OPER LEIPZIG - Opernhaus

Spielzeit 2010/11

Die Meistersinger von Nürnberg

Richard Wagner

Oper in drei Aufzügen | Text vom Komponisten

PREMIERE: 09. Oktober 2010, 17:00 Uhr, Opernhaus

Richard Wagners einzige komische Oper erzählt vom idealen Menschheitstraum, durch Kunst ein blühendes Gemeinwesen zu schaffen. In einem den mittelalterlichen Meistergesang pflegenden Nürnberg sorgt der begabte Außenseiter Stolzing für Aufregung. Um Pogners Tochter Eva heiraten zu dürfen, muss er die Regeln des Meistergesangs erlernen und als Sieger aus dem Sängerwettbewerb hervorgehen. Auch dem populären Hans Sachs ist Eva nicht gleichgültig. Doch als er in Stolzings Gesang ein außergewöhnliches Talent erkennt, scheint er selbstlos auf sein persönliches Glück zu verzichten ...

Die Inszenierung von Jochen Biganzoli im Bühnenbild von Helmut Brade schafft einen Bogen zum 50jährigen Jubiläum des Leipziger Opernhauses, das 1960 mit dieser Wagner-Oper eröffnet wurde.

Musikalische Leitung: Axel Kober | Inszenierung: Jochen Biganzoli | Bühne: Helmut Brade | Kostüme: Heike Neugebauer | Choreografie: Silvia Zygouris | Choreinstudierung: Sören Eckhoff

Ort:

Opernhaus

Termine:

Sa, 9.10.2010, 17:00 | Premiere
Do, 21.10.2010, 18:00
Sa, 6.11.2010, 17:00
Sa, 11.12.2010, 17:00

Der Barbier von Sevilla

Il barbiere di Siviglia
Gioacchino Rossini

Komische Oper in zwei Aufzügen | Libretto von Cesare Sterbini nach der Komödie von Pierre Augustin Caron de Beaumarchais

Rossinis „Barbier von Sevilla” ist eine der köstlichsten aller Belcanto-Opern. Der damals 23jährige Komponist schrieb die Partitur in nur 26 Tagen nach der gleichnamigen Komödie von Beaumarchais. Das mit einfallsreichen Absurditäten und frischer Situationskomik gespickte Libretto inspirierte Rossini zu einer spritzigen Musik voller eingängiger und raffinierter melodischer Einfälle und lebhafter Rhythmen. Mit seinen zündenden Ensemblenummern hob er die Opera buffa auf ein neues künstlerisches Niveau.
Regisseur Claus Guth findet für diese turbulente Oper einen besonders spannenden Zugriff: „Ich wollte die Distanz auf die Figuren vergrößern, um das Absurde hervorzuheben. Ich behaupte, es handle sich im ersten Akt zunächst einmal nicht um Menschen, sondern um Insekten, was die Musik mit ihrem Sirren, Flirren und Zischen fast schon illustriert. Das ist ein Kunstgriff, der mir einen spaßhaften, aber auch spannenden Blick darauf erlaubt, was ‚Menschen’ eigentlich antreibt”.
Inszenierung

Musikalische Leitung: William Lacey/Andreas Schüller (29.4.) | Inszenierung: Claus Guth | Szenische Einstudierung: Nina Kühner | Bühne, Kostüme: Christian Schmidt | Choreinstudierung: Sören Eckhoff
Chor der Oper Leipzig | Gewandhausorchester

In Originalsprache. Mit deutschen Übertiteln

Spieldauer: ca. 3 Stunden | Eine Pause

Ort:

Opernhaus

Termine:

So, 28.11.2010, 15:00
Do, 23.12.2010, 18:00

Die Zauberflöte

Wolfgang Amadeus Mozart

Große Oper in zwei Aufzügen | Text von Emanuel Schikaneder
Gefördert von der Krostitzer Brauerei GmbH

