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Oper Leipzig

Die Oper Leipzig bildet das Dach für ein Drei-Sparten-Haus bestehend aus Oper, Leipziger Ballett und der Musikalischen Komödie. Verortet im Opernhaus (Oper & Leipziger Ballett) im Zentrum Leipzigs und im Haus Dreilinden (Musikalische Komödie) im Stadtteil Lindenau, steht sie in der Tradition von mittlerweile fast 320 Jahren Musiktheaterpflege in Leipzig. 1693 wurde das erste Opernhaus am Brühl als drittes bürgerliches Musiktheater Europas nach Venedig und Hamburg eröffnet. Seit 1840 spielt das weltweit renommierte Gewandhausorchester zu allen Vorstellungen der Oper und des Balletts. Seit der Spielzeit 2009/10 ist Prof. Ulf Schirmer Generalmusikdirektor der Oper Leipzig. Unter seiner musikalischen Leitung rücken insbesondere die Werke Richard Wagners und Richard Strauss’ in den Mittelpunkt des Repertoires. Mit der Ernennung Ulf Schirmers zum Intendanten der Oper Leipzig in der Spielzeit 2011/2012 erhielt die künstlerische Zusammenarbeit von Oper und Gewandhausorchester eine weitere Dimension.

Die Oper Leipzig steht für höchste musikalische und handwerkliche Qualität. Es wird auf aktiv gelebte Ensemblekultur und die Förderung von Nachwuchssängerinnen und -sängern gesetzt. Das Programm reicht in der Breite von Oper, Spieloper, Operette, Musical bis hin zu klassischem und modernem Ballett. Hinzu kommen zahlreiche Angebote und Eigenproduktionen für Kinder, junge Erwachsene und Familien. Die Oper Leipzig ist ein städtischer Eigenbetrieb der Stadt Leipzig und einer der größten mittelständischen Arbeitgeber der Stadt mit über 600 Angestellten. Neben den drei Sparten stehen die Kostüm- und Theaterwerkstätten, die ebenfalls für das Schauspiel Leipzig und das Theater der Jungen Welt arbeiten, unter der Verwaltungshoheit der Oper Leipzig.

Kontakt

Oper Leipzig
Augustusplatz 12
D-04109 Leipzig

Telefon: 0341 - 1261 - 261

 

Vorverkauf:
Mo. - Fr. 10.00 bis 20.00 Uhr,
Sa. 10.00 bis 18.00 Uhr
Tel.: 0341 - 1261 - 261

Anfahrt:
Straßenbahnlinien 4, 7, 8, 10, 11, 12, 15, 16
Haltestelle Augustusplatz
Aufführung

Der fliegende Holländer

Richard Wagner

Premiere: 30. März 2019

Romantische Oper in drei Aufzügen

Bis in alle Ewigkeit ist der fliegende Holländer dazu verdammt, auf seinem Geisterschiff die Weltmeere zu durchsegeln, ohne Rast, ohne Ziel. Nur einmal alle sieben Jahre darf er an Land, um dort Erlösung zu ­suchen: in einem »Weib, das bis in den Tod getreu ihm auf Erden«. Die Kapitänstochter Senta, die an den ­gesellschaftlichen Konventionen und der Enge der dörflichen Gemeinschaft zu ersticken droht, glaubt sich auserkoren, diesen Fluch zu brechen. Als ihr ­Vater ­Daland mit einem geheimnisvollen Fremden an ­seiner Seite von See zurückkehrt, erkennt sie sofort den Verdammten aus jener düsteren Seemanns­ballade, die ihr schon die Amme vorsang, und bricht auch die letzten Brücken zum vorgezeichneten Leben mit ihrem Verehrer Erik ab.

Nach seinen drei Frühwerken betrachtete Richard Wagner den 1843 uraufgeführten »Fliegenden ­Holländer« als sein erstes gültiges Werk überhaupt. Mit dem Einbruch des Übersinnlichen und der ­dämonischen Naturgewalten in die Realität knüpfte er an die Tradition der schauerromantischen Oper an und beschritt mit dem Erlösungsmotiv einen Weg, der für seine folgenden Musikdramen bestimmend werden sollte. Das stürmische Wogen des Meeres, wilde Seemannschöre und die zentrale Ballade Sentas ­ver­dichtet Wagner zu einem atmosphärischen ­Thriller, der vom ersten Ton an in Bann zieht. Michiel Dijkema, der in ­Leipzig zuletzt mit seiner bewegenden Interpre­ta­tion von »­Rusalka« begeisterte, erzählt in seiner Inszenierung von der Suche nach Heimat, aber auch von der Sehnsucht nach dem Anderen

Musikalische Leitung: Ulf Schirmer
Inszenierung: Michiel Dijkema
Bühne: Michiel Dijkema
Kostüme: Jula Reindell
Choreinstudierung: Thomas Eitler-de Lint
Dramaturgie: Elisabeth Kühne
Ballett

Johannes-Passion

Mario Schröder / Johann Sebastian Bach

Obwohl das Werk eigentlich zur konzertanten Aufführung konzipiert wurde, drängt sich aufgrund des großen dramatischen Potentials der Musik eine szenische Darstellung geradezu auf. Zahlreiche Regisseure und Choreografen haben sich des Werkes bereits angenommen. Zum Reformationsjahr wird auch Mario Schröder, der Chefchoreograf des Leipziger Balletts, das Stück mit seiner einzigartigen choreografischen Handschrift einer Neudeutung unterziehen und die Komplexität und Vielschichtigkeit der Bachschen Musik­sprache in Bewegung übersetzen.

