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Nationaltheater Mannheim

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Nationaltheater Mannheim
Mozartstr. 9
D-68161 Mannnheim

Telefon: +49 (0)621 1680 0
E-Mail: Nationaltheater.kasse@mannheim.de

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Nationaltheater Mannheim

Vorstellungsabsage bis 19.4.

Das Nationaltheater Mannheim stellt ab Freitag, 13. März 2020 bis Sonntag, 19. April 2020 seinen Spielbetrieb ein.

Führungen, Begleitprogramme sowie Veranstaltungen an anderen Spielorten sind davon ebenfalls betroffen.

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Vorstellungsabsage bis 19.4.

Theater

Sex - Die halbe Wahrheit

Männerabend von Daniel Cremer

Antike Helden, Weltbezwinger, Kapitäne, Kolonisatoren. Das waren einst die »wahren Männer«, die Beherrscher der Welt. Nach über 2500 Jahren patriarchaler Weltordnung und rund 100 Jahren Feminismus ist das Patriarchat zwar noch nicht abgeschafft, aber die Gleichberechtigung ist in aller Munde. #metoo, Gendersternchen, Gehaltsangleichung, Kinderbetreuung – wie Frauen und Männer in Zukunft zusammenleben sollen und wollen, ist ein umkämpftes Feld. Transsexualität und Queerer Aktivismus stellen zudem die Frage, wer oder was eigentlich eine Frau ist – oder ein Mann oder vielmehr: wie man zu beidem wird. Und vor allem die Männer, seien sie alt, weiß, heterosexuell oder nicht, suchen nach einer neuen Rolle in einer Welt, in der die alten Helden nur noch im Kino so richtig gewollt sind. Wie lebt, fühlt und liebt der Mann in einer post-patriarchalen Welt? Was hat es mit dem Begriff der »toxischen Männlichkeit« eigentlich auf sich? Was können Männer tun, für sich selbst, um eine neue Männlichkeit zu erfinden, die Leben unterstützt, statt es zu zerstören? U. a. inspiriert von dem Sachbuch-Bestseller »Sex – Die wahre Geschichte« von Christopher Ryan und Cacilda Jethá, aber auch von antiken Mythen, aktuellen Online-Debatten, Männerseminaren und vielem mehr entwickelt der Autor, Performer und Regisseur Daniel Cremer einen »Männerabend« der neuen Art.

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Sex - Die halbe Wahrheit

Theater

Die Leiden des jungen Werther

Johann Wolfgang von Goethe

Werther ist in Lotte verliebt. Aber Lotte ist mit Albert zusammen. Werther wurde vorgewarnt, es sei hoffnungslos, Lotte außer seiner Reichweite. Aber er erkennt in Lotte eine Seelenverwandte und gibt nicht auf, um sie zu werben… Und ganz uninteressiert scheint auch sie nicht zu sein. Oder?

Goethes Briefroman wurde 1774 zu einem Bestseller und machte den damals 25-Jährigen über Nacht berühmt. Der Erfolg hatte unerwartete Nebenwirkungen: Die Geschichte um den jungen Mann, den seine unerwiderte Liebe zu Lotte schlussendlich in den Selbstmord treibt, wurde zum Vorbild und zur Inspiration für viele unglücklich Liebende und löste eine regelrechte Selbstmordwelle aus. Der »Werther-Effekt« ist heute ein Begriff der Sozialpsychologie und bezeichnet das Phänomen »medial vermittelter Nachahmungs-Suizide«.
Ist es wirklich Liebe, wenn man von Besitz spricht? Was für eine Art von Liebe empfindet Werther eigentlich für Lotte? In der Inszenierung von Jacqueline Reddington wird Werthers Ego untersucht, das, von Lotte verletzt, die große Geste fordert: die Inszenierung seines Leids. Dafür entwirft die Regisseurin mit ihrem Team einen multimedialen Raum, in dem der junge Werther seinen Selbstmord probt. Ensemblemitglied László Branko Breiding spielt die berühmte Figur als energetisches Solo, das zwischen psychologischem Rollenspiel und direkter Erzählung ans Publikum wechselt.

