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SCHAUSPIEL MANNHEIM

Spielzeit 2017/18

paradies spielen (abendland. ein abgesang) (UA)

Thomas Köck

Premiere: 15. Dezember 2017, Studio Werkhaus

Die Globalisierung schreitet voran. Waren, Ideen und Menschen kreisen unaufhaltsam um die Erde. Ein junger Mann wird am Krankenbett seines Vaters mit der Endlichkeit des Lebens konfrontiert, ein Zug beschleunigt, rast ungebremst durch Bahnhöfe, die Passagiere in Panik. Ein freundlicher
Schaffner spricht von Verspätung, doch eins ist sicher: Die Anschlüsse sind verpasst, »in ganz europa soviel sei verraten wartet kein mensch mehr auf den anderen.« Ein chinesisches Ehepaar begibt sich auf die Suche nach dem Paradies Europa, das für sie jedoch nur eine kalte Matte in einer Sammelunterkunft und unwürdige Arbeitsbedingungen bereithält.

Thomas Köck, vielfach ausgezeichneter Dramatiker und in der Spielzeit 2015/2016 Hausautor am NTM, verwebt die Lebensgeschichten von Globalisierungs gewinnern und -verlieren. In sprachmächtigen Bildern und mit leisem Humor erzählt er von den Schattenseiten des weltweiten Handels und einer Welt vor dem Epochenbruch.

Inszenierung: Marie Bues
Ausstattung: Pia Maria Mackert (Gast)
Musik: Anton Berman (Gast)
Licht: Björn Klaassen
Dramaturgie: Carolin Losch

Ort:

Studio Werkhaus

Termine:

Fr, 15.12.2017, 20:00 | Premiere |
Mo, 18.12.2017, 20:00 |
Do, 4.1.2018, 20:00 |
Mo, 8.1.2018, 20:00 |
Do, 18.1.2018, 20:00 |

dosenfleisch

Ferdinand Schmalz

Premiere: 26. Januar 2018, Studio Werkhaus

Eine Autobahnraststätte in der Todeszone. Hier häufen sich die Unfälle in verdächtigem Maße. Beate heißt die Frau von der Tanke. Neuer Raststättengast ist Versicherungsmensch Rolf, den es an den Ort zieht, an dem der nächste Crash schon in der Luft liegt. Hier ein Sekundenschlaf, da ein Fehler oder der plötzliche Wintereinbruch, schon rast ein Fernfahrer durch die Ladung eines verunfallten Kollegen. Die Schauspielerin Jayne hat bereits einen Zusammenstoß hinter sich. Beate hat sie wieder zusammengeflickt. Jetzt sind beide um eine wichtige Erfahrung reicher: Erst im Unfall merkt man, dass man lebt. Fortan sorgen sie für ein Revival des authentischen Gefühls. Die Massenkarambolage ist ihr Handwerk, der Total-Infarkt ihr Ziel. Wer ihnen in den Weg kommt, wird zu Dosenfleisch gefroren. Erst wenn die Wildnis die Straße zurückerobert, werden sie rasten.
Ferdinand Schmalz hat eine schrille schwarze Komödie über eine Gesellschaft geschrieben, der das Gefühl abhandengekommen ist.

Ferdinand Schmalz, 1985 als Matthias Schweiger in Graz geboren, schreibt laut Eigenaussage »schmalzig« und mit einer deftigen Portion Sprachwitz. 2014 wurde er von Theater heute zum Nachwuchsdramatiker des Jahres gekürt, 2017 gewann er in Klagenfurt den renommierten Ingeborg-Bachmann-Preis.
Nachdem Magdalena Schönfeld in der Spielzeit 2016/2017 Goethes Wahlverwandtschaften als szenische Lesung einrichtete, gibt sie nun mit dosenfleisch ihr Regiedebüt am Nationaltheater.

Inszenierung: Magdalena Schönfeld
Ausstattung: Marina Schutte
Musik: Jan Paul Werge (Gast)
Licht: Björn Klaassen
Dramaturgie: Bastian Boß

Ort:

Studio Werkhaus

Termin:

