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Lucerne Festival

Musik, die so erklingt, wie ihre Schöpfer sie sich vorgestellt haben. Musiker, die sich mit Hingabe und Leidenschaft ihrem Spiel widmen. Konzertbesucher, die mussevoll in die Klangwelten eintauchen, fernab der Alltagshektik. LUCERNE FESTIVAL macht’s möglich – seit über 75 Jahren.

Am idyllischen Vierwaldstättersee, in einer der schönsten historischen Altstädte der Welt treffen sich Jahr für Jahr die bedeutendsten Interpreten aus aller Herren Länder und feiern gemeinsam ein Fest der Musik: die berühmten Orchester, die legendären Dirigenten, die virtuosen Solisten. Im Konzertsaal von Jean Nouvel, gerühmt für seine phänomenale Akustik wie seine exquisite Architektur, begegnen sie ihrem nicht minder polyglotten Publikum: Rund 110.000 Gäste finden jährlich den Weg nach Luzern, um die drei Festivals zu Ostern, im Sommer und am Piano zu erleben.

Das Sommer-Festival ist das grösste in der Festspieltrias. Eröffnet wird es jeweils vom LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA, das Claudio Abbado 2003 gegründet hat. Seit Sommer 2016 steht Riccardo Chailly an der Spitze dieses Klangkörpers de luxe aus international renommierten Solisten, Kammermusikern, Professoren und Mitgliedern des Mahler Chamber Orchestra und der Filarmonica della Scala. Mit der von Pierre Boulez ins Leben gerufenen und seit 2016 von Wolfgang Rihm geleiteten LUCERNE FESTIVAL ACADEMY verfügt das Festival über eine eigene Meisterschule für Neue Musik: Hochbegabte junge Musiker aus der ganzen Welt widmen sich hier exklusiv den Werken des 20. und 21. Jahrhunderts. Neben der Pflege des traditionellen Repertoires, das mit den bedeutendsten Interpreten der Welt zur Aufführung gelangt, engagiert sich LUCERNE FESTIVAL intensiv im Bereich der Moderne. Jeden Sommer werden ein oder zwei «composers-in-residence» verpflichtet, deren Schaffen im Blickpunkt steht. Hinzu kommen als «artistes étoiles» besonders profilierte Interpreten, die auch dramaturgisch tätig werden und ihre Kunst in verschiedensten Zusammenhängen präsentieren. Eine jede Saison wird unter ein ausgewähltes Motto gerückt, das den Spielplan und die Werkauswahl prägt. Mit innovativen Veranstaltungsformaten wie der Kurzkonzertreihe «40min» oder «Young Performance» geht LUCERNE FESTIVAL neue Wege und öffnet sich breiteren Publikumsschichten.

Das 1988 gegründete Oster-Festival findet jeweils eine gute Woche in der Passionszeit bis einschliesslich Palmsonntag statt und widmet sich verstärkt der geistlichen Musik, sei es in der «Salle blanche» des KKL oder mit Konzerten im stimmungsvollen Ambiente der Luzerner Kirchen. Als jüngstes der drei Festivals gibt es seit 1998 alljährlich im November das Piano-Festival: Die gefeierten Tastenvirtuosen und die Nachwuchsstars kommen für neun Tage nach Luzern, um sich mit Rezitalen und Klavierkonzerten hören zu lassen. Und «Piano Off-Stage» ergänzt das klassische Programm um lange Jazz-Nächte in Luzerns schönsten Bars.

Kontakt

Lucerne Festival
Hirschmattstr. 13
CH-6002 Luzern

Telefon: +41 (0)41 226 44 00
Fax: +41 (0)41 226 44 60
E-Mail: info@lucernefestival.ch

Konzert

Les Petits Chanteurs à la Croix de Bois | Marie-Noëlle Potot

Oster-Festival 2019 - Chorkonzert 1

Les Petits Chanteurs à la Croix de Bois
Marie-Noëlle Potot, Dirigentin


Werke von Johann Sebastian Bach, Giulio Caccini, François Couperin, Alexis Duffaure, Gabriel Fauré, César Franck, Charles Gounod, Antonio Lotti, Wolfgang Amadé Mozart, Camille Saint-Saëns, Antonio Vivaldi u. a.

