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Oper Leipzig

Die Oper Leipzig bildet das Dach für ein Drei-Sparten-Haus bestehend aus Oper, Leipziger Ballett und der Musikalischen Komödie. Verortet im Opernhaus (Oper & Leipziger Ballett) im Zentrum Leipzigs und im Haus Dreilinden (Musikalische Komödie) im Stadtteil Lindenau, steht sie in der Tradition von mittlerweile fast 320 Jahren Musiktheaterpflege in Leipzig. 1693 wurde das erste Opernhaus am Brühl als drittes bürgerliches Musiktheater Europas nach Venedig und Hamburg eröffnet. Seit 1840 spielt das weltweit renommierte Gewandhausorchester zu allen Vorstellungen der Oper und des Balletts. Seit der Spielzeit 2009/10 ist Prof. Ulf Schirmer Generalmusikdirektor der Oper Leipzig. Unter seiner musikalischen Leitung rücken insbesondere die Werke Richard Wagners und Richard Strauss’ in den Mittelpunkt des Repertoires. Mit der Ernennung Ulf Schirmers zum Intendanten der Oper Leipzig in der Spielzeit 2011/2012 erhielt die künstlerische Zusammenarbeit von Oper und Gewandhausorchester eine weitere Dimension.

Die Oper Leipzig steht für höchste musikalische und handwerkliche Qualität. Es wird auf aktiv gelebte Ensemblekultur und die Förderung von Nachwuchssängerinnen und -sängern gesetzt. Das Programm reicht in der Breite von Oper, Spieloper, Operette, Musical bis hin zu klassischem und modernem Ballett. Hinzu kommen zahlreiche Angebote und Eigenproduktionen für Kinder, junge Erwachsene und Familien. Die Oper Leipzig ist ein städtischer Eigenbetrieb der Stadt Leipzig und einer der größten mittelständischen Arbeitgeber der Stadt mit über 600 Angestellten. Neben den drei Sparten stehen die Kostüm- und Theaterwerkstätten, die ebenfalls für das Schauspiel Leipzig und das Theater der Jungen Welt arbeiten, unter der Verwaltungshoheit der Oper Leipzig.

Kontakt

Oper Leipzig
Augustusplatz 12
D-04109 Leipzig

Telefon: 0341 - 1261 - 261

 

Vorverkauf:
Mo. - Fr. 10.00 bis 20.00 Uhr,
Sa. 10.00 bis 18.00 Uhr
Tel.: 0341 - 1261 - 261

Anfahrt:
Straßenbahnlinien 4, 7, 8, 10, 11, 12, 15, 16
Haltestelle Augustusplatz
Ballett

Beethoven / Ravel

Siebente Symphonie / Tu Tu / Geschöpfe

Premiere: 27. Oktober 2018

3-teiliger Ballettabend von Uwe Scholz, Stanton Welch AM und Mario Schröder | Musik von Ludwig van Beethoven, Maurice Ravel u. a.

Leipzig feiert das 25. Jubiläum seiner Städtepartner­schaft mit Houston – das Leipziger Ballett feiert mit! Daher treffen in diesem Ballettabend prägende ­choreografische Handschriften der beiden Städte ­aufeinander. Uwe Scholz, der lange als Leipziger Ballett­direktor wirkte, kreierte 1991 das Stück »­Siebente ­Symphonie«. Anders als bei seinen Vorgänger­sinfonien hielt Beethoven sich bei der siebten an keiner außer­musikalischen Idee fest, sondern schuf »Musik pur«. Diese Idee griff Scholz auf und gab sich ganz der ­musikalischen Poesie hin, ohne je der Versuchung zu erliegen, eine Handlung erzählen zu wollen. Bühne und Kostüme basieren auf dem farbenfrohen abstrakten Gemälde »Beta Kappa« von Morris Louis.

Dem steht das Ballettstück »Tu Tu« von Stanton Welch, dem Künstlerischen Direktor des Houston Ballets, ­gegenüber. Zu Ravels Klavierkonzert G-Dur, in dem der Komponist Jazz- und Blues-Elemente aufgreift, tummeln sich die Tänzer in knallbunten ­Tutus in einer humorvollen und sinnlichen Choreografie auf der Bühne. Welch greift auf das klassische Schrittrepertoire zurück, versieht dieses jedoch durch gekonnte Überstilisierung mit einem kleinen Augenzwinkern.

Abgerundet wird der Abend durch eine Urauf­führung von Ballettdirektor und Chefchoreograf Mario Schröder.

