zur Startseite

Nationaltheater Mannheim

Kontakt

Nationaltheater Mannheim
Mozartstr. 9
D-68161 Mannnheim

Telefon: +49 (0)621 1680 0
E-Mail: Nationaltheater.kasse@mannheim.de

Nationaltheater Mannheim bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Nationaltheater Mannheim

Oper

Pelléas et Mélisande

Claude Debussy

Premiere: 25. Mai 2019

In einem düsteren Wald trifft Golaud, der Enkel des Königs von Allemonde, auf die mysteriöse Mélisande, nimmt sie mit in seine Heimat und macht sie zu seiner Frau. Doch als sein Bruder Pelléas die geheimnisvolle Schönheit kennenlernt und sich beide ineinander verlieben, nimmt das Schicksal seinen unheilvollen Lauf. Claude Debussys Vertonung des symbolistischen Theatertextes von Maurice Maeterlinck ist seine einzige vollendete Oper. Die von ihm geschaffene Klangwelt steht ganz im Dienst der märchenhaften Ereignisse und der vom Schicksal getriebenen Figuren. Regisseur Barrie Kosky, der Intendant der Komischen Oper Berlin, landete mit seiner Interpretation von Debussys Meisterwerk einen Inszenierungscoup, der nach Aufführungen in Berlin nun am NTM mit Mannheimer Ensemblemitgliedern neu einstudiert wird. Kosky übersetzt die Oper in ein psychologisch tiefenscharfes Kammerstück, das die erschütternde Zeitlosigkeit einer tragischen Beziehungskonstellation offenlegt.

Musikalische Leitung: Alexander Soddy
Regie: Barrie Kosky
Bühne & Licht: Klaus Grünberg
Co-Bühnenbildnerin: Anne Kuhn
Kostüm: Dinah Ehm
Dramaturgie: Johanna Wall / Julia Warnemünde

In französischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Pelléas et Mélisande bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Pelléas et Mélisande

Musiktheater

House of Usher

Claude Debussy / Edgar Allan Poe

Musiktheater nach Debussy und E. A. Poe von Anna Viebrock
Rekonstruktion und Orchestration von Robert Orledge

Der unerwartete Brief eines Kindheitsfreundes. Er bittet um raschen Besuch, seine Nerven sind zerrüttet. Der Weg zum Haus Usher führt durch erschreckend öde Gegenden, doch das ist alles noch harmlos, denn im Hause selbst spielt sich eine finstere Familientragödie ab. Edgar Allan Poes Kurzgeschichte »The Fall of the House of Usher« gehört zu dem Besten, was der geniale Amerikaner je geschrieben hat. Kein Wunder, dass Claude Debussy nach seinem hochpsychologischen »Pelléas« auf die Idee kam, diese Meisternovelle zu vertonen. Von 1908 bis 1917 arbeitete er daran. Doch nach seinem Tod fand man nicht einmal eine halbe Stunde Musik. Die Regisseurin, Bühnen- und Kostümbildnerin Anna Viebrock gehört zu den bedeutendsten Theaterkünstlerinnen Deutschlands. In Mannheim wird sie aus dem von Robert Orledge vervollständigten Opernfragment ein Musiktheaterstück über die unaufhaltsame Metamorphose eines Hauses und seiner Bewohner gestalten, wozu weitere Kompositionen Debussys ergänzt werden. Eine Verwandlung in mehreren Stadien, an deren Ende sich Abgründe auftun; Abgründe, in denen neue, äußerst beunruhigende Zeitrechnungen herrschen.

Musikalische Leitung: Benjamin Reiners
Konzept, Regie & Kostüme: Anna Viebrock
Video: Lisa Böffgen
Licht: Nicole Berry
Dramaturgie: Malte Ubenauf (Gast) / Jan Dvořák

In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

House of Usher bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte House of Usher

Oper

Norma

Vincenzo Bellini

Vincenzo Bellinis Norma aus dem Jahr 1831 ist so etwas wie das Herzstück des italienischen Belcanto. Im Mittelpunkt steht eine Frau, die sich in einen Konflikt zwischen Pflicht und Gefühl verstrickt und schließlich daran zerbricht. Als höchste Priesterin der Gallier wird von Norma erwartet, ihr Volk zu schützen und es im geeigneten Augenblick zum Aufstand aufzurufen, um die verhassten Besatzer abzuschütteln. Sie jedoch liebt den römischen Oberbefehlshaber Pollione und hat mit ihm zwei Kinder, die sie im Verborgenen großzieht. Als sie erfährt, dass sich Pollione in die junge Adalgisa verliebt hat, bricht die mühsam aufrechterhaltene Ordnung in sich zusammen.

