaft, in der Glaube Privatsache ist und die Frage nach Gott bestenfalls ein intellektuelles Gedankenspiel. Gleichzeitig fällt die Welt um uns herum auseinander. Werte, auf die wir so stolz waren, greifen nicht mehr, während Glaube und Religion mit aller radikalen Wucht zurückgekehrt sind.

Der Autor und Regisseur Nuran David Calis hat Glaubende getroffen. Christen. Muslime. Juden. Er hat mit Imamen gesprochen, mit Pfarrern, Rabbinern, einer katholischen Nonne und einem ehemaligen Domprobst. Er hat Hassprediger eingeladen und ist Salafisten begegnet, Konvertiten, radikalen Fanatikern, Dogmatikern und Gelegenheitsbetern. Einige von ihnen stehen nun gemeinsam mit den Kölner Schauspielern auf der Bühne und kämpfen um nicht weniger als das: Unseren Glauben.

Ort:

Depot 1

Termin:

Di, 10.5.2016, 19:30 |

Hiob

nach dem Roman Joseph Roth

Bühnenfassung von Koen Tachelet

Was ist das für ein Gott, der das Unglück der Menschen zulässt? Diese Frage stellt sich Mendel Singer, Protagonist aus Joseph Roths Roman HIOB, lange Zeit nicht. Gottesfürchtig lebt der fromme Jude mit seiner Frau und den vier Kindern in ärmlichen Verhältnissen in dem kleinen Dorf Zuchnow in Russland. Fatalistisch nimmt er sein Schicksal an: die Behinderung seines jüngsten Sohnes, die Entfremdung von seiner Frau und den Kindern, denen das Leben im Schtetl zu eng wird. Erst als die Tochter sich mit Kosaken einlässt, beschließt Mendel Singer zu handeln und stimmt der Auswanderung nach Amerika zu. Allein der behinderte Sohn muss zurückbleiben, weil er den Aufnahmekriterien der neuen Welt nicht entspricht. Und auch Mendel Singer hat Probleme, im geschäftigen und modernen New York seinen Platz zu finden. Ohnmächtig muss er mitansehen, wie der fortschreitende Erste Weltkrieg ihm alles nimmt: seine Kinder, seine Frau, seine Heimat. Und nun beginnt Mendel Singer mit dem Letzten zu hadern, was ihm noch geblieben ist: mit seinem Gott.

Regie: Rafael Sanchez
Bühne: Simeon Meier
Kostüme: Heidi Fischer
Musik: Cornelius Borgolte
Dramaturgie: Sibylle Dudek

Ort:

Depot 1

Termine:

Fr, 6.5.2016, 19:30 |
So, 15.5.2016, 19:30 |

Dogville

nach dem Film von Lars von Trier

Dogville ist eine kleine Gemeinde in den Rocky Mountains am Rande der Zivilisation. Das Leben ist entbehrungsreich und eintönig. Doch eines Abends geschieht wie aus dem Nichts etwas Unvorhergesehenes: Der selbsternannte Philosoph und Dorfpoet Tom Edison hört Schüsse und wird Zeuge, wie eine junge Frau von einer schwarzen Limousine verfolgt wird. Er versteckt sie und gewährt ihr Hilfe. Auf der nächsten Gemeindesitzung präsentiert er der überraschten Versammlung die schüchterne Grace. Nach anfänglichen Bedenken einigt man sich schließlich darauf, der Fremden Asyl in Dogville zu gewähren. Wenige Tage bleiben Grace nun, um die Bewohner für sich einzunehmen. Und Tom weiß auch schon wie: indem sie ihre Arbeitskraft anbietet. Nach anfänglichem Zögern nehmen die Bewohner die aufopfernde Hilfe von Grace sehr gerne an, und schon bald befindet sie sich in unermüdlichem Einsatz. Das Dorf erlebt nun glückliche Tage: Mit ihrer bedingungslosen Zugewandtheit hellt Grace das Leben der Bewohner auf. Insbesondere das von Tom Edison, den schon bald eine zarte Liebesgeschichte mit ihr verbindet. Doch die Stimmung im Dorf ändert sich merklich, als ein Polizeiauto in Dogville hält und ein Fahndungsplakat mit Grace' Bild samt ausgeschriebener Belohnung aufgehängt wird. Immer härter muss sie sich nun das Bleiberecht in Dogville erarbeiten, immer mehr wird über sie verfügt: über ihre Zeit, ihre Kraft, ihren Körper und ihre Würde.
Grace, die die höchsten moralischen Ansprüche an ihr eigenes Leben und Handeln stellt, hadert mit dem Verhalten der Bewohner nicht. Doch was, wenn sie diese Ansprüche auch auf die Dorfgemeinschaft anwenden würde? Welche Strafe hat Dogville verdient?

Lars von Triers vielbeachteter Film DOGVILLE kam 2003 in die Kinos. Die Geschichte des Dorfes setzte von Trier mit den Mitteln des epischen Theaters um. Die Handlung spielt in einer kargen Szenerie, die einer Versuchsanordnung gleicht und jede Form der Illusion vermeidet. Die Idee zum Film hatte von Trier eigenen Angaben nach, als er im Radio das Lied der Seeräuber-Jenny aus der Dreigroschenoper hörte: »Der rachelustige Refrain ging mir nicht aus dem Kopf, und so wollte ich einen Film über die Rache machen.« Der Regisseur Bastian Kraft, der erstmals in Köln arbeitet, wird den Filmstoff an seinen Ursprungsort – die Bühne – zurückversetzen und im Depot 1 inszenieren.

Regie: Bastian Kraft
Bühne: Peter Baur
Kostüme: Inga Timm
Musik: Björn SC Deigner
Dramaturgie: Sibylle Dudek

Ort:

Depot 1

Termin:

Mi, 25.5.2016, 19:30 |

BÜHNEN KÖLN

Carlswerk

Offenbachplatz
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