SAARLÄNDISCHES STAATSORCHESTER
Das Saarländische Staatsorchester hat sich zu einem exzellenten Klangkörper entwickelt, der nicht nur die Opern-, Ballett- und Musicalproduktionen des Saarländischen Staatstheaters musikalisch trägt, sondern darüber hinaus pro Saison acht hochkarätige Sinfoniekonzerte in der Congresshalle in Saarbrücken präsentiert.
Seit Beginn der Spielzeit 2009/2010 hat Toshiyuki Kamioka das Amt des Generalmusikdirektors übernommen. Neben ihm stehen bzw. standen international renommierte Gastdirigenten wie Wolf-Dieter Hauschild, Stefan Soltesz, Julia Jones und Josep Caballé-Domenech am Pult; bekannte Star-Solisten wie Reinhold Friedrich, Tzimon Barto, Isabelle van Keulen, Erik Schumann und Peter Sadlo sorgen in der aktuellen Konzertsaison für Höhepunkte.
Kammerkonzerte und viele Kinder- und Familienkonzerte, teilweise an reizvollen Spielstätten im Umland wie dem Weltkulturerbe Völklinger Hütte runden die Aktivitäten des vielseitigen Staatsorchesters ab.
In der Oper sorgte das Orchester jüngst mit Produktionen wie den „Florentiner Intermedien (1589)", Händels „Agrippina" unter der musikalischen Leitung des Alte Musik-Experten Konrad Junghänel oder mit der Scarlatti-Erstaufführung „Il Tigrane" (Musikalische Leitung George Petrou), aber auch mit Deschewows Revolutionsoper „Eis und Stahl“ als Deutsche Erstaufführung und der Europäischen Erstaufführung der Oper „Der erste Kaiser" von Tan Dun für Aufsehen.
In der Spielzeit 2009/2010 spielt das Saarländische Staatsorchester in folgenden Produktionen: "Die Hochzeit des Figaro" von W.A. Mozart, "Hänsel und Gretel" von Engelbert Humperdinck, Deutsche Erstaufführung "Dr. Atomic" von John Adams, Szenische Uraufführung des Schubert-Fragments "Sakontala", "Otello" von Giuseppe Verdi und „Dido und Aeneas“ von Henry Purcell.
Außerdem stehen "Salome" von Richard Strauss und "Lohengrin" von Richard Wagner als Wiederaufnahmen auf dem Spielplan. Mit zwei umjubelten Gala-Gastspielen des "Lohengrin" im Grand Théatre in Luxemburg mit internationaler Starbesetzung haben Staatstheater und Staatsorchester vor kurzem auch das Luxemburger Publikum begeistert.
Toshiyuki Kamioka begann nach dem Studium in Japan und Deutschland (Dirigieren, Komposition, Klavier und Violine) seine Theaterkarriere an den Städtischen Bühnen Kiel, war von 1992 - 1996 Erster Kapellmeister am Opernhaus in Essen und übernahm 1996 als Generalmusikdirektor die musikalische Leitung des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden. 1998 wurde er zum künstlerischen Leiter und Chefdirigenten der Nordwestdeutschen Philharmonie berufen. Von 2004 bis 2009 war er Generalmusikdirektor der Wuppertaler Bühnen und des Sinfonieorchesters Wuppertal, welchem er weiterhin als Chefdirigent verbunden bleibt.
Toshiyuki Kamioka ist ein gefragter Gastdirigent namhafter Orchester in Europa und Japan und hat eine Professur für Dirigieren an der Musikhochschule Saarbrücken.
Saarländisches Staatstheater
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