Regie: Jacqueline Reddington
Bühne & Kostüme: Louis Panizza
Video: Leonard Schulz
Licht: Ronny Bergmann
Dramaturgie: Kerstin Grübmeyer / Lena Wontorra

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Theater

Hundeherz

nach der Erzählung von Michail Bulgakow

aus dem Russischen von Alexander Nitzberg

Der Moskauer Professor Preobrashenski ist auf Verjüngung spezialisiert. Indem er einem Straßenköter Hirn und Hoden eines Kleinkriminellen einsetzt, will er seine Forschung vorantreiben und den »Neuen Menschen« erschaffen. Doch das Experiment geht gründlich schief: Wie der unfreiwillige Spender hat der Menschenhund eine Vorliebe für Alkohol, Kraftausdrücke und Gewalt und macht das Leben seines Schöpfers zur Hölle.

In seiner 1925 entstandenen und den Frankenstein-Mythos aufgreifenden Erzählung »Hundeherz« kritisierte der russische Schriftsteller und Arzt Bulgakow die rauschhafte Utopie des Transhumanismus und Fortschrittsglaubens der frühen Sowjetunion. Seine satirische Betrachtung ist in der neoliberalen Leistungsgesellschaft aktueller denn je: Der Perfektionsdrang der Jetztzeit führt zu Lifestyle-Optimierung, Fitnesswahn und Schönheitsoperationen oder am besten gleich zu Maschinenkörpern. Was bleibt am Ende übrig von der menschlichen Natur?

Christoph Bornmüller inszenierte bereits in Darmstadt, Schwerin und Rostock und ist seit der Spielzeit 2018/19 als Schauspieler fest am NTM engagiert. »Hundeherz« ist seine erste Regiearbeit in Mannheim.

Regie: Christoph Bornmüller
Bühne & Kostüme: Martin Miotk
Musik: David Kirchner (Gast)
Licht: Ronny Bergmann
Dramaturgie: Sascha Hargesheimer

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Theater

Die Möwe

Komödie von Anton Tschechow

aus dem Russischen von Thomas Brasch

Sein erstes Theaterstück will der junge Schriftsteller Konstantin zur Uraufführung bringen – mit der von ihm geliebten Nina in der Hauptrolle, dem Landsitz seiner Familie als Bühne sowie Freunden und Verwandten als Testpublikum. Erklärtes Ziel ist nichts weniger als die Revolution des angestaubten Theaterbetriebes, zu dem er vor allem seine Mutter zählt, die gestandene Schauspielerin Irina Arkadina. Der ambitionierte Versuch der Jugend, sich von den Konventionen der Elterngeneration frei zu machen, scheitert jedoch kläglich. Konstantins Publikum zerreißt sein Debüt in der warmen Landluft. Und zu allem Überfluss verliebt sich Nina in den Schriftsteller Trigorin, den Liebhaber Arkadinas.

Man könnte das tragisch nennen. Doch die vermeintlich existentiellen Nöte vom Kunstdiskurs bis zu den romantischen Verflechtungen sind in Tschechows Komödie »Die Möwe« lediglich Fieberblasen einer Moderne, in der viel Lärm um nichts die Ruhe vor dem Sturm ausfüllen soll. Christian Weise zeigt in seiner dritten Arbeit als Hausregisseur Menschen in der Schwebe – nicht unähnlich Trickfiguren, die über einen Abgrund laufen und nicht fallen, solange sie nicht nach unten schauen.

Regie: Christian Weise
Bühne & Kostüme: Paula Wellmann
Musik: Jens Dohle
Licht: Robby Schumann
Dramaturgie: Sascha Hargesheimer

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Theater

Bataillon

Enis Maci

Auftragswerk

Ein Hochhaus steht verloren im Niemandsland, Flechten wuchern an den Betonkanten des Gebäudes, in dessen Innerem eine ganze Welt zusammenkommt: Im Keller sitzen Weberinnen und arbeiten an Tarnumhängen aus Kartoffelsäcken, Lumpen, Fischernetzen für einen Krieg, der viele Schauplätze hat: den Balkankrieg etwa, den Krieg in Syrien oder auch den Körper der Frau. Im Friseursalon ein paar Stockwerke höher schäumt Monica Lewinsky einer Fremden, die bald hier einziehen wird, den Kopf ein. Ada Lovelace, die britische Mathematikerin, die als erste Programmiererin bezeichnet wurde, kommt vorbei, Elisabeth Mann Borgese, aber auch Penelope, die Frau des berühmten Odysseus‘. Eine Greisin putzt ihr Gewehr. Zwei Kühlschränke kommunizieren miteinander. Die Ränder der Gegenstände verformen sich. Da sind Erinnerungen – wem gehören sie?

