Museum Bautzen

Mit 2.400 m² Ausstellungsfläche und einer Sammlung von etwa 400.000 Einzelstücken gehört das Museum Bautzen zu den größten Museen in Sachsen und seit seiner Wiedereröffnung 2009 sicher auch zu den modernsten.

Region, Stadt, Kunst – Drei Themenrundgänge auf drei Etagen: Im Erdgeschoss spannt sich der Bogen von den ersten ur- und frühgeschichtlichen Siedlungsspuren in der Region bis zum Alltagsleben im 19. Jahrhundert. Unterbrochen von wertvollen Altarensembles im Kirchenraum und seltenen Kostbarkeiten im Schauraum, zeugen die Räume in der ersten Etage von der ereignisreichen Geschichte der 1000-jährigen Stadt Bautzen. Bedeutende Kunstwerke von der Renaissance bis in die Gegenwart lassen sich im zweiten Obergeschoss bestaunen.
Immer wieder laden interaktive Elemente, Hör- und Videostationen in der Ausstellung zum Entdecken, Vertiefen und Ausprobieren ein.

Ausstellungen

Seide, Samt und feiner Zwirn - Oberlausitzer Bekleidung des 19. Jahrhunderts

Sa, 4.11.2017 - So, 25.2.2018 | Sonderausstellung

Die Welt der Töne. Günter Philipp. Malerei

Kabinettausstellung

So, 17.9.2017 - So, 3.12.2017 | Sonderausstellung

Günter Philipp wurde im September 90 Jahre alt. Dem 1927 in Oppach in der Oberlausitz geborenen Künstler widmet das Museum Bautzen aus diesem Anlass die Ausstellung: Welt der Töne. Günter Philipp. Malerei. Neben der Malerei, dem Zeichnen und anderen grafischen Arbeiten ist es die Musik, die Philipps Leben bestimmte. Der Pianist und Komponist widmete sich der improvisierten Musik und ist heute einer ihrer wichtigsten Vertreter in Deutschland.

Als verbindendes Element seiner Musik und seiner Gemälde fällt die Arbeit an Harmonischem auf – stets ist Günter Philipp bemüht, zusammenpassende Perspektiven zu schaffen und diese den Hörern seiner Musik sowie den Betrachtern seiner Gemälde anzubieten. Geometrische Abstraktionen und Arbeiten, die die Musik thematisieren, zeichnen Philipps Werke ebenso aus wie Landschaften und Stadtansichten, darunter auch von der Stadt Bautzen, die er einfühlsam malte.

Die ersten seiner nach dem Zweiten Weltkrieg entstandenen Gemälde bezeichnete Philipp selbst als „dunkel“. Später knüpfte er gedanklich und stilistisch an verschiedene Stilrichtungen an, die sich seit den 1950er Jahren vor allem im westlichen Europa herausbildeten. In der DDR wurde er als Maler nicht anerkannt, wohl aber als Musiker. Erst nach der Wiedervereinigung Deutschlands war es Günter Philipp möglich, nicht nur als Musiker, sondern auch als Maler und Zeichner in Ausstellungen wahrgenommen zu werden.

Veranstaltungen

"Seide, Samt und feiner Zwirn - Oberlausitzer Bekleidung des 19. Jahrhunderts"

Führung durch die Sonderausstellung

Ulrike Telek · Museum Bautzen

Termin:

So, 26.11.2017, 15:00 |

Museum Bautzen

Kornmarkt 1
D 02625 Bautzen

Telefon: +49 (0)3591 5349-33
Fax: +49 (0)3591 5349-40
E-Mail: museum@bautzen.de

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag Sommer (1.4.–30.9.) 10 – 17 Uhr | Winter (1.10.–31.3.) 10 – 18 Uhr
Montag geschlossen (außer Feiertage)
Am 24. und 31. Dezember geschlossen.

Öffentliche Führungen
Dienstag, Donnerstag, Sonnabend 11 Uhr
Entdecken Sie die Schätze des Museums bei einer 1½-stündigen Führung. Sie zahlen keine extra Gebühr, nur den Eintritt in das Museum!