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Oper Leipzig

Seit 1918 ist im Stadtteil Lindenau, unweit der City, das Heitere und Komödiantische zu Hause. Ursprünglich als repräsentatives Großstadtvarieté eröffnet, ist das traditionsreiche Haus Dreilinden heute die Spielstätte der Musikalischen Komödie. Das Ensemble besitzt große Sympathien des Leipziger und eines überregionalen Publikums. Hier entstehen Theaterabende mit besonderem Flair und eigenem Charme in den Genres Operette und Musical. Garant dafür sind ein exzellentes Solistenensemble, ein spielfreudiger Chor, ein leistungsfähiges Ballett mit 15 Tänzern und ein vielseitiges Orchester mit 47 Musikern. Die Musikalische Komödie kann auf eine über vierzigjährige Kontinuität als Leipziger Operetten- und Musical-Theater zurückblicken. Das Haus verfügt heute über 529 Plätze und ist als Spezialtheater für diese Genre ein wahrer Publikumsmagnet.

Kontakt

Oper Leipzig
Musikalische Komödie
Dreilindenstraße 30
D-04177 Leipzig

Telefon: 0341 - 1261 - 115

 

Vorverkauf:
Di. - Fr. 16.00 bis 19.00 Uhr
Tel.: 0341 - 1261 - 115

Anfahrt:
Straßenbahnlinien 3, 7, 8, 13, 15
Haltestelle Straßenbahnhof Angerbrücke
Musical

On the Town

Leonard Bernstein

Premiere: 26. Januar 2019

Musical in zwei Akten | Buch von Betty Comden und Adolph Green nach einer Konzeption von Jerome Robbins’ Ballett »Fancy Free« (1944) | Songtexte von Betty Comden und Adolph Green

Genau vierundzwanzig Stunden Zeit haben die drei Matrosen Gabey, Chip und Ozzie, um sich bei ­einem Landgang in das pralle Leben der amerikanischen Metropole New York zu stürzen. Natürlich saßen die drei Matrosen in Sachen Frauen lange Zeit auf dem Trockenen und natürlich hoffen sie auf das schnelle Abenteuer. Chip wird von der draufgängerischen Taxi­fahrerin Hildy abgeschleppt, Frauenheld Ozzie landet ausgerechnet bei Claire, Studentin der Anthropologie. Und zu allem Überfluss verguckt sich Gabey in die Werbeschönheit Ivy, die ihm als »Miss U-Bahn des Juni« von einem Plakat aus zulächelt. Vierundzwanzig Stunden können verdammt kurz sein! Und so heißt es auch schon bald wieder Abschied ­nehmen von den drei Eroberungen. Doch der Abschiedsschmerz hält nicht lange an, denn auf die ­Ladies warten bereits die nächsten abenteuerlustigen Matrosen ...

Das Leben im Hier und Jetzt zu genießen, das ist die große Botschaft von Leonard Bernsteins Hommage an New York. Lange vor dem Zeitalter der ­sexuellen Revolution schreibt er ein Musical über die Unbeschwertheit der Jugend und stellt dabei zugleich überkommene Rollenmuster in Frage. Da geht nicht nur musikalisch die Post ab!

Musikalische Leitung: Stefan Klingele
Inszenierung: Cusch Jung
Choreografie: Natalie Holtom
Bühne: Karin Fritz
Kostüme: Aleksandra Kica
Choreinstudierung: Mathias Drechsler
Leitung Komparserie: Esther Maria Rose
Operette

Die Herzogin von Chicago

Emmerich Kálmán

Operette in zwei Akten mit Vor- und Nachspiel
Text von Julius Brammer und Alfred Grünwald

Für Geld kann man alles kaufen! Dieser ­Überzeugung ist zumindest Mary Lloyd, Milliardärstochter aus ­Amerika. Sie wettet mit ihren Freundinnen aus dem Young Ladies Eccentric Club, einen Prinzen samt König­reich mit ihren Schecks erstehen zu können. Und da es echte Prinzen nur noch in Übersee gibt, begibt sich Mary für ihre Mission ins alte Europa – im Gepäck eine Jazzband, deren Musik schon bald die ­Tanzlokale von Budapest bis Wien beherrscht. Als Mary in ­einem dieser Etablissements auf Sándor Boris trifft, Erbprinz des hoch verschuldeten Sylvarien, scheint das ­passende Wettobjekt gefunden. Die käufliche Übernahme des sylvarischen Schlosses ist mit amerikanischen Dollars rasch geregelt, das Herz des Prinzen kann Mary jedoch nicht so leicht gewinnen – immerhin schlägt das noch ganz altmodisch im Takt von Walzer und Csárdás und kann dem neuen Beat von Charleston und Foxtrott nur wenig abgewinnen. Als es wider Erwarten doch noch zu einer Annäherung zwischen alter und neuer Welt kommt, stellt sich schließlich die alles entscheidende Frage: Geld oder Liebe ... oder beides?

