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Residenztheater

Das Residenztheater ist eines der größten und bedeutendsten Sprechtheater Deutschlands und zeigt mit seinem großen Ensemble unter der Intendanz von Martin Kušej internationale Dramatik von Shakespeare und Schiller über Ibsen bis zur Gegenwart sowie experimentelle und offene Formen wie die Theaterabende von Oliver Frljić, Milo Rau oder Bernhard Mikeska.

Im Residenztheater und Cuvilliéstheater ist die weltumspannende Dramatik von Shakespeare über Moliére, Schiller und Ibsen bis zur Gegenwart zu erleben. Im Marstall finden neben zeitgenössischen Stücken etwa von Michel Decar, Joël Pommerat und Noah Haidle auch offene und experimentelle Formen wie die von Oliver Frljić sowie Projekte von Milo Rau ihren Platz.

Eine Öffnung für europäisches Theater manifestiert sich in der Zusammenarbeit mit internationalen Regisseuren wie Ivica Buljan, Timofej Kuljabin oder dem österreichischen Puppenspieler und Regisseur Nikolaus Habjan. Diese spiegelt sich auch in zahlreichen Kooperationen und Gastspieleinladungen in ganz Europa wider.

Kontakt

Residenztheater
Max-Joseph-Platz 1
D-80539 München

Telefon: +49 (0)89 2185 1940
Fax: +49 (0)89 2185 2185
E-Mail: tickets@residenztheater.de

Schauspiel

Don Juan

von Molière

Premiere: 29. Juni 2018, Residenztheater

Ein spanischer Adliger, gleichermaßen mit sexuellem Appetit, intellektueller Finesse und moralischer Un­bekümmertheit gesegnet, streunt mit seinem geistig etwas schwerfälligen Diener durch Sizilien und reißt Frauen auf. Das ist manchmal mühseliger, manchmal ein Fingerschnippen, doch wirklich unangenehm wird es, wenn die Frauen ihn nicht ziehen lassen wollen oder bewaffnete Brüder haben. Noch unangenehmer kann es werden, die Statue eines Toten zum Essen einzuladen. Dabei ist sein Credo doch offenkundig: "Ich habe einen natürlichen Hang, mir bei allem, was mich anzieht, kei­ne Schranken zu setzen."

Don Juan heißt der vitale Freigeist und ist, neben Faust, das Paradigma der männlichen Gier in der europäischen Literatur. Ursprünglich, 1630 bei Tirso de Molina, noch ein rhetorisch unauffälliger, sexuell umso aktiverer, ja brutaler Frauenaufreißer, wird er durch unzählige (Um-­) Deutungen und Fortschreibungen mythisiert und dä­monisiert, aber auch destabilisiert und verbürgerlicht. So hat noch jede historische Epoche den Don Juan be­kommen, der ihr gebührt.

Molières Adaption zielt auf den freien Radikalen, dessen Normverstöße aus großer Gleichgültigkeit gegenüber gesellschaftspolitischen, moralischen und religiösen Kodizes gespeist sind. Don Juan gerät hier zum ver­führerischen Atheisten, der an Mathematik statt ans Jenseits glaubt, zum ephemeren Verschwender und Verbraucher, der Gott und König verlacht und über­haupt alle Väter, die auf den (irdischen und himmli­schen) Thronen sitzen. Regisseur Frank Castorf wendet sich somit einmal mehr einer ewig rastlosen "sexuellen Großmacht" (Brecht) zu, dem die Frauen wie Stern­schnuppen zufliegen und die Erde beklemmend eng ist.

Regie: Frank Castorf
Bühne: Aleksandar Denić
Kostüme: Adriana Braga Peretzki
Licht: Gerrit Jurda
Live-Kamera: Josef Motzet + Jaromir Zezula
Dramaturgie: Angela Obst
Theater

Don Karlos

von Friedrich Schiller

Spanien im 16. Jahrhundert. Die Inquisition wütet. Zwar regiert Philipp II. mit harter Hand dies Reich, in dem die Sonne niemals untergeht, doch seinen Sohn, Don Karlos, hat er nicht im Griff. Der Vater enthält ihm jegliche Liebe vor, heiratet zusätzlich die seinem Sohn versprochene Elisabeth von Valois und macht sie – um des Friedens willen – zur Königin ganz Spaniens. Und zur Stiefmutter des Sohnes. Don Karlos berät sich mit seinem Jugendfreund, dem Marquis von Posa, der in ihn dringt, für seine Interessen zu kämpfen und dazu die vergebliche Liebe nutzt. Es entspinnt sich eine Serie von Intrigen, die Friedrich Schiller in "Don Karlos" alle auserzählt. Dazu gehören – neben den Liebesverwirrungen – die Pläne und Strategien der Karrieristen der Macht, Herzog von Alba und Pater Domingo. Eine destruktive Mischung, in der ausgerechnet der Marquis von Posa eine zentrale Rolle spielt.

Friedrich Schiller schrieb mit Unterbrechungen diesen Vater-Sohn-Konflikt mit weltgeschichtlicher Auswirkung von 1783 bis 1787. Uraufgeführt zwei Jahre vor der großen Revolution, wechselte er dabei mehrfach die ästhetische Gestalt, vom bürgerlichen Trauerspiel zum Ideendrama. Gerade in der Figur des Posa rechnet Schiller mit der Aufklärung ab und zeigt, wie brüchig der Idealismus schon immer gewesen ist, wie gefährlich gerade hehre Ziele sind. Die folgenden Jahre werden seine Haltung nur bestärken. "Don Karlos" nimmt in seinem Werk eine Scharnierstellung ein: zwischen Sturm und Drang und der Weimarer Klassik. Es ist auch Nachricht aus einer Zeit, die noch nicht so einen schmalen Begriff von Politik hatte, dass sie ihr die Liebe nicht zurechnete.