Auf ihrer Brust, über ihren weissen Chorhemden, tragen sie ein Holzkreuz. Künstler wie Charles Aznavour, Louis Chedid oder Mireille Mathieu sind mit ihnen aufgetreten. Der Kinoerfolg La Cage aux rossignols (und seine Neuadaption Die Kinder des Monsieur Mathieu) wurde von ihnen inspiriert. Kein Zweifel: Les Petits Chanteurs à la Croix de Bois sind in Frankreich eine Institution und zählen auch international zu den berühmtesten Knabenchören. Gegründet wurden die heute in Autun beheimateten Petits Chanteurs 1907 in Paris, weshalb sie vielen Musikfreunden auch unter dem Namen «Pariser Sängerknaben» bekannt sein dürften. Mehr als 17.000 Konzerte haben sie bereits bestritten, nun kommen sie erstmals nach Luzern, um im stimmungsvollen Ambiente der Jesuitenkirche das Oster-Festival 2019 zu eröffnen: mit gregorianischen Chorälen und Musik aus ihrer Heimat, von Charles Gounod und César Franck, Camille Saint-Saëns und Gabriel Fauré. Aber auch Werke von Antonio Vivaldi, Mozarts Alleluia und den Bach-Choral Jesu bleibet meine Freude werden die «kleinen Sänger» mit ihren kristallklaren Stimmen zum Leuchten bringen.

CHF 60 / 30
Rollstuhlplätze reservieren Sie bitte unter t +41 (0) 41 226 44 80 (10.00-17.00 Uhr)
Konzert

Collegium Vocale zu Franziskanern Luzern | Ulrike Grosch | Solisten

Oster-Festival 2019 - Chorkonzert 2

Collegium Vocale zu Franziskanern Luzern
Ulrike Grosch, Dirigentin
Marián Krejčík, Bariton
Sophie Luise Hage, Violoncello
Tobias Willi, Orgel


Johannes Brahms (1833–1897):
Motette Warum ist das Licht gegeben dem Mühseligen? op. 74 Nr. 1
Josef Gabriel Rheinberger (1839–1901):
Tribulationes aus den Fünf Hymnen op. 140
Dextera Domini aus den Fünf Hymnen op. 140
Elegie für Violoncello und Orgel op. 150 Nr. 5
Präludium aus der Orgelsonate Nr. 7 f-Moll op. 120
Cantus Missae. Messe Es-Dur op. 109
Antonín Dvořák (1841–1904):
Auszüge aus den Biblischen Liedern op. 99

Eine «kleine Abhandlung über das grosse ‹Warum›» nannte Johannes Brahms die erste seiner beiden Motetten op. 74. Immer wieder behandelte er in seinen Chorwerken Fragen nach dem Glauben, dem Schicksal, dem Tod. Fragen, die ihn ein Leben lang umtrieben, weil er – bibelfest, aber freisinnig – keine einfachen Antworten parat hatte. Das Collegium Vocale zu Franziskanern stellt dem norddeutschen Protestanten, der in Wien seine Wahlheimat fand, nicht nur die Biblischen Lieder des Tschechen Antonín Dvořák, sondern auch Werke des Liechtensteiner Katholiken Josef Rheinberger gegenüber, der zeitgleich in München wirkte. Wie Brahms wahrte auch Rheinberger Distanz zur «neudeutschen» Schule um Franz Liszt und Richard Wagner. Und doch war er kein verstockter Traditionalist, wie seine Gegner glauben machen wollten. Der doppelchörige Cantus Missae etwa, neben den Orgelsonaten Rheinbergers bekanntestes Werk, wendet sich in seiner harmonischen Expressivität gegen die konservativ-puristische Strömung des Cäcilianismus, die der Kirchenmusik Experiment und Individualität austreiben wollte.

