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Museum Bautzen

Mit 2.400 m² Ausstellungsfläche und einer Sammlung von etwa 400.000 Einzelstücken gehört das Museum Bautzen zu den größten Museen in Sachsen und seit seiner Wiedereröffnung 2009 sicher auch zu den modernsten.

Region, Stadt, Kunst – Drei Themenrundgänge auf drei Etagen: Im Erdgeschoss spannt sich der Bogen von den ersten ur- und frühgeschichtlichen Siedlungsspuren in der Region bis zum Alltagsleben im 19. Jahrhundert. Unterbrochen von wertvollen Altarensembles im Kirchenraum und seltenen Kostbarkeiten im Schauraum, zeugen die Räume in der ersten Etage von der ereignisreichen Geschichte der 1000-jährigen Stadt Bautzen. Bedeutende Kunstwerke von der Renaissance bis in die Gegenwart lassen sich im zweiten Obergeschoss bestaunen.
Immer wieder laden interaktive Elemente, Hör- und Videostationen in der Ausstellung zum Entdecken, Vertiefen und Ausprobieren ein.

Kontakt

Museum Bautzen
Kornmarkt 1
D-02625 Bautzen

Telefon: +49 (0)3591 5349-33
Fax: +49 (0)3591 5349-40
E-Mail: museum@bautzen.de

 

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag Sommer (1.4.–30.9.) 10 – 17 Uhr | Winter (1.10.–31.3.) 10 – 18 Uhr
Montag geschlossen (außer Feiertage)
Am 24. und 31. Dezember geschlossen.

Öffentliche Führungen
Dienstag, Donnerstag, Sonnabend 11 Uhr
Entdecken Sie die Schätze des Museums bei einer 1½-stündigen Führung. Sie zahlen keine extra Gebühr, nur den Eintritt in das Museum!

Ausstellung

Bertha Zillessen (1872-1936) - Fotografische Entdeckungenneue Veranstaltung

Kabinettausstellung

Bertha Zillessen war die erste Bautzener Fotografin.

Die in Orsoy am Rhein geborene Zillessen eignete sich die technischen Grundlagen der Fotografie in Ateliers in Iserlohn und Berlin an. Vervielfältigungstechniken lernte sie in Düsseldorf an der Rheinischen Lehr- und Versuchsanstalt für Fotografie kennen.

1908 ließ sie sich in Bautzen als Kunstfotografin nieder und verdiente hier anfangs mit der Anfertigung von Porträtaufnahmen ihren Lebensunterhalt. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit verlagerte sich jedoch bald auf die Heimatfotografie: Menschen, Stadtbilder und Landschaften.

Im Jahre 1910 veröffentlichte Bertha Zillessen ihre erste Postkartenserie mit Motiven aus Oberlausitzer Dörfern. Reisen und Wanderungen führten sie später in viele andere Regionen Deutschlands.

Überall hielt sie mit der Kamera im Bild fest, was ihr besonderes Interesse weckte: alte Stadtquartiere und malerische Dörfer, beeindruckende Landschaften oder eigenartige Naturgebilde. Bis Anfang der 1930er Jahre gab sie größtenteils in ihrem Verlag der Deutschen Heimatbilder und im Verlag des Sächsischen Heimatschutzvereins Postkarten in über sechzig Serien heraus. Die im Kupfertiefdruck ausgeführten Postkarten machten Zillessen zu ihren Lebzeiten deutschlandweit bekannt.

Die Fotografin suchte nach eigenen ästhetischen Ausdrucksmitteln. Dabei war sie bestrebt, durch bemerkenswerte Perspektiven, den geschickten Einsatz von Tonwerten und künstlerischer Vervielfältigungstechniken bei der Bildherstellung eine grafische Verdichtung ihre Aufnahmen zu erzielen.

Bertha Zillessen fotografische Aufnahmen bilden eine in gewisser Weise beschönigende Vorstellung von Heimat ab. Dabei erzeugt das Abbild der angeblichen Wirklichkeit eine idyllische Vorstellung beim Betrachter und färbt entsprechend den Charakter ihrer Heimatfotografien.
Ausstellung

Sachsen, wie es Maler sahen

Motivisch dominieren Landschafts- und Stadtansichten Sachsens aus der Zeit vom 18. bis zum frühen 20. Jahrhundert.

Die Städte Dresden und Meißen haben dabei seit jeher als Motive eine große Anziehungskraft auf die Künstler, die die Gegend besuchten, in den Städten lebten und im Kontext von Romantik, Biedermeier, Realismus und Impressionismus malten.

Neben den städtischen Interieurs bilden gemalte Darstellungen von Vorstädten, Gehöften und Dörfern die Schnittstellen von der Stadt zum Land und zur vom Menschen kultivierten Natur. Mit dem zu ihrer Zeit festgehaltenen Zustand der Kirchen, Mauern, Türme, Bürgerhäuser, Bauten, Plätze, Straßen und die Elbe überspannenden Brücken bietet die Malerei dem heutigen Betrachter vielfältige bauhistorisch interessante Details. Gleichermaßen nehmen genrehafte Darstellungen mit Alltagsszenen und Handlungen inmitten der Städte und Landschaften einen großen Platz ein.

Die wertvollen Gemälde stammen von zahlreichen Malern, die vor allem an der historischen Dresdener Kunstakademie lernten und lehrten.

Dazu zählen z. B. Franz Wilhelm von Leuteritz, Ludwig Theodor Choulant, Johann Alexander Thiele oder Fritz Beckert.