Regie: Martin Kušej
Bühne: Annette Murschetz
Kostüme: Heide Kastler
Musik: Bert Wrede
Licht: Tobias Löffler
Dramaturgie: Götz Leineweber
Theater

Junk

von Ayad Akhtar

"Es ist kein Zufall, dass Donald Trump durch Schulden an die Macht gekommen ist. Es ist kein Zufall, dass Donald Trump nichts von dem ist, was er vorgibt zu sein. Dafür gibt es tiefe strukturelle Gründe, die meiner Meinung nach in der Geschichte der US-Wirtschaft in den späten 1970ern und 80ern liegen." (Ayad Akhtar)
Das neue Stück des "Geächtet"-Autors Ayad Akhtar spielt im "Goldenen Zeitalter der Schulden", der freak economy der Achtziger Jahre, als das Geld seine letzten Bindungen an die Realität verlor und endgültig seinen illusionären Charakter offenbarte. Aus den alten Opferungen hervorgegangen wurde es wieder – Religion. "Junk" ist ein rasant erzählter Wirtschaftskrimi um den Investment-Banker Robert Merkin, dem es gelingt, feindliche Übernahmen angeschlagener Unternehmen aus Krediten zu finanzieren, die er mit dem Vermögen des übernommenen Unternehmens zu tilgen gedenkt. Er bezahlt den Kauf des Unternehmens also mit dessen eigenen Schulden und verdient anschließend an seiner Zerschlagung. Das Stück zeigt den Abwehrkampf eines Stahl-Unternehmers gegen eine solche Übernahme und gleichzeitig den Jäger als Gejagten, dem die Staatsanwaltschaft bereits im Nacken sitzt. Insofern Geld keinen Wert darstellt, sondern ein Versprechen, dreht sich in "Junk" alles um die "Kluft zwischen angenommenem Wert und wirklichem Wert, zwischen Sprache und Bedeutung, zwischen Erscheinung und Wirklichkeit" (Ayad Akhtar).

Regie: Tina Lanik
Bühne + Kostüme: Stefan Hageneier
Theater

Antigone

von Sophokles

Der Bürgerkrieg, der ein Bruderkrieg war, ist vorüber. Nachdem sich Eteokles und Polyneikes, die Söhne des Ödipus, im Kampf um die Macht gegenseitig erschlagen haben, hat Kreon den Thron besetzt. Das Zwei­deutige der Geschichte ist dem neuen Macht­haber unheimlich. Um sich Geltung zu verschaffen, erlässt er ein Gesetz, demzufolge der eine Bruder bestattet werden soll, der andere nicht. Kreons politisches Schicksal hängt fortan an der Geltung dieses Gesetzes. Antigone fordert diese heraus, in­dem sie den verfemten Bruder zweimal bestattet. Da sie ihren Tod im Namen einer höheren Ordnung von vornherein in Kauf nimmt, sind Kreons Gesetze und Sanktionen machtlos gegen sie. Die Frage da­nach, wann und unter welchen Umständen Gesetze Gültigkeit beanspruchen können, stellt Antigone radikal. Es ist die Frage nach Freiheit und Gebun­denheit. Die Ordnung, die Kreon mit allen Mitteln erhalten wollte, wird Antigones Tod nicht überleben: "Lass keinen neuen Morgen leuchten!", sagt der Herrscher am Ende von Hans Neuenfels‘ Neufassung der Übersetzung von Ernst Buschor. Weil er sich keinen vorstellen kann.

Hans Neuenfels, dessen Arbeitsbiographie seit langem von einer intensiven Beschäftigung mit der griechischen Klassik geprägt ist, kehrt mit dieser Inszenierung nach sechzehn Jahren ans Residenz­theater zurück.

Regie: Hans Neuenfels
Bühne: Katrin Connan
Kostüme: Michaela Barth
Licht: Stefan Bolliger
Dramaturgie: Sebastian Huber
Theater

Richard III

von William Shakespeare

Zuerst muss, wer an die Macht will, sich gegen die eigenen Leute durchsetzen. Nach einem blutigen Bürgerkrieg hat die Partei der Yorks über den anderen Arm der Herrscherfamilie, die Lancasters, gesiegt. Für Richard ist die Partei also die Familie. Auf den vorderen Listenplätzen finden sich seine älteren Brüder, angeheiratete Verwandtschaft und kleine Prinzen. Einer nach dem anderen wird ermordet werden. Anschließend muss die Zustimmung des Publikums erlangt werden, mächtige Lords mit ihren Interessen und besorgte Bürger mit ihren Ängsten. Die Inszenierung ist auf allen Ebenen, die Shakespeare seinen Richard durchspielen lässt, das Entscheidende, von der Königsfamilie bis zu den "kleinen Leuten". Aber nicht die Sorgfalt der Vorbereitung oder der Faltenwurf der Ausführung ist das Bestechende an Richards Spiel, sondern das Sprunghafte, Offensichtliche, im Wortsinne Unverschämte seiner Auftritte bindet das allgemeine Interesse und macht ihn zum unbestrittenen Anziehungspunkt und Zentrum auf der öffentlichen Bühne. Sein Erfolg wie sein Scheitern liegen in Richards erschütterndem Ein-Satz-Programm begründet, das allem, dem falschen Spiel und seiner Aufdeckung, der panischen Lust am Aufstieg wie am Untergang, dem wilden Humor wie der kalten Verachtung zugrunde liegt: "I am myself alone."