CHF 60 / 30
Rollstuhlplätze reservieren Sie bitte unter t +41 (0) 41 226 44 80 (10.00-17.00 Uhr)
Konzert

Junge Philharmonie Zentralschweiz | Akademiechor Luzern | Howard Arman | Marie-Claude Chappuis

Oster-Festival 2019 - Chorkonzert 3

Junge Philharmonie Zentralschweiz
Akademiechor Luzern
Howard Arman, Dirigent
Marie-Claude Chappuis, Mezzosopran


André Caplet (1878–1925):
Le Miroir de Jésus. Mystères du Rosaire für Mezzosopran, Frauenchor, Streicher und Harfe
Howard Arman (*1954):
The Cries of London für Soli, Chor und Streichinstrumente

Schweizer Erstaufführung

Mystische Meditation und buntes Markttreiben – sie treffen in diesem Konzert aufeinander. Zutiefst erschüttert von den Schrecken des Ersten Weltkriegs, wandte sich der Franzose André Caplet nach 1918 immer stärker der Religion und geistlichen Werken zu. In seinen letzten Lebensjahren entstand Le Miroir de Jésus: ein musikalischer Rosenkranz, der das Leben Jesu aus der Perspektive Marias nacherzählt. Caplets mystische, verinnerlichte Klangsprache verbindet Einflüsse der Musik seines Freundes Claude Debussy und des gregorianischen Gesangs. Anschliessend entführt uns Howard Arman in seine englische Heimat: «Im alten London war es üblich, auf den Märkten und Strassen bestimmte Waren musikalisch anzupreisen. Wer Fische zu verkaufen hatte, sang andere Melodiefetzen als ein Kaminkehrer.» The Cries of London, 2015 für den Chor des Bayerischen Rundfunks komponiert, lässt diese Tradition humorvoll wiederaufleben: «In der Mitte gibt es ein richtig schönes Durcheinander der Marktschreier, und parallel dazu haben vor allem die zwei Geigen viele Anklänge an volkstümliche Violinmusik, sehr handfest und rhythmisch.»

CHF 60 / 30
Rollstuhlplätze reservieren Sie bitte unter t +41 (0) 41 226 44 80 (10.00-17.00 Uhr)
Konzert

Le Concert d’Astrée | Emmanuelle Haïm

Oster-Festival 2019 - Alte Musik 1

Le Concert d’Astrée
Emmanuelle Haïm, Orgel, Cembalo und Musikalische Leitung


«Sacro Profanum» - Instrumentalmusik für Hof und Kirche
Scheidt Samuel (1587–1654):
Pavane, Gaillarde und Courant dolorosa a-Moll aus den Ludi Musici
Anonymus:
Ballet dansé à Stockholm aus dem Manuscrit de Kassel
Heinrich Ignaz Franz Biber (1644–1704):
Sonata XI c-Moll aus dem Fidicinium sacro-profanum
Johann Rosenmüller (1619–1684):
Sonata quarta a 3 aus den Sonate a 2, 3, 4, 5 stromenti
Marc-Antoine Charpentier (1643–1704):
Symphonies pour un reposoir H. 515
Francesco Onofrio Manfredini (1684–1762):
Sinfonia da chiesa a 4 op. 2 Nr. 9
Johann Sebastian Bach (1685–1750):
Fantasie C-Dur BWV 570
Choralvorspiel Liebster Jesu, wir sind hier BWV 731
Choralvorspiel Nun komm, der Heiden Heiland BWV 659
Choralvorspiel Liebster Jesu, wir sind hier BWV 754
John Blow:
Chaconne G-Dur à 4

