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Mitteldeutscher Rundfunkt - MDR Klassik

31. MDR-Musiksommer 2022
Vom 18. Juni bis zum 3. September 2022


Mit Klassik, Jazz und Crossover präsentiert sich der 31. MDR-Musiksommer 2022 in Mitteldeutschland. Vom 18. Juni bis zum 3. September sind insgesamt 50 Konzerte internationaler sowie heimischer Künstlerinnen und Künstler zu erleben, darunter Valer Sabadus, das Trio Mediaeval und German Brass. Fulminant eröffnet das Musikfestival am 18. Juni mit drei Konzerten in Merseburg, je eines gestaltet von MDR-Sinfonieorchester, MDR-Rundfunkchor und MDR-Kinderchor.

Kontakt

Mitteldeutscher Rundfunkt - MDR Klassik
Augustusplatz 9a
D-04109 Leipzig

Telefon: +49 (0)345-300 5196
E-Mail: mdr-klassik@mdr.de

Bewertungschronik

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Bewertungen & Berichte Mitteldeutscher Rundfunkt - MDR Klassik

© MDR/Andreas Lander
Kinderkonzert

Eröffnungskonzert MDR-Kinderchor

Tierisch musikalisch - Familienkonzert mit dem MDR-Kinderchor zum Zuhören und Mitmachen

MDR-KINDERCHOR
Alexander Schmitt | Dirigent
Ekkehard Vogler | Moderation


Eröffnung XXL: An gleich drei Merseburger Spielstätten startet der Musiksommer 2022 mit je einem Konzert der verschiedenen MDR-Ensembles. Den Anfang machen der MDR-Kinderchor und sein Leiter Alexander Schmitt im idyllischen Schlossgarten – mit einem Familienkonzert zum Zuhören und Mitmachen. Musikalisch entführt es in die Welt der kleinen und großen Tiere, die haarsträubende Abenteuer erleben. Mit dabei: schnaufende Elefanten, die durch den Urwald stampfen, aber auch ein kleines Huhn, das um die Welt fliegt, von Afrika nach Tokio und danach zum Kaiser von China. Ob bei den lustigen Tiergeschichten auch auf der Mauer lauernde Wanzen, summende Bienen oder Affen, die durch den Wald rasen, vertreten sein werden, wird noch nicht verraten.

Open-Air-Konzert in Kooperation mit der Stadt Merseburg sowie im Rahmen des Schlossfestes

Tickets: 18 €

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© MDR/Andreas Lander
Konzert

Eröffnungskonzert MDR-Sinfonieorchester

MDR-SINFONIEORCHESTER
Dennis Russell Davies | Dirigent


Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 4 Es-Dur "Romantische" (1. Fassung 1874)

»Für Bruckner«, sagt Dennis Russell Davies, »braucht man Geduld. Aber wenn man diese Geduld aufbringt, sind die Schätze, die in dieser Musik versteckt sind, wirklich enorm.« Es gibt wenige Dirigenten, die wie er alle Bruckner-Sinfonien in sämtlichen vorhandenen Fassungen aufgeführt haben: »Ich hatte Gelegenheit, jedes Jahr in St. Florian zu dirigieren, wo Bruckner mehrere Jahre Organist war und bekanntlich auch begraben ist. Wenn man seine Sinfonien in dieser Akustik spielt, lernt man schnell, was Bruckner eigentlich gewollt hat.« Zur Eröffnung des MDR-Musiksommers widmet sich der Bruckner-Experte der »romantischen« Vierten Sinfonie: einem majestätischen Klangfresko samt »Waldesrauschen« und »Vogelgesang« (Bruckner), in dem es viele Schätze zu heben gibt.

Kooperation mit der Stadt Merseburg sowie im Rahmen des Schlossfestes

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Konzert

Eröffnungskonzert MDR-Rundfunkchor

MDR-RUNDFUNKCHOR
Philipp Ahmann | Dirigent


Michael Langemann: „Die Einsamkeit der Männer“ – „Mexikanische Sonette“ nach Texten von Wolf Wondratschek
Uraufführung
Hugo Wolf: Sechs geistliche Lieder
Franz Schubert: Der Entfernten „Wohl denk ich allenthalben“ D 331
Franz Schubert: Die Nacht D 358 "Du verstörst uns nicht"
Franz Schubert: Sehnsucht "Nur wer die Sehnsucht kennt" D 656
Franz Schubert: Grab und Mond D 893 "Silberblauer Mondenschein fällt herab"

Stille Nacht samt »Waldesrauschen« kontra irdisches »Getümmel«: Im dritten Konzert der Musiksommer-Eröffnung präsentieren der MDR-Rundfunkchor und Philipp Ahmann Hugo Wolfs »Sechs geistliche Lieder«, einen Zyklus auf Eichendorff-Gedichte, der zu den bedeutendsten Chorkompositionen der musikalischen Spätromantik zählt. Romantischer Geist durchweht auch die Chorlieder Franz Schuberts, dessen »Mignon«- Vertonung aus Goethes »Wilhelm Meister« von tiefer Melancholie und Italiensehnsucht kündet. Einen besonderen Höhepunkt bietet die Uraufführung von Michael Langemanns Chorfantasie »Die Einsamkeit der Männer – Mexikanische Sonette« nach dem gleichnamigen Gedichtzyklus von Wolf Wondratschek.

Kooperation mit der Stadt Merseburg sowie im Rahmen des Schlossfestes

Tickets: 24 | 18 €

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© Andreas H. Bitesnich
Konzert

Romantische

MDR-SINFONIEORCHESTER
Dennis Russell Davies | Dirigent


Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 4 Es-Dur "Romantische" (1. Fassung 1874)

Mit »Bildern aus alter Zeit« beschrieb Anton Bruckner die Musik seiner Vierten Sinfonie. Der Kopfsatz etwa, so der Komponist, beschreibe das Erwachen einer mittelalterlichen Stadt, den Zauber der Natur samt »Zizipe« der Kohlmeise und das »Glücksgefühl, solchen traulichen Naturstimmen im Walde lauschen zu können«. Zweifellos spiegelt Bruckners Vierte mit Glanz und Größe eine Naturmystik und Transzendenz, für deren Darstellung die Bilder Caspar David Friedrichs berühmt geworden sind. Dennis Russell Davis, langjähriger Leiter des Bruckner Orchesters Linz, präsentiert in Schneeberg seine Sicht der »Romantischen« – mit analytischem Blick und in packender Lesart, bei der Bruckner als Kontrapunktiker und genialer Klangbaumeister im Zentrum steht.

Tickets: 32 | 24 €

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Konzert

Wiener Klassik 1

MDR-SINFONIEORCHESTER
Philippe Tondre | Oboe
Corinna Niemeyer | Dirigentin


Herzogin Anna Amalia von Sachsen-Weimar-Eisenach: Ouvertüre und Entreacte zu „Erwin und Elmire“
Joseph Haydn: Konzert für Oboe und Orchester Hob. VIIg:C1
(Haydn zugeschrieben)
Wolfgang Amadeus Mozart: Adagio und Fuge c-Moll KV 546
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie g-Moll KV 550

Anna Amalia von Sachsen-Weimar-Eisenach, Begründerin des »Weimarer Musenhofs«, war Schriftstellerin, Komponistin und spielte mehrere Instrumente. Von Goethe vertonte sie das Schauspiel »Erwin und Elmire«, das parallel zum »Werther«-Briefroman entstand. Die Dirigentin Corinna Niemeyer, neue Künstlerische Leiterin des Orchestre de Chambre du Luxembourg, hat für ihr Musiksommer-Debüt Ouvertüre und Entre‘acte dieses wirkungsvollen Bühnenwerks aufs Programm gesetzt. Mit dem Haydn zugeschriebenen Oboenkonzert
ist anschließend der brillante Virtuose Philippe Tondre zu hören, den Yannick Nézet-Séguin jüngst als Solo-Oboisten zu »seinem« Orchester nach Philadelphia geholt hat. Sinfonischer Höhepunkt des Abends: die Sinfonie g-Moll KV 550, die zu den beliebtesten Mozart-Sinfonien zählt.

Tickets: 32 | 24 €

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© Wolfgang Lienbacher
Konzert

Benjamin Schmid

Benjamin Schmid & Diknu Schneeberger Trio:
Benjamin Schmid | Violine
Diknu Schneeberger | Gitarre
Julian Wohlmuth | Rhythmus-Gitarre
Martin Heinzle | Kontrabass


Die Künstler haben vom MDR-Musiksommer eine »Carte blanche« erhalten. Das Programm wird daher kurzfristig festgelegt und von den Mitwirkenden vorgestellt.