Regie: Michael Thalheimer
Bühne: Olaf Altmann
Kostüme: Michaela Barth
Musik: Bert Wrede
Licht: Tobias Löffler
Dramaturgie: Sebastian Huber
Theater

Jagdszenen aus Niederbayern

von Martin Sperr

In seinem Erstlingsstück, entstanden zwischen 1962 und 1965, schreibt Martin Sperr über eine Dorfgemeinschaft in der unmittelbaren Nachkriegszeit. Diese richtet sich gegen alle, die sich nicht der Norm anpassen können oder wollen. Die Bäuerin Maria, die mit ihrem Knecht Volker zusammenlebt, nachdem ihr Mann nicht aus dem Krieg zurückkam, wird als Schandfleck angesehen. Ihr Sohn Rovo gilt als Dorftrottel, das Mädchen Tonka als die Dorfhure. Als Abram, der wegen Homosexualität eine Haftstrafe verbüßt hat, zurückkommt, bietet sich eine neue Zielscheibe. Die Situation verschärft sich drastisch, als Tonka behauptet, von Abram geschwängert worden zu sein, und er sie aus Panik ersticht.

Martin Kušej verknappt in seiner Bearbeitung Martin Sperrs Stück auf vierzehn Szenen. Jede für sich thematisiert das Phänomen der „Jagdbarkeit der Menschen“ und erzählt eine kleine, eigenständige Geschichte. Man wird immer wieder davon überrascht, wie die Opfer der einen Szene plötzlich die grausamen, beleidigenden oder rücksichtslosen Täter der nächsten werden. Als ob man mit einem Rasiermesser ein Geschwür aufschneidet und, auch wenn man nur einen kleinen Ausschnitt der Wunde sieht, spürt, dass der ganze Körper todkrank ist.

Regie: Martin Kušej
Bühne: Annette Murschetz
Kostüme: Heide Kastler
Musik: Bert Wrede
Licht: Jürgen Kolb
Dramaturgie: Jeroen Versteele + Laura Olivi
Theater

Tartuffe

von Molière

Als ein höchst gefährliches Dokument sahen Klerus und weltliche Macht Molières Stück "Tartuffe", als es in der Hochzeit des Absolutismus 1664 uraufgeführt wurde. Es entlarvt immer noch die zerstörerischen Kräfte, die jeder Meinungsdiktatur innewohnen. Der wohlhabende Pariser Bürger Orgon verfällt Tartuffe. Er nimmt den Habenichts in sein Haus auf und verspricht ihm die Hand seiner Tochter, obwohl Mariane bereits glücklich verlobt ist. Tartuffe hingegen versucht, Orgons Frau zu verführen. Erst als der Hausherr selbst Zeuge der Machenschaften seines vermeintlichen Freundes wird, versucht er, ihn aus dem Haus zu jagen. Aber Tartuffe ist entschlossen, sich aus seiner Machtlosigkeit zu befreien. Er setzt Orgon und seine ganze Familie unter Druck, indem er seinen Anspruch auf deren Besitz wahrnimmt. Kein Wunder, dass "Tartuffe" in der Zeit König Ludwigs XIV. sein Publikum entsetzte. Schon zu Molières Zeiten verbargen sich hinter den komödiantischen Masken seiner Protagonisten Orgon und Tartuffe gänzlich unkomische, makabre Charaktere. Beide sind zum Äußersten bereit – der gesellschaftlich Mächtige in seiner Hoffnung auf Absolution, der Underdog in seiner Gewaltbereitschaft. Das Stück demaskiert nicht nur die Bigotterie der Besitzenden, sondern es zeigt auch, wie die Täuschung – damals wie heute – als ideales Instrument, ja, als Waffe eingesetzt werden kann.

Regie: Mateja Koleznik
Bühne: Raimund Orfeo Voigt
Kostüme: Alan Hranitelj
Licht: Gerrit Jurda
Choreographie: Matija Ferlin
Dramaturgie: Götz Leineweber
Theater

Ein Volksfeind

von Henrik Ibsen

Der Badearzt Tomas Stockmann hat seine Heimatstadt zu einem Kurort und damit reich und berühmt gemacht, bis er entdeckt, dass die Kurgäste durch die Wässerchen vergiftet werden. Krankheitserreger belasten das Ökosystem und das Gewissen des Arztes. Stockmann will seine Ergebnisse veröffentlichen und findet Unterstützung bei Presse und Bürgern. Sein Bruder jedoch, der Bürgermeister, weiß um die Folgen: Der Ruf des Kurstädtchens wäre für immer geschädigt, außerdem führte die Sanierung unweigerlich in den Bankrott. Tomas Stockmann wird zum Wütenden, der Presse, Politiker und das Volk beschimpft, solange bis die Frage aufkommt, ob er nicht alles aus eigenem Interesse inszeniert hat.

Dichten heißt bei Ibsen "Gerichtstag halten über sein eignes Ich". In seinem 1883 uraufgeführten Gesellschaftsdrama befragt er ebenso die Verantwortung der Presse wie die Kollision von Eigeninteresse und Gemeinwohl. Schon immer war es vom Volksfreund zum Volksfeind nur ein kleiner Schritt. Die Mehrheit dagegen sind unkritische, oftmals überforderte Mitläufer mit sich überkreuzenden Interessen. So wie wir.