Fr, 26.1.2018, 20:00 | Premiere |

Der Alpenkönig und der Menschenfeind

Ferdinand Raimund

Premiere: 27. Januar 2018, Schauspielhaus

Romantisch-komisches Original-Zauberspiel

Der vermögende Gutsbesitzer Rappelkopf wittert überall Gefahr und macht seiner Umgebung das Leben zur Hölle. Von seiner Frau fühlt er sich betrogen, von der Tochter hintergangen, dem Personal traut er sogar ein Mordkomplott zu. Er zieht sich in eine einsame Hütte in den Bergen zurück. Der magische Alpenkönig Astragalus beschließt, dem rappelköpfischen Menschenfeind einen Spiegel vorzuhalten. Er verwandelt ihn in seinen Schwager Silberstein und schickt ihn nach Hause zurück; Astragalus selbst nimmt die Gestalt Rappelkopfs an. In seinem Doppelgänger erkennt dieser schließlich die eigene Verblendung.
Ferdinand Raimund gilt neben Johann Nestroy als wichtigster Repräsentant des Wiener Volkstheaters. Sein 1828 uraufgeführtes musikalisches Zauberspiel entwirft das zeitlose Portrait eines schwierigen Charakters in seiner ganzen Zerrissenheit. Selten hat abgrundtiefe Verzweiflung so komödiantische Funken geschlagen. »Sentimentalität und Brutalität des Menschen« seien in diesem Werk untrennbar miteinander verbunden, urteilte Robert Musil. Und so nimmt Raimund im tiefsten Biedermeier die Selbstzweifel des modernen Menschen vorweg.

Susanne Lietzow, als Regisseurin u.a. in Wien, Linz und Dresden tätig, setzt nach Der Brandner Kaspar und das ewig’ Leben und Shakespeares Wie es euch gefällt nun einen Klassiker der Wiener Volkskomödie in Szene.

Inszenierung: Susanne Lietzow
Bühne: Aurel Lenfert (Gast)
Kostüme: Marie-Luise Lichtenthal (Gast)
Musik: Gilbert Handler (Gast)
Video: Petra Zöpnek (Gast)
Licht: Damian Chmielarz
Dramaturgie: Carolin Losch

Ort:

Schauspielhaus

Termin:

Sa, 27.1.2018, 19:00 | Premiere |

Für immer schön

Noah Haidle

»Hallo, mein Name ist Cookie Close. Als ich ein kleines Mädchen von knapp sechs Jahren war, da sagte meine Mutter zu mir, dass Gott uns alle nach Seinem Bilde erschaffen hat. In diesem Moment war mein Schicksal entschieden! Zabong! Ich war die geborene Kosmetik-Verkäuferin! Beauty-Produkte verdecken nichts, sie verstecken nichts, sie helfen uns, die vollkommenste Version unseres eigenen Bildes zum Vorschein zu bringen, ein Abglanz von Gottes Herrlichkeit zu sein! Darf ich einen Moment Ihrer Zeit in Anspruch nehmen, oder drei?«

Cookie Close hat ihre Erfüllung gefunden. Mit Rollkoffer und Stöckelschuhen zieht sie im Dienste der Schönheit von Haus zu Haus und spult ihre Verkaufsfloskeln ab. Tausende Frauen hat sie zum Kauf von Kosmetikartikeln verführt – und unzählige Männer zu unverfänglichem Sex. Ohne Rücksicht auf die Gefühle anderer. Aber Cookie kommt in die Jahre, die Füße sind blutig gelaufen, ihre eigene Schönheit verblasst, die Verkaufsquote sinkt. Doch aufgeben kommt für sie nicht in Frage, im Gegenteil: The show must go on!
Cookie ist eine Wucht und eine Provokation für ihr Umfeld, nicht erst seit sie ihre lebensuntüchtige Tochter zu ihrer legitimen Nachfolgerin auf dem Schlachtfeld der Straße auserkoren hat.

Noah Haidle hat das bitter-komische Porträt einer von fragwürdigen Idealen getriebenen Frau entworfen. Für immer schön ist ein grotesker Abgesang auf den amerikanischen Way of Life.

Inszenierung: Burkhard C. Kosminski

Ort:

Schauspielhaus

Termine:

Sa, 16.12.2017, 20:00 |
Mi, 20.12.2017, 20:00 |
Fr, 12.1.2018, 20:00 |
Fr, 19.1.2018, 20:00 |

Rico, Oskar und die Tieferschatten

Andreas Steinhöfel

Der tiefbegabte Rico lebt mit seiner Mutter in einem bunt gefüllten Mietshaus in der Dieffenbachstraße. Mit dem neuen Hausbewohner Herrn Westbühl freundet er sich leicht an. Komplizierter gestaltet sich die Freundschaft mit dem Helmträger Oskar, der als Hochbegabter mit ganz anderen Problemen zu kämpfen hat als er. Gemeinsam sind sie dem Aldi-Kidnapper von Berlin auf der Spur, bis plötzlich Oskar wie vom Erdboden verschluckt ist. Und was hat das alles mit den Tieferschatten zu tun? Rico muss verdammt schnell und genau denken, und das fällt ihm gar nicht leicht.

Autor Andreas Steinhöfel hat mit der Trilogie von Rico und Oskar alle wichtigen Preise im deutschsprachigen Literaturbetrieb gewonnen. 2013 erhielt er für sein kinderliterarisches Gesamtwerk den Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises. Viel wichtiger ist aber, dass er seine Leserschaft mit genauer Figurenzeichnung, sprachlicher Finesse und spannenden Geschichten humorvoll zu fesseln weiß.

