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Theater im Pfalzbau Ludwigshafen

Kontakt

Theater im Pfalzbau Ludwigshafen
Berliner Str. 30
D-67059 Ludwigshafen

Telefon: +49 (0621) 504 30 - 46
Fax: +49 (0)621-5 04-29 30

 

Reservierungen:
Tel. +49 (0)621-504-2558
Montags bis freitags von 10.30 bis 13.00 Uhr und von 17.00 bis 18.30 Uhr,
samstags von 11.30 bis 13.00 Uhr
Fax (0621) 504-2526
E-Mail: pfalzbau.theaterkasse@ludwigshafen.de
http://tickets.vibus.de/00100137000000/default.aspx
Musical

HONK

Musical Comedy in zwei Akten

Musik von George Stiles
Buch und Gesangstexte von Anthony Drewe
Deutsch von Stephan Kopf, Zelma und Michael Millard

Seit einigen Jahren hat sich an den Pfalzbau Bühnen ein junges Musical-Ensemble etabliert. Unter der professionellen Leitung der Regisseurin und Choreographin Iris Limbarth entstehen anspruchsvolle, energiegeladene und charmante Aufführungen mit jungen Darstellerinnen und Darstellern aus Ludwigshafen. Die neue Produktion Honk! ist ein großartiges Stück für die ganze Familie, das von der Integration eines Außenseiters handelt. „Draußen wird dich jemand lieben, wie du bist“ – unter diesem Motto spielt das bezaubernde Musical nach Hans Christian Andersens berühmtem Märchen vom hässlichen Entlein, das sich in einen stolzen Schwan verwandelt. Der Protagonist Gnomy wird von seinen Geschwistern und anderen Tieren wegen seines Aussehens geärgert und ausgegrenzt. Verzweifelt verlässt er sein Zuhause und glaubt in seiner jugendlichen Naivität in einem Kater einen Freund gefunden zu haben. Doch auch hier lässt die Enttäuschung nicht lange auf sich warten: Der Kater sieht in Gnomy nur seine nächste Mahlzeit. Währenddessen sucht Gnomys Mutter Ida ihren verschwundenen Sohn. Bereits zum vierten Mal bringt Iris Limbarth mit Jugendlichen aus Ludwigshafen und Umgebung ein Musical auf die Bühne des Theaters im Pfalzbau. Nach den großen Erfolgen der vorherigen Produktionen verspricht auch diese Aufführung mit Tanz, Gesang, viel Witz und liebevoller Gestaltung wieder ein unterhaltsames Erlebnis für Groß und Klein zu werden.

Inszenierung/Choreographie/Bühne: Iris Limbarth
Musikalische Leitung: Tim Speckhardt/Michael Geyer
Kostüme: Heike Korn
Szenische Einstudierung: Norman Hofmann
Choreographische Einstudierung: Nina Links
Regieassistenz: Julia Schwarz
Mit Jugendlichen aus Ludwigshafen und der Region

Preise Jugendliche 9 € / Erwachsene 14 € / Familienpaket 28 €
Tanz

UTSUSHI

Tanz

Das Ensemble Sankai Juku wurde 1975 vom Butoh-Tänzer Ushio Amagatsu gegründet. Butoh entstand Ende der 1950er Jahre als Gegenbewegung zum traditionellen japanischen Tanz und ist unter anderem eine Reaktion der Post-Hiroshima-Generation auf den Eindruck der immensen Zerstörung durch die Atombombe. Butoh sucht jenseits der hochästhetisierten und normativen Traditionen des klassischen japanischen Tanzes den authentischen Ausdruck einer Körpersprache, an der sich die tiefen Schichten der Seele bis hin zur Verletzung oder Grausamkeit ablesen lassen. Utsushi ist die Quintessenz der Kunst von Ushio Amagatsu. Teile des Repertoires aus dreißig Jahren wurden zu einem neuen Werk zusammengefügt. Raimund Hoghe, Choreograph und ehemaliger Dramaturg von Pina Bausch, schreibt dazu: „Ushio Amagatsu schafft einen atemberaubenden Dialog zwischen der Schönheit seiner Arbeit und der Schönheit der Natur, den Klängen der Natur und der komponierten Musik, dem Tanz und dem Wind, dem Boden und dem Himmel, den Sternen über unseren Köpfen und dem Feuer vor uns.“
SANKAI JUKU, JAPAN

Choreographie: Ushio Amagatsu

Preis 26 € / ermäßigt 17 €
Theater

DEAD POETS ROCK

Frei nach dem Film Der Club der toten Dichter

Carpe diem! - Nutze den Tag! In dem berühmten Film Der Club der toten Dichter aus dem Jahre 1989 ist dieser Aufruf des Dichters Horaz ein zentrales Motiv, das den Schülern eines strengen Internats Mut macht, sich gegen den ewigen Gehorsam aufzulehnen und ihre eigene Individualität zu leben. Einem charismatischen jungen Lehrer gelingt es darin, bei den Schülern mit Hilfe der Poesie und des Theaters Widerstandsgeist zu wecken.