Wenn die französische Maestra Emmanuelle Haïm auftritt, dann strahlt sie Freude aus und eine grenzenlose Begeisterung für die Musik, die sich spontan auf das Publikum überträgt. Als «Ms Dynamite of French Baroque» hat man sie bezeichnet, und das trifft es recht gut, denn ihre Interpretationen zünden einfach, sie haben Sprengkraft. Für zwei Abende mit ihrem Ensemble Le Concert d’Astrée kommt Emmanuelle Haïm, die 2016 am Pult der Wiener Philharmoniker bei LUCERNE FESTIVAL debutierte, zu den diesjährigen Osterfestspielen – als «artist-in-residence». Zum Auftakt lädt sie auf eine Entdeckungsreise durch halb Europa – von Frankreich über Italien, Deutschland und Österreich nach Schweden und Grossbritannien – und präsentiert dabei geistliche und weltliche Instrumentalmusik, die viele bisher wohl noch nicht kennen. Aber gerade das beflügelt Emmanuelle Haïm: Werke der Vergessenheit zu entreissen und sie zu neuem Leben zu erwecken. Dabei zeigt sie auch viel Lust an der Improvisation: «Barock lässt dir als Interpret eine unglaubliche Freiheit», erklärt sie – und vergleicht das Musizieren im Concert d’Astrée mit einer Jazzband.

CHF 60 / 30
Rollstuhlplätze reservieren Sie bitte unter t +41 (0) 41 226 44 80 (10.00-17.00 Uhr)
Konzert

musicAeterna orchestra and chorus of Perm Opera | Teodor Currentzis | Solisten

Oster-Festival 2019 - Chorkonzert 4

musicAeterna orchestra of Perm Opera
musicAeterna chorus of Perm Opera
Teodor Currentzis, Dirigent
Zarina Abaeva, Sopran
Hermine May, Mezzosopran
NN, Tenor
Tareq Nazmi, Bass


Giuseppe Verdi (1813–1901):
Messa da Requiem

Mit der Kirche hatte Giuseppe Verdi wenig im Sinn: Die politische Macht, die der Vatikan sich anmasste, fand er skandalös und empörte sich darüber, dass man in Rom Werte wie Toleranz oder Gewissensfreiheit ablehnte und der italienischen Einigungsbewegung kritisch gegenüberstand. Auch mit Gott haderte er, nachdem er früh seine Frau und die Kinder verloren hatte und plötzlich allein dastand. Doch ausgerechnet dieser Häretiker schuf eine der erschütterndsten und bildkräftigsten Vertonungen der Totenmesse. Bei Verdis Musik glaubt man, den Weihrauch zu riechen; man erlebt das Jüngste Gericht mit naturalistischer Drastik oder feiert die himmlischen Heerscharen mit dem wohl beschwingtesten «Sanctus» aller Zeiten. Und in den schönsten Momenten, wie bei der Bitte um Errettung, hat man das Gefühl, es öffne sich geradewegs der Himmel ... Verdis grandiose Messa da Requiem ist ein Werk, das wie geschaffen für Teodor Currentzis scheint. Denn der griechisch-russische Dirigent ist ein Meister der musikalischen Wahrhaftigkeit, seine Deutungen gehen radikal bis an die Grenzen: zum Himmel und zur Hölle.

CHF 200 / 170 / 130 / 90 / 60 / 30
Rollstuhlplätze reservieren Sie bitte unter t +41 (0) 41 226 44 80 (10.00-17.00 Uhr)
Konzert

Filarmonica della Scala | Riccardo Chailly | Denis Matsuev

Oster-Festival 2019 - Sinfoniekonzert 1

Filarmonica della Scala
Riccardo Chailly, Dirigent
Denis Matsuev, Klavier


Pjotr Iljitsch Tschaikowsky (1840–1893):
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 b-Moll op. 23
Modest Mussorgsky (1839–1881) / Maurice Ravel (1875–1937):
Bilder einer Ausstellung

