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Nationaltheater Mannheim

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Nationaltheater Mannheim
Mozartstr. 9
D-68161 Mannnheim

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Nationaltheater Mannheim

Tanz

Evolution

Choreografien von Liliana Barros und Stephan Thoss

Premiere: 23. Mai 2019

Wir empfinden unsere Zeit als hochentwickelt und ein Abebben des Fortschrittsverlangens ist nicht spürbar. Doch wie vollzieht sich Entwicklung? Kann sich ein Einzelner in völliger Isolation weiterentwickeln oder braucht der Wechsel die Provokation durch ein Gegenüber, lassen sich kreative Prozesse in einer Gemeinschaft leichter realisieren? Mit diesen Fragen setzt sich die portugiesische Choreografin Liliana Barros in ihrer Kreation für »Evolution« auseinander und erforscht sie in körperlicher Dimension. Stephan Thoss hingegen konzentriert sich in »bellulus« auf den Moment der Stagnation und wählt als Motiv den ewigen Kreislauf des Opernrepertoires: Ein Ensemble personifizierter Opernarien in schon etwas angeschimmelten Roben räkelt sich auf einem staubigen, überdimensionalen Sofa und schwelgt in altbekannten Melodien. Selbstverliebt haben die Figuren in ihrer überheblichen Art den Anschluss an eine neue Zeit verpasst und entgehen der aufregenden Möglichkeit, sich zu verändern, wach zu bleiben und neue Wege zu entdecken. Wer den »Bolero« im Spielplan vermisst, wird Stephan Thoss’ feinen Sinn für Humor in »bellulus« wieder finden.

Choreografie & Kostüme: Liliana Barros / Stephan Thoss
Bühne: Liliana Barros / Arne Walther (Gast)
Licht: Wolfgang Schüle / Stephan Thoss

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Evolution

Ballett

Sanssouci

Johann Sebastian Bach / Georg Friedrich Händel

Ein gemeinsamer Abend von Oper und Tanz zu Musik von Bach und Händel

Die diesjährige Orchester-Tanzpremiere »Sanssouci« sprengt ihr eigenes Format und verwirklicht eine außergewöhnliche Koproduktion der Sparten Oper und Tanz. Sie entführt in die Epoche des Barock und lässt Werke der Großmeister Bach und Händel erstrahlen. Als Inspirationsquelle dient dem Choreografen Stephan Thoss eine Begegnung J. S. Bachs mit dem preußischen König Friedrich II. auf dessen Schloss Sanssouci. Der musikbegeisterte Monarch habe Bach ein kompliziertes musikalisches Thema vorgespielt und ihn gebeten, es sogleich in einer Fuge auszuführen. Bach arbeitete diese »königliche Melodie« später zu der als »Musikalisches Opfer« berühmt gewordenen Komposition aus. Stephan Thoss entwickelt vor dem Hintergrund dieser historischen Begegnung einen ganz persönlichen Blick auf das musikalische Geschehen, spürt der Leidenschaft in der Innerlichkeit von Bachs Musik nach und stellt ihr Händels monumentale Psalmvertonung »Dixit Dominus (Der Herr sprach)« gegenüber. Mit einem Aufgebot von fünfstimmigem Chor, Gesangssolisten und Tänzern entfalten sich einzigartige Bilder der Pracht und Herrlichkeit.

Musikalische Leitung: Matthew Toogood
Choreografie und Kostüme: Stephan Thoss
Bühne: Martin Kukulies
Licht: Florian Arnholdt / Stephan Thoss
Dramaturgie: Ina Brütting / Julia Warnemünde
Chor: Dani Juris

In lateinischer Sprache mit deutschen Übertiteln

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Sanssouci

Tanz

Carmen

Tanzstück von Yuki Mori

Musik von Georges Bizet, Rodion Shchedrin und Joseph Schwantner

Ob gesungen oder getanzt, Bizets Klassiker »Carmen« nach der Novelle Prosper Merimées bleibt ein Meisterwerk der leidenschaftlichen Extraklasse. Der japanische Gastchoreograf Yuki Mori widmet sich dieser Mischung aus Liebe, Lust und Tod und kreiert eine Neuinterpretation für die Mannheimer Compagnie. Der Abend entführt in die Hitze Spaniens und erzählt von der Begegnung des baskischen Soldaten Don José mit der verführerischen Zigeunerin Carmen, wie er der stolzen und freiheitsliebenden Frau verfällt, zum Räuber und Mörder aus Eifersucht wird und schließlich auch Carmen tötet. Die feurigen Melodien von Rodion Shchedrins Carmen Suite nach Georges Bizet spiegeln das Temperament der Charaktere und sind – live gespielt vom Nationaltheater-Orchester – ein mitreißender Hörgenuss. Der verhängnisvollen Liebesgeschichte Josés und Carmens stellt Mori einen abstrakten Teil voran und untersucht, was es bedeutet, Teil einer Gruppe zu sein, sich anzupassen oder aus ihr auszubrechen. Für dieses Spiel um Zugehörigkeit, Freiheit und Identität schafft die Musik des zeitgenössischen Komponisten Joseph Schwantner die ideale Atmosphäre.

Der ehemalige Thoss-Tänzer Yuki Mori ist seit der Spielzeit 2012/13 Künstlerischer Leiter und Chefchoreograf der Sparte Tanz am Theater Regensburg. Seine Arbeiten wurden international mehrfach ausgezeichnet und seine Choreografie The House erst 2016 für den deutschen Theaterpreis DER FAUST nominiert.

Choreografie: Yuki Mori
Musikalische Leitung: Wolfgang Wengenroth
Bühne: Dorit Lievenbrück
Kostüme: Katharina Meintke
Dramaturgie: Ina Brütting

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Carmen

Ereignisse / Jazz Hildener Jazztage Duisburg, Altgassweg 45
Ereignisse / Kulturveranstaltung Kammgarn Kaiserslautern Kaiserslautern, Schoenstraße 10
Ereignisse / Festival Heidelberger Frühling Heidelberg, Friedrich-Ebert-Anlage 27
Ereignisse / Festival Schillertage Mannheim Mannheim, Mozartstr. 9
Ereignisse / Festival Schwetzinger Festspiele Baden-Baden, Hans-Bredow-Straße
Ereignisse / Konzert Katholisches Bezirkskantorat Mannheim Mannheim, A4, 1
Ereignisse / Kulturveranstaltung DAI Heidelberg Heidelberg, Sofienstr. 12
Ereignisse / Aufführung Nibelungen Festspiele Worms, Von-Steuben-Str. 5
Ereignisse / Konzert Weingartner Musiktage Junger Künstler Weingarten, Wiesenstr. 30

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