Dirigent: Moritz Gnann
Choreografie, Bühne, Kostüme: Uwe Scholz
Choreografie: Stanton Welch
Choreografie: Mario Schröder
Kostüme: Holly Hynes
Bühne, Kostüm: Paul Zoller
Oper

Carmen

Georges Bizet

Premiere: 30. November 2018

Text von Henri Meilhac und Ludovic Halévy nach der gleichnamigen Novelle von ­Prosper Mérimée

Für Carmen ist das höchste Gut ihre Freiheit. ­Niemals will sie sich den Zwängen der Gesellschaft unter­werfen. Der angepasste Sergeant Don José ist fasziniert von dieser Frau, die sich einfach nimmt, was sie will. Er gibt alles für sie auf, seine Jugendliebe Micaëla, seine Stellung beim Militär und schließt sich sogar einer Schmugglerbande an. Er ist besessen von Carmen, die schon bald das Interesse an ihm verliert und dem ­todesmutigen Stierkämpfer Escamillo verfällt. José ist verzweifelt und will Carmen zurück, um jeden Preis. Mit seiner »Carmen« gelang Georges Bizet 1875 ein wahrer Coup. Das Stück ist bis heute eine der meist­gespielten Opern aller Zeiten. Betörende Melodien und mitreißende Rhythmen treffen auf eine starke Titel­heldin. Diese stellt das Gegenbild zu den passiven, sich aufopfernden Frauenfiguren dar, die die Opernwelt im 19. Jahrhundert kannte.

Die australische Regisseurin Lindy Hume, die an der Oper Leipzig bereits »Don Pasquale« und »La ­Cenerentola« inszenierte, sieht Carmen nicht als männermordenden Vamp, als der sie oft dargestellt wird, sondern als selbstbestimmte Frau. Sie zieht ­Parallelen zwischen Carmen und Don Giovanni: Beide ­Figuren sind in ihrer Unabhängigkeit ihrer Zeit vor­aus und heißen den Tod als letzte Bekundung ihres unbedingten Freiheitswillens willkommen.

Musikalische Leitung: Matthias Foremny
Inszenierung: Lindy Hume
Bühne, Kostüme: Dan Potra
Kampf-Choreografie: Jochen Schmidtke
Choreinstudierung: Thomas Eitler-de Lint
Einstudierung Kinderchor: Sophie Bauer
Dramaturgie: Nele Winter

In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Oper

La fanciulla del West (Das Mädchen aus dem goldenen Westen)

Giacomo Puccini

Oper in drei Aufzügen | Text von Guelfo Civinini und Carlo ­Zangarini, nach dem Schauspiel »The Girl of the Golden West« (1905) von David Belasco

Puccinis siebte Oper führt uns in ein einsames Goldgräbercamp im Wilden Westen – ein bis dato ungewöhnlicher Schauplatz für eine Oper! Das Zusammenleben in dieser rauen Männerwelt ist bestimmt von einer klaren Hackordnung unter Führung von ­Sheriff Jack Rance, der die Tristesse der Prärie mit Machtmissbrauch und Willkürherrschaft kompensiert. Die ­Suche nach dem Gold wird für die Männer zum Sinnbild für eine tiefe Sehnsucht, die unter der harten Schale des Arbeitsalltags liegt, für die Suche nach dem Sinn des menschlichen Daseins, fern der Heimat, fern der Familie. In dieser Welt verkörpert Minnie die Hoffnung auf ein anderes Leben. Für die Goldgräber ist Minnie ­Mutter, Schwester, sexuelle Projektionsfläche und reiner Engel zugleich. Als plötzlich ein Fremder in das Camp eindringt, gerät die Ordnung ins ­Wanken, ­zumal eine dunkle Vergangenheit auf ihm lastet und Minnie, die sich in ihn verliebt hat, öffentlich für ihn eintritt. Ist auch ihm das Recht auf eine zweite Chance und ein neues Leben mit Minnie vergönnt?

Mit seiner Goldgräberoper taucht Puccini – ähnlich wie zuvor mit »La Bohème« oder »Madama Butterfly« – in ein klar umrissenes Milieu ein, für das er ein spe­zifisches musikalisches Kolorit kreiert. Auf den ersten Blick erscheint es naheliegend, als Auftragswerk für die Metropolitan Opera New York eine »Westernoper« im Breitwandformat zu schreiben. Allerdings kommen hinter der romantischen Fassade der ins goldene Abendrot getauchten Cloudy Mountains die zentralen Fragen der menschlichen Existenz zum Vorschein.

Musikalische Leitung: Ulf Schirmer
Inszenierung: Cusch Jung
Bühne, Kostüme: Karin Fritz
Choreinstudierung: Thomas Eitler-de Lint
Choreinstudierung: Alexander Stessin
Dramaturgie: Christian Geltinger

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Kinderprogramm

Hänsel und Gretel

Engelbert Humperdinck

Märchenoper in drei Bildern | Text von Adelheid Wette nach dem Märchen der Brüder Grimm | Für Kinder ab 8 Jahren

Seit über hundert Jahren verzaubert Engelbert Humperdincks Märchenoper „Hänsel und Gretel“ nun schon Generationen von jungen Opernbesuchern. Bezeichnenderweise fand die Uraufführung dieser Oper am Vorabend eines Heiligen Abends statt. Und noch heute erscheint Hänsel und Gretel alljährlich zur Weihnachtszeit auf den Spielplänen fast aller Opernhäuser. Weihnachten ist eben das Fest der Familie und Hänsel und Gretel die Familienoper schlechthin. Während die Kinder mit strahlenden Augen ihrem ersten Opernerlebnis entgegenfiebern, schwelgen die Erwachsenen in Nostalgie und Kindheitserinnerungen. In unserer Neuproduktion werden Regisseurin Birgit Eckenweber und ihr Ausstatter Alexander Mudlagk die beiden Geschwister Hänsel und Gretel in eine fantastische Märchenwelt eintauchen lassen, die garantiert jedes Kind in Staunen versetzen wird. Wer möchte da nicht auch noch einmal Kind sein?

