Neue Schloss Schleißheim

Schloss- und Gartenverwaltung Schleißheim

Max-Emanuel-Platz 1
D 85764 Oberschleißheim

Telefon: +49 (0) 89-31 58 72-0
Fax: +49 (0) 89-31 58 72-50
E-Mail: sgvschleissheim@bsv.bayern.de

Das Neue Schloss Schleißheim wurde im Auftrag Kurfürst Max Emanuels 1701-1704 nach Entwürfen von Henrico Zuccalli begonnen und ab 1719 unter Joseph Effner vollendet. Von der ursprünglich geplanten monumentalen Vierflügelanlage ist nur der Hauptflügel realisiert worden.
Die prunkvolle Innenausstattung schufen bedeutende Künstler wie Johann Baptist Zimmermann, Cosmas Damian Asam und Jacopo Amigoni. In den Galerieräumen präsentieren die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen Meisterwerke der europäischen Barockmalerei.
Der unter anderem nach Plänen von Dominique Girard angelegte Hofgarten ist in seiner barocken Gestaltung weitgehend erhalten.

Unter dem Dach des Alten Schlosses ist im Nordflügel das Museum "Das Gottesjahr und seine Feste" beheimatet, im Südflügel das Museum "Es war ein Land …". Beide Sammlungen sind Zweigmuseen des Bayerischen Nationalmuseums.

Ökumenische Sammlung Gertrud Weinhold "Das Gottesjahr und seine Feste"
Das Museum beherbergt eine über 6000 Einzelobjekte umfassende Dauerausstellung zur religiösen Fest- und Alltagskultur der Völker. Präsentation und Sammlung sind das Werk der Berliner Mäzenin Prof. E.h. Gertrud Weinhold (1899-1992), das nach ihrem Tod als Vermächtnis an den Freistaat Bayern überging.

Sammlung zur Landeskunde Ost- und Westpreußens
Die Sammlung "Es war ein Land …" will die Heimat der Vertriebenen aus Ost- und Westpreußen vorstellen und an Geschichte, Kultur und Schicksal dieses Landes erinnern. Schwerpunkte bilden die besonderen Merkmale von Landschaft und Menschen sowie die Bedeutung dieser Region für Deutschland und seine europäischen Nachbarn.

Anlässlich seiner Vermählung mit der österreichischen Kaisertochter Maria Antonia im Jahre 1685 beauftragte Kurfürst Max Emanuel den Architekten Henrico Zuccalli mit der Errichtung des Jagd- und Gartenschlösschens Lustheim.
Das am Ostrand des ausgedehnten Barockgartens gelegene Gebäude sollte Mittelpunkt von im Halbkreis angelegten Zirkelbauten sein, die jedoch im Laufe des 18. Jahrhunderts dem Verfall preisgegeben wurden.
Ein kunsthistorisch bedeutender Freskenzyklus von Francesco Rosa, Giovanni Trubillo und Johann Anton Gumpp verherrlicht die Jagdgöttin Diana.
Heute birgt Schloss Lustheim die weltberühmte und nach Dresden bedeutendste Sammlung früher Meißener Porzellane von Prof. Dr. Ernst Schneider.

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