Johann Sebastian Bachs »Johannes-Passion« stellt ­eines der bedeutendsten Werke des Komponisten dar. Die Oratorische Passion, die 1724 in der Leipziger Nikolai­kirche uraufgeführt wurde, bildet neben der »Matthäus-Passion« das einzige vollständig erhaltene Werk dieser Gattung von Bach. Erzählt wird die bekan­nte Geschichte um die letzten leidensvollen Tage im Leben Jesu Christi: das letzte Abendmahl, die Verleugnung durch Petrus, der Verrat durch Judas, die Verurteilung durch Pontius Pilatus, die Folter und die Kreuzi­gung. Die rezitativisch gesungenen Texte aus dem Johannes-Evangelium werden ergänzt durch kunstvolle Arien und Chöre, die teils das Geschehen kommentieren und teils zum kontemplativen Innehalten und Nachsinnen einladen.

Dirigent: Christoph Gedschold
Choreografie: Mario Schröder
Bühne, Kostüme: Paul Zoller
Dramaturgie: Thilo Reinhardt
Choreinstudierung: Alexander Stessin
Oper

Der Rosenkavalier

Richard Strauss

Komödie für Musik in drei Aufzügen | Text von Hugo von Hofmannsthal

Den Abschied von einer ganzen Epoche voraus­ahnend, beschwören Dichter und Komponist das Wien der Zeit Maria Theresias aus der ironischen Perspektive des ­beginnenden 20. Jahrhunderts herauf. Die Inszenierung spielt detail­getreu, aber nicht ohne doppelten Boden, mit der Optik des Rokoko.

Musikalische Leitung: Ulf Schirmer
Inszenierung: Alfred Kirchner
Bühne: Marcel Keller
Kostüme: Joachim Herzog
Einstudierung Chor: Thomas Eitler-de Lint
Einstudierung Kinderchor: Sophie Bauer

Spieldauer: ca. 4 Stunden | Zwei Pausen
Oper

Salome

Richard Strauss

Musikdrama in einem Aufzug

Uraufgeführt im Jahre 1905, bildet der Geniestreich »Salome« den Auftakt zu Richard Strauss’ großen Opernerfolgen. Nach Oscar Wildes aufsehenerregender Tragödie komponierte er ein Musikdrama voller entfesselter Leidenschaft, dessen weltweiten Sensationserfolg auch die Aufführungsverbote prüder Zensoren nicht verhindern konnten. Einen der skandalträchtigsten Stoffe der Jahrhundertwende, der ursprünglich auf einer Geschichte aus dem Neuen Testament basiert, hat Strauss zu einem musikalischen Porträt des Unbewussten geformt, das den Widerstreit zwischen Sinnlichkeit und Askese, Rausch und Einsamkeit, Macht und Eros thematisiert.

Die judäische Prinzessin Salome lebt am dekadenten Hof ihrer Mutter Herodias und ihres Stiefvaters Herodes. Wie aus einer anderen Welt dringt die Stimme des asketischen Propheten Jochanaan zu ihr, den das Herrscherpaar gefangen hält. Ausgerechnet auf den Mann, dem die Versuchungen dieser Welt nichts anhaben können, projiziert Salome ihr sinnliches Verlangen. Als er sich voller Verachtung von ihr abwendet, reift in ihr ein Plan: Sie wird ihre Reize einsetzen, um, wenn schon nicht den Mann, so doch seinen abgeschlagenen Kopf zu gewinnen. Ihr Schlussmonolog, der eigentlich ein Dialog mit dem toten Haupt des Propheten ist, gerät zu einem großen ekstatischen und zugleich tragischen Liebesgesang: »Hättest du mich angesehn, Jochanaan, du hättest mich geliebt.«

Nie zuvor hat ein Komponist Begierde, Leidenschaft und Rache so aufregend in Musik umgesetzt. Mit neuartigen, aufreizenden Klangvisionen gießt Strauss den Gefühlssturm und die seelischen Abgründe der Titelfigur in schillernde Musik, welche die erotisch aufgeladene Atmosphäre von Salomes Schleiertanz genauso eindringlich einfängt wie das ernste Pathos von Jochanaans Anklagen – ein rauschender Tanz in den Abgrund, der bis heute nichts von seiner gleichermaßen faszinierenden wie verstörenden Kraft verloren hat.