Beim Eröffnungskonzert der neuen »Carte blanche«-Reihe treffen Jazzgitarrist Diknu Schneeberger und Geiger Benjamin Schmid aufeinander – zwei Ausnahmemusiker, deren kongeniales Zusammenspiel an das legendäre Gespann Django Reinhardt und Stéphane Grappelli erinnert. Schneeberger sorgte bereits als 16-jähriger für Furore, als er den Hans-Koller-Jazzpreis gewann. Heute gilt er mit perfekter Technik und energiegeladener Improvisationslust als einer der besten Gypsy-Jazz-Gitarristen der Welt.Benjamin Schmid wiederum, der 1992 beim Carl-Flesch-Wettbewerb in London ausgezeichnet wurde, brilliert auf seiner Stradivari »ex Viotti« im klassischen Repertoire ebenso wie im Jazz. In der Rhythmusgruppe sorgen Julian Wohlmuth und Martin Heinzle für das nötige Klangfundament. Das Motto des Abends: Gypsy Swing meets Jazz!

In Kooperation mit der Wartburg-Stiftung Eisenach

Tickets: 45 | 35 €

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© Philippe Tondre
Konzert

Wiener Klassik 2

MDR-SINFONIEORCHESTER
Philippe Tondre | Oboe
Corinna Niemeyer | Dirigentin


Herzogin Anna Amalia von Sachsen-Weimar-Eisenach: Ouvertüre und Entreacte zu „Erwin und Elmire“
Joseph Haydn: Konzert für Oboe und Orchester Hob. VIIg:C1
(Haydn zugeschrieben)
Wolfgang Amadeus Mozart: Adagio und Fuge c-Moll KV 546
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie g-Moll KV 550

Anna Amalia von Sachsen-Weimar-Eisenach, Begründerin des »Weimarer Musenhofs«, war Schriftstellerin, Komponistin und spielte mehrere Instrumente. Von Goethe vertonte sie das Schauspiel »Erwin und Elmire«, das parallel zum Werther-Briefroman entstand. Die Dirigentin Corinna Niemeyer, neue Künstlerische Leiterin des Orchestre de Chambre du Luxembourg, hat für ihr Musiksommer-Debüt Ouvertüre und Entreacte dieses wirkungsvollen Bühnenwerks aufs Programm gesetzt. Mit dem Haydn zugeschriebenen Oboenkonzert ist anschließend der brillante Virtuose Philippe Tondre zu hören, den Yannick Nézet-Séguin jüngst als Solo-Oboisten zu »seinem« Orchester nach Philadelphia geholt hat. Sinfonischer Höhepunkt des Abends: die Sinfonie g-Moll KV 550, die zu den beliebtesten Mozart-Sinfonien zählt.

In Kooperation mit der Stadt Weißensee

Tickets: 32 | 24 €

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© Diknu Schneeberger
Konzert

Gypsy Swing & Jazz

Benjamin Schmid & Diknu Schneeberger Trio:
Benjamin Schmid | Violine
Diknu Schneeberger | Gitarre
Julian Wohlmuth | Rhythmus-Gitarre
Martin Heinzle | Kontrabass


Paris trifft Wien – Werke von Diknu Schneeberger in der Tradition des Sinti Jazz
sowie Melodien von Django Reinhardt, Stéphane Grappelli u. a.

Sein Vater, der bekannte Jazz-Bassist Joschi Schneeberger, machte mit seinem Sohn Diknu einen Deal: Wenn er fleißig Gitarre üben würde, dürfte er in seinem Quintett mitspielen. »Ich willigte ein, und er schenkte mir zu meinem 14. Geburtstag eine Gitarre. Sein Gitarrist Striglo Stöger gab mir Unterricht. Ab da ging dann alles sehr schnell …« Eine Untertreibung, denn Diknu Schneeberger, der inzwischen mit eigenem Trio unterwegs ist und die Virtuosität und rhythmische Präzision des Gypsy Jazz mit einem besonderen Gefühl für Melodik vereint, trieb seine Karriere in Lichtgeschwindigkeit voran. Stargast des Trios ist Benjamin Schmid, der dank seiner improvisatorischen Fähigkeiten als einziger Geiger in den Kategorien Klassik und Jazz mit dem Deutschen Schallplattenpreis ausgezeichnet wurde. Gypsy Jazz in neuer Dimension!

Tickets: 35 | 25 €

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Konzert

Wandel der Zeit

Knabenchor der Jenaer Philharmonie
Berit Walther | Leitung
Barry Jordan | Orgel


Werke von Heinrich Schütz, Johann Sebastian Bach, Max Reger, Knut Nystedt u. a.

»Knabenchöre«, sagt Berit Walther, »klingen anders als Erwachsenchöre. Wenn die Jungs kurz vor dem Stimmbruch sind, entsteht dieser Engelsglockenklang, als sei etwas hell Metallisches dazugemischt. Das ist es, was die Menschen so sehr bewegt.« Für die Chordirektorin des preisgekrönten Knabenchors der Jenaer Philharmonie ist es das wichtigste, das Publikum emotional zu erreichen: »Eine Träne ist mehr wert als hundert Dezibel Applaus!« Im Magdeburger Dom widmen sich die jungen Sänger aus der »Lichtstadt« einem anspruchsvollen Programm, das zu einer Reise durch mehr als 400 Jahre Musikgeschichte einlädt. Begleitet werden sie hierbei von Domorganist Barry Jordan, der die Klangvielfalt seines Instruments brillant auszuschöpfen weiß und als Orgelvirtuose international gefragt ist.

In Kooperation mit dem Heinrich Schütz Musikfest

Tickets: 28 | 22 €

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© MelEtLac
Konzert

Madrigal

Profeti della Quinta

Werke von Salomone Rossi, Girolamo Kapsperger und Elam Rotem

Sie sind mit allen Wassern frühbarocker Musizierpraxis gewaschen: die Originalklang-Formation Profeti della Quinta, die in Israel vom Bassisten und Cembalisten Elam Rotem gegründet wurde und mittlerweile in Basel ansässig ist. Vollendete Stimmkunst zeichnet das mit glasklarer Artikulation agierende Ensemble aus, dessen Sänger silbrig hell und schwerelos auch dichteste Klangnetze transparent gestalten. Auf dem Programm steht Musik Salomone Rossis, dessen Madrigale sich immer mehr neben denen Claudio Monteverdis behaupten können: raffiniert gearbeitete Stücke, deren Ausdruckspalette von Expressivität bis hin zu verspielter Unbeschwertheit reicht. Ebenfalls zu hören: Originelle Repertoire-Bereicherungen von Elam Rotem, die der historischen Musiksprache des italienischen Frühbarock verpflichtet sind.

Tickets: 32 | 24 €

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© Ingvil Skeie Ljones
Konzert

Nordische Wiegenlieder

Trio Mediaeval
Sebastian Küchler-Blessing | Orgel


Eine Sammlung von Melodien und Wiegenliedern,
alt wie die Zeit und neu wie das Morgen –
Werke aus der nordischen Tradition und von zeitgenössischen Komponisten

Trost (lat. Solacium) spendet das Singen von Wiegenliedern, Hymnen und Chorälen. Eine intime Einkehr im privaten Raum, die oft auf alten und nur mündlich überlieferten Traditionen beruht. Die drei virtuosen Sängerinnen des Trio Mediæval tauchen ein in dieses zeitlose Kontinuum von Ermunterung und Geborgenheit, wobei das 1997 in Oslo gegründete Alte-Musik-Ensemble gemeinsam mit dem preisgekrönten Essener Domorganist Sebastian Küchler-Blessing den Schwerpunkt auf die norwegische Tradition und auf wenig bekannte Musik aus der schwedischsprachigen Gemeinschaft in Estland legt, die dank Volksmusiksammlern wie Cyrillus Kreek und Olof Andersson überliefert ist. Hinzu kommen von lutherischen Chorälen abgeleitete Hymnen, die vielfach vom Trio selbst arrangiert wurden.

Tickets: 32 | 24 | 12 €

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© MDR/Andreas Lander
Konzert

Tierisch musikalisch

MDR-KINDERCHOR
Alexander Schmitt | Dirigent
Ekkehard Vogler | Moderation
Jonas Timm | Klavier
Michael Arnold | Saxophon
Lorenz Heigenhuber | Kontrabass
Hannes Malkowski | Schlagzeug


Lustige Tier- und Frühlingslieder

Musikalisch entführen der MDR-Kinderchor und sein Leiter Alexander Schmitt in die Welt der kleinen und großen Tiere, die haarsträubende Abenteuer erleben. Mit dabei: schnaufende Elefanten, die durch den Urwald stampfen, aber auch ein kleines Huhn, das um die Welt fliegt, von Afrika nach Tokio und danach zum Kaiser von China. Ob bei den lustigen Tiergeschichten auch auf der Mauer lauernde Wanzen, summende Bienen oder Affen, die durch den Wald rasen, vertreten sein werden, wird noch nicht verraten.