«Ich schaue zu Mussorgsky auf, denn ich halte ihn für den grössten russischen Komponisten», bekannte Dmitri Schostakowitsch. Aber gerade das russischste der russischen Werke dieses Grössten, seine Bilder einer Ausstellung, spielt auch in Frankreich und Italien, in den Tuilerien, in Limoges, in den römischen Katakomben – und wird in Maurice Ravels Pariser Orchesterfassung von den Philharmonikern der legendären Mailänder Scala zelebriert. Maestro Chailly verwöhnt sein internationales Publikum, wenn er die Bilder mit gleich noch einem der «Greatest Hits» aus Russland kombiniert: Tschaikowskys b-Moll-Konzert. Kann es denn nur einen «grössten russischen Komponisten» geben? Die Uraufführung des berühmtesten aller Klavierkonzerte fand übrigens fern der Heimat statt, 1875 in Boston. Der Pianist besass Hände, «elastisch wie Gummi, ausdauernd wie Stahl, leicht wie Flaumfedern und, wenn es nötig ist, massiv wie Granit», schwärmte Tschaikowsky über den Solisten der Premiere, über Hans von Bülow. Das aber liesse sich ohne Abstriche auch von Denis Matsuev sagen, dem grandiosen russischen Virtuosen und Tschaikowsky-Preisträger.

Aktion «Luege | Lose | Erläbe – gemeinsam ins Konzert»
Was gibt es Schöneres, als den Nachwuchs in die Geheimnisse der klassischen Musik einzuführen? Beim Kauf einer Eintrittskarte erhalten Erwachsene zwei gleichwertige Freikarten für ihre jugendliche Begleitung dazu.

CHF 240 / 200 / 150 / 100 / 60 / 30
Rollstuhlplätze reservieren Sie bitte unter t +41 (0) 41 226 44 80 (10.00-17.00 Uhr)
Konzert

Le Concert d’Astrée | Emmanuelle Haïm | Sandrine Piau | Tim Mead

Oster-Festival 2019 - Alte Musik 2

Le Concert d’Astrée
Emmanuelle Haïm, Dirigentin
Sandrine Piau, Sopran
Tim Mead, Countertenor


«Desperate Lovers»
Georg Friedrich Händel (1685–1759):
Concerto grosso B-Dur op. 3 Nr. 2 HWV 313
Arien, Duette und Instrumentalsätze aus den Opern Rodelinda, Tamerlano, Ariodante, Alcina und Orlando sowie aus der dramatischen Kantate Aci, Galatea e Polifemo

Staatsaktionen und Zauberspiele, Bühnenspektakel mit Topstars, gesellschaftliche Ereignisse für die Snobs und Weihestunden für die Feinschmecker der Gesangskunst: Die italienischen Opern, die der Deutsche Georg Friedrich Händel in London seinem Publikum präsentierte, brachen alle Rekorde, sie kannten nichts als Superlative. Sensationen und Skandale begleiteten die begeistert akklamierten und hitzig umstrittenen Premieren. Aber die beste Nachricht bleibt, dass Händels dramatische Musik, nach zwei Jahrhunderten nahezu vollständiger Vergessenheit, ihren vergangenen Ruhm überlebt hat und in das moderne Konzert- und Theaterleben zurückgekehrt ist. «Desperate Lovers» – «Verzweifelte Liebende»: Unter dieses Motto stellt Emmanuelle Haïm ihr zweites Programm für LUCERNE FESTIVAL mit Ouvertüren, Tänzen, Arien und Duetten aus Händels hinreissenden, herzergreifenden, melodieseligen, klang- und prachtvollen Opern. Ein zeitloses Fest der Barockmusik, das die Konzertbesucher mit Liebe empfängt, aber gewiss nicht zur Verzweiflung treibt.