Bellinis weitgespannte melodische Bögen lassen eine Aura meditativer Versenkung und Sehnsucht entstehen. Höchste Ekstase und tiefste Verzweiflung verbinden sich zu einem unverwechselbaren Klangkosmos, von dessen »langen, langen« Melodien Giuseppe Verdi stets mit Hochachtung sprach. Markus Bothes Inszenierung erzählt detailreich und in eindringlichen Bildern das Drama dieser Frau, Mutter, Geliebten und mit ihr einer ganzen Gesellschaft, die es nicht vermag das zu schützen, wessen sie am meisten bedarf: die Hoffnung. »Ein Triumph!«, titelte der Mannheimer Morgen.

Musikalische Leitung: Wolfgang Wengenroth / Matthew Toogood
Inszenierung: Markus Bothe
Bühne: Robert Schweer
Kostüme: Justina Klimczyk
Licht: Damian Chmielarz
Dramaturgie: Cordula Demattio
Chor: Dani Juris

in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Norma bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Norma

Operette

Orpheus in der Unterwelt

Jacques Offenbach

Nicht mit dem widrigen Schicksal, sondern mit Langeweile und Überdruss haben Orpheus und Eurydike in der wohl respektlosesten Fassung des Mythos zu kämpfen, die jemals vorgelegt wurde. Jacques Offenbachs »opéra bouffon« aus dem Jahr 1858 nimmt die Verhältnisse im Paris des Zweiten Kaiserreichs aufs Korn: Verstellung und Fassade sind alles. Es gilt unter allen Umständen den Schein zu wahren, denn ansonsten droht die »Öffentliche Meinung« mit Rufmord. Nur diese Drohung ist es, die Orpheus schließlich dazu bewegt, in die Unterwelt zu gehen, um dort nach seiner Gattin zu suchen. Eurydike selbst hat keinerlei Absicht, in die eheliche Langeweile zurückzukehren, stürzt sich stattdessen in die Arme von Höllengott Pluto – und, als auch dieser sie enttäuscht, in die Fänge einer verführerischen Fliege …

Die Geschichte einer verzweifelten Suche nach Glück und Abenteuer, die immer wieder aus denselben Gründen scheitert, inszeniert Markus Bothe als rasant überdrehtes Versteckspiel, in dem nach Herzenslust geliebt, gelogen, gelitten und gelacht wird. Auch der berühmte Höllen-Cancan darf natürlich nicht fehlen.

Musikalische Leitung: Benjamin Reiners / Matthew Toogood
Regie: Markus Bothe
Bühne: Robert Schweer
Kostüme: Justina Klimczyk
Licht: Damian Chmielarz
Choreografie: Norbert Steinwarz
Dramaturgie: Cordula Demattio
Chor: Dani Juris

In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln

Orpheus in der Unterwelt bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Orpheus in der Unterwelt

Oper

Carmina Burana

Carl Orff

Carl Orffs Carmina Burana, »Lieder aus Benediktbeuern«, ziehen bis heute die Hörer in ihren Bann. »Alles, was ich bisher geschrieben und was Sie leider gedruckt haben, können Sie nun einstampfen! Mit Carmina Burana beginnen meine gesammelten Werke!«, schrieb der stolze Komponist nach der Uraufführung 1937. Er hatte zu seinem unverwechselbaren »Orff-Stil« gefunden. Die Texte, lateinische und deutsche Vagantenlieder, entnahm er der Benediktbeurer Lieder handschrift aus dem 11. und 12. Jahrhundert. Es sind Spottlieder und Gesänge, die von Frühling, Liebe und von ausgelassenen, trunkenen Festen handeln. Sie sind erfüllt von einer ungebändigten Lebenslust. Den Rahmen bildet der stimmgewaltige Anruf der Schicksalsgöttin (»O Fortuna«), deren Rad den menschlichen Lebenslauf bestimmt. In drei Teilen schildert das Werk eine Frühlingsfeier (Primo vere. Ûf dem anger), das Lob des Essens und Trinkens (In taberna) und ein ritterliches Liebesfest (Cour d’amour).

Mal zart und kokett, mal übermütig tänzerisch, mal wild und ekstatisch ist die Musik, die Orff für Solisten, Chor und großes Orchester mit zwei Klavieren, Celesta und umfangreichem Schlagwerk schrieb.

Musikalische Leitung: Matthew Toogood / Wolfgang Wengenroth
Chöre: Dani Juris
Kinderchor: Anke-Christine Kober

Carmina Burana bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Carmina Burana

Oper

Parsifal

Richard Wagner

Der Gralskönig Amfortas leidet an einer unheilbaren Wunde, die er sich zuzog, als er im Schloss des teuflischen Klingsor den Verführungskünsten der schönen Kundry erlag. Allein ein „reiner Tor, durch Mitleid wissend“, kann ihn von seinem Schmerz erlösen. Nach langen Irrfahrten und „wissend geworden“ durch den Kuss der einstigen Verführerin Kundry gelingt es Parsifal, den heiligen Speer zurückzugewinnen. Die Macht Klingsors ist gebrochen und Amfortas von seinem Leiden befreit. Parsifal enthüllt den lange verborgenen Gral, der Kraft und Jugend spendet.