Dirigent: Matthias Foremny
Inszenierung: Birgit Eckenweber
Bühne und Kostüme: Alexander J. Mudlagk
Einstudierung Kinder- u.Jugendchor: Sophie Bauer
Oper

Tannhäuser

Richard Wagner

Große romantische Oper in drei Akten | Text vom Komponisten | Dresdner Fassung

Eine Gesellschaft, die sich in einem öffentlichen Schlagabtausch über Kunst streitet, allein diese Szenerie macht Richard Wagners »Tannhäuser« heute schon wieder genauso revolutionär wie damals, als der Komponist mit seiner Titelfigur Heinrich einen Außenseiter auf die Bühne stellte, der mit seinem unkonventionellen Verhalten die Menschen vor den Kopf gestoßen hat.

Wagners »große romantische Oper« rückt ein Lebensthema in den Mittelpunkt, das für den Menschen wie den Künstler gleichermaßen prägend war. Es ist die Zerrissenheit zwischen Liebe und Lust, Individuum und Gesellschaft, Kunst und Politik und der unbedingte Wille, diese Gegensätze im Kunstwerk aufzuheben. Hinter der Suche nach einer Ganzheit jenseits bürgerlicher Moralvorstellungen, religiöser Bigotterie und politischer Reglementierung verbirgt sich zugleich die Sehnsucht nach persönlicher Erlösung, die seine Figuren umtreibt. Als sich Elisabeth vor der Wartburggesellschaft zu Heinrich bekennt, ist er bereit sein Leben zu ändern und begibt sich auf eine Pilgerreise in die Heilige Stadt Rom, wo er sich eine Antwort auf seine Lebensfragen erhofft. Aus Rom zurückgekehrt, erfährt der vollkommen Desillusionierte, dass Elisabeth für ihn in den Tod gegangen ist. Gibt es für ihn doch noch eine Hoffnung auf Gnade?

Musikalische Leitung: Felix Bender
Inszenierung: Calixto Bieito
Bühne: Rebecca Ringst
Kostüme: Ingo Krügler
Lichtdesign: Michael Bauer
Choreinstudierung: Thomas Eitler-de Lint
Dramaturgie: Christian Geltinger

In deutscher Sprache mit Übertiteln
Kinderprogramm

Ballett: Der Nussknacker

Ballett von Jean-Philippe Dury

Musik von Peter Tschaikowski (»Der Nussknacker« op. 71) nach E. T. A. Hoffmanns Erzählung »Nussknacker und Mäusekönig« (1816) | in der Bearbeitung »Histoire d’un casse-noisette« (1845) von Alexandre Dumas d. Ä. | Choreografische Uraufführung | Für Kinder ab 6 Jahren

Tschaikowski kannte ihn – den Zauber des Weihnachtsabends, den er zeitlebens mit geradezu kindlicher Freude beging: »Sodann, als die Kerzen angezündet waren, spielte die Gastgeberin einen Marsch, die Türen taten sich weit auf und ›die Kinder‹ (alle nahezu fünfzig Jahre alt), Tschaikowski allen voran, stürmten in den Saal, fassten sich an den Händen und begannen um den Christbaum zu tanzen«, so eine Zeitgenossin. Nicht zufällig fühlt man sich bei dieser Beschreibung an den Beginn von Tschaikowskis »Nussknacker«-Ballett erinnert. Denn auch Clara und ihre Geschwister können es kaum erwarten, bis sie an Heiligabend endlich ihre Geschenke auspacken können. Für die größte Begeisterung sorgt dabei ein Spielzeug vom geheimnisvollen Onkel Drosselmeier: ein Nussknacker, den vor allem Clara in ihr Herz schließt. Als sie um Mitternacht heimlich zu ihrem hölzernen Freund zurückschleicht, scheinen Traum und Wirklichkeit zu verschwimmen: Wie von Zauberhand erwachen Nussknacker und Zinnsoldaten zum Leben und kämpfen unerbittlich gegen die Schar des Mäuse­königs. Schließlich entscheidet Claras mutiges Eingreifen die Schlacht – der einst zum Nussknacker verwandelte Prinz ist erlöst. Zum Dank nimmt er das Mädchen mit auf eine tänzerische Reise ins Reich der Schneekönigin und den prachtvollen Palast der Zuckerfee.

Seit über hundert Jahren entführt Tschaikowskis Ballett seine großen und kleinen Zuschauer in eine märchenhafte Welt voller Fantasie. Basierend auf den Märchenvorlagen e. t. a. Hoffmanns und Alexandre Dumas’ erzählt es eine faszinierende Geschichte zwischen Illusion und Realität, von nächtlichen Schatten, der erlösenden Kraft der Liebe und der Sehnsucht nach den Wundern der Kindheit. Nach seinem facettenreichen Beitrag zur Spiegelzelt-Produktion »Französische Chansons« setzt Choreograf Jean-Philippe Dury in Leipzig nun Tschaikowskis Ballett-Klassiker opulent in Szene.

