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Museum Bautzen

Mit 2.400 m² Ausstellungsfläche und einer Sammlung von etwa 400.000 Einzelstücken gehört das Museum Bautzen zu den größten Museen in Sachsen und seit seiner Wiedereröffnung 2009 sicher auch zu den modernsten.

Region, Stadt, Kunst – Drei Themenrundgänge auf drei Etagen: Im Erdgeschoss spannt sich der Bogen von den ersten ur- und frühgeschichtlichen Siedlungsspuren in der Region bis zum Alltagsleben im 19. Jahrhundert. Unterbrochen von wertvollen Altarensembles im Kirchenraum und seltenen Kostbarkeiten im Schauraum, zeugen die Räume in der ersten Etage von der ereignisreichen Geschichte der 1000-jährigen Stadt Bautzen. Bedeutende Kunstwerke von der Renaissance bis in die Gegenwart lassen sich im zweiten Obergeschoss bestaunen.
Immer wieder laden interaktive Elemente, Hör- und Videostationen in der Ausstellung zum Entdecken, Vertiefen und Ausprobieren ein.

Kontakt

Museum Bautzen
Kornmarkt 1
D-02625 Bautzen

Telefon: +49 (0)3591 5349-33
Fax: +49 (0)3591 5349-40
E-Mail: museum@bautzen.de

 

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag Sommer (1.4.–30.9.) 10 – 17 Uhr | Winter (1.10.–31.3.) 10 – 18 Uhr
Montag geschlossen (außer Feiertage)
Am 24. und 31. Dezember geschlossen.

Öffentliche Führungen
Dienstag, Donnerstag, Sonnabend 11 Uhr
Entdecken Sie die Schätze des Museums bei einer 1½-stündigen Führung. Sie zahlen keine extra Gebühr, nur den Eintritt in das Museum!

Ausstellung

Die Winterreise - Bilderzyklus von Ulrike Mětšk nach dem gleichnamigen Liederzyklus von Franz Schubert und Texten von Wilhelm Müller

Kabinettausstellung

Die Bilder sind von Gedichten Wilhelm Müllers inspiriert, die durch ihre Vertonung durch Franz Schubert zu einem dem berühmten Liederzyklus „Die Winterreise“ wurden.

Im Rahmen der Eröffnung wird eine zeitgenössische musikalische Neuinterpretation der „Winterreise“, komponiert von Malte Hübner aus Rostock, im Museum aufgeführt. Der Komponist wird dabei sein Werk selber auf der Violine aufführen. Die Texte Wilhelm Müllers wird der Berliner Schauspieler Leo Solter rezitieren.

Am letzten Ausstellungstag, Sonntag dem 13. Januar 2019, wendet sich Erika von Borries dem Leben und Wirken Wilhelm Müllers zu, der zu Lebzeiten als einer der angesehensten deutschen Lyriker galt, heute aber beinahe in Vergessenheit geraten ist.

Erika von Borries löst die Gedichte Müllers aus dem musikalischen Umfeld von Franz Schuberts Vertonung und richtet stattdessen den Blick auf ihre literarische Bedeutung.
Ausstellung

Sachsen, wie es Maler sahen

Motivisch dominieren Landschafts- und Stadtansichten Sachsens aus der Zeit vom 18. bis zum frühen 20. Jahrhundert.

Die Städte Dresden und Meißen haben dabei seit jeher als Motive eine große Anziehungskraft auf die Künstler, die die Gegend besuchten, in den Städten lebten und im Kontext von Romantik, Biedermeier, Realismus und Impressionismus malten.

Neben den städtischen Interieurs bilden gemalte Darstellungen von Vorstädten, Gehöften und Dörfern die Schnittstellen von der Stadt zum Land und zur vom Menschen kultivierten Natur. Mit dem zu ihrer Zeit festgehaltenen Zustand der Kirchen, Mauern, Türme, Bürgerhäuser, Bauten, Plätze, Straßen und die Elbe überspannenden Brücken bietet die Malerei dem heutigen Betrachter vielfältige bauhistorisch interessante Details. Gleichermaßen nehmen genrehafte Darstellungen mit Alltagsszenen und Handlungen inmitten der Städte und Landschaften einen großen Platz ein.

Die wertvollen Gemälde stammen von zahlreichen Malern, die vor allem an der historischen Dresdener Kunstakademie lernten und lehrten.

Dazu zählen z. B. Franz Wilhelm von Leuteritz, Ludwig Theodor Choulant, Johann Alexander Thiele oder Fritz Beckert.

Die Sonderausstellung steht unter der Schirmherrschaft von Dr. Eva-Maria Stange (Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst) und bildet den Auftakt zu einer Reihe besonderer Ausstellungen, die im Zusammenhang mit dem 150-jährigen Jubiläum des Museums im Jahre 2019 stehen.
Puppentheater

"Kasper, Canaletto & Co."

Puppenspiel zur Sonderausstellung

Passend zur diesjährigen Sonderausstellung »Sachsen, wie es Maler sahen« beschäftigt sich das neue Puppenstück »Kasper, Canaletto & Co.« von und mit Ulrich Schollmeyer mit dem schönen Thema Malerei.

Der Kasper, zunächst Kammerdiener am sächsischen Hofe, interessiert sich nicht nur für die Mätressen seines Herrn, sondern hat schon seit Kindertagen gerne gezeichnet und den Pinsel geschwungen. Ob er es wirklich bis zum Hofmaler bringen wird, wie er aus Versehen zum Erfinder wird, was Gretel vom Modellstehen hält, und wie das Ganze den Kasper in Lebensgefahr bringt (und welche Rolle dabei ein Ziegenbock spielt), all das erfahren Sie in dem etwa 55minütigen Stück für Erwachsene und Kinder ab etwa 10 Jahren.
Ausstellungen / Museum Völkerkundemuseum Herrnhut Herrnhut, Goethestraße 1
Ausstellungen / Ausstellung Cartoonmuseum Luckau Luckau, Nonnengasse 3
Ausstellungen / Ausstellung Senckenberg Museum Naturkunde Görlitz Görlitz, Am Museum 1
Ausstellungen / Museum Kulturhistorisches Museum Görlitz Görlitz, Demianiplatz 1
Ausstellungen / Museum Lessing-Museum Kamenz Kamenz, Lessingplatz 1-3
Ausstellungen / Museum Museum der Westlausitz Sammelsurium Kamenz, Macherstraße 140
Ausstellungen / Museum Städtische Sammlungen Cottbus Cottbus, Bahnhofstraße 52
Ausstellungen / Museum Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz Görlitz, Am Museum 1