Musikalische Leitung: Ulf Schirmer
Inszenierung: Aron Stiehl
Bühne, Kostüm: Rosalie
Künstlerischer Mitarbeiter: Rosalie Thomas Jürgens
Dramaturgie: Elisabeth Kühne
Oper

Elektra

Richard Strauss

Tragödie in einem Aufzug | Text von Hugo von Hofmannsthal nach Sophokles | Koproduktion mit Det Kongelige Teater, Kopenhagen

Den Kindern Elektra und Orest ist die Rache am Tod des Vaters Agammemnon aufgegeben. Agammemnon wurde nach seiner Heimkehr von seiner Frau Klytämnestra im Bad erschlagen, weil sie ihm die Opferung der Tochter Iphigenie nicht verzeihen konnte. In diesen Zeiten des Krieges und der Menschenopfer zeugen Verrat und Verwandtenmord immer neue Blutrache.

Richard Strauss’ »Elektra« ist großes antikes Mythen­drama und Familientragödie in einem. Die Musik mit einem bis zu diesem Zeitpunkt einzigartigen Orchester­apparat entwickelt durch ihre berauschende Expressivität eine überwältigende Sogkraft.

Musikalische Leitung: Ulf Schirmer
Inszenierung: Peter Konwitschny
Bühne, Kostüme: Hans-Joachim Schlieker
Lichtdesign: Manfred Voss
Choreinstudierung: Thomas Eitler-de Lint
Oper

Don Carlo

Giuseppe Verdi

Dramma lirico in vier Akten

Der spanische Infant Don Carlo steht am Rande der Verzweiflung: Er liebt die französische ­Königstochter Elisabeth von Valois, die aus politischen Gründen ­jedoch seinen Vater König Philipp II. heiraten musste – aus der versprochenen Braut wird unversehens ­Carlos Stiefmutter. Halt findet er in den humanistischen Ideen seines Jugendfreundes Marquis von Posa, der Carlo für den Freiheitskampf des von Spanien ­unterdrückten Flanderns gewinnt. Als der Thron­folger öffent­lich gegen die rigorose Machtpolitik seines ­Vaters rebelliert, kommt es zum Eklat. Vergebens opfert sich Posa für Carlo: Der König überantwortet seinen Sohn dem eigentlichen Machthaber im Land, der Heiligen Inquisition.

In seiner wohl düstersten Oper entwirft Verdi nach Schillers gleichnamigem Drama eine klaustropho­bische Welt, in der Liebe und Gefühl vor dem Hinter­grund eines kompromisslosen Machtsystems und ­fanatischer Religiosität zum Scheitern verurteilt sind. Keine andere Oper hat Verdi so häufig redigiert wie »Don Carlo«, insgesamt erstellte er nicht weniger als sieben Versionen. In Leipzig erklingt die vieraktige Mailänder Fassung, in der Verdi die Protagonisten mit unerreichter psychologischer Sensibilität gestaltet. Regisseur Jakob Peters-Messer zeichnet in seiner Insze­nierung ein kafkaeskes Labyrinth der Zwänge, das ­unweigerlich in die Katastrophe führt – Freiheit heißt letztlich nur der Tod.

Dirigent: Felix Bender
Inszenierung: Jakob Peters-Messer
Bühne: Markus Meyer
Kostüme: Sven Bindseil
Choreinstudierung: Thomas Eitler-de Lint

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Ballett

Beethoven / Ravel

Siebente Symphonie / Tu Tu / Geschöpfe

3-teiliger Ballettabend von Uwe Scholz, Stanton Welch AM und Mario Schröder | Musik von Ludwig van Beethoven, Maurice Ravel u. a.

Leipzig feiert das 25. Jubiläum seiner Städtepartner­schaft mit Houston – das Leipziger Ballett feiert mit! Daher treffen in diesem Ballettabend prägende ­choreografische Handschriften der beiden Städte ­aufeinander. Uwe Scholz, der lange als Leipziger Ballett­direktor wirkte, kreierte 1991 das Stück »­Siebente ­Symphonie«. Anders als bei seinen Vorgänger­sinfonien hielt Beethoven sich bei der siebten an keiner außer­musikalischen Idee fest, sondern schuf »Musik pur«. Diese Idee griff Scholz auf und gab sich ganz der ­musikalischen Poesie hin, ohne je der Versuchung zu erliegen, eine Handlung erzählen zu wollen. Bühne und Kostüme basieren auf dem farbenfrohen abstrakten Gemälde »Beta Kappa« von Morris Louis.

Dem steht das Ballettstück »Tu Tu« von Stanton Welch, dem Künstlerischen Direktor des Houston Ballets, ­gegenüber. Zu Ravels Klavierkonzert G-Dur, in dem der Komponist Jazz- und Blues-Elemente aufgreift, tummeln sich die Tänzer in knallbunten ­Tutus in einer humorvollen und sinnlichen Choreografie auf der Bühne. Welch greift auf das klassische Schrittrepertoire zurück, versieht dieses jedoch durch gekonnte Überstilisierung mit einem kleinen Augenzwinkern.