Dirigent: Tobias Engeli
Choreografie: Jean-Philippe Dury
Bühne: Yoko Seyama
Kostüme: Aleksandar Noshpal
Video: Wolf Bittner
Lichtdesigner: Andreas Harder
Choreografische Assistenz: Yolanda Martin
Einstudierung Kinderchor: Sophie Bauer
Oper

Die Hochzeit des Figaro

Wolfgang Amadeus Mozart

Opera buffa in vier Akten | Text von Lorenzo da Ponte nach Beaumarchais’ Komödie »La folle journée ou Le mariage de Figaro« (1784)

»Ius primae noctis« – auf das Recht der ersten Nacht bei seinen weiblichen Untertanen wollte Graf Almaviva eigentlich verzichten. Allerdings hat es ihm die Kammerzofe Susanna besonders angetan! Und angesichts ihrer bevorstehenden Hochzeit mit seinem Kammerdiener Figaro will der Graf die Annullierung nun widerrufen. Mit allen Mitteln versucht er die Hochzeit zu verhindern, während Susanna und Figaro ihren Freudentag gegen alle Widerstände durchsetzen wollen. Verkleidungen, nächtliche Rendezvous, Fenstersprünge und vorgetäuschte Abreisen treiben die turbulente Handlung vorwärts, in die sich die Figuren willentlich und unwillentlich verstricken.

Mozarts »Le nozze di Figaro« entstand zwischen Herbst 1785 und Frühjahr 1786. Die Vorlage ist Pierre Augustin Caron de Beaumarchais’ gesellschaftskritisches Lustspiel »Der tolle Tag oder die Hochzeit des Figaro« vom Vorabend der Französischen Revolution. Ein Stück gegen »Laster, Missbrauch und Willkür unter der Maske der herrschenden Sitte«, das Mozarts genialer Librettist Lorenzo da Ponte in ein Operntextbuch umformte. Uraufgeführt am 1. Mai 1786 an der Hofoper Wien (dem »Alten Burgtheater«), ist »Le nozze di Figaro« in mehrerer Hinsicht ein stilbildendes Werk mit revolutionärer Spannkraft: Mozart prangert darin das gefällige Selbstbild der Aristokratie an, die sich aufgrund ihres Standes für unanfechtbar wähnte. Auch die Musik ist von einer beispiellosen Dramatik: In ihr spiegelt sich nicht nur die seelische Tiefe der Figuren, sondern auch die Doppelbödigkeit des mozartschen Spiels. Das macht »Le nozze di Figaro« bis heute zum unübertroffenen Meisterwerk der komischen Oper.

Musikalische Leitung: Matthias Foremny
Inszenierung: Gil Mehmert
Bühne: Jens Kilian
Kostüme: Falk Bauer
Co-Bühnenbild: Eva-Maria Van Acker
Lichtdesigner: Andreas Fuchs
Choreinstudierung: Alexander Stessin
Dramaturgie: Elisabeth Kühne

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Oper

La Bohème

Giacomo Puccini

Szenen aus Henri Murgers „Vie de Bohème“ in vier Bildern von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica

Am 10. Dezember 1895 versammelte sich der »Club La Bohème« – eine Künstlergilde von Literaten und Malern, mit denen Giacomo Puccini eine gemeinsame Erinnerung an seine Jahre als Student und Bohémien wachhielt. Während seine Freunde Wein tranken und Karten spielten, komponierte er – und rief plötzlich vom Klavier aus: »Ruhe, ihr Burschen! Ich bin fertig!« In kurzer Zeit entstand die Partitur und die Oper mit der wunderbaren Liebesgeschichte zwischen Mimi und Rodolfo kam auf die Bühne. Ohne jemals zuvor in Paris gewesen zu sein, fing Puccini das Flair der Szenerie ebenso ein wie die Atmosphäre eines frostklirrenden Wintertages. Dazu kommt sein Sinn für eine klare Figurenzeichnung, denn die Leere und Kargheit der Naturschilderung lässt alle Figuren und das »Grundthema« Liebe noch verlorener und verzweifelter, gleichsam einsam-erstarrt erscheinen.

Peter Konwitschnys Interpretation folgte den Intentionen des großen italienischen Komponisten und dessen Librettisten, die Henri Murgers Roman zur Vorlage nahmen, und brachte in Bühne, Kostüm und Regie eine herausragende einfühlsam-poetische Inszenierung auf die Bühne.

Musikalische Leitung: Laurent Wagner
Inszenierung: Peter Konwitschny
Bühne, Kostüme: Johannes Leiacker
Choreinstudierung: Alexander Stessin
Einstudierung des Kinderchores: Sophie Bauer

In Originalprache. Mit deutschen Übertiteln
Oper

Der Barbier von Sevilla

Gioacchino Rossini

Komische Oper in zwei Aufzügen | Libretto von Cesare Sterbini nach der Komödie von Pierre Augustin Caron de Beaumarchais

Der Mensch, das vernunftbegabte Wesen? Claus Guths Inszenierung ist eine erfrischende Studie über die Wechsel­wirkungen zwischen Mensch und Tier, ein char­mantes Plädoyer für die triebhaft-instinkt-gesteuerten Persönlichkeitsanteile der Gattung Homo sapiens.