Tickets: 18 €

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© Marco Borggreve
Konzert

Jahreszeiten

MDR-SINFONIEORCHESTER
MDR-RUNDFUNKCHOR
Christina Landshamer | Sopran
Patrick Grahl | Tenor
Konstantin Wolff | Bass
Philipp Ahmann | Dirigent


Joseph Haydn: "Die Jahreszeiten" Oratorium Hob. XXI:3

Als Haydns »Jahreszeiten« im Großen Redoutensaal der Wiener Hofburg erstmals in einem öffentlichen Konzert erklangen, waren die rund 700 Zuhörer von ungläubigem »Staunen« und lautem »Enthusiasmus« hin- und hergerissen (G. A. Griesinger). Bis heute erfreut sich das Oratorium allergrößter Beliebtheit – allen voran die populäre Ohrwurm-Arie »Schon schreitet froh der Ackermann«, in der das bekannte Andante-Thema aus der Sinfonie »mit dem Paukenschlag« zitiert wird. In Marienberg übernimmt die Partie der brillante Bass-Bariton Konstantin Wolff, der regelmäßig an den bedeutendsten europäischen Opern- und Konzertbühnen gastiert. Weitere Solisten sind die exzellente Münchner Sopranistin Christina Landshamer und der Nachwuchstenor Patrick Grahl, ehemaliger Thomaner und Bachpreisträger des Jahres 2016.

Im Rahmen der Feier "500 Jahre Bergstadt Marienberg"

Tickets: 37 | 29 €

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Konzert

A cappella Session 1

Quintense
Ensemble Nobiles


Genreüberschreitende musikalische Begegnung
zwischen Gregorianik, Madrigal, Jazz-/Popsongs und Improvisation
mit Werken von Thomas Tallis, Orlando di Lasso, John Cage, John Lennon u. a.

Zwei A-cappella-Ensembles, viele Genres und Stile, ein Konzert: Die Leipziger Vocal Group Quintense, die in ihren mitreißenden Pop-Arrangements auch mühelos die Beats eines Drumcomputers zu imitieren weiß, trifft auf das ebenfalls in Leipzig beheimatete Ensemble Nobiles, dessen Repertoire von der spätmittelalterlichen Messe bis zur Moderne reicht. Das Programm? Eine musikalische Zeitreise vom gregorianischen Choral bis zum Popsong, wobei die Ensembles in spontaner Improvisation die einzelnen Stücke ineinanderfließen lassen. Im zweiten Teil des Abends steht der Gegensatz zwischen dem Renaissance-Madrigal und den Jazz- und Popklängen der Gegenwart im Fokus, den beide Ensembles voller Musizierfreude gegeneinander ausspielen.

Tickets: 28 | 20 €

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© Nadja Mahjoub
Konzert

Engelslieder

Voktett Hannover

Werke von Giovanni Gabrieli, Johann Sebastian Bach, Gustav Mahler, Hubert Parry, Edward Elgar u. a.

Frischer Wind aus der niedersächsischen Landeshauptstadt: Das mit vielen Preisen ausgezeichnete Voktett Hannover ist ein gemischtes, doppelchörig besetztes Vokalensemble, dessen Klang neben Wärme und Homogenität auch eine atemberaubende Transparenz auszeichnet. Die Stimmen der acht jungen Sängerinnen und Sänger sind perfekt austariert und im Timbre so aufeinander eingeschwungen, dass für Liebhaber brillanter Vokalmusik keine Wünsche offen bleiben (mit Gänsehaut-Garantie). Das breite Repertoire, mit dem die Nachwuchsformation unter dem Motto »Engelslieder« in Ilsenburg zu Gast ist, reicht von Renaissance bis Gegenwart: mit Werken von Giovanni Gabrieli, Johann Sebastian Bach, Hubert Parry, Edward Elgar, Gustav Mahler, Sergej Rachmaninow, Wolfgang Rihm und anderen.

Tickets: 35 | 25 €

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© Harald Hoffmann
Konzert

Schumann Quartett

Schumann Quartett

Die Künstlerinnen und Künstler haben vom MDR-Musiksommer eine »Carte blanche« erhalten. Das Programm wird daher kurzfristig festgelegt und von den Mitwirkenden vorgestellt.

Sie sind »zweifellos eine der allerbesten Formationen der jetzigen Quartettblüte« (Süddeutsche Zeitung) – mit atemberaubender Virtuosität, traumwandlerischer technischer Brillanz und spontaner Spielfreude. Bereits seit ihrer frühesten Kindheit musizieren die drei Brüder Mark, Erik und Ken Schumann gemeinsam - ab 2022 wird das Quartett von Bratschist Veit Hertenstein vervollständigt. Auf der Bühne verzichten die vier mit Feuer und ungebremster Energie auf alle Sicherheiten, denn gemeinsame Spontaneität treiben die »Schumanns« nämlich bis »zum Äußersten«, wie Ken Schumann, der mittlere der drei Brüder, sagt. »So wirklich entwickelt sich ein Werk nur live!« Ideale Voraussetzungen also für ein unvergessliches Carte-blanche-Konzert auf der Wartburg.

In Kooperation mit der Wartburg-Stiftung Eisenach

Tickets: 45 | 35 €

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© Kammerchor Josquin des Préz
Konzert

Meisterklang

Kammerchor Josquin des Préz
Ludwig Böhme | Dirigent
Ullrich Böhme | Orgel


Werke von Josquin des Préz, Heinrich Isaac, Michael Praetorius
sowie Olivier Messiaen, Zoltán Kodály u. a.

Der preisgekrönte Kammerchor Josquin des Préz, der u. a. den 10. Deutschen Chorwettbewerb für sich entscheiden konnte, zählt zu den führenden Vokalensembles der Musikstadt Leipzig. Mit seinem langjährigen Leiter Ludwig Böhme, einst Mitglied des Thomanerchors und heute gefragter Sänger, Dirigent, Arrangeur und Dozent, widmet sich die auch internationales Aufsehen erregende Formation dem Schaffen ihres Namensgebers Josquin des Préz, dem Musik aus Vergangenheit und Gegenwart an die Seite gestellt wird – u. a. Justin Lépanys Motette „Ave Nobilissima Creatura“, die als zeitgenössische Reflexion der Renaissancemeister eine Brücke in die Gegenwart schlägt. Für weitere Kontrapunkte sorgt der ehemalige Thomasorganist Ullrich Böhme – mit klingenden Gebeten von Olivier Messiaen, Jehan Alain und anderen.

Tickets: 32 | 24 €

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© Werner Kmetitsch
Konzert

Festival-Debüt 1

MDR-SINFONIEORCHESTER
Mohamed Hiber | Violine
Marie Jacquot | Dirigentin


Maurice Ravel: "Pavane pour une infante défunte"
Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Violine und Orchester A-Dur KV 219
Emilie Mayer: Sinfonie Nr. 1 c-Moll

Der Geiger Mohamed Hiber, erster Konzertmeister des West-Eastern Divan Orchestra, wurde von Daniel Barenboim »entdeckt« und als Stipendiat der Anne-Sophie Mutter Stiftung gefördert. Zeit für das Debüt des jungen Franzosen beim MDR-Musiksommer – im 2018 wiedereröffneten Volkshaus Meiningen, das mit seinem klassizistischen Ambiente einer der beliebtesten Veranstaltungsorte Südthüringens ist. Die Leitung übernimmt die junge französische Dirigentin Marie Jacquot, erste Kapellmeisterin an der Deutschen Oper am Rhein. Neben Ravels melancholischer Pavane für eine verstorbene Prinzessin hat sie ein gänzlich unbekanntes Werk im Gepäck: die erste Sinfonie der 1812 im mecklenburgischen Friedland geborenen Komponistin Emilie Mayer, der Carl Loewe ein »gottbegnadetes Talent« bescheinigte.

Tickets: 32 | 24 €

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© Quintense
Konzert

A cappella Session 2

Quintense
Ensemble Nobiles


Genreüberschreitende musikalische Begegnung zwischen Gregorianik, Madrigal, Jazz-/Popsongs und Improvisation mit Werken von Thomas Tallis, Orlando di Lasso, John Cage, John Lennon u a.

A-cappella-Pop meets Renaissance-Madrigal: Quintense präsentiert bekannte und weniger bekannte Jazz- und Popsongs in groovigen Arrangements inklusive Beatboxing. Das junge Leipziger Ensemble, das 2016 den A-Cappella-Award Ulm, den 1. Preis beim Wettbewerb vokal.total in Graz und den 1. Preis bei dem Vocal Music Festival im finnischen Tampere gewann, trifft auf das Ensemble Nobiles – ein ebenfalls brillantes Vokalquintett, das mit einem Repertoire vom gregorianischen Choral über die Romantik bis hin zur musikalischen Gegenwart keine musikalischen Berührungsängste kennt. Unter dem Motto »A cappella Fusion« laden beide Ensembles zur genreübergreifenden Klangreise quer durch alle Epochen und Stile: mit mittelalterlichen Gesängen, Madrigalen, Jazz- und Popsongs und fesselnder Improvisation.

