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Theater im Pfalzbau Ludwigshafen

Die Pfalzbau Bühnen (Theater im Pfalzbau) sind eines der wichtigsten Gastspielhäuser Deutschlands und damit einzigartig in Rheinland-Pfalz und der Metropolregion Rhein-Neckar. Das vielfältige Programm zeigt einen Querschnitt der besten internationalen, deutschen und regionalen Theaterproduktionen. Im Herbst präsentieren die Festspiele Ludwigshafen Schauspiel- und Tanzaufführungen auf höchstem Niveau. In der zweiten Spielzeithälfte sind neben renommierten Bühnen und Compagnien auch ausgewählte Inszenierungen nahe gelegener Theaterhäuser zu Gast. Neben Schauspiel und Tanz sind dann auch Musiktheaterinszenierungen und Produktionen für Kinder und Jugendliche zu sehen.

Kontakt

Theater im Pfalzbau Ludwigshafen
Berliner Str. 30
D-67059 Ludwigshafen

Telefon: +49 (0621) 504 30 - 46
Fax: +49 (0)621-5 04-29 30

 

Reservierungen:
Tel. +49 (0)621-504-2558
Montags bis freitags von 10.30 bis 13.00 Uhr und von 17.00 bis 18.30 Uhr,
samstags von 11.30 bis 13.00 Uhr
Fax (0621) 504-2526
E-Mail: pfalzbau.theaterkasse@ludwigshafen.de
Über die Internetseite sowie eine Stunde vor Vorstellungsbeginn
Bewertungschronik

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Bewertungen & Berichte Theater im Pfalzbau Ludwigshafen

Musical

Fame

Junges Musical der Pfalzbau Bühnen

Sie träumen von Ruhm, Glanz und Ehre, wollen mit Zauber und Magie auf der Bühne die Menschen begeistern. Aber der Weg dahin ist hart. Fame – Das Musical nach dem gleichnamigen Film aus dem Jahr 1980 erzählt die Geschichte einer Gruppe Jugendlicher, die an der Highschool of Performing Arts angenommen werden. Die Handlung verfolgt ihren Werdegang während der vier Jahre ihrer Ausbildung, zeigt ihre Träume und Wünsche, persönlichen Entwicklungen und Erfahrungen. Es geht um Liebe, Hoffnung, um große Chancen und unvermeidliche Rückschläge. Deutlich werden vor allem die Schwierigkeiten von Menschen zwischen Kindheit und Erwachsenwerden, gefangen im eigenen hohen Anspruch und noch nicht bereit, sich der Welt des Showbusiness zu stellen.

Das Publikum erlebt die jungen, hoffnungsvollen Talente während ihrer Ausbildung in Musik, Gesang, Tanz und Schauspiel, leidet mit ihnen und vergießt Tränen des Glücks und der Rührung, wenn der hart erkämpfte Traum wahr wird. Ganz nebenbei ver- und entlieben sich die jungen Fame-Anwärter und versuchen herauszufinden, wer sie eigentlich sind. Und auch wenn der tänzerische Alltag einmal nicht ganz so dramatisch ist, die Quintessenz aus dem Musical ist mehr als zutreffend: "Das Theater ist kein Ort für Feiglinge!" Immer wieder ist das Publikum begeistert von diesem Kult-Musical ‒ von der brennenden Leidenschaft, der Energie und dem ungebrochenen Willen der Darsteller, auf der Bühne zu brillieren.

Idee und Entwicklung von David de Silva
Buch von Jose Fernandez
Liedtexte von Jacques Levy
Musik von Steve Margoshes

Inszenierung und Choreographie: Iris Limbarth
Musikalische Leitung: Frank Bangert
Bühne: Britta Lammers
Kostüme: Heike Korn
Musikalische Einstudierung: Tim Speckhardt
Szenische Einstudierung: Norman Hofmann
Choreographische Einstudierung: Viktoria Reese
Regieassistenz: Julia Schwarz
Mit Jugendlichen aus Ludwigshafen und der Region

Ab 12 Jahren

Preise 29 € / 25 € / 21 € / 17 €
Familienpaket 77 € / 67 € / 53 € / 39 €

Nachmittagsvorstellung 14:30 UHR Einheitspreis 19 € / ermäßigt 11 €
Familienpaket 49 €

Dauer ca. 3 Stunden, eine Pause

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Installation

Ekhaya

Klang- und Videoinstallation von Mandhla Ndubiwa
aus der Reihe Ovel/Eibel

Die Performerin und Bildende Künstlerin Mandhla. erforscht die vielen Facetten afrikanischer Spiritualität, setzt sich mit dem Afro-Futurismus auseinander und untersucht die Transformation der Begriffe Heimat, Sicherheit, Gemeinschaft und Existenz. Mandhlas Kunst beschäftigt sich mit der Komplexität von Embodiment, Liebe und Migration. Ihre Perspektive ist trans-feminin und gender-inkonform. Die Installation ist ein Element aus Mandhlas Ausstellung Izifundo Zikababa und erzählt von der Verflechtung ihrer Identität und ihrer Migrationsgeschichte als Akt der Befreiung. Die In stallation mischt Bewegung, Tanz, Gender, Begehren, Sex, Liebe und Magie. In einer sehr eigenen Art des visuellen Erzählens macht Ekhaya die Parallelen zwischen der simbabwischen Kultur und Mandhlas eigener Körpererfahrung als Körper sichtbar.

Die Installation findet in einer Live-Performance ihren Höhepunkt und ihr Ende. Musik, Tanz und Sprache vermitteln Mandhlas eigene Erfah rungen mit Liebe, Begehren, Intensität, Intimität, Hoffnung, Freude und Tod.