Die köstliche Belcanto-Oper entstand nach der gleichnamigen, turbulenten Komödie von Beaumarchais. Das mit einfallsreichen Absur­di­täten und frischer Situationskomik gespickte Libretto inspirierte Rossini zu einer spritzigen Musik mit raffinierten Melodien und lebhaften Rhythmen.

Musikalische Leitung: Christoph Gedschold
Regie: Claus Guth
Bühne und Kostüme: Christian Schmidt
Beleuchtung: Georg Boeshenz
Choreinstudierung: Alexander Stessin
Dramaturgie: Katrin Böhnisch

In Originalsprache. Mit deutschen Übertiteln
Kinderprogramm

Knusper, Knusper, Knäuschen

Engelbert Humperdinck

»Hänsel und Gretel« in einer Fassung für junge Zuschauer
Märchenoper in drei Bildern | Text von Adelheid Wette | Für Kinder ab 6 Jahren

»Hänsel und Gretel mobil« – Engelbert Humperdincks berühmte Märchenoper in der Bearbeitung von Rainhard Leuscher, mit Dialogen und in der Inszenierung von Gundula Nowack – steht auch auf dem Spielplan des Konzertfoyers. Ganz anders als in der großen Aufführung auf der Opernbühne erleben die Kinder hautnah das Zusammenwirken des Gewandhausorchesters und der Opernsolisten und können den Dirigenten direkt bei der Arbeit beobachten. Und nicht zuletzt ist es für die Kinder spannend zu erleben, was sich auch die Mitarbeiter der Bühnentechnik alles überlegt haben, um sie in eine zauberhafte Theaterwelt zu entführen, die als Zeitreise in die Entstehungszeit der Oper führt.

Dirigent: Alden Gatt
Inszenierung: Gundula Nowack
Bühne: Norman Heinrich
Kostüme: Sven Bindseil
Dramaturgie: Heidi Zippel
Kinderprogramm

Ballett: Der Karneval der Tiere

Camille Saint-Saëns

Ballett nach Musik von Camille Saint-Saëns (Der Karneval der Tiere, Grande fantaisie zoologique, Suite für Kammerorchester) | Für Kinder ab 5 Jahren

»Der Karneval der Tiere« ist das wohl bekannteste Werk des bereits zu Lebzeiten legendären französischen Komponisten Camille Saint-Saëns. Komponiert für Kammerorchester und zwei Klaviere und zunächst auch nicht explizit für Kinder gedacht, gelang dem Komponisten ein beeindruckendes Werk mit besonderem Charme. Camille Saint-Saëns liebte den musikalischen Spaß. Es ging ihm in den 14 Musikstücken weniger um eine Darstellung von Tieren, als vielmehr um eine Auseinandersetzung mit der Musik seiner Zeit. Somit kann man den »Karneval der Tiere« auch als einen »Maskenzug« bezeichnen, bei dem der Komponist seine Zeitgenossen und sich selbst humorvoll zitiert. Denn neben diversen Säugetieren, Vögeln, Reptilien und Fischen zählen ironischerweise auch die Fossilien und die Pianisten zu den porträtierten Tieren, es gibt zahlreiche Zitate und Anspielungen auf eigene Werke und solche von Zeitgenossen. Zu Lebzeiten erlaubte der Komponist lediglich drei Aufführungen. Nur für die berühmte Primaballerina Anna Pawlowa gab er den »Schwan« frei, der unter dem Titel »Der sterbende Schwan« weltberühmt wurde. Nach dem Tode des Komponisten eroberte »Der Karneval der Tiere« die Konzertsäle der Welt und die Herzen großer und kleiner Zuhörer.

Dirigent: Tobias Engeli
Choreografie, Inszenierung, Kostüme: Bjarte Emil Wedervang Bruland
Musikalische Stückeinführung: Christina Geißler
Oper

Tosca

Giacomo Puccini

Oper in drei Akten | Text von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica nach dem gleichnamigen Drama von Victorien Sardou

Der Vorhang hebt sich und die gesamte Bühne ist in ein Lichtermeer aus tausend brennenden Kerzen getaucht. Der Regisseur und Bühnenbildner Michiel Dijkema setzt Puccinis überbordender Musik spektakuläre Bühnenbilder entgegen, die den Zuschauer hineinziehen in die schillernden Verwicklungen von Liebe und Macht, Kirche und Staat in Rom um 1800. Puccinis »Tosca« an der Oper Leipzig ist ein spannender Opernkrimi im Spielfilm-Format und ein wahres Sängerfest!

Kaum eine Oper ist so im zeitlichen Kontinuum der Geschichte verankert wie Giacomo Puccinis »Tosca«. Die Handlung spielt im Rom des ausgehenden 18. Jahrhunderts. In dieser Stadt begegnen sich geistliche und weltliche Macht, Kirchenstaat und Polizeistaat auf eine frappierende Art und Weise. Architektonischer Ausdruck dieser Verbindung sind Bauwerke wie die Kirche St. Andrea della Valle, der Palazzo Farnese oder die Engelsburg, die bis heute das Gesicht der Ewigen Stadt prägen. Sie sind zugleich die Schauplätze für Puccinis Oper. Je mehr sich Puccini auf der Oberfläche um detailgetreuen Realismus bemüht, umso stärker sind seine Protagonisten getrieben von heftigen Leidenschaften und großem Pathos. Perfekt spielt Puccini in seiner Oper auf der Klaviatur der Gefühle, lässt die Zuschauer mitfühlen mit der Operndiva Tosca, deren Liebe zu Cavaradossi auf Grund der politischen Umstände zum Scheitern verurteilt ist.