Abgerundet wird der Abend durch eine Urauf­führung von Ballettdirektor und Chefchoreograf Mario Schröder.

Dirigent: Moritz Gnann
Choreografie, Bühne, Kostüme: Uwe Scholz
Choreografie: Stanton Welch
Choreografie: Mario Schröder
Kostüme: Holly Hynes
Bühne, Kostüm: Paul Zoller
Oper

Nabucco

Giuseppe Verdi

Oper in vier Teilen | Text von Temistocle Solera

Mit »Nabucco« gelang Verdi 1842 der Durchbruch als Opernkomponist. Große Gefühle wie Liebe, Eifersucht, Hass und Wahnsinn hat er in diesem Werk mit beeindruckender Genauigkeit und mitreißender musikalischer Kraft gestaltet. Die Einnahme Jerusalems durch den Babylonierkönig Nebukadnezar (Nabucco) setzt eine Kette sich überstürzender Ereignisse in Gang. Der Hohepriester Zaccharia ermutigt das Volk der Hebräer, weiter auf Rettung zu hoffen, da er Nabuccos Tochter und Thronerbin Fenena als Geisel gefangen hält. Fenena aber liebt den Hebräer Ismaele. Auch Abigaille, die andere Tochter Nabuccos, ist in Ismaele verliebt und erhebt Anspruch auf den Thron. Als sie erfährt, dass sie in Wahrheit die Tochter einer Sklavin ist, entreißt sie dem verwirrten Nabucco die Krone und erhebt sich zur Herrscherin der Babylonier. Fenena und die gefangenen Hebrärer will sie töten lassen. In äußerster Not fleht Nabucco den Gott der Hebräer um Hilfe an …

Der Chor »Va, pensiero, sull’ali dorate«, eine der populärsten Musiknummern der Operngeschichte, steht für die Befreiung eines unterdrückten Volkes und ist bis heute so etwas wie die zweite Nationalhymne der Italiener. Er ist nur einer von vielen emotionalen Höhepunkten der Oper. Die höchst dramatische Geschichte wird Dietrich W. Hilsdorf inszenieren, der damit zum vierten Mal an der Oper Leipzig arbeitet.

Dirigent: Marius Stieghorst
Inszenierung: Dietrich W. Hilsdorf
Bühne: Dieter Richter
Kostüme: Renate Schmitzer
Einstudierung Chor: Thomas Eitler-de Lint

In Originalsprache. Mit deutschen Übertiteln
Kinderprogramm

Schneewittchen

Marius Felix Lange

Kinderoper nach dem Märchen der Brüder Grimm
Für Kinder ab 6 Jahren

Die eitle Königin Clothilde ist vollkommen eingenommen von ihrem eigenen Spiegelbild. ­Ständig muss ihr Zauberspiegel ihr versichern, dass ihre ­Schönheit alles übertrifft. Auf keinen Fall darf es im Land eine ­schönere Frau geben als sie – koste es, was es wolle! Doch eines Tages erblickt der Spiegel ihre Stief­tochter, Schneewittchen, und stellt fest: Die ­Schönheit des jungen gutherzigen Mädchens übertrifft die der ­Königin um ein Vielfaches. Um die Konkurrentin aus dem Weg zu schaffen, setzt die Stiefmutter Himmel und Hölle in Bewegung. Gewarnt von dem Jäger, der sie im Auftrag der Königin erschießen soll, flieht Schneewittchen hinter die sieben Berge zu den sieben Zwergen, die sie freundlich aufnehmen. Doch ist sie dort sicher vor den Intrigen der bösen Königin?

Marius Felix Lange erzählt in seiner Kinderoper von 2011 die bekannte Geschichte um Neid und Schönheits­wahn auf eine frische, zeitgemäße Art. Er greift dabei auf humorvolle Weise aktuelle ­Themen auf, die er in eine kindgerechte Musik verpackt. Dass die Oper trotz aller Eingängigkeit mit reichlich Raffinesse und Anspruch aufwartet, dürfte auch die ­Ohren Erwachsener ­erfreuen. Ein kurzweiliges Opern­erlebnis für die ganze Familie!

