Skala

Spielzeit 2010/11

The Invisible Empire

Uraufführung: Anfang September 2010

Im Reich der weißen Sichtbarkeit. Eine bespielte theatrale Skulptur auf dem Gelände des Weißen Hauses. Ein Kooperationsprojekt von weißen Theatermachern des institutet (Malmö), von irmar (Dijon) und der skala (Leipzig).
Sie sind nie für Ihre guten Deutschkenntnisse gelobt worden? Dann sind Sie mit großer Wahrscheinlichkeit weiß. Ein deutscher weißer Mann kommt selten in die Verlegenheit, über sein Weißsein nachzudenken. Um jene unsichtbaren Privilegien und Strukturen des Weißseins innerhalb der deutschen Konsensgesellschaft sichtbar zu machen und einen subversiven zoologischen
Blick auf unsere Kultur (von Weißen für Weiße) zu erlauben, errichten wir auf dem Gelände des Weißen Hauses für drei Wochen ein Reich der weißen Sichtbarkeit:
eine permanent bespielte Skulptur, in der Akteure und Zuschauer sich in einer Gemeinschaft der gegenseitigen Selbst-Beobachtung studieren können.

Künstlerischer Leiter: Johannes Schmit

Deutschland tanzt nicht

Mirko Borscht

Premiere: Mitte September 2010

Wie kommt man Wesen und Unwesen seines Landes näher? Wie greift man den Geist eines Landes, das auf eine so zerklüftete Geschichte schaut und doch als Land der Dichter und Denker galt und vielleicht noch gilt? Gedanke wird Schrift und Schrift wieder gesprochenes Wort, wird Theater. Ein weißer Raum, drei Frauen in Weiß, eine Eiche, der Baum der Bäume. Eine Anordung,
die beschreibbar wird, füllbar mit Fragmenten, Parolen und Texten zwischen Minderwert und Größenwahn, Dichter, Denker, Degeneration, alle gegen alle, Deutsch gegen Deutsch.

Inszenierung: Mirko Borscht

Centraltheater & Skala | Schauspiel Leipzig

Skala

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