Dirigent: Christoph Gedschold
Inszenierung: Michiel Dijkema
Bühne: Michiel Dijkema
Kostüme: Claudia Damm
Einstudierung Chor: Alessandro Zuppardo
Einstudierung Kinderchor: Sophie Bauer

In Originalsprache. Mit deutschen Übertiteln
Oper

Rigoletto

Giuseppe Verdi

Oper in drei Akten | Text von Francesco Maria Piave nach dem Versdrama »Le roi s’amuse« (1832) von Victor Hugo

»Der König will sich amüsieren«, so die freie Übersetzung von Victor Hugos berühmter Vorlage zu Giuseppe Verdis noch populärerer Oper »Rigoletto«. Zum persönlichen Amüsement des Herzogs von Mantua und dessen dekadenter Hofgesellschaft ist dem buckligen Hofnarren Rigoletto jedes Mittel recht. In vorauseilendem Gehorsam bedient der Außenseiter das Bedürfnis nach abgeschmackter Unterhaltung, ohne davor zurückzuschrecken, seinem vergnügungssüchtigen Geldgeber die Töchter der vornehmen Gesellschaft auf dem Silbertablett zu präsentieren. Zu Hause gibt er sich als treu sorgender Familienvater, der seine Tochter Gilda strengstens vor den Abgründen der bösen Welt abschirmt. Doch als sich Gilda in den Herzog von Mantua – in Gestalt eines jungen Studenten – verliebt, wird Rigoletto seine Doppelexistenz zum Verhängnis. Die leichtsinnig-draufgängerische Canzone des Herzogs (»La donna è mobile«) verwandelt sich für ihn zur Todes verkündenden Schicksalsmelodie.
Als Regisseur des Lübecker »Ring des Nibelungen« zog Anthony Pilavachi zuletzt deutschlandweit die Aufmerksamkeit von Publikum und Presse gleichermaßen auf sich. Jetzt inszeniert er zum Verdi-Jahr für Leipzig einen Teil der so genannten »Trilogia popolare«.

Musikalische Leitung: Christoph Gedschold
Inszenierung: Anthony Pilavachi
Bühne, Kostüme: Tatjana Ivschina
Choreinstudierung: Alessandro Zuppardo
Herrenchor der Oper Leipzig
Gewandhausorchester

In Originalsprache. Mit deutschen Übertiteln
Oper

Turandot

Giacomo Puccini

Oper in drei Akten in der von Franco Alfano ergänzten Fassung

Das Kaiserreich ist in Lethargie erstarrt. Ursache ist Prinzessin Turandot, die sich durch ein selbst auferlegtes Gelübde jedem entzieht, der um sie wirbt. Nur wer ihre geheimnisvollen drei Rätsel zu lösen imstande ist, erhält ihre Hand. Wer fehlt, landet auf dem Schafott. Die Masse ist ebenso paralysiert von der geheimnisvollen Ausstrahlung der Prinzessin wie sensationslüstern nach der nächsten öffentlichen Hinrichtung. Wagemutig wirft ein unbekannter Prinz seinen Kopf in den Ring. Er ignoriert die Warnungen seines Vaters Timur, der gemeinsam mit der Sklavin Liù im Kaiserreich gefangen gehalten wird, und stellt sich der Herausforderung. Nachdem er die drei Rätsel gelöst hat, legt er erneut sein Leben in die Hände der Prinzessin und gibt ihr umgekehrt das Rätsel nach seinem Namen auf. Eine Nacht lang ist das ganze Volk in heller Aufregung, um den Namen des unbekannten Prinzen herauszufinden: »Nessun dorma (Keiner schlafe!)«.

Ausgerechnet der letzten Oper Puccinis, dessen Werke immer durch ganz konkrete Milieus geprägt waren, liegt eine Märchenhandlung zugrunde. Hinter der Folie des Märchens zeichnet sich jedoch ein vollkommen neues Rollenbild ab. Stellvertretend für die Opernheldin des 19.  Jahrhunderts lässt Puccini die Sklavin Liù den freiwilligen Opfertod für den Mann sterben. Im entscheidenden Moment ist sie nicht bereit, den Namen des Prinzen zu verraten. Auf der anderen Seite erleben wir Turandot und Calaf nach den überstandenen Prüfungen als verwandelte Menschen. Vom Dunkel ins Licht, von der Nacht zum Tag, das ist die Metaphorik, die die Oper auch musikalisch durchzieht. Sie wechselt von düsterer Beklommenheit zu orgiastischer Emphase, von unterdrückter Sehnsucht nach Liebe zu überbordender Strahlkraft. Regie führt Balázs Kovalik, der im Juni 2014 mit seiner Produktion von Richard Strauss’ »Frau ohne Schatten« für einen Sensationserfolg gesorgt hat.