Tickets: 32 | 24 €

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© A. Poupel
Konzert

Festival-Debüt 2

MDR-SINFONIEORCHESTER
Mohamed Hiber | Violine
Marie Jacquot | Dirigentin


Maurice Ravel: "Pavane pour une infante défunte"
Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Violine und Orchester A-Dur KV 219
Emilie Mayer: Sinfonie Nr. 1 c-Moll

Doppelpremiere: Die zum Konzerthaus umgebaute Liebfrauenkirche Wernigerode hat eine herausragende Raumakustik, die es selbst mit denen der berühmten Konzertkirchen in Arnstadt und Berlin aufnehmen kann. Eine neue Spielstätte für den MDR-Musiksommer, die mit bester Sicht von allen Plätzen ausgezeichnete Konzertbedingungen bietet! Im neuen Saal gibt der brillante französische Nachwuchsgeiger Mohamed Hiber sein Musiksommer-Debüt, Stipendiat der Anne-Sophie Mutter Stiftung und Mitglied in Anne-Sophie Mutters Solisten-Ensemble »Mutter’s Virtuosi«. Am Pult steht die junge Dirigentin Marie Jacquot, die die Erste Sinfonie Emilie Mayers vorstellt: romantische Musik einer 1812 im Herzogtum Mecklenburg-Strelitz geborenen Komponistin, deren Werke (trotz der damals typisch genderspezifischen Fehlurteile) in vielen europäischen Musikzentren erfolgreich aufgeführt wurden.

Tickets: 32 | 24 €

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© Schweizer Jugendchor
Konzert

Kein schöner Land in dieser Zeit

MDR-KINDERCHOR
Schweizer Jugendchor
Alexander Schmitt | Dirigent
Nicolas Fink | Dirigent


Kein schöner Land in dieser Zeit – ein schweizerisch-deutsches Sommerkonzert

Ein buntes Programm bietet das schweizerisch-deutsche Sommerkonzert, bei dem der einzige Kinderchor der ARD auf den vielfach ausgezeichneten Schweizer Jugendchor trifft. Unter der Leitung von Nicolas Fink und Alexander Schmitt unternehmen beide Chöre gemeinsam eine unterhaltsame vokale Reise durch die verschiedenen Regionen ihrer Herkunftsländer und warten dabei mit einigen musikalischen Überraschungen auf. Neben beliebten Volksliedern und bekannter Chorromantik widmen sich die jungen Sängerinnen und Sänger nämlich auch hierzulande weniger bekanntem Repertoire, bei dem es viel zu entdecken gibt: Musik von Schweizer Komponistinnen und Komponisten wie Frank Martin, Cyrill Schürch, Caroline Charrière und Julien-François Zbinden.

Tickets: 18 €

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© Peter Hirth
Konzert

Thomaner!

THOMANERCHOR Leipzig
Thomaskantor Andreas Reize | Dirigent


Ermani Aguiar: Salmo 150
Frank Martin: Messe für zwei vierstimmige Chöre a cappella
Orazio Vecchi: "Quem quaeris Magdalena" à 6
Fredrik Sixten: Alleluja
Felix Mendelssohn Bartholdy: Psalm 100 "Jauchzet dem Herrn, alle Welt" MWV B 45
Johann Hermann Schein: "Wie lieblich sind deine Wohnungen"
Heinrich Schütz: "Ich bin ein rechter Weinstock" SWV 389 aus: "Geistliche Chormusik" (Dresden, 1648)
Johann Sebastian Bach: "Singet dem Herrn ein neues Lied" BWV 225
Ola Gjeilo: Northern Lights "Pulchra es, amica mea"
Józef Świder: Cantus gloriosus (für vier- bis achtstimmigen Chor)
Paul Mealor: Locus iste
Eric Whitacre: Sleep

Ein Schweizer und ein Katholik – als Außenseiter ging Andreas Reize ins Rennen um den Posten des Thomaskantors. Doch bereits nach dem ersten Probedirigat war klar: Dieser Kirchenmusiker, der Orgel, Cembalo, Klavier, Chor- und Orchesterleitung studiert hat, bringt alles mit, was das traditionsreiche Amt verlangt. Bei seinem MDR-Musiksommer-Debüt widmen sich Reize und der wohl berühmteste Knabenchor der Welt einem anspruchsvollen Programm, das neben spannenden Neuentdeckungen (etwa von Orfeo Vecchi, der zu Lebzeiten in Mailand als bedeutender Komponist geistlicher Musik galt) auch bekannte »Ohrwürmer« der Chormusik enthält: Die populäre Bach-Motette »Singet dem Herrn« BWV 225 sowie Mendelssohns beliebte Psalmvertonung »Jauchzet dem Herrn, alle Welt«.

In Kooperation mit dem Heinrich Schütz Musikfest

Tickets: 40 | 30 €

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© MDR/Christiane Fritsch
Konzert

Chorlichter

Collegium Vocale Leipzig
Denny Wilke | Orgel
Michael Schönheit | Dirigent


Werke von Heinrich Schütz, Johann Sebastian Bach und Johannes Brahms

Heinrich Schütz, dessen »Geistliche Chormusik« von 1648 lange zum Standardrepertoire nahezu jedes protestantischen Kirchenchors gehörte, verstand sein Schaffen als lutherische Verkündigung des Evangeliums. Zu Lebzeiten war der »alte Meister« Vorreiter der Moderne, wobei er auch als politischer Komponist in Erscheinung trat – etwa beim Kurfürstentag 1627 in Mühlhausen im Gefolge Johann Georgs I. Ein besonderer historischer Ort, der auch im Lebensweg Johann Sebastian Bachs eine bedeutende Rolle spielte. In der Mühlhausener Divi-Blasii-Kirche widmet sich das Collegium Vocale Leipzig mit Domorganist und Dirigent Michael Schönheit ausgewählten Motetten aus der »Geistlichen Chormusik«. Gegenübergestellt werden sie Werken des erklärten Bach- und Schütz-Verehrers Johannes Brahms.

Kooperation mit dem Heinrich Schütz Musikfest

Tickets: 32 | 24 €

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© Óscar Vásquez
Konzert

Bach-Konzerte

Gli Incogniti
Amandine Beyer | Violine


Johann Sebastian Bach: Konzert für Oboe d´amore, Streicher und Basso continuo A-Dur BWV 1055
Johann Sebastian Bach: Konzert a-Moll für Violine, Streicher und Basso continuo BWV 1041
Johann Sebastian Bach: Brandenburgisches Konzert Nr. 4 G-Dur BWV 1049
Johann Sebastian Bach: Konzert für Oboe, Violine und Streicher d-Moll (Rekonstruiert nach dem Konzert für zwei Cembali BWV 1060)
Johann Sebastian Bach: Brandenburgisches Konzert Nr. 5 D-Dur BWV 1050 (für Flöte, Violine, Cembalo, Streicher und Basso continuo)

Ein Solistendiplom für Barockvioline, eine Diplomarbeit über Karlheinz Stockhausen und Miles Davis als Vorbild für die Kunst des Rubato: Die französische Geigerin Amandine Beyer passt in keine Schublade. Ihr Publikum begeistert sie mit erfrischend neuen Interpretationen und impulsivem Klang. Als studierte Musikwissenschaftlerin erforscht sie im Vorfeld ihrer Auftritte alte Spieltechniken und widmet sich unbekannten Bach-Konzerten und Rekonstruktionen, wie etwa dem Konzert für Oboe, Violine und Streicher d-Moll, das Bach später zum c-Moll-Konzert für zwei Cembali, Streicher und Basso continuo BWV 1060 umarbeitete: Eine leidenschaftliche Botschafterin Alter Musik, die 2006 ihr eigenes Barockorchester Gli Incogniti gründete, mit dem sie europaweit Erfolge feiert.

Tickets: 35 | 25 | 12 €

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© Astrid Ackermann
Konzert

Genius loci

MDR-SINFONIEORCHESTER
MDR-RUNDFUNKCHOR
Johanna Winkel | Sopran
Peter Dijkstra | Dirigent


Werke von Georg Anton Benda, Johann Sebastian Bach und Felix Mendelssohn Bartholdy

1750 wurde Georg Anton Benda zum Kapellmeister an den Hof in Gotha berufen, der sich dank Herzogin Louise Dorothea zum Brennpunkt der Aufklärung entwickelte. Hier schrieb der Komponist und Violinvirtuose, dessen 300. Geburtstag in diesem Jahr gefeiert wird, seine lyrisch ergreifende Sinfonia Nr. 11 F-Dur, die Barockexperte Peter Dijkstra aufs Programm gesetzt hat. Im Zentrum des Abends stehen mit dem MDR-Rundfunkchor und der preisgekrönten Sopranistin Johanna Winkel Motetten und Kantaten von Felix Mendelssohn Bartholdy und Johann Sebastian Bach – etwa die Solokantate BWV 51 »Jauchzet Gott in allen Landen«, deren Sopranpartie so anspruchsvoll ist, dass Albert Schweitzer sie allen »Bach beflissenen Sopranistinnen« zur »täglichen Übung« empfahl.

Tickets: 37 | 29 €

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© Nick Begbie
Konzert

amarcord

amarcord
Erik Bosgraaf | Blockflöte


Werke von Johann Sebastian Bach, Guillaume de Machaut, Bernd Franke u.a.