Musikalische Leitung: Giedrė Slekytė
Inszenierung: Patrick Rohbeck
Bühne, Kostüme: Alexander J. Mudlagk
Dramaturgie: Nele Winter
Aufführung

La Traviata

Giuseppe Verdi

Oper in drei Akten | Libretto von Francesco Maria Piave
nach dem Roman „Die Kameliendame” von Alexandre Dumas

„La Traviata” bildet den Abschluss jener meisterhaften Operntrias, die Verdi in den Jahren 1850-52 schrieb. Wieder hatte er sich von einer Außenseiterfigur inspirieren lassen: Nach dem Narren in „Rigoletto” und der Zigeunerin Azucena im „Trovatore” steht mit der Kurtisane Violetta Valéry eine Gestalt im Zentrum der Oper, deren Charisma das ihrer Vorgänger(innen) noch übertrifft. Die Pariser Halbwelt ist der Ort dieser Geschichte um die ebenso unbedingte wie hoffnungslose Liebe zwischen Alfred Germont und der todkranken Violetta, einer Liebe, die nicht nur von Beginn an mit dem Tod, sondern auch noch mit den Normen bürgerlicher Moral und Familienehre konfrontiert ist.
Doch erst durch Verdis Musik kommen innerhalb der Handlung die großen Themen Liebe, Tod und Moral differenziert zur Geltung. Verdi hat weniger den morbiden Reiz der heiligen Hure, die Leidenschaft des jungen bürgerlichen Liebhabers, die Zwielichtigkeit des Milieus und die Moralität des Vaters komponiert als die Wechselwirkung all dieser Momente. So geht es in seiner populärsten Oper um mehr als um den Leidensweg einer Außenseiterin: Labile psychische Innenwelten und gesellschaftliche Verhältnisse werden auf drastische Weise miteinander konfrontiert.

Dirigent: Enrico Calesso
Inszenierung: Andreas Homoki
Bühne: Frank Philipp Schlößmann
Kostüme: Gabriele Jaenecke
Choreinstudierung: Thomas Eitler-de Lint

In Originalsprache. Mit deutschen Übertiteln
Oper

Die Zauberflöte

Wolfgang Amadeus Mozart

Große Oper in zwei Aufzügen | Text von Emanuel Schikaneder

Die geniale Mischung aus tragischer Oper, rätselhaftem Zauberspiel und lustigem Volkstheater scheint jegliche Gattungsgrenzen zu sprengen. Mozarts letztes Bühnenwerk ist weisheitsvolle Märchenoper und Welttheater zugleich – an der Schnittstelle von historischen und gesellschaftlichen Umbrüchen. 1791, das Jahr der Uraufführung der »Zauberflöte«, steht schon am Beginn des Übergangs von der Aufklärung in die Romantik. Die Erfahrungen aus der Französischen Revolution spiegeln sich in dieser Oper ebenso wider wie das erwachende künstlerische Interesse an den Nacht- und Schattenseiten der menschlichen Seele, an Verdrängtem, Irrationalem. Wie zwei Seiten einer Medaille stehen sich die Machtsphären von Königin der Nacht und Sarastro gegenüber, welcher Pamina, die Tochter der Königin, entführte, um sie im Sinne seiner Lehren zu erziehen. Mit dem Auftrag, die geliebte Tochter zu befreien, schickt die Königin den Prinzen Tamino in Sarastros Reich, mit ihm den naiven Vogelfänger Papageno. Zauberflöte und Glockenspiel sollen helfen Gefahren zu bannen.

Musikalische Leitung: Christoph Gedschold
Inszenierung: Ralf Nürnberger
Bühne: Yadegar Asisi
Kostüme: Claudia Rühle
Choreinstudierung: Alessandro Zuppardo
Chor der Oper Leipzig
Gewandhausorchester
Ballett

Ballett: Magnificat

von Mario Schröder

Musik von Johann Sebastian Bach u.a. | Libretto von Thilo Reinhardt

Mit Johann Sebastian Bachs »Magnificat« steht nach der »Johannes-Passion« erneut ein großes Chorwerk des Thomaskantors auf dem Spielplan des Leipziger Balletts. Bach vertonte diesen biblischen Lobgesang der Maria 1723 als erste umfangreiche Komposition für Leipzig und schuf damit ein Werk voll revolutionärer Kraft: Immerhin preist Maria darin jenen Gott, der die Armen und Hungernden aufrichtet, die Reichen und Herrschenden aber entmachtet – »ein hartes, starkes, unerbittliches Lied von stürzenden Thronen und gedemütigten Herren dieser Welt, von Gottes Gewalt und des Menschen Ohnmacht«, wie schon Dietrich Bonhoeffer einst so treffend befand. Zugleich spricht aus dem »Magnificat« aber auch die unumstößliche Hoffnung auf Menschlichkeit und eine gerechtere Welt. Für diese Botschaft bot Bach das gesamte Farbspektrum seiner Musik auf: vom lauten Jubelsang bis hin zum innig-meditativen Gebet.

In seiner choreografischen Uraufführung führt Ballettdirektor und Chefchoreograf Mario Schröder nicht nur seine Auseinandersetzung mit der Bachschen Musik fort, sondern setzt sich zugleich mit dessen künstlerischen Erbe auseinander – denn wie kaum ein anderer inspirierte Bach mit seinem Schaffen die nachfolgenden Generationen bis heute. So bricht Schröder Bachs »Magnificat« in seiner Neuinterpretation ganz bewusst auf und spannt auch musikalisch einen Bogen hinein in die Moderne.