Regie: Mateja Koležnik
Bühne: Raimund Orfeo Voigt
Kostüme: Alan Hranitelj
Licht: Gerrit Jurda
Choreographie: Magdalena Reiter
Dramaturgie: Götz Leineweber
Theater

Lehman Brothers. Aufstieg und Fall einer Dynastie

von Stefano Massini

Im Jahr 2008 meldet die US-Investmentbank Lehman Brothers Insolvenz an und wird so zum Symbol eines ungezügelten Kapitalismus – der größte Unternehmenscrash in der US-Geschichte erschüttert die internationalen Finanzmärkte. Vor diesem aufsehenerregenden Ende steht eine 150-jährige Firmengeschichte, die mit der Emigration von drei jüdischen Brüdern aus dem bayerischen Rimpar beginnt.

Über drei Generationen erzählt Stefano Massini in seinem Stück vom atemberaubenden Aufstieg der Lehman Dynastie, von den Anfängen in einer Tuchwarenhandlung in Alabama bis an die Spitze der New Yorker Finanzwelt. 150 Jahre Lehman Brothers, das heißt 150 Jahre Kapitalismus made in USA: von der Erfindung der Jeans über das Entstehen und rasante Wachsen der New Yorker Börse, von Investitionen in den Krieg, dem Bau des Panamakanals bis zu den Coups in der Unterhaltungsindustrie. Massini macht erfahrbar, wie in einem Spiel mit einfachen Regeln das Gewinnstreben Einzelner den Einsatz für alle erhöht. Wie immer waghalsigere Geschäfte nicht nur das eigene Schicksal gefährden, sondern ein ganzes System ins Wanken bringen.

Stefano Massini ist einer der wichtigsten Gegenwartsdramatiker Italiens. Zu seinen größten Erfolgen gehört "Donna non rieducabile", ein Stück über Anna Politkovskaja, das auf der ganzen Welt gespielt wird.

Regie: Marius von Mayenburg
Bühne und Kostüme: Nina Wetzel
Musik: Malte Beckenbach + Nils Ostendorf
Licht: Gerrit Jurda
Video: Sebastien Dupouey
Dramaturgie: Laura Olivi
Theater

Heilig Abend

Ein Stück für zwei Schauspieler und eine Uhr
von Daniel Kehlmann

24. Dezember, 22 Uhr 30. Eine Frau wird verhört. Judith, Professorin für Philosophie. Angeblich weiß sie nicht warum. Thomas, Polizist, hat sie auf dem Weg zu ihren Eltern verhaftet. Er weiß alles über sie und behauptet, Judith habe gemeinsam mit ihrem Ex-Mann für Mitternacht ein Attentat geplant. "Wo ist die Bombe?", fragt Thomas. "Das war ja alles ganz nett, dass wir uns unterhalten, dass wir uns ein wenig kennenlernen konnten. Aber jetzt müssen wir zur Sache kommen." – Judith: "Welche Bombe?" Thomas will Judith ein Geständnis abpressen. Unaufhaltsam tickt die Uhr. Doch Judith beginnt den Staatsdiener ihrerseits mit Fragen in die Enge zu treiben. Sind das alles nur Worte und Theorien, oder ist Judith tatsächlich zur Gewalt bereit? Was hat das Paar einst in Südamerika gemacht, und was hat es mit dem Bekennerschreiben auf ihrem Computer auf sich? "Wir bekennen uns zu dieser Aktion, gesetzt zur Mitternacht des vierundzwanzigsten Dezember."

Für Daniel Kehlmann, Autor der Romane "Die Vermessung der Welt" und "Tyll", ist Gut und Böse, Richtig und Falsch in seinem Stück für zwei Personen und eine Uhr immer auch eine Frage der Zeit. High Noon an Heilig Abend.

Regie: Thomas Birkmeir
Bühne: Andreas Lungenschmid
Kostüme: Irmgard Kersting
Dramaturgie: Laura Olivi
Theater

Gloria

von Branden Jacobs-Jenkins

Ein Tag im Leben einer Gruppe Raubtiere, zusammengepfercht im Großraumbüro einer Kulturredaktion. Kämpfe, Manipulationen, Kaffeepausen sind ihr tägliches Geschäft, der Flurfunk ihr Lebenselixier. Alphamännchen und -weibchen haben es geschafft, in die sichere Höhle des Einzelbüros zu entfliehen, während der Rest des Rudels sein Dasein im Großraumbüro fristet, sein Revier verteidigt, die Aufsteiger manipuliert oder sich aus dem Starbucks nebenan einen Kaffee organisiert. Sie alle kennen die Überlebensregeln der Herde, des Büros, aber sie zu beherrschen ist die eigentliche Herausforderung. Denn zu Glorias Einweihungsparty sind statt der erwarteten Kollegenschar nur drei Personen gekommen, nur einer ist bis zum Ende geblieben. Und so erscheint Gloria im Büro, um ein für alle Mal eine Botschaft zu senden.

Nur wenige Monate nach dem Amoklauf treffen sich einige Kollegen wieder, verarbeiten ihre Zeit im Raubtierbüro zur eigenen Unsterblichkeit und befeuern doch nur den Mythos Gloria, machen das Geschehene zur ganz persönlichen und gut verkaufbaren Tragödie, in Interviews, Büchern oder gar im Film. In "Gloria" steigt der Autor Branden Jacobs-Jenkins tief in die Arbeitswelt des 21. Jhs. ein und beleuchtet den Hyperkarrierismus der ersten Generation der Digital Natives, die den Weg zur Selbstverwirklichung so schnell wie möglich gehen will.