Emmerich Kálmán komponiert in seiner »­Herzogin von Chicago« einen musikalisch höchst ­amüsanten Clash of Cultures, in dem Jazz und Slowfox gegen ­Wiener Walzer und Csárdás antreten. Neunzig Jahre nach ihrer Uraufführung kommt diese Operetten­rarität in einer Inszenierung von Regisseur und Schauspieler Ulrich Wiggers nun erstmals an die Musi­ka­lische Komödie.
Kinderprogramm

Paddington Bärs erstes Konzert

Herbert Chappell

Eigentlich eine ziemlich absurde Situation: Ein kleiner Bär aus Peru sitzt am Bahnsteig eines Londoner Bahnhofs mit einem Schild um den Hals, auf dem geschrieben steht: »Bitte kümmern Sie sich um ­diesen ­Bären! Danke schön!« Wer kann da schon wider­stehen, insbe­sondere wenn man in seine traurigen Kuller­augen sieht? Schnell beginnt für Paddington in ­London eine Zeit voller spannender Abenteuer. Jetzt hat es ­Paddington sogar in den Konzertsaal geschafft, wo er gemeinsam mit seinen jungen Freunden die Welt der klassischen Musik erkundet.
Jedes Kind kennt den Paddington Bär. Die nach dem gleichnamigen Londoner Bahnhof benannte Kinder­buchfigur mit ihrer Vorliebe für Marmelade und Bitter­orangen eroberte seit ihrer Erfindung im Jahr 1958 die Kinderherzen weit über die Grenzen ­Englands hinaus.

Erzähler: Anne-Kathrin Fischer
Orchester Musikalische Komödie
Musical

Doktor Schiwago

Musik von Lucy Simon

Musical in zwei Akten

Liebe in Zeiten der Revolution: Mit »Doktor ­Schiwago« schuf Boris Pasternak nicht nur einen epochalen Roman von Weltrang, sondern auch die Vorlage für ­David Leans oscarprämierte Hollywood-Verfilmung mit Omar Sharif. Nun ist die Liebesgeschichte rund um den dichtenden Arzt Schiwago als großformatiges Musical zu erleben.

Aufgewachsen im russischen Zarenreich, gerät ­Jurij Schiwago in den Wirren von Krieg und Revolution zwischen die Fronten. So steht er als unabhängiger Frei­geist nicht nur zwischen zwei Regimen, sondern auch zwischen zwei Frauen, seiner Ehefrau Tonia und der ge­heimnisvollen Lara. Aber Jurij ist nicht Laras einziger Verehrer: Neben ihm kämpfen auch Laras Jugendfreund Viktor Komarovskij und ihr Ehemann Pascha Antipov, Führer der Roten Armee, um ihr Herz.

Pasternak selbst konnte den Erfolg seines Werks nicht mehr miterleben, in der Sowjetunion war sein Roman 30 Jahre lang geschmäht und verboten. 1958 lehnte er aus Liebe zu seiner Heimat sogar den Literatur­nobel­­preis ab und starb zurückgezogen zwei Jahre ­später. Mit ihrem Broadway-Musical erweckt die zwei­fache Grammy-Gewinnerin Lucy Simon sein größtes Werk nun wieder zum Leben und entwirft dafür ­einen zeit­­gemäßen Sound, der gefühlsbetonte Balladen ebenso in­tegriert wie die überwältigende russische Klangsprache.

Musikalische Leitung: Christoph-Johannes Eichhorn
Inszenierung: Cusch Jung
Choreografie: Mirko Mahr
Bühne, Kostüm: Karin Fritz
Choreinstudierung: Mathias Drechsler
Musical

Mein Freund Bunbury

Musical in sieben Bildern | Buch von Helmut Bez und Jürgen Degenhardt frei nach der Komödie »The Importance of Being Earnest« (1895) von Oscar Wilde

Dieser Bunbury ist doch ein wahrer Freund ! In jeder noch so brenzligen Situation steht er einem verlässlich und diskret zur Seite. Genau das scheint für den jungen Dandy Algernon Moncrieff überlebens­wichtig zu sein: Immer, wenn es nötig ist, lässt er sich kurzerhand von dem ach so armen und kranken Freund rufen. Doch Bunbury ist eine pure Erfindung – oder etwa nicht …?