Facettenreicher Klang und atemberaubende Homogenität sind die besonderen Markenzeichen des Vokalensembles amarcord: fünf Musiker, die so perfekt aufeinander abgestimmt sind, dass sie als Vokalinstrument die Bandbreite eines ganzen Orchesters abdecken. Obwohl die fünf ehemaligen Thomaner dank ihrer festen Verwurzelung in der Bachstadt Leipzig in traumwandlerischer Stilsicherheit das vokale Erbe Bachs intonieren, reicht ihr Repertoire vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Das macht sie zu idealen Partnern von Erik Bosgraaf, einem der profiliertesten Blockflötenvirtuosen weltweit. Die Musiker laden zur klingenden Zeitreise, die aus Vergangenheit und Gegenwart Brücken zu Bach schlägt: mit frankoflämischer Vokalpolyphonie sowie Werken des Leipziger Gegenwartskomponisten Bernd Franke.

Tickets: 35 | 25 €

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© Christian Palm
Konzert

Reise mit Bach

Bach by Bike Ensemble
Johanna Knauth | Sopran
Anna-Luise Oppelt | Alt
Stephan Gähler | Tenor
Christian Wagner | Bass
Jörg Reddin | Orgel und Leitung


»... weil er nicht aufzuhalten« –
eine Reise mit Johann Sebastian Bach

Das von Mareike Neumann und Anna-Luise Oppelt gegründete Bach by Bike Ensemble bietet geführte musikalische Radtouren entlang der Wirkungsstätten Johann Sebastian Bachs. An jedem dieser Orte hatte Bach andere kompositorische Schwerpunkte – eine Entwicklung, die auch ohne Radeln in einem einzigen Konzert zu erleben ist, das diesen stilistischen Werdegang mit rein musikalischen Mitteln nachzeichnet. Diese Klangreise, die von Jörg Reddin, Kantor der Bachkirche Arnstadt, geleitet wird, führt über Eisenach und Ohrdruf (wo Bach als Schüler bei seinem älteren Bruder lebte) nach Arnstadt, Mühlhausen, Weimar, Köthen und Leipzig. Als weiterer Ort wird das nahe Leipzig gelegene Widerau berücksichtigt, wo Bach am 28. September 1737 seine Huldigungskantate »Angenehmes Wiederau« erklingen ließ.

Tickets: 35 | 25 €

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Konzert

Kruzianer!

Dresdner Kreuzchor
Kreuzkantor Roderich Kreile | Dirigent


Werke von Heinrich Schütz, Johann Sebastian Bach, Johannes Brahms, Anton Bruckner u. a.

Seit über 800 Jahren prägen sie mit engelsgleichen Stimmen das kulturelle Leben in Dresden: die Kruzianer, die mit hellem, vibratolosem Klang und großem Engagement ihr Publikum begeistern und auch bei internationalen Gastspielen als Kulturbotschafter der Sächsischen Landeshauptstadt gefeiert werden. Unter der Leitung von Roderich Kreile widmen sich die jungen Sänger in Naumburg u. a. Werken von Heinrich Schütz und Johann Sebastian Bach: »Die Bach-Pflege beim Kreuzchor«, so der amtierende Kreuzkantor, »hat lange Tradition. Ich selbst habe als Organist Bachs Werke noch und noch gespielt. Bach ist Teil meines Lebens.« Ebenfalls im Programm vertreten: Musik von Rudolf Mauersberger, der den Kreuzchor mehr als 40 Jahre lang prägte und der neben Chorzyklen auch viele geistliche Werke komponiert hat.

In Kooperation mit dem Heinrich Schütz Musikfest, der Stadt Naumburg und im Rahmen des Internationalen Orgelsommers

Tickets: 40 | 30 €

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© Mathias Bothor
Konzert

Ländlich

Tine Thing Helseth & tenThing
Thomas Thieme | Lesung


Lesung mit Auszügen aus »Über Menschen« von Juli Zeh
zu Werken von Edvard Grieg, Georg Friedrich Händel, Astor Piazzolla, George Gershwin u. a.

»Mein Instrument klingt sowohl heroisch-brillant als auch poetisch«, sagt Tine Thing Helseth. Mit weicher und flexibler Tongebung begeistert die Norwegerin ihr Publikum in aller Welt – egal, ob sie »klassische« Trompetenkonzerte spielt, oder sich schmissigen Arrangements von Händel bis Piazzolla widmet. 2007 gründete sie das zehnköpfige Brass-Ensemble tenThing, das – von der Trompete bis zur Tuba ausschließlich mit Frauen besetzt – seitdem mit überbordender Spielfreude und virtuoser Brillanz begeistert. In der neuen Musiksommer-Reihe »Text und Musik« treffen Tine Thing Helseth und tenThing auf Thomas Thieme, einen der meistbeschäftigten Schauspieler im deutschen Fernsehen, der mit unverwechselbarer Stimme Texte von Gegenwartsautorin Juli Zeh vorträgt.

Tickets: 37 | 29 €

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© Benno Hoppe
Konzert

Musenhof 1700

Gellert Ensemble
Andreas Mitschke | Leitung


Werke von Heinrich Schütz, Friedrich Wilhelm Zachow, Georg Friedrich Händel, Johann Sebastian Bach u.a.

Ein Ensemble, »das dringend nötig ist« – so urteilte Ton Koopman, einer der prominentesten Vertreter der historischen Aufführungspraxis. Das von Andreas Mitschke gegründete Gellert Ensemble fesselt mit schwungvoller Spielfreude und fundiertem Originalklang auf allerhöchstem Niveau. In Weißenfels, wo sich im 18. Jahrhundert das »Who’s who« der Musikwelt die Türklinken in die Hand gab, präsentiert es ein Programm, das eng mit der Stadtgeschichte verwoben ist – angefangen von Händels Orgellehrer Friedrich Wilhelm Zachow über Johann Beer, den Konzertmeister der herzoglichen Hofkapelle, Johann Sebastian Bach, der 1729 zum Sachsen-Weißenfelsischen Kapellmeister ernannt wurde, bis zu Heinrich Schütz, der sein »Deutsches Magnificat« im Weißenfelser Schütz-Haus komponierte.

In Kooperation mit dem Heinrich Schütz Musikfest

Tickets: 32 | 24 €

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© Andreas Reize
Konzert

In Memoriam

Leipziger Barockorchester
Thomaskantor Andreas Reize | Dirigent
Thomasorganist Johannes Lang | Orgel
Catalina Bertucci | Sopran
Jana Baumeister | Sopran
Genevieve Tschumi | Alt
Benno Schachtner | Altus
Tobias Hunger | Tenor
Patrick Grahl | Tenor
Matthias Vieweg | Bass
Tobias Berndt | Bass


Johann Sebastian Bach: Präludium und Fuge h-Moll BWV 544 für Orgel
Johann Sebastian Bach: "Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit" Actus tragicus BWV 106
Johann Sebastian Bach: »Vor deinen Thron tret´ ich hiermit« Choralvorspiel BWV 668
Johann Sebastian Bach: "Lass, Fürstin, lass noch eine Strahl" Kantate BWV 198

Bachs exquisit instrumentierte Trauerode BWV 198, die anlässlich eines Festakts für die verstorbene sächsische Kurfürstin und Königin von Polen, Christiane Eberhardine, am 17. Oktober 1727 erklang, verfehlte ihre Wirkung nicht. Der Titel, unter dem das Ereignis in der Stadtchronik überliefert ist, lautet »Das Thränende Leipzig«. Anlässlich des 272. Todestages von Johann Sebastian Bach widmen sich das Leipziger Barockorchester und Thomaskantor Andreas Reize der ergreifenden Gedenkmusik für die Ehefrau Augusts des Starken. Im Programm folgt die frühe Trauerkantate »Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit« BWV 106, die unter dem Titel »Actus Tragicus« überliefert ist. Eingeleitet wird der Abend vom Präludium samt Fuge h-Moll BWV 544, das mit seinem schwermütigen Tonfall Bachs Passionsmusiken nahesteht.

In Kooperation mit dem Bach-Archiv und der Thomaskirche

Tickets: 39 | 29 | 14 €

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© Marco Borggreve
Konzert

Jugend streicht

Deutsche Streicherphilharmonie
Noa Wildschut | Violine
Wolfgang Hentrich | Dirigent


Béla Bartók: Rumänische Volkstänze
Ralph Vaughan Williams: Fantasia on a theme by Thomas Tallis
Johann Sebastian Bach: Konzert a-Moll für Violine, Streicher und Basso continuo BWV 1041
Johann Sebastian Bach: Konzert E-Dur BWV 1042 für Violine, Streicher und Basso continuo
Leoš Janáček: Suite für Streichorchester (1877)

Sie sind zwischen 11 und 20 Jahre jung und sorgen mit exzellentem Spiel auf den großen Bühnen und bei renommierten Festivals regelmäßig für Begeisterung: Die Deutsche Streicherphilharmonie, jüngstes Bundesauswahlorchester, vereint die Spitzentalente unter den Streichinstrumentalisten der Musikschulen. Unter ihrem langjährigen Leiter Wolfgang Hentrich, seines Zeichens brillanter Konzertmeister der Dresdner Philharmonie, präsentiert das junge Nachwuchsensemble u. a. Bartóks »Rumänische Volkstänze«, in denen der Komponist sieben der über 1000 von ihm gesammelten Folkloremelodien zu einem mitreißenden Zyklus zusammenfasste. Zuvor präsentiert die Newcomerin Noa Wildschut, jüngste offizielle Stipendiatin der Anne-Sophie Mutter Stiftung, ihre Sicht auf Bachs Violinkonzerte in a-Moll und E-Dur.