Mandhla. ist eine 24 Jahre alte trans-feminine, gender-inkonforme Performance- und visuelle Künstlerin. Geboren und aufgewachsen ist sie in Simbabwe, derzeit lebt sie in Berlin. In ihren Konzerten bietet Mandhla. eine Mischung aus experimenteller R&B- und Soul-Musik, die mit visuellen Projektionen und performativem Tanz verwoben ist. Ihre Kunst erforscht die täglichen Prüfungen, die Trans*-, nicht-binäre- und femme*-Immigrantenkörper mit Liebe, Identität, Sex und Akzeptanz erleben. Ihr Publikum entführt sie in eine Welt der Schönheit und göttlichen Epiphanien durch wilde queere Repräsentation und schwarze Femme*-Power.

Eintritt frei

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Installation

Lovesong

aus der Reihe Ovel/Eibel

Klang- und Videoinstallation von Daniel Dominguez Teruel

Mit LOVESONG thematisiert der Klang- und Performancekünstler Daniel Dominguez Teruel die gesellschaftliche Überforderung im Umgang mit der deutschen Nationalhymne. Ihre Melodie ist untrennbar mit dem NS-Regime verbunden. Mit jedem Erklingen schwingt die Geschichte als auditives Trauma mit. Gemeinsam mit Musiker*innen und den deutschen Meister*innen im Fahnenschwingen dekonstruiert und transformiert Daniel Dominguez Teruel das nationale akustische Denkmal von der Melodie ausgehend, verschiebt es harmonisch, überlagert und verwebt es mit zeitgenössischer Pop-Musik, Barockposaunen und elektronischen Gesängen.

Eintritt frei

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Schauspiel

Lulu

Von Frank Wedekind
In einer Bearbeitung von Bastian Kraft

Residenztheater München

Im Naturzustand ist Lulu ein unbeschriebenes Blatt. Erst der begehrende Blick der Männer gibt ihr Gestalt, je nach Präferenz des Liebhabers eine andere, und gleich dazu einen neuen Namen. Es ist reizvoll, EvaNelliKatja zu besitzen, aber auch hochriskant. Den meisten Männern bringt dieses kindliche Wesen den Tod. Ob Lulus Schöpfer Frank Wedekind ein unverbesserlicher Chauvinist war oder ein früher Verteidiger der Frauenrechte, ob er die verklemmte Sexualmoral des Wilhelminismus geißeln oder sich lustvoll an ihren Opfern weiden wollte, bleibt dahingestellt. Mit heutigen Begriffen weiblicher Souveränität ist dieses Stück schwer in Einklang zu bringen, auch wenn seine Hauptfigur noch immer fasziniert.
In Bastian Krafts Lulu-Inszenierung übernehmen drei großartige Schauspielerinnen alle Rollen. Ihr Vexierspiel entfaltet sich zu einer lustvollen Parade der Weibs- und Mannsbilder, ohne den Kern der Tragödie – die fatalen Folgen der Ökonomisierung von Geschlechterbeziehungen – zu verraten. Diese Lulu ist ein erfrischend spielerischer, ideologiefreier Kommentar zur Genderdebatte.

BASTIAN KRAFT studierte am Institut für Angewandte Theaterwissenschaften in Gießen und begann seine Regiekarriere am Burgtheater Wien. Als zweimaliger Gewinner des Publikumspreises beim Festival ‚Radikal Jung‘ machte er 2010 und 2012 auf sich aufmerksam. Es folgten Regiearbeiten u. a. am Thalia Theater Hamburg, am Schauspiel Frankfurt, Schauspiel Köln und am Deutschen Theater Berlin. Lulu ist seine erste Arbeit am Residenztheater München.

„Ja, es ist ein weiblicher Selbstermächtigungsabend, es ist aber vor allem ein grandioses Spiel mit Erwartungen und Blicken.“ Süddeutsche Zeitung

Inszenierung: Bastian Kraft
Bühne: Peter Baur
Kostüme: Dagmar Bald
Musik: Arthur Fussy
Licht: Monika Pangerl
Video: Kevin Graber
Dramaturgie: Bendix Fesefeldt
Mit: Liliane Amuat, Juliane Köhler, Charlotte Schwab

Preise 37 € / 32 € / 27 € / 22 €
Dauer 1 Stunde 45 Minuten, keine Pause

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Konzert

Driftmachine

After-Show-Konzert

Andreas Gerth und Florian Zimmer sind das Synthesizer-Duo Driftmachine. Der Name kennzeichnet ihre Musik: Minimalismus und technische Präzision paaren sich mit sphärischen, hypnotischen Sounds. Neben der Veröffentlichung mehrerer Alben auf dem renommierten mexikanischen Experimental-Imprint Umor Rex produzierte Driftmachine auch Klangmontagen für die Bildende Kunst. Bei Live-Acts ist als drittes Mitglied der Videokünstler Mika Shkurat dabei. So entsteht ein audiovisuelles Erlebnis voller Komplexität und Sinnlichkeit.

Einheitspreis 17 € / ermäßigt 11 €
Freier Eintritt für Gäste der Abendvorstellung

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Konzert

Malonda invites: Make Love

Talk-Show und Konzert mit Malonda

Die Künstlerin, Musikerin und Aktivistin Achan Malonda spricht mit Nicky Miller, Ixa Psyborg und Rebecca Korang über Making Love in Zeiten des Postkolonialismus. Außerdem stellen die Künstlerinnen ihre Positionen und Perspektiven durch Filme, Spoken Word und Performances vor. Wie sieht dekolonisierter Sex aus, wenn die Folgen des Kolonialismus in unsere Körper geschrieben sind?

Im Anschluss an den Vortrag findet ein Konzert von Malonda statt.

Malonda ist eine in Berlin lebende Sängerin, Songwriterin und Elektropop-Diva, deren Arbeit sich zwischen Musiktheater und ihren selbst- und mitgeschriebenen Tracks bewegt. Sie ist eine leidenschaftliche, antirassistische und queer-feministische Aktivistin. Indem sie über Themen wie Gender, Sexualität und Diversität singt und spricht, macht sich Malonda als politische Künstlerin einen Namen.