Musikalische Leitung: Christoph-Johannes Eichhorn
Inszenierung: Karl Zugowski
Choreographie: Monika Geppert
Bühnenbild: Marlis Knoblauch
Kostüme: Marlis Knoblauch
Einstudierung der Chöre: Mathias Drechsler
Dramaturgie: Regine Palmai
Musik

Kleine Komödie: Novecento. Die legende vom Ozeanpianisten

Ein poetischer Abend von Alessandro Baricco mit der Musik von Charles Kálmán

Solist: Hinrich Horn
Pianist: Maxim Böckelmann
Kinderprogramm

Alice im Wunderland

Mirko Mahr

Ballett von Mirko Mahr nach Lewis Carrolls »Alice’s Adventures in Wonderland« | Musik von Jacques Offenbach, Leroy Anderson und Igor Strawinsky | Für Kinder ab 6 Jahren

Ob körperlose Grinsekatze, verrückter Hutmacher oder böse Herzkönigin – Lewis Carrolls Abenteuer­geschichte »Alice’s Adventures in Wonderland« steckt voller skurriler Einfälle und gehört längst zu den beliebtesten Erzählungen im Kinderzimmer. Mirko Mahr setzt den zeitlosen Kinderbuchklassiker in seiner Choreografie fantasievoll für alle Kinder und Kind gebliebene Erwachsene um.

Alles beginnt mit dem weißen Kaninchen: ­Neugierig folgt ihm Alice und landet in einer wundersamen Welt voll sonderbarer Gestalten und absurder Situationen. Sie wohnt einer bizarren Tee-Gesellschaft bei und spielt mit einem Heer von Spielkarten Croquet, doch das größte Rätsel ist Alice selbst. Mal zu groß, mal zu klein, aber immer voller Mut stellt sie sich den aberwitzigen Prüfungen des Wunderlandes und geht ­dabei der alles entscheidenden Frage nach: »Wer in ­aller Welt bin ich?«

Die Erzählung, die der verschrobene Mathematik­dozent Charles Lutwidge Dodgson während einer ­Bootsfahrt auf der Themse zur Unterhaltung der 10-jährigen Alice Liddell und ihrer Schwestern ersann und 1865 unter dem Pseudonym Lewis Carroll veröffentlichte, nimmt seine Leser mit in eine Nonsens-­Welt, in der die Gesetze der Sprache und Logik aufgehoben sind und die bis heute nicht nur Kinder zum Träumen anregt.

Musikalische Leitung: Tobias Engeli
Choreografie: Mirko Mahr
Bühne, Kostüm: Alexander J. Mudlagk
Choreinstudierung: Mathias Drechsler
Musical

Hape Kerkelings Kein Pardon

Das Musical

Ein Musical von Thomas Hermanns (Text) und Achim Hagemann (Musik) mit zusätzlichen Songs von Thomas Zaufke nach einem Originaldrehbuch von Angelo Colagrossi, Achim Hagemann und Hape Kerkeling

Samstagabend im Ruhrpott. Die Eurovisions-Hymne dröhnt aus dem Fernseher. Höchste Zeit, die letzten Schnittchen zu servieren und es sich auf dem Sofa bequem zu machen. Als dann die Titelmelodie ertönt, stimmen alle schunkelnd mit ein: »Witzigkeit kennt keine Grenzen! Witzigkeit kennt kein Pardon!« Seit Jahrzehnten spielt sich in Peter Schlönzkes Familie jeden Samstagabend das gleiche Ritual ab. Einmal Heinz Wäscher, dem Moderator der Samstagabendshow, die Hand schütteln, das war schon immer Peters heimlicher Traum. Doch als er über ein Casting das wahre Gesicht Wäschers kennenlernt, platzt ihm vor laufender Kamera der Kragen. Der Programmdirektor ist begeistert und macht ihn kurzerhand zum Nachfolger Wäschers. Endlich ein neues Gesicht! Ab jetzt ist der unscheinbare Peter ein Star. Doch bald macht sich bemerkbar, wie schnell das Fernsehen einen Menschen verändern kann.

Das Musical von Hape Kerkeling ist eine selbstironische Satire auf die schillernde Bussi-Bussi-Gesellschaft des Showgeschäfts. Mit der rauen Ruhrpott-Welt und der Gute-Laune-Welt des Unterhaltungsfernsehens treffen auch zwei musikalische Welten aufeinander, beltendes Rock-Musical und großes Showorchester. Nach der Uraufführung im Capitol Theater Düsseldorf läuft das Musical nun erstmalig an der Musikalischen Komödie in einer Adaption für die Theaterbühne mit großem Orchester. Regie führt Thomas Hermanns, bekannt als Gastgeber des Quatsch Comedy Clubs.