Regie: Amélie Niermeyer
Bühne: Maria-Alice Bahra
Kostüme: Henrike Engel
Musik: Tom Müller
Licht: Tobias Löffler
Dramaturgie: Andrea Koschwitz
Theater

Macbeth

von William Shakespeare

Ein Mann auf dem Hochplateau der Gesellschaft, mit Ehrgeiz, genügend Begabung und liebender Ehefrau bedacht, um ein maßvoll besonderes Leben zu führen. Macbeth heißt dieser Mann, er hat König Duncan von Schottland in der Schlacht den verräterischen Than von Cawdor und die Norweger vom Hals geschafft. Sein Weg kann nur nach oben führen, wenn er keine großen Fehler macht, die Zeit wird es fügen. Doch dann trifft er drei Hexen, die ihm eine Beförderung und den Königstitel prophezeien – und als die Beförderung auf der Stelle eintrifft, wird aus dem Spuk eine mörderische Karriereanleitung. Lady Macbeth setzt alle geschlechtsspezifischen Manipulationsstrategien ein, ihren zaudernden Mann in die Spur des Aufstiegs zu bringen, und eines der gequältesten Killerliebespaare der Literaturgeschichte wird geboren: Denn der erste Mord ist nicht krönender Abschluss, sondern Beginn einer blutigen Kette, die Macbeth Glied für Glied zusammenfügt, bis er sterbend sie schließt und in einsamem Höllengelächter die „Geburtsstunde des europäischen Nihilismus“ (Peter von Matt) bezeugt.

Regie: Andreas Kriegenburg
Bühne: Harald B. Thor
Mitarbeit: Bühne Thomas Bruner
Kostüme: Andrea Schraad
Licht: Gerrit Jurda
Dramaturgie: Angela Obst
Theater

Kinder der Sonne

von Maxim Gorki

Deutsch von Ulrike Zemme

Die Zeichen stehen auf Sturm. Nach den blutig niedergeschlagenen Demonstrationen vom Petersburger Blutsonntag sitzt Maxim Gorki in Festungshaft und schreibt sein drittes Drama: "Kinder der Sonne". Aus dem folgenden Generalstreik entwickelt sich die Russische Revolution von 1905. Auf Sturm stehen die Zeichen bereits dreizehn Jahre zuvor bei dem Cholera-Aufstand an der unteren Wolga, der den Hintergrund für Gorkis Drama bildet. Die Cholera – eine hochansteckende Krankheit, von der man bereits seit der Mitte des Jahrhunderts weiß, dass sie direkt auf die armseligen Lebensverhältnisse großer Teile der Bevölkerung zurückzuführen ist, vor allem auf die mangelhafte Versorgung mit sauberem Trinkwasser – trifft Russland nach der großen Hungersnot von 1891. Die gewalttätigen Ausschreitungen richten sich gegen die wissenschaftlichen Eliten, vor allem gegen Ärzte, die der Geschäftemacherei und sogar der aktiven Vergiftung der Bevölkerung bezichtigt werden. Im Haus des Chemikers Protassow ist von den stürmischen Zeiten draußen wenig zu spüren. Viel zu sehr ist er auf die großen Fragen seines Fachs, etwa die Herstellung künstlichen Lebens, und die kleinsten Fortschritte seiner Experimente konzentriert. Darüber droht ihm sogar die schwere Krise zu entgehen, in der sich seine Frau Jelena befindet. Sie verbringt ihre Zeit mit dem Maler Wagin, der sich ebenfalls mit einem epochalen Werk befasst, allerdings auch hauptsächlich in Gedanken: "Der Sonne entgegen" wird das Opus magnum einmal heißen, das die Aufbruchstimmung und Mission einer ganzen Generation zum Ausdruck bringen soll. Seine Liebe allerdings erwidert Jelena nicht. Derweil wird Protassow von Melanija umschwärmt, einer Witwe, die ihr bisheriges Leben an einen alten reichen Mann verkauft hatte und nun auf eine erfüllte Zukunft an der Seite des brillanten Wissenschaftlers hofft. Einen Blick in die Realität außerhalb der eigenen vier Wände und des eigenen Milieus hat einzig Lisa gewagt, Protassows Schwester. Was sie gesehen hat, erschien ihr äußerst erschreckend und es ist ihr seither nicht gelungen, die Angstzustände zu überwinden, die diese Begegnung mit der Wirklichkeit ausgelöst hat.

Am Ende werden sich die um sich selbst und umeinander kreiselnden Figuren dieser kleinen Welt im Konjunktiv nicht mehr vor Lisas Vision verschließen können: "Ich habe den blanken Hass auf der Straße gesehen, Massen von rasenden Bestien, die sich gegenseitig voll Lust abgeschlachtet haben. Sie hassen euch, weil ihr euch entfremdet habt und ihr hartes unmenschliches Dasein ignoriert. Ihr Hass ist blind, aber ihr provoziert ihn und er wird euch vernichten!"