Inszenierung: Rüdiger Pape
Ausstattung: Dietmar Teßmann (Gast)
Musik: Sebastian Herzfeld (Gast)
Dramaturgie: Anne Richter / Katharina Parpart

Ort:

Schauspielhaus

Termine:

So, 17.12.2017, 15:00 |
Mo, 18.12.2017, 09:00 |
Mo, 18.12.2017, 11:30 |
Di, 19.12.2017, 09:00 |
Di, 19.12.2017, 11:30 |
Mi, 20.12.2017, 09:00 |
Di, 26.12.2017, 15:00 |

1984

George Orwell

1984 – diese Jahreszahl steht für die Angst vor dem Überwachungsstaat: Big Brother is watching you. Drei Supermächte, die sich in ständigem Kriegszustand befinden, beherrschen die Welt. Sprache und Gedanken unterliegen einer umfassenden Kontrolle. Winston Smith, Mitarbeiter des Propagandaministeriums, ist damit beschäftigt, die Vergangenheit im Sinne der Staatsdoktrin umzuschreiben. Als er beginnt, gegen die totale Kontrolle zu rebellieren, wird er mit der ganzen Macht des Großen Bruders konfrontiert.
Im Zeitalter von »alternativen Fakten« gewinnt Orwells 1948 veröffentlichter Roman, der zu den einflussreichsten Büchern des 20. Jahrhunderts zählt, eine beklemmende Aktualität. Kurz nach der Wahl von Donald Trump schnellte das Buch auf den Bestseller-Listen nach oben. Es ist weniger die Schilderung der ständigen Überwachung, die uns heute beunruhigt, sondern die genaue Analyse der Manipulierbarkeit von Wahrheit. »Neusprech«, eine staatlich verordnete Ausdrucksweise, soll abweichendes Denken unmöglich machen. Zwei plus zwei ergibt eben manchmal fünf – »Doppeldenk« sei Dank!

Inszenierung: Georg Schmiedleitner
Bühne und Kostüme: Florian Parbs (Gast)
Video: Philipp Contag-Lada (Gast)
Musik: Bastian Wegner (Gast)
Licht: Robby Schumann
Dramaturgie: Katharina Parpart

Ort:

Schauspielhaus

Termine:

Do, 14.12.2017, 19:30 |
Fr, 15.12.2017, 19:30 |
So, 7.1.2018, 19:00 |
Do, 11.1.2018, 19:30 |
So, 14.1.2018, 19:30 |

Wie kann ich dich finden, zu mir ziehen und überreden zu bleiben (UA)

Anja Hilling

Es beginnt mit einem Abendessen. Um das Erlangen ihrer Doktorwürde zu feiern, hat Vic Freunde und Familie zu sich eingeladen, darunter ihre Mutter und ihren Ex-Freund, ihren Professor und die Nachbarin. Im zweiten Teil folgt man den Gästen, die sich zu vier Paaren gefunden haben, in den nächtlichen Park, eine Hochhauswohnung, einen Club und auf eine Demonstration. In ständiger Bewegung switchen die Figuren zwischen Psychologie und Auflösung, und die erotischen Begegnungen ihrer Körper oszillieren zwischen Erregung und Distanz. Nach dem Rausch folgt das Erwachen und der Versuch, den Alltag als Paar zu meistern.
Angeregt von Ovids Lehrgedicht »Liebeskunst «, hat Anja Hilling ein Stück über die Liebe in heutigen Großstädten geschrieben. Die Geschichte ist einfach: Wir geben unsere Einsamkeit auf, lassen uns aufeinander ein, haben Sex, halten uns und verlieren uns wieder.



Anja Hilling gehört zu den profiliertesten Autorinnen ihrer Generation. Ihr erstes Theaterstück Sterne wird 2003 beim Stückemarkt des Berliner Theatertreffens präsentiert, die Tragikomödie Mein junges idiotisches Herz 2005 zu den Mülheimer Theatertagen eingeladen. Im selben Jahr wird Anja Hilling in der Kritikerumfrage von Theater heute zur Nachwuchsautorin der Saison gewählt. Mit dem Zivilisationsdrama Schwarzes Tier Traurigkeit gelingt Anja Hilling 2007 der Durchbruch im Ausland, es wird am Théâtre National de La Colline in Paris und dem Königlich Dramatischen Theater Stockholm (Dramaten) gezeigt. Ihre folgenden Werke wurden unter anderem am Schauspielhaus Wien, Theater Basel, Theater Bonn und am Schauspiel Hannover aufgeführt.

Friederike Heller inszenierte u. a. am Thalia Theater Hamburg, am Schauspiel Stuttgart, am Residenztheater München und an der Berliner Schaubühne. Wie kann ich dich finden ist ihre erste Regiearbeit am Nationaltheater.

