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Nationaltheater Mannheim

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Nationaltheater Mannheim
Mozartstr. 9
D-68161 Mannnheim

Telefon: +49 (0)621 1680 0
E-Mail: Nationaltheater.kasse@mannheim.de

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Nationaltheater Mannheim

Theater

Hoppla, wir leben!

Ernst Toller

Premiere: 27. April 2019

Politische Revue

1927. Acht Jahre nach der gescheiterten Revolution in Deutschland wird Karl Thomas aus der Psychiatrie entlassen. Die Welt hat sich weitergedreht, nur für Karl ist der Aufstand noch nicht vorbei. Aber sein Idealismus interessiert niemanden mehr. Hin- und hergerissen zwischen Resignation und Wut will Karl die Ungerechtigkeiten des Systems nicht hinnehmen. Er plant ein Attentat auf den Wirtschaftsminister Kilman, einen ehemaligen Mitstreiter, der in der Zwischenzeit durch Verrat vom Revolutionär zum erfolgreichen Politiker aufgestiegen ist. Nur mit den Faschisten hat er nicht gerechnet: Karl gerät zwischen die Fronten der politischen Lager. In seinem von ihm selbst als »politische Revue« bezeichneten Stück von 1927 nimmt Ernst Toller, ein Weggefährte von Erwin Piscator, die krisengeschüttelte Weimarer Republik scharf und humorvoll zugleich in den Blick. Regisseurin Katrin Plötner bezieht das Stück auf unsere Gegenwart, in der die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter aufgeht und die politischen Gräben tiefer werden. Katrin Plötner inszenierte unter anderem am Münchner Residenztheater, am Schauspiel Frankfurt und am Staatstheater Darmstadt.

Regie: Katrin Plötner
Bühne: Daniel Wollenzin
Kostüme: Lili Wanner
Musik: Markus Steinkellner
Licht: Damian Chmielarz
Dramaturgie: Kerstin Grübmeyer

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Theater

Wir

nach dem Roman von Jewgenij Samjatin

Premiere: 24. Mai 2019

Liebesgeschichte aus der Zukunft

Die ferne Zukunft. Die letzten Menschen leben innerhalb der Mauern des »Einzigen Staates« und sind heilfroh, sich nicht mehr mit überholten Konzepten wie Liebe und Freiheit abmühen zu müssen. So kann sich auch D-503, Konstrukteur des Raketenschiffs »Integral«, nichts Besseres vorstellen, als eine perfekte Nummer im Kollektiv zu sein, sein rosa Billett beim streng geregelten intimen Kontakt abzugeben und durch die gläsernen Wände seiner Wohnung die heile, logische Welt zu betrachten. Bis er sich in die mysteriöse Nummer I-330 verliebt. Mit einem Mal sind da alle diese Emotionen, diese aufregenden Geheimnisse. Entscheidet sich D-503 am Ende doch gegen den vorgegebenen Lebensentwurf?

Jewgenij Samjatin schrieb »Wir« bereits 1920, lange bevor Huxley, Bradbury oder Orwell mit ihren düsteren Zukunftsvisionen berühmt wurden. Roscha A. Säidow, derzeit Artist-in-Residence am Puppentheater Magdeburg, hat sich als formstarke Geschichtenerzählerin einen Namen gemacht und bringt Samjatins vergessenen Klassiker der Science-Fiction-Literatur als musikalische Mischung aus Schauspiel und zeitgenössischem Figurentheater auf die Bühne.

Regie: Roscha A. Säidow
Bühne & Kostüme: Julia Plickat
Musik: Fabian Kalker
Licht: Björn Klaassen
Dramaturgie: Sascha Hargesheimer

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Theater

Ansichten eines Clowns

frei nach dem Roman von Heinrich Böll

Ein gescheiterter Rebell ist er, dieser Hans Schnier, der sich als tourender Clown selbst ins Abseits verfrachtet. Halb überzeugt, halb trotzig fristet er sein Nomadendasein in bundesdeutschen Hotelzimmern – lieber das, als Industriellensohn sein und seine Kinder katholisch erziehen lassen, wie seine große Liebe Marie es wollte. Schnier ist einer, der das Glück nur als Außenstehender zu ertragen scheint.