Regie: David Bösch
Bühne: Patrick Bannwart
Kostüme: Meentje Nielsen
Musik: Karsten Riedel
Theater

Phädras Nacht

Ein Projekt von Martin Kušej + Albert Ostermaier

Viel zu lange schon hat der Krieg in Afghanistan Phädra den Mann geraubt, so dass Wahn und Verlangen aus ihr ein haltlos süchtiges Wesen gemacht haben. Phädra säuft. Phädra weint um Theseus. Phädra wütet. Hippolyt, den Flüchtling, den Theseus ihr als Boten, als Sohn und geschundene Seele anvertraut, will die liebeskranke Frau erobern, ohne Rücksicht darauf, dass nicht sie es ist, die der geschenkte Sohn begehrt, sondern ihre Tochter Aricia. Doch die Liebe hat keine Chance in dieser verlorenen Welt, in der ein fremdenfeindlicher Mob alles verfolgt, was nicht seinesgleichen ist. So findet Theseus, heimgekehrt aus dem Krieg, zuhause nur das Gleiche vor wie an der Front: Hass, Gewalt und Tod. Der griechische Mythos um eine verschmähte Frau, die aus Rache dafür sorgt, dass ein Unschuldiger ermordet wird, hat Dramatiker von Euripides bis Sarah Kane zu Bearbeitungen inspiriert. Martin Kušej und Albert Ostermaier erzählen in "Phädras Nacht" von der Analogie zweier Gesellschaften: die eine von außen in den Krieg gestürzt, die andere von innen heraus im Kampf gegen alles Äußere. Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit gelten nicht mehr, und Hippolyt im Zentrum der Geschehnisse muss am eigenen Leib erfahren, wie brutal die feurige Wut des Mobs in Eiseskälte umschlägt.

Regie: Martin Kušej
Bühne: Annette Murschetz
Kostüme: Heidi Hackl
Musik: Mitja Vrhovnik-Smrekar
Licht: Tobias Löffler
Dramaturgie: Laura Olivi
Theater

Die Räuber

von Friedrich Schiller

In Franz Moor tritt der moderne Mensch als Schöpfer seiner selbst auf. "Es ist kein Gott!“ ist sein Trinkspruch und wer es wagt, sich ohne Vorbehalte seines Verstandes zu bedienen, der bestimmt die Grenzen seiner Entwicklungsmöglichkeiten selbst. In Karl Moor begegnen wir dem modernen Menschen als dem Hüter universaler Rechte. Dass die Welt nicht so eingerichtet ist, wie er sich das vorstellt, rechtfertigt ihren Untergang. Die beiden ungleichen Brüder, die um das Erbe ihres Vaters und die Liebe einer Frau konkurrieren, scheitern letztlich am Einspruch der Realität. In dem Augenblick, in dem für den Räuber Karl der Widerspruch zwischen seinem harmonischen Ideal von Ich und Welt einerseits und den blutigen Taten auf dem Weg zu dessen Verwirklichung andererseits unerträglich wird, geraten bei Franz, dem neuen Grafen Moor, die Träume außer Kontrolle und er fällt dem Wahnsinn anheim.

Als Friedrich Schiller im Jahr 1781 sein erstes Stück am Mannheimer Nationaltheater einreichte, hatte der damalige Intendant einen guten Tipp für den unbekannten Jungautor. Er schlug ihm vor, sein Gegenwartsstück zu historisieren, zeitlich zurückzuversetzen, und zwar in das ausgehende 15. Jahrhundert. Es sei ein solch doppelter Fall von absoluter Gesetzlosigkeit in der Jetztzeit nur schwer vor- und darstellbar. (Außerdem mag Herr Dalberg im Mannheimer Intendanzbüro sich wohl daran erinnert haben, dass wenige Jahre zuvor ein anderer vielversprechender Autor mit einem Stoff aus dieser Zeit großen Erfolg gehabt hatte: Johann Wolfgang Goethe hatte in "Götz von Berlichingen“ den Übergang zur bürgerlichen Gesellschaft der Neuzeit als Hintergrund für sein Drama gewählt und seinen Helden wirkungsvoll an den modernen Verhältnissen scheitern lassen.)

Schiller wies das Ansinnen des Theaterleiters zurück: "Zu aufgeklärt“ redeten seine Figuren bereits, das historische Kostüm sei ihnen nachträglich nicht mehr anzupassen. Und tatsächlich sind "Die Räuber“ eine Auseinandersetzung mit den zwei radikalsten Formen der Moderne gleichzeitig: einerseits mit dem rein instrumentellen Rationalismus, dem die Welt ein Nullsummenspiel und ein Ermordeter nicht mehr ist als ein Nicht-Geborener. Und dem moralischen Rigorismus andererseits, der die Welt mit Gewalt nach dem eigenen Bilde umbauen will. Räuber sind sie bei Schiller beide.

Ulrich Rasche, der zum ersten Mal in München arbeitet, spannt die Figuren in das Räderwerk eines gewaltigen Maschinentheaters ein, "um die Seele bei ihren geheimsten Operationen zu ertappen", wie Schiller in seiner Vorrede zu "Die Räuber“ schreibt.

Regie + Bühne: Ulrich Rasche
Komposition: Ari Benjamin Meyers
Mitarbeit Bühne: Sabine Mäder
Kostüme: Heidi Hackl
Theater

Faust

von Johann Wolfgang Goethe

Weiter, immer weiter. Zu den Sternen, tief unter die Erde, durch alle Ozeane. Durch alle Leiber, alle Worte. Mehr, immer mehr. Mehr Geld, mehr Sex. Mehr Schmerz, mehr Lust, mehr Vergessen. Stillstand ist der Tod. Das sind wir. Und Faust ist einer von uns.

Nachdem Generationen von Lesern in ihm den tatkräftigen Titan lobten, der die Fesseln von Glauben, Tradition und Natur abstreift und mit seinem Schicksal zugleich die Welt in die Hand nimmt, erkennen wir heute, dass Faust sich verirrt hat – und wir uns mit ihm.

