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Nationaltheater Mannheim

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Nationaltheater Mannheim
Mozartstr. 9
D-68161 Mannnheim

Telefon: +49 (0)621 1680 0
E-Mail: Nationaltheater.kasse@mannheim.de

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Nationaltheater Mannheim

Oper

Peter Grimes

Benjamin Britten

Premiere: 03. November 2019

Asozialer Fischer besorgt sich Jungs aus dem Armenhaus und treibt sie durch Sklavenarbeit in den Tod – so oder ähnlich würde der Boulevard »Peter Grimes« zur Schlagzeile zusammenfassen. Was Benjamin Britten aus dieser Geschichte aus einem armseligen Fischerdorf an der englischen Ostküste macht, ist allerdings weit mehr. In seiner ersten Oper aus dem Jahr 1945 gelingt es dem englischen Komponisten, eine ganze Welt zu erschaffen mit all ihren Gegensätzen und Widersprüchlichkeiten: das kleine Städtchen Borough, den Außenseiter Peter Grimes, der von seinem Aufstieg träumt, die Lehrerin Ellen, die bis zuletzt zu ihm hält, die Ignoranz und Bigotterie der Gesellschaft. Sein Protagonist ist brutal und verletzlich, schuldig und diskriminiert zugleich.

Dass Regisseur Markus Dietz ursprünglich Schauspieler war, ist eine gute Voraussetzung für die Gestaltung solch einer schwierigen Charakterstudie. Nachdem er am Nationaltheater bereits »Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny« bildgewaltig in Szene gesetzt hat, wendet er sich nun Brittens veristischer Oper zu, die er als moralische Herausforderung für den Zuschauer liest. Und zugleich als grandiose Schilderung einer überwältigenden Natur mit musikalischen Mitteln.

#verybritish #windundwetter #arbeiterleben

Musikalische Leitung: Alexander Soddy
Regie: Markus Dietz
Bühne: Ines Nadler
Kostüme: Henrike Bromber
Licht: Florian Arnholdt
Dramaturgie: Albrecht Puhlmann / Ruth-Maria Zapf
Chor: Dani Juris

Dauer: ca. 3 Stunden und 15 Minuten

In englischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

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Oper

Il trovatore / Der Troubadour

Giuseppe Verdi

Ein gewaltiger Scheiterhaufen brennt in Azucenas Seele. Im Feuer wurde ihre Mutter als Hexe verbrannt, ins Feuer warf sie in völliger Umnachtung ihr eigenes Kleinkind, als sie sich für diese Untat rächen wollte. Was ihr blieb, war der entführte Sohn des Grafen, den sie eigentlich hatte umbringen wollen. Ihn zog sie liebevoll auf, in ihm erwuchs ihr ein Rächer für ihren Schmerz. Weder er noch sein inzwischen regierender Bruder wissen von der fatalen Verwechslung, kämpfen auf unterschiedlichen Seiten eines blutigen Bürgerkriegs. Das Drama beginnt, als sich beide in Leonora verlieben.
»Il trovatore« ist eine Oper voller düster-romantischer Szenen. Der Scheiterhaufen, das Soldatenlager, der Raub Leonoras beim Eintritt ins Kloster: Verdis Phantasie entzündete sich an solchen Bildern derartig, dass eine der bezwingendsten Opern der Musikgeschichte entstand. Regisseur Roger Vontobel wird nach der vielschichtigen »Aida« und dem kühnen »Fidelio« nun Verdis Meisterwerk in eine imaginäre Landschaft von Feuer und Eis stellen.

Musikalische Leitung: Roberto Rizzi Brignoli (Gast)
Regie: Roger Vontobel
Bühne: Claudia Rohner
Kostüm: Nina von Mechow
Licht: Frank Kraus
Dramaturgie: Jan Dvořák
Chor: Dani Juris

In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Il trovatore / Der Troubadour

Aufführung

Judgement Day

»Beauty is in the eye of the beholder«, Bewegungschor

Gemeinsam mit dem Bewegungschor setzt sich Choreograph Luches Huddleston, jr. in dieser Produktion mit der Frage nach der Schönheit auseinander. Entsteht sie im Auge des Betrachters? Ist sie relativ? Wie nehmen wir sie überhaupt wahr?

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Oper

Die Frau ohne Schatten

Richard Strauss

Wer keinen Schatten hat, ist nicht menschlich. Die aus der Geisterwelt stammende Kaiserin wird daher von ihrer Amme angestiftet, den Schatten einer Färberin zu stehlen.

Richard Strauss’ Partitur bringt Geister- und Menschenwelt zum Klingen; Regisseur Gregor Horres vereint sie auf der Bühne mithilfe von Farb- und Lichtakzenten, welche die charakteristische Symbolsprache des Stückes spürbar machen. Pünktlich zum 100-jährigen Jubiläum der Uraufführung wieder auf dem Programm des NTM.

Musikalische Leitung: Alexander Soddy
Regie: Gregor Horres
Dramaturgie: Roland Quitt
Chor: Dani Juris

In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln

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Aufführung

Der Liebestrank

Gaetano Donizetti

Der junge Bauer Nemorino ist bis über beide Ohren in Adina verliebt, doch ihm fehlt das Selbstvertrauen, die schöne Bäuerin zu umwerben. Woran es Nemorino mangelt, das besitzen die beiden anderen Männer des Stücks im Übermaß: Sowohl der Soldat Belcore als auch der Quacksalber Dulcamara strotzen vor Selbstsicherheit. Der eine glaubt sich unwiderstehlich bei Frauen, der andere macht - als Gegenbild zu Nemorino, der nichts aus seinen guten Anlagen zu machen weiß - aus einem nichts den Verkauf des Jahrhunderts. Und Dulcamara ist es auch, der mit seinem »Liebestrank der Isolde« eine Lösung für den schüchternen Nemorino zu haben scheint - auch wenn es kein Zaubertrank, sondern nur ein gewöhnlicher Bordeaux ist.

