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Theater im Pfalzbau Ludwigshafen

Kontakt

Theater im Pfalzbau Ludwigshafen
Berliner Str. 30
D-67059 Ludwigshafen

Telefon: +49 (0621) 504 30 - 46
Fax: +49 (0)621-5 04-29 30

 

Reservierungen:
Tel. +49 (0)621-504-2558
Montags bis freitags von 10.30 bis 13.00 Uhr und von 17.00 bis 18.30 Uhr,
samstags von 11.30 bis 13.00 Uhr
Fax (0621) 504-2526
E-Mail: pfalzbau.theaterkasse@ludwigshafen.de
http://tickets.vibus.de/00100137000000/default.aspx
Theater

AUERHAUS

Schauspiel nach dem Roman von Bov Bjerg

in der Bühnenfassung von Kathi Loch

Alles beginnt mit einem Versprechen: Sechs Jugendliche wollen nicht einfach das Dasein ihrer Eltern erben. Deshalb ziehen sie gemeinsam ins Auerhaus, aus dem die Nachbarn von nun an ständig den Song „Our House“ von Madness hören. Doch die Schüler wollen nicht nur ihr eigenes Leben leben, sondern vor allem das ihres Freundes Frieder retten, der nicht weiß, warum er überhaupt leben soll. Außer Frieder wohnen in der Schüler-WG noch das reiche Töchterchen Cäcilia, die rebellische Kleptomanin Vera, der zaudernde Höppner, der sich vor der Musterung drückt, die makellos schöne Brandstifterin Pauline und der schwule Kiffer Harry. Die eigenwilligen Idealisten verhalten sich streng nach den Spielregeln ihres radikal-alternativen Lebensentwurfs: Ladendiebstahl heißt Einkaufen, die Musterungsakte liegt im Tiefkühlfach, feiern und reden dienen der Rettung. Es geht um alles: Freundschaft und Liebe, Gegenwart und Zukunft, Leben und Tod. Die Inszenierung von Philippe Besson spiegelt das wilde, verrückte Lebensgefühl der Teenager wider, das Bov Bjerg in seinem Überraschungsbestseller mit Leichtigkeit und Tiefsinn beschreibt. Eine Geschichte für junge Erwachsene und jene, die das Erwachsenwerden schon hinter sich haben und jetzt unentrinnbar im Ernst des Lebens angekommen sind. Auch wenn die Utopie letztlich scheitert, dürfen wir uns am Ende fragen, ob unsere vermeintlichen Sicherheiten es wirklich wert sind, den jugendlichen Leicht-Sinn so restlos aus unserem Leben verbannt zu haben.

Von 1994-1996 war Philippe Besson Oberspielleiter am Ulmer Theater. Später leitete er acht Jahre lang die Kinder- und Jugendtheatersparte am Hans-Otto-Theater Potsdam. Von 2009-2011 war er Oberspielleiter in Dresden. Seine Inszenierung Wir alle für immer zusammen wurde 2007 für den Theaterpreis DER FAUST in der Sparte „Beste Regie Kinder- und Jugendtheater“ nominiert. 2016 war seine bejubelte Theater-am-Kurfürstendamm-Inszenierung Roter Hahn im Biberpelz erfolgreich auf Tournee.

TJG. THEATER JUNGE GENERATION, DRESDEN

Inszenierung: Philippe Besson
Ausstattung: Ulrike Kunze
Raum: Grit Dora von Zeschau
Musik: Katharina Lattke

Mit Florian Rast, Tomás Heise, Rebecca Selle, Charlotte Mednansky, Emma Henrici, Felix Uttig
Theater

TRENNUNG FREI HAUS

Komödie von Tristan Petitgirard

Pauline staunt nicht schlecht, als Eric mit einem Strauß Rosen vor ihrer Tür steht – sieben Jahre, nachdem sie ihn bei Nacht und Nebel verlassen hatte. Eric ist Gründer, Inhaber und einziger Mitarbeiter der Agentur Trennung frei Haus: Für anonyme Kunden, die ihrer Partner überdrüssig sind, übernimmt er das unangenehme Geschäft des Schlussmachens. Mit einem solchen Auftrag steht er also jetzt unvermutet der Liebe seines Lebens gegenüber, doch Hyppolite, Paulines aktueller Lover, hat sich das mit der Trennung kurzfristig anders überlegt und erscheint kurze Zeit später ebenfalls bei Pauline. Als er anruft, um den Auftrag bei Trennung frei Haus in letzter Minute zu canceln, fällt er aus allen Wolken: Das Handy klingelt bei seinem Gegenüber…

Nach der Uraufführung in der Inszenierung des Autors in der Pariser Comédie de Bastille im Jahre 2015 (dort spielte der Autor selbst die Rolle des Hyppolite) wurde Rupture à Domicile in Avignon und auf einer Frankreichtournee gespielt und von Mai bis September 2017 im Le Splendid in Paris wiederaufgenommen. Autor Tristan Petitgirard wurde als bester zeitgenössischer französischsprachiger Autor für den renommierten Prix Molière 2015 nominiert.