CHF 120 / 100 / 80 / 70 / 50 / 30
Rollstuhlplätze reservieren Sie bitte unter t +41 (0) 41 226 44 80 (10.00-17.00 Uhr)
Konzert

Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks | Iván Fischer | Janine Jansen

Oster-Festival 2019 - Sinfoniekonzert 2

Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Iván Fischer, Dirigent
Janine Jansen, Violine


Wolfgang Amadé Mozart (1756–1791):
Sinfonie C-Dur KV 338
Béla Bartók (1881–1945):
Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 Sz 36
Wolfgang Amadé Mozart (1756–1791):
Sinfonie Es-Dur KV 543
Béla Bartók (1881–1945):
Rumänische Volkstänze für Orchester Sz 68

«Mozart all’ungarese» könnte das Motto für dieses Konzert lauten, mit dem das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks seine Residenz beim Oster-Festival eröffnet. Denn am Pult wirkt der ungarische Dirigent Iván Fischer, der zwei Sinfonien des Wiener Klassikers in ein aufschlussreiches Wechselspiel mit Musik von Béla Bartók bringt. Und der trug als Lehrer und Pianist wesentlich zu einem modernen Mozart-Verständnis bei, das alle Klischees von graziler Rokoko-Kunst Lügen straft. «Durch Bartók lernten wir einen neuen Mozart kennen, den richtigen», erinnerte sich seine Schülerin Júlia Székely und berichtete vom unsentimentalen Mozart-Spiel des Komponisten, das auch dramatisch, streng und abgründig klingen konnte. Umgekehrt entkräftet Iván Fischer die Vorurteile, die auf dem vermeintlich «spröden» Bartók lasten, und zeigt ihn von seiner populären Seite: mit Orchestertänzen und dem schwelgerischen Ersten Violinkonzert. Allein mit landsmannschaftlicher Verbundenheit habe seine Bartók-Begeisterung nichts zu tun, sagt Fischer: «Ich würde seine Musik auch lieben, wenn er aus Honolulu käme.»

CHF 240 / 200 / 150 / 100 / 60 / 30
Rollstuhlplätze reservieren Sie bitte unter t +41 (0) 41 226 44 80 (10.00-17.00 Uhr)
Konzert

Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks | Bernard Haitink | Till Fellner

Oster-Festival 2019 - Sinfoniekonzert 3

Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Bernard Haitink, Dirigent
Till Fellner, Klavier


Wolfgang Amadé Mozart (1756–1791):
Konzert für Klavier und Orchester C-Dur KV 503
Anton Bruckner (1824–1896):
Sinfonie Nr. 6 A-Dur WAB 106
Aufführung nach der Edition von Leopold Nowak

Zum grossen Festival-Finale treffen zwei Jubilare aufeinander: Bernard Haitink, der im März seinen 90. Geburtstag feiert, und das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das 1949, vor siebzig Jahren also, gegründet wurde. Ausgewählt hat Haitink zwei seiner «Leib-und-Magen-Komponisten»: Mozart und Bruckner. Gemeinsam mit dem österreichischen Pianisten Till Fellner – auch er ein uneitler, ganz der Musik dienender Künstler – interpretiert er Mozarts spätes, sinfonisch angelegtes C-Dur-Klavierkonzert KV 503. Zudem erklingt Bruckners Sechste Sinfonie, die Haitink in Luzern noch nie dirigiert hat. «Zu Bruckner hatte ich schon als Kind eine Beziehung», erzählte der niederländische Maestro einmal. «Ich war acht Jahre alt, als ich im Radio eine Übertragung der Achten Sinfonie hörte und gewaltig beeindruckt war. Ich habe diesen Komponisten nicht mehr verlassen.» Es ist diese grosse Werkerfahrung, die Haitinks Bruckner-Interpretationen so bezwingend und zugleich so natürlich wirken lässt.

CHF 240 / 200 / 150 / 100 / 60 / 30
Rollstuhlplätze reservieren Sie bitte unter t +41 (0) 41 226 44 80 (10.00-17.00 Uhr)
Ereignisse / Festival Szenenwechsel Luzern Luzern, Zentralstrasse 18
Ereignisse / Festival Hochschule Luzern Luzern, Zentralstrasse 18
Ereignisse / Festival Stanser Musiktage Stans, Schmiedgasse 8