In Kooperation mit dem Heinrich Schütz Musikfest

Tickets: 35 | 25 €

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© Awa Ly
Konzert

Good Vibes

Awa Ly & Band

Von Paris bis nach Dakar – Global Folk meets Jazz, Soul und Afropop

Sie ist im Jazz und Folk ebenso zu Hause ist wie im Soul, R&B oder Afropop: die französische Singer-Songwriterin Awa Ly, die mit phänomenaler Bühnenpräsenz begeistert. Die »Schamanin des Global-Folk« (Deutschlandfunk Kultur), die mit rauchig-samtenener Stimme nonchalant alle gängigen Stilgrenzen überschreitet, wuchs als Tochter senegalesischer Eltern in Paris auf und lebt seit Jahren in Rom. Hier hat sie ihren eigenen folkloristischen Pop-Sound entwickelt, mit energiegeladenen Texten und hypnotischen Rhythmen. »Eigentlich«, so Sängerin über die eigene aparte Stilmelange, »ist es eine Mischung aus all dem, was ich auch im Leben bin.« Nun präsentiert Awa Ly beim MDR-Musiksommer alte und neue Songs, in jazzigem Ambiente und mit satten Grooves.

In Kooperation mit der Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien GmbH

Tickets: 49 | 39 €

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© Marco Borggreve
Konzert

Rausch

Sebastian Manz | Klarinette
Danae Dörken | Klavier
Lena Schmidt | Autorin/Lesung


Werke von Gioacchino Rossini, Darius Milhaud, Igor Strawinsky, Joseph Horovitz u. a.
Lesung: Lena Schmidt "Korrekturen im Prater"

Als Kind hörte er das Es-Dur-Konzert von Carl Maria von Weber mit Benny Goodman als Solisten – ein »so atemberaubendes Hörerlebnis«, dass er Klarinette lernen wollte. Heute ist Sebastian Manz internationaler Virtuose, Kammermusiker und Solo-Klarinettist des SWR Symphonieorchesters. Gemeinsam mit der deutsch-griechischen Pianistin Danae Dörken, die mit atemberaubender Technik, außergewöhnlicher Bühnenpräsenz und seltenem musikalischen Tiefgang Publikum und Musikerkollegen gleichermaßen in ihren Bann schlägt, präsentiert er im Rahmen dieses musikalisch-literarischen Abends Bekanntes und weniger Bekanntes für »sein« Instrument. Besonderer Leckerbissen: Die jazzigen »Pocket Size«-Sonaten des Amerikaners Alec Templeton: swingende Musik voller »Ohrwürmer«.

In Kooperation mit dem Deutschen Literaturinstitut Leipzig

Tickets: 32 €

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© Martin Teschner
Konzert

Odyssee

Sebastian Manz | Klarinette
Danae Dörken | Klavier


Werke von Gioachino Rossini,Manolis Kalomiris, Igor Strawinsky, Joseph Horovitz, Alec Templeton u. a.

Belcanto, Romantik, Jazz: Das Programm von Sebastian Manz und Danae Dörken bietet einen kurzweiligen Ausflug durch Zeit und Stile. Am Anfang steht Rossinis opulentes Konzertstück B-Dur, dem ein Thema seiner Oper Eduardo e Cristina zugrunde liegt. Romantisch getönt wiederum sind die Klarinetten-Fantasiestücke des von Mendelssohn geförderten Gewandhauskapellmeisters Niels Wilhelm Gade, während die hochvirtuose Suite Scaramouche von Darius Milhaud mit wirbelnden Samba- und Bossa-Nova-Anklängen auf die pulsierenden Straßen Rio de Janeiros entführt. Die swingende Sonatine von Joseph Horovitz und die Pocket Size Sonaten von Alec Templeton schließlich tauchen tief in die Klangwelten Harold Arlens oder Cole Porters ein. Besonderer Kontrapunkt: die folkloristischen Klavier-Préludes des Griechen Manolis Kalomiris.

Tickets: 32 €

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© Alban Gerhardt
Konzert

Alban Gerhardt

Alban Gerhardt | Violoncello
Markus Becker | Klavier


Die Künstler haben vom MDR-Musiksommer eine »Carte blanche« erhalten. Das Programm wird daher kurzfristig festgelegt und von den Mitwirkenden vorgestellt.

Sein Klang ist unverwechselbar, und seine Interpretationen zeichnen sich durch große Spontaneität und Originalität aus: Nach frühen Wettbewerbserfolgen debütierte der Cellist Alban Gerhardt als 21-Jähriger bei den Berliner Philharmonikern. »Beim Spielen«, sagt er, »gehe ich immer ein Risiko ein. […] Ich habe zwar ein Konzept von dem, was ich spiele, und trotzdem bin ich am Ende manchmal selbst überrascht, was dabei rauskommt.« Auf der Wartburg hat der gebürtige Berliner nun »Carte blanche« – gemeinsam mit dem Pianisten Markus Becker, der mit brillantem Anschlag als Virtuose schlicht »unschlagbar« ist (Frankfurter Allgemeine Zeitung). Als virtuoser Jazz-Improvisator gilt Becker zudem als Ausnahmeerscheinung unter klassischen Pianisten. Für Überraschungen dürfte also gesorgt sein …

In Kooperation mit der Wartburg-Stiftung Eisenach

Tickets: 45 | 35 €

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© Alban Gerhardt
Konzert

Wandel

Alban Gerhardt | Violoncello
Mandy Heidler | Autorin/Lesung


Johann Sebastian Bach: Suite Nr. 1 G-Dur BWV 1007 für Violoncello solo
Lesung: Die Fotos vom Raumschiff Stadt I
George Crumb: Sonata für Violoncello solo
Lesung: Die Fotos vom Raumschiff Stadt II
Benjamin Britten: Suite Nr. 1 op. 72 für Violoncello solo

»Gleich mit jedem Regengusse, ändert sich dein holdes Tal, ach, und in demselben Flusse Schwimmst du nicht zum zweiten Mal.« Auch Goethe wusste: Die einzige Konstante der sichtbaren Welt ist ihr Wandel. Und an kaum einem anderen Ort ist dieser Wandel so eindrucksvoll zu erleben wie in der Energiefabrik Knappenrode, die heute Industriemuseum und faszinierender Veranstaltungsort ist. In der Reihe »Text und Musik« spürt Alban Gerhardt diesem Wandel nach: mit der Cellosonate des Pulitzer-Preisträgers Georg Crumb, in deren zentralem Variationssatz Veränderung zum musikalischen Programm wird. Bach wiederum gelang es in seinen Suiten für Violoncello solo (nach deren Vorbild Britten ebenfalls drei Suiten schrieb), Altes und Neues kunstvoll miteinander zu verbinden: Wandel hörbar gemacht.

In Kooperation mit dem Deutschen Literaturinstitut Leipzig

Tickets: 32 €

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© Sophie Pacini
Konzert

Sophie Pacini

Sophie Pacini | Klavier

Die Künstlerin hat vom MDR-Musiksommer eine »Carte blanche« erhalten. Das Programm wird daher kurzfristig von ihr festgelegt und vorgestellt.

Als sie mit 18 der großen Martha Argerich ausgerechnet Liszts h-Moll-Sonate präsentierte (höchste technische und gestalterische Herausforderung für jeden Pianisten), spielte Sophie Pacini um ihr Leben: »weil es mir so viel bedeutet hat. Als ich fertig war, hat sie mich umarmt hat mir einen Kuss auf die Wange gedrückt und gesagt: ›Das war wirklich großartig, weißt Du das?‹« Heute gastiert Sophie Pacini, die inzwischen mit Martha Argerich regelmäßig ausgewählte Duo-Konzerte spielt, in allen bedeutenden Konzertsälen der Welt. Ihr letztes Album Rimembranza, auf dem u. a. Werke von Franz Schubert zu hören sind, erreichte im Februar 2021 den dritten Platz der offiziellen deutschen Klassik-Charts. Schubert spielt Sophie Pacini auch im vierten Carte-Blanche-Konzert auf der Wartburg. Mehr wird aber noch nicht verraten.