In der Inszenierung der Regisseurin Andrea Schwalbach verwandelt sich das ländliche Italien in eine Welt der starken Kontraste – und des herrlichen Gesangs. Ein echter Opernhit!

Musikalische Leitung: Mark Rohde
Inszenierung: Andrea Schwalbach
Kostüme: Anne Neuser
Dramaturgie: Ulrich Lenz

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Oper

Salome

Richard Strauss

Dieses Stück “schreie nach Musik“, schrieb Richard Strauss über Oscar Wildes 1891 entstandenes Drama Salome, welches den Schwerpunkt vom biblischen Mythos in Richtung einer psychologisch akzentuierten Charakterstudie verschiebt.

Eine dekadente Gesellschaft feiert den Geburtstag des Tetrarchen Herodes. Die Gäste stürzen sich in eine rauschhafte Orgie; Konversation findet nicht statt, denn man hört einander nicht zu, interessiert sich nicht für das Gesagte. Die Mächtigen des Hofes, Vertreter unterschiedlicher Glaubensrichtungen, sind zerstritten; man ist sich in der politischen Beurteilung des amtierenden Herrscher uneins und misstraut ihm. Der Einzelne bleibt innerhalb der Gesellschaft mit seinen Ängsten allein und isoliert. Jemand bringt sich um, doch niemand bemerkt den Selbstmord.

Die von allen sinnlich begehrte Prinzessin Salome sucht einen Moment der Ruhe innerhalb des rauschhaften Festes. Sie verabscheut ihre Umgebung. Die Verwerflichkeit ihrer Eltern Herodes und Herodias stößt sie ab. Aus dieser trotzigen Ablehnung heraus erklärt sich Salomes unbedingte Suche nach einem Halt im Leben.

Der Prophet Jochanaan, von ihrem Vater aus Angst vor seiner politischen Breitenwirkung eingekerkert, fasziniert die Prinzessin. Sie sucht seine Begegnung. Jochanaans Unbedingtheit fasziniert sie. Dieser Mann, der heftigste Kritiker am Sitten- und Werteverfall des gesamten Hofstaates, stellt eine Gegenposition dar, denn er vertritt eine konsequente Haltung, die sie selbst in ihrer Umgebung nie erfahren hat. Das unnahbare Wesen des Propheten reizt Salomes Sinnlichkeit und erweckt in ihr die Sehnsucht nach einem Leben jenseits dekadenter Oberflächlichkeit. Das Verlangen ihn zu berühren wird zu Salomes Obsession: ein Kuss und sei es von einem Toten...

Doch ist die Prinzessin Salome deshalb wirklich eine femme fatale, für die man sie durch die Jahrhunderte gerne hält? Weit gefehlt. Salome ist kein Männer mordender Vamp, als den man sie gerne darstellt. Salome will aus ihrer Umgebung ausbrechen; sie sucht nach einem Lebensinhalt. Der Prophet verkörpert für sie eine Hoffnung auf eine andere Lebensform – auf eine mögliche Zukunft. Jochanaan gehört sicherlich zu den fanatischen Anhängern der neuen Glaubensrichtung. Mitleid und verzeihende Gnade, wie sie von Jesus von Nazareth gepredigt und verkündigt werden, finden in seiner extremen Glaubenshaltung keinen Platz.

In ihrer Suche nach einem Lebensinhalt, der das bisher erlebte und erfahrene überwindet, sind sich die Prinzessin und der Prophet gedanklich nahe. Dieser Anspruch ist jedoch innerhalb der bestehenden Gesellschaftsform nicht realisierbar. Mit ihrer unbedingten Forderung nach dem Kopf des Jochanaan hofft sie, mit ihrem Opfer eins werden und die Liebe wenigstens im Tod erfahren zu können…

Die übersteigerte Atmosphäre und raffinierte Musiksprache rief 1905 bei der Uraufführung der Salome an der Dresdner Hofoper eine Schockwirkung hervor. Die Meisterschaft der Vorlage, ihre nervöse Zerfaserung und atemlos wirkende Kürze der Sprache, inspirierten den Komponisten zu einem spannungsvollen Einakter, dessen Partitur voll Klangfarbenreizen und expressiver Harmonik die rauschhaft-exzentrischen Hingabe der Prinzessin Salome an den Propheten Jochanaan musikalisch zum Ausdruck bringt.

Musikalische Leitung: Alexander Soddy
Inszenierung: Gabriele Rech
Bühne und Kostüme: Sandra Meurer

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Nationaltheater Mannheim

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Nationaltheater Mannheim

Aufführungen / Theater Nationaltheater Schauspiel Mannheim Mannnheim, Mozartstr. 9
Aufführungen / Theater Theater im Pfalzbau Ludwigshafen Ludwigshafen, Berliner Str. 30
Aufführungen / Theater Theater- und Spielberatung Baden-Württemberg e. V. Heidelberg , Bienenstraße 5
Sa, 19.10.2019, 10:17 Uhr
Aufführungen / Theater Badisches Staatstheater Karlsruhe Karlsruhe, Baumeisterstr. 11
Aufführungen / Theater Theater- und Spielberatung Baden-Württemberg e.V. Heidelberg, Bienenstr. 5
Aufführungen / Theater Theater Baden-Baden Baden-Baden, Goetheplatz 1

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