Schloss

Schlossplatz
D 26122 Oldenburg


Im Oldenburger Schloss, der ehemaligen Residenz der Grafen und Herzöge von Oldenburg, befindet sich heute das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte.

Das Oldenburger Renaissanceschloss steht auf den Fundamenten einer mittelalterlichen Wasserburg. Die „Oldeburch“ wurde 1108 erstmals urkundlich erwähnt. Graf Anton Günther ließ die Burg in den Jahren zwischen 1607 und 1615 durch den mecklenburgischen Baumeister Jürgen Reinhard in ein Barock-Schloss umbauen. Um 1608 begann der Comaske Andrea Spezza mit dem Neubau eines Turms. Dieser Teil des Schlosses bildet heute den ältesten Abschnitt des Gebäudes und ist als Anton-Günther-Trakt bekannt.

Zwischen den Jahren 1737 und 1753 wurde das Schloss unter dänischer Herrschaft (der sogenannten Dänenzeit) weiter ausgebaut. Ab 1774 wurde innerhalb von vier Jahren ein nordöstlicher Flügel erbaut, der als Wohnsitz für den dänischen Statthalter und Minister Friedrich Lewin Graf Holmer gedacht war. In den Jahren 1817 bis 1821 folgte der Bibliotheksflügel durch Carl Heinrich Slevogt. Die letzte große Erweiterung war der Westflügel mit dem großen Festsaal (1894 - 1897).