Dirigent: Christoph Gedschold
Choreografie: Mario Schröder
Bühne, Kostüm: Paul Zoller
Choreinstudierung: Thomas Eitler-de Lint
Ballett

Schwanensee

Peter I. Tschaikowski

Wie kein anderes Werk gilt »Schwanensee« heute als Inbegriff der europäischen Tanztradition. ­Dabei erhielt das Ballett bei seiner Uraufführung 1877 zunächst nur wenig Beifall und sollte erst 18 Jahre ­später in der Choreografie von Marius Petipa und Lew Iwanow seine beispiellose Erfolgsgeschichte antreten. Es ist die unsterbliche Geschichte rund um die Schwanen­prinzessin Odette, weibliches Urbild ätherischer Zartheit und Verletzlichkeit, ihrer schwarzen Gegenspielerin Odile, Inkarnation von Sinnlichkeit und Verführung, und der Liebe eines Mannes, der von beiden Welten in Bann gezogen wird. Odette kann nur durch die wahre Liebe vom Fluch ihrer Schwa­nen­­gestalt erlöst werden.

Für seine Interpretation des Schwanenmythos macht Mario Schröder Tschaikowskis Meisterwerk in seiner Zeitlosigkeit erlebbar und thematisiert die Sehnsucht nach Liebe und Wahrhaftigkeit ebenso wie die Ver­suchungen von Begierde und Rausch.

Dirigent: Giedrė Šlekytė
Choreografie: Mario Schröder
Bühne: Paul Zoller
Kostüme: Aleksandar Noshpal
Oper

Der Freischütz

Carl Maria von Weber

Romantische Oper in drei Aufzügen | Text von Johann Friedrich Kind

»Das Ganze schließt freudig« – so endet Webers Bericht über seine neue Oper »Der Freischütz« an seine Braut Caroline Brandt vom März 1817. Doch vor dem vermeintlich glücklichen Ausgang der unheimlichen Geschichte über Versagensängste, gesellschaftliche Zwänge und individuelle Glücksansprüche tun sich Abgründe auf und die Macht des Bösen scheint zu triumphieren. Da ist der Jägerbursche Max, von dessen traditionellem Probeschuss seine ganze bürgerliche Existenz und sein Liebesglück abhängen und der den alleinigen Ausweg im Pakt mit dem Teufel sieht. Diesen Pakt hat Kaspar längst geschlossen, desillusioniert und gezeichnet von Lebenserfahrungen, die einen jungen Menschen überfordern. Und auch die Max versprochene Agathe muss ebenso wie ihr Bräutigam mit der bangen Frage leben: »Verfiel ich in des Zufalls Hand?« Daher versucht auch sie verzweifelt, sich nicht völlig den Irrungen und Wirrungen des Schicksals ausgeliefert zu sehen. Wie bei allen Figuren des Stückes speisen sich auch ihre Ängste aus der Annahme, dass ihr Gott einen wahrhaftigen Gegenspieler hat. Weber hat diese religiös-dämonische Welt, in der alles Tun und Handeln sich scheinbar in einer Verstrickung finsterer Mächte vollzieht, auf einzigartige Weise musikalisch gezeichnet.

»Ins Schwarze getroffen« jubelte Carl Maria von Weber nach der Uraufführung 1821 im Berliner Theater am Gendarmenmarkt. Mit dem »Freischütz« begann der Siegeszug der deutschen romantischen Oper. Denn wie in keinem anderen Werk der Zeit artikulieren sich die Ängste und Sehnsüchte einer ganzen Generation. Für Weber hatte der Aufschrei des Max »Mich umgarnen finstere Mächte« ausschlaggebende Bedeutung sowohl für die Atmosphäre des vielschichtigen Geschehens, als auch für den Klangcharakter der Musik, die schnell höchste Popularität erlangte. Regisseur Christian von Götz und sein Bühnenbildner Dieter Richter gehen mit ihrer Konzeption weit über eine rein psychologische Deutung der Geschichte hinaus und zeigen ein Spiel über Aberglauben und die Ängste der Figuren in einer Welt, in der der Glauben an Gott und Teufel ihr gesamtes Denken und Handeln bestimmt.