Heinrich Böll zählt zu den wichtigsten Intellektuellen der Nachkriegszeit. »Ansichten eines Clowns«, seine Abrechnung mit der konservativen, christlich geprägten BRD der 1950er Jahre, wurde zum internationalen Erfolg. Besondere Popularität genießt Böll bis heute in Russland, wo die orthodoxe Kirche noch immer eng mit dem Staat verknüpft ist. Für den russischen Regisseur Maxim Didenko ist es vor allem der Blick des Clowns auf die Wirklichkeit, die Bölls Betrachtung der Welt so einzigartig macht. Aus der Kunstform der Clownerie, die anarchisch und wahrhaftig zugleich ist, entwickelt er eine neue performative Sprache zwischen Tragik und Komik. »Ansichten eines Clowns« ist seine erste Regiearbeit in Deutschland.

Regie: Maxim Didenko
Bühne & Kostüme: Maria Tregubova
Choreografie: Dina Khuseyn
Musik & Komposition: Vladimir Rannev
Video: Oleg Mykhaylov
Licht: Damian Chmielarz

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Theater

Der Würgeengel

frei nach dem Film von Luis Buñuel

Eine Abendgesellschaft feiert, es wird spät. Die Gäste beschließen, über Nacht zu bleiben. Am nächsten Morgen stellen sie fest, dass sie das Haus nicht mehr verlassen können. Eine unsichtbare Wand trennt sie von der Außenwelt. Die gemeinsame Zwangslage sorgt bald für das Zusammenbrechen aller Konventionen, die äußere Grenze beschleunigt die innere Entgrenzung. Als der Spuk schließlich vorüber ist, wird zum Dank eine Messe gefeiert. Doch als der Priester die Kirche verlassen will, stößt auch er gegen eine unsichtbare Wand ... In skurrilen Situationen und surrealen Bildern führt Buñuels Meisterwerk aus dem Jahr 1962 die »bessere Gesellschaft« und ihre Moral vor und macht zugleich deutlich: Wer andere aussperrt, sperrt sich selbst ein.

Anna-Elisabeth Frick studierte Regie an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg. Ihre Inszenierung »Die Unerhörte« wurde 2016 beim Körber Studio für Junge Regie in Hamburg ausgezeichnet. Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen Sprechtheater, Bildender Kunst, Tanz und Musik.

Regie: Anna-Elisabeth Frick
Bühne & Kostüme: Mariam Haas / Martha-Marie Pinsker
Choreografie: Berit Jentzsch
Licht: Björn Klaassen
Dramaturgie: Anna-Sophia Güther

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Theater

Wie der Soldat das Grammofon repariert

nach dem gleichnamigen Roman von Saša Stanišić

Inszenierte Ausstellung
von und mit dem Mannheimer Stadtensemble

Der introvertierte Alexander verbringt eine glückliche Kindheit in einer malerischen Stadt an der Drina im Bosnien-Herzegowina der 90er-Jahre. Er liebt seinen Großvater, der an den Sieg des Kommunismus glaubt. Und er ist begabt für das Erfinden wahnwitziger Geschichten, in denen scheinbar nebensächliche Begebenheiten des Alltags eine wichtige Rolle spielen. Mit dem abrupten Tod des Großvaters, der mit dem Ausbruch des Krieges zusammenfällt, endet die glückliche Zeit in Višegrad. Über der Stadt, in der Christen und Muslime als Nachbarn friedlich zusammen lebten, bricht eine Welle der Gewalt herein. Sie hält auch Einzug in die Erzählungen Alexanders. Gemeinsam mit seiner Familie flieht er nach Deutschland – dort erweisen sich seine Geschichten als überlebensnotwendig. Der Autor Saša Staniši musste als Sohn einer Bosniakin und eines Serben selbst als Vierzehnjähriger dem Krieg entkommen und fand in Heidelberg ein neues Zuhause. Das Mannheimer Stadtensemble untersucht seinen in Teilen autobiografischen Roman »Wie der Soldat das Grammofon repariert« auf aktuelle Schnittstellen im Hier und Jetzt und sammelt in Mannheim weitere Geschichten über neue und alte Heimaten, Flucht und Ankommen und das Zusammenleben in einer von vielen Kulturen geprägten Stadt.