KOMÖDIE IM BAYERISCHEN HOF

Inszenierung: Bernd Schadewald
Ausstattung: Thomas Pekny
Mit Katharina Abt, Ingo Naujoks, Sven Martinek
Tanz

TO A SIMPLE, ROCK 'N' ROLL... SONG.

Eine Auftragsarbeit von Barbican, London

Mit seiner jüngsten Kreation To a simple, rock ’n’ roll...song. hat Großbritanniens „wildes Kind“ Michael Clark zusammen mit seiner Company Begeisterungsstürme bei Publikum und Kritik hervorgerufen. Der Evening Standard beschrieb die Produktion als puren Adrenalin-Stoß, von der einem der Kopf schwirrt – in positivem Sinne selbstverständlich. To a simple, rock ’n’ roll...song. ist ein explosiver Cocktail bestehend aus Tanz, kultischer Musik und prächtigen Bildern. Erik Satie, Patti Smith und David Bowie liefern den Soundtrack zu Clarks fesselnder Choreographie. In drei Akten kommt jede der musikalischen Kultfiguren zu ihrem Recht: das Werk beginnt mit einer kühlen Reflexion über Satie, bevor es zum spannungsgeladenen Punk-Rock von Patti Smith kraftvoll losprescht. Das sensationelle Finale ist einem erhabenen und feinsinnigen David Bowie gewidmet und spannt einen Bogen von Melancholie zu frohgemuter Rebellion.

Von Anfang an waren Michael Clarks Aufführungen geprägt von technischer Perfektion und Experimentierfreude, einer kräftigen und ausgefeilten choreographischen Handschrift, die Elemente aus Punk, Dada, Pop und Rock aufgreift. Mit seinen Produktionen, die zugleich provozieren und das Publikum regelrecht unter Strom setzen, hat er sich neues Terrain erobert. 1984 gründete Clark seine eigene Company, die seitdem in führende Häuser in Europa, Nord- und Süd-Amerika, Asien und Australien eingeladen wird, seit 2005 ist sie am Barbican Theatre in London verortet. Darüber hinaus hat Michael Clark mit seiner Company den Tanz an neue Zuschauerschichten durch Auftritte an ungewöhnlichen Orten herangeführt wie dem Glastonbury Festival oder dem legendären Barrowland Ballroom in Glasgow sowie durch die Zusammenarbeit mit angesagten Künstlern, Mode-Designern, Musikern und Filmemachern.

THEATERFRÜHLING 2019
MICHAEL CLARK COMPANY, GROSSBRITANNIEN

Gefördert von Patrons of New York
Koproduktion

Barbican, London, Michael Clark Company, Théâtre de la Ville de Luxembourg
Die Michael Clark Company wird unterstützt durch öffentliche Förderung vom Arts Council England.

Choreographie: Michael Clark
Fotograf: Hugo Glendinning
Theater

CROOKED LETTER, CROOKED LETTER

Stück nach einem Roman von Tom Franklin

Die Geschichte spielt in Chabot, einem verschlafenen kleinen Dorf im US-Bundesstaat Mississippi. Dort lebt Larry Ott, der verdächtigt wird, vor Jahren eine junge Frau ermordet zu haben. Auch wenn er vor Gericht freigesprochen wurde, steht ihm seitdem die gesamte Dorfgesellschaft feindselig gegenüber, man nennt ihn nur noch „Scary Larry“. Als dann eine weitere Frau verschwindet, steht der Täter natürlich schon fest. Betrunkene Vandalen randalieren vor Larrys Haus, bis die Situation eskaliert und er angeschossen wird. Mit den Ermittlungen zu diesem Fall wird Silas Jones betraut, ein junger Schwarzer, der in Chabot aufgewachsen ist und nun nach langen Jahren wieder in seine Heimat zurückkehrt. Als Kinder verband Silas und den schon damals sozial isolierten, gemobbten Larry eine enge Freundschaft, die nach dem vermeintlichen Mordfall in die Brüche ging. Mit dem Aufeinandertreffen der Protagonisten brechen die Wunden der Vergangenheit wieder auf, denn auch Silas hat einst eine schwere Schuld auf sich geladen, die er nun zu bereinigen versucht.

In englischer Sprache
Konzert

6. SINFONIEKONZERT:
Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz | Shehata | Neudauer

Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz
Nabil Shehata, Dirigentin
Lena Neudauer, Violine


Erik Saties berühmteste Komposition, die Gymnopédies, versteht sich als Anspielung an Tänze von Jünglingen im antiken Sparta, die eine Apollon-Statue umkreisten und die Gefallenen der Schlacht von Thyrea ehrten. Die Stücke sind langsame, verhangene, strenge Walzer fürs Cabaret.

Édouard Lalos Symphonie espagnole weist einen fünfsätzigen Aufbau auf, die Gestaltung in jedem der fünf Sätze ist sehr individuell gehandhabt. Der Schärfe und Plastizität der Formulierung musikalischer Gedanken entspricht ein virtuoser Umgang mit den Klangfarben des Orchesters, jegliche Art von Spielereien oder Pathos lagen Lalo fern.