Kooperation mit der Wartburg-Stiftung Eisenach

Tickets: 45 | 35 €

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© Carsten Stiller
Konzert

Alma, Nils and Friends

Alma Naidu & Band
Nils Landgren | Posaune, Gesang


Eigene Stücke von Alma Naidu und Nils Landgren sowie ihre Favoriten des Jazz und Pop

Alma Naidu gehört zu den »Rising Stars« der deutschen Jazzszene. 2021 wurde sie sowohl mit dem BMW Welt Young Artist Jazz Award als auch mit dem Kurt Maas Jazz Award der Hochschule für Musik und Theater München ausgezeichnet. Mit wunderbar ausbalancierter Dynamik entwickelt die Münchner Sängerin in ihren eigenen Kompositionen weitgeschwungene Melodiebögen mit großartigem Gespür für effektvolle Rhythmusakzente. In Freyburg trifft Alma Naidu samt Band auf eine Legende des europäischen Jazz: Stargast des Abends ist »Mr. Red Horn« Nils Landgren – Posaunist, Sänger, Komponist, Talentscout, Arrangeur und Produzent –, dem groovender Funk ebenso liegt wie spritziger Big-Band-Sound, Modern Jazz oder sentimentale Balladen.

Kooperation mit der Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien GmbH

Tickets: 49 | 39 €

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Konzert

Traum

Sophie Pacini | Klavier
Nina Heller | Autorin/Lesung


Werke von Frédéric Chopin, Franz Liszt, Alexander Skrjabin und Franz Schubert
Lesung: Nina Heller "... and that's where it's at"

Musikalisch-literarische Nachtstücke, die um Traum, Wahn und Wirklichkeit kreisen: Mit seiner romantischen Nocturne cis-Moll schuf Frédéric Chopin ein Musterbeispiel dieses Genres, während seine g-Moll-Ballade in diffus mitternächtlicher Stimmung schaurig-schöne Traumgeschichten erzählt. Ähnlich balladesk fiel auch Skrjabins frühes Lento e-Moll op. 11 Nr. 4 aus, dem der Komponist eine frühe »Ballade« samt eigenem Gedicht zugrunde legte: »Immer dieselbe Stimme, derselbe Traum«. Liszts technisch hochanspruchsvoller »Gnomenreigen« wiederum erinnert an Mendelssohns huschende »Elfen«-Scherzi, während Schubert – etwa in seinem Ständchen aus dem »Schwanengesang« (auch in der Klavierbearbeitung Liszts) – eher zum Tagträumen einlädt.

Kooperation mit dem Deutschen Literaturinstitut Leipzig

Tickets: 32 €

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© Roland Unger
Konzert

Abschied

Simply Quartet
Linda Achberger | Autorin/Lesung


Lesung: "Kohlweißling" I
Béla Bartók: Streichquartett Nr. 6 Sz 114
Lesung: "Kohlweißling" II
Franz Schubert: Streichquartett d-Moll D 810 "Der Tod und das Mädchen"

Einfach Quartett spielen! Das in Shanghai gegründete Simply Quartet siedelte nach Wien über, um sich dort intensiv der Königsgattung der Kammermusik zu widmen. Mit Erfolg, denn die Newcomer, die nun beim MDR-Musiksommer ihr Debüt geben, wurden in die »Rising Stars«-Reihe der European Concert Hall Organization (ECHO) aufgenommen, wodurch sie in der vergangenen Spielzeit Einladungen in die renommiertesten Konzertsäle Europas erhielten. Auf dem Programm steht das von dunklen Schlagschatten getrübte Streichquartett Nr. 6, das Béla Bartók bei Ausbruch des Zweiten Weltkriegs als letztes großes Werk vor der Emigration komponierte. Einen ähnlich melancholischen Abgesang schrieb auch Schubert mit seinem Quartett »Der Tod und das Mädchen« – klingender Abschied von der diesseitigen Welt.

Kooperation mit dem Deutschen Literaturinstitut Leipzig

Tickets: 35 | 25 €

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© All Khan
Konzert

Olga Peretyatko

Olga Peretyatko | Sopran
Semjon Skigin | Klavier


Die Künstlerinnen und Künstler haben vom MDR-Musiksommer eine »Carte blanche« erhalten. Das Programm wird daher kurzfristig festgelegt und von den Mitwirkenden vorgestellt.

Im Sommer 2001 kam Olga Peretyatko nach Berlin. Es war die erste Auslandsreise der damals 21-jährigen Gesangsstudentin aus St. Petersburg. Sie blieb, denn die Aufnahmeprüfung an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« schaffte sie mühelos. Was folgte, war eine extrem steile Karriere, die sie über die Festivals in Pesaro und Aix-en-Provence an die Deutsche Oper Berlin sowie zu den Salzburger Festspielen führte. Inzwischen singt Olga Peretyatko mit federleichten Koloraturen und atemberaubenden Spitzentönen an allen großen Bühnen der Welt – von der New Yorker Met bis zur Wiener Staatsoper. Zum »Carte blanche«-Konzert beim MDR-Musiksommer hat sie ihren verehrten Lehrer Semjon Skigin mitgebracht. Der saß schon am Flügel, als sie zur Aufnahmeprüfung in Berlin antrat …

Kooperation mit der Wartburg-Stiftung Eisenach

Tickets: 45 | 35 €

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© Sony
Konzert

German Brass - Picknick-Konzert

German Brass

Musik von Johann Sebastian Bach, Giuseppe Verdi und Johann Strauß
sowie "German Brass around the world!"

Von strahlender Barockpracht bis zu rasanten Bigbandsounds in jazziger »Close Harmony«: Mit breitem Repertoire und einer kurzweiligen Mischung aus Klassik, Jazz und Filmmusik überschreitet German Brass mit spielerischer Leichtigkeit alle musikalischen Grenzen. Für den individuellen »Sound« des Ensembles, das inzwischen seit weit mehr als 40 Jahren Blechbläser-Geschichte schreibt, sorgen Trompeter Matthias Höfs und Posaunist Alexander Erbrich-Crawford mit ihren eigenen Arrangements, die längst zu den Hits des Blechbläserrepertoires zählen. Auf der Bühne sind die elf Top-Solisten Garanten geballter Virtuosität und brillanter Musikalität: ein Blechbläserensemble, das wie ein volles Orchester klingt – differenziert, vielfarbig und immer fesselnd. Buchen Sie erstmals einen Liegestuhl auf der Wiese, einen Bankplatz vor der Kunstwandelhalle oder einen Stuhlplatz auf der Terrasse. Ein selbst mitgebrachtes, klassisches Picknick ist die beste Möglichkeit, das Konzert doppelt zu genießen!

Open-Air-Konzert, bei Regen im NaturTheater Bad Elster
Kooperation mit der Chursächsischen Veranstaltungs GmbH

Tickets: 35 | 25 €

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© Andreas Lander
Konzert

Schütz-Jubiläum 1

MDR-RUNDFUNKCHOR
Philipp Ahmann | Dirigent
Mechthild Winter | Orgel
Katharina Holzhey | Violoncello/Gambe
Frank Pschichholz | Theorbe


Psalmvertonungen von Heinrich Schütz, Felix Mendelssohn Bartholdy, Philippe Hersant und Darius Milhaud

Landgraf Moritz von Hessen sprach mindestens acht Sprachen, übersetzte antike Tragödien, spielte mehrere Instrumente und komponierte Motetten, Magnificat-Vertonungen und Lautenstücke. Als unermüdlicher Talentförderer holte er den jungen Heinrich Schütz als Kapellknaben an seinen humanistisch geprägten Musenhof. Während der Jagdsaison im Juli war Schloss Wilhelmsburg in Schmalkalden häufiger Aufenthaltsort von Fürst und Hofstaat, wobei auch hier die Kapelle einschließlich der Kapellknaben für musikalische Unterhaltung sorgten. 2022 jährt sich zum 350. Mal Heinrich Schütz’ Todestag. Anlässlich dieses großen Jubiläums präsentiert der MDR-Rundfunkchor ein vielfältiges Programm mit Schütz-Werken, denen u. a. Musik von Mendelssohn Bartholdy an die Seite gestellt wird.

Im Rahmen des Schmalkaldener Stadtfestes und in Kooperation mit dem Heinrich Schütz Musikfest

Tickets: 32 | 24 €

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Konzert

Naturgewalten

Valer Sabadus | Countertenor
Akemi Murakami | Klavier
Suse Schröder | Autorin/Lesung


Lieder von Henry Purcell, Joseph Haydn, Franz Schubert, Robert Schumann u. a.
Lesung: Suse Schröder "Musen Melange"

Ungeheuer dramatisch, glasklar und extrem kontrolliert: Über den Gesang von Valer Sabadus ist sich die Fachpresse einig. »Einfach überwältigend« sei es, was er bis in schwindelnde Höhen an Natürlichkeit und Koloratur leistet (Der Spiegel). Egal, ob im Opern-, Oratorien-, Konzert- oder Liedrepertoire – Valer Sabadus gilt mit androgyner Stimme als einer der besten Countertenöre der Welt. Beim musikalisch-literarischen Musiksommer-Abend erhält der Sänger Unterstützung von Akemi Murakami, einer einfühlsamen Liedbegleiterin, die auch den anspruchsvollsten Klavierpart virtuos zu meistern weiß. Das Programm um die bisweilen auch zerstörerischen Kräfte der Natur bietet einen weiten Repertoire-Streifzug, mit Werken von Haydn, Mozart, Schubert, Schumann, Mahler sowie von Fauré, Duparc und vom Massenet-Schüler Reynaldo Hahn.

