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Theater im Pfalzbau Ludwigshafen

Kontakt

Theater im Pfalzbau Ludwigshafen
Berliner Str. 30
D-67059 Ludwigshafen

Telefon: +49 (0621) 504 30 - 46
Fax: +49 (0)621-5 04-29 30

 

Reservierungen:
Tel. +49 (0)621-504-2558
Montags bis freitags von 10.30 bis 13.00 Uhr und von 17.00 bis 18.30 Uhr,
samstags von 11.30 bis 13.00 Uhr
Fax (0621) 504-2526
E-Mail: pfalzbau.theaterkasse@ludwigshafen.de
http://tickets.vibus.de/00100137000000/default.aspx

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Theater im Pfalzbau Ludwigshafen

1 Ballett

ANNA KARENINA

Ballett von Christian Spuck nach dem Roman von Lew N. Tolstoi

Christian Spuck hat in der Vergangenheit immer wieder Handlungsballette zu großen literarischen Vorlagen entworfen. Dennoch erscheint es zunächst wie ein wahres Wunderwerk, einen 1000-Seiten-Roman wie Tolstois Anna Karenina als zweistündigen Ballettabend auf die Bühne zu bringen. Das gelingt nur durch extreme szenische Verdichtung und jähe Schnitte und Brüche in der Szenenfolge wie in der Musik.

Mit einer wohlüberlegten Musikauswahl beginnt, so Christian Spuck, für ihn fast die wichtigste Phase der Vorarbeit, für die er sich ausreichend Zeit nimmt. Für Anna Karenina war er auf der Suche nach der sogenannten „russischen Seele“, deshalb habe er sich „durch das Gesamtwerk von Sergej Rachmaninow gehört“. Um Rachmaninows Musik zugleich einen starken Kontrast entgegenzusetzen, bringt er Witold Lutoslawski ins Spiel. Dieser spannende polnische Komponist des 20. Jahrhunderts erreicht in seiner Musik eine verstörende Tiefe, die Spuck in seiner Choreographie so einsetzt, dass man den Eindruck erhält, den Figuren sehr nahe zu kommen

Für Christian Spuck ist die Musik der Schlüssel zum Inhaltlichen, ihr kommt die große Aufgabe zu, Unsichtbares sichtbar zu machen und Emotionen wortlos zu unterstreichen. Diese Tiefendimension der Musik eröffnet für den Tanz die Möglichkeit, die einzelnen Figuren in ihrer ganzen emotionalen Vielfalt und Widersprüchlichkeit zu zeigen. Insbesondere Anna Kareninas Verhaltensweisen geben oftmals Rätsel auf und man fragt sich, wieso sie so weit geht und sich ohne Sicherheitsnetz über einen Abgrund begibt. Genau diese Unbeirrbarkeit der Titelfigur, die sich in Leidenschaft und Emotionen verliert, hat Christian Spuck fasziniert.

Christian Spuck wurde an der John Cranko Schule in Stuttgart ausgebildet. Seine tänzerische Laufbahn begann er in Jan Lauwers‘ Needcompany und Anne Teresa de Keersmaekers Ensemble Rosas. 1995 wurde er Mitglied des Stuttgarter Balletts und war von 2001 bis 2012 Hauschoreograph der Compagnie. Darüber hinaus hat Christian Spuck mit zahlreichen namhaften Ballettcompagnien in Europa und den USA gearbeitet. Die Uraufführung von Poppea//Poppea für Gauthier Dance am Theaterhaus Stuttgart wurde mit dem deutschen Theaterpreis DER FAUST 2011 und dem italienischen Danza&Danza Award ausgezeichnet. Seit der Saison 2012/13 ist Christian Spuck Direktor des Ballett Zürich. Das 2014 in Zürich uraufgeführte Ballett Anna Karenina nach Lew Tolstoi wurde 2016 auch in Oslo und am Moskauer Stanislawski-Theater ins Repertoire übernommen.
THEATERFRÜHLING 2019

BAYERISCHES STAATSBALLETT

Choreographie: Christian Spuck
Musik: Sergej Rachmaninow, Witold Lutoslawski u.a.
Bühne: Jörg Zielinski, Christian Spuck
Kostüme: Emma Ryott
Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz

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Bewertungen & Erfahrungsberichte ANNA KARENINA

Theater

WOYZECK

Schauspiel von Georg Büchner

Büchners Fähigkeit, die herrschende Verrohung auch als eine der Sprache darzustellen, steht im Mittelpunkt der Inszenierung. Ein vehement donnernder Rhythmus peitscht über die Sprache der Figuren hinweg. Was Woyzeck bleibt, ist blinde Gewalt, erlebte und ausgeübte. Ulrich Rasche

Georg Büchners zerbrechliches Fragment, eines der bedeutendsten und einflussreichsten Dramen der deutschen Literatur, basiert auf dem Fall des Soldaten und Friseurs Johann Christian Woyzeck, der seine Geliebte erstach und dafür zum Tode verurteilt wurde. Büchner waren die Fakten des historischen Kriminalfalls bekannt, über den juristische, medizinische und psychologische Gutachten verfasst wurden. Er zeigt einen Eifersuchtsmord und seine Vorgeschichte: Woyzeck, „guter Kerl und armer Teufel“, finanziell an den untersten Rand der Gesellschaft gedrängt, von seinen Vorgesetzten gedemütigt, von der Wissenschaft zum Studienobjekt gemacht, ist dem radikalen Mangel an Empathie seiner Umwelt ausgeliefert. So wird er schuldig, nachdem seine Ängste, Triebe und Begierden obszön aufbrechen. Doch Woyzeck geht weit über den traurigen Einzelfall einer geschundenen Kreatur hinaus. Büchner untersucht am „Subjekt Woyzeck“ die immer gültige Frage unserer Abhängigkeit von gesellschaftlichen Bedingungen, die „außer uns liegen“, nach sozialen Verhältnissen, individueller Freiheit und schicksalhafter Determination.

Der Regisseur Ulrich Rasche, der aufgrund seiner formstrengen Chorprojekte und überwältigenden Bühnenbilder als einer der außergewöhnlichsten Regisseure seiner Generation gilt und mit seiner Inszenierung von Schillers Die Räuber zum Berliner Theatertreffen 2017 eingeladen wurde, arbeitet erstmalig für das Theater Basel. Auch mit seiner Woyzeck-Inszenierung ist Ulrich Rasche zum Berliner Theatertreffen 2018 eingeladen.

Ab 14 Jahren

THEATER BASEL

Inszenierung und Bühne: Ulrich Rasche
Bühnenbildmitarbeit: Sabine Mäder
Kostüme: Sara Schwartz
Komposition: Monika Roscher
Souddesign: Alexander Maschke
Licht: Cornelius Hunziker
Chorleitung: Toni Jessen
Dramaturgie: Constanze Kargl

Mit Franziska Hackl, Barbara Horvath; Toni Jessen, Florian von Mateuffel, Nicola Mastroberardino, Justus Pfankuch, Max Rothbart, Thiemo Strutzenberger, Michael Wächter

Livemusik Theo Evers (E-Bass), Sebastian Hirsig (Piano), Katelyn King (Schlagzeug), Alexander Maschke (Viola), Lucas Rössner (Fagott)

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Bewertungen & Erfahrungsberichte WOYZECK

Aufführungen / Ballett Nationaltheater Oper Mannheim Mannnheim, Mozartstr. 9
Aufführungen / Theater Nationaltheater Schauspiel Mannheim Mannnheim, Mozartstr. 9
Aufführungen / Konzert Festival Strings Lucerne Luzern, Dreilindenstr. 93
Aufführungen / Theater Theatergemeinde Volksbühne Heidelberg Heidelberg, Theaterstraße 10
Aufführungen / Theater Badisches Staatstheater Karlsruhe Karlsruhe, Baumeisterstr. 11
Aufführungen / Theater Theater- und Spielberatung Baden-Württemberg e.V. Heidelberg, Bienenstr. 5
Aufführungen / Theater Theater Baden-Baden Baden-Baden, Goetheplatz 1

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