Ort:

Studio Werkhaus

Termine:

Sa, 30.12.2017, 20:00 |
Sa, 6.1.2018, 20:00 |
Sa, 13.1.2018, 20:00 |

Wallenstein

Friedrich Schiller

Seit 16 Jahren herrscht Krieg in Europa, und Wallenstein genießt beim Heer und vielen seiner Generäle mehr Ansehen als der Kaiser in Wien. Auf dem Gipfel seiner Macht führt er Geheimgespräche mit dem schwedischen Gegner, da ihm die Absetzung durch den Kaiser droht, dem er zu mächtig geworden ist. Soll er den Kaiser verraten und mit den Schweden paktieren, die ihm die böhmische Königskrone versprechen, in der Hoffnung den Krieg zu beenden? Wie ernst ist es dem in seinem Stolz gekränkten, ehrgeizigen Feldherrn mit seiner friedensstiftenden Vision für Europa? Der versierte Stratege der Macht versucht, sich im Spiel der politischen Intrigen alle Optionen offenzulassen, und verspielt so den historisch richtigen Moment zu handeln. Schließlich wird er von den Ereignissen überrollt.
Friedrich Schiller nannte seinen Wallenstein, der nach intensiven Studien zum Dreißigjährigen Krieg in einem zehnjährigen Schaffensprozess entstand, eine »Staatsaktion«.

Inszenierung: Elmar Goerden
Bühne und Video: Silvia Merlo (Gast) / Ulf Stengl (Gast)
Kostüme: Lydia Kirchleitner (Gast)
Licht: Robby Schumann
Dramaturgie: Ingoh Brux

Ort:

Schauspielhaus

Termine:

Mo, 25.12.2017, 18:00 |
Sa, 13.1.2018, 18:30 |

Minna von Barnhelm oder das Soldatenglück

Gotthold Ephraim Lessing

Major von Tellheim hat alles verloren. Weil er bei der Eintreibung von Kriegsschulden am Ende des Siebenjährigen Krieges besondere Milde walten ließ, wurde er unehrenhaft aus der Armee entlassen und wartet nun – seinerseits völlig verarmt – auf das Ergebnis eines Verfahrens wegen Bestechlichkeit. Zutiefst beschämt durch seine Mittellosigkeit, hält sich Tellheim nun für unwürdig, weiter am gesellschaftlichen Leben des Adels teilzuhaben. Um seine Verlobte Minna von Barnhelm nicht ebenfalls sozialer Diskriminierung auszusetzen, entsagt er ihr. Doch Minna will nicht als Objekt der Fürsorge, sondern als Subjekt seiner Liebe gesehen werden und greift zu einer List…

Im Gegensatz zu ihren „Schwestern“ Emilia und Sara betritt mit Minna eine Frau Lessings Bühne, die ihr Liebes- und Lebensschicksal selbst in die Hand nimmt. Mit Intelligenz und Witz hinterfragt sie die Un-Möglichkeit von Beziehungen in einer Welt, in der das Geld den Wert eines Menschen und seinen Platz in der Gesellschaft bestimmt.

Cilli Drexel war von 2009 bis 2011 Hausregisseurin am Nationaltheater Mannheim, außerdem arbeitete sie in Essen, Tübingen, Bielefeld und am Deutschen Theater Berlin. 2014 wurde sie zu den Mülheimer Theatertagen eingeladen. In Mannheim inszenierte sie u. a. Molières Der Menschenfeind und zuletzt Peter Pan.

Inszenierung: Cilli Drexel
Bühne: Maren Greinke (Gast)
Kostüme: Janine Werthmann (Gast)
Dramaturgie: Katharina Parpart

Ort:

Schauspielhaus

Termin:

Di, 19.12.2017, 19:30 |

Spiel ohne Grenzen (UA)

Peter Michalzik

Seit die Flüchtlinge nach Deutschland kommen, ist das Denken durcheinander geraten. Wähler stimmen auf einmal anders ab, Nachrichten sind widersprüchlich, wilde Gerüchte kursieren. Aber was denken wir wirklich? Kann man das wissen? Und was denken die Ankommenden? Wer also denkt was über wen? Und können wir überhaupt noch jemandem oder etwas glauben?

Das Nationaltheater wird mit Spiel ohne Grenzen eine Verwirrungs- und Aufklärungsshow veranstalten, mitten hinein in die gesellschaftlichen Umbrüche dieser Zeit. Im Stil eines unterhaltsamen Fernsehabends werden wir mit Vorurteilen, Urteilen und Gerüchten spielen. Und dazwischen findet, jeden Tag und überall, das wirkliche Leben statt.

Spiel ohne Grenzen ist ein Satellit der Kulturschule, die das Nationaltheater in der Spielzeit 2016 / 2017 im Benjamin Franklin Village und im Nationaltheater eröffnet. Zusammen mit dem Fachbereich Arbeit und Soziales entsteht ein gemeinsamer Ort, an dem Geflüchtete und Mannheimer zusammen Workshops besuchen und sich dabei kennen lernen können. Gemeinsam wird praktisch, theoretisch und diskursiv kulturelle Teilhabe gelernt und gelehrt. Damit entwickelt das NTM das Projekt Integration durch kulturelle Teilhabe aus der Spielzeit 2015 / 2016 weiter.