In seinem pathogenen Hunger nach dem ultimativen Kick, seiner Sucht nach pausenloser Bewegung und seiner Negation jeglicher Grenzen steht Faust paradigmatisch für die Hybris des Menschen, der sich im selbst entfesselten Ereignissturm zu verlieren droht. Der Pakt mit Mephisto ist Ausgangspunkt für die Flucht in die Zukunft, das Versprechen lautet Unsterblichkeit. Faust reist, nach Katastrophen dürstend und sie mit Heilsversprechen verwechselnd, zu den Endpunkten der Zivilisation, wo die Luft nach Blut schmeckt und das Auge friert. Das einzige Wesen, das ihn retten könnte, wird er zerstören. Und der Himmel bleibt stumm.

Regie: Martin Kušej
Bühne: Aleksandar Denić
Kostüme: Heidi Hackl
Musik: Bert Wrede
Licht: Tobias Löffler
Dramaturgie: Angela Obst
Dramaturgische Mitarbeit: Albert Ostermaier
Theater

Geächtet

von Ayad Akhtar

Amir Kapoor lebt den amerikanischen Traum: Der Sohn pakistanischer Einwanderer ist Anwalt und arbeitet in einer renommierten jüdischen Kanzlei in New York. Er trägt teure Hemden, genießt gutes Essen und wohnt in einem Loft in der Upper East Side von Manhattan. Es geht ihm gut. Er funktioniert. Seine Strategie heißt Assimilation – sein Problem Identität. Denn Integration bedeutet im Post-9/11-Amerika für Amir die Abkehr von den eigenen Wurzeln, wie dem Islam. Anders seine Frau Emily: Die weiße Amerikanerin ist aufstrebende Malerin und hat durch die Kunst die islamische Kultur für sich entdeckt. Als bei einem Abendessen mit ihrem jüdisch-amerikanischen Kurator Isaac und dessen afroamerikanischer Frau – Amirs Arbeitskollegin Jory – eine Diskussion über religiöse Traditionen eskaliert, verliert Amir inmitten aller Positionen die Kontrolle, holt zum Befreiungsschlag aus und bringt das eigene Selbstbild ins Wanken. In seinem Debutstück diskutiert Ayad Akhtar anhand aufgeklärter Karrieristen im vermeintlich politisch korrekten Fahrwasser hochaktuelle, brennende Themen der USamerikanischen Gesellschaft zwischen Patriot Act und Integration, alltäglichem Rassismus und Terrorismus. 2013 wurde „Geächtet“ mit dem Pulitzer Preis ausgezeichnet.

Regie: Antoine Uitdehaag
Bühne: Momme Röhrbein
Kostüme: Heide Kastler
Musik: Het Paleis van Boem
Licht: Fabian Meenen
Dramaturgie: Constantin John + Sebastian Huber
Theater

Glaube Liebe Hoffnung

von Ödön von Horváth

Elisabeth möchte ihre Leiche verkaufen. Denn sie braucht dringend Geld für einen Wandergewerbeschein,ohne den kann sie nicht arbeiten – ohne Arbeit kein Geld, ohne Geld kein Wandergewerbeschein. Das Anatomische Institut hat Leichen genug, doch der Präparator leiht ihr die nötigen 150 Mark. Als aber herauskommt, dass sie mit seinem Geld eine Strafe abbezahlt und sich von Frau Prantl dieselbe Summe geliehen hat, wirft man ihr Betrug vor und steckt sie ins Gefängnis. Dass sie die Strafe nur bekommen hat, weil sie ohne Wandergewerbeschein gearbeitet hat, interessiert niemanden. Gesetz ist Gesetz und Mitgefühl ein Luxus, den man sich nicht leisten kann. Tapfer hält Elisabeth an der Hoffnung fest, dass auch ihr einmal ein kleines bisschen Glück zusteht, und wieder auf freiem Fuß verspricht sie sich vom Polizisten Alfons Klostermeyer nicht nur traute Zweisamkeit, sondern auch ein sicheres Einkommen. Doch kaum dass Alfons von ihrer Vorstrafe erfährt, trennt er sich und überlässt Elisabeth ihrem Schicksal.

Horváths „kleiner Totentanz“, 1932 nach einer Idee des Münchner Gerichtsreporters Lukas Kristl verfasst, seziert eine rücksichtslose Gesellschaft, deren Verhalten von Selbstsucht sowie einem unerschütterlichen Glauben an die Integrität der Instanzen geprägt ist und die an ihrer eigenen, allzu bequemen Passivität erstickt.