Nicky Miller, eine in Berlin lebende, genderqueere interdisziplinäre Künstlerin, hat sich auf Film, Performancekunst und kreatives Schreiben spezialisiert. Ursprünglich in Paris geboren und vietnamesischer Herkunft, hat Nicky Miller auch viel in New York City und Brüssel gelebt und gearbeitet. LGTBQ+-Sexualitäten und -Identitäten sind der Kern ihrer Arbeit. Ihre Kurzfilme wurden mehrfach preisgekrönt und auf vielen internationalen Queer-Filmfestivals gezeigt.

Rebecca Pokua Korang ist eine Performancekünstlerin aus Berlin. Ihre Arbeiten sind meist kollaborativ und interdisziplinär. In ihrer künstlerischen Recherche beschäftigt sie sich mit der deutschen Kolonialgeschichte in Ghana, Identitäten und Community-Building.

Ixa Psyborg beschreibt sich selbst folgendermaßen: "Von einer Rasse biolumineszenter außerirdischer Kreaturen. Mit nubischen Zügen. Mit dröhnenden Lautsprechern."

Solidarischer Einheitspreis 9 € / 6 € / 3 €

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Lesung

Politics of Love - Wenn die Liebe politisch ist

Lesung und Gespräch mit Mithu Melanie Sanyal und Şeyda Kurt

Liebe und Politik werden als unvereinbare Gegensätze betrachtet. Dabei spielt Politik eine zentrale Rolle in der Art wie wir Liebesbeziehungen leben. Gleichzeitig brauchen wir dringend eine Ethik der Liebe in der Art, wie wir Politik machen. Die Kulturwissenschaftlerin Mithu Sanyal forscht seit Jahren zu love politics. Gemeinsam mit der Journalistin Seyda Kurt, die gerade das Buch Radikale Zärtlichkeit. Warum Liebe politisch ist veröffentlicht hat, reflektiert sie Liebe, Macht, Intimität, Sexualität(en) und Politik.

Dr. Mithu M. Sanyal ist Schriftsteller*in, Kulturwissenschaftler*in und Journalist*in, unter anderem für WDR, SWR, DLF, Spiegel, Bundeszentrale für politische Bildung, The Guardian und taz. Zu ihren inspirierenden Publikationen gehören unter anderen die Bücher Vulva (Wagenbach) und Vergewaltigung. Aspekte eines Verbrechens (Nautilus), das mit dem Preis „Geisteswissenschaften international“ ausgezeichnet wurde. Gerade ist ihr Debütroman Identitti bei Hanser erschienen.

Şeyda Kurt ist freie Journalist*in, Moderator*in und Autor*in. Sie spricht und schreibt über Kultur, Innenpolitik und linken Feminismus. Als Redakteur*in arbeitete sie an dem mit dem Grimme Online Award ausgezeichneten Podcast 19020220 - Ein Jahr nach Hanau mit (?) und ist als Host im Spotify Original Podcast Man lernt nie aus zu hören. Im April 202021 erschien ihr Sachbuch und Bestseller Radikale Zärtlichkeit - Warum Liebe politisch ist.

Solidarischer Einheitspreis 9 € / 6 € / 3 €

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Kindertheater

To Host a Ghost / Geist zu Gast

Für Kinder ab 8 Jahren und Familien

Compagnie de Stilte (Niederlande)

Ein etwas kurioser Mann kommt nach Hause und stellt fest, dass er nicht alleine ist. Vielleicht war er lange nicht dort und es fehlen nur die Laken über den unbenutzten Möbeln? In seiner Abwesenheit sind ungebetene Geister eingezogen, die durch sein Eintreten geweckt werden. Er hat keine Ahnung, wie das passiert ist. Seine Welt ist plötzlich auf den Kopf gestellt und ein Katz-und-Maus-Spiel zwischen Mensch und Geistern beginnt.
To Host a Ghost ist ein ironisches Tanzstück voller Mysterien. Gegenstände bewegen sich von selbst, Schuhe verschwinden und tauchen unvermutet wieder auf, als wären sie eigenständig gelaufen, eine Couch kippt, während man sich darauf niedergelassen hat, Türen öffnen und schließen sich wie durch Geisterhand. Die Geister sind allgegenwärtig, auch wenn man sie nicht sieht, man spürt sie wie einen Lufthauch.
Jack Timmermans stellt in To Host a Ghost die Frage, was wirklich real ist. Sind wir es oder die Geister? In seiner Inszenierung hat er sich von Filmen der 30er, 40er und 50er Jahre inspirieren lassen, vor allem aber von Alfred Hitchcock, dessen wesentliches Stilelement neben den Spannungsmomenten der Humor war.

Choreographie: Jack Timmermans
Musik: Martin Fondse
Kostüme: Czakon
Lichtdesign: Pink Steenvoorden – Einstein Design
Bühne: Jack Timmermans
Kooperation von: de Stilte, Martin Fondse und den Sängerinnen Anna Serierse, Marit van der Lei und Sanne Rambags

Einheitspreis 15 € / ermäßigt 10 €
Familienpaket 37 €
Dauer ca. 50 Minuten

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Konzert

Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz - 3. Sinfoniekonzert

Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz
Anneleen Lenaerts, Harfe
Dirigentin Anna Rakitina


Modest Mussorgsky: Morgendämmerung an der Moskwa
Reinhold Glière: Harfenkonzert Es-Dur op. 74
Peter Tschaikowsky: Sinfonie Nr. 1 g-Moll op. 13 Winterträume

Komponisten aus Russland ist das 3. Sinfoniekonzert unter der Leitung der jungen russischen Dirigentin Anna Rakitina gewidmet. Die Morgendämmerung an der Moskwa, die malerische Ouvertüre zu Modest Mussorgskys Oper Chowanschtschina, bildet den Auftakt des Abends. Fortgesetzt wird das Programm mit Reinhold Moritzewitsch Glières 1938 entstandenem Harfenkonzert Es-Dur op. 74, in dem die vielfach ausgezeichnete Harfinistin Anneleen Lenaerts, Soloharfenistin der Wiener Philharmoniker, ihr brillantes Können unter Beweis stellt. Peter Tschaikowskys Erste Sinfonie mit dem Titel Winterträume führt bereits den dramatischen Erzählstil in die romantische Sinfonie ein und ist geprägt von Rhythmus und Motiven des russischen Volksliedes. Sie trieb ihren Komponisten im Entstehungsprozess an den Rand des Wahnsinns und wurde bei Ihrer Uraufführung ein großer Erfolg.