Regie: Beata Anna Schmutz
Bühne & Kostüme: Barbara Lenartz
Biografische Texte: Lea Langenfelder
Skulpturenpark Texte: Nina Alerić
Video: Karolina Serafin
Zeichnung: Dominika Alkhodaej
Sound: Friedrich Byusa Blam

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Theater

Meine geniale Freundin

nach den Romanen von Elena Ferrante

Seit der gemeinsam verbrachten Kindheit in einem armen Viertel von Neapel sind Lila und Elena Freundinnen und werden es bis ins hohe Alter bleiben: die unzähmbare Tochter eines Schuhmachers, die Neapel nie verlassen wird, und die introvertierte Pförtnertochter, die gegen den Willen ihrer Eltern studiert und schließlich Schriftstellerin wird. Elena Ferrantes vierbändige Saga, die seit 2013 die internationalen Bestsellerlisten anführt, spannt einen Bogen über mehr als sechs Jahrzehnte, in deren Verlauf die beiden Frauen die erste Liebe entdecken, glückliche und unglückliche Ehen führen, Erfüllung im Beruf finden und Niederlagen einstecken müssen. Mit ihrer Schilderung einer ungewöhnlichen Freundschaft erzählt Ferrante auch davon, wie sich Frauen in einer von Männern dominierten Welt ihren Platz erst erkämpfen müssen. Für die Süddeutsche Zeitung zählt das Epos »zu den erstaunlichsten, ambitioniertesten und überzeugendsten literarischen Projekten des jungen 21. Jahrhunderts«. Am Nationaltheater Mannheim inszeniert Felicitas Brucker die ersten beiden Teile der »Neapolitanischen Saga«, Teil III und IV sind als Fortsetzung für die Spielzeit 2019/2020 geplant.

Felicitas Brucker war von 2009 bis 2014 Hausregisseurin am Schauspielhaus Wien und inszenierte u. a. in Basel, Freiburg, Hannover und am Maxim Gorki Theater Berlin.

Regie: Felicitas Brucker
Bühne: Viva Schudt
Kostüme: Katrin Wolfermann
Musik: Mark Badur
Licht: Wolfgang Schüle
Dramaturgie: Annabelle Leschke / Anna-Sophia Güther

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Theater

Der Steppenwolf

nach dem Roman von Hermann Hesse

Als einsamer »Steppenwolf« stellt sich Harry Haller als Untermieter in einem ordentlichen Haushalt vor. Er sehnt sich nach einem bürgerlichen Leben, das er gleichzeitig verachtet. Sich abwechselnd hinter Büchern und in billigen Kneipen versteckend, steht er kurz vor dem Selbstmord, bis er seiner Seelenverwandten Hermine begegnet. Mit ihr träumt Harry sich in eine Welt voller Begierde, Lust und Tanz. Eines Nachts betritt er zufällig das »Magische Theater«: Zwischen Traum und Realität lernt er dort nicht nur eine neue Sinnlichkeit, sondern auch ihm bisher verborgen gebliebene Facetten seiner Persönlichkeit kennen. Hesses 1927 entstandener Roman avancierte zur Pflichtlektüre der Flower-Power-Bewegung und der 68er-Generation. Bis heute ist er einzigartig in seiner Verbindung von Gesellschaftskritik und der Erforschung der zerrissenen menschlichen Seele. Dominik Günther arbeitet seit 2005 als freier Regisseur, u. a. am Thalia Theater Hamburg und am Badischen Staatstheater Karlsruhe.

Regie: Dominik Günther
Bühne & Kostüme: Sandra Fox
Komposition & Musikalische Leitung: Leo Schmidthals
Licht: Björn Klaassen
Dramaturgie: Ouldooz Pirniya

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Der Steppenwolf

Aufführungen / Ballett Nationaltheater Oper Mannheim Mannnheim, Mozartstr. 9
Aufführungen / Theater Theater im Pfalzbau Ludwigshafen Ludwigshafen, Berliner Str. 30
Aufführungen / Konzert Festival Strings Lucerne Luzern, Dreilindenstr. 93
Aufführungen / Theater Theatergemeinde Volksbühne Heidelberg Heidelberg, Theaterstraße 10
Aufführungen / Theater Badisches Staatstheater Karlsruhe Karlsruhe, Baumeisterstr. 11
Aufführungen / Theater Theater- und Spielberatung Baden-Württemberg e.V. Heidelberg, Bienenstr. 5
Aufführungen / Theater Theater Baden-Baden Baden-Baden, Goetheplatz 1

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