Künstlerische Leitung: Burkhard C. Kosminski
Recherche und Texte: Peter Michalzik
Bühne: Florian Etti (Gast)
Kostüme: Ute Lindenberg (Gast)
Video: Nils Blumenkamp (Gast)
Dramaturgie: Carolin Losch
Mitarbeit und Recherche: Maya Maurer

Theater des Gerüchts

Ort:

Studio

Termin:

So, 17.12.2017, 20:00 |

Second Exile (UA)

Oliver Frljić

1992 flüchtete Oliver Frljić als 16-Jähriger vor dem Krieg in Bosnien nach Kroatien und wurde so zu einem Teil der „Nation der Flüchtlinge“. Flüchtling zu sein bedeutet, aufgrund von Fakten, die man nicht beeinflussen kann – Geburtsort oder Nationalität der Eltern –, verfolgt zu werden und der Willkür staatlicher Institutionen ausgeliefert zu sein.
2017 zieht es Frljić erneut ins Exil. Als Intendant des Kroatischen Nationaltheaters in Rijeka rückte er die Aufarbeitung von Kriegsverbrechen und Kriegstraumata ins Zentrum seiner künstlerischen Arbeit; dafür erhielt er Morddrohungen und wurde als Staatsfeind tituliert. In Second Exile blickt Frljić auf eine Zeitspanne von über 20 Jahren zurück, seit er 1995 als Schutzsuchender zum ersten Mal deutschen Boden betrat. Gemeinsam mit Schauspielern aus Deutschland und dem ehemaligen Jugoslawien stellt er individuelle Schicksale in Relation zur globalen Flüchtlingskrise. In Zeiten erstarkender Nationalismen, zunehmender Intoleranz gegenüber Minderheiten und der Bedrohung der Freiheit der Kunst stehen wir vor der Frage: Quo vadis, Europa?

Oliver Frljić, 1976 in Bosnien geboren, studierte Philosophie und Regie an der Akademie der Dramatischen Künste in Zagreb. Seine Regiearbeiten, in denen er sich mit den Verwerfungen des Krieges und der Zukunft Europas auseinandersetzt, wurden vielfach ausgezeichnet und zu internationalen Festivals eingeladen. Im deutschsprachigen Raum wurde er mit seinen Inszenierungen Balkan macht frei am Residenztheater in München, Requiem für Europa am Staatsschauspiel Dresden und Unsere Gewalt und eure Gewalt für die Wiener Festwochen bekannt.

Inszenierung: Oliver Frljić
Kostüme: Sandra Dekanić (Gast)
Licht: Wolfgang Schüle
Dramaturgie: Marija Karaklajić / Carolin Losch

Ort:

Schauspielhaus

Termin:

Do, 21.12.2017, 20:00 |

UND JETZT: DIE WELT! Oder: Es sagt mir nichts, das sogenannte Draußen

Sibylle Berg

Schon als Kind hatte sie ein paar Kilos zu viel und nie die richtigen Markenklamotten. In ihrer Jugend zog die Ich-Erzählerin mit einer Mädchengang durch die Nachbarschaft und ließ ihre Frustration an den Männern aus. Jetzt, mit Mitte 20, suchen ihre Freundinnen im Mainstream nach Anerkennung und einem Platz in der Gesellschaft. Doch zwischen Urban Knitting, Mode-Blogs, Zumba-Kursen und politisch korrektem Bio-Müsli findet sich für die Protagonistin kein Lebensplan. Schließlich stellt die Welt da draußen Forderungen, denen man unmöglich genügen kann. Unverstanden von ihren Mitbewohnerinnen sehnt sie sich nach der wahren Liebe, kommuniziert aber nur noch per SMS, Skype und Chat. Zum Glück sichert wenigstens der Internethandel mit selbst hergestelltem Viagra ihren Lebensunterhalt …

Sibylle Berg zeichnet mit UND JETZT: DIE WELT! (»Stück des Jahres 2014« Theater Heute) ein unterhaltsam-komisches und zugleich gnadenlos illusionsloses Porträt der so genannten Generation Y. Nach verschiedenen Tonstudio-Projekten gibt Jennifer Regnet ihr Regiedebüt am Nationaltheater.