Dirigent: Felix Bender
Inszenierung: Balázs Kovalik
Bühne: Heike Scheele
Kostüme: Sebastian Ellrich
Choreinstudierung: Thomas Eitler-de Lint
Einstudierung Kinderchor: Sophie Bauer

In italienischer Sprache. Mit deutschen Übertiteln
Oper

Der Freischütz

Carl Maria von Weber

Romantische Oper in drei Aufzügen | Text von Johann Friedrich Kind

»Das Ganze schließt freudig« – so endet Webers Bericht über seine neue Oper »Der Freischütz« an seine Braut Caroline Brandt vom März 1817. Doch vor dem vermeintlich glücklichen Ausgang der unheimlichen Geschichte über Versagensängste, gesellschaftliche Zwänge und individuelle Glücksansprüche tun sich Abgründe auf und die Macht des Bösen scheint zu triumphieren. Da ist der Jägerbursche Max, von dessen traditionellem Probeschuss seine ganze bürgerliche Existenz und sein Liebesglück abhängen und der den alleinigen Ausweg im Pakt mit dem Teufel sieht. Diesen Pakt hat Kaspar längst geschlossen, desillusioniert und gezeichnet von Lebenserfahrungen, die einen jungen Menschen überfordern. Und auch die Max versprochene Agathe muss ebenso wie ihr Bräutigam mit der bangen Frage leben: »Verfiel ich in des Zufalls Hand?« Daher versucht auch sie verzweifelt, sich nicht völlig den Irrungen und Wirrungen des Schicksals ausgeliefert zu sehen. Wie bei allen Figuren des Stückes speisen sich auch ihre Ängste aus der Annahme, dass ihr Gott einen wahrhaftigen Gegenspieler hat. Weber hat diese religiös-dämonische Welt, in der alles Tun und Handeln sich scheinbar in einer Verstrickung finsterer Mächte vollzieht, auf einzigartige Weise musikalisch gezeichnet.

»Ins Schwarze getroffen« jubelte Carl Maria von Weber nach der Uraufführung 1821 im Berliner Theater am Gendarmenmarkt. Mit dem »Freischütz« begann der Siegeszug der deutschen romantischen Oper. Denn wie in keinem anderen Werk der Zeit artikulieren sich die Ängste und Sehnsüchte einer ganzen Generation. Für Weber hatte der Aufschrei des Max »Mich umgarnen finstere Mächte« ausschlaggebende Bedeutung sowohl für die Atmosphäre des vielschichtigen Geschehens, als auch für den Klangcharakter der Musik, die schnell höchste Popularität erlangte. Regisseur Christian von Götz und sein Bühnenbildner Dieter Richter gehen mit ihrer Konzeption weit über eine rein psychologische Deutung der Geschichte hinaus und zeigen ein Spiel über Aberglauben und die Ängste der Figuren in einer Welt, in der der Glauben an Gott und Teufel ihr gesamtes Denken und Handeln bestimmt.

Dirigent: Matthias Foremny
Inszenierung: Christian von Götz
Choreografische Assistenz: Verena Hierholzer
Bühne: Dieter Richter
Kostüme: Jessica Karge
Choreinstudierung: Alexander Stessin
Dramaturgie: Heidi Zippel
Oper

Elektra

Richard Strauss

Tragödie in einem Aufzug | Text von Hugo von Hofmannsthal nach Sophokles | Koproduktion mit Det Kongelige Teater, Kopenhagen

Den Kindern Elektra und Orest ist die Rache am Tod des Vaters Agammemnon aufgegeben. Agammemnon wurde nach seiner Heimkehr von seiner Frau Klytämnestra im Bad erschlagen, weil sie ihm die Opferung der Tochter Iphigenie nicht verzeihen konnte. In diesen Zeiten des Krieges und der Menschenopfer zeugen Verrat und Verwandtenmord immer neue Blutrache.

Richard Strauss’ »Elektra« ist großes antikes Mythen­drama und Familientragödie in einem. Die Musik mit einem bis zu diesem Zeitpunkt einzigartigen Orchester­apparat entwickelt durch ihre berauschende Expressivität eine überwältigende Sogkraft.

Musikalische Leitung: Ulf Schirmer
Inszenierung: Peter Konwitschny
Bühne, Kostüme: Hans-Joachim Schlieker
Lichtdesign: Manfred Voss
Choreinstudierung: Thomas Eitler-de Lint
Oper

Die Zauberflöte

Wolfgang Amadeus Mozart

Große Oper in zwei Aufzügen | Text von Emanuel Schikaneder

Die geniale Mischung aus tragischer Oper, rätselhaftem Zauberspiel und lustigem Volkstheater scheint jegliche Gattungsgrenzen zu sprengen. Mozarts letztes Bühnenwerk ist weisheitsvolle Märchenoper und Welttheater zugleich – an der Schnittstelle von historischen und gesellschaftlichen Umbrüchen. 1791, das Jahr der Uraufführung der »Zauberflöte«, steht schon am Beginn des Übergangs von der Aufklärung in die Romantik. Die Erfahrungen aus der Französischen Revolution spiegeln sich in dieser Oper ebenso wider wie das erwachende künstlerische Interesse an den Nacht- und Schattenseiten der menschlichen Seele, an Verdrängtem, Irrationalem. Wie zwei Seiten einer Medaille stehen sich die Machtsphären von Königin der Nacht und Sarastro gegenüber, welcher Pamina, die Tochter der Königin, entführte, um sie im Sinne seiner Lehren zu erziehen. Mit dem Auftrag, die geliebte Tochter zu befreien, schickt die Königin den Prinzen Tamino in Sarastros Reich, mit ihm den naiven Vogelfänger Papageno. Zauberflöte und Glockenspiel sollen helfen Gefahren zu bannen.