Die geniale Mischung aus tragischer Oper, rätselhaftem Zauberspiel und lustigem Volkstheater scheint jegliche Gattungsgrenzen zu sprengen. Mozarts letztes Bühnenwerk ist weisheitsvolle Märchenoper und Welttheater zugleich – an der Schnittstelle von historischen und gesellschaftlichen Umbrüchen. 1791, das Jahr der Uraufführung der „Zauberflöte”, steht schon am Beginn des Übergangs von der Aufklärung in die Romantik. Die Erfahrungen aus der Französischen Revolution spiegeln sich in dieser Oper ebenso wider wie das erwachende künstlerische Interesse an den Nacht- und Schattenseiten der menschlichen Seele, an Verdrängtem, Irrationalem. Wie zwei Seiten einer Medaille stehen sich die Machtsphären von Königin der Nacht und Sarastro gegenüber, welcher Pamina, die Tochter der Königin, entführte, um sie im Sinne seiner Lehren zu erziehen. Mit dem Auftrag, die geliebte Tochter zu befreien, schickt die Königin den Prinzen Tamino in Sarastros Reich, mit ihm den naiven Vogelfänger Papageno. Zauberflöte und Glockenspiel sollen helfen Gefahren zu bannen.

Musikalische Leitung: William Lacey (5.9., 4.6.) / Andreas Schüller | Inszenierung: Ralf Nürnberger | Bühne: Yadegar Asisi | Kostüme: Claudia Rühle | Choreinstudierung: Stefan Bilz

Ort:

Opernhaus

Termine:

Do, 28.10.2010, 19:30
Di, 28.12.2010, 19:30

Eugen Onegin

Peter I. Tschaikowski

Lyrische Szenen in drei Akten | Deutsch-russische Texteinrichtung der Oper Leipzig

„Zum richtigen Zeitpunkt den Wert eines Angebotes nicht zu erkennen, das ist das große Thema des Stücks.“ Das Publikum nimmt Teil an den Hoffnungen der Tatjana, dem Lebensüberdruss Onegins, den Schwärmereien Lenskijs, an Liebe, Illusionen und Eifersucht.
Das Geheimnis des großen Erfolges von Peter Konwitschnys Leipziger Inszenierung besteht darin, dass sie dieser Botschaft des Werkes nachspürt. Das Publikum hat Teil an den Hoffnungen der Tatjana, dem Lebensüberdruss Onegins, den Schwärmereien Lenskijs, an Liebe, Illusionen und Eifersucht. Es ist gelungen, eine Brücke zu schlagen von den Leidenschaften und Verzweiflungen der damaligen Menschen zum heutigen Publikum.

Musikalische Leitung: Andreas Schüller | Inszenierung: Peter Konwitschny | Bühne, Kostüme: Johannes Leiacker | Choreinstudierung: Stefan Bilz
Chor der Oper Leipzig | Gewandhausorchester

Spieldauer: ca. 2 3/4 Stunden | Eine Pause

Ort:

Opernhaus

Termine:

Sa, 11.9.2010, 19:00 | Wiederaufnahme
So, 19.9.2010, 18:00
So, 3.10.2010, 15:00
Fr, 22.10.2010, 19:30
Di, 14.12.2010, 19:30

Der Türke in Italien

Il turco in Italia
Gioacchino Rossini

dramma buffo per musica in zwei Akten | Text von Felice Romani

„Was macht ein spannendes Opernlibretto aus?“, fragt sich Dichter Prosdocimo und ersinnt ein skurriles Figurengefüge: Fiorilla ist trotz Gatten Geronio und Liebhaber Narciso vom Türken Selim fasziniert und sagt ihrer Rivalin Zaida den Kampf an. Eifersucht, Konkurrenzverhalten, Verzweiflung und ehrliche Liebe treiben die Figuren in Rossinis turbulenter Oper an. Die temporeiche Musik ist sprühend und spart nicht an witziger Figurencharakterisierung.

Musikalische Leitung: Andreas Schüller | Inszenierung, Bühne: Michiel Dijkema | Kostüme: Claudia Damm | Choreinstudierung: Stefan Bilz
Herren des Opernchores | Gewandhausorchester

In Originalsprache. Mit deutschen Übertiteln

Spieldauer: ca. 3 Stunden | Eine Pause

Termine:

So, 12.9.2010, 18:00
So, 26.9.2010, 15:00
Mi, 24.11.2010, 19:30

OPER LEIPZIG

Opernhaus

Augustusplatz 12
D-04109 Leipzig

Telefon: 0341 - 1261 - 261

Vorverkauf:
Mo. - Fr. 10.00 bis 20.00 Uhr,
Sa. 10.00 bis 18.00 Uhr
Tel.: 0341 - 1261 - 261

Anfahrt:
Straßenbahnlinien 4, 7, 8, 10, 11, 12, 15, 16
Haltestelle Augustusplatz