Inszenierung: Jennifer Regnet
Ausstattung: Jamil Sumiri
Licht: Wolfgang Schüle
Dramaturgie: Bastian Boß

Ort:

Studio Werkhaus

Termine:

Fr, 29.12.2017, 20:00 |
Fr, 19.1.2018, 20:00 |
Di, 30.1.2018, 20:00 |

Wie es euch gefällt

William Shakespeare

Verbannt vom Hof und auf der Flucht vor dem Usurpator Herzog Frederick findet eine Schar Edelleute Asyl im Wald von Arden, der sich auf den ersten Blick als utopischer Ort der Freiheit entpuppt. Hier treffen liebestolle junge Männer und Frauen, Narren und Philosophen, Schäferinnen und Hirten, Adlige und ihre Dienerschaft aufeinander und erleben eine Gesellschaft jenseits von politischen Machtspielen, unüberwindbaren Standesgrenzen, starren Geschlechterrollen und eindimensionalen Liebeskonzepten. Schließlich findet jeder seinen Seelenfrieden, werden die Kontrahenten versöhnt und die Liebeswirrungen gelöst. Zum großen Finale wird vierfache Hochzeit gefeiert – ganz wie es dem Komödienpublikum gefällt!

Susanne Lietzow arbeitet als Regisseurin u. a. in Linz, Wien, Hannover und Dresden. Für ihre Inszenierung Höllenangst am Theater Phönix in Linz erhielt sie 2014 den österreichischen Nestroy-Theaterpreis. Nach Der Brandner Kaspar und das ewig’ Leben ist Wie es euch gefällt ihre zweite Inszenierung am Nationaltheater.

Inszenierung: Susanne Lietzow
Bühne: Aurel Lenfert (Gast)
Kostüme: Marie Luise Lichtenthal (Gast)
Musik: Gilbert Handler (Gast)
Licht: Damian Chmielarz
Dramaturgie: Carolin Losch

Ort:

Schauspielhaus

Termine:

So, 31.12.2017, 18:30 |
So, 21.1.2018, 19:00 |

Amphitryon

Heinrich von Kleist

Ein Lustspiel nach Molière

Alkmene verbringt eine unvergessliche Liebesnacht mit ihrem Mann Amphitryon – glaubt sie. In Wirklichkeit war es Jupiter, Gottvater persönlich, der sich ihr in Amphitryons Gestalt genähert hatte. Als der echte Amphitryon am nächsten Morgen nach längerer Abwesenheit siegreich aus dem Krieg heimkehrt, wird er von seiner Frau nur mit »So früh zurück?« begrüßt. Plötzlich geraten alle Sicherheiten ins Wanken …

Seit der Erfindung des Götterhimmels wissen wir, dass es im olympischen Himmel vor allem eines ist: langweilig. Was also sucht Jupiter? Was fehlt dem, der alles hat? Ihm fehlt die Welt, das gewöhnliche Leben. Und was lässt Amphitryon verzweifeln, macht den professionellen Krieger machtlos? Das Göttliche muss etwas sein, womit Amphitryon weder konkurrieren noch was er bekämpfen kann. Lag bei Molières Bearbeitung des Amphitryon-Stoffes der Schwerpunkt auf der Rivalität zwischen Liebhaber und Ehemann, so wird bei Kleist daraus ein tragikomischer Kampf um menschliche Beziehungen und das Unerreichbare.

Regie führt Elmar Goerden, der dem Mannheimer Publikum bereits durch seine Inszenierungen von Die Wildente, Emilia Galotti und Hamlet bekannt ist.

Inszenierung: Elmar Goerden (Gast)
Bühne: Silvia Merlo (Gast) / Ulf Stengl (Gast)
Kostüme: Lydia Kirchleitner (Gast)

Ort:

Schauspiel Mannheim

Termine:

Fr, 22.12.2017, 20:00 |
Sa, 20.1.2018, 20:00 |

Das Mannheim Experiment (UA)

Mannheimer Bürgerbühne

Vor 28 Jahren: 1989. Ein Bruch. Für viele von uns immer noch spürbar.

In 28 Jahren: 2045. Das Jahr, in dem laut Experten künstliche Intelligenz unsere menschlichen Fähigkeiten übertreffen wird. Wie können wir uns das vorstellen? Können wir es greifbar machen?

In der Bürgerbühnen-Produktion Das Mannheim Experiment werden junge Menschen aus Mannheim, die die meiste Zeit in dieser noch ungreifbar scheinenden Zukunft leben werden, auf die treffen, die diese Zukunft jetzt gestalten und beeinflussen können.

Edit Kaldor, geboren in Budapest, lebt in Amsterdam und ist eine international hochgeschätzte Künstlerin des zeitgenössischen Theaters. In ihren Performances arbeitet sie hauptsächlich mit nicht-professionellen Darstellern.

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass es während der Vorstellung von Das Mannheim Experiment vereinzelt zu Foto-/Videoaufnahmen im Publikum kommt, die auf der Bühne bearbeitet werden. Die Dateien werden im Anschluss gelöscht.