Dreißig Jahre später: der Jugendclub des Jungen Pfalzbaus setzt sich mit dem Film auseinander und holt die Themen darin in die Gegenwart. Er hinterfragt, sucht nach Antworten und Parallelen im eigenen Leben und in der gegenwärtigen Gesellschaft. Er setzt sich auseinander mit Disziplin, mit der Notwendigkeit des Widerstandes, mit der eigenen Individualität und dem Mut, seinen eigenen Weg zu gehen. Wogegen müssen wir uns auflehnen, wofür kämpfen, welchen Weg gehen? Wie individuell muss ich in einer globalisierten durchorganisierten, digitalisierten Welt sein?

Eine Geschichte voller Poesie über den Mut, für etwas einzustehen.
JUGENDCLUB DES JUNGEN PFALZBAUS

Inszenierung: Giuseppina Tragni

Preis Jugendliche 5 € / Erwachsene 7 €
Schauspiel

MONSIEUR CLAUDE UND SEINE TÖCHTER

Theaterstück nach dem großen Kinoerfolg von 2014

Mehr als 20 Millionen Zuschauer, darunter fast 4 Millionen in Deutschland, sahen den 2014 erschienenen Film, der lustvoll und mit einem Augenzwinkern die Geschichte von Monsieur Claude und seinen Töchtern erzählt. Das amüsante Stück, eine der erfolgreichsten Komödien des französischen Kinos überhaupt, liefert auf sympathische und humorvolle Weise Denkanstöße für Toleranz und ein friedliches Miteinander. Der Notar Claude, stockkonservativer Gaullist und erzkatholisch, hat vier erwachsene Töchter. Drei davon ehelichen zu Claudes Leidwesen Männer, die zwar Franzosen, aber allesamt keine Katholiken sind. Adèle ist mit dem erfolglosen jüdischen Geschäftsmann Abraham verheiratet, Isabelle hat sich den Muslim Abderazak ausgesucht, und Michelle wurde die Frau des Bankers Chao Ling. Claudes letzte Hoffnung ruht auf Laura, seiner jüngsten Tochter. Und so ist er entzückt, als Laura ankündigt, sie werde den katholischen Schauspieler Charles heiraten – zumindest so lange, bis er den vierten Schwiegersohn zu Gesicht bekommt…

A.gon Theater München

Buch und Inszenierung: Stefan Zimmermann
Bühne: Thomas Pekny

Preise 28 € / 24 € / 20 € / 16 € Nachmittagsvorstellung 14:30 UHR 16 € / Familienpaket 34 €
Kinderprogramm

TAAMA

Ensemblearbeit mit Musik

Für die Allerkleinsten von 1 bis 5 Jahren

Kleine Kinder lieben es, Erwachsene singen zu hören, und auf diese Erfahrung greift die Aufführung Taama zurück. In der westafrikanischen Mande-Sprache Dioula bedeutet „Taama“ Reise. Eine Sängerin aus Burkina Faso und ein bretonischer Geiger bringen in farbenfroher Atmosphäre Abzählreime und klassische Melodien zum Klingen. Diese Momente des gemeinsamen Erlebens dienen dem Austausch und dem gegenseitigen Sich-Verstehen. Überall auf der Welt singen Mütter bekannte, traditionelle Lieder, um ihr Baby aufzumuntern, zu beruhigen oder in den Schlaf zu singen. Die Kleinen werden von der Musik, der Melodie und dem Rhythmus der Lieder gefesselt. Die Lieder gleichen ersten kleinen Erzählungen, die die Phantasie anregen, selbst wenn sich die Kinder noch im Ein-Wort-Stadium befinden. Die Musik, die Reime und Lieder versetzen den Körper in Schwingung und reißen mit – auch die Erwachsenen. Kinder wie Erwachsene werden mit auf eine Reise genommen und teilen die vielen neuen, spannenden Sinneseindrücke. Die Aufführung Taama für die Allerkleinsten geht besonders auf die Lebens- und Erfahrungswelt von Kindern ab einem Jahr ein. Im Anschluss an die Vorstellung laden die Künstler die Kinder ein, selbst zu entdecken und zu berühren, was sie zuvor gesehen haben.
THÉÂTRE DE LA GUIMBARDE

In Kooperation mit dem Théâtre Eclair, Burkina Faso

Konzept und Inszenierung: Gaëtane Reginster
Mit Aïda Dao (Gesang) und Benoît Leseure (Violine)