Mit Prélude à l’après-midi d’un faune hatte Debussy nicht nur sein erstes Meisterwerk komponiert, sondern geradezu eine Revolution des Klangs und der Form in Gang gesetzt. Die Nuancen des Klangs, der Farben und der Akkorde, zudem der neuartige Gebrauch der einzelnen Instrumente und nicht zuletzt die Transparenz des Orchestersatzes verblüfften und begeisterten die Zuhörer der Uraufführung.

Eigenwillig geht César Franck mit Psyché eigene Wege. Die Besetzung für Frauenchor, Tenor und Orchester deutet eher auf eine Vokalsymphonie hin als auf eine symphonische Dichtung. Hierfür spricht insbesondere die ungewöhnliche Funktion des Chors, der eher kommentiert als aktiv das Geschehen mitbestimmt. Als wesentlich erscheint der symbolistische Charakter des Werkes, der gleichsam auf Debussys Pelléas et Melisande vorausweist.

Erik Satie: Gymnopédies 1 & 3
Édouard Lalo: Symphonie espagnole d-Moll op. 21
Claude Debussy: Prélude à l‘après-midi d‘un faune
César Franck: Psyché
Oper

JENUFA

Oper von Leoš Janácĕk

Die schöne Jenufa steht zwischen zwei Männern, den Halbbrüdern Stewa und Laca. Sie ist in den lebenslustigen, aber unzuverlässigen Stewa verliebt und erwartet heimlich ein Kind von ihm. Zur Verzweiflung von Jenufa verbietet ihre strenge Adoptivmutter, die Küsterin Buryja, eine Hochzeit – Stewa soll sich in einem Probejahr als würdig erweisen und das Trinken aufgeben. Als dann der stille, in sich gekehrte Laca seine Liebe erklärt und Jenufa umarmen will, kommt es zur Katastrophe: Jenufa stößt ihn zurück, worauf Laca im Jähzorn mit einem Messer ihre Wangen zerschneidet. Jenufa bringt ihr Kind im Verborgenen zur Welt. Die Küsterin versucht, Stewa doch noch zu einer Ehe mit Jenufa zu bewegen, aber für die so entstellte junge Frau hat Stewa kein Interesse mehr. Die Küsterin sieht nur noch einen Ausweg und lässt das Kind verschwinden, um doch eine Hochzeit zwischen Jenufa und dem bereuenden Laca zu ermöglichen. Doch gerade am Tag der Hochzeit taut das Eis und gibt die Kinderleiche frei …

Jenufa, Leoš Janácĕks dritte Opernkomposition, ist sein erstes Bühnenwerk, das sich dauerhaft mit Erfolg im Repertoire halten konnte. Dabei war der Weg auf die Bühne ein steiniger, denn die Partitur wurde am Prager Nationaltheater abgelehnt. So fand die erfolgreiche, jedoch folgenlose Uraufführung am 21. Januar 1904 in Brno (Brünn) statt. Erst 1916 kam die Oper dann mit einigen Veränderungen zur Aufführung in Prag und wurde zu einem Triumph für Janácĕk.

PFALZTHEATER KAISERSLAUTERN

Text: Gabriele Preissová
Musikalische Leitung: Uwe Sandner
Inszenierung Urs Häberli
Bühne: Anna Kirschstein
Kostüme: Marcel Zaba
Leitung Chor: Gerhard Polifka
Dramaturgie: Andreas Bronkalla

In tschechischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Aufführungen / Ballett Nationaltheater Oper Mannheim Mannnheim, Mozartstr. 9
Aufführungen / Theater Nationaltheater Schauspiel Mannheim Mannnheim, Mozartstr. 9
Aufführungen / Konzert Festival Strings Lucerne Luzern, Dreilindenstr. 93
Aufführungen / Theater Theatergemeinde Volksbühne Heidelberg Heidelberg, Theaterstraße 10
Aufführungen / Konzert SWR Symphonieorchester Stuttgart, Neckarstraße 230
Aufführungen / Konzert D. Radio Philharmonie Kaiserslautern Kaiserslautern, Fruchthallstr. 1
Aufführungen / Theater Badisches Staatstheater Karlsruhe Karlsruhe, Baumeisterstr. 11
Aufführungen / Konzert Dt. Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz Ludwigshafen, Heinigstraße 40
Aufführungen / Konzert Kirchheimer Konzertwinter Kirchheim, Oberer Waldweg 7
Aufführungen / Aufführung Nibelungen Festspiele Worms, Von-Steuben-Str. 5
Aufführungen / Theater Theater- und Spielberatung Baden-Württemberg e.V. Heidelberg, Bienenstr. 5
Aufführungen / Konzert Weingartner Musiktage Junger Künstler Weingarten, Wiesenstr. 30
Aufführungen / Theater Theater Baden-Baden Baden-Baden, Goetheplatz 1

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