Dirigent: Matthias Foremny
Inszenierung: Christian von Götz
Choreografische Assistenz: Verena Hierholzer
Bühne: Dieter Richter
Kostüme: Jessica Karge
Choreinstudierung: Alexander Stessin
Dramaturgie: Heidi Zippel
Oper

Das Rheingold

Richard Wagner

Vorabend zum Bühnenfestspiel »Der Ring des Nibelungen« | Text vom Komponisten

Als Vorabend zu Richard Wagners monumentalem Weltdeutungsmythos exponiert das »Rheingold« die zentralen Themen dieser Tetralogie. »Nur wer der Liebe Macht entsagt«, der vermag das Gold des Rheines zum Ring zu schmieden, der die Weltherrschaft verleiht. Liebe und Macht schließen sich aus, so die Erkenntnis, die am Anfang dieses Zyklus’ steht. Es ist das tiefe Es in den Streichern, das uns die Idee eines natürlichen Urzustands musikalisch sinnfällig macht. Doch mit Alberichs Raub des Rheingolds, Wotans größenwahnsinniger Idee eines Repräsentationsbaus als Symbol längst verlorener Autorität der Götter, der Überlistung Alberichs durch Loge und Wotan, Alberichs Fluch, schließlich Fafners Brudermord an Fasolt entspinnt sich eine Kette von Verstrickungen, die auch durch die Warnungen der weisen Erda nicht gestoppt werden können.

Zum Wagner-Jubiläum 2013 startet die Oper Leipzig ihren neuen szenischen »Ring des Nibelungen« mit dem Gewandhausorchester unter der Leitung von Intendant und Generalmusikdirektor Prof. Ulf Schirmer. Das »Rheingold« ist nicht nur der kürzeste, sondern vielleicht auch der komödiantischste Teil des gesamten »Rings«. Götter sind eben auch nur Menschen ...

Dirigent: Ulf Schirmer
Inszenierung: Rosamund Gilmore
Bühne: Carl Friedrich Oberle
Kostüme: Nicola Reichert
Oper

Die Walküre

Richard Wagner

Erster Tag des Bühnenfestspiels „Der Ring des Nibelungen“
Text vom Komponisten

Tochter Brünnhilde widersetzt sich dem Willen ihres Vaters Wotan, als dieser auf Geheiß seiner Frau Fricka, der Hüterin der Ehe, die Tötung seines Sohnes, des Wälsungen Siegmund, anordnet. Dieser wurde von Wotan in die Welt gesetzt, um als freier Held den Göttern den Ring der Weltherrschaft zurückzuerobern. Auf seiner Mission trifft er auf seine Zwillingsschwester Sieglinde und verliebt sich in sie. Als Siegmund im Kampf fällt, flüchtet Brünnhilde mit der schwangeren Sieglinde nach Walhall, wo sie von Wotan gestellt und zur Strafe auf einem von Feuer umgebenen Felsen in ewigen Schlaf versetzt wird.
Richard Wagners »Walküre« ist ein Drama für sich. Sicherlich ist das einer der Gründe, warum der zweite Teil der Tetralogie »Der Ring des Nibelungen« oft als singuläres Stück auf den Spielplänen der Opernhäuser erscheint. Zugleich ist es derjenige Teil, der durch seine klare musikalische Dramaturgie besticht sowie durch Höhepunkte wie die »Winterstürmen« Siegmunds, die Todesverkündigung Brünnhildes, den Walkürenritt oder Wotans Abschied. Darüber hinaus ist die Geschichte mit ihren zahlreichen inzestuösen Verwicklungen schlichtweg ein packendes Familiendrama.

Dirigent: Ulf Schirmer
Inszenierung: Rosamund Gilmore
Bühne: Carl Friedrich Oberle
Kostüme: Nicola Reichert
Dramaturgie: Christian Geltinger
Oper

Siegfried

Richard Wagner

»Der junge Siegfried«, so der ursprüngliche Titel von Wagners Libretto, erzählt die Geschichte des Sohnes von Siegmund und Sieglinde, des Wälsungenpaares. Nachdem sein Vater durch Hunding getötet wurde und seine Mutter bei seiner Geburt verstarb, lebt er bei seinem bösen Ziehvater Mime. »Siegfried« ist die Geschichte eines Pubertierenden, der aufbegehrt gegen einen Vater, der nicht sein eigener ist, und gegen dessen Plan, mit Siegfrieds Hilfe an den Nibe­lungenhort zu gelangen, den der Riesenwurm Fafner in seiner Gewalt hält. Doch nur der, der das Fürchten nicht gelernt hat, vermag Fafner zu besiegen. Furchtlos schmiedet Siegfried sein Schwert, tötet Fafner und nimmt Ring und Tarnkappe an sich.

Der Sieg über Fafner wird für Siegfried zu einem Akt der Initiation, des Erwachsenwerdens. Er lernt die Stimmen der Vögel zu deuten und tötet seinen Ziehvater Mime, als dieser ihn vergiften will. Schließlich bricht er auch die Macht seines als Wanderer durch die Welt ziehenden Großvaters Wotan, zerstört mit seinem Schwert dessen Speer und verschafft sich dadurch Zugang zum Brünnhildenfelsen. Die Liebe zu Brünnhilde lässt ihn seine eigentliche Mission vergessen.