Musikalische Leitung: Christoph Gedschold
Inszenierung: Ralf Nürnberger
Bühne: Yadegar Asisi
Kostüme: Claudia Rühle
Choreinstudierung: Alessandro Zuppardo
Chor der Oper Leipzig
Gewandhausorchester
Ballett

Schwanensee

Peter I. Tschaikowski

Wie kein anderes Werk gilt »Schwanensee« heute als Inbegriff der europäischen Tanztradition. ­Dabei erhielt das Ballett bei seiner Uraufführung 1877 zunächst nur wenig Beifall und sollte erst 18 Jahre ­später in der Choreografie von Marius Petipa und Lew Iwanow seine beispiellose Erfolgsgeschichte antreten. Es ist die unsterbliche Geschichte rund um die Schwanen­prinzessin Odette, weibliches Urbild ätherischer Zartheit und Verletzlichkeit, ihrer schwarzen Gegenspielerin Odile, Inkarnation von Sinnlichkeit und Verführung, und der Liebe eines Mannes, der von beiden Welten in Bann gezogen wird. Odette kann nur durch die wahre Liebe vom Fluch ihrer Schwa­nen­­gestalt erlöst werden.

Für seine Interpretation des Schwanenmythos macht Mario Schröder Tschaikowskis Meisterwerk in seiner Zeitlosigkeit erlebbar und thematisiert die Sehnsucht nach Liebe und Wahrhaftigkeit ebenso wie die Ver­suchungen von Begierde und Rausch.

Dirigent: Giedrė Šlekytė
Choreografie: Mario Schröder
Bühne: Paul Zoller
Kostüme: Aleksandar Noshpal
Aufführungen Lofft Leipzig Leipzig, Lindenauer Markt 21
Aufführungen / Musical Musikalische Komödie Leipzig Leipzig, Dreilindenstraße 30
Aufführungen / Kabarett Kabarett academixer Leipzig Leipzig, Kupfergasse 2
Aufführungen / Varieté Krystallpalast Varieté Leipzig Leipzig, Magazingasse 4
Aufführungen / Theater Schauspiel Leipzig Leipzig, Bosestraße 1
Aufführungen / Tanz Gregor Seyffert Compagnie Dessau Dessau, Friedensplatz 1a
Aufführungen / Theater Anhaltisches Theater Dessau Dessau, Friedensplatz 1a
Aufführungen / Kabarett Kabarett Leipziger Pfeffermühle Leipzig, Katharinenstr. 17 / Kretschmann´s Hof
Aufführungen / Aufführung Museum Schloss Neu-Augustusburg Weißenfels, Zeitzer Str.04
Sa, 17.11.2018, 15:30 Uhr
Aufführungen / Aufführung Museum Schloss Neu-Augustusburg Weißenfels, Zeitzer Str.04
Sa, 17.11.2018, 15:30 Uhr
Aufführungen / Theater Theater der Landeshauptstadt Magdeburg Magdeburg, Universitätsplatz 9
Aufführungen / Theater Theater Zeitz Zeitz, August-Bebel-Straße 2
Aufführungen / Theater Thalia Theater Halle Kleines Thalia Theater Halle (Saale), Thaliapassage
Aufführungen / Theater Thalia Theater Halle Großes Thalia Theater Halle (Saale), Kardinal-Albrecht-Str. 6
Aufführungen / Kabarett Kabarett academixer Leipzig, Kupfergasse 2
Aufführungen / Konzert jazzclub leipzig Leipziger Jazztage Leipzig, PF 100543
Aufführungen / Oper OPERNHAUS HALLE Halle (Saale), Universitäsring 24
Aufführungen / Theater Carl-Maria-von-Weber-Theater Bernburg, Schloßstr. 22
Aufführungen / Aufführung freiekammerspiele schauspiel magdeburg Magdeburg, Lothar-Kreyssig-Str. 1
Aufführungen / Theater Leipziger Tanztheater Leipzig, Johannes-R.-Becher-Straße 22
Aufführungen / Aufführung CircusVarieté Halle Halle (Saale), Gr. Steinstr. 30
Aufführungen / Konzert Mediencampus Villa Ida Medienstiftung der Sparkasse Leipzig Leipzig, Poetenweg 28
Aufführungen / Aufführung Kulturhaus Weißenfels Weißenfels, Merseburger Str. 14
Aufführungen / Theater Theater der Jungen Welt Leipzig, Lindenauer Markt 21