Preise 49 € / 43 € / 35 € / 28 € / 17 €
Zzgl. 3 € an der Abendkasse

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Tanz

Palermo Palermo

Ein Stück von Pina Bausch

Tanztheater Wuppertal Pina Bausch (Deutschland)

Die Stücke Pina Bauschs erzählen häufig von ganz Alltäglichem. Der Mensch steht stets im Mittelpunkt, mit all seinen Hoffnungen, Zweifeln und Ängsten. Über Fragen an die Tänzer*innen näherte sich Pina Bausch ihren Themen. Wie Menschen Sprachlosigkeit, Ausbeutung, Erniedrigung und Abhängigkeit erleben, erzählte sie häufig in Szenen komplexer Zweisamkeit von Mann und Frau. Auch mehrere Jahrzehnte nach ihrer Entstehung berühren ihre Werke, wühlen auf, treffen einen Nerv. Ein Großteil zählt zehn Jahre nach dem Tod der Gründerin zum Repertoire der Compagnie, die das Erbe pflegt und es mit großer Leidenschaft, Sorgfalt und Elan für kommende Generationen erhält.
Im Mittelpunkt ihrer Kreationen standen und stehen die Tänzer*innen: Jeder bringt seine Persönlichkeit ein. Die derzeit 34 Tänzer*innen der Compagnie stammen aus 17 Ländern. Drei Generationen erarbeiten gemeinsam die Stücke; die Älteren übergeben ihre Rollen an Jüngere, teilen die Erfahrung, die sich teilweise über Jahrzehnte in ihre Körper eingeschrieben hat.

Ihre Stücke bleiben für immer jung, so auch Palermo Palermo, in dem die Tänzerinnen und Tänzer den ganzen Abend über Steine gehen, tänzeln, balancieren, marschieren, hüpfen. Die Steine assoziieren das hohe Alter der Stadt Palermo und auch den Zerfall der Stadt im Mittelalter. Palermo wurde Handelsstadt im 8. Jahrhundert v. Chr. Einen direkten Bezug auf Italien oder auf Palermo nimmt das Stück nicht, aber manchmal blitzt ein bisschen Italien durch, wenn eine Frau einem Mann kräftig in den Hintern tritt und der einen Teil seines Diebesgutes aus den Hemdsärmeln und Hosentaschen zieht. Oder wenn eine Frau mit einer Strumpfhose über dem Kopf und einer Pistole in der Hand auf die Tänzer zielt.
Was auf alle Fälle dominiert, sind Gefühle, die tief ins Innere gehen. Sehnsucht nach Geborgenheit, Trauer, Alter, Gebrechlichkeit. Es scheint als sitze der Zuschauer mit auf der Bühne, auf irgendeinem Stein mitten auf einer Piazza, und schaue dem geschäftigen Treiben der Anwohner zu.
Dieser für Pina Bausch im positiven Sinne typisch „seltsame“ Tanzabend brennt sich mit unvergesslichen Bildern ins Gedächtnis und lässt die viel zu früh Verstorbene schmerzlich vermissen.

In Koproduktion mit Teatro Biondo Stabile, Palermo; Andres Neumann International

Inszenierung und Choreographie: Pina Bausch
Bühne: Peter Pabst
Kostüme: Marion Cito
Musik: Edvard Grieg, Niccolo Paganini u. a.
Probendirektion: Ruth Amarante, Michael Strecker

Preise 56 € / 48 € / 40 € / 32 €

Dauer 2 Stunden 35 Minuten, eine Pause

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Konzert

Yusuf Sahilli

After-Show-Konzert

Yusuf Sahilli, in Berlin geboren und aufgewachsen, präsentiert mit Musikerin Heike Becker (Bass) und Musiker Martin Krümmling (Schlagzeug) alternativen Folkrock im Gläsernen Foyer. Neben temperamentvollen Rockrhythmen geht es dabei aber auch indie-mäßig, akustisch, soft und folkig zu, dabei arrangiert er immer wieder bekannte Songs neu und modern. Sänger Sahilli hat eine ausdrucksstarke und warme Stimme und sagt von sich: „Ich lasse mich gerade in klassischem Gesang ausbilden, denn ich denke, wenn man seine Stimme beherrscht wie ein Instrument, kann man den Songs noch mehr geben.“ Die Presse ist regelmäßig von seinem brillanten Können hingerissen.

Einheitspreis 17 € / ermäßigt 11 €
Freier Eintritt für Gäste der Abendvorstellung

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Kindertheater

COUCOU

Tanz- und Objekttheater für alle ab 2 Jahren

Companie M

Ein Tunnel bewegt sich über den Boden, drei Spieler*innen kriechen heraus und wieder herein, entdecken die Umgebung, die Tunnel und sich. Companie M lädt ein zu einer spannenden Reise in zahlreiche Welten und klangvolle Atmosphären. Da werden Hände zu Füßen, zwei Körper zu einem, ein einfacher Tunnel verwandelt sich innerhalb von Sekunden zu einer Raupe, einem Elefantenrüssel, einem majestätischen Gewand, zu einem riesigen Fischmaul oder einem staubsaugenden Wesen. Alles gerät in Bewegung. Begleitet von Percussion, Klängen und Melodien schlüpfen die Spieler*innen lustvoll und spielerisch in die Tunnel, nutzen sie als Rückzugsort oder Versteck und werden so manches Mal völlig verblüfft von der Lebendigkeit und der Vielfältigkeit der Tunnel.
Im Wechselspiel von Tanz, Theater und Musik entsteht eine Aufführung reich an Phantasie, Poesie, Neugier und Wagemut.