Regie: David Bösch
Bühne: Patrick Bannwart
Kostüme: Cátia Palminha
Musik: Karsten Riedel
Licht: Gerrit Jurda
Dramaturgie: Andrea Koschwitz
Aufführungen / Theater Münchner Kammerspiele München, Falckenbergstraße 1
Aufführungen / Theater Volkstheater München München, Brienner Straße 50
Aufführungen / Oper Bayerische Staatsoper München München, Max-Joseph-Platz 2
Aufführungen / Konzert Orff-Zentrum München München, Kaulbachstr. 16
Aufführungen / Konzert Le Nuove Musiche München München, Gollierstr. 28
Aufführungen / Theater theater VIEL LÄRM UM NICHTS - München München, August-Exter-Str. 1
Aufführungen / Konzert Regensburger Domspatzen Regensburg, Reichsstraße 22
Aufführungen / Theater Teamtheater München München, Am Einlaß 2a / 4
Aufführungen / Film Neue Celluloid Fabrik / Jürgen Kleinig
Mi, 27.6.2018, 19:00 Uhr
Aufführungen / Aufführung Neue Werkbühne München GmbH München, Heßstraße 82
Aufführungen / Oper Staatstheater am Gärtnerplatz München, Gärtnerplatz 3
Aufführungen / Oper Münchener Biennale München, Ludwigstr. 8
Internationales Festival für neues Musiktheater
Aufführungen / Oper Bayerische Staatsoper München, Max-Joseph-Platz 2
Nationaltheater
Aufführungen / Aufführung Deutsches Theater München München, Ausweichspielstätte: Werner-Heisenberg-Allee 11 / ab 2012: Schwanthalerstraße 13 E
Aufführungen / Aufführung Tom Patrick´s Isarwichtl München, Heimeranstr. 51
Aufführungen / Kabarett Lustspielhaus München, Occamstr. 8
Till Hofmann
Aufführungen / Aufführung Komödie im Bayerischen Hof München, Promenadeplatz 6
Aufführungen / Aufführung Theaterfestival SPIELART München München, Ludwigstr. 8
Aufführungen / Aufführung theater ... und so fort München, Hans-Sachs-Str. 12
Aufführungen / Oper Staatsheater am Gärtnerplatz München, Gärtnerplatz 3
Aufführungen / Kabarett Münchner Lach- und Schießgesellschaft München, Haimhauser-/Ecke Ursulastraße
Aufführungen / Aufführung FestSpielHaus gGmbH München, Quiddestr. 17
Aufführungen / Aufführung Studiobühne Bayreuth Bayreuth, Röntgenstr. 2
Aufführungen / Theater Tatwort Improvisationstheater München, Rumfordstr. 29-31
Regina Backes
Aufführungen / Aufführung Minni Oehl Company München, Augustenstr. 85 a
Aufführungen / Aufführung OBERANGER THEATER München München, Oberanger 38
Aufführungen / Aufführung Vollmarhaus Theater München München, Oberanger 38
Aufführungen / Tanz DT - Die Tanzschule am Deutschen Theater München, Schwanthalerstrasse 13
Auch online sind wir der tanztipp.de!
Aufführungen / Performance t-u-b-e München, Einsteinstr. 42
galerie für radiophone kunst, installationen und audio-performances im EINSTEIN München, www.t-u-b-e.de
Aufführungen / Aufführung Bayrisches Volkskunsttheater München München, Pfanzeltplatz 12
im Gasthaus zur Post
Aufführungen / Oper Internat. Musikfestival Halfing, Gut Immling
Chiemgau Gut Immling Unsere Oper e. V.
Aufführungen / Tanz El Corazón, Tangoschule München, Lachnerstr. 38
Maja
Aufführungen / Aufführung Fürstbischöfliches Opernhaus Passau Passau, Gottfried-Schäffer-Str. 2 4
Aufführungen / Aufführung S'ensemble Theater Augsburg, Bergmühlstraße 34
Kulturfabrik
Aufführungen / Aufführung Kleine Bühne München München, Kazmairstraße 66
Aufführungen / Aufführung Münchner Volkssänger-Bühne e.V. München, Nederlinger Str. 78
im Theater Gut Nederling
Aufführungen / Aufführung Münchner Volkstheater München, Brienner Str. 50
Aufführungen / Theater Athanor Akademie Burghausen, Burg 7b
Aufführungen / Aufführung Jazzclub Unterfahrt München, Einsteinstraße 42
Aufführungen / Aufführung Bel Etage Theater München, Feilitzschstrasse 12
im Drugstore
Aufführungen / Tanz TANZWERKSTATT EUROPA München, Emil Geis Str. 21
JOINT ADVENTURES
Aufführungen / Aufführung fastfood theater München, Betriebsbüro: Häberlstraße 20
opera players impro a la turka
Aufführungen / Aufführung i-camp / neues theater münchen München, Entenbachstr. 37
Aufführungen / Kabarett Kulturhaus Augsburg, Barfüßerstraße 4
Kresslesmühle GmbH
Aufführungen / Aufführung Teamtheater Tankstelle München, Am Einlaß 2a
Aufführungen / Aufführung Teamtheater Comedy München, Am Einlaß 4
Aufführungen / Theater TamS-Theater München, Haimhauser Str. 13 a
Aufführungen / Theater MÜNCHNER GALERIE THEATER München, Geigenbergerstr. 37
Theaterensemble
Aufführungen / Aufführung Landgraf München, Pfanzeltplatz 12
Bayrisches Volkskunsttneater
Aufführungen / Aufführung BMW Welt München, Am Olympiapark 1
Aufführungen / Konzert Nymphenburger Sommer München, Schloss Nymphenburg Eingang 19
Das Kammermusikfest
Aufführungen / Aufführung Bayerische Philharmonie München, Bäckerstraße 46
Aufführungen / Konzert Münchner MotettenChor e.V. München, Nußbaumstraße 1
Aufführungen / Aufführung Theater werkmünchen München, Grafinger Straße 6/103
Aufführungen / Musical Deutsches Theater München München, Schwanthalerstraße 13
Aufführungen / Konzert Münchner Orchesterverein Wilde Gungl e. V. Mühldorf, Herzog-Friedrich-Straße 6a
Symphonieorchester Wilde Gungl München
Aufführungen / Aufführung Galli Theater und Trainings München, Schleissheimerstr.60
Emine Akman