Der dritte Teil von Richard Wagners Tetralogie, oft auch das Scherzo genannt, ist eine Mischung aus Märchen und Komödie. Zugleich lässt Wagner die Urkräfte der Natur musikalisch lebendig werden, die im »Rheingold« eine so entscheidende Rolle spielen und die für Regisseurin Rosamund Gilmore ein verbindendes Thema des kompletten Zyklus darstellen. Am Pult des Gewandhausorchesters steht Intendant und Generalmusikdirektor Ulf Schirmer.

Dirigent: Ulf Schirmer
Inszenierung: Rosamund Gilmore
Bühne: Carl Friedrich Oberle
Kostüme: Nicola Reichert
Dramaturgie: Christian Geltinger
Oper

Götterdämmerung

Richard Wagner

Dritter Tag des Bühnenfestspiels »Der Ring des Nibelungen« | Text vom Komponisten

»Ihrem Ende eilen sie zu, die so stark im Bestehen sich wähnen«, so die schicksalhafte Prophezeiung Loges am Ende des »Rheingold«. Dass sich Wotan mit dem Bau von Walhall auf fatale Art und Weise verschuldet hat, wird ihm bereits in der »Walküre« klar, wo er sich vor seiner Tochter Brünnhilde das Scheitern seines Planes selbst eingesteht und nur noch das »Ende« herbeisehnt. Immer wieder schlägt der Fluch des Nibelungen Alberich zu und fordert seine Opfer. Man muss sich entscheiden: Macht oder Liebe. Eine letzte Hoffnung bleibt: Siegfried, der neue Held. Doch der naive Naturbursche wird Opfer der eiskalten Intrigen einer durch und durch degenerierten Gesellschaft, in der Werte wie Liebe und Freundschaft, Wahrheit und Treue mit Füßen getreten werden. So bleibt zum Schluss nur noch der totale Zusammenbruch des Systems als Ausweg für einen Neuanfang.
Wagners »Götterdämmerung« beschreibt den Übergang von der Natur zur Kultur, von der Götterwelt zur Menschenwelt, vom Mythos zur Zivilisation, bis sich nach dem großen Weltenbrand schließlich die Natur wieder ihr Recht verschafft. Immer stärker verdichten sich im letzten Teil der Tetralogie die musikalischen Motive, bis in Brünnhildes großem Abgesang Wagner noch einmal die ganze Welt des »Rings« vor uns Revue passieren lässt. Die »Götterdämmerung« ist ein packender Psychothriller über Liebe, Macht und Verrat und ein Kraftakt für Sänger, Chor und Orchester. Am Pult des Gewandhausorchesters steht Intendant und gmd Ulf Schirmer.

Dirigent: Ulf Schirmer
Inszenierung: Rosamund Gilmore
Bühne: Carl Friedrich Oberle
Kostüme: Nicola Reichert
Choreinstudierung: Alessandro Zuppardo
Dramaturgie: Christian Geltinger

In deutscher Sprache. Mit Übertiteln
Aufführungen Lofft Leipzig Leipzig, Spinnereistr. 7
Aufführungen / Musical Musikalische Komödie Leipzig Leipzig, Dreilindenstraße 30
Aufführungen / Kabarett Kabarett academixer Leipzig Leipzig, Kupfergasse 2
Aufführungen / Varieté Krystallpalast Varieté Leipzig Leipzig, Magazingasse 4
Aufführungen / Theater Schauspiel Leipzig Leipzig, Bosestraße 1
Aufführungen / Tanz Gregor Seyffert Compagnie Dessau Dessau, Friedensplatz 1a
Aufführungen / Theater Anhaltisches Theater Dessau Dessau, Friedensplatz 1a
Aufführungen / Kabarett Kabarett Leipziger Pfeffermühle Leipzig, Katharinenstr. 17 / Kretschmann´s Hof
Aufführungen / Theater Theater der Landeshauptstadt Magdeburg Magdeburg, Universitätsplatz 9
Aufführungen / Theater Theater Zeitz Zeitz, August-Bebel-Straße 2
Aufführungen / Theater Thalia Theater Halle Kleines Thalia Theater Halle, Thaliapassage
Aufführungen / Theater Thalia Theater Halle Großes Thalia Theater Halle, Kardinal-Albrecht-Str. 6
Aufführungen / Oper Opernhaus Halle Halle, Universitäsring 24
Aufführungen / Theater Carl-Maria-von-Weber-Theater Bernburg, Schloßstr. 22
Aufführungen / Theater Freiekammerspiele Schauspiel Magdeburg Magdeburg, Lothar-Kreyssig-Str. 1
Aufführungen / Tanz Leipziger Tanztheater Leipzig, Johannes-R.-Becher-Straße 22
Aufführungen / Cabaret CircusVarieté Halle Halle, Große Steinstr. 30
Aufführungen / Konzert Mediencampus Villa Ida Medienstiftung der Sparkasse Leipzig Leipzig, Poetenweg 28
Aufführungen / Aufführung Kulturhaus Weißenfels Weißenfels, Merseburger Str. 14
Aufführungen / Theater Theater der Jungen Welt Leipzig, Spinnereistr. 7

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