Die Sonderausstellung steht unter der Schirmherrschaft von Dr. Eva-Maria Stange (Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst) und bildet den Auftakt zu einer Reihe besonderer Ausstellungen, die im Zusammenhang mit dem 150-jährigen Jubiläum des Museums im Jahre 2019 stehen.
Kinderprogramm

Das kleine Kräuter 1x1 - Arzneipflanzen und andere Drogen aus

Ferienprogramm unserer Apotheke

Anno 1543 veröffentlichte der „hochgelehrte Leonhart Fuchs“ in Basel sein neues „Kreuterbuch“. Heute können wir in dem Nachdruck davon blättern und an die dreihundert Holzschnitte von den verschiedensten Pflanzen bewundern, die allerhand Krankheiten heilen können. Aber Vorsicht, es sind auch Gifte dabei und der Umgang mit all den Würzelchen, Beeren und Blättern muss gelernt sein, will man in der alten Apotheke hantieren. Und sei es auch nur, um einen schmackhaften Tee herzustellen...

Für Kinder ab ca. 8 J.
Max. 10 Kinder, eine Anmeldung ist erforderlich.
Kinderprogramm

Tiere stehen Modell

Ferienprogramm

In der freien Natur ist es ziemlich selten, dass Tiere still sind und sich nicht bewegen. Doch bei uns kannst du sie in Ruhe betrachten und abzeichnen.

Für Kinder ab ca. 6 J.
Max. 12 Kinder, eine Anmeldung ist erforderlich.
Kinderprogramm

Kleisterpapiere - Gestalte dein eigenes Büchlein

Ferienprogramm

Herrnhuter Adventssterne gibt es überall, Herrnhuter Kleisterpapiere dagegen kann man im Museum Bautzen bewundern. Mit ähnlicher Technik gestalten wir uns ein schön eingebundenes Notizbuch.

Für Kinder ab ca. 8 J.
Max. 12 Kinder, eine Anmeldung ist erforderlich.
Bitte Kleidung tragen, die schmutzig werden darf.
Kinderprogramm

Faschingsmasken

Ferienprogramm

Passend zur fünften Jahreszeit bemalen und verzieren wir Masken mit schönen, interessanten oder verrückten Motiven.

Für Kinder ab ca. 6 J.
Max. 10 Kinder, eine Anmeldung ist erforderlich.
Bitte Kleidung tragen, die schmutzig werden darf.
Kinderprogramm

Puppenspiel »Kasper, Canaletto & Co.«

Ferienprogramm

Passend zur Sonderausstellung »Sachsen, wie es Maler sahen« geht das neue Puppenstück »Kasper, Canaletto & Co.« von und mit Ulrich Schollmeyer dem schönen Thema Malerei nach.

Der Kasper, zunächst Kammerdiener am sächsischen Hofe, interessiert sich nicht nur für die Mätressen seines Herrn, sondern hat schon seit Kindertagen gerne gezeichnet und den Pinsel geschwungen. Ob er es wirklich bis zum Hofmaler bringen wird, wie er aus Versehen zum Erfinder wird, was Gretel vom Modellstehen hält, und wie das Ganze den Kasper in Lebensgefahr bringt (und welche Rolle dabei ein Ziegenbock spielt), all das erfahrt ihr in dem 55-minütigen Stück für Erwachsene und Kinder ab etwa 10 Jahren.

Unbegrenzte Teilnehmerzahl.
Kinderprogramm

Vom Drucken und Stempeln

Ferienprogramm

Drucken ist eine feine Sache ̶ man kann es mit einer alten Wäschemangel tun, aber ein simpler Löffel reicht auch, um Drucke abzureiben. Und einfache Stempel stehen auch zur Verfügung.

Für Kinder ab ca. 6 J.

Max. 12 Kinder, eine Anmeldung ist erforderlich.

Bitte Kleidung tragen, die auch schmutzig werden darf.
Kinderprogramm

Kleine Linienzauberei – Marmorierte Vasen

Ferienprogramm

Inspiriert von dem beeindruckenden Kunsthandwerk des Jugendstils wird eine bunte Vase in Marmoriertechnik gestaltet.

Für Kinder ab ca. 6 J.

Max. 12 Kinder, eine Anmeldung ist erforderlich.
Führung

Führung durch die aktuelle Sonderausstellung »Sachsen, wie es Maler sahen«

Der Dresdener Sammler Wolfgang Donath führt durch die aktuelle Sonderausstellung »Sachsen, wie es Maler sahen« und gibt allen interessierten Besucherinnen und Besuchern einen Einblick in seine Sammlung.
Kinderprogramm

Kleine Kindergalerie

Ferienprogramm

Bilder aus der Gemäldegalerie zeigen uns die Schönheit der kalten Jahreszeit.

Für Kinder ab ca. 6 J.
Max. 10 Kinder, eine Anmeldung ist erforderlich.
Ausstellungen / Museum Völkerkundemuseum Herrnhut Herrnhut, Goethestraße 1
Ausstellungen / Ausstellung Cartoonmuseum Luckau Luckau, Nonnengasse 3
Ausstellungen / Museum Senckenberg Museum Naturkunde Görlitz Görlitz, Am Museum 1
Ausstellungen / Museum Kulturhistorisches Museum Görlitz Görlitz, Demianiplatz 1
Ausstellungen / Museum Lessing-Museum Kamenz Kamenz, Lessingplatz 1-3
Ausstellungen / Museum Museum der Westlausitz Kamenz Kamenz, Macherstraße 140
Ausstellungen / Museum Städtische Sammlungen Cottbus Cottbus, Bahnhofstraße 52
Ausstellungen / Museum Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz Görlitz, Am Museum 1