In Kooperation mit dem Théâtre Eclair, Burkina Faso

Preis Kinder 5 € / Erwachsene 7 € / Familienpaket 15 €
Schauspiel

SCHLOSS PROZESS VERWANDLUNG

Nach Texten von Franz Kafka

Franz Kafkas surreale Welten gleichen einer Reise in die menschliche Seele. Sie sind wie die Traumbilder, die unsere Psyche Nacht für Nacht hervorbringt – mit all den beängstigenden, aber auch den verrückten, grotesken Situationen, die irgendetwas zwischen lustig und peinlich sind. Für die Protagonisten unserer Kafka-Adaption beginnt der Alptraum mit dem Erwachen: Herr K. wird unsanft von seinem Strohsack hochgerissen und des Ortes verwiesen. Josef K. bekommt nicht das Frühstück ans Bett gereicht, sondern einen Haftbefehl. Gregor Samsa bemerkt eine seltsame körperliche Veränderung. Gerne hätten die drei Herren sich ans gewohnte Tagwerk gemacht, werden aber durch solche ungewöhnlichen Vorgänge daran gehindert. Geben wir es zu: Wer hat sich nicht schon manches Mal gewünscht, das Läuten des Weckers zu überhören und einfach in den Tag hineinzuschlafen. Nicht aufs Amt zu gehen, nicht in die Bank, nicht auf die Dienstfahrt. So ist, was unseren liebenswerten Figuren zustößt vielleicht auch ein wenig subversiver Widerstand. Franz Kafka, der sein Brot als Versicherungsangestellter zu verdienen hatte, erspart seinen Alter Egos den öden Arbeitsalltag. Allerdings kann er ihnen das schlechte Gewissen, das autoritäre Über-Ich nicht ersparen, das hier in Gestalt von bösartigen Wächtern, ignoranten Kleinbürgern, machtlosen Helfern auftritt und am Ende leider den Sieg davonträgt. Oder auch nicht, denn das großartige, unerschrockene Ensemble der Pfalzbau Bühnen geht mit Kafka seinen eigenen Weg.

Kein Kafka mit deutungsschwangerer Philosophie, sondern ein gut spielbares, dem Publikum zugewandtes Stück. (...) Guter Besuch und herzlicher Premierenbeifall für einen gelungenen, ambitionierten und darstellerisch bemerkenswerten Abend. Mannheimer Morgen

SCHLOSS PROZESS VERWANDLUNG

Mit Jugendlichen und Erwachsenen aus Ludwigshafen
Inszenierung und Bühne: Tilman Gersch
Kostüme: Miriam Grimm
Musik: Frank Rosenberger
Dramaturgie und Textfassung: Barbara Wendland

Preis Jugendliche 9 € / Erwachsene 14 € / Familienpaket 28 €
Schauspiel

FREMDE HEIMAT

Brasilianisch-deutsches Theaterprojekt von Jürgen Berger, Mirah Laline & Ensemble

Aus Deutschland geflüchtet? Nachkommen deutscher Einwanderer findet man heute in allen Schichten der brasilianischen Metropolregion um Porto Alegre. Im 19. Jahrhundert kamen deutsche Kleinbauern als Armutsflüchtlinge – sie waren willkommen für die Kolonisierung des Bodens und die „Aufweißung“ der Bevölkerung. Während der Weltwirtschaftskrise um 1920 strandeten zahlreiche Arbeiterfamilien, später Verfolgte des NS-Regimes und untergetauchte Nationalsozialisten. In den meisten Einwandererfamilien wird bis heute deutsch gesprochen. Autobiografische Recherchen verdichtete der Autor Jürgen Berger zu einem doku-fiktionalen Abend. Vier brasilianische Performer, Schauspieler und Musiker mit deutschen Wurzeln spielen mit einem Karlsruher Schauspieler. Kann man in zwei Kulturen gleichzeitig leben? Sind das dann Parallelgesellschaften? Ist Heimat ein Instrument des Kolonialismus? Welche Gemeinsamkeiten gibt es mit der Einwanderung nach Deutschland heute? Wie wandelt sich zukünftig der Begriff der Migration? Die deutsch-brasilianische Regisseurin Mirah Laline studierte in Porto Alegre und wurde mit ihrer Inszenierung von Der Hässliche von Marius von Mayenburg in Brasilien vielfach zu Festivals eingeladen und ausgezeichnet. Ein Stipendium des DAAD führte sie in den Studiengang Regie der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin.

BADISCHES STAATSTHEATER KARLSRUHE

Inszenierung: Mirah Laline
Recherche & Text: Jürgen Berger

Preis 14 € / ermäßigt 9 €
Aufführungen / Oper Nationaltheater Oper Mannheim Mannnheim, Mozartstr. 9
Aufführungen / Theater Nationaltheater Schauspiel Mannheim Mannnheim, Mozartstr. 9
Aufführungen / Theater Theatergemeinde Volksbühne Heidelberg Heidelberg, Theaterstraße 10
Aufführungen / Konzert SWR Symphonieorchester Stuttgart, Neckarstraße 230
Aufführungen / Konzert D. Radio Philharmonie Kaiserslautern Kaiserslautern, Fruchthallstr. 1
Aufführungen / Konzert Technoseum Mannheim, Neckarvorlandstraße 2a
Mi, 25.7.2018, 20:00 Uhr
Aufführungen / Theater Badisches Staatstheater Karlsruhe Karlsruhe, Baumeisterstr. 11
Aufführungen / Konzert Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz Ludwigshafen, Heinigstraße 40
Aufführungen / Konzert KIRCHHEIMER KONZERTWINTER Kirchheim/Weinstraße, Oberer Waldweg 7
Der kultivierte Klang
Aufführungen / Aufführung Nibelungen Festspiele gGmbH Worms, Von-Steuben-Str. 5
Aufführungen / Konzert Weingartner Musiktage Junger Künstler Weingarten, Wiesenstr. 30