Musikalische Leitung: Alexander Soddy
Inszenierung nach: Hans Schüler
Bühne: Paul Walter
Kostüme: Gerda Schulte
Licht: Alfred Pape
Chor: Dani Juris

Parsifal bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Parsifal

Oper

Tosca

Giacomo Puccini

Ein atemberaubender Thriller aus einer spannungsgeladenen Zeit: Rom um 1800. Die skrupellose Geheimpolizei unter Baron Vitello Scarpia schreckt bei der Verfolgung politischer Gegner vor Folter und Mord nicht zurück. Die Sängerin Floria Tosca gerät in die Fänge dieser Maschinerie, als ihr Geliebter, der Maler Cavaradossi, dem wegen Hochverrats eingekerkerten Angelotti zur Flucht verhilft.

Der Polizeichef Scarpia bietet Tosca zynisch die Möglichkeit, das Leben ihres Geliebten zu retten, in dem sie sich ihm hingeben soll. Um sich vor den Zugriffen Scarpias zu retten, ersticht sie ihn und hofft, nach der »Scheinhinrichtung« mit dem totgeglaubten Cavaradossi entfliehen zu können. Doch dem Sog aus Macht und Gewalt kann sie nicht entkommen. Die als »Spiel« inszenierte Hinrichtung ihres Geliebten erweist sich als Wirklichkeit. Schockiert vomTod ihres Geliebten, entsetzt über den teuflischen Betrug des Polizeichefs und gejagt von der Polizei, gibt es für sie nur noch einen Ausweg: den Sturz von der Engelsburg.

Renate Ackermann belässt in ihrer Inszenierung von 1994 die Handlung im historischen Rahmen, während das abstrahierte Bühnenbild Hans-Martin Scholders einen allegorischen Raum der Sinnbezüge schafft.

Musikalische Leitung: Alexander Soddy
Inszenierung: Renate Ackermann
Bühne: Hans Martin Scholder
Kostüme: Eva Dessecker
Licht: Eduard Roth
Dramaturgie: Michael Klügl

Tosca bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Tosca

Oper

Don Carlo

Giuseppe Verdi

Der spanische Infant Carlo und Elisabeth von Valois lieben sich. Doch König Philipp II. nimmt Elisabeth aus politischen Gründen selbst zur Frau und macht aus der Braut des Sohnes dessen Stiefmutter. Der Marquis von Posa versucht, seinen besten Freund Carlo für den Freiheitskampf der Provinz Flandern zu interessieren und ihm damit über den Liebeskummer hinwegzuhelfen. Doch das Wirken der Prinzessin Eboli, die Elisabeth aus vergeblicher Liebe zu Carlo beim König verleumdet, das gnadenlose Vorgehen der Inquisition und die aufwändige Intrige, die Posa für die Idee der Freiheit initiiert, verhindern eine Erfüllung der politischen und privaten Ziele.

Verdi hat nach der Vorlage von Schillers Drama eine seiner farbenreichsten Partituren geschaffen. In Jens-Daniel Herzogs Inszenierung aus dem Jahr 2013 treffen historische Zitate auf eine moderne Formen- und Farbwelt.

Musikalische Leitung: Benjamin Reiners
Inszenierung: Jens-Daniel Herzog
Bühne: Mathis Neidhardt
Kostüme: Mathis Neidhardt
Licht: Nicole Berry
Dramaturgie: Christiane Plank-Baldauf
Chöre: Dani Juris

Don Carlo bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Don Carlo

Aufführungen / Theater Theater im Pfalzbau Ludwigshafen Ludwigshafen, Berliner Str. 30
Aufführungen / Theater Nationaltheater Schauspiel Mannheim Mannnheim, Mozartstr. 9
Aufführungen / Konzert Festival Strings Lucerne Luzern, Dreilindenstr. 93
Aufführungen / Theater Theatergemeinde Volksbühne Heidelberg Heidelberg, Theaterstraße 10
Aufführungen / Theater Badisches Staatstheater Karlsruhe Karlsruhe, Baumeisterstr. 11
Aufführungen / Theater Theater- und Spielberatung Baden-Württemberg e.V. Heidelberg, Bienenstr. 5
Aufführungen / Theater Theater Baden-Baden Baden-Baden, Goetheplatz 1

Sie haben noch keinen Login? Dann registrieren Sie sich gleich hier!

Bitte schauen Sie in Ihrem E-Mail-Postfach nach der Registrierungsmail und klicken Sie auf den darin enthaltenen Link.