Arrangements: Heribert Feckler
Orchesterversion: Damian Omansen
Ballett

Romeo und Julia

Sergej Prokofjew

Ballett in vier Akten von Mirko Mahr nach William Shakespeare
Für Jugendliche ab 12 Jahren

Die Liebesgeschichte von Romeo und Julia ist ein Stück Weltliteratur. Bis heute rührt und regt die Unbedingtheit dieser jungen Liebe Publikum und Kunstschaffende immer wieder an. Mirko Mahr, Leiter des Balletts der Musikalischen Komödie, erzählt den Mythos neu in einer Inszenierung für junges Publikum. Gerade die Expressivität des Tanzes eignet sich für die Interpretation dieses Shakespearestoffes und der darin vorkommenden großen Gefühle von Liebe, Hass, Vergebung, Rache und Freundschaft. Die Ballettmusik von Sergej Prokofjew charakterisiert psychologisch klar die Figuren und ihre komplexen Beziehungen zueinander, seien es die ungeduldigen Herzen des jugendlichen Paares, die unerbittliche Fehde der beiden Veroneser Familien Montague und Capulet, die blinde Wut und Trauer Romeos über den Tod seines Freundes Mercutio. Die Tragödie nimmt ihren schicksalhaften Lauf und gönnt den Liebenden allein die Vereinigung im Tod. Das macht »Romeo und Julia« zu einer der tragischsten, aber auch schönsten Ballettgeschichten, in dem der Tod die reine Liebe unsterblich macht.

Musikalische Leitung: Tobias Engeli
Choreografie: Mirko Mahr
Bühne: Frank Schmutzler
Kostüme: Norbert Bellen
Aufführungen / Musical Oper Leipzig Leipzig, Augustusplatz 12
Aufführungen Lofft Leipzig Leipzig, Lindenauer Markt 21
Aufführungen / Kabarett Kabarett academixer Leipzig Leipzig, Kupfergasse 2
Aufführungen / Varieté Krystallpalast Varieté Leipzig Leipzig, Magazingasse 4
Aufführungen / Theater Schauspiel Leipzig Leipzig, Bosestraße 1
Aufführungen / Tanz Gregor Seyffert Compagnie Dessau Dessau, Friedensplatz 1a
Aufführungen / Theater Anhaltisches Theater Dessau Dessau, Friedensplatz 1a
Aufführungen / Kabarett Kabarett Leipziger Pfeffermühle Leipzig, Katharinenstr. 17 / Kretschmann´s Hof
Aufführungen / Aufführung Museum Schloss Neu-Augustusburg Weißenfels, Zeitzer Str.04
Sa, 17.11.2018, 15:30 Uhr
Aufführungen / Aufführung Museum Schloss Neu-Augustusburg Weißenfels, Zeitzer Str.04
Sa, 17.11.2018, 15:30 Uhr
Aufführungen / Theater Theater der Landeshauptstadt Magdeburg Magdeburg, Universitätsplatz 9
Aufführungen / Theater Theater Zeitz Zeitz, August-Bebel-Straße 2
Aufführungen / Theater Thalia Theater Halle Kleines Thalia Theater Halle (Saale), Thaliapassage
Aufführungen / Theater Thalia Theater Halle Großes Thalia Theater Halle (Saale), Kardinal-Albrecht-Str. 6
Aufführungen / Kabarett Kabarett academixer Leipzig, Kupfergasse 2
Aufführungen / Konzert jazzclub leipzig Leipziger Jazztage Leipzig, PF 100543
Aufführungen / Oper OPERNHAUS HALLE Halle (Saale), Universitäsring 24
Aufführungen / Theater Carl-Maria-von-Weber-Theater Bernburg, Schloßstr. 22
Aufführungen / Aufführung freiekammerspiele schauspiel magdeburg Magdeburg, Lothar-Kreyssig-Str. 1
Aufführungen / Theater Leipziger Tanztheater Leipzig, Johannes-R.-Becher-Straße 22
Aufführungen / Aufführung CircusVarieté Halle Halle (Saale), Gr. Steinstr. 30
Aufführungen / Konzert Mediencampus Villa Ida Medienstiftung der Sparkasse Leipzig Leipzig, Poetenweg 28
Aufführungen / Aufführung Kulturhaus Weißenfels Weißenfels, Merseburger Str. 14
Aufführungen / Theater Theater der Jungen Welt Leipzig, Lindenauer Markt 21