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Rainy Days - Festival für neue Musik

less is more – rainy days 2019
22.11. bis 01.12.2019


Sich auf weniger zu beschränken und damit mehr zu erreichen – dieses Konzept hat in einer Gesellschaft des exzessiven Konsums, in der eine ausgesprochene Sehnsucht nach Reduktion herrscht (#decluttering), stark an Bedeutung gewonnen. Auch angesichts des Klimawandels verbreitet sich die Gleichsetzung von verantwortungsvollem Handeln mit Reduktion immer weiter. In den Künsten hat Reduktion eine lange Tradition und Geschichte. In der zeitgenössischen Musik zeigt sie sich in ganz verschiedenen Formen – als Beschränkung auf eine einzige Idee, ein bestimmtes Prinzip, ein Instrument, minimale szenische Mittel, graphische Notation oder auf stark begrenztes Material wie einzelne Töne, Gesten oder Spieltechniken.

18 Konzerte, Installationen und Performances sowie Künstlergespräche und eine Konferenz laden dazu ein zu entdecken, wie Reduktion klingen und wie künstlerisch fruchtbar Beschränkung sein kann: Das erste gemeinsame Werk von Minimal Music-Pionier Steve Reich und dem Maler Gerhard Richter. Politische Stellungnahmen mit Trickfilmen und Musik. Abstract Pieces mit wenigen Theater mitteln. Ein einzelner Ton als Ereignis in der Stille. Ein einziges Instrument. Zeitlich gedehnte Klangentfaltungen. Graphische Partituren. Überraschende Reduktionen in der Musikgeschichte. Ein Kinderkonzert in der Dunkelheit. Aus minimal wird maximal.

«less is more» präsentiert
Apartment House, ARS Nova Lux, Ensemble intercontemporain, Klangforum Wien, Mivos Quartet, Noise Watchers, Orchestre national de Metz, Orchestre Philharmonique du Luxembourg, Percussion Under Construction, Les Percussions de Strasbourg, United Instruments of Lucilin, Séverine Ballon, Hanna Hartman, Anne-Maria & Florian Hölscher, George Jackson, Pascal Meyer, Phill Niblock, Xenia Pestova, David Reiland, Christoph Sietzen, Sarah Maria Sun, Ilan Volkov und andere

Mit Uraufführungen und neuen Werken von Joanna Bailie, Malin Bång, Carola Bauckholt, Georg Friedrich Haas, Hanna Hartman, Philippe Leroux, Fabien Lévy, Misato Mochizuki, Chikako Morishita, Alexander Müllenbach, Marianthi Papalexandri-Alexandri, Hilda Paredes, Albena Petrovic, Enno Poppe, Steve Reich & Gerhard Richter & Corinna Belz, Eva Reiter, Georgia Rodgers, Iris ter Schiphorst, Nika Schmitt, Manos Tsangaris, Ying Wan und anderen

Kontakt

Rainy Days - Festival für neue Musik
Philharmonie Luxembourg
1, Place de l'Europe
L-1499 Luxembourg

Telefon: (+352) 26 32 26 32
Fax: (+352) 26 32 26 33

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Rainy Days - Festival für neue Musik

Konzert

Manos Tsangaris - "Abstract Pieces"

rainy days opening

Manos Tsangaris, conception, composition, texte, mise en scène
Max Renne, direction musicale
Marielou Jacquard, mezzo-soprano
Cornelius Uhle, baryton
Alexander Glücksmann, clarinette basse
Emily Yabe, alto
Jenny Kim, Alba Gentili-Tedeschi, piano
Irini Aravidou, percussion
Stefan Schlagbauer, lumières
Nastasja Keller, vidéo
Sébastien Alazet, son
Christin Haschke, costumes
Uli Kirsch, mouvements
Roman Reeger, dramaturgie
Christoph Clausen, production


Manos Tsangaris: Abstract Pieces

Musiktheater zwischen Oper, Installation, komponierter Performance und Miniatur: in Abstract Pieces erzählt Manos Tsangaris den Mythos von Orpheus und Eurydike neu mithilfe von Raum, Szene, Licht, Bewegung, Musik, Video und Sprache. Wenn das Publikum das Geschehen zwei Mal aus verschiedenen räumlichen Perspektiven erlebt – einmal aus der Sicht Eurydikes, einmal aus der Orpheus’ –, fügen sich am Ende alle abstrakten Mittel zu einer konkreten Geschichte zusammen. Ein so poetischer wie berührender Abend experimentellen Musiktheaters.

Kulturpass bienvenue!

Coopération Philharmonie Luxembourg et Théâtres de la Ville de Luxembourg
Dans le cadre de «less is more − rainy days 2019»

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Konzert

"Lux nova" - ARS Nova Lux & Noise Watchers

ARS Nova Lux
Noise Watchers Unlimited a.s.b.l.
Martha Khadem-Missagh, violon


Alexander Müllenbach: Hommage à Debussy für Flöte und Klavier
Natasha Barrett: Mobilis in Mobili
Claude Lenners: 3rd dream für Violine und Klavier
Luc Ferrari: Presque rien avec filles
Albena Petrovic: Sacred Stone (création, commande Philharmonie)

Gleich fünf zentrale Protagonisten der Luxemburger Szene zeitgenössischer Musik vereint das Konzert mit den Ensembles Noise Watchers und ARS Nova Lux sowie den Komponisten Claude Lenners, Albena Petrovic und Alexander Müllenbach, von denen sich die beiden letzteren vom Festivalthema zu zwei neuen Werken für ARS Nova Lux haben anregen lassen.

Coopération Philharmonie Luxembourg et Noise Watchers Unlimited

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Film

"L'Âge d'or" - Ciné-concert

Les Percussions de Strasbourg
Dimitri Vassilakis, piano


Film: LʼÂge d'or (1930)

Der Film L’Âge d’or (Das goldene Zeitalter) war 1930 ein derartiger Skandal, dass er sofort verboten wurde und erst ab 1981 in Frankreich gezeigt werden durfte. Luis Buñuels und Salvador Dalís künstlerischer Frontalangriff auf die bürgerlichen Werte ihrer Zeit wurde zum Inbegriff des surrealistischen Films, für den Martin Matalon 2002 eine subtile Musik in der originellen Besetzung von sechs Schlagzeugen, Klavier und Elektronik schuf.

Kulturpass, bienvenue!

Dans le cadre de «less is more − rainy days 2019»
Coproduction Philharmonie Luxembourg et Cinémathèque de la Ville de Luxembourg

Trier-Luxembourg
Bus-Shuttle zur Philharmonie für dieses Konzert:
Um Anmeldung wird gebeten unter www.philharmonie-shuttle.lu

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Konzert

"Allʼinfinito" - Sarah Maria Sun & United Instruments of Lucilin

United Instruments of Lucilin
André Pons-Valdès, violon
Danielle Hennicot, alto
Anik Schwall, violoncelle
Jean-Marc Zvellenreuther, guitare
Sophie Deshayes, flûte
Marcel Lallemang, clarinette
Emmanuel Teutsch, hautbois
Guy Frisch, percussion
Pascal Meyer, piano
Julien Leroy, direction
Sarah Maria Sun, soprano


Pauline Oliveros: Sonic Meditations (extraits)
Per Nørgård: Seadrift
Salvatore Sciarrino: Infinito nero

In das Unendliche reichen die Klänge der menschlichen Stimme. Während diese in Salvatore Sciarrinos Ekstase in einem Akt Infinito nero die göttlichen Visionen der Mystikerin Maria Maddalena de’ Pazzi aus dem 16. Jahrhundert beschwört, besingt sie in Per Nørgårds Seadrift die irdische Liebe und erblüht zu überwältigender Schönheit.

Kulturpass, bienvenue!

Coproduction Philharmonie Luxembourg et United Instruments of Lucilin

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Konzert

Steve Reich/Gerhard Richter/Corinna Belz

Concert visuel

Ensemble intercontemporain
Jeanne-Marie Conquer, Hae-Sun Kang, Diego Tosi, Misako Akama, violon
Odile Auboin, John Stulz, alto
Eric-Maria Couturier, Pierre Strauch, violoncelle
Sophie Cherrier, Emmanuelle Ophèle, flûte
Philippe Grauvogel, Didier Pateau, hautbois
Martin Adámek, Jérôme Comte, clarinette
Gilles Durot, Samuel Favre, percussion
Hidéki Nagano, Dimitri Vassilakis, piano
George Jackson, direction


Steve Reich: Piano Phase
Steve Reich: Eight Lines
Steve Reich: Reich/Richter
Gerhard Richter, Corinna Belz: Moving Picture (946-3)

Der Komponist Steve Reich und der Maler Gerhard Richter gehören zu den bedeutendsten Künstlern unserer Zeit. Nun haben sie zum ersten Mal zusammengearbeitet – gemeinsam mit der Filmemacherin Corinna Belz – und lassen die repetitiven Strukturen von Reichs Musik in Dialog mit einem Gemälde Richters treten, aus dem Belz einen Film geformt hat. Das Pariser Ensemble intercontemporain spannt in seinem Konzert beim Festival rainy days einen weiten Bogen von Reichs Minimal-Music-Klassiker Piano Phase von 1967 bis zum neuen Werk Reich/Richter, das im April in New York uraufgeführt wurde und in Luxemburg seine kontinentaleuropäische Premiere erlebt.

Kulturpass, bienvenue!

Dans le cadre de «less is more − rainy days 2019»

Trier-Luxembourg
Bus-Shuttle zur Philharmonie für dieses Konzert:
Um Anmeldung wird gebeten unter www.philharmonie-shuttle.lu

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Konzert

Orchestre national de Metz / David Reiland

"Aller-retour" - L'orchestre entre hier et aujourd'hui

Orchestre national de Metz
David Reiland, direction


Clara Iannotta: dead wasps in the jam-jar (ii)
Joseph Haydn: Symphonie N° 45 «Abschiedssymphonie» / «Les Adieux»
Franck Bedrossian: Itself
Maurice Ravel: Boléro.

Eine Uraufführung ist immer ein Ereignis und dies umso mehr, wenn das Werk von Georg Friedrich Haas stammt, einem der wichtigsten Komponisten der Gegenwart. Sein Konzert für Klangwerk und Orchester hat er Christoph Sietzen direkt in die Finger komponiert, der es gemeinsam mit dem Orchestre Philharmonique du Luxembourg und Ilan Volkov am 29.11. uraufführen wird. Einmal in die Geschichte der Orchestermusik und zurück in die Gegenwart reist am Tag zuvor (28.11.) das Orchestre national de Metz unter der Leitung von David Reiland und kontrastiert Werke von der Residenzkomponistin des Orchesters, Clara Iannotta, und von Franck Bedrossian mit zwei Kompositionen, die das Festivalthema «less is more» auf ganz besondere Weise verkörpern, nämlich Haydns Abschiedssymphonie und Ravels Boléro.

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Vortrag

Konferenz "less is more. Musik und Reduktion"

Vorträge und Diskussionen zum Thema des Festivals (D)

Mit Vorträgen von Ulrich Mosch, Detlev Schöttker, Martin Supper, Tatjana Mehner u. a.

In Vorträgen und Diskussionen beleuchten Musikwissenschaftlerinnen und Musikwissenschaftler das Thema des Festivals und diskutieren unterschiedlichste Spielarten von Reduktion in zeitgenössischer Musik. Mit Vorträgen u. a. über Stille in experimenteller Musik und über low tech und do it yourself-Ästhetiken.

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Konzert

"Le Maximum du minimal" - OPL / Ilan Volkov / Christoph Sietzen

Quatre tissus orchestraux

Orchestre Philharmonique du Luxembourg
Ilan Volkov, direction
Christoph Sietzen, percussion


Naomi Pinnock: The field is woven
Georg Friedrich Haas: Konzert für Klangwerk und Orchester (création, commande Philharmonie et Orchestre Philharmonique du Luxembourg, Wiener Konzerthaus, Gürzenich-Orchester Köln et Casa da Música, Porto)
Coriún Aharonián: Mestizo
Morton Feldman: Coptic Light for orchestra

Eine Uraufführung ist immer ein Ereignis und dies umso mehr, wenn das Werk von Georg Friedrich Haas stammt, einem der wichtigsten Komponisten der Gegenwart. Sein Konzert für Klangwerk und Orchester hat er Christoph Sietzen direkt in die Finger komponiert, der es gemeinsam mit dem Orchestre Philharmonique du Luxembourg und Ilan Volkov am 29.11. uraufführen wird. Einmal in die Geschichte der Orchestermusik und zurück in die Gegenwart reist am Tag zuvor (28.11.) das Orchestre national de Metz unter der Leitung von David Reiland und kontrastiert Werke von der Residenzkomponistin des Orchesters, Clara Iannotta, und von Franck Bedrossian mit zwei Kompositionen, die das Festivalthema «less is more» auf ganz besondere Weise verkörpern, nämlich Haydns Abschiedssymphonie und Ravels Boléro.

Kulturpass, bienvenue!

Dans le cadre de «less is more − rainy days 2019»
Ce concert sera enregistré par radio 100.7 et diffusé en direct, puis le 11 décembre 2019.

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Konzert

"Stay on it" - Apartment House

Apartment House

Georgia Rodgers: September (création, commande Philharmonie)
Louise Bourgeois: Insomnia Drawing
George Brecht: Candle-Piece for Radios
Jürg Frey: Circular Music N° 2
Julius Eastman: Stay on it

«less is more» könnte das Motto des Ensembles Apartment House aus London lauten. Von der Minimal Music von Julius Eastman über graphische Partituren und Fluxus-Konzeptstücke bis zur leisen, häufig Stille einbeziehenden Musik der Wandelweiser-Komponisten reichen die Spielarten von klanglicher Reduktion, um die sich die Formation verdient gemacht hat und die die britische Komponistin Georgia Rodgers um eine neue bereichern wird.

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Konzert

Luxembourg Composition Academy

Concert de clôture de lʼAcadémie

United Instruments of Lucilin
André Pons-Valdès, violon
Danielle Hennicot, alto
Jean-Philippe Martignoni, violoncelle
Sophie Deshayes, flûte
Olivier Sliepen, saxophone
Pascal Meyer, piano
Guy Frisch, percussion
Elena Schwarz, direction


Philippe Leroux: Postlude à lʼépais pour flûte, clarinette, violon, violoncelle et piano
Elena Mendoza: De dentro afuera für Violine, Violoncello und Klavier
Pablo Andoni: Boanerges for bass clarinet, saxophone, piano and percussions
Anne Castex: De l’un à l’autre for flute, clarinet and saxophone
Alexandre Jamar: Silex for violin, violoncello, flute, clarinet and piano
Giulia Monducci: Earthscape I for cello, bass clarinet, piano and percussions
Mijin Oh: Jangdan II for violin, viola, cello, flute, clarinet and percussions
Hendrik Rungelrath: Die Elektrik im Stillstand for violin, viola, cello, saxophone, piano and percussions
Daniel Serrano: Miroir for violin, viola, cello, flute, clarinet, saxophone and percussions
Francisco Uberto: Elettrificare il rosa for string trio and electronics

Die Luxembourg Composition Academy ist die gemeinsame Werkstatt von rainy days, der Abtei Neumünster und United Instruments of Lucilin: Acht Komponistinnen und Komponisten aus sieben Ländern arbeiten eine Woche lang mit den beiden Kompositionsdozenten Philippe Leroux (McGill University Montreal) und Elena Mendoza (Universität der Künste Berlin) sowie den Musikerinnen und Musikern von Lucilin in Meister- kursen und Workshops zusammen. Das Abschlusskonzert präsentiert die neuen Werke, die die jungen Künstler für Lucilin geschrieben haben – ein Preview der Zukunft der zeitgenössischen Musik.

Coproduction Abbaye de Neumünster et United Instruments of Lucilin

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Konzert

"À touche-touche" - Anne-Maria & Florian Hölscher

Récital en duo

Anne-Maria Hölscher, accordéon
Florian Hölscher, piano


Aureliano Cattaneo: Tele für Akkordeon und Klavier
Marco Stroppa: Miniature estrose: 6. Moai. Libro primo per pianoforte d’amore
Matthias Pintscher: Figura III per fisarmonica
Isabel Mundry: turning around für Klavier
Milica Djordjević: ...würde man denken: Sterne for accordion solo
Fabien Lévy: Chroniques déchantées (création, commande financée par la Ernst von Siemens Musikstiftung)

88 + 48 Tasten: so eng verwandt Klavier und Akkordeon als Tasteninstrumente sind, so selten treten sie als Duo auf. Auf Einladung von Anne-Maria und Florian Hölscher haben sich die Komponisten Fabien Lévy und Enno Poppe ganz auf die 136 Tasten und drei Manuale der beiden Instrumente eingelassen und zwei neue, sehr unterschiedliche Werke für das Duo geschaffen.

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Konzert

"Solitude" - Séverine Ballon

Récital de violoncelle

Séverine Ballon, violoncelle

Rebecca Saunders: Solitude for Solo Violoncello
Bernd Alois Zimmermann: Vier kurze Studien für Violoncello solo
Noriko Baba: Sol-itude
Helmut Lachenmann: Pression
Philippe Leroux: Éon (création, commande Philharmonie)
Chaya Czernowin: Adiantum Capillus-Veneris I: Songs of the muted one (arr. Séverine Ballon)
Iannis Xenakis: Kottos

Kompositionen für Solo-Cello eröffnen wie ein Vergrößerungsglas die inneren Klangwelten des Instruments. Die Cellistin Séverine Ballon verbindet in ihrem Recital epochale Werke von Helmut Lachenmann, Iannis Xenakis und Bernd Alois Zimmermann mit neueren, feinsinnigen Kompositionen von Noriko Baba, Chaya Czernowin und Rebecca Saunders.

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Konzert

"Réduction4" - Mivos Quartet

Récital de quatuor à cordes

Mivos Quartet

Davíð Brynjar Franzson: On Repetition and Reappearances
Anton Webern: Sechs Bagatellen für Streichquartett op. 9
Chikako Morishita: Doll Time for string quartet (création, commande Philharmonie)
Morton Feldman: Three Pieces for String Quartet
Alex Mincek: String Quartet N° 3

Reduktion hoch vier mal fünf: aus seiner Heimat New York bringt das Streichquartett Mivos drei Kompositionen mit und kontrastiert sie mit der Urpflanze musikalischer Konzentration im 20. Jahrhundert, Anton Weberns Bagatellen, und einem neuen Werk der japanischen Komponistin Chikako Morishita.

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Film

"Night shift" - Phill Niblock

Drones and films

Phill Niblock, electronics, film
Guy De Bièvre, guitare
Christian Kobi, saxophone
Arne Deforce, violoncelle


Phill Niblock: Guitar Too For Four for guitar
Phill Niblock: A Rooks Pun for soprano saxophone
Phill Niblock: FeedCorn Ear for cello
Phill Niblock: Ronet for tenor saxophone
Phill Niblock: Sethwork for guitar
Phill Niblock: Poure for cello
Phill Niblock: Sax Mix for soprano, alto, tenor and baritone saxophones

Pionier der Minimal und Drone-Musik wie auch zukunftsweisender Kurator – Phill Niblock ist seit den 1960er Jahren eine feste Größe der Downtown-Musikszene New Yorks. Bei seinem Luxemburger Debüt im Alter von 86 Jahren kombiniert Niblock zusammen mit drei musikalischen Partnern seine Drone-Kompositionen von lang ausgehaltenen, sehr lauten Klangbändern mit eigenen Filmen aus der Reihe The Movement of People Working. Eine late night-Session von hoher Intensität.

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Konzert

Wunderkammer

Concerts et performances dans toute la Philharmonie

Mivos Quartet
Percussion Under Construction
Guy Frisch, Hanna Hartman, Pascal Meyer, Xenia Pestova


Œuvres de Hilda Paredes (création, commande Philharmonie), John Cage, Sofia Gubaidulina, Hanna Hartman, Alvin Lucier, Steve Reich, James Tenney, Edgar Varèse...

Am letzten Tag des Festivals rainy days verwandelt sich die Philharmonie mit einem Mosaik von 20-minütigen Konzerten in eine große Wunderkammer (11:00–16:00). Von Perkussionsperformances über Toy Pianos und Live-Video bis zu Uraufführungen reicht das Spektrum der Konzerte, die für alle etwas bieten und Kinder ab sechs Jahren zu Dunkelkonzerten einladen. Das Klangforum Wien wagt um 17:00 den Blick auf die Gemeinwohl-Ökonomie, die auf das allgemeine Wohl abzielt. 20 Animationsfilmkünstlerinnen und Komponistinnen stellen ihre gemeinsamen künstlerischen Annäherungen an dieses Wirtschaftsmodell vor – mal witzig, mal ernst, nachdenklich oder verspielt. Auch 2019 endet das Festival mit einem rauschenden Bal contemporain (19:30) mit Musik, Tanz, Suppe und Drinks.

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Kinderprogramm

"An der Nuecht, wann et knistert a raschelt"

Concert am Däischteren fir Kanner vu 5 Joer un (L)

Betsy Dentzer, Schauspill, Erzielung
Nelly Danker, Text, Regie
Alexandre Babel, Perkussioun

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Aufführung

"Happiness machine" - Klangforum Wien

Spectacle final

Klangforum Wien
Konstantia Gourzi, direction
Peter Böhm, Markus Urban, régie son
Martin Repka, projections


Elizabeth Hobbs, Carola Bauckholt: Die Flunder
Rebecca Blöcher, Eva Reiter: Lickalike
Eni Brandner, Misato Mochizuki: Pantopos
Joanna Kożuch, Ying Wang: Music Box
Samantha Moore, Malin Bång: Bloomers
Vessela Dantcheva, Electric Indigo: Hierarchy Glitch
Ana Nedeljković, Hanna Hartman: The Happiness Machine
Susie Jirkuff, Joanna Bailie: Vermessung der Distanz
Andrea Schneider, Marianthi Papalexandri-Alexandri: Generator / Operator
Michelle Kranot, Iris ter Schiphorst: Suggestion of Least Resistance
Rebecca Saunders: Sole

Zum Vorteil von vielen statt zum Profit von wenigen: Die Gemeinwohl-Ökonomie zielt nicht auf Konkurrenz und Finanzgewinn, sondern auf Zusammenarbeit und einen größtmöglichen Beitrag zum allgemeinen Wohl. Zehn Animationsfilmkünstlerinnen stellen gemeinsam mit zehn Komponistinnen ihren künstlerischen Blick auf die Gemeinwohl-Ökonomie vor und bieten eine bunte Fülle von kreativen Annäherungen an eine Wirtschaftsordnung, die uns alle betrifft – mal witzig, mal ernst, nachdenklich oder verspielt.

Kulturpass, bienvenue!

Production Klangforum Wien, Musik der Jahrhunderte et Amour Fou Vienna en coopération avec Tricky Women.
Soutenue par le service culturel de la ville de Vienne et la chancellerie fédérale d’Autriche, dotée d’une subvention exceptionnelle de la fondation pour la culture de l’État et du programme Interfaces/ Creative Europe Programme de l’Union européenne.
Les commandes d’œuvres passées par Klangforum Wien à Iris ter Schiphorst, Malin Bång, Eva Reiter, Carola Bauckholt et Marianthi Papalexandri-Alexandri ont été financées par la Ernst von Siemens Musikstiftung.

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Konzert

"Le Bal contemporain"

Une soirée décalée avec soupe et danse en option

Musiciennes et musiciens du Klangforum Wien

Wenn alle Konzerte verklungen sind, dann ist es Zeit für die große Abschlussparty von rainy days. Auch 2019 endet das Festival wieder mit einem rauschenden bal contemporain mit Musik, Tanz, Suppe und Drinks, zu dem in diesem Jahr Musikerinnen und Musiker des Klangforums Wien aufspielen und sich von ungewohnten Seiten zeigen. Vive Le bal contemporain!

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Rainy Days - Festival für neue Musik

Philharmonie Luxembourg

less is more – rainy days 2019
22.11. bis 01.12.2019


Sich auf weniger zu beschränken und damit mehr zu erreichen – dieses Konzept hat in einer Gesellschaft des exzessiven Konsums, in der eine ausgesprochene Sehnsucht nach Reduktion herrscht (#decluttering), stark an Bedeutung gewonnen. Auch angesichts des Klimawandels verbreitet sich die Gleichsetzung von verantwortungsvollem Handeln mit Reduktion immer weiter. In den Künsten hat Reduktion eine lange Tradition und Geschichte. In der zeitgenössischen Musik zeigt sie sich in ganz verschiedenen Formen – als Beschränkung auf eine einzige Idee, ein bestimmtes Prinzip, ein Instrument, minimale szenische Mittel, graphische Notation oder auf stark begrenztes Material wie einzelne Töne, Gesten oder Spieltechniken.

18 Konzerte, Installationen und Performances sowie Künstlergespräche und eine Konferenz laden dazu ein zu entdecken, wie Reduktion klingen und wie künstlerisch fruchtbar Beschränkung sein kann: Das erste gemeinsame Werk von Minimal Music-Pionier Steve Reich und dem Maler Gerhard Richter. Politische Stellungnahmen mit Trickfilmen und Musik. Abstract Pieces mit wenigen Theater mitteln. Ein einzelner Ton als Ereignis in der Stille. Ein einziges Instrument. Zeitlich gedehnte Klangentfaltungen. Graphische Partituren. Überraschende Reduktionen in der Musikgeschichte. Ein Kinderkonzert in der Dunkelheit. Aus minimal wird maximal.

«less is more» präsentiert
Apartment House, ARS Nova Lux, Ensemble intercontemporain, Klangforum Wien, Mivos Quartet, Noise Watchers, Orchestre national de Metz, Orchestre Philharmonique du Luxembourg, Percussion Under Construction, Les Percussions de Strasbourg, United Instruments of Lucilin, Séverine Ballon, Hanna Hartman, Anne-Maria & Florian Hölscher, George Jackson, Pascal Meyer, Phill Niblock, Xenia Pestova, David Reiland, Christoph Sietzen, Sarah Maria Sun, Ilan Volkov und andere

Mit Uraufführungen und neuen Werken von Joanna Bailie, Malin Bång, Carola Bauckholt, Georg Friedrich Haas, Hanna Hartman, Philippe Leroux, Fabien Lévy, Misato Mochizuki, Chikako Morishita, Alexander Müllenbach, Marianthi Papalexandri-Alexandri, Hilda Paredes, Albena Petrovic, Enno Poppe, Steve Reich & Gerhard Richter & Corinna Belz, Eva Reiter, Georgia Rodgers, Iris ter Schiphorst, Nika Schmitt, Manos Tsangaris, Ying Wan und anderen

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Ereignisse / Festspiele Salzburger Pfingstfestspiele 29.5. bis 1.6.2020
Ereignisse / Festival Jazztage Dresden 23.10. bis 24.11.2019
Ereignisse / Festival Lucerne Festival 16. bis 24.11.2019
Ereignisse / Festival Festival Dialoge Salzburg 22.11. bis 1.12.2019
Ereignisse / Festival ZwischenStücke Mülheimer Theatertage Mülheim an der Ruhr, Akazienallee 61
Ereignisse / Festspiele Salzburger Festspiele 29.5. bis 1.6.2020
Ereignisse / Festspiele Domstufen-Festspiele Erfurt 10.7. bis 2.8.2020

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