Inszenierung: Edit Kaldor
Bühne und Video: Marcel Karnapke (Gast)
Licht: Björn Klaassen
Dramaturgie: Silke zum Eschenhoff
Dramaturgische Recherche: Tamara Antonijevic
Mitarbeit Dramaturgie / Recherche: Maya Maurer

Ort:

Studio Werkhaus

Termin:

Mi, 10.1.2018, 20:00 |

Vereinte Nationen

Clemens J. Setz

Die digitale Vernetzung der Welt schafft eine neue soziale Wirklichkeit. Ein Pärchen lässt, wenn einer von beiden ihrer kleinen Tochter eine Standpauke hält oder sie wegen etwas zurechtweist oder belehrt, immer eine Kamera mitlaufen. Danach verkaufen sie die Clips über eine Online-Plattform im Netz. Anscheinend existiert ein großer Markt für diese Art von Videos.

Vereinte Nationen handelt von Fragen der Natürlichkeit und der Schauspielerei. Wann ist etwas fake, wann ist etwas echt? Was genau kauft jemand, der etwas »Authentisches« kauft? Das Netz wird zur Bühne, in der sich die Grenzen zwischen Fiktion und realem Geschehen vermischen.

Der Schriftsteller und Übersetzer Clemens J. Setz, 1982 geboren in Graz, studierte Mathematik und Germanistik. Für seinen 2011 erschienenen Erzählband Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes wurde er mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet. Sein Roman Indigo stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises. Sein Roman Die Stunde zwischen Frau und Gitarre erhielt 2015 den Wilhelm-Raabe-Literaturpreis.

Ort:

Studio Werkhaus

Termine:

Di, 19.12.2017, 20:00 |
Di, 26.12.2017, 20:00 |
So, 28.1.2018, 20:00 |
Mi, 31.1.2018, 20:00 |

Götterspeise (UA)

Noah Haidle

»Die einzige Art und Weise die Welt zu retten ist Mitleiden«: Constant, eine Waise und ehemalige Drogenabhängige, hat ihre Berufung gefunden. Sie kocht für ihr Leben gern. Sie will den Menschen mit einer guten Mahlzeit etwas von der Liebe, die sie für sie zu empfinden gelernt hat, zurückgeben. Überall findet sie schlechtes Essen, das sie verbessern kann und traurige Menschen, die ihrer kulinarischen Zuneigung bedürfen. Unangepasst, engagiert, aber auch naiv und labil, nimmt sie kein Blatt vor den Mund und beeindruckt ihre Umgebung. Als ihr aber böse mitgespielt wird, beginnt sie allmählich, den Blick für die Realität zu verlieren.

9 Monate, 9 Wochen, 9 Tage, 19 Minuten während 18 Jahren: So lange dauern jeweils die Stationen des Passionswegs dieser unheiligen Heiligen. Ihr Weg führt sie von der Schulmensa in ein Flughafen-Schnellrestaurant, von der Cafeteria einer psychiatrischen Klinik in eine Gefängniskantine. Unfähig zu lügen und sich zu verstellen, gerät sie in die Mühlen einer Alltagswelt, in der allen »die Hände gebunden sind« und in der niemand Verantwortung für seinen Nächsten übernehmen will. Und trotz all des Unglücks in der Welt hält Constant wie ein Fels in der Brandung an ihrer Überzeugung fest …

Der amerikanische Theater- und Drehbuchautor Noah Haidle hat eine abgründige und anrührende Komödie geschrieben, die die menschliche Existenz als bitteren Witz vorführt. Seine Stücke, an den Clownsspielen von Samuel Beckett geschult, werden am Broadway gespielt. Sein Drehbuch Stand up guys wurde 2012 mit Al Pacino und Christopher Walken u. a. verfilmt.

Zino Wey, in Basel geboren, inszeniert nach seiner Assistenzzeit an den Münchner Kammerspielen und arbeitet regelmäßig an der Kaserne Basel.

Inszenierung: Zino Wey
Ausstattung: Davy van Gerven
Licht: Björn Klaassen

Ort:

Studio

Termine:

Sa, 23.12.2017, 20:00 |
Sa, 20.1.2018, 20:00 |
Mo, 29.1.2018, 20:00 |

Pomona (DSE)

Alistair McDowall

Ollie sucht ihre verschwundene Zwillingsschwester. Wir folgen ihr in ein Bordell, aus dem bereits mehrere Mädchen verschwunden sind, und in einen unterirdischen Raum, in dem albtraumhafte Dinge vor sich zu gehen scheinen. Unterirdisch auch die Lagerhalle, wo Transporter geheime Fracht anliefern. Sie befindet sich in Pomona, einer inselartigen Industriebrache im Herzen Manchesters. Charlie ist Wachmann in Pomona und in seiner Freizeit leidenschaftlicher Dungeons & Dragons-Rollenspiel-Erfinder und -Spieler. Und so ist er selbst Teil der Geschichte um Ollie und ihre Schwester. Aber was ist Wirklichkeit und was ist erfunden? Und welche Horror-Phantasien sind vielleicht doch real vorhandener Bestandteil unseres echten Lebens – mehr als wir wahrhaben möchten?