Tickets: 35 | 25 €

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© MDR/Andreas Lander
Konzert

Schütz-Jubiläum 2

MDR-RUNDFUNKCHOR
Philipp Ahmann | Dirigent
Mechthild Winter | Orgel
Katharina Holzhey | Violoncello/Gambe
Frank Pschichholz | Theorbe


Psalmvertonungen von Heinrich Schütz, Felix Mendelssohn Bartholdy, Philippe Hersant und Darius Milhaud

Heinrich Schütz stammt aus einer auch in Chemnitz über Jahrhunderte hinweg begüterten Familie, der sich die Stadtväter besonders verbunden fühlten. Der Komponist ließ dem Stadtrat 1619 den mit seinem Hochzeitsdatum versehenen Druck der Psalmen Davids zukommen, woraufhin er im Gegenzug ein großzügiges Geschenk erhielt. Zu dieser Sammlung geistlicher Motetten war Schütz erklärtermaßen durch seinen Lehrer Giovanni Gabrieli inspiriert worden, der am Markusdom in Venedig die Emporen für das Musizieren mit wechselseitig singenden Chorgruppen in getrennter Aufstellung nutzte. Anlässlich des Schütz-Jubiläums 2022 hat der MDR-Rundfunkchor eine Auswahl dieser und anderer doppelchöriger Motetten aufs Programm gesetzt – u. a. auch von Felix Mendelssohn Bartholdy, der für diese Setzweise eine besondere Vorliebe hatte.

Kooperation mit dem Heinrich Schütz Musikfest

Tickets: 32 | 24 | 14 €

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© Marco Borggreve
Konzert

Bruch & Dvořák

MDR-SINFONIEORCHESTER
Alexandra Soumm | Violine
Ariane Matiakh | Dirigentin


Max Bruch: Suite nach russischen Volksmelodien op. 79b
Max Bruch: Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 g-Moll op. 26
Antonín Dvořák: Sinfonie Nr. 8 G-Dur op. 88

Eine französische Geigerin und eine französische Dirigentin: In Freyburg präsentiert die gefeierte Virtuosin Alexandra Soumm ihre Sicht des melodienreichen g-Moll-Konzerts von Max Bruch, das (Achtung: Ohrwurmgefahr!) fest in der Mendelssohn-Tradition steht und bereits kurz nach Drucklegung eine »ganz fabelhafte Carrière« machte (Bruch). Zuvor hat Ariane Matiakh die viel zu selten gespielte Suite nach russischen Volksmelodien aufs Programm gesetzt, in der Bruch u. a. das bekannte »Lied der Wolgaschiffer« verarbeitet, das mit Pauken und Trompeten das Stück beschließt. Sinfonisches Hauptwerk ist Antonín Dvořáks Achte Sinfonie, die für eine von Tschaikowski initiierte Russland-Tournee entstanden ist. Kein Wunder, dass die geschmeidige Melodik bisweilen an dessen populäre Ballettmusiken erinnert.

Kooperation mit der Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien GmbH

Tickets: 49 | 39 €

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© Kaupo Kikkas
Konzert

Nordisch

Ragnhild Hemsing | Violine & Hardangerfiedel
Benedict Kloeckner | Violoncello
Mario Häring | Klavier


Werke von Johan Halvorsen, Edvard Grieg, Antonín Dvořák, Johan Svendsen u.a.

Die oft reichverzierten Hardangerfiedeln sind die am weitesten verbreiteten Instrumente der norwegischen Volksmusik. Zusätzlich zu den üblichen vier Spielsaiten haben sie vier oder fünf Resonanzsaiten, die für eine bordunartige Melodiebegleitung sorgen. »Als Kind«, sagt Ragnhild Hemsing, »lernte ich von Traditionsfiedlern, alte Volksweisen darauf zu spielen.« Kein Wunder, dass die junge Norwegerin einen besonderen Zugang zu folkloristischen Werken hat – von Johan Halvorsen, Johan Svendsen oder Edvard Grieg. Gemeinsam mit dem Pianisten Mario Häring, der in die »Rising Stars«-Reihe der European Concert Hall Organization (ECHO) aufgenommen wurde, und dem preisgekrönten Cellisten Benedict Klöckner begibt sich Ragnhild Hemsing auf eine musikalische Reise durch die faszinierenden Klangwelten Nordeuropas und hat dafür den OPUS KLASSIK 2021 erhalten.

Tickets: 32 €

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© ARDfilmpool
Konzert

Trabanten

Peter Kurth | Sprecher
Peter Schneider | Gesang, Bassklarinette, Saxophon
Melchior Walther | Klavier


Musikalische Lesung mit Texten von Clemens Meyer

Clemens Meyer erzählt von der verpassten Liebe, zerplatzten Träumen und der Hoffnung, doch noch einmal im Leben das große Los zu ziehen. Alle seine Figuren sind strauchelnde Glückssucher und ruhelose Nachtgestalten, die die Sehnsucht nach Licht und Wärme eint. Aus seiner Erzählsammlung »Die stillen Trabanten«, nächtliche Geschichten von verlorenen Schlachten und unerfüllten Wünschen, liest Schauspieler Peter Kurth, der mit Produktionen wie »Goodbye Lenin«, »Babylon Berlin« und »Tatort« ein Millionenpublikum erreichte. Für den musikalischen Rahmen sorgt Kurths Kollege aus dem Hallenser Polizeiruf 110-Team: der Schauspieler und Musiker Peter Schneider. Begleitet wird er vom Pianisten, Bühnenmusiker und Keyboarder Melchior Walther, der in verschiedenen Bands von Jazz bis Metal tätig ist.

Tickets: 37 | 29 €

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© MDR/Andreas Lander
Konzert

Abschlusskonzert

MDR-SINFONIEORCHESTER
Dennis Russell Davies | Dirigent


Peter Tschaikowski: "Romeo und Julia" - Fantasie-Ouvertüre nach Shakespeare für Orchester
Leonard Bernstein: Sinfonische Tänze aus »West Side Story«
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 "Eroica"

Ein Foto, das um die Welt ging: Kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs reichen sich US-Soldaten und Rotarmisten auf den Trümmern der Torgauer Elbbrücke die Hände. In der »Stadt der Begegnung« endet der MDR-Musiksommer mit einem Programm, das um Krieg und Versöhnung kreist. Den Anfang macht Tschaikowskys Fantasie-Ouvertüre »Romeo und Julia«, die – anders als Shakespeares Tragödie, die nach der Katastrophe einen friedlichen Ausgang nimmt – mit einem düsteren Trauermarsch endet. Auch Bernsteins Shakespeare-Adaption »West Side Story« kommt ohne Happy End aus, wobei die schmissigen Tanzsätze des Erfolgsmusicals zeitweilig für Aufhellung sorgen. Den Abschluss macht Beethovens »Eroica«, die trotz aller metallischer Bläserhärten, rumorender Paukenschläge und stampfender Marschrhythmen in strahlendem Es-Dur ausklingt.

Open-Air-Konzert in Kooperation mit der 9. Sächsischen Landesgartenschau

Tickets: 40 | 29 €

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Bewertungen & Berichte Abschlusskonzert

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Mitteldeutscher Rundfunkt - MDR Klassik

31. MDR-Musiksommer 2022
Vom 18. Juni bis zum 3. September 2022


Mit Klassik, Jazz und Crossover präsentiert sich der 31. MDR-Musiksommer 2022 in Mitteldeutschland. Vom 18. Juni bis zum 3. September sind insgesamt 50 Konzerte internationaler sowie heimischer Künstlerinnen und Künstler zu erleben, darunter Valer Sabadus, das Trio Mediaeval und German Brass. Fulminant eröffnet das Musikfestival am 18. Juni mit drei Konzerten in Merseburg, je eines gestaltet von MDR-Sinfonieorchester, MDR-Rundfunkchor und MDR-Kinderchor.

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Bewertungen & Berichte Mitteldeutscher Rundfunkt - MDR Klassik

Ereignisse / Varieté Krystallpalast Varieté Leipzig Leipzig, Magazingasse 4
Ereignisse / Varieté Steintor-Varietè Halle Halle (Saale), Am Steintor 10
Ereignisse / Kulturveranstaltung Gohliser Schlösschen Leipzig, Menckestr. 23
Ereignisse / Konzert Händelfestspiele Halle Halle, Große Nikolaistraße 5
Aufführungen / Oper Oper Leipzig Leipzig, Augustusplatz 12
Ausstellungen / Museum Heinrich-Schütz-Haus Weißenfels Weißenfels, Nikolaistraße 13
Ereignisse / Tanz euro-scene Leipzig Leipzig, Gottschedstraße 16
Ereignisse / Konzert Internationale Carl-Loewe-Gesellschaft Wettin-Löbejün, Am Kirchof 2
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Ereignisse / Festival F-Stop-Leipzig Leipzig, Karl-Heine Str. 61
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