Choreographie: Gaëlle Morello
Inszenierung: Nina Weber
Performance: Giuseppina Tragni, Miriam Lemdjadi und Peter Hinz
Musik: Peter Hinz
Ausstattung: Maria Wolgast

Einheitspreis: 10 € / ermäßigt 6 €
Familienpaket: 28 €

Dauer ca. 30 Minuten + 15 Minuten Nachspiel

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© American Drama Group
Schauspiel

A Christmas Carol

Nach der Erzählung von Charles Dickens
American Drama Group / In englischer Sprache

Viele junge Menschen sind mit dieser Geschichte aufgewachsen. Ob schlicht mit der Erzählung, den verschiedenen Verfilmungen oder auch dem bezaubernden Theaterstück, eines jedenfalls ist klar: An A Christmas Carol kommt man kaum vorbei, denn die Themen, die der Autor Charles Dickens schon 1843 ansprach, sind heute noch immer hochaktuell.
Die Hauptfigur Ebenezer Scrooge, ein zutiefst unsympathischer Miesepeter, gönnt nichts und niemandem etwas und sein Leben dreht sich ausschließlich um Geld und Arbeit. Selbst seinem loyalen und gutherzigen Mitarbeiter gewährt er keinen Urlaub an den Festtagen, geschweige denn eine faire Entlohnung. Er ist eben ein Geschäftsmann durch und durch.
In der Nacht spitzen sich die Ereignisse dramatisch zu. Er bekommt Besuch von Geistern, die ihm sein Verhalten drastisch vor Augen führen und ihm die daraus folgenden Konsequenzen zeigen. Sie entführen ihn in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, zu zerbrochenen Freundschaften, gescheiterten Liebesbeziehungen und dem traurigen Lebensschicksal seiner Mitarbeiter. Scrooge ist entsetzt, als er erkennt, wie viel Unglück er über seine Mitmenschen gebracht hat.
Mit ihrem schwungvollen und unterhaltsamen Theaterstück lädt die American Drama Group das Publikum auf humorvolle Weise dazu ein, das eigene Verhalten zu reflektieren und die Werte des Weihnachtsfests neu- beziehungsweise wiederzuentdecken. In einer nachdenklichen, zugleich aber auch witzigen Performance wird der weltbekannte Klassiker zum Leben erweckt. Und ganz nebenbei üben sich die Besucher im Englischen.

Inszenierung: Richard Clodtfelder

Einheitspreis 24 €/ ermäßigt 14 €

Dauer ca. 2 Stunden, eine Pause

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Konzert

Six Pianos

Musikstück für sechs Klaviere von Steve Reich

Gregor Schwellenbach, Piano
Daniel Brandt, Piano
Paul Frick, Piano
Carlos Cipa, Piano
John Kameel Farah, Piano
Kai Schumacher, Piano


Werke von Gregor Schwellenbach, John Kameel Farah, Carlos Cipa, Daniel Brandt, Paul Frick und Kai Schumacher

Six Pianos, komponiert von Steve Reich im März 1973, war ursprünglich für alle verfügbaren Pianos in einem New Yorker Klaviergeschäft gedacht, doch der daraus entstehende Klang erschien Reich angeblich als zu dicht. Daher beschränkte er sich auf sechs Flügel, die in gutem Hörkontakt zu einander stehen.
Six Pianos, dieses weltweit bislang viel zu selten aufgeführte Werk, folgt mit einer kurzen, rhythmisch-melodischen Figur den typischen Strukturen der sogenannten Minimal Music und durchläuft dabei eine Reihe von Wiederholungen und Variationen. Die Musiker spielen teils synchron, teils um einige Takte versetzt — eine für Reich typische Kompositionstechnik, das sogenannte „Phasing“. Das einzelne Spiel geht auf in einer Art musikalischem Mandala, das den Hörer allmählich mit einer geradezu meditativen Spannung auflädt.
Mit einem komplett ausverkauften Konzert im Rahmen des ACHT-BRÜCKEN-Festivals in der Kölner Philharmonie im Mai 2016 erlebte das von Gregor Schwellenbach begründete Projekt Six Pianos seine furiose Premiere. In fast unveränderter Besetzung (neu dabei: Kai Schumacher) setzten sich die sechs Pianisten 2018 erneut zusammen an Steve Reichs meisterhafte Komposition, geschrieben für sechs Konzertflügel.
Alle sechs Solisten von Six Pianos gehören einer neuen Generation von Musikern an, die — klassisch ausgebildet — einen ganz selbstverständlichen Umgang mit moderner Pop- und Clubmusik pflegen. Gemeinsam ist ihnen außerdem ein starker Bezug zum Werk Steve Reichs, Ausgangspunkt ihres Schaffens wie auch dieser erstmaligen Zusammenarbeit. Alle sechs gelten als renommierte Vertreter einer zeitgenössischen Szene, die zwischen Elektronik, Jazz und Neuer Klassik immer wieder innovative und großartige Musik hervorbringt.
Das Hauptstück Six Pianos wird erweitert durch Eigenkompositionen für ein bis sechs Flügel der beteiligten Pianisten Gregor Schwellenbach, John Kameel Farah, Carlos Cipa, Daniel Brandt, Paul Frick und Kai Schumacher.

Preise 41 € / 35 € / 29 € / 23 €

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Gespräch

Wort und Wein

Pfalzbau Bühnen Ludwigshafen

Weihnachts-Spezial: Der Winter
Weinbau der Lebenshilfe Bad Dürkheim

Kein Mensch muss müssen!