Enis Maci, Hausautorin der Spielzeit 2018/19 und »Nachwuchsdramatikerin« der Jahre 2018 sowie 2019 (»Theater Heute«), entwirft in ihrem Auftragswerk für das NTM eine postapokalyptische Zukunftsvision, deren einzelnen Geschichten kunstvoll miteinander verwoben sind. Mit einem Panorama von ausschließlich weiblichen Stimmen, die dem antiken Mythos ebenso entspringen wie unserer aktuellen Lebenswelt, entwickelt sie einen Gegenentwurf zur vorrangig männlichen Geschichtsschreibung.

Die Regisseurin Marie Bues setzt mit dieser Arbeit ihre konsequente Beschäftigung mit Gegenwartsdramatik nach Inszenierungen u. a. in Basel, Stuttgart und München fort. Seit 2013 leitet sie gemeinsam mit Martina Grohmann das Theater Rampe in Stuttgart.

Regie: Marie Bues
Bühne & Kostüme: Heike Mondschein
Musik: Christine Hasler
Licht: Björn Klaassen
Dramaturgie: Anna-Sophia Güther

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Theater

Ellbogen

nach dem Roman von Fatma Aydemir

Fassung von Selen Kara

Hazal will endlich volljährig werden. Ihr Leben besteht aus Zeitabsitzen in der »berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme«, erfolglos Bewerbungen schreiben, Streit in der Familie und Kiffen mit ihren Freundinnen. Sie fühlt sich als Fremde in ihrem eigenen Land, und es scheint sich keine einzige befriedigende Perspektive zu eröffnen. Ihr Sehnsuchtsort ist Istanbul, wo Mehmet auf sie wartet, den sie aus dem Internet kennt und der sagt, dass er sie liebe. An ihrem 18. Geburtstag geht sie mit ihren Freundinnen feiern. Der Abend eskaliert. Und zwar so heftig, dass das Mädchen aus Angst vor der Polizei aus Deutschland flieht – nach Istanbul, in die Stadt ihrer Träume. Das echte Istanbul hat mit dieser jedoch kaum etwas gemeinsam. Fatma Aydemirs viel beachteter und preisgekrönter Debütroman »Ellbogen« ist eine ungeschönte, hochemotionale Geschichte über Verlorenheit, Gewalt und das Erwachsenwerden in einer chaotischen Welt.

Selen Karas Inszenierung »Istanbul« läuft seit Oktober 2018 mit großem Erfolg auf der Bühne des Schauspielhauses.

Regie: Selen Kara
Bühne: Lydia Merkel
Kostüme: Emir Medic
Musik: Torsten Kindermann
Licht: Dennis Hauser
Video: Stephan Komitsch (Gast)
Dramaturgie: Kerstin Grübmeyer

Dauer: 1 Stunde und 45 Minuten; keine Pause

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Nationaltheater Mannheim

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Nationaltheater Mannheim

Aufführungen / Oper Nationaltheater Oper Mannheim Mannnheim, Mozartstr. 9
Aufführungen / Theater Theater im Pfalzbau Ludwigshafen Ludwigshafen, Berliner Str. 30
Aufführungen / Theater Theatergemeinde Volksbühne Heidelberg Heidelberg, Theaterstraße 10
Aufführungen / Theater UnterwegsTheater Heidelberg Heidelberg, Hebelstr. 9
Aufführungen / Aufführung Museum
Do, 23.4.2020, 10:30 Uhr
Aufführungen / Aufführung Museum
Do, 23.4.2020, 10:30 Uhr
Aufführungen / Aufführung Museum
Do, 23.4.2020, 10:30 Uhr
Aufführungen / Aufführung Museum
Do, 23.4.2020, 10:30 Uhr
Aufführungen / Aufführung Museum
Do, 23.4.2020, 10:30 Uhr
Aufführungen / Aufführung Museum
Do, 23.4.2020, 10:30 Uhr
Aufführungen / Aufführung Museum
Do, 23.4.2020, 10:30 Uhr
Aufführungen / Theater Badisches Staatstheater Karlsruhe Karlsruhe, Baumeisterstr. 11
Aufführungen / Theater Theater Baden-Baden Baden-Baden, Goetheplatz 1

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