Über die Uraufführung 2014 in London schrieb die britische Times: »Alistair McDowall verwebt Elemente aus Computerspielen, Mafia-Thrillern und Science Fiction, findet dafür aber eine ganz eigene Sprache und völlig unvorhersehbare Wendungen. Zudem wird die apokalyptische Atmosphäre immer wieder durchschossen von anarchischem Humor.«

Inszenierung: Robert Teufel
Ausstattung: Friederike Meisel
Dramaturgie: Katharina Parpart

Ort:

Studio Werkhaus

Termine:

Mi, 20.12.2017, 20:00 |
Fr, 5.1.2018, 20:00 |
Mi, 10.1.2018, 20:00 |

Demetrius [exporting freedom] (UA)

Aljoscha Begrich & Tobias Rausch | Mannheimer Bürgerbühne

Szenario: In Ihrem Land regiert ein autokratisches Regime, das sich mit »fake news« und Geheimdienstmethoden an der Macht hält. Sie müssen aus dem Land fliehen und versuchen, im Nachbarstaat Unterstützung für Ihre Oppositionsbewegung zu gewinnen. Doch die Regierung hält sich aus diplomatischen Gründen zurück. Ein ausländischer Thinktank berät Sie bei Ihren strategischen Entscheidungen.
Was tun Sie als nächstes?
Was Schiller in seinem Dramen-Fragment vorgedacht hat, kommt uns irgendwie bekannt vor. Wird es heute wieder notwendig, »diese schöne Freiheit« zu verpflanzen? Aber wie geht das? Kann man Freiheit und Demokratie überhaupt exportieren? Lässt sich ein Aufstand gegen eine heraufziehende Diktatur wie in einem Strategiespiel planen?
Mit diesen Fragen beschäftigt sich ein Team aus Schauspielern, professionellen Politberatern und Bürgern aus Mannheim, die solche Aufstände aus eigener Erfahrung in ihren unterschiedlichen Herkunftsländern kennen. Sie suchen ihre jeweils eigenen Wege, Schillers Fragment zu vervollständigen und Antworten zu geben, wie sich die Freiheit erkämpfen lässt.

Tobias Rausch, freier Regisseur und Autor, ist ein Wegbereiter des Recherchetheaters. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der Entwicklung von Projekten mit Schauspielern und nicht-professionellen Darstellern, deren Stücktexte auf Grundlage von Recherchen und Interviews entstehen. Er wurde für seine Projekte mehrfach ausgezeichnet und in der Kritikerumfrage von Theater heute zum Nachwuchsregisseur des Jahres 2011 nominiert. 2016 initiierte und kuratierte er zusammen mit Ruth Feindel und Birgit Lengers die 1. Berliner Recherchetheatertage am Deutschen Theater Berlin.

Text: Aljoscha Begrich / Tobias Rausch / unter Beteiligung von Ensemble und Team
Regie: Tobias Rausch
Ausstattung: Steffi Wurster (Gast)
Musik: Florian Huth (Gast)
Licht: Björn Klaassen
Dramaturgie: Silke zum Eschenhoff
Recherche: Tobias Kluge

Ort:

Studio Werkhaus

Termine:

Do, 21.12.2017, 20:00 |
Fr, 12.1.2018, 20:00 |

Dantons Tod

Georg Büchner

»Die Revolution ist wie Saturn, sie frisst ihre eignen Kinder.«

Wir schreiben das Jahr 1794. Fünf Jahre sind seit dem Sturm auf die Bastille vergangen. Der König ist gestürzt und das absolutistische System vernichtet. Doch noch immer hört das Morden in Paris nicht auf, die Guillotine steht nicht still und das Volk hungert. Statt Brot gibt es Aristokratenfleisch und das der Feinde der Revolution.
Danton ist müde von der einst von ihm so heftig mit Waffengewalt vertretenen Revolution und sucht Ablenkung bei den Frauen und im Müßiggang. Die Revolutionsreden seiner Gefährten will er nicht mehr hören und selbst keine mehr halten. Das Volk, das zuvor an seinen Lippen hing, folgt nun Robespierre, der verkündet: »Das Laster muss bestraft werden, die Tugend muss durch den Schrecken herrschen«. In einem letzten großen Aufbegehren fordert Danton von Robespierre das Ende der Gewalt und findet bald das eigene.

Regie führen wird Robert Teufel, der am Nationaltheater zuvor Bitchfresse – Ich rappe also bin ich, wohnen. unter glas und Tiny Kushner inszenierte.

Inszenierung: Robert Teufel
Bühne: Florian Etti
Kostüme: Nico Zielke
Dramaturgie: Katharina Blumenkamp

Ort:

Schauspiel Mannheim

Termine:

Di, 30.1.2018, 10:30 |
Di, 30.1.2018, 19:00 |

NATIONALTHEATER MANNHEIM

Mozartstr. 9
D 68161 Mannnheim

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