Wohl kaum jemand würde dieses vielzitierte Bonmot dem Dramatiker Gotthold Ephraim Lessing zuschreiben. Und doch ist es der Jude Nathan, der es in Lessings berühmtestem Stück ausspricht, und schon dafür gebührt ihm das Attribut „weise“. Was aber hat das mit unserer regionalen Reihe zu tun? Einerseits, das liegt auf der Hand, muss man Wein nicht trinken, kann es aber. Viele tun es täglich. Andererseits steht Lessings Nathan der Weise in dieser Saison auf unserem Spielplan, und so lag es nahe, einen biographischen Bezug dieses Humanisten zu unserer Gegend zu suchen. Und der war schnell gefunden: Lessings Frau Eva war gebürtige Heidelbergerin! Ihr widmen wir einen unserer vier Abende. Ein anderer Heidelberger wartet seit Monaten darauf, von uns gefeiert zu werden: Friedrich Ebert, erster demokratisch gewählter deutscher Reichspräsident, beging im Februar ’2021 seinen hundertfünfzigsten Geburtstag. Hoffen wir, dass die Party nicht noch einmal verschoben werden muss.

Tja, und dann wollten wir uns mit dem 2020er Weihnachts-Spezial vom Winter verabschieden. Es fiel aus, und der Winter kam. Gut, dass es noch einmal eine Chance gibt, die graueste und matschigste aller Jahreszeiten zu würdigen und ihr damit auch im kommenden Jahr den einen oder anderen Frosttag abzuringen. Und genau wie der Winter ist die Jagd mit mancherlei Klischees belegt. Auch hier ergreifen wir die Chance, Mythos und Wirklichkeit zu überprüfen und mit Vorurteilen aufzuräumen. Denn eins steht fest: Der Wein muss vor dem Wild geschützt werden. Und dafür sind nun mal die Jäger zuständig.

Moderation: Tilman Gersch

In Kooperation mit der Städtischen Musikschule Ludwigshafen

Einheitspreis 18 € (inklusive 3 Weinproben)

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Kindertheater

Rumpelstilzchen

Puppentheater nach dem Märchen der Brüder Grimm
Spielfassung von Susanne Koschig
Für Kinder ab 5 Jahren und Erwachsene

Theater Waidspeicher Erfurt

„Meine Tochter kann Stroh zu Gold spinnen!”, prahlt der Müller. Der goldgierige König droht der armen Müllerstochter mit dem Tod, wenn ihr das Kunststück nicht gelingt. Ein Zaubermännchen hilft ihr dabei, verlangt aber als Preis dafür ihr Kind. Ob sich die Müllerstochter das alles gefallen lässt?
In der Bearbeitung des bekannten Märchens drehen sich die Räder, es wird gesponnen und gezaubert, es rumpelt und blitzt und es funkelt das Gold. Das Rumpelstilzchen tanzt und singt und saust umher, und die Kinder sind mittendrin, wenn es auf die Suche nach seinem Namen geht.
Susanne Koschig hält sich in ihrer Inszenierung im Wesentlichen an die literarische Vorlage. Zwei Erzähler präsentieren die Geschichte und beziehen das Publikum an einzelnen Stellen mit ein. Gespielt wird in offener Spielweise in einer Mischung aus Schauspiel und Puppenspiel mit verschiedenen Puppenarten.

Rumpelstilzchen „fliegt und surrt wie ein Raumschiff und es leuchtet sogar ganz niedlich im Dunkeln. Erst später wächst das Männchen zu einschüchternder Größe heran, als es von Müllerstochter Marie das erstgeborene Kind einfordert für sein Werk, aus Stroh so reichlich Gold gesponnen zu haben, dass es überall nur so glänzt auf der Bühne.“ Thüringer Allgemeine Zeitung

Inszenierung. Susanne Koschig
Bühne, Puppen, Kostüme. Bärbel Haage
Musik. Udo Hemmann
Mit. Tomas Mielentz und Maurice Voß

Einheitspreis 10 € / ermäßigt 6 €
Familienpaket 28 €

Dauer ca. 50 Minuten

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Kindertheater

Ali Baba und die 40 Räuber

Marotte Figurentheater in Koproduktion mit dem Tiyatro Diyalog Karlsruhe
Für Kinder ab 5 Jahren

Es war einmal ein Zauberwort, das konnte Felsen öffnen. Es waren einmal zwei Frauen, die besiegten 40 wilde Räuber. Es war einmal ein Land, da wohnten Geister in Lampen und Teppiche konnten fliegen. Und das alles ist wahr. Denn im Orient und im Märchen ist alles möglich. Von wundersamen Abenteuern, Geheimnissen und Wünschen, finsteren Mächten und dem Glück, das dem Mutigen treu bleibt, erzählt atemberaubend spannend und voller Poesie eines der schönsten Märchen aus der Sammlung Tausend-und-einer Nacht.
Ganz in der Tradition dieser Erzählungen spielt das Stück auf zwei Ebenen: In der aktuellen Welt und in der Welt des Märchens. Zwei Herren treffen sich auf einer Parkbank und lesen ihre Tageszeitung, eine türkisch, eine deutsch. Sie kommen ins Gespräch über eine Nachricht von einem geborgenen Goldschatz und siehe da, aus den Zeitungen entsteht plötzlich die Märchenwelt von Ali Baba und den 40 Räubern. Figuren werden ausgerissen, Felsen geknüllt und ein Zaubertor ist zu erkennen. Die beiden Darsteller zaubern mit Lust und Leidenschaft mit wenigen Handgriffen eine beglückende Phantasiewelt für die kleinen (und großen) Zuschauer.

Das Marotte-Figurentheater besteht seit 1987 mit einer festen Spielstätte in Karlsruhe und arbeitet mit freiberuflichen Künstlern aus dem Genre Figurenspiel, Schauspiel und Musik zusammen.
Die marotte zeichnet sich durch die Variationsbreite der darstellerischen Mittel und des Repertoires aus. Das Spektrum reicht von der Umsetzung traditioneller Märchenstoffe über die theatralische Version moderner Kinderbücher bis zu experimentellen Stücken.

Einheitspreis 10 € / ermäßigt 6 €
Familienpaket 28 €

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Ballett

Der Nussknacker

Ballett von Jeroen Verbruggen

Ballet du Grand Théâtre de Genève (Schweiz)

Das Ballett Der Nussknacker, inspiriert von einer Novelle Ernst Theodor Amadeus Hoffmanns, entführt die Zuschauer in eine glitzernde Traumwelt. Die kleine Marie, die unter dem Weihnachtsbaum einschläft, träumt von einer überlebensgroßen Mäuseschar und einem Nussknacker, der über ein Heer von Zinnsoldaten herrscht. Am Ende erscheint er mit dem Kind im Reich der Süßigkeiten, wo er mit der Zuckerfee einen rauschenden Walzer tanzt. Es ist eine faszinierende, farbenfrohe Welt, die manchmal auch unheimliche Züge annimmt. Im Zentrum der zauberhaften Welt des Choreographen Jeroen Verbruggen am Genfer Ballett steht ein großer Schrank. Mit seinen Schubladen und Spiegeln und vor allem mit seiner Magie lässt er das gesamte Personal des Stückes mal auftauchen und wieder verschwinden, stellt so die Ereignisse auf den Kopf oder lässt sie sich im Nichts auflösen.
Dieser Nussknacker ist ein Märchenspiel, wie man es lange Zeit nicht gesehen hat. Die Kostüme und das phantastische Bühnenbild der Pariser Couturiers von „On Aura Tout Vu“ sind außergewöhnlich, von barockem Minimalis¬mus, mit ihren gut sitzenden Gehröcken, ihren bauschigen Trikots in delikatem Grau, verziert mit kleinen Körben, die an Nussschalen erinnern, und ihren blinden Spiegeln.
Das Konzept des Choreographen Jeroen Verbruggen, der die Reihenfolge des Originals umgestellt hat, ist eine wahre Fundgrube an phantasievollen Einfällen, die das Ballett auf großartige Weise beflügelt und dem Ensemble eine wunderbare Dynamik und eine perfekte Ausgewogenheit verleiht. Man sieht zwar keinen Tannenbaum, aber dieser Schrank, geheimnisvoll und schön, manchmal auch beunruhigend, in dem sich alles abspielt, wirkt glänzender und festlicher als jeder erdenkliche Weihnachtsbaum – inspiriert von einer wunderlichen deutschen Romantik mit ihren Fabelwesen und ihren Adlern und einem monumentalen Kronleuchter.
Das magische Spektakel entzückt das Genfer Publikum seit seiner Premiere 2014 und einige hunderttausende internationale Besucher in der ganzen Welt. Es gibt also gute Gründe, sich dieses märchenhafte Zauberspiel für Groß und Klein nicht entgehen zu lassen.

Choreographie: Jeroen Verbruggen
Musik: Peter Iljitsch Tschaikowsky
Ausstattung: Livia Stoianova und Yassen Samouilov
Licht: Ben Ormerod

Preise 47 € / 40 € / 33 € / 26 €
Familienpaket 131 € / 115 € / 95 € / 75 €

Dauer 1 Stunde 50 Minuten, eine Pause

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Musical

Fame - Das Musical

Musik von Steve Margoshes
Ab 12 Jahren

Junges Musical der Pfalzbau Bühnen

Idee und Entwicklung von David de Silva
Buch von Jose Fernandez
Liedtexte von Jacques Levy

Inszenierung und Choreographie: Iris Limbarth
Musikalische Leitung: Frank Bangert
Bühne: Britta Lammers
Kostüme: Heike Korn
Musikalische Einstudierung: Tim Speckhardt
Szenische Einstudierung: Norman Hofmann
Choreographische Einstudierung: Viktoria Reese
Regieassistenz: Julia Schwarz
Mit: Jugendlichen aus Ludwigshafen und der Region

Preise 29 € / 25 € / 21 € / 17 €
Familienpaket 77 € / 67 € / 53 € / 39 €

Nachmittagsvorstellung 14:30 UHR Einheitspreis 19 € / ermäßigt 11 €
Familienpaket 49 €

Dauer ca. 3 Stunden, eine Pause

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Bewertungen & Berichte Fame - Das Musical

© G2 Baraniak
Schauspiel

Die Feuerzangenbowle

Nach dem Roman von Heinrich Spoerl

Altonaer Theater Hamburg

"Das Schönste im Leben", resümiert die Herrenrunde um den jungen Schriftsteller Dr. Pfeiffer, "war die Gymnasiastenzeit". Doch Pfeiffer hatte Privatunterricht, war nie auf dem Pennal, kennt weder Pauker noch die Streiche, die man ihnen spielt, ist "überhaupt kein Mensch, sozusagen". Eine Schnapsidee: Die gute alte Zeit soll auferstehen, und man holt das Versäumte einfach nach. Als "Pfeiffer mit drei f" wird er in der Oberprima von Babenberg "Schöler" von Professor Crey, lernt beim Bömmel, was es mit der "Dampfmaschin´" auf sich hat und ersinnt mit seinen pubertierenden Schulkameraden Unfug aller Art, den Lehrkörper zu foppen. Doch bald hegt er auch ernstere Absichten, denn für die reizende Tochter des gestrengen Herrn Direktors entflammen in ihm recht erwachsene Gefühle...
Die Verfilmung von Heinrich Spoerls Roman aus dem Jahr 1944 mit Heinz Rühmann in der Rolle des Dr. Pfeiffer genießt heute Kultstatus und unterhält regelmäßig zum Jahreswechsel Fernsehzuschauer über alle Generationen hinweg. Dieses Jahr zeigen wir Ihnen die Feuerzangenbowle in der Inszenierung des Altonaer Theaters mit ihren „wunderbar verschrobenen Professoren“ (Hamburger Abendblatt) live auf den Pfalzbau Bühnen.

"Das hat Klasse, Schöler Pfeiffer! Das ist herrlich." Hamburger Morgenpost

Bühnenfassung: Wilfried Schröder
Regie und Bühne: Axel Schneider
Musikalische Einrichtung: Olaf Paschner
Kostüme: Daniela Kock
Mit: Klaus Falkhausen, Dominik Flade, Angelina Kamp, Mats Kampen, René Marvin Kuhnke, Simon Lausberg, Ivo Masannek, Philip Spreen u.a.

Preise: 36 € / 31 € / 26 € / 21 €
Familienpaket: 97 € / 85 € / 69 € / 53 €
Nachmittagsvorstellung: 14:30 UHR 24 € / ermäßig 14 €, Familienpaket 65 €

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Bewertungen & Berichte Die Feuerzangenbowle

Konzert

4. Sinfoniekonzert

Bundesjugendorchester & Bundesjugendballett
Dirigent: Alexander Shelley


Wenn Deutschlands jüngste musikalische Elite zu den Instrumenten greift, begeistert sie Kritikerinnen, Solisten und Dirigentinnen sowie das Publikum gleichermaßen: Mitreißende Energie und beachtliche Professionalität verbinden sich zu einem einzigartigen Klang, der Simon Rattle, seit 2018 Ehrendirigent des Klangkörpers, zu einem begeisterten Kommentar inspirierte: „What an enormous pleasure to meet this wonderful next generation of colleagues! I think the future of orchestras is safe in your hands …“
Beim 4. Sinfoniekonzert tut sich das Orchester mit einem anderen berühmten und herausragenden Jugend-Ensemble zusammen – dem 2011 von John Neumeier gegründeten Bundesjugendballett, dem der bekannte Choreograph auch als Intendant vorsteht. Für jeweils zwei Jahre können die acht jungen Tänzerinnen und Tänzer, die ihre Ausbildung bereits abgeschlossen haben, in diesem geschützten Raum gemeinsam arbeiten, ihr künstlerisches Profil entwickeln und sich auf ihren künftigen Beruf vorbereiten. Sie arbeiten am Ballettzentrum Hamburg und bereichern die Tanz- und Kulturszene der Stadt und des gesamten Landes.
Die beiden vielversprechenden Ensembles präsentieren beim Konzert Werke von Richard Strauss und Maurice Ravel, darunter auch La Valse, in dem Ravel Elemente des Wiener Walzers um Mittel impressionistischer Harmonik und Rhythmik ergänzt hat. Die jungen Tänzer*innen kann das Publikum in Strauss‘ Orchestersuite Der Bürger als Edelmann in einer Choreographie von John Neumeier bewundern. Zu Ravels wirkungsvollem Märchenballett Ma mère l’oye zeigen die jungen Leute auch eigene Choreographien.

Richard Strauss: Till Eulenspiegels lustige Streiche op. 28
Maurice Ravel: Ma mère l’oye (?)
Maurice Ravel: La valse
Richard Strauss: Suite aus Der Bürger als Edelmann op. 60

Preise 49 € / 43 € / 35 € / 28 € / 17 €
Zzgl. 3 € an der Abendkasse

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Bewertungen & Berichte 4. Sinfoniekonzert

4

Theater im Pfalzbau Ludwigshafen

Die Pfalzbau Bühnen (Theater im Pfalzbau) sind eines der wichtigsten Gastspielhäuser Deutschlands und damit einzigartig in Rheinland-Pfalz und der Metropolregion Rhein-Neckar. Das vielfältige Programm zeigt einen Querschnitt der besten internationalen, deutschen und regionalen Theaterproduktionen. Im Herbst präsentieren die Festspiele Ludwigshafen Schauspiel- und Tanzaufführungen auf höchstem Niveau. In der zweiten Spielzeithälfte sind neben renommierten Bühnen und Compagnien auch ausgewählte Inszenierungen nahe gelegener Theaterhäuser zu Gast. Neben Schauspiel und Tanz sind dann auch Musiktheaterinszenierungen und Produktionen für Kinder und Jugendliche zu sehen. Reservierungen:
Tel. +49 (0)621-504-2558
Montags bis freitags von 10.30 bis 13.00 Uhr und von 17.00 bis 18.30 Uhr,
samstags von 11.30 bis 13.00 Uhr
Fax (0621) 504-2526
E-Mail: pfalzbau.theaterkasse@ludwigshafen.de
Über die Internetseite sowie eine Stunde vor Vorstellungsbeginn

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Bewertungen & Berichte Theater im Pfalzbau Ludwigshafen

Aufführungen / Oper Nationaltheater Oper Mannheim Mannheim, Mozartstr. 9
Aufführungen / Theater Nationaltheater Schauspiel Mannheim Mannheim, Mozartstr. 9
Aufführungen / Theater Theater und Orchester Heidelberg Heidelberg, Theaterstraße 10
Aufführungen / Theater Theatergemeinde Volksbühne Heidelberg Heidelberg, Theaterstraße 10
Aufführungen / Ballett Hamburg Ballett John Neumeier
Aufführungen / Theater UnterwegsTheater Heidelberg Heidelberg, Hebelstr. 9
Ereignisse / Ballett Ballett Mannheim Mannheim, Mozartstr. 9
Ereignisse / Tanz Tanztheater Wuppertal Pina Bausch
Aufführungen / Theater Badisches Staatstheater Karlsruhe Karlsruhe, Baumeisterstr. 11
Aufführungen / Theater Theater Baden-Baden Baden-Baden, Goetheplatz 1

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