Hochschule Luzern – Musik

Ausbildung auf dem Podium, so konnte man das reichhaltige Angebot an Veranstaltungen der Hochschule Luzern – Musik nennen, denn das Auftreten ist Bestandteil des Curriculums von Musikstudentinnen und -studenten in Luzern: Auftreten im Rahmen von Stufenabschlüssen, als Mitwirkende bei Konzerten der Jungen Philharmonie Zentralschweiz, des Akademiechores, der Big Band, der Alpinen Vernähmlassig oder des Ensembles HELIX, in spezifischen Konzertreihen der Master-Studiengänge, mit klassischen oder volksmusikalischen Ensembles, in der Jazzkantine.

Die Studierenden lernen bei diesen Auftritten und durch den Kontakt mit arrivierten Künstlerinnen und Künstlern das für ihren Beruf Entscheidende. Den Zuhörerinnen und Zuhörern wird Musik auf hohem Niveau in einem ganz besonderen, jungen Ambiente vermittelt.

Somit sind die Veranstaltungen der Hochschule Luzern – Musik auch Schaufenster zur und Kommunikation mit der Luzerner und Zentralschweizer Öffentlichkeit, die sich mit dem Lucerne Festival, dem Luzerner Sinfonieorchester, dem Luzerner Theater und weiteren Musikschaffenden ein hohes und anspruchsvolles Niveau gewohnt ist. Die Konzerte sind Bestandteil des Luzerner Musiklebens, das überregional, national, gar international wahrgenommen wird.


Veranstaltungen

Podium - Klarinette

Klassik

Klasse Paolo Beltramini

Ort:

CH-6006 Luzern, Dreilindenstrasse 93 (Hochschule Luzern, Dreilinden)

Termin:

Fr, 26.1.2018, 18:00 |

Bachelorprojekt-Konzert Nora Ly und Joel Morand

Konzert

«Entschlafen»
Nora Ly und Joel Morand, Gesang, Drigieren

Ort:

CH-6004 Luzern, Hertensteinstrasse 30 (Matthäuskirche Luzern )

Termin:

Fr, 26.1.2018, 19:00 |

Master-Abschlusskonzerte Caroline Peach, Kontrabass

Klassik

Caroline Peach, Kontrabass (Master Orchester)
Klasse Božo Paradžik

Eintritt frei

Ort:

CH-6006 Luzern, Dreilindenstrasse 93 (Hochschule Luzern, Dreilinden)

Termin:

Mo, 29.1.2018, 20:00 |

Szenenwechsel «Question de style»

Das Musikfestival der Hochschule Luzern

Mo, 29.1.2018 - So, 4.2.2018 | Festival

Das Musikfestival Szenenwechsel 2018 ist der französischen Musik gewidmet. Anlass ist der hundertste Todestag von Claude Debussy. Debussy steht für den Wendepunkt zwischen Tradition und Moderne und auch für das, was man gemeinhin als französische Musik bezeichnet.

Mélange individuel - Volksmusik-Konzert

Im Rahmen des Musikfestivals Szenenwechsel 2018 "Question du style"

Ensemble aus Workshop Dani Häusler
Dominik Flückiger, Florian Gass, Schwyzerörgeli
Emanuel Krucker, Hackbrett
Madlaina Küng, Kontrabass
Helen Maier, Violine

Alpini Vernähmlassig:
Emanuel Krucker, Hackbrett
Dominik Flückiger, Florian Gass, Schwyzerörgeli
Helen Maier, Violine
Kristina Brunner, Cello
Madlaina Küng, Kontrabass
Albin Brun, Leitung

Jede Volksmusik hat ihre stilistischen Eigenheiten. Um die typisch schweizerischen Aspekte kümmert sich der Workshop von Dani Häusler. Darin werden die Grundlagen in Arrangement und Interpretation behandelt. Als Gegensatz zur Schweizer Volksmusik setzen sich die Alpini Vernähmlassig unter der Leitung von Albin Brun mit verschiedenen Musikkulturen auseinander, lassen sie nebeneinander wirken oder vermischen sie auch mal bewusst miteinander, um eine eigene «Mélange» entstehen zu lassen. Dabei geht es weniger um eine stilgetreue Interpretation, viel mehr steht der kreative Umgang mit dem musikalischen Material im Vordergrund.

Eintritt frei, Kollekte

Ort:

CH-6003 Luzern, Grabenstrasse 8 (Jazzkantine Luzern)

Termin:

Mo, 29.1.2018, 20:00 |

Stil und Klang - Orgelvesper

Im Rahmen des Musikfestivals Szenenwechsel 2018 «Question du style»

Valérie Halter, Robin Ochsner, Tobias Renner, Daniel Vetter und Tomasz Zebura, Orgel
Studierende der Orgel-Klasse Elisabeth Zawadke

Jean-Adam Guilain (~ 1680 bis nach 1739)
- Plein jeu
- Tierce en Taille
aus Suite du second ton
Olivier Messiaen (1908 – 1992)
- Apparition de l’Eglise éternelle
Louis-Nicolas Clérambault (1676 – 1749)
- Flutes
- Récit de Nazard
aus Deuxième Suite
Thierry Escaich (1965)
- Récit pour orgue (1995)
Nicolas de Grigny (1672 – 1703)
- Recit de tierce pour le Benedictus
- Dialogue de Flutes pour l’Elevation
aus Messe (Livre d’orgue)
Loïc Mallié (1947)
- Angles
François Couperin (1668 – 1733)
- Tierce en taille
aus Messe pour les Couvents
Olivier Messiaen (1908 – 1992)
- Joie et clarté des corps glorieux
Aus Les Corps Glorieux

18:00 Uhr: Konzerteinführung in der Sakristei der Jesuitenkirche

Eintritt frei, Kollekte

Ort:

CH-6003 Luzern, Bahnhofstrasse 11 (Jesuitenkirche Luzern)

Termin:

Di, 30.1.2018, 18:15 |

"Symphonie fantastique" - Sinfoniekonzert

Im Rahmen des Musikfestivals Szenenwechsel 2018 "Question du style»"

Junge Philharmonie Zentralschweiz
Luzerner Sinfonieorchester
Florian Hoelscher, Klavier
Jacek Kaspszyk, Leitung

Maurice Ravel (1875 – 1937): Introduction et Allegro für Harfe, Klarinette, Flöte und Streichquartett
Francis Poulenc (1899 – 1963): Konzert für Klavier und Orchester cis-Moll FP 146
Hector Berlioz (1803 – 1869): «Symphonie fantastique» op. 14 H 48

Das Sinfoniekonzert präsentiert drei Werke von französischen «Erneuerern». Revolutionär ist die «Symphonie fantastique» von Hector Berlioz: Sie schlug 1830 aufgrund ihrer ungewohnten Instrumentationstechniken wie eine Bombe im europäischen Musikleben ein. Kühn (für die damalige Zeit) sind auch die fünf Sätze, welche ein wild-romantisches Bild zeichnen.
Kontrastiert wird die Sinfonie vom heiteren Klavierkonzert von Francis Poulenc. Dieses bringt andere Elemente französischer Musik aufs Tapet: Paris, Esprit und Bohème.
Den beiden Werken vorangestellt wird eine elegante Stilstudie von Maurice Ravel: Das Kammermusik-Septett malt ein impressionistisches Klangbild der Wende zum 20. Jahrhundert.

Preise: CHF 85.– | 70.– | 50.– | 30.–

Ort:

CH-6005 Luzern, Europaplatz 1 (KKL Luzern)

Termin:

Mi, 31.1.2018, 19:30 |

Stileigenheiten

Im Rahmen des Musikfestivals Szenenwechsel 2018

Studierende der Hochschule Luzern
Sarah Rumer, Markus Würsch, Isabelle van Keulen, Einstudierung

Francis Poulenc (1899 – 1963)
Sextett für Klavier, Flöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott op. 100
Joseph Horovitz (*1926)
Music Hall Suite für Bläserquintett
Peter Iljitsch Tschaikowsky (1840 – 1893)
Streichsextett in d-Moll op. 70 «Souvenir de Florence»

Wer meint, nur die Orientierung an prägenden Vorbildern einer Epoche könne Stilbildendes erwirken, der wird von Francis Poulenc eines Besseren belehrt. Im «Sextett op. 100» setzt er die Instrumente als Ideenträger aphoristischer Phrasen ein, deren Prägnanz gemeinsam mit der Klarheit des Satzes ein für Poulenc typisches Klangbild erzeugt. Das humoristisch-ironische Element wird in Joseph Horovitz’ «Music Hall Suite» (1964) noch gesteigert. Deren Stil ist die Folge der musikalischen Übersetzung verschiedener, für die Unterhaltungsstätten um 1900 typischer Aspekte. Das Streichsextett «Souvenir de Florence» ist hingegen ganz an klassischen Formmodellen orientiert, die Tschaikowsky als Grundlage für die Entfaltung einer eindringlichen Melodik nutzt. So zeigt sich, dass letztlich auch der Einsatz von Stilmitteln eine Frage des Stils ist.

18:45 Uhr: Werkeinführung von David Koch

CHF 30.— (CHF 20.— für Mitglieder Alumni Hochschule Luzern und Fördervereine des Departementes Musik)
Abendkasse ab 18:30 Uhr

Das Konzert wird unterstützt durch die Albert Koechlin Stiftung AKS, Luzern.

Ort:

CH-6003 Luzern, Bahnhofstrasse 18 (Marianischer Saal)

Termin:

Do, 1.2.2018, 19:30 |

Der französische Stil

Im Rahmen des Musikfestivals Szenenwechsel 2018

Ensemble HELIX der Hochschule Luzern
Uli Fussenegger, Leitung
Erik Borgir, Florian Hoelscher, Pascal Pons, Einstudierung

Iannis Xenakis (1922 – 2001)
Rebonds A für Schlagzeug (1987 – 1989)
Pierre Boulez (1925 – 2016)
Incises für Klavier (1994/2001)
Philippe Hurel (*1955)
Tombeau in Memoriam Gérard Grisey für Klavier und Schlagzeug (1999)
Gérard Pesson (*1958)
Le gel, par jeu für Ensemble (1991)
Iannis Xenakis
Rebonds B
Edgar Varèse (1883 – 1965)
Poème éléctronique für Tonband (1958)
Yan Maresz (*1966)
Entrelacs für Ensemble (1998)

Existiert der «französische Stil» heute noch? Hält der Terminus «französischer Stil» heute einer Überprüfung stand? Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, lohnt sich ein Blick auf Ikonen der französischen Musik des 20. Jahrhunderts. Sind bei Varèse, Xenakis und Boulez mehr «stilistische» Gemeinsamkeiten als bei den nachfolgenden Generationen zu finden? Das Studio für zeitgenössische Musik überprüft diese These anhand von sieben Werken aus Frankreich.

Eintritt frei, Kollekte

Das Konzert wird unterstützt durch die Albert Koechlin Stiftung AKS, Luzern.

Ort:

CH-6003 Luzern, Bireggstrasse 36 (Neubad Luzern)

Termin:

Fr, 2.2.2018, 19:30 |

New Bottle – Old Wine.
Jörg Achim Keller & Big Band der Hochschule Luzern

Im Rahmen des Musikfestivals Szenenwechsel 2018

Big Band der Hochschule Luzern
Maximilian Hirth, Benjamin Knecht, Andri Schärli , Mirian Scherrer, Chris Sommer, Saxes;
Martin Borner, Martin Gilgen, Pascal Fernandes, Niki Jäger, Trumpets;
Jonas Inglin, Jasmin Lötscher, Maurus, Twerenbold, Sandro Willauer, Trombones;
Rhythm Section: Kenny Niggli (p), Nico Stettler (g), Vito Cadonau (b), Noah Weber (dr)
Jörg Achim Keller, Leitung

Altmeister des Arrangements trifft auf die Jungtalente des Jazz

In einer Gemeinschaftsproduktion mit dem Jazz Club Luzern verpflichtet die Hochschule Luzern jedes Jahr einen internationalen Gaststar. Der Dirigent, Komponist, Arrangeur und Schlagzeuger Jörg Achim Keller tritt heuer mit der Big Band der Hochschule Luzern auf. Gemeinsam präsentieren sie einen Querschnitt der Arrangements aus seiner Feder.
Jörg Achim Keller kam durch die Schallplattensammlung seines Vaters früh mit dem Jazz in Berührung. Er war gerade einmal 20 Jahre alt, als die NDR-Big-Band sein erstes Arrangement verwendete. Seitdem schrieb er über 2500 Werke für unterschiedliche Besetzungen, vom Trio über Big Bands bis zum Sinfonieorchester. Keller war unter anderem als Arrangeur und Dirigent bei der HR-, NDR-, WDR- und bei der BBC-Big Band tätig.

CHF 35.– bis 60.–
Kartenverkauf KKL Luzern: T +41 41 226 77 77, www.kkl-luzern.ch

In Zusammenarbeit mit dem Jazz Club Luzern

18:00 Uhr | Pre-Concert-Talk mit Jörg Achim Keller, Dirigent, Arrangeur und Komponist und Prof. Olivier Senn, Moderation

Ort:

CH-6005 Luzern, Europaplatz 1 (KKL Luzern)

Termin:

So, 4.2.2018, 19:00 |

Hochschule Luzern

Musik

Zentralstrasse 18
CH 6003 Luzern

Telefon: +41 41 249 26 00
Fax: +41 41 249 26 01
E-Mail: musik@hslu.ch