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Schauspiel Köln - Depot 2

Aufführungen im Depot 2 des Schauspiel Köln.

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Schauspiel Köln - Depot 2
BÜHNEN KÖLN
Schanzenstraße 6-20
D-51063 Köln

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2 Schauspiel

Ode

von Thomas Melle

Uraufführung der Fassung 2021: 17. September 2021

Die Kunstfreiheit ist im Grundgesetz verankert. Dennoch ist sie umstritten und wird permanent hinterfragt: »Darf« Kunst alles? Wer kann für wen sprechen? Muss Kunst sich positionieren? Während von Rechts Brauchtumspflege und Nationalkultur gefordert wird, eskalieren auf der anderen Seite und in der Mitte der Gesellschaft die Debatten um Identitätspolitik.
Der Romanautor und Dramatiker Thomas Melle fängt in seinem Stück ODE die verschiedenen Stimmen ein und schafft mit abgründigem Witz Situationen, die das Dilemma der Kunstschaffenden genauso zeigen wie die Hitzigkeit der gesellschaftlichen Auseinandersetzung: Da ist die Großkünstlerin, die lautstarke Meute, die Uneindeutigkeit in der Kunst als unerträgliche Zumutung empfindet und der Regisseur, der sich mit der Forderung konfrontiert sieht, nur noch das darzustellen, was er selbst erlebt hat.
Widersprüchlich, unideologisch und sehr komisch entsteht mit ODE ein Stimmungsbild unserer Gesellschaft und eine Liebeserklärung an die Kunst. ODE wurde 2019 am Deutschen Theater Berlin uraufgeführt. Für das Schauspiel Köln verfasst Thomas Melle ein Update und bezieht die gegenwärtige Situation mit ein: Wie systemrelevant ist Kunst?

Regie: Rafael Sanchez
Bühne: Thomas Dreißigacker
Kostüm: Maria Roers
Musik: Cornelius Borgolte
Video: Nazgol Emami
Licht: Michael Frank
Dramaturgie: Sibylle Dudek

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Schauspiel

Metropol

nach dem gleichnamigen Roman von Eugen Ruge
In der Theaterfassung von Armin Petras

Uraufführung: 1.10.2021

Sowjetunion Ende der 1930er Jahre: Charlotte und ihrem Mann Wilhelm ist die Flucht aus Nazideutschland geglückt. Im Heimatland des Kommunismus wollen sie ein neues Leben beginnen und, wie viele andere überzeugte Genoss*innen aus der ganzen Welt, den Traum von einer gerechten Gesellschaft verwirklichen. Da beginnen in Moskau die Schauprozesse gegen »Verräter*innen« und »Volksfeind*innen« aus den eigenen Reihen. Mit großem Erschrecken realisiert Charlotte, dass auch einer ihrer Bekannten unter den Angeklagten ist. Reicht diese Bekanntschaft aus, um auch Charlotte und Wilhelm verdächtig werden zu lassen? Haben sie sich schuldig gemacht? Im Sinne welcher Anklage? Das Paar bekommt die Anweisung, sich ins ehemalige Luxushotel Metropol einzuquartieren. Der stalinsche Terror greift um sich. Fortlaufend verlieren Menschen ihre Posten, werden verhaftet, hingerichtet oder verschwinden spurlos. Und trotzdem, trotz der zunehmenden Isolation, der Angst, der offensichtlichen Widersprüche wollen Charlotte und die Menschen um sie herum an ihrem Glauben an den Kommunismus festhalten, dürfen keine Zweifel aufkommen.
Als eine »Geschichte darüber, was Menschen zu glauben bereit, zu glauben im Stande sind« beschreibt der Autor Eugen Ruge seinen Roman METROPOL. Wie schon mit seinem preisgekrönten Buch IN ZEITEN DES ABNEHMENDEN LICHTS widmet er sich darin seiner Familiengeschichte und beschreibt die Moskauer Jahre seiner Großmutter, die sie wie durch ein Wunder überlebte. Armin Petras hat den beklemmenden Tatsachenroman für die Bühne bearbeitet und bringt ihn im Depot 2 zur Uraufführung.

Regie: Armin Petras
Bühne: Olaf Altmann
Kostüme: Cinzia Fossati
Musikalische Einrichtung: Sven Kaiser
Licht: Jürgen Kapitein
Dramaturgie: Sibylle Dudek

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Schauspiel

Bruder Eichmann

von Heinar Kipphardt / Monolog

Premiere: 23.10.2021

»Tod durch den Strang« lautet 1961 in Jerusalem das Urteil gegen Adolf Eichmann, den Planer und Organisator des Holocaust. In einem der meist beachteten Gerichtsprozesse der Nachkriegszeit kommen unerträgliche Details über die nationalsozialistische Vernichtungsmaschinerie und deren Täter*innen ans Licht der Weltöffentlichkeit, denn der Angeklagte redet.
Autor und Dramaturg Heinar Kipphardt – neben Peter Weiss und Rolf Hochhuth einer der Hauptvertreter des Dokumentartheaters der 1960er Jahre – destilliert aus über 3.500 Seiten Vernehmungs- und Gerichtsprotokollen einen Theatertext. Das Stück kommt 1983 posthum in München zur Uraufführung. »Ein Prozess hat mit dem Schauspiel gemein, dass beide mit dem Täter beginnen und enden, und nicht mit dem Opfer«, schreibt Hanna Arendt in ihrem Bericht EICHMANN IN JERUSALEM. Diesen Täter, diesen »Bruder« (»Bruder Hitler« – Thomas Mann) rückt Kipp- hardts Stück in unangenehme Nähe.

Thomas Jonigk, der sich in den vergangenen Spielzeiten mit den Inszenierungen RÜCKKEHR NACH REIMS von Didier Eribon oder GEGEN DEN HASS von Carolin Emcke mit zeitgenössischen soziopolitischen Themen auseinandersetzte, widmet sich in seiner nächsten Arbeit für das Schauspiel Köln diesem zeithistorischen Dokument.

Regie: Thomas Jonigk
Bühne & Kostüm: Lisa Däßler
Musik/Sound: Mathis Nitschke
Licht: Michael Gööck
Dramaturgie: Stawrula Panagiotaki

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Schauspiel

School of Resistance

vom International Institut of Political Murder / Milo Rau

#ABOLISHFRONTEX: HACK THE SYSTEM

Zum ersten Mal in der Geschichte der Grenzschutzagentur FRONTEX muss sich diese vor einem Gericht verantworten. Um die Arbeit der Anwält*innen zu unterstützen, nutzt das IIPM seine symbolische Institution der Zukunft: die SCHOOL OF RESISTANCE als Reservoir und Archiv von politischen und ästhetischen Strategien des Widerstands. Am Wochenende der Bundestagswahlen wird der Versuch unternommen, auf die Menschenrechtsverletzungen an der EU-Außengrenze aufmerksam zu machen. Offene Workshops mit lokalen Aktivist*innen und eine abschließende Kunst-Soli-Auktion verknüpfen dabei politische mit künstlerischen Methoden und produzieren neue Ökonomien der Solidarität.

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Lesung

»Buch für die Stadt«

Jackie Thomaes Roman BRÜDER (btb) ist das »Buch für die Stadt« 2021!
BRÜDER erzählt von zwei Männern, geboren im gleichen Jahr in der DDR, Kinder desselben Vaters, der ihnen nur seine dunkle Haut hinterlassen hat. Die Fragen, die sich ihnen stellen, sind dieselben. Ihre Leben könnten nicht unterschiedlicher sein: Mick, Lebemann und Taugenichts, der auf der Überholspur durch das Berlin der 90er surft. Gabriel, Familienvater und prominenter Stararchitekt in London, plötzlich bloßgestellt und angeklagt.
Ein großer deutscher Gesellschaftsroman, der von Herkunft und Identität erzählt, von Freundschaft und der Lücke, die abwesende Eltern hinterlassen. Ein Roman über DDR, Nachwendezeit und Nullerjahre, mit den großen Themen unserer Zeit im Visier und der Frage, wie wir werden, wer wir sind. »Man gleitet in diesen Roman wie in einen Wortwechsel an der Bar« (SZ).
Die Auftakt-Matinee eröffnet die Aktionswoche vom 3. bis 10. Oktober.

Veranstaltungspartner: Kölner Stadt-Anzeiger, Schauspiel Köln, btb
Mit freundlicher Unterstützung von JTI

Das »Buch für die Stadt« ist eine gemeinsame Literaturaktion von Literaturhaus Köln und »Kölner Stadt-Anzeiger«, unterstützt von JTI. Die Jury bildeten Bettina Fischer (Literaturhaus Köln), Hildegund Laaff (Lengfeld’sche Buchhandlung), Martin Oehlen (Literaturblog »Bücher-Atlas«) und Anne Burgmer (»Kölner Stadt-Anzeiger«).
Die Sonderausgabe des Romans erscheint im August im btb Verlag.

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Schauspiel Köln - Depot 2

BÜHNEN KÖLN

Aufführungen im Depot 2 des Schauspiel Köln. KARTENSERVICE
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(Mo-Fr 10.00 - 19.00 Uhr, Sa 11.00 - 19.00 Uhr)
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Aufführungen / Theater Schauspiel Köln
Depot1
Köln, Schanzenstr. 6-20
Aufführungen / Theater Schauspiel Köln Offenbachplatz Köln, Offenbachplatz
Aufführungen / Theater Theater am Dom Köln Köln, Opern Passagen - Glockengasse 11
Ausstellungen / Museum MAKK - Museum für Angewandte Kunst Köln Köln, An der Rechtschule
Aufführungen / Oper Oper Köln Köln, Offenbachplatz
Aufführungen / Theater Theater am Sachsenring Köln Köln, Sachsenring 3
Aufführungen / Musical Capitol Theater Düsseldorf Düsseldorf, Erkrather Straße 30
Aufführungen / Theater Ensemble 1517 Köln
Sa, 25.9.2021, 20:00 Uhr
Aufführungen / Aufführung Museum/WDR
So, 3.10.2021, 14:00 Uhr
Aufführungen / Aufführung Museum/WDR
So, 3.10.2021, 14:00 Uhr
Aufführungen / Aufführung Museum/WDR
So, 3.10.2021, 14:00 Uhr
Aufführungen / Aufführung Museum/WDR
So, 3.10.2021, 14:00 Uhr
Aufführungen / Aufführung Museum/WDR
So, 3.10.2021, 14:00 Uhr
Aufführungen / Aufführung Museum/WDR
So, 3.10.2021, 14:00 Uhr
Aufführungen / Aufführung Museum/WDR
So, 3.10.2021, 14:00 Uhr
Aufführungen / Aufführung Museum/WDR
So, 3.10.2021, 15:00 Uhr
Aufführungen / Aufführung Museum/WDR
So, 3.10.2021, 15:00 Uhr
Aufführungen / Aufführung Museum/WDR
So, 3.10.2021, 15:00 Uhr
Aufführungen / Aufführung Museum/WDR
So, 3.10.2021, 15:00 Uhr
Aufführungen / Aufführung Museum/WDR
So, 3.10.2021, 15:00 Uhr
Aufführungen / Aufführung Museum/WDR
So, 3.10.2021, 15:00 Uhr
Aufführungen / Aufführung Museum/WDR
So, 3.10.2021, 15:00 Uhr
Aufführungen / Aufführung Museum/WDR
So, 3.10.2021, 15:00 Uhr
Aufführungen / Theater Ensemble 1517 Köln
So, 3.10.2021, 20:00 Uhr
Aufführungen / Theater GLORIA-Theater Köln, Apostelnstr. 11
Aufführungen / Theater XOX-Theater Kleve Kleve, Briener Straße
Aufführungen / Theater Off-Theater OHRENSCHMAUS Bonn, Weißstr. 10
Aufführungen / Theater Pantheon Theater Bonn Bonn, Bundeskanzlerplatz 2-10
Aufführungen / Theater Orangerie - Theater im Volksgarten Köln Köln, Volksgartenstr. 25
Aufführungen / Tanz Tanzhaus NRW Düsseldorf, Erkrather Straße 30
Aufführungen / Theater Theater an der Kö Düsseldorf Düsseldorf, Schadowstr. 11
Aufführungen / Theater Theater an der Luegallee Düsseldorf Düsseldorf, Luegallee 4
Aufführungen / Tanz Neuer Tanz Düsseldorf Düsseldorf, Urdenbacher Allee 10
Aufführungen / Theater Theater der Keller Köln Köln, Kleingedankstr. 6
Aufführungen / Theater Arkadas Theater Köln Köln, Platenstraße 32
Aufführungen / Theater Düsseldorfer Schauspielhaus Düsseldorf, Gustaf-Gründgens-Platz 1
Aufführungen / Theater Cassiopeia Theater Köln Köln, Bergisch Gladbacher Straße 499-501
Aufführungen / Theater Haus der Springmaus